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Investition in die Zukunft der EKG-Messung

Mit einer neuartigen Elektrodentechnologie geht die Capical GmbH neue Wege in der Diagnostik von Herzerkrankungen. Mit dem Abschluss der Seed-Finanzierungsrunde ermöglichen der High-Tech Gründerfonds und ein privater Investor die Weiterentwicklung des kapazitiven EKGs (cEKG) und den anschließenden Markteinstieg.

„Das cEKG funktioniert vollkommen kabellos. Alle Elektroden sind in dem kompakten Gerät integriert. Da kein leitender Kontakt zum Patienten hergestellt werden muss, kann auf den Einsatz von Kontaktspray oder -gel verzichtet werden“, erklärt Dr. Martin Oehler, Geschäftsführer, Gründer und gleichzeitig Miterfinder des kapazitiven EKG-Gerätes. „Die EKG-Messung kann auf diese Weise einfacher und schneller durchgeführt werden bei mindestens gleichbleibend hoher Signalqualität.“

Das Elektrokardiogramm (EKG) ist sowohl in Notfallsituationen als auch bei Routineuntersuchungen das wichtigste Hilfsmittel des Kardiologen und hat sich über viele Jahre als Goldstandard in der Herzrhythmusdiagnostik etabliert. Durch den Einsatz von kapazitiven Elektroden hat die Capical GmbH ein EKG-Gerät entwickelt, welches aktuelle klinische Anforderungen aufgreift. „Besonders bei der schnellen Diagnostik von akuten Herzinfarkten kann diese vielversprechende Technologie einen wichtigen Beitrag leisten“, erläutert Prof. Lars Maier, Kardiologe und Leitender Oberarzt vom Universitätsklinikum Göttingen, der das Projekt bereits seit 2009 wissenschaftlich begleitet.

Der High-Tech Gründerfonds und der in der Medizintechnik erfahre Privatinvestor Klaus Würtenberger sind überzeugt: „Das Team wird nun den Beweis antreten, dass das cEKG eine seit Jahrzehnten etablierte, jedoch stagnierende Diagnose-Technologie weiterentwickeln wird und das Produkt im nächsten Jahr erfolgreich am Markt eingeführt werden kann. Die bisherigen Entwicklungserfolge und die erste Marktresonanz sind ermutigend“, beschreibt Dr. Mehran Rafigh die Erwartungen des HTGF.

„Für uns war es sehr wichtig, Investoren mit Branchenerfahrung zu gewinnen. Neben unserem klinischen und wissenschaftlichen Netzwerk haben wir so zwei weitere starke Partner zur Umsetzung unserer Geschäftsidee an unserer Seite“, zeigt sich Mitgründer Henning Böge ebenfalls zufrieden. Der Abschluss der Finanzierungsrunde ermöglicht dem Team nun die guten Ergebnisse aus Pilotstudien in einer klinischen Studie zu bestätigen und die erweiterten diagnostischen Möglichkeiten aufzuzeigen. Nach Abschluss des Zertifizierungsprozesses im nächsten Jahr soll der Markteinstieg mit dem cEKG erfolgen.

Kontakt:
Capical GmbH
Dr. Martin Oehler / Henning Böge
Rebenring 33
38106 Braunschweig
Tel: +49 531 / 42879 – 48
Fax: +49 531 / 42879 – 589
info@capical.de
https://www.capical.de

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologieunternehmen, die innovative Geschäftskonzepte unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups ihre Innovation bis zum Prototypen bzw. „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der High-Tech Gründerfonds beteiligt sich an der Seedfinanzierung mit rund 500.000 Euro. Er unterstützt die High-Tech Unternehmen mit seinen Investmentmanagern und einem ausgewiesenen Netzwerk von Coaches, Investoren und Fachexperten. Im Einzelfall kann der Fonds insgesamt bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen investieren. Investoren des Public-Private-Partnerships sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die sechs Industriekonzerne BASF, Deutsche Telekom, Siemens, Robert Bosch, Daimler und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 272 Mio. Euro.

Kontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Mehran Rafigh
Investment Manager
Ludwig-Erhard-Allee 2
53175 Bonn
Tel: +49 228 823001-00
Fax: +49 228 823000-50
m.rafigh@high-tech-gruenderfonds.de
www.high-tech-gruenderfonds.de

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