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Gründerszene 2020 – Trends und Entwicklungen

International Sharing Expertise auf dem Family Day 2012 am 20. Juni in Bonn

Der High-Tech Gründerfonds Family Day hat sich zu einer der größten Veranstaltungen in der Venture Capital-Szene in Deutschland etabliert. Hier trifft das Portfolio des HTGF´s auf institutionelle und nicht-institutionelle Investoren aus dem In- und Ausland, um Erfahrungen auszutauschen und mögliche Investments anzubahnen. Über 750 Teilnehmer, davon 300 Gründer und Manager aus 200 deutschen High-Tech Start-Ups, ungefähr 300 Investoren, darunter über 50 Privatinvestoren und Business Angels und 50 Vertreter der Industrie sowie mehr als 100 weitere Netzwerkpartner – das ist die Bilanz des Family Days 2012.

Der Family Day spiegelt die positive Dynamik in der deutschen Gründerszene und das Interesse an hochtechnologischen und innovativen Ideen wider. Denn in diesem Jahr ist die Veranstaltung noch weiter gewachsen. In über 600 One-to-One Meetings, 42 Unternehmenspräsentationen und 9 Mini-Workshops wurden die Entwicklungen und Trends in der Gründerszene diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Das Programm umfasste Workshops, internationale Keynote- Speaker wie Henry H. Wong von Garage Technologies Ventures aus dem Silicon Valley und VC-und Corporate-Panels, Expertenrunden sowie viel Raum für Networking in angenehmer Atmosphäre. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ramon Vullings, der von dem ideaDJ Marc Heleven visuell unterstützt wurde. Natürlich durfte auch ein aktiver Part durch den Seed-Champions Cup im Tipp-Kick sowie der Seed-Club nicht fehlen.

Die Veranstaltung zeigte, dass die deutsche Gründerszene immer mehr durch Serial Entrepreneure geprägt ist. Die Erfahrungen von vorherigen Projekten werden in neue gesteckt, was die positive Dynamik sehr nachhaltig stärkt. Auch die zunehmende Bedeutung von Business Angels, die nicht nur Kapital sondern auch unternehmerisches Know-how in eine Beteiligung mit einbringen, wurde thematisiert. Genau wie Investitionen von Business Angels branchenübergreifend getätigt werden, ist auch Corporate Venture Capital zunehmend relevanter. Konzerne wie auch Mittelständler sind auf Innovationen angewiesen und beteiligen sich an High-Tech Start-Ups, Tendenz steigend.

„Deutschland und seine hochinnovativen Gründungen werden immer attraktiver auch für ausländische Investoren. 60 von fast 430 Millionen Euro für Anschlussinvestitionen in unser Portfolio stammen aus dem Ausland, größtenteils aus UK, Frankreich und der Schweiz. Außerdem werden sowohl Gründer als auch Investoren durch zahlreiche Programme und Initiativen der Bundesregierung unterstützt. Schließlich ist es das Ziel, bis 2020 zur Spitzengruppe der technologie- und innovationsfreundlichsten Länder weltweit zu gehören. Wir sind auf einem guten Weg dahin.“ schätzt Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds die weitere Entwicklung in der deutschen Gründerszene ein.

Auch auf der Pressekonferenz am 20.06.2012 wurde das Thema konkretisiert. Hier tauschten sich Dr. Michael Brandkamp, Henry H. Wong, Prof. Dr. Tobias Kollmann (Geschäftsführer der netSTART Venture GmbH, Business Angel des Jahres 2012), Dr. Andreas Jenne (CEO Kinaxo Biotechnologies GmbH) und Dr. Johannes Velling (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) über die Möglichkeiten von Start-Ups im internationalen Wettbewerb, aber auch das zunehmende Interesse von ausländischen VC´s sowie nationalen und internationalen nicht-institutionellen Investoren aus.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 13 Industriekonzerne ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Qiagen, RWE Innogy, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 563 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 291 Mio. EUR Fonds II).

Pressekontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Stefanie Zillikens  – Marketing & Communications Manager
Ludwig-Erhard-Allee 2 – 53175 Bonn
Tel: +49 228 823001-07 – Fax: +49 228 823000-50
s.zillikens@high-tech-gruenderfonds.de
www.high-tech-gruenderfonds.de

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