Der High-Tech Gründerfonds

Die Gründung des High-Tech Gründerfonds (HTGF) war das Ergebnis einer Arbeitsgruppe aus Vertretern des Bundeswirtschaftsministeriums, der Industrie und Branchenexperten im Jahr 2005. Ihr Ziel: Den damals völlig brachliegenden Markt für Gründungsfinanzierungen wieder zu beleben. Im Nachgang der geplatzten New Economy Bubble waren Finanzierungen in der Seedphase wegen der hohen Risiken fast völlig zum Erliegen gekommen. Der Fokus der Initiative lag damals wie heute auf Tech-Start-ups mit signifikantem Wachstumspotential, wobei die Entscheidung, ob der HTGF in ein Start-up investiert oder nicht, nach rein marktwirtschaftlichen Kriterien gefällt wird.

Der Erfolg gab den Initiatoren Recht. Schon im ersten Jahr finanzierte der HTGF 40 Hightech-Start-ups – das waren doppelt so viele Finanzierungen dieser Art wie es sie im Jahr zuvor in Deutschland gegeben hatte. Insgesamt drei Fonds hat der HTGF bisher erfolgreich aufgelegt und damit annähernd 600 Unternehmen finanziert, von denen bereits mehr als 100 erfolgreich verkauft oder an die Börse gebracht wurden. Über die Seed-Investments hinaus, sind insgesamt mehr als 2,7 Milliarden Euro private Mittel über Folgefinanzierungen in die Portfoliounternehmen des HTGF geflossen.

Der HTGF ist das herausragende Beispiel für eine erfolgreiche Public-Private-Partnership im Start-up-Ökosystem in Europa. Mit unseren Fonds, deren Investoren und unserem persönlichen Engagement tragen wir wesentlich dazu bei, dass sich das Start-up-Ökosystem in Deutschland und ganz Europa konsequent weiterentwickelt.

Aus den drei Fonds hat der HTGF rund 900 Millionen Euro under Management. Dabei stieg der Anteil privater Unternehmen von Fonds zu Fonds. Im HTGF III sind aktuell 33 Unternehmen investiert. Ihr Anteil am Fonds liegt bei mehr als 30 Prozent. Das Resultat: Der HTGF III kann so flexibel wie private Fonds agieren.

Der Hauptsitz des High-Tech Gründerfonds ist Bonn. Seit 2018 hat er auch eine Dependance in Berlin.