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fos4X erhält 2,3 Mio Euro Series B Finanzierung

fos4X GmbH, der 2010 gegründete Entwickler faseroptischer Messtechnik, hat mit der Falk Strascheg Holding GmbH (FSH) einen weiteren Investor gewonnen. FSH übernimmt fast die Hälfte der aktuellen Finanzierungsrunde, die der fos4X GmbH einen Eigenkapitalzufluss von insgesamt 2,3 Millionen Euro sichert. Die andere Hälfte dieser Summe investieren die bisherigen Investoren Bayern Kapital, High-Tech Gründerfonds (HTGF), UnternehmerTUM-Fonds und Dr. Schulze Consulting und Holding GmbH.

Die fos4X GmbH entwickelt faseroptische Messtechniklösungen um beispielsweise die Erzeugung von Windenergie effizienter zu machen. Mit dem frischen Kapital soll das Wachstum und die Markteinführung neuer Produkte voran gebracht werden. Geplant ist die Einführung des Eiserkennungssystems fos4Blade BID, einer Sicherheitseinrichtung für Windkraftanlagen, die im September 2014 vom DNV-GL (ehemals Germanischer Lloyd) zertifiziert wurde. Außerdem befindet sich das Blattlastmesssystem fos4Blade ALR bei mehreren Herstellern in der Evaluation für die Serienintegration, um damit die Rotorblätter individuell zu steuern und die Belastungen auf die Struktur zu minimieren.

Serienintegration von Sensoren und Ausbau des Produktportfolios

Falk Strascheg ist überzeugt: „Der weitere Ausbau des Produktportfolios und die Serienproduktion sind die nächsten Schritte, die der fos4X die Marktführerschaft bei faseroptischen Messsystemen sichern. Wir freuen uns, das Unternehmen bei diesen Schritten zu begleiten.“

Der verantwortliche Investment Manager beim HTGF, Guillem Sague erläutert: „fos4X hat drei Jahre hintereinander den Umsatz des Vorjahres mehr als verdoppelt. Dieser Wachstumskurs wird mit dem neu eingeworbenen Kapital weiterhin möglich sein.“

Die zertifizierte Sensorik zur Vermeidung von Eiswurf an Windenergieanlagen ist der erste von vielen möglichen Anwendungsbereichen, in denen die innovativen, besonders robusten Sensoren von fos4X erfolgreich zum Einsatz kommen. Die fos4X-Sensoren sind unempfindlich gegen Blitzschlag und das in der Glasfaser übertragene Lichtsignal wird nicht von elektromagnetischen Feldern beeinflusst.

Mit ihren Kunden aus der Windkraft (u.a. Enercon, Senvion, Nordex) und der Bahntechnik (u.a. Thales, Siemens, Deutsche Bahn) hat fos4X im letzten Jahr die erste Million umgesetzt. Der kaufmännische Geschäftsführer Lars Hoffmann freut sich: „Bei der Integration unserer Messtechnik in die Serienlösungen unserer Kunden haben wir zuletzt riesige Schritte gemacht. Für die bevorstehende Skalierung können wir das Geld sehr gut gebrauchen! Falk Strascheg ist ein erfahrener Investor und selber in der optischen Messtechnik groß geworden. Für uns ist FSH die perfekte Ergänzung im Investorenkreis.“

Über fos4X GmbH
Die 2010 in München gegründete fos4X GmbH ist ein auf faseroptische Messtechnik spezialisiertes Technologieunternehmen. Die von fos4X entwickelten Messgeräte und Sensoren basieren auf der Technologie der Faser-Bragg-Gitter. Das sind in Lichtwellenleiter eingeschriebene optische Interferenzfilter. Wellenlängen, die innerhalb der Filterbandbreite um die Bragg-Wellenlänge liegen, werden reflektiert. Die reflektierte Wellenlänge verschiebt sich mit der relativen Dehnung der Glasfaser am Ort des Faser-Bragg-Gitters. Die faseroptischen Sensoren passen mit ihren hervorragenden Eigenschaften perfekt zu den anspruchsvollen Anforderungen des modernen Leichtbaus, zum Beispiel in Windenergieanlagen. Die von fos4X entwickelte Sensorik zeichnet sich insbesondere durch ihre Langlebigkeit (mehr als 108 Lastzyklen), große Messamplitude, geringe Baugröße, lange Übertragungsstrecken und elektromagnetische Unempfindlichkeit aus.

Weitere Informationen unter www.fos4X.de

Pressekontakt:
fos4X GmbH
Stefan Eichhorn
Thalkirchner Straße 210
81371 München

Telefon: +49 89 999542-16
Telefax: +49 89 999542-01
E-Mail: stefan.eichhorn@fos4X.de

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Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

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