DTXL investiert in das Quantentechnologie Scale-up Delft Circuits in 6,3 Mio. € Runde

7. September 2023

Mit diesem Schritt wird die Produktion ausgeweitet und das Unternehmen erhält Unterstützung von High-Tech Partnern wie ASML und Philips.

Delft, 7. September 2023 – Delft Circuits arbeitet seit mehreren Jahren an der Lieferung von Hightech-Verkabelungen für Quantencomputer. Zu den Kunden gehören mehrere Tech-Giganten und auch Organisationen wie die Raumfahrtbehörde NASA.

DTXL ist ein 100 Mio. € Deep-Tech-Investmentfonds und mit führenden Partnern wie ASML, Philips und dem PME-Pensionsfonds tief verwurzelt im High-Tech-Sektor in Eindhoven. Gemeinsam mit den bisherigen Investoren, darunter dem in Deutschland ansässigen High-Tech Gründerfonds, kündigen sie eine Serie-A Investition in Höhe von 6,3 Mio. € an, wovon DTXL 5 Mio. € beisteuert. Die Investition fördert den weiteren Ausbau der Produktionskapazität und der Organisation von Delft Circuits.

Das Foto zeigt ein Cri/oFlex®i/o-Modul für einen Quantencomputer.

Delft Circuits war das erste Quantencomputing-Startup, das sich aus dem Spitzencluster rund um QuTech in Delft entwickelt hat. Das Unternehmen liefert flexible supraleitende Schaltkreise mit direkt integrierten Mikrowellenkomponenten. Hierdurch ersetzt es die bisher übliche Verkabelung in Quantencomputern. Die US-Forschungsorganisation DARPA bezeichnete die Cri/oFlex®-Technologie von Delft Circuits kürzlich als neuester Stand der Technik („state-of-the-art“).

Die bestehende Technologie zur Verkabelung von Quantentechnologien ist ein Engpass der das weitere Wachstum bremst. Bei den meisten Quantentechnologien wird ein Teil des Systems bei Raumtemperatur und ein anderer Teil bei kryogenen Temperaturen betrieben. Zwischen diesen beiden Systemen müssen viele Daten mit hoher Geschwindigkeit übertragen werden, ohne dass Wärme fließt. Hierfür wurde die Cri/oFlex®-Technologie optimiert und durch die große weltweite Nachfrage nach dieser Lösung, muss Delft Circuits die Produktionskapazität schnell erhöhen.

Die Investition von DTXL ermöglicht nicht nur diese Expansion, sondern verbindet das Unternehmen auch mit dem weltweit führenden High-Tech-Sektor in Eindhoven. Mit dem Fachwissen und der praktischen Unterstützung von Giganten der Halbleiterindustrie wie ASML und Philips bekommt Delft Circuits die Unterstützung, um sich zu einem zentralen Akteur in der boomenden Quantenindustrie zu entwickeln.

Als Kind hatte ich eine Vintage-Sammlung von Philips und wollte eine Elektronikfabrik gründen. Diesen Traum jetzt mit DTXL und seinen Partnern weiter auszubauen, ist unglaublich cool.

Gründer Sal Bosman

Delft Circuits ist ein Pionierunternehmen in der Quantencomputerbranche. Ihre Technologie stellt einen entscheidenden Schritt zur Erschließung des Potenzials von Quantencomputern dar und wir freuen uns, Teil dieser bahnbrechenden Reise zu sein.

Guus Frericks, Gründer und Fondsmanager von DTXL

Management von Delft Circuits; v.l.n.r.; Daan Kuitenbrouwer, Jakob Kammhuber, Sal Jua Bosman, Maarten Hendriks.

Lesen Sie mehr über den Hintergrund von Delft Circuits und die Investition von DTXL.


Medienkontakt Delft Circuits
Jakob Kammhuber
Email: jakob@delft-circuits.com
Telefon: +31657843114

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential und hat seit 2005 mehr als 700 Start-ups begleitet. Mit dem Start des vierten Fonds hat der HTGF rund 1,4 Milliarden Euro under Management. Das Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen Digital Tech, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Rund 5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 2.000 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 170 Unternehmen erfolgreich verkauft.
Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen.

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