Presse

Hightech für eine bessere Gesundheitsversorgung: Beim 9. MedTech Pitch Day präsentieren innovative Start-ups ihre Ideen

28. März 2023

Sie setzen auf künstliche Intelligenz, auf Nanostrukturen oder auf neuartige minimal-invasive Behandlungsmethoden: Beim 9. MedTech Pitch Day am 29. März 2023 im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin präsentieren zehn Medizintechnik-Start-ups ihre Ideen, wie sie mit innovativen Technologien die Gesundheitsversorgung verbessern wollen. Für die Veranstaltung, die erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder in Präsenz stattfindet, hatten sich mehr als hundert junge Unternehmen aus ganz Europa beworben. Die ausgewählten Start-ups aus Deutschland, Tschechien, Schweden und Italien bekommen nun die Gelegenheit, Investor*innen von ihren Konzepten zu überzeugen und sich mit Entscheider:innen führender Medizintechnikunternehmen und Kostenträger zu vernetzen. Mehr als 40 Investor:innen haben ihre Teilnahme angekündigt.


Ausgerichtet wird der MedTech Pitch Day wieder von der B. Braun-Stiftung, dem High-Tech Gründerfonds, Dräger, dem B. Braun Accelerator, dem Health Innovation Port und der Techniker Krankenkasse. „Die B. Braun-Stiftung unterstützt den Fortschritt im Gesundheitswesen durch die Förderung von Menschen, Projekten und Veranstaltungen“, sagt Stiftungsgeschäftsführer Dr. Thilo Brinkmann. „Als Gastgeber:innen des 9. MedTech Pitch Days möchten wir neuen Konzepten im fairen Wettbewerb eine Plattform bieten und freuen uns auf einen regen Austausch an Ideen.“

In jeweils zehnminütigen Live-Pitches werden die Start-ups ihre Projekte und Produkte vorstellen und sich anschließend den kritischen Nachfragen des internationalen Fachpublikums stellen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen liegen. Mithilfe von KI will U-Care Medical aus Turin Komplikationen auf Intensivstationen vermeiden, während Datlowe aus Prag therapieassoziierten Infektionen im Krankenhaus vorbeugen möchte. Medical Intelligence Lab aus München arbeitet an einer Webplattform, die KI-gestützt individuellen ärztlichen Rat geben soll. Acorai aus Stockholm kombiniert Sensortechnologie und maschinelles Lernen für eine nicht-invasive Überwachung des Herzinnendrucks bei Herzinsuffizienz. Das Dresdener Start-up Altavo setzt schließlich KI zusammen mit nicht-invasiver Radarsensorik ein, um Menschen nach einem Stimmverlust eine natürlich klingende Stimme zurückzugeben.

Auf Digitalisierung setzt auch das Berliner Start-up IntensivKontakt, das mit einer App die Kommunikation zwischen Patient*innen, Angehörigen und medizinischem Personal vereinfachen möchte. Doch nicht alle Innovationen sind digital. DeepEn aus Jena, eine Gründung aus dem Leibniz-Institut für photonische Technologien (IPHT), entwickelt haarfeine holografische Endomikroskope für Neurowissenschaften und Medizin. Sedivention aus Straßlach bei München möchte mit einer Magensonde, die die Weiterleitung des Hungergefühls an das Gehirn stoppt, eine minimalinvasive Alternative zur Adipositas-Chirurgie schaffen. PoroUS aus Potsdam will mit einer neuartigen Ultraschalltechnologie die Diagnose von Osteoporose erleichtern. Und Nanoshape aus Karlsruhe versieht Implantate mit antibakteriell wirkenden Nanostrukturen, die sich das Start-up von der Natur abgeschaut hat.

Gerade haben wir das Closing unseres vierten Fonds bekannt gegeben. Wir freuen uns sehr, dass wir nun vielen weiteren Gründer:innenteams die Umsetzung ihrer innovativen Idee ermöglichen können. Allerdings benötigen erfolgreiche Start-ups viel mehr als nur eine Finanzierung. Sie brauchen auch die Vernetzung mit anderen Akteur:innen im Gesundheitswesen, die alle dasselbe Ziel eint: einen Beitrag zu leisten für die Weiterentwicklung der Medizin und die Innovation von morgen. Auch dafür sorgen wir mit dem MedTech Pitch Day.

Dr. Anke Caßing, Principal beim High-Tech Gründerfonds

Bevor die Start-ups zu den Pitches antreten, stehen Expertenvorträge mit anschließenden Workshops auf dem Programm. Es geht um Fragen, die nicht nur für junge Unternehmen der Medizintechnikbranche zentral sind. Dr. Sassan Sangsari, Gründer und CEO des MedTech-Unternehmens Datonomy, spricht über den Umgang mit Daten im Gesundheitswesen. Dr. Thorsten Brackert und Dennis Cole von der Techniker Krankenkasse erklären, wie Innovationen ihren Weg in den deutschen Gesundheitsmarkt finden können.  

Über B. Braun und den B. Braun Accelerator
B. Braun ist eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Medizintechnikprodukten sowie Anbieter medizinischer Dienstleistungen. Über 65.000 B. Braun-Mitarbeitende in 64 Ländern teilen täglich ihr Wissen, mit Kolleg*innen und Kund*innen. Die so entstehenden Innovationen helfen, Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen zu verbessern und die Sicherheit von Patient*innen, Ärzt*innen und Pflegepersonal zu erhöhen. 2022 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 8,5 Mrd. Euro.

Der B. Braun Accelerator unterstützt Start-ups, Entrepreneur*innen und B. Braun Mitarbeiter*innen darin, Ideen schneller in erfolgreiche Innovationen umzusetzen oder Lösungen nachhaltig zu implementieren. Die Unterstützungsleistungen sind auf die spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten und richten sich an Start-ups und junge Unternehmen mit einem vorhandenen Produkt oder Lösung.
https://www.bbraun.com

Über die B. Braun-Stiftung:
Die B. Braun-Stiftung mit Sitz in Melsungen sieht sich als Förderin der Medizin und des Gesundheitswesens mit nordhessischer Tradition. Sie wurde vor mehr als 55 Jahren von den damaligen Vorständen der B. Braun Melsungen AG, den Brüdern Otto und Dr. Bernd Braun, gegründet, um Krankenpflegepersonal und junge Ärzt*innen in ihrer fachlichen Weiterbildung zu fördern. Auch heute unterstützt die Unternehmerfamilie die langfristige Entwicklung der Stiftung. Die B. Braun-Stiftung ist unabhängig und fördert Stipendien, Forschung und Veranstaltungen in der Gesundheitsversorgung.
https://www.bbraun-stiftung.de/de.html

Über Dräger. Technik für das Leben® 
Dräger ist ein international führendes Unternehmen der Medizin- und Sicherheitstechnik. Unsere Produkte schützen, unterstützen und retten Leben. 1889 gegründet, erzielte Dräger 2022 weltweit einen Umsatz von rund drei Mrd. Euro. Das Lübecker Unternehmen ist in mehr als 190 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit mehr als 16.000 Mitarbeiter*innen.
https://www.draeger.com

Über den Health Innovation Port
Der Health Innovation Port (HIP) ist ein Health-Hub in Hamburg. Gemeinsam unterstützen hier etablierte Akteur*innen der Gesundheitswirtschaft wie die Techniker Krankenkasse, die Asklepios Kliniken, AstraZeneca und Philips seit 2017 junge Unternehmen aus den Bereichen Digital Health und MedTech. Start-ups profitieren im HIP von einem umfangreichen Unterstützungsangebot und wertvollen Kontakten. Gemeinsam werden so innovative Ideen vorangetrieben, um den Gesundheitsmarkt der Zukunft zu gestalten. 
https://www.healthinnovationport.de/

Über die Techniker Krankenkasse (TK)
Mit über 11 Millionen Versicherten ist die Techniker Krankenkasse (TK) Deutschlands größte gesetzliche Krankenversicherung. Rund 15.000 Mitarbeitende setzen sich dafür ein, den TK-Versicherten eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung zu gewährleisten. Mit zahlreichen Innovationen wie der elektronischen Patientenakte TK-Safe ist es Ziel der TK, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben und ein modernes Gesundheitssystem maßgeblich mitzugestalten. Das Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY hat die Techniker Krankenkasse zum 17. Mal in Folge als beste Krankenkasse Deutschlands ausgezeichnet.
https://www.tk.de

Über den High-Tech Gründerfonds   
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential und hat seit 2005 700 Start-ups begleitet. Mit dem Start des vierten Fonds hat der HTGF rund 1,4 Milliarden Euro under Management. Das Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen Digital Tech, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Mehr als 4,5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 2.000 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 160 Unternehmen erfolgreich verkauft.  
Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen.  

Medienkontakt 
High-Tech Gründerfonds Management GmbH 
Stefanie Grüter, Partnerin Communications & Relations  
T.: +49 228 – 82300 – 188 
s.grueter@htgf.de 

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