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Graylog (vormals: Torch) erhält US$ 2,5 Millionen für weiteren Ausbau seiner Open Source Big Data Analytics Plattform

Investment des Mercury Fund wird Produktentwicklung und Kommerzialisierung vorantreiben

Graylog Inc., Entwickler der populären Open-Source Plattform Graylog zur Analyse von log files, hat heute bekannt gegeben, dass die Firma eine Finanzierungsrunde über USD 2,5 Millionen abgeschlossen hat, um die Produktentwicklung und die Kommerzialisierung der Plattform voranzutreiben. Graylog wird Services und Support anbieten, die es noch einfacher für Firmen machen, die Software in ihrem Betrieb zu verwenden. Graylog wird auch weiterhin eine Alternative zu teuren Maschinendaten-Analysediensten wie Splunk darstellen.

Die Finanzierungsrunde wird angeführt vom Mercury Fund, mit Beteiligung von Crosslink Capital, Draper Associates und dem High-Tech Gründerfonds. Graylog hat außerdem bekannt gegeben, dass Aziz Gilani, Partner des Mercury Fund, dem Management Board beigetreten ist.

Laut Gartner werden „bis 2017 ungefähr 15% aller Firmen aktiv IT Operations Analyse Technologien (ITOA) nutzen, um bessere Einsichten in ihre geschäftlichen und IT-bezogenen Aktivitäten zu bekommen. Heute liegt diese Zahl bei unter 5%. Da das Investment in ITOA Technologien weiterhin wächst, nimmt auch das Interesse der Firmen zu, ihre aktuellen Fähigkeiten im Bereich IT Operationen zu erweitern.“[1]

„Die Menge an Maschinendaten in IT Abteilungen wächst exponentiell, und die Kosten, aus log files operative Erkenntnisse zu gewinnen, waren bis dato exorbitant. Graylog wurde als Open-Source Anwendung entwickelt, die Big Data Analysen bezahlbar machen soll. Somit können mehr Firmen die Vorteile der Sammlung, Speicherung und Analyse von Log-Dateien nutzen und so operative Effektivität und Sicherheit erhöhen – während sie IT Kosten reduzieren”, sagt Michael Sklar, CEO von Graylog. „Die Finanzierung wird uns ermöglichen, die Produktentwicklung und die Marktdurchdringung zu beschleunigen und gleichzeitig den Nutzen für den Anwender von Graylog zu erhöhen.”

„Innovation im Bereich der IT Operations Analyse wird von hohen Preisen und einem Mangel an Wettbewerb behindert”, sagt Aziz Gilani, Partner des Mercury Fund. „Graylog ist in der Position, mit seiner Big Data Plattform disruptiv in diesen Markt einzusteigen. Die Plattform ist enterprise-ready und Budget-schonend und steigert so die Experimentierfreudigkeit beim Kunden. Wir erwarten eine Vervielfachung der möglichen Einsatzfelder durch die geschaffene Möglichkeit, für Firmen jeder Größe bezahlbare Analytics-Lösungen auf ein größeres Feld von Herausforderungen anzuwenden.”

Über Graylog
Graylog bietet Service und Support Leistungen rund um die Open-Source Lösung Graylog an, die Maschinendaten aus IT Infrastruktur und IT Anwendungen speichert, durchsucht und analysiert. Die Firma ermöglicht es Kunden, bei gleichzeitiger Reduktion der Kosten, die Effektivität und Sicherheit ihrer IT Operationen zu steigern. Graylog hat aktuell Investitionen des Mercury Fund erhalten und sitzt in Houston, Texas. Für mehr Informationen besuchen Sie: www.graylog.com

Über den Mercury Fund
Mercury Fund ist eine Seed und Early-Stage Venture Capital Firma, die in innovative und neuartige Software und science-based Startups investiert. Mit über 225 Millionen USD unter Management baut Mercury zusammen mit herausragenden Gründern global wettbewerbsfähige Unternehmen. Der Fokus liegt hierbei auf technologischen Innovationen, die der Zentralregion der Vereinigten Staaten entspringen. Seit seiner Entstehung 2005 ist der Mercury Fund eine der aktivsten Venture Firmen der mittlernen USA geworden und hat sich als Anlaufstelle für Gründer in den frühesten Phasen der Ideenfindung, Firmengründung und Markteinführung etabliert.

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Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

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[1] 1 Gartner, Inc., Apply IT Operations Analytics to Broader Datasets for Greater Business Insight, 24 June 2014, Colin Fletcher, Jonah Kowall