Presse

Erfolgreicher Exit für den High-Tech Gründerfonds – fos4X wird Teil der PolyTech

8. September 2020

  • Käufer ist das dänische Unternehmen PolyTech, Lösungsanbieter für die Windkraftindustrie
  • Das Münchener Startup fos4X ergänzt perfekt das Kerngeschäft des Käufers
  • Die Seedinvestoren Bayern Kapital, HTGF und UVC Partners veräußern ihre Anteile
  • Für den HTGF ist es der 7. erfolgreiche Exit während der Corona-Krise

Der High-Tech-Gründerfonds hat heute seine Anteile an der fos4X veräußert. Der Seedinvestor hat das Unternehmen 8 Jahre lang begleitet. Der Käufer, die PolyTech aus Dänemark, entwickelt und fertigt Produkte und Systeme für OEMs in der Windindustrie. Für das Unternehmen ist die fos4X, Innovator in der faseroptischen Sensortechnologie und Datenanalyse, eine perfekte Ergänzung.

Fortschrittliche Turbinenblattdesigns haben das Potenzial, die Windenergieproduktion zu verändern. Die Verbesserung der Blätter durch digitale Technologie und fortschrittliche Datenanalyse wird es den Betreibern von Windkraftanlagen ermöglichen, den Betrieb und die Wartung durch intelligente Nutzung von Echtzeitdaten zu optimieren. Der Erwerb der fos4X stärkt die Kompetenz von PolyTech genau auf diesem Gebiet.

Als Gründer kann ich mir keine bessere Zusammenarbeit vorstellen. Unsere intelligenten Sensor- und Softwarelösungen werden als Teil von PolyTech weiterentwickelt. Außerdem wird die fos4X-Vision von sauberer Energie in großem Umfang und für jeden verfügbar stärker als zuvor vorangetrieben.

Lars Hoffman, CEO von fos4X

Die fos4X-Erfolgsgeschichte begann im Jahr 2010 am Lehrstuhl für Messsystem- und Sensortechnik der TU München. Die Gründer verfolgten die Idee, faseroptische Sensoren zu entwickelten, die Windkraftanlagen intelligenter und effizienter machen sollten. 2012 gestalteten UVC Partners, Bayern Kapital und der HTGF die Seedfinanzierung. In späteren Runden kamen die Falk Strascheg Holding GmbH und Equinor Ventures dazu. Heute unterstützt fos4X seinen Kunden, nachhaltige digitale Geschäftsmodelle zu schaffen, indem auf Basis eigener Sensortechnologie autonome Industrieanlagen ermöglicht werden. Windkraftanlagen auf der ganzen Welt nutzen die Software und Hardware Produkte von fos4X zur Optimierung ihres Betriebs. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in Deutschland und China für das Unternehmen.

Als Seedinvestor blicken heute auf 8 Jahre hervorragende Zusammenarbeit und eine großartige Entwicklung zurück. Fos4X ist ein sehr schönes Beispiel dafür, wie man in Deutschland mit einer starken Technologie, viele Leidenschaft und Fleiß ein innovatives, robustes und internationales Unternehmen aufbauen kann. Mit PolyTech sind wir sehr zuversichtlich, dass fos4X einen starken Partner gewonnen hat, um gemeinsam weiteres Potential zu heben und die Wind-Branche zu beflügeln.

Lucille Bonnet, Principal des HTGF

Die Transaktion wurde von Seiten der Verkäufer von GCA Altium begleitet. Die finanziellen Bedingungen der Exit-Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben. Die Pressemitteilung der PolyTech finden Sie hier.

Über fos4X

  • Die fos4X GmbH ist ein Münchner Innovator in der faser-optischen Sensorik und Datenanalyse für die Windindustrie.
  • Die von fos4X entwickelte Technologie nutzt datengesteuerte Ansätze wie maschinelles Lernen, um bestehende und neue Windkraftanlagen zu digitalisieren und zu optimieren. Die intelligenten Lösungen basieren auf robuster faser-optischer Rotorblattsensortechnologie.
  • fos4X wurde 2010 gegründet und profitierte von der innovativen Startup-Umgebung und der hohen Verfügbarkeit von qualifizierten Ingenieuren in München, um auf eine Größe von 100 Mitarbeitern zu wachsen.

Über PolyTech

  • PolyTech entwickelt und produziert Produkte und Systeme für OEMs und Eigentümer in der Windindustrie
  • PolyTech ist spezialisiert auf Lösungen, die die Leistung und den Schutz von Rotorblätter für den Neubau und die Nachrüstung von Windkraftanlagen verbessern, um die gesamten Levelized Cost of Energy (LCOE) zu senken. Zu den Produkten gehören Blitzschutzsysteme, Vorderkantenschutz, Blatt-Add-ons und Transportlösungen. 
  • Die Produktentwicklung bei PolyTech basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz. Das Unternehmen verfügt über eine DANAK-akkreditierte Testanlage in Bramming und eine erstklassige, von DANAK akkreditierte Blitztestanlage in Herning.
  • PolyTech wächst rasant und seit 2013 ist die Zahl der Mitarbeiter in Dänemark, China, Mexiko und den USA von 35 auf 700 gestiegen. Durch die Übernahme von fos4X wird die weltweite Zahl der Mitarbeiter auf fast 800 steigen.
  • Seit 2016 ist PolyTech im Besitz von Verdane Capital.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 fast 600 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen digitale Geschäftsmodelle, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Über 2,6 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.600 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Unternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

Kontakt
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Lucille Bonnet, Principal
T:  + 49 228 82300 134
l.bonnet@htgf.de

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