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EXTOLL: HTGF, MBG Baden-Württemberg, EXTOREL, VRD und Business Angel Konsortium investieren in Netzwerk Technologie für High-Performance Computing

Hochleistungsrechnen ist überall – auch wenn man es als Normalverbraucher kaum bemerkt: Wettervorhersage, Klimaforschung, aero- und fluiddynamische Simulationen für energieeffiziente Mobilität, Synthetische Chemie mit maßgeschneiderten Molekülen für Medikamente oder Katalysatoren, u.v.m. lassen erahnen, wie häufig große Mengen von Daten in komplexen Berechnungsmodellen in möglichst kurzer Zeit verarbeitet werden müssen.

Hochleistungsrechnen wird heutzutage so realisiert, dass eine Vielzahl von einzelnen Rechnern, sog. Knoten, zu einem Gesamtsystem, einem Cluster, zusammengeschlossen werden. Dabei kann die Anzahl der Knoten bis zu mehreren Tausend je Cluster reichen. Jeder Knoten bearbeitet ein Teilproblem und tauscht Zwischenergebnisse mit anderen Knoten aus.

Angesicht der immer schneller werdenden Prozessoren ist gerade die Kommunikation zwischen den Knoten zu einem Flaschenhals für die Leistung eines Clusters geworden. Genau hier setzt die EXTOLL GmbH mit ihrer Netzwerk-Technologie für das Hochleistungsrechnen an und schließt damit eine Marktlücke: Es wurde ein Netzwerk-Chip entwickelt, der speziell auf das Profil von Hochleistungs­rechnen hin optimiert ist. Er ist in seinen Leistungsdaten selbst den derzeit besten am Markt anderweitig erhältlichen Lösungen deutlich überlegen. Dies hat auch mehrere namenhafte deutsche Venture Capital Investoren überzeugt. Herr Falk Strascheg, Managing Partner der EXTOREL: „Wir freuen uns mit der EXTOLL die nächste Generation der Vernetzung für das Hochleistungsrechnen auf den Weg zu bringen – und das made in Germany.“

Darüber hinaus entfallen für ein EXTOLL-Netzwerk zentrale Komponenten (Switches), was die Investitions- und Betriebskoten deutlich senkt. Mit der EXTOLL-Technologie erreicht man eine um ca. 33% bessere Effizienz (Rechenleistung bezogen auf die elektrische Leistungsaufnahme).

Die EXTOLL GmbH ist bereits als Lieferant für das EU-Projekt „DEEP“ gesetzt, das die Erforschung und Erprobung der nächsten Generation von Hochleistungsrechnern zum Gegenstand hat.

Der Marktzugang der EXTOLL GmbH geht weniger über den Endkunden, sondern über Anbieter von Rechner-Clustern. „Das Angebot der EXTOLL GmbH ist in einem Markt, der bedingungslos durch Leistung getrieben ist, ideal positioniert. Der große Leistungsvorsprung der Technologie macht die EXTOLL GmbH sehr attraktiv für Systemlieferanten.“, so Dr. Guillem Sagué und Steffen Gasior, Investmentmanager beim High-Tech Gründerfonds und bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft in Stuttgart.

Über die EXTOLL GmbH
Die EXTOLL GmbH wurde als Spin-off der Universität Heidelberg im Jahre 2011 gegründet. Unterstützt durch das Forschungstransfer-Programm EXIST gelang der Transfer aus der Universität in die EXTOLL GmbH unter anderem durch Übertragung des Kernpatentes, das am Lehrstuhl für Rechnerarchitektur, Prof. Brüning, erarbeitet wurde. Am selben Lehrstuhl entstand ein weiteres Patent zur kostengünstigen massentauglichen Fertigung optischer Kabel, die für die Signalübertragung über Strecken von mehr als einem Meter benötigt werden. Auch dieses Patent wurde an die EXTOLL GmbH lizenziert. Damit kann die EXTOLL GmbH die vollständige Produktpalette zur Vernetzung von Rechencluster aus eigener Entwicklung anbieten.

Kontakt:
EXTOLL GmbH
Ulrich Brüning, Ulrich Krackhardt, Mondrian Nüssle
B6, 26
68159 Mannheim
Tel.: +49 (0) 621 181-2716
ulrich.krackhardt@extoll.de
www.extoll.de

Über die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft, Stuttgart
Die MBG investiert branchenübergreifend in kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg. Die Investmentbeträge reichen von € 25.000 bis zu € 2.5 Millionen. Das Angebot der MBG reicht von Seed-Investments über Start-up-Finanzierung bis hin zu Wachstumsfinanzierung für etablierte Unternehmen. Aktuell stellt die MBG 1.095 baden-württembergischen Unternehmen Beteiligungskapital von € 313 Millionen zur Verfügung.

Die MBG ist eine öffentlich geförderte Beteiligungsgesellschaft. Sie arbeitet eng mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH zusammen und wird vom Land Baden-Württemberg und vom Bund unterstützt.

Kontakt:
MBG Mittelständische  Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH
Steffen Gasior
Werastr. 13 – 17
70182 Stuttgart
Tel. +497111645773
Fax +49711164587773
steffen.gasior@mbg.de
www.mbg.de

Über die EXTOREL GmbH
EXTOREL GmbH ist auf die Eigenkapitalfinanzierung von Unternehmen aus den Industriebereichen ICT, Software, Lasertechnologie, Elektrotechnik, Automation, Mess- und Regeltechnik sowie Medizintechnik spezialisiert. Seit 1987 konnte die EXTOREL über 100 Direktbeteiligungen und über 30 Venture Capital- sowie Private Equity-Fonds betreuen. Geführt wird EXTOREL von Mathias Lindermeir und Falk F. Strascheg, der als ehemaliger Präsident der European Venture Capital Association (EVCA) wohl zu den bekanntesten Wagniskapitalgebern Deutschlands gehört. EXTOREL schließt Finanzierungen der unterschiedlichsten Stadien ab – von der Seedphase bis hin zur Expansion – und beteiligt sich ab Größenordnungen von 500.000 Euro. Neben intensiver Betreuung und Coaching durch die Investmentmanager profitieren beteiligungsinteressierte Unternehmen zudem von der Einbindung in ein internationales Netzwerk.

Kontakt:
Extorel GmbH
Kai Linde
Nußbaumstr. 12                                                               
80336 München
Tel: +49 (0) 89 20 70 30
info@extorel.de
www.extorel.de

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 17 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 573,5 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 301,5 Mio. EUR Fonds II).

Kontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Dr. Guillem Sagué
Schlegelstraße 2
53113 Bonn
Tel: + 49 228 / 82 30 01-00
Fax: + 49 228 / 82 30 00-5
info@htgf.de
www.high-tech-gruenderfonds.de

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