Kategorie: Presse

  • RAYDIAX sichert 7,5 Mio. Euro für First‑in‑Human‑Studien und Markteintritt des Therapieassistenz‑CT „TACT“

    RAYDIAX sichert 7,5 Mio. Euro für First‑in‑Human‑Studien und Markteintritt des Therapieassistenz‑CT „TACT“

    RAYDIAX sichert 7,5 Mio. Euro für First‑in‑Human‑Studien und Markteintritt des Therapieassistenz‑CT „TACT“

    • RAYDIAX sichert sich 5 Mio. Euro Venture Capital von bestehenden Business Angels, Bestandsinvestor bmp Ventures mit den IBG Fonds sowie dem neu-investierenden GETEC Family Office um Dr. Karl Gerhold.
    • Zusätzlich erhält das Unternehmen 2,5 Mio. Euro Förderung aus dem EIC Accelerator-Programm der Europäischen Kommission.
    • Das Kapital wird für First-in-Human-Studien, Entwicklung der Serienreife des TACT-Systems sowie den Aufbau von Vertrieb, Produktion und Quality eingesetzt.
    • RAYDIAX strebt mit der Markteinführung des Therapieassistenz-CT „TACT“ eine erhebliche Ausweitung der Anwendung minimal-invasiver Krebstherapien an und adressiert damit demographisch bedingte Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung.
    • Minimal-invasive Krebstherapien bieten gegenüber chirurgischen Eingriffen in vielen Fällen das Potenzial Operationszeiten zu verkürzen, Komplikationsraten zu verringern und eine schnellere Genesung zu gewährleisten.

    RAYDIAX, das Spin-off des Forschungscampus STIMULATE/der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, sichert 7,5 Mio. Euro für First‑in‑Human‑Studien und den Markteintritt des Therapieassistenz‑CT „TACT“. Die Runde umfasst 5 Millionen Euro Venture Capital von bestehenden Business Angels, dem Bestandsinvestor bmp Ventures mit den IBG Fonds sowie einem neuen Investment des GETEC Family Offices um Dr. Karl Gerhold.

    Ergänzend erhält das Unternehmen 2,5 Millionen Euro aus dem EIC Accelerator-Programm der Europäischen Kommission – einem der renommiertesten Förderinstrumente für europäische Deep-Tech-Innovationen.

    Mit dem eingeworbenen Kapital wird RAYDIAX die First-in-Human-Anwendung seines Therapieassistenz-Computertomographen „TACT“ realisieren, um frühe klinische Evidenz zu generieren. Parallel wird die Weiterentwicklung zur Serienreife vorangetrieben sowie der strukturelle Ausbau in den Bereichen Vertrieb, Produktion und Qualitätsmanagement umgesetzt. Ziel ist es, die ersten kommerziellen Installationen systematisch vorzubereiten.

    Dr. Thomas Hoffmann, CEO und Mitgründer von RAYDIAX: „Mit dem erfolgreichen Abschluss unserer Serie A1 erreichen wir einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg in die klinische Anwendung. Nach der erfolgreichen Seed-Phase und der Entwicklung unseres präklinischen Prototyps konzentrieren wir uns nun auf die Generierung früher klinischer Evidenz im Rahmen der geplanten First-in-Human-Studien. Gleichzeitig schaffen wir die organisatorischen Voraussetzungen für den Markteintritt. Das Vertrauen unserer bestehenden Investoren sowie die Unterstützung neuer strategischer Partner bestätigt die technologische Reife und das Marktpotenzial unseres Ansatzes.“

    Die nun beginnende klinische Phase markiert einen wesentlichen Wertschöpfungsschritt in der Entwicklung des Systems und legt die Grundlage für die regulatorische Zulassung und kommerzielle Skalierung.

    Etablierung einer neuen Produktkategorie in der interventionellen Onkologie

    Mit dem TACT entwickelt RAYDIAX einen dedizierten Therapieassistenz-Computertomographen für minimal-invasive Krebstherapien. Das System assistiert in Therapieplanung, -durchführung und -kontrolle in einem speziell für interventionelle Anwendungen optimierten Gesamtsystem.

    Minimal-invasive Therapien gewinnen angesichts einer alternden Bevölkerung und steigender Krebsinzidenzen zunehmend an Bedeutung. Sie ermöglichen in vielen Fällen eine schonendere Behandlung im Vergleich zu offenen chirurgischen Eingriffen, verkürzen potenziell Operations- und Liegezeiten und tragen zur Reduktion von Komplikationen bei. Dadurch können zusätzliche Behandlungskapazitäten geschaffen und Krankenhausstrukturen entlastet werden.

    Mit der Markteinführung des TACT-Systems strebt RAYDIAX eine deutliche Erweiterung der Anwendungsbreite minimal-invasiver Krebstherapien an.

    Europäische Innovationsförderung als strategischer Hebel

    Die Unterstützung der Europäischen Union durch das EIC Accelerator-Programm unterstreicht die strategische Bedeutung der Technologie auf europäischer Ebene. Das Förderprogramm unterstützt gezielt Unternehmen mit disruptiven Innovationen und hohem Skalierungspotenzial.

    Steffen Schmidt, CFO der GETEC-Gruppe: „Als GETEC-Gruppe investieren wir gerne in innovative Technologien an unseren Standorten. Nachdem wir mit Neoscan Solutions bereits im Gebiet der Magnetresonanztomographie mit neuen technologischen Ansätzen investieren, haben wir dadurch RAYDIAX im Bereich CT kennengelernt. RAYDIAX schafft mit seiner innovativen Technologie eine fokussierte CT-Live-Bildgebung, die die Strahlungsbelastung beim Patienten und Operateur sowie die OP-Zeit verringert. Neben dem Effizienzgewinn für die medizinischen Prozesse hat RAYDIAX zusätzlich eine größere Öffnung des CTs möglich gemacht, was zukünftig neue Operationsmethoden, wie bspw. den Einsatz von Robotik, ermöglicht. Dieses zusammen hat uns überzeugt.“

    Klemens Gutmann, Gründer Regiocom und Business Angel: „Als Ingenieur interessieren mich komplexe technische Systeme. Die fundierte wissenschaftliche Grundlage und das herausragende technische Know-How des Gründerteams haben mich überzeugt. Dieses TACT-System füllt eine funktionale Lücke im OP-Betrieb. Konkret: in der interventionellen Radiologie.“

    Dr. Jan Alberti, Managing Partner bei bmp Ventures: „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Serie A1 erreicht RAYDIAX einen entscheidenden Wendepunkt von der Technologieentwicklung hin zur klinischen Anwendung und Markteinführung. Der TACT adressiert einen klar definierten klinischen Bedarf in der interventionellen Onkologie und hat das Potenzial, eine neue Gerätekategorie für minimal-invasive Krebstherapien zu etablieren. Wir sehen in RAYDIAX hervorragende Voraussetzungen, sich in diesem wachsenden Marktsegment international zu positionieren.“

    Dr. Jan Engels, Senior Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds: „RAYDIAX entwickelt eine Technologie mit dem Potenzial, die Versorgung von Krebspatientinnen und ‑patienten spürbar zu verbessern. Wir sind stolz darauf, die starke Entwicklung des Teams seit unserem Seed‑Investment zu sehen – bis hin zur nun abgeschlossenen Series A1 und dem renommierten EIC Accelerator Grant. Das Team um Thomas geht seit der frühen Phase konsequent die richtigen Schritte in Richtung klinischer Relevanz, und wir freuen uns, ihren Weg weiterhin eng zu begleiten.“

    Wissenschaftstransfer durch langfristige Forschungsförderung

    RAYDIAX ist eine Ausgründung des Magdeburger Forschungscampus STIMULATE. Das weltweit renommierte Forschungszentrum für minimal-invasive bildgeführte Therapien bietet die ideale Umgebung zur Geräte- und Unternehmensentwicklung.

    Prof. Dr. rer. nat. Georg Rose, Vorstandsvorsitzender Forschungscampus STIMULATE: „Der EIC Accelerator zählt zu den selektivsten Förderprogrammen für Deep-Tech-Innovation in Europa. Dass RAYDIAX diesen Wettbewerb erfolgreich durchlaufen hat und die Serie A1-Finanzierungsrunde schließen konnte, ist ein außergewöhnlicher Erfolg. Es bestätigt die wissenschaftliche Exzellenz, die technologische und klinische Differenzierung des TACT-Systems sowie auch die unternehmerische Reife des Teams. Für den Forschungscampus STIMULATE an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg ist dies ein starkes Signal: Aus langfristig aufgebauter Medizintechnikforschung entstehen hier international konkurrenzfähige Hightech-Unternehmen mit klinischer und ökonomischer Relevanz.“

    RAYDIAX Gründer (Bild: RAYDIAX)

    Über RAYDIAX
    Das Unternehmen wurde 2022 gegründet und hat den Hauptsitz im Magdeburger Wissenschaftshafen. Das Wissenschafts-Spin-Off ist eine Ausgründung von Wissenschaftlern der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und des Forschungscampus STIMULATE. Der Fokus der technischen Entwicklung liegt sowohl im Hardware- als auch im Softwarebereich von Computertomographen.

    Pressekontakt
    Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer RAYDIAX GmbH
    +49 391 67 57027
    pr@raydiax.com

    Über bmp Ventures
    bmp Ventures gehört zu den erfahrensten Venture-Capital-Investoren in Deutschland und blickt auf mehr als 250 Beteiligungen in nahezu allen Technologiesegmenten zurück, wobei der Großteil in der Frühphase angesiedelt ist. Neben direkten Beteiligungen hat bmp auch Risikokapitalfonds für die KfW Bankengruppe und die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft verwaltet. Aktuell managt bmp die IBG-Fonds in Sachsen-Anhalt und beschäftigt rund 20 Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Magdeburg.

    Über die IBG-Fonds
    Die IBG-Fonds mit Sitz in Magdeburg sind die Risikokapitalfonds des Landes Sachsen-Anhalt. Sie unterstützen junge, innovative Technologieunternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial und Sitz in Sachsen-Anhalt durch Beteiligungskapital. Ende 2023 wurde der neue Risikokapitalfonds RKF IV mit einem Volumen von 63 Mio. EUR aufgelegt. Dieser wird aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union finanziert und investiert in Startups in den Phasen Seed, Early Stage und Wachstum. Das Management der IBG-Fonds erfolgt durch die bmp Ventures AG.

    Kontakt
    Josephine Gantze
    Marketing & Eventmanagement
    +49 391 53281-40
    jgantze@bmp.com

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

    Medienkontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager
    +49 228 – 82300 – 121
    t.jacob@htgf.de

    Über den Forschungscampus STIMULATE
    Am Forschungscampus STIMULATE erforschen und entwickeln interdisziplinäre Teams aus Kliniken, Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen Hand in Hand Lösungen und Technologien für hochinnovative Therapie- und Diagnoseverfahren der bildgeführten minimal-invasive Medizin. Die innovative Medizintechnik wird anwendungsspezifisch zur verbesserten Behandlung von Krebs- und Gefäßerkrankungen konzipiert. STIMULATE ist eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, Siemens Healthcare sowie dem STIMULATE Verein. Gefördert wird STIMULATE im Rahmen der Initiative „Forschungscampus“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, ergänzt durch Förderungen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Sachsen-Anhalt.

    Medienkontakt
    Forschungscampus STIMULATE
    Dr. Jasmin Lother
    +49 391-67-57276
    Jasmin.Lother@ovgu.de

  • emproof beruft Marc Schieder als CEO und schließt Finanzierungsrunde mit europäischem Investorenkonsortium ab

    emproof beruft Marc Schieder als CEO und schließt Finanzierungsrunde mit europäischem Investorenkonsortium ab

    emproof beruft Marc Schieder als CEO und schließt Finanzierungsrunde mit europäischem Investorenkonsortium ab

    Bochumer Deep-Tech-Spezialist für Embedded Security startet internationale Skalierung – Auriga Cyber Ventures führt Runde an, Dutch SecFund steigt neu ein, HTGF und TIN Capital bauen Engagement aus

    emproof, Spezialist für den Schutz eingebetteter Systeme auf Binärebene, hat Marc Schieder zum CEO berufen und eine Finanzierungsrunde mit einem europäischen Investorenkonsortium abgeschlossen. Mit dem frischen Kapital treibt das Unternehmen die internationale Skalierung voran und professionalisiert Vertrieb, Compliance und Produktentwicklung.

    Marc Schieder, CEO von emproof (Foto: Petra Homeier Fotografie)

    Erfahrener Technologie-Manager übernimmt Steuer

    Schieder ist seit Anfang Januar 2026 an Bord und verantwortet als CEO die Transformation von emproof vom forschungsgetriebenen Start-up zur skalierbaren Enterprise-SaaS-Organisation. Zuvor war er als Managing Director bei DRACOON (heute Kiteworks) für den Auf- und Ausbau des Unternehmens verantwortlich.

    „Unternehmen investieren Jahre und Millionen in die Entwicklung ihrer Firmware und Algorithmen – und verlieren dieses Know-how in Minuten durch Reverse Engineering. Wir sorgen dafür, dass das nicht passiert: Your genius. Preserved“, so Schieder.

    Sicherheit auf Binärebene – ohne Zugriff auf den Source Code

    emproof schützt eingebettete Systeme gegen Angriffe, Manipulation und Reverse Engineering – direkt auf Binary-Ebene. Der minimal-invasive Ansatz ermöglicht es, auch Legacy-Systeme nachträglich zu härten, ohne dass der ursprüngliche Source Code verfügbar sein muss. Damit adressiert das Unternehmen zwei zentrale Marktbedürfnisse: den Schutz von geistigem Eigentum in Algorithmen und Firmware sowie den steigenden regulatorischen Druck durch Vorgaben wie den Cyber Resilience Act (CRA) und NIS2.

    Das Unternehmen ist in drei strategischen Feldern aktiv: im zivilen Markt (Automotive, Industrie, Medizintechnik), bei der Absicherung von Legacy Devices sowie im Bereich Defence & Aerospace, wo emproof in EDF-geförderten Projekten mit europäischen Systemhäusern wie Kongsberg und Rheinmetall zusammenarbeitet.

    Europäisches Investorenkonsortium sichert Wachstum

    Die Finanzierungsrunde wird angeführt von Auriga Cyber Ventures. Mit Dutch SecFund beteiligt sich ein neuer Investor. Bestehende Investoren wie der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und TIN Capital haben ihr Engagement deutlich ausgebaut.

    Das Kapital fließt in den Aufbau des internationalen Vertriebsteams, die Erweiterung der Compliance-Frameworks – darunter die ISO-27001:2022-Zertifizierung – sowie in die Weiterentwicklung der Produktplattform.

    Lead-Investor, Auriga Cyber Ventures, Geoffroy Rosset, Managing Partner, erläutert: „Unsere Entscheidung, erneut zu investieren und diese Finanzierungsrunde anzuführen, spiegelt unsere starke Überzeugung von der außergewöhnlichen Technologie und dem Team von emproof wider. Mit dem Einstieg von Marc Schieder als CEO beginnt ein neues Kapitel – mit dem Fokus darauf, das kommerzielle Wachstum zu beschleunigen und international zu skalieren. Wir sind stolz darauf, emproof auf dem Weg zum Aufbau eines globalen Marktführers im Bereich Embedded Security zu unterstützen.“


    Über emproof
    emproof ist ein Deep-Tech-Unternehmen aus Bochum, hervorgegangen aus der Ruhr-Universität Bochum (RUB), dem Max-Planck-Institut und dem Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit (HGI). Das Unternehmen entwickelt Technologien zum Schutz eingebetteter Systeme auf Binärebene und wird von einem europäischen Investorenkonsortium aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden unterstützt. Weitere Informationen unter www.emproof.com

    Pressekontakt
    Kafka Kommunikation
    Regina Urich & Cathrin Bauer
    emproof@kafka-kommunikation.de

  • Muskeln werden zur digitalen Schnittstelle: Noxon schließt Seed Finanzierung ab

    Muskeln werden zur digitalen Schnittstelle: Noxon schließt Seed Finanzierung ab

    Muskeln werden zur digitalen Schnittstelle: Noxon schließt Seed Finanzierung ab

    • Noxon, ein MedTech-Unternehmen aus München und Spin-off dreier renommierter Universitäten, hat eine mehrere Millionen Euro schwere Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen
    • Die Mittel fließen in ein tragbares nicht-invasives medizinisches Muscle-Computer-Interface, das Muskeln erstmals zu einer digitalen Schnittstelle und damit programmierbar macht.
    • Die Technologie ermöglicht es, menschliche Bewegung zu decodieren und gezielt zu steuern, von der Reduktion von Parkinson-Tremor über die Wiederherstellung motorischer Funktionen nach Lähmungen bis hin zu Leistungsanalyse im Spitzensport.
    • Als modulare Plattform adressiert Noxon einen Markt von über 1,1 Milliarden Menschen mit muskelbezogenen Erkrankungen und schafft neue Standards in Rehabilitation, Neurologie und Wearable MedTech.

    Noxon, ein MedTech-Unternehmen aus München und Spin-off dreier rennomierter Universitäten, hat erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Bayern Kapital, zwei der führenden Venture Capital Investoren in Deutschland und Europa, gemeinsam mit Auxxo sowie einem weiteren institutionellen Investor. Die Mittel fließen in die Weiterentwicklung und klinische Zertifizierung des nicht-invasiven Muscle-Computer-Interface von Noxon sowie in die Vorbereitung der Markteinführung erster Therapie-Module.

    Gründer von Noxon (Foto: Sergen Demiroglu)

    In der Rehabilitation sowie bei neuromuskulären Erkrankungen werden Muskeldiagnostik und Muskelaktivierung bislang meist nur punktuell und unter klinischen Bedingungen durchgeführt. Dadurch fehlen im Alltag kontinuierliche Daten und eine adaptive Therapie über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg.

    Noxon schließt diese Versorgungslücke mit einem medizinischen Muscle-Computer-Interface, das erstmals kontinuierliche Muskeldiagnostik und neuromuskuläre elektrische Stimulation (NMES) in einem alltagstauglichen Wearable vereint. Der USP liegt in der geschlossenen Feedback-Schleife aus Echtzeitmessung und personalisierter Muskel- und Nervenaktivierung über den Therapieverlauf hinweg sowie in der nahtlosen Integration in bestehende Produkte wie Tapes, Pflaster und orthopädische Hilfsmittel.

    Darüber hinaus arbeitet Noxon gemeinsam mit renommierten medizinischen Partnern, darunter das Universitätsklinikum Würzburg und die Neurowissenschaftsgruppe N-Squared Lab, an weiteren Pilotanwendungen. Im Fokus stehen Ansätze, die Muskelsteuerung gezielt zu unterstützen, wenn die Signalübertragung vom Gehirn zum Muskel beeinträchtigt ist. Dazu zählen z.B. Lösungen zur Reduktion von Tremor bei Parkinson-Patient:innen.

    „Neurologischeund muskuloskelettale Erkrankungen nehmen weltweit zu. Eine gesunde Muskelfunktion ist dabei fundamental, bleibt für viele jedoch ein blinder Fleck und bestehende Lösungen sind oft zu kompliziert oder zu teuer“, sagt Maria Neugschwender, CEO von Noxon. „Die Unterstützung durch den HTGF und Bayern Kapital ermöglicht es uns, unsere Plattformtechnologie weiter klinisch zu validieren und die ersten Produkte in den Markt zu bringen. Unser Ziel ist es, Muskelgesundheit transparent, personalisiert und für jeden bezahlbar zu machen.”

    Dr. Lena-Sophie Schütter, Investment Managerin beim HTGF, sagt: „Mich überzeugt an Noxon, dass wirksame Therapie so einfach wird wie das Anlegen einer Bandage. Die Plattform für Muscle Computer Interface eröffnet Patientinnen und Patienten die Chance, Mobilität zurückzugewinnen und ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten – von der Prävention von Muskelatrophie bis zur Reduktion von Tremor bei Parkinson. Das ist ein echter Fortschritt für die Lebensqualität.”

    Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital, ergänzt: „Die Technologieplattform von Noxon, mit der sich menschliche Muskeln ‚auslesen‘ und im nächsten Schritt sogar stimulieren und aktivieren lassen, verfügt über signifikantes Potenzial in verschiedenen Anwendungsbereichen – insbesondere selbstverständlich in der Therapie und der medizinischen Rehabilitation. Potenziell können auf dieser Basis verschiedene, aktuell nur schwer therapierbare Krankheiten oder Verletzungen wie Parkinson oder Lähmungen schneller und damit für den Patienten schonender behandelt werden. Sowohl für die Medizintechnik als auch für das Gesundheitswesen würde dies einen großen Mehrwert darstellen. Damit ist Noxon für uns ein vielversprechendes Investment.”


    Über Noxon
    Noxon ist ein 2022 gegründetes MedTech-Unternehmen mit Fokus auf nicht-invasive Neuro- und Muskeltechnologien. Ziel ist es, evidenzbasierte, digitale Versorgungskonzepte in den klinischen und häuslichen Alltag zu integrieren.

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.

    Über Bayern Kapital
    Bayern Kapital ist einer der erfahrensten und finanzstärksten Venture-Capital-Investoren im DACH-Raum. Mit rund 1,3 Milliarden Euro Assets under Management, über 120 aktiven Portfoliounternehmen und Ticketgrößen von bis zu 50 Millionen Euro pro Unternehmen zählt Bayern Kapital zu den wenigen Investoren im Markt, die von Pre-Seed bis hin zu globalen Wachstums- und Scaleup-Runden aus einer Hand finanzieren. Als öffentlicher Venture-Capital-Investor investiert Bayern Kapital dabei im Konsortium mit führenden nationalen und internationalen Venture-Capital-Fonds und begleitet Tech-Startups und -Scaleups als zuverlässiger Ankerinvestor über mehrere Finanzierungsrunden.

    Seit 1995 hat Bayern Kapital rund 390 Startups und Scaleups mit über 675 Millionen Euro eigenem Beteiligungskapital aus Bereichen wie DeepTech, Life Sciences, KI, Climate-Tech, SaaS, New Space und Quantentechnologie finanziert. Zu den zahlreichen Erfolgsgeschichten aus dem Freistaat zählen EGYM, plancq, Isar Aerospace, Tubulis, Marvel Fusion und OroraTech.

  • ISPTech sichert sich 5,5 Mio. € Seed-Finanzierung, um Manövrierbarkeit im Weltall neu zu definieren 

    ISPTech sichert sich 5,5 Mio. € Seed-Finanzierung, um Manövrierbarkeit im Weltall neu zu definieren 

    ISPTech sichert sich 5,5 Mio. € Seed-Finanzierung, um Manövrierbarkeit im Weltall neu zu definieren

    ISPTech, ein deutsches Raumfahrtunternehmen, baut Antriebssysteme, die Raumfahrzeugen schnelle und agile Manöver im Orbit ermöglichen. Mit 5,5 Millionen Euro frischem Kapital wird ISPTech seine Entwicklungs- und Produktionskapazitäten ausbauen und fortschrittlichen sowie umweltverträglichen Antriebslösungen ins Weltall bringen.

    Getrieben durch den Boom am Raumfahrtmarkt wächst die Nachfrage nach einfach zu nutzenden, kosteneffizienten und skalierbaren Antriebssystemen zurzeit stark. Sichere, flexible und erschwingliche Mobilität im Orbit ist für viele Raumfahrtanwendungen absolut unerlässlich. ISPTech wird diesen Markt nun maßgeblich mitgestalten.

    Die Seed-Finanzierungsrunde wurde von Join Capital angeführt, daneben investieren der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Faber, First Momentum Ventures, Lightfield Equity, Final Frontier Liftoff, das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Start-up BW Seed Fonds sowie weiteren Investoren. ISPTech nutzt das Kapital, um die Fertigungskapazitäten auszubauen, Testinfrastruktur zu erweitern und die Markteinführung zu beschleunigen.

    Die Anzahl der Satelliten im All wächst rasant, und Raumfahrtmissionen erfordern zunehmend komplexe Manöver – inklusive zuverlässiger Bahnwechsel und Vermeidung von Kollisionen. Heute fehlt es an schnelle verfügbaren, kostengünstigen und schubstarken Lösungen, die dafür im Orbit benötigt werden.

    Die ISPTech konnte bereits mehrere Kunden gewinnen und wird in 2026 die Ersten Antriebssysteme ausliefern. Anwendungsfelder umfassen Raumfahrzeuge für die kommerzielle Raumfahrt, für den Verteidigungsbereich, sowie für institutionelle Raumfahrtakteuere.

    „Der regelmäßige, zuverlässige und erschwinglich Zugang zum Weltraum durch wiederverwendbare Raketen ist heute Realität“, sagt Lukas Werling, CEO und Mitgründer von ISPTech. „Doch das wahre Raumfahrt-Ökosystem wird erst durch Mobilitätslösungen im All erschlossen werden. Unsere Antriebssysteme bilden das Rückgrat des Raumfahrt-Ökosystem und werden die Expansion der Menschheit in unsere Sonnensystem ermöglichen“

    Unterdessen beschleunigt der regulatorische Druck auf der Erde die Abschaffung herkömmlicher Antriebssysteme. Treibstoffe wie Hydrazin stehen aufgrund ihrer Toxizität und Karzinogenität vor einem möglichen Verbot, was Kosten und Einschränkungen für Satellitenbauer massiv erhöhen würde.

    Mit zunehmend strengeren Vorgaben seitens der Aufsichtsbehörden und sowie der Startanbieter stehen Satellitenhersteller unter Zugzwang, ihre Antriebsauswahl grundlegend zu überdenken – wodurch die Nachfrage nach sicheren Alternativen steigt, die Missionsanforderungen erfüllen, ohne neue Risiken für Mensch und Umwelt aufzutun.

    Dr.-Ing. Lukas Werling und Dr.-Ing. Felix Lauck vor der Vakuumkammer für Antriebstests (Bild: ISPTech)

    Mobilität für jedes Raumfahrzeug

    Mit dem rasanten Wachstum der Satelliten im Orbit und dem steigenden Bedarf an agilen, präzisen Manövern sind Antriebe heute von essentieller Bedeutung für den Erfolg einer Mission.

    ISPTechs Portfolio umfasst die HyNOx-Technologie, einfach zu nutzende und kosteneffiziente Antriebssysteme, die auf Robustheit, lange kontinuierliche Brennzeiten und schnelle Verfügbarkeit ausgelegt sind – ein Bereich, in dem Konkurrenzsysteme häufig limitiert sind.

    „Zu viel Antriebslösungen sehen auf dem Papier gut aus, bewähren sich aber nie dort, wo es darauf ankommt, nämlich im Orbit“, sagte Felix Lauck, CTO und Mitgründer von ISPTech. „Antriebe sind die Grundlage für Beweglichkeit im Weltraum, und müssen zuverlässig funktionieren, ohne das Risiko oder die Komplexität von Mission zu erhöhen. ISPTech ermöglicht dies heute für jede Klasse von Raumfahrzeugen und jedes Missionsprofil.“

    Als weitere Technologie hat ISPTech HIP_11 im Portfolio. HIP_11 ist eine leistungsfähige und patentierte Antriebstechnologie, die eine Alternative zu herkömmlichen toxischen, selbstzündenden Antriebssystem darstellt. HIP_11 Antriebssysteme nutzen eine einzigartige, selbstzündende Treibstoffkombination aus Wasserstoffperoxid und einem flüssigen Salz. Somit bietet HIP_11 einen direkten Ersatz für toxische selbstzündende Treibstoffe, ohne die Zuverlässigkeit oder die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Darüber hinaus ermöglicht die Technologie die Kombination eines chemischen und eines elektrischen Antriebssystems, wodurch sich sowohl effiziente als auch schnelle Manöver mit einer Architektur durchführen lassen. Dieser sogneannte Multimode-Ansatz ist nur mit HIP_11 möglich.

    Die Kombination der beiden Technologien HyNOx und HIP_11 erlaubt es, jedes Raumfahrzeug anzutreiben, von kleinen CubeSats bis hin zu großen Satelliten, von In-Orbit-Servicing-Fahrzeugen bis hin zu zukünftigen Missionsszenarien.

    Die Technologien sind das Resultat von über zehn Jahren Forschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und adressieren Herausforderungen, mit denen Satellitenbetreiber heute konfrontiert sind.

    Team Foto ISPTech (Bild: ISPTech)

    In-Orbit-Missionen für 2026 geplant

    Derzeit bereitet ISPTech zwei Kundenmissionen vor, darunter eine Kleinsatellliten-Mission, die 2026 mit einem ISPTech-Antriebsystem starten soll. Zudem befinden sich CubeSat-Antriebssysteme in der Qualifikation, mit geplanten Auslieferungen in diesem Jahr. Mit dem Abschluss erster bedeutender Kundenverträge genießt ISPTech bereits früh das Vertrauen von Satellitenherstellern.

    „Unter der Führung von Lukas und Felix ist ISPTech bereit, agile und flexible Raumfahrtmissionen zu ermöglichen und mit ihrem Multimode-Antriebssystems die Möglichkeiten im Orbit neu definieren“, sagte Julia Flaig von Join Capital. „Die Kombination aus fundiertem technischem Fachwissen, unternehmerischer Stärke und einem exzellenten Netzwerk im Space-Sektor ist außergewöhnlich.“

    ISPTech baut Mobilitätslösungen für das Weltraum-Ökosystem der Zukunft. Widerstandsfähige Antriebssysteme, neue Dienste im Orbit und eine voll funktionsfähige Infrastruktur im All sind das Ziel.


    Über ISPTech
    InSpacePropulsion Technologies (ISPTech) ermöglicht eine neue Ära der Weltraummobilität – mit Antriebslösungen für jedes Raumfahrzeug und jede Mission. Als Ausgründung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bietet das Unternehmen kosteneffiziente, robuste und schnell verfügbare Antriebssysteme resultierend aus mehr als 10 Jahren Forschung und Entwicklung am DLR.

    Die beiden Technologien des Unternehmens – HyNOx und HIP_11 – bedienen alle Raumfahrzeugklassen von kleinen CubeSats bis hin zu großen Landern und Kapseln. Die Antriebssysteme sind darauf ausgelegt, der steigenden Nachfrage nach zuverlässigen und wirtschaftlichen Antriebslösungen im schnell wachsenden Weltraummarkt gerecht zu werden.

  • Proxima Fusion stärkt europäische Energieunabhängigkeit

    Proxima Fusion stärkt europäische Energieunabhängigkeit

    Fusion vom Labor ans Netz: Proxima Fusion stärkt europäische Energieunabhängigkeit

    Seit Jahrzehnten ist die Fusion das ultimative wissenschaftliche Versprechen – saubere, praktisch unbegrenzte Energie, immer nur ein paar Durchbrüche entfernt.

    Heute macht dieses Versprechen einen konkreten Schritt in Richtung industrielle Realität: Proxima Fusion hat eine wegweisende Vereinbarung mit RWE, dem Freistaat Bayern und dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik unterzeichnet, um das erste netzgekoppelte kommerzielle Fusionskraftwerk Europas auf Basis fortschrittlicher Stellarator-Technologie zu entwickeln.

    Dies ist nicht nur eine weitere Forschungskooperation. Es ist der Beginn einer industriellen Roadmap: Zunächst der Alpha-Demonstrator in Garching, der erstmals einen Netto-Energiegewinn in einem Stellarator erzielen soll, dann Stellaris, ein kommerzielles Kraftwerk, das in Gundremmingen geplant ist und Fusionsstrom direkt ins Netz einspeisen würde. Dies markiert einen historischen Wandel von wissenschaftlicher Exzellenz hin zu Energieinfrastruktur.

    Rendering der geplanten Anlage Proxima Fusion Stellaris, das erste kommerzielle Stellarator Fusionskraftwerk, in Gundremmingen. (Bild: Proxima Fusion)

    Fusion als Souveränitätsprojekt

    Hier geht’s zwar um saubere Energie, aber auch um Souveränität. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen ist die Fusion nicht auf importierte Ressourcen angewiesen. Anders als bei der Kernspaltung entstehen keine langlebigen radioaktiven Abfälle. Und während andere neue Energietechnologien schnell vorankommen und eine wichtige Rolle bei der Energiewende in Europa spielen werden, sticht die Fusion hervor, weil Europa hier nicht von hinten anfängt. Es bringt jahrzehntelange Forschung auf Weltklasseniveau und wissenschaftliche Tiefe mit. Der Stellarator Wendelstein 7-X der Max-Planck-Gesellschaft, eines der fortschrittlichsten Fusionsversuche der Welt, hat die wissenschaftlichen Grundlagen geschaffen. Was bisher gefehlt hat, ist nicht die Physik, sondern die industrielle Umsetzung in Start-up-Geschwindigkeit.

    Dr. Francesco Sciortino, Co-Founder and CEO of Proxima Fusion

    „Dieses MoU ist ein Meilenstein, der die europäische Fusionsindustrie sichtbar auf der globalen Bühne positioniert.“, sagt Francesco Sciortino, Mitbegründer und CEO von Proxima Fusion. „Es markiert den Startpunkt eines industriellen Ökosystems, das bestehendes und neues Know-how in Europa bündelt und Wertschöpfung hier verankert. Damit beginnt ein langfristiger industrieller Wachstumspfad über die kommenden Jahrzehnte, der neue Exportchancen für Deutschland und Europa eröffnet.“

    Alpha und Stellaris sollen Tausende von Arbeitsplätzen schaffen und Lieferketten in den Bereichen fortschrittliche Fertigung, supraleitende Magnete, Leistungselektronik und komplexe Anlagentechnik aktivieren. Zum ersten Mal werden die europäischen Fusionskapazitäten in einem konkreten Ingenieurprojekt für den kommerziellen Einsatz gebündelt.

    Vom Spin-off zur industriellen Produktion

    Die Entwicklung von Proxima zeigt, wie europäische Deep Tech aussehen kann, wenn langfristiges Kapital auf wissenschaftliche Exzellenz trifft.

    Der HTGF hat das Unternehmen von Anfang an als Spin-off des Max-Planck-Instituts unterstützt. DTCF stieg in der Startphase ein und spielte eine wichtige Rolle bei der Strukturierung der Rekordfinanzierung der Serie A im Jahr 2025, indem es Wachstumskapital in dem Moment bereitstellte, als die Ambitionen eine Beschleunigung erforderten.

    „Wenn wir in Deutschland neue Industrien aufbauen und nachhaltiges Wachstum sichern wollen, müssen wir groß denken und Schlüsseltechnologien mit Überzeugung finanzieren“, sagt Johannes Weber, Principal beim HTGF. „Die Fusion hat das Potenzial, das Energiesystem Europas grundlegend zu verändern. Dieser Meilenstein zeigt, wie Forschung in echte Wertschöpfung umgesetzt werden kann.“

    Johannes Weber, Principal beim HTGF
    Dr. Torsten Löffler, Investment Director beim DTCF

    Dr. Torsten Löffler, Investment Director bei DTCF, fügt hinzu: „Die Fusion ist eines der ehrgeizigsten technologischen Vorhaben unserer Zeit – und eine der größten Chancen für die industrielle Zukunft Europas. Der heutige Meilenstein zeigt, wie Proxima den Schritt von der Forschung zum Aufbau einer echten Energieindustrie vollzieht.“

    Europa baut wieder

    Die Vereinbarung schafft einen Rahmen, der öffentliches und privates Kapital zusammenbringt, um die Fusion von der Laborphysik zur industriellen Realität zu machen. Bayern hat eine umfangreiche staatliche Kofinanzierung signalisiert, vorbehaltlich der Bundesfinanzierung, während Proxima und seine Partner privates Kapital und industrielles Know-how mobilisieren.

    Es ist noch früh. Die Fusion bleibt technisch anspruchsvoll und kapitalintensiv. Aber zum ersten Mal forscht Europa nicht nur an der Fusion, sondern bereitet sich auch auf ihren Bau vor.

    Dieser Schritt wird durch einen klar definierten öffentlich-privaten Finanzierungsansatz unterstützt. Proxima Fusion beabsichtigt, rund 20 Prozent der Gesamtkosten des Projekts über private, internationale Investoren zu finanzieren. Auch RWE signalisiert im Rahmen des MoU die Bereitschaft zu einer finanziellen Beteiligung. Vorbehaltlich einer Förderung durch den Bund stellt der Freistaat Bayern eine mögliche landesseitige Kofinanzierung von 20 Prozent in Aussicht. Darüber hinaus bündeln alle vier Partner ihre Anstrengungen, um maximale Erfolgsaussichten bei der Einwerbung von Bundesmitteln im Rahmen der Hightech-Agenda Deutschland zu erzielen. 

    Proxima Fusion ist ein starkes Beispiel dafür, wie Europa wieder große strategische Technologien angehen kann, um neue Wertschöpfungsketten, neue Kompetenzen und einen glaubwürdigen Weg zu langfristiger Energiesouveränität aufzubauen.

    Wir gratulieren Francesco und dem gesamten Proxima-Team zu diesem Meilenstein und sind stolz darauf, sie als langfristige Investoren weiterhin auf ihrem Weg zu unterstützen.

    Pressemitteilung

    Official Statement from Proxima Fusion (External Link)
    Official Press Release (English; PDF)
    Official Press Release (German; PDF)

    Proxima CEO Francesco Sciortino mit Markus Söder, Markus Blume , Hubert Aiwanger, Markus Krebber, und Sibylle Günter in der Bayrischen Staatskanzlei am 26. Februar 2025 (Foto: Proxima Fusion)
  • Clee Medical sichert sich Startkapital

    Clee Medical sichert sich Startkapital

    Clee Medical sichert sich Startkapital zur Weiterentwicklung der Echtzeit-Bildgebung des Gehirns für die Neurochirurgie

    • Clee Medical schließt seine Seed-Finanzierungsrunde ab, um die Entwicklung seiner Plattform für die intraoperative Echtzeit-Bildgebung des Gehirns, Neuro Access, voranzutreiben.
    • Die Runde wird vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) angeführt, unter Beteiligung der Zürcher Kantonalbank, Kickfund, FONGIT und Venture Kick, die sich dem bestehenden Investor Wyss Geneva for Bio and Neuroengineering anschließen.
    • Die Finanzierung wird die Produktentwicklung, die klinische Validierung und die Vorbereitung der Zulassung unterstützen.

    Clee Medical, ein Schweizer Neurotechnologie-Startup, das neuartige ultrahochauflösende Echtzeit-Visualisierung für die Gehirnchirurgie entwickelt, gab heute den erfolgreichen Abschluss seiner Seed-Finanzierungsrunde bekannt. Die Runde wurde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF), einem der aktivsten Frühphaseninvestoren Europas, unter Beteiligung der Zürcher Kantonalbank (ZKB), Kickfund, FONGIT und Venture Kick angeführt. Das Unternehmen profitiert auch von der fortgesetzten Beteiligung seines bestehenden Partners und Investors Wyss Geneva.

    Die Finanzierung ermöglicht es Clee Medical, die Entwicklung und klinische Validierung seiner Neuro Access-Plattform zu beschleunigen, einer minimal-invasiven Technologie, die Neurochirurgen dabei unterstützt, die Anatomie des Gehirns und kritische Strukturen während stereotaktischer Eingriffe in Echtzeit zu visualisieren.

    „Die Neurochirurgie stützt sich nach wie vor stark auf präoperative Bildgebung, während die Realität im Operationssaal dynamisch und ungewiss ist“, sagte Matthew Lapinski, Mitbegründer und CEO von Clee Medical. „Diese Seed-Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, eine neue Dimension der Echtzeit-Sichtbarkeit des Gehirns zu erreichen, was sicherere Eingriffe unterstützt und die Möglichkeiten der minimalinvasiven Neurochirurgie erweitert.“

    Verbesserung der chirurgischen Präzision in einer risikoreichen Umgebung

    Viele neurochirurgische Eingriffe erfordern die Navigation durch empfindliche Hirnstrukturen mit millimetergenauer Präzision. Während der Operation können jedoch anatomische Verschiebungen und eingeschränkte intraoperative Sichtverhältnisse die Zielgenauigkeit erschweren. Die Neuro Access-Plattform von Clee Medical wurde entwickelt, um diese Lücke zu schließen, indem sie Echtzeit-Bildgebung mit ultrahoher Auflösung im Inneren des Gehirns ermöglicht und Chirurgen dabei unterstützt, sich mit größerer Sicherheit durch komplexe anatomische Strukturen zu navigieren.

    Die Technologie des Unternehmens basiert auf jahrelanger translationaler Forschung und wird mit dem Ziel entwickelt, ein breites Spektrum von Anwendungen zu unterstützen, darunter funktionelle Neurochirurgie und Neuroonkologie.

    Die Finanzierung wird die klinische Validierung und den regulatorischen Fortschritt beschleunigen

    Mit der Startfinanzierung plant Clee Medical, seine Entwicklungs- und klinischen Programme auszuweiten und wichtige Meilensteine für die frühe klinische Einführung zu erreichen, insbesondere die erste klinische Studie am Menschen.

    „Clee Medical befasst sich mit einem kritischen ungedeckten Bedarf in der Neurochirurgie: der Möglichkeit, relevante Strukturen während minimalinvasiver Eingriffe in Echtzeit zu sehen”, sagte Tilmann Petersen, Investment Manager bei HTGF. „Wir freuen uns, ein so erfahrenes Team zu unterstützen, das sich durch die Entwicklung und den erfolgreichen Verkauf von heute marktüblichen neurochirurgischen Geräten wie der Stealth Station bewährt hat, und sind überzeugt, dass es über die technische Kompetenz und den klinischen Fokus verfügt, um eine bahnbrechende Plattform im Bereich der Neurotechnologie aufzubauen.“

    Ein Meilenstein für die Schweizer Neurotechnologie-Innovation

    Die Seed-Finanzierungsrunde markiert einen wichtigen Schritt für Clee Medical beim Übergang von der präklinischen Entwicklung zur klinischen Umsetzung. Mit der Unterstützung eines starken europäischen Investorenkonsortiums und der fortgesetzten Förderung durch Wyss Geneva ist das Unternehmen gut positioniert, um Neuro Access zur praktischen Anwendung im Operationssaal weiterzuentwickeln.

    Die langfristige Vision von Clee Medical ist es, eine Zukunft zu ermöglichen, in der Neurochirurgen mit verbesserten Echtzeit-Einblicken operieren können, wodurch die Sicherheit, Effizienz und Ergebnisse für Patienten, die sich komplexen Gehirnoperationen unterziehen, verbessert werden.

    Clee Medical wird von den Mitbegründern Matt Lapinski und Abed Hammoud geleitet. Matt verfügt über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung im Aufbau und der Skalierung von Start-ups für Medizinprodukte der Klasse III in den Vereinigten Staaten. Abed hat zur Entwicklung marktführender neurochirurgischer Systeme beigetragen, darunter die stereotaktische Plattform StealthStation von Medtronic und das Robotersystem NeuroMate von Renishaw, und bringt fundiertes Fachwissen in den Bereichen Präzisionsneurotechnologie und chirurgische Navigation mit.

    Das Gründungsteam von Clee Medical (von links): Gary Evans (Chefingenieur), Jules Scholler (Ingenieur für optische Systeme), Matt Lapinski (CEO) und Abed Hammoud (CTO)

    Über Clee Medical

    Clee Medical SA ist ein Schweizer Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Genf, das minimalinvasive neurotechnologische Lösungen entwickelt. Seine Flaggschiff-Plattform Neuro Access kombiniert ultrahochauflösende intraoperative Echtzeit-Bildgebung mittels optischer Kohärenz -Tomographie mit fortschrittlichen Navigationsfunktionen zur Unterstützung präziser neurochirurgischer Eingriffe.

    Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine neue Ära hochgradig zielgerichteter Neurotherapien einzuläuten, indem es die Sichtbarkeit während Operationen verbessert und einen sichereren Zugang zu tief liegenden Zielen im Gehirn ermöglicht.

    Clee Medical wurde im Oktober 2024 gegründet und hat sich innerhalb des Schweizer Innovationsökosystems einen Namen gemacht, unter anderem als eines der 100 besten Schweizer Start-ups im Jahr 2025. Das Unternehmen wird von führenden Schweizer Innovationsprogrammen und Partnern unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter CleeMedical.com oder folgen Sie uns auf LinkedIn

  • SAP invests in Avelios Medical

    SAP invests in Avelios Medical

    SAP invests in Avelios Medical

    SAP, one of our long-standing limited partners, makes a strategic investment in our portfolio company Avelios Medical, a company that is reshaping hospital IT and clinical workflows. Together, Avelios and SAP offer an open, AI-native and sovereign platform, developed in Europe and designed for enterprise-scale hospital rollouts.

    SAP’s commitment reflects conviction in a company that HTGF has backed at the earliest stage. At HTGF, we sit at the intersection of bold founders and industry-defining LPs. When the two sides connect that’s the HTGF flywheel working.

    What makes Avelios particularly compelling is its timing. The IS-H transformation is reshaping the clinical IT market, and hospitals facing fundamental IT realignments need orientation. Avelios is exactly that. The company offers a platform that integrates clinical workflows, patient data, and administrative processes – built on a structured, semantically consistent data model that enables interoperability and clinical intelligence at enterprise scale.

    Founding team of Avelios Medical (Photo: Avelios Medical)
  • Wachstums-Turbo für die Wärmewende: nuuEnergy sammelt 4,3 Mio. Euro ein, um den Wärmepumpen-Markt mit Handwerks-Expertise zu revolutionieren 

    Wachstums-Turbo für die Wärmewende: nuuEnergy sammelt 4,3 Mio. Euro ein, um den Wärmepumpen-Markt mit Handwerks-Expertise zu revolutionieren 

    Wachstums-Turbo für die Wärmewende: nuuEnergy sammelt 4,3 Mio. Euro ein, um den Wärmepumpen-Markt mit Handwerks-Expertise zu revolutionieren

    Das in München ansässige EnergyTech-Startup nuuEnergy, das sich auf den Aufbau regionaler Wärmepumpen-Installationsbetriebe spezialisiert hat, sichert sich in einer Seed-Runde 4,3 Mio. Euro.

    Angeführt wird die Finanzierungsrunde von amberra, dem Corporate Venturing Studio der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Darüber hinaus beteiligen sich EnjoyVenture sowie die bestehenden Investoren HTGF, Vireo Ventures, better ventures und Bynd Venture Capital.

    Trotz einer Marktdelle im Jahr 2024 wächst der Wärmepumpenmarkt seit 2020 mit jährlichen zweistelligen Raten. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 299.000 Geräte verkauft – ein Plus von 55 % gegenüber dem Vorjahr. Bis 2030 sollen laut Bundesverband Wärmepumpe (BWP) jährlich bis zu 500.000 Wärmepumpen verbaut werden. Allein für bestehende Einfamilienhäuser in Deutschland ergibt sich eine Marktgröße von über 21 Mrd. Euro pro Jahr. Der Klimanutzen ist enorm: Der Umstieg auf Wärmepumpen kann den CO₂-Ausstoß von Gebäuden um bis zu 95 % reduzieren. Doch Fachkräftemangel und ineffiziente Prozesse bremsen das Wachstum.

    Hier setzt die Ende 2023 gegründete nuuEnergy GmbH an, die für eine neue Generation der Wärmewende im Gebäudesektor steht: lokal verankert, digital unterstützt und menschlich geführt. nuuEnergy erwirtschaftet seine Umsätze über die Planung und die Installation von Wärmepumpen sowie über langfristige Wartungsverträge. Weiteres Umsatzpotenzial ergibt sich durch den Vertrieb von Mehrwertdiensten wie Wasserenthärtungsanlagen oder Energieberatung. Das junge Unternehmen konnte seinen Umsatz von 2024 auf 2025 verfünffachen und will 2026 Projekte im hohen dreistelligen Bereich umsetzen. Mit dem bereitgestellten Kapital wird nuuEnergy die Gründung und Expansion regionaler Fachhandwerksbetriebe vorantreiben und den gesamten Installationsprozess weiter digitalisieren.

    Beim Aufbau regionaler Handwerksbetriebe („Hubs“) werden begehrte Fachkräfte durch moderne Software-Tools und attraktive Rahmenbedingungen gewonnen. Damit positioniert sich nuuEnergy zwischen traditionellen Handwerksbetrieben und digitalen „Neo-Installern“. Aktuell arbeiten die Meister und Monteure von nuuEnergy im Großraum München, Hamburg und Köln, und dort innerhalb eines Radius von ca. 1,5 Stunden. In manchen Regionen arbeiten sie zusätzlich mit langjährig geprüften Partnerbetrieben. Durch komplett digitalisierte Prozesse und spezialisierte Systemplaner in den Betrieben vor Ort garantiert nuuEnergy individuelle technische Detail-Planungen für jedes Gebäude, um die maximale Effizienz des neuen Heizsystems zu erzielen.

    Tobias Klug und Julia Rafschneider, Gründer von nuuEnergy (Foto: nuuEnergy)

    „Unsere Kunden wünschen sich einen lokalen Ansprechpartner, der sie durch den gesamten Prozess begleitet – mit höchster Qualität bei Planung, Installation und Service. Mit der genossenschaftlichen FinanzGruppe und EnjoyVenture haben wir jetzt weitere starke Player an Bord, die uns mit Kapital und Expertise bei der Entwicklung des Geschäftsmodells unterstützen. Die Genossenschaftsbanken können unsere Kundinnen und Kunden zusätzlich mit passgenauen Finanzierungslösungen individuell unterstützen und der Wärmewende vor Ort weiteren Schub geben“, sagt Tobias Klug, Mitgründer von nuuEnergy. „Dies kommt unserer regionalen, auf Qualität abzielenden Ausrichtung zugute. Nicht zuletzt profitieren davon auch unsere Handwerker, das Herzstück unseres Unternehmens“, ergänzt Julia Rafschneider, Mitgründerin von nuuEnergy.

    „Mit unserer Beteiligung an nuuEnergy gestaltet die genossenschaftliche Finanzgruppe die energetische Modernisierung von Wohngebäuden in Deutschland aktiv mit“, sagt Björn Schmuck, Geschäftsführer von amberra. „Die Kooperation mit dem Startup ermöglicht den Volksbanken Raiffeisenbanken, regionale Wertschöpfung mit digitalen Finanzierungsprozessen zu verbinden. Besonders überzeugt hat uns bei nuuEnergy die enge Zusammenarbeit mit lokalen Handwerksbetrieben – und damit auch mit den Kunden unserer Banken.“

    “Die meisten unserer Geldgeber sind selbst tief im Mittelstand verankert. Wir glauben stark an die Mission und Positionierung von nuuEnergy, an das Ziel echtes, regionales Handwerk in die Zukunft zu führen.”, sagt Gerrit Gnisa, Investment Manager bei EnjoyVenture. “Bei nuuEnergy kann ich mit guten Gewissen sagen: Bei denen würde ich mir selbst eine Wärmepumpe kaufen. Dem Team geht es nicht um digitalen Vertrieb, sondern um echte, langfristige Innovation bei Handwerk und Technik.”

    Der HTGF hat sich bewusst für ein weiteres Investment in das Münchner Unternehmen entschieden: „Wir sehen großes Potenzial. Der Wärmepumpen-Markt hat wieder deutlich an Fahrt aufgenommen – und nuuEnergy bietet eine überzeugende Lösung dafür: Hand-in-Hand mit dem Handwerk entsteht hier ein skalierbares Modell, das Millionen Haushalten den Umstieg auf die Wärmepumpe bei hoher Qualität ermöglicht”, sagt Johannes Weber, Principal beim HTGF.


    Über nuuEnergy
    nuuEnergy wurde 2023 gegründet und ist auf die Planung und Installation von Wärmepumpen spezialisiert. Mit einem einzigartigen Geschäftsmodell verbindet das Unternehmen die Vorteile digitaler Prozesse mit der Qualität und Kundennähe traditioneller Handwerksbetriebe. Ziel ist es, den Umstieg auf klimafreundliches Heizen so einfach, effizient und hochwertig wie möglich zu machen.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.nuuenergy.com.

    Über amberra und den amberra Fonds
    amberra ist das Corporate Venturing Studio der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Gegründet 2023 baut amberra ein Ökosystem mit banknahen und bankfernen Leistungen für die Genossenschaftsbanken auf – mit Investments in und Kooperationen mit Startups und der Entwicklung eigener Startups mit Partnern des genossenschaftlichen Verbunds. Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf die Lebenswelten Wohnen, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Regionale Wirtschaft. Grundlage für die Investment-Aktivitäten von amberra ist der amberra Fonds mit einem avisierten Gesamtvolumen von 100 Mio. EUR. Nach Investments in die Immobilien-Plattform Impleco/Wohnglück, das Bildungs-Startup ubimaster sowie die Gesundheits-Startups Lillian Care und Gardia erweitert der amberra Fonds mit nuuEnergy sein Portfolio um ein Startup aus der Lebenswelt Nachhaltigkeit.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.amberra.de oder auf LinkedIn.

    Über EnjoyVenture
    EnjoyVenture ist einer der ältesten Venture-Capital-Funds in Deutschland, der seit 25 Jahren Frühphasen-Finanzierungen in Technologie- und Wachstumsunternehmen tätigt.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.enjoyventure.vc.

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und fast 200 erfolgreiche Exits realisiert. Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.

    Über better ventures
    better ventures ist Europas führende Allianz für Impact-Unternehmer:innen. Das Netzwerk hat in über 45 Impact-Startups mit 80+ unternehmerischen Angels investiert und konzentriert sich auf skalierbare Geschäftsmodelle, die Impact und Rendite vereinen. better ventures ist überzeugt, dass Unternehmer:innen – Gründer:innen, Angels und Familienunternehmer:innen – der stärkste Hebel sind, um die größten Herausforderungen unserer Zeit zu lösen.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.betterventures.io.

    Über Vireo Ventures
    Vireo Ventures ist ein Berliner Frühphasen-Fonds, der sich auf europäische Startups im Bereich Energie und Elektrifizierung spezialisiert hat.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.vireo.vc.

    Über Bynd
    Bynd ist ein führender iberischer Startup-Fonds mit Fokus auf Frühphaseninvestments in Europa. Seit 2010 hat der Fonds in 70+ disruptive europäische Technologie-Unternehmen in verschiedensten Branchen investiert.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.bynd.vc.

  • INLEAP Photonics sichert sich Pre-Seed-Finanzierung und entwickelt laserbasierte Drohnenabwehr für Defence und kritische Infrastruktur 

    INLEAP Photonics sichert sich Pre-Seed-Finanzierung und entwickelt laserbasierte Drohnenabwehr für Defence und kritische Infrastruktur 

    INLEAP Photonics sichert sich Pre-Seed-Finanzierung und entwickelt laserbasierte Drohnenabwehr für Defence und kritische Infrastruktur 

    Das Tech-Unternehmen INLEAP Photonics tritt nach Abschluss seiner Pre-Seed-Finanzierungsrunde im Sommer 2025 aus der Stealth-Phase hervor.

    Die Runde wurde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) angeführt, mit Beteiligung von Ventis Capital sowie weiteren privaten Investoren. Das Kapital fließt direkt in die Skalierung des bereits erfolgreich getesteten laserbasierten Abwehrsystems INLEAP® FASTLIGHT® SHIELD, das die Reaktionszeit gegenüber asymmetrischen Bedrohungen auf Bruchteile von Sekunden verkürzt. 

    Das Managementteam von INLEAP Photonics: Felix Wellmann, Katharina Haas, Marius Lammers (v.l.n.r.)  (Bild: INLEAP Photonics)

    Laserbasierte Antwort auf ein reales Sicherheitsproblem 

    Drohnen sind längst ein operatives Risiko: schnell verfügbar, kostengünstig, flexibel einsetzbar und in vielen Szenarien schwer zu stoppen. Betreiber kritischer Infrastruktur, Behörden und Streitkräfte benötigen Fähigkeiten, die innerhalb von Sekunden wirken, präzise bleiben, wiederholbar einsetzbar sind und sich auch in sensiblen Umgebungen verantwortungsvoll betreiben lassen. INLEAP Photonics adressiert diese Lücke mit einer Technologie, die aus industriellen Hochgeschwindigkeitsumgebungen stammt und für sicherheitskritische Anwendungen weiterentwickelt wurde. 

    Erprobte Technologie als Basis für FASTLIGHT® SHIELD 

    Die Kerntechnologie INLEAP® FASTLIGHT® – ursprünglich für laserbasierte Hochgeschwindigkeitsprozesse wie Additive Fertigung und Batteriezellenproduktion entwickelt – ermöglicht eine ultraschnelle und präzise Laserstrahllenkung. 

    Auf dieser industriell validierten Plattform basiert INLEAP® FASTLIGHT® SHIELD: 
    ein laserbasiertes Abwehrsystem, das Drohnen durch hochpräzise Energieeinbringung an identifizierten Schwachstellen neutralisiert – in sehr kurzen Zeitfenstern, mobil einsetzbar und ausgelegt auf wiederholte Operationen. 

    INLEAP Photonics hat das erste System erfolgreich entwickelt, getestet und erweitert nun gezielt die operativen und leistungstechnischen Bereiche für reale Einsatzumgebungen. 

    Shelter (mobile Zentrale beim Testen von INLEAP® FASTLIGHT® SHIELD)  (Bild: INLEAP Photonics)

    Dr.-Ing. Marius Lammers, CEO von INLEAP Photonics: 
    „Wir begegnen der asymmetrischen Drohnenbedrohung mit technologischer Überlegenheit. Die aktuelle Sicherheitslage erlaubt keine langsamen Lösungen. Unser System schließt die zeitliche Lücke zwischen Detektion und Wirkung. Mit dem Kapital haben wir unseren Prototypen konsequent in Richtung Einsatzreife geführt und bieten der deutschen Industrie sowie staatlichen Akteuren eine souveräne Verteidigungsfähigkeit gegen Bedrohungen aus der Luft.“ 

    Dr.-Ing. Felix Wellmann, CTO von INLEAP Photonics: 
    „Unsere industrielle Expertise ermöglicht eine Laserstrahlführung mit Geschwindigkeiten, die aktuelle Systeme nicht erreichen können. Der Prototyp hat gezeigt, dass wir agile Ziele in Millisekunden abwehren können. Jetzt übertragen wir diese Präzision in ein robustes Gesamtsystem, das skalierbar ist und kritische Infrastruktur wie militärische Objekte effektiv schützt.“ 

    Dr. Koen Geurts, Senior Investment Manager beim HTGF: 
    „INLEAP Photonics adressiert mit seinem laserbasierten Ansatz ein hochrelevantes Zukunftsfeld zwischen Deep-Tech und Defence. Lasereffektoren für Drohnen- und Luftabwehr gehören zu den klar wachsenden Technologiefeldern, die nur wenige Unternehmen beherrschen. Die Präzision und Leistungsfähigkeit von INLEAP ist außergewöhnlich. Die Ambition ist klar: INLEAP soll ein globaler Player werden.“ 

    Nach erfolgreicher Demonstration der Kernfähigkeit arbeitet INLEAP Photonics nun an der operativen Skalierung, dazu gehören die Erweiterung der Leistungsbereiche, die Validierung in realen Einsatzszenarien sowie die Weiterentwicklung der Systemintegration in bestehende Sicherheitsarchitekturen. 


    Über INLEAP Photonics 
    INLEAP Photonics ist ein deutsches Hightech-Unternehmen, das ultraschnelle und präzise Laserstrahllenksysteme produziert und vertreibt. Das Unternehmen entwickelt und industrialisiert leistungsfähige Lasertechnologie für zwei Anwendungsfelder: die Steigerung von Effizienz und Produktivität in der industriellen Fertigung sowie den sicheren Schutz von Menschen und kritischer Infrastruktur vor Drohnen. 

    Aus der industriell erprobten INLEAP® FASTLIGHT® Technologie ist mit INLEAP® FASTLIGHT® SHIELD eine laserbasierte Lösung zur kontrollierten und augensicheren Drohnenabwehr entstanden. Sie ermöglicht den Einsatz auch in sensiblen und urbanen Umgebungen – zuverlässig, präzise und ohne Kollateralschäden. 

    INLEAP Photonics wurde als Spin-off aus dem Laser Zentrum Hannover e. V. heraus gegründet und vereint tiefgehende Expertise im Bereich der Optik und Lasersystemtechnik mit industrieller Robustheit. Das Unternehmen richtet sich an industrielle Anwender, öffentliche Auftraggeber sowie sicherheitsrelevante Organisationen in Europa. Weitere Informationen unter: www.inleap-photonics.com

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds  
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.  

    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.  
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.  

    Über Ventis Capital 
    Ventis Capital ist ein von einer Unternehmerfamilie getragener Venture Capital Fonds mit Sitz in Deutschland, der in frühphasige, technologiegetriebene Unternehmen investiert. Der Fokus liegt auf Gründerteams, die mit innovativen Technologien konkrete industrielle, gesellschaftliche oder wirtschaftliche Herausforderungen adressieren. Ventis Capital begleitet seine Portfoliounternehmen langfristig und unterstützt sie neben Kapital auch mit strategischer und unternehmerischer Expertise beim Aufbau und der Skalierung nachhaltiger Geschäftsmodelle. 

    Ansprechpartner Presseanfragen 
    Charlene Schmeck 
    Senior Communications Consultant, PIABO Communications 
    Tel.: +49 172 5672096 
    E-Mail: INLEAP-Photonics@piabo.net 

  • HTGF-Geschäftsführung übernimmt Verantwortung für DTCF

    HTGF-Geschäftsführung übernimmt Verantwortung für DTCF

    HTGF-Geschäftsführung übernimmt Verantwortung für DTCF

    Im Rahmen der im November angekündigten Integration des DTCF haben Romy Schnelle, Sebastian Borek und Dr. Achim Plum am 1. Februar die Geschäftsführung der Deep Tech und Climate Fonds Management GmbH übernommen. Die Teams von DTCF und HTGF arbeiten eng zusammen, um eine schlagkräftige, integrierte public-private VC-Plattform aufzubauen. Dr. Elisabeth Schrey und Tobias Faupel, die bisherige Geschäftsführung, sind in neuer Rolle als Venture Partner an diesem Prozess beteiligt.

  • Twogee Biotech sichert 2,2 Mio. Euro Seed-Finanzierung zur industriellen Umsetzung zirkulärer Biomasse-Wertschöpfung

    Twogee Biotech sichert 2,2 Mio. Euro Seed-Finanzierung zur industriellen Umsetzung zirkulärer Biomasse-Wertschöpfung

    Twogee Biotech sichert 2,2 Mio. Euro Seed-Finanzierung zur industriellen Umsetzung zirkulärer Biomasse-Wertschöpfung

    • Twogee Biotech sichert mehr als 2 Mio. € Seed-Finanzierung, um seine Enzymplattform für die industrielle Nutzung von Biomasse-Restströmen zu kommerzialisieren und die chemische Industrie durch Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Bausteine zu transformieren.
    • Gegründet 2024 in München: Twogee entwickelt kundenspezifische Enzymlösungen sowie deren Produktionsstämme vom Labor bis in die industrielle Produktion. Erste MVPs sind verfügbar, Pilotprojekte mit Industriepartnern laufen, eigene Labore und Bioreaktoren sind aufgebaut.
    • Vorteil für Industriepartner: Fossile und lebensmittelbasierte Rohstoffe können durch lokal produzierte, CO₂-arme Alternativen wie 2G-Zucker ersetzt werden. So entstehen neue zirkuläre Wertschöpfungsketten aus bisher wirtschaftlich niederwertig genutzten Biomasse-Seitenströmen.

    Twogee Biotech, ein Münchner Biotechnologie-Startup für maßgeschneiderte Enzymlösungen zur industriellen Verwertung von Biomasse zu nachhaltigen Rohstoffen, hat erfolgreich seine Seed-Finanzierungsrunde über 2,16 Mio. Euro abgeschlossen. Zu den Investoren zählen der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Bayern Kapital, sowie strategische Partner wie AgriFoodTechVenture Alliance und HeinzEntsorgung.

    Gründer von Twogee Biotech (Bild: Twogee)

    Twogee Biotech ermöglicht Industriepartnern die wirtschaftliche Umwandlung bislang niedrigwertig genutzter Biomasse-Rest- und Nebenströme in nachhaltige Rohstoffe der zweiten Generation (2G, reststoffbasiert im Gegensatz zu 1G, lebensmittelbasiert), insbesondere Zucker für Bio- und SynBio-Anwendungen. Grundlage ist eine prädiktive Entwicklungsplattform, die Enzym-Screening, Stammengineering und Fermentation von Anfang an industrienah integriert und damit Entwicklungszeiten verkürzt sowie Skalierungsrisiken reduziert.

    Das 2024 von Frank Wallrapp und Helge Jochens – mit jeweils über zehn Jahren gemeinsamer Industrieerfahrung in der Biotechnologie – gegründete und durch den BioM MAxL Incubator unterstützte Unternehmen beschleunigt mit dem eingeworbenen Kapital die Entwicklung und Kommerzialisierung seiner Technologie. Erste MVPs und bezahlte Pilotprojekte mit Industriepartnern sind bereits umgesetzt; ein Lizenzmodell auch für die lokale Enzymproduktion beim Kunden senkt Kosten und CO₂-Emissionen und ermöglicht den Aufbau dezentraler, zirkulärer Wertschöpfungsketten.

    „Viele industrielle Reststoffe enthalten erhebliche ungenutzte Wertschöpfung“, sagt Frank Wallrapp, CEO von Twogee Biotech. „Wir helfen unseren Partnern, diese Potenziale mit minimalem Integrationsaufwand und klarer wirtschaftlicher Perspektive zu erschließen.“

    Helge Jochens, CTO und Mitgründer, ergänzt: „Ein wesentlicher Teil der Finanzierung fließt in den Ausbau unserer neuen Labore im IZB mit prädiktiven Bioreaktorsystemen sowie in die Verstärkung unseres Teams um erfahrene Prozess- und Scale-up-Experten. So stellen wir sicher, dass unsere Entwicklungen reproduzierbar und wirtschaftlich in den Produktionsmaßstab unserer Kunden übertragbar sind.“

    Mit der abgeschlossenen Seed-Finanzierung positioniert sich Twogee Biotech als technologischer Entwicklungspartner für Industrieunternehmen, die ihre bestehenden Anlagen und Stoffströme in zirkuläre, CO₂-arme Wertschöpfungssysteme überführen wollen.

    Tilmann Petersen, Investment Manager beim HTGF, ergänzt: “Als HTGF sind wir sehr stolz, in Twogee Biotech zu investieren. Mit der kundenspezifischen Enzym-Technologie wird ein wirklicher ‚Enabler‘ der zirkulären Ökonomie aufgebaut, mit dem viele nachgelagerten Industrien das lange erhoffte Wachstumspotenzial ausschöpfen können. 2G-Rohstoffe haben die Chance, ein wirklicher Game Changer zu sein, wenn Nachhaltigkeit und höhere Gewinne wie hier Hand in Hand gehen.“

    Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital, ergänzt: „Twogee Biotech verbindet industrielle Biotechnologie mit einem klaren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft, indem biologische Rest- und Nebenströme mithilfe maßgeschneiderter Enzymlösungen wirtschaftlich in hochwertige Rohstoffe der zweiten Generation überführt werden. Bayern Kapital verfügt über langjährige Erfahrung und umfassende Expertise im Life-Science- und Biotech-Umfeld und hat bereits verschiedene aufstrebende Unternehmen aus diesen Bereichen nachhaltiges Wachstum ermöglicht. Twogee Biotech erweitert unser Portfolio damit ideal um ein Unternehmen mit Fokus auf weiße Biotechnologie und Bioökonomie und einen Ansatz, der Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit und industrielle Skalierbarkeit überzeugend zusammenbringt. Wir sehen hier ein großes Potenzial und freuen uns darauf, das Unternehmen auf seinem Wachstumspfad zu begleiten.“

    Produkt von Twogee Biotech (Bild: Twogee Biotech)

    Über Twogee Biotech
    Twogee Biotech ist ein 2024 gegründetes Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Martinsried, München. Basierend auf ihrer innovativen Plattform entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Enzym- und Stammlösungen zur industriellen Umwandlung biogener Seiten- und Reststoffe in nachhaltige Rohstoffe der zweiten Generation. Twogee ermöglicht effiziente Verwertung von Biomasse-Seitenströmen, und der chemischen Industrie den Übergang zu einer zirkulären, CO₂-armen Wertschöpfung – wirtschaftlich, skalierbar und kundenorientiert. Weitere Informationen unter twogee-biotech.com oder auf LinkedIn.

    Medienkontakt
    Twogee Biotech GmbH
    Frank Wallrapp, CEO
    T.: +49 (0) 176 99389763
    frank.wallrapp@twogee-biotech.com

    Über Bayern Kapital
    Bayern Kapital ist einer der erfahrensten und finanzstärksten Venture-Capital-Investoren im DACH-Raum. Mit rund 1,3 Milliarden Euro Assets under Management, über 120 aktiven Portfoliounternehmen und Ticketgrößen von bis zu 50 Millionen Euro pro Unternehmen zählt Bayern Kapital zu den wenigen Investoren im Markt, die von Pre-Seed bis hin zu globalen Wachstums- und Scaleup-Runden aus einer Hand finanzieren. Als öffentlicher Venture-Capital-Investor investiert Bayern Kapital dabei im Konsortium mit führenden nationalen und internationalen Venture-Capital-Fonds und begleitet Tech-Startups und -Scaleups als zuverlässiger Ankerinvestor über mehrere Finanzierungsrunden.

    Seit 1995 hat Bayern Kapital rund 390 Startups und Scaleups mit über 675 Millionen Euro eigenem Beteiligungskapital aus Bereichen wie DeepTech, Life Sciences, KI, Climate-Tech, SaaS, New Space und Quantentechnologie finanziert. Zu den zahlreichen Erfolgsgeschichten aus dem Freistaat zählen EGYM, plancq, Isar Aerospace, Tubulis, Marvel Fusion und OroraTech.

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.

    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

    Medienkontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager
    T.: +49 228 – 82300 – 121
    t.jacob@htgf.de

    Über die AgriFoodTech Venture Alliance
    Die AgriFoodTech Venture Alliance ist ein strategisches Investitionsvehikel, das von der BayWa AG, der Bindewald + Gutting Mühlengruppe und der MULTIVAC Gruppe gegründet wurde.

    Ziel ist die Förderung von nachhaltigen und innovativen Produkten und Technologien in und entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette. Eine Investitionsvehikel, das weit über die reine Bereitstellung von Kapital hinausgeht und von gemeinsamem Brainstorming über Tests und Pilotprojekte bis hin zur Entwicklung von Produkten & Dienstleistungen oder Vertriebskooperationen reicht, mit Zugang zum globalen Netzwerk der Partner.

    Über die HEINZ Gruppe
    Die HEINZ Gruppe ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Moosburg und seit über 90 Jahren in den Bereichen Entsorgung, Recycling sowie Transport und Logistik tätig. Als regional stark verwurzelter Dienstleister der Kreislaufwirtschaft verbindet HEINZ langjährige Erfahrung mit einem klaren Blick in die Zukunft. Neben kontinuierlichen Investitionen in nachhaltige Infrastruktur und moderne Recyclinglösungen engagiert sich die HEINZ Gruppe

    gezielt in Start-ups, um frühzeitig Zugang zu innovativen Technologien und neuen Ansätzen im Bereich Recycling und Ressourceneffizienz zu erhalten. Ziel ist es, aktiv an der Weiterentwicklung zukunftsfähiger Lösungen mitzuwirken und die Transformation der Kreislaufwirtschaft langfristig mitzugestalten.

  • Co-reactive sichert 6.5 Mio. € Seed-Finanzierung für CO2-negative BaustoA-technologie

    Co-reactive sichert 6.5 Mio. € Seed-Finanzierung für CO2-negative BaustoA-technologie

    Co-reactive sichert 6.5 Mio. € Seed-Finanzierung für CO2-negative Baustofftechnologie

    • Das Climate-Tech-Start-up Co-reactive schließt eine Seed-Finanzierung in Höhe von insgesamt 6,5 Mio. € ab.
    • Die Technologie des Unternehmens mineralisiert CO₂ kontinuierlich und verwandelt Emissionen in leistungsfähige, CO₂-negative Zementersatzstoffe (SCMs). 
    • Die Finanzierungsrunde wird vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) angeführt. Weitere Investoren: NRW.Bank, HBG Ventures, AFI Ventures (der Frühphasen Impact Arm von Ventech), Evercurious VC sowie Climate Tech Business Angels. Zusätzlich erhält das Unternehmen Fördermittel des BMWE im siebenstelligen Bereich.
    • Co-reactive skaliert nun vom Prototypen zur kontinuierlichen 1.000-t-Demonstrationsanlage und bereitet industrielle Pilotanlagen im Zehntausend-Tonnen-Maßstab vor.

    Das 2024 gegründete Climate-Tech Start-up Co-reactive aus NRW hat eine Seed-Finanzierungsrunde über insgesamt 6,5 Mio. € abgeschlossen. Mit dem Kapital wird die CO₂-Mineralisierungstechnologie des Unternehmens, die CO2 nutzbar macht und nachhaltig als performante Baustoffe bindet, vom Prototyp zur industriellen Anwendung skaliert.  

    Co-reactive Gründungsteam (v.l. Dr. Andreas Bremen (CEO), Orlando Kleineberg (CTO), Willi Peter (CCO)) (Bild: Co-reactive)

    Die Runde wird vom HTGF angeführt. Darüber hinaus investieren NRW.Bank, HBG Ventures, AFI Ventures (der Frühphasen Impact Arm von Ventech), Evercurious VC sowie ein Netzwerk erfahrener Climate Tech Business Angels. Weitere Unterstützung erfährt das Unternehmen durch Förderungen wie der Bundesförderung Industrie und Klima (BIK) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).

    Co-reactive hat einen kontinuierlichen Prozess entwickelt, der CO₂ gemeinsam mit natürlichen Mineralien wie beispielsweise Olivin oder metallurgischen Schlacken (EAF & BOF) in CO₂-negative Supplementary Cementitious Materials (SCMs) umwandelt. Die Materialien ermöglichen eine signifikante Verringerung des Klinkeranteils in Zement und Baustoffen – und damit eine deutliche Reduktion ihres CO₂-Fußabdrucks. Gleichzeitig tragen sie zur Druckfestigkeit und Dauerhaftigkeit von Baustoffen bei. Die Lösung ist als Drop-in-Technologie konzipiert und lässt sich problemlos in bestehende Produktionsprozesse integrieren.  

    Damit adressiert Co-reactive zwei zentrale Herausforderungen der Branche:  

    • Hohe Emissionen: Die Zementproduktion verursacht rund acht Prozent der globalen CO₂-Emissionen. Mit steigender CO₂-Bepreisung drohen sich die Herstellungskosten in der kommenden Dekade zu verdoppeln.
    • Rohstoffmangel: Klassische Zementersatzstoffe wie Flugasche und Hüttensand werden durch den Kohleausstieg und die Transformation der Stahlindustrie zunehmend knapp.

    Mit der Seed-Finanzierung skaliert Co-reactive seinen derzeitigen Labor- und Pilotbetrieb zunächst in Q2 2026 auf eine durchgängig betriebene Demonstrationsanlage mit rund 1.000t Kapazität pro Jahr. Parallel bereitet das Unternehmen gemeinsam mit Industriepartnern First-of-a-Kind-Anlagen im Zehntausend-Tonnen-Maßstab vor, die ab 2027 biogene oder prozessbedingte CO₂-Ströme in der Zement- und Stahlindustrie vor Ort mineralisieren sollen.

    Stimmen zur Finanzierung

    Dr.-Ing. Andreas Bremen, Mitgründer und CEO von Co-reactive: „Förderung und Wissenschaft sind die Basis – echte Transformation entsteht erst durch unternehmerisches Handeln. Mit den richtigen Mitgründern und einem interdisziplinären Team bringen wir CO₂-Mineralisierung aus dem Labor in den industriellen Dauerbetrieb. Die Unterstützung unserer Finanzierungspartner mit dem HTGF als Lead Investor gibt uns die Schlagkraft, den Funktionsbeweis mit einer 1.000-t-Demonstrationsanlage zu liefern und die Skalierung gemeinsam mit der Industrie vorzubereiten. Wir bauen eine Lösung auf, die heute dringend gebraucht wird, damit sie morgen im industriellen Maßstab wirken kann.“

    Anna Stetter, Investment Manager, HTGF: „Die Bauindustrie steht vor einem Wendepunkt: Klassische Zementersatzstoffe wie Hüttensand und Flugasche werden durch die Dekarbonisierung knapp und teuer – die Preise für Flugasche haben sich in den letzten zwei Jahren teilweise vervierfacht. Co-reactive bietet eine skalierbare Alternative, die nicht nur CO₂-negativ ist, sondern sich als Drop-in-Lösung in bestehende Prozesse integrieren lässt. Mit starken Unit Economics und einem erfahrenen Team aus Mineralisierungs- und Anlagenbauexperten hat Co-reactive das Potenzial, die Branche nachhaltig zu verändern.“

    Co-reactive Team (Bild: Co-reactive)

    Über Co-reactive
    Co-reactive GmbH ist ein 2024 gegründetes und über das EXIST Programm des BMWE gefördertes Climate-Tech-Start-up mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen entwickelt eine kontinuierliche CO₂-Mineralisierungstechnologie, die aus abgeschiedenem CO₂ und magnesium-/calciumhaltigen Silikatmineralen wie Olivin oder metallurgischen Schlacken neuartige, hochreaktive Supplementary Cementitious Materials (CO-SCMs) herstellt. Die CO-SCMs besitzen einen negativen CO₂-Fußabdruck und ermöglichen eine signifikante Verringerung des Klinkeranteils in Zement und Baustoffen, ohne
    Leistungseinbußen in Kauf zu nehmen. Co-reactive arbeitet entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit CO₂- und RohstoRlieferanten, Zement- und Betonproduzenten sowie Zertifizierungsstellen zusammen, um den Weg von der Pilotanlage hin zu großskaligen industriellen Anlagen im 100- bis 300-kt-Maßstab zu ebnen. Das Team vereint Expertise in CO2-Mineralisierung, Anlagenbau in der Schwerindustrie sowie Kommerzialisierung und verfügt über Erfahrung in der Skalierung nachhaltiger Technologien.

    Kontakt
    Co-reactive GmbH
    Willi Peter, Co-founder & Chief Commercial Officer
    willipeter@co-reactive.com

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.   
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.  

    Medienkontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager
    T.: +49 228 – 82300 – 121
    t.jacob@htgf.de

  • Altavo schließt Series A2 zur Entwicklung seiner Künstlichen Stimme ab

    Altavo schließt Series A2 zur Entwicklung seiner Künstlichen Stimme ab

    Altavo schließt Series A2 zur Entwicklung seiner Künstlichen Stimme ab

    Die Altavo GmbH, ein Medizintechnik-Startup für KI-basierte Stimmrehabilitation, hat am 12. Januar 2026 erfolgreich eine Series A2 Finanzierungsrunde abgeschlossen. Ein europäisches Konsortium unter Führung von Novalis Biotech und Beteiligungsmanagement Thüringen investiert € 3 Mio. in die Entwicklung von Altavos innovativer Künstlicher Stimme.

    Altavos Künstliche Stimme soll stimmlosen Menschen, beispielsweise nach einer Kehlkopfentfernung oder bei künstlicher Beatmung, ihre eigene, natürlich klingende Stimme wiedergeben. Die dafür in Zusammenarbeit mit Forschern an der Technischen Universität Dresden entwickelte „Silent Speech“-Technologie beruht auf nicht-invasiver Radarsensorik und neuesten KI-Algorithmen. 

    Die Co-Founder von Altavo: Timo Stich (CTO) und Rudolf von Bünau (CEO) (Bild: Altavo)

    An der aktuellen Runde beteiligen sich neben den beiden Lead-Investoren Novalis Biotech (Gent, Belgien) und Beteiligungsmanagement Thüringen unter anderem: TGFS Technologiegründerfonds Sachsen, High-Tech Gründerfonds (HTGF), TUDAG TU Dresden AG, Ostwerk GmbH und private Einzelinvestoren. 

    Die jetzt abgeschlossene Series A2 wird den weiteren Unternehmensaufbau, klinische Studienarbeit, sowie die Entwicklung des Serienprodukts finanzieren. Altavos Technologie hat das Potenzial, die Lebensqualität stimmloser Menschen zu verbessern und eröffnet grundsätzlich neue Möglichkeiten in der lautlosen Interaktion zwischen Mensch und Technik. 

    „Wir freuen uns über den starken Rückhalt aus unserem bestehenden europäischen Investorenkreis und über die neuen Investoren, die in dieser Runde an Bord gekommen sind. Mit der A2-Runde sind wir bestens aufgestellt für die nächsten Schritte auf dem Weg zur Künstlichen Stimme für stimmlose Menschen.“ 
    Rudolf von Bünau, Geschäftsführer und Mitgründer, Altavo GmbH 

    „Altavos entwicklerischer und klinischer Fortschritt und das erfahrene Führungsteam haben uns überzeugt, auch in der A2-Runde dabei sein zu wollen – zusammen mit dem Beteiligungs-management Thüringen in der Rolle des Co-Lead Investors.“ 
    Jaroslav Belotserkovsky, Investment Manager, Novalis Biotech  

    „Altavo bleibt ein Vorzeigebeispiel für die Translation von universitärer Forschung in Startup-Unternehmen und für erfolgreiche Förderpolitik in Mitteldeutschland, über Bundeslandgrenzen hinaus. Wir freuen uns, das erfahrene Altavo-Team bei der Realisierung seiner ehrgeizigen Vision begleiten zu können.“  
    Michael Thiele, Investment Manager, bm |t beteiligungsmanagement thüringen gmbh und Sören Schuster, Geschäftsführer, TGFS Technologiegründerfonds Sachsen 

    Altavo Team (Bild: Altavo)

    Über Altavo 
    Die Altavo GmbH ist ein im Februar 2021 gegründetes Medizintechnik-Startup mit Sitz in Dresden. Auf der Basis von nicht-invasiver Radarsensorik und künstlicher Intelligenz entwickelt Altavo Prothetik, um die Rehabilitation stimmloser und stimmlich stark eingeschränkter Patienten zu verbessern. An seinen Standorten Dresden und Jena beschäftigt Altavo aktuell 16 Mitarbeitende mit langjähriger Erfahrung in den Feldern KI / Data Science, Sprachtechnologie, Hochfrequenztechnik, Medizintechnik und Stimmtherapie.  

    Altavo kooperiert mit der Professur für Sprachtechnologie und Kognitive Systeme sowie der Professur für Hochfrequenztechnik an der Technischen Universität Dresden. Die Zusammenarbeit wird im Rahmen des SEMECO-Zukunftsclusters im Projekt „B3 / MUSIK“ vom Freistaat Sachsen gefördert und von der Europäischen Union kofinanziert.  

    Pressekontakt: 
    Rudolf v. Bünau
    rudolf.vonbuenau@altavo.eu 

    Über Novalis Biotech 
    Novalis Biotech (Gent, Belgien) ist ein Frühphasen Venture Capital Investor, der in Technologien investiert, die das Gesundheitswesen revolutionieren. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Digitalisierung der Lebenswissenschaften, mit den Schwerpunkten Bioinformatik, Genomik und Diagnostik. Novalis ist überzeugt von der Anwendung innovativer Technologien zum Fortschritt in der Prävention, Diagnose oder Behandlung von Krankheiten.  

    Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.noval.is 

    Über bm | t beteiligungsmanagement thüringen 
    Die bm|t mit Sitz in Erfurt ist eine Tochter der Thüringer Aufbaubank und die führende Adresse für Beteiligungen in Thüringen. Die bm|t führt aktuell zwölf Fonds mit einem Gesamtvolumen von rund 445 Mio. EUR, die sich an innovativen Unternehmen nahezu aller Branchen und in allen Phasen der Unternehmensentwicklung – sowohl in der Gründungs- als auch in der Wachstumsphase oder in Unternehmensnachfolgesituationen beteiligen. 

    Weitere Informationen finden Sie unter www.bm-t.de  

    Pressekontakt:  
    Michael Thiele
    michael.thiele@bm-t.de 

    Über den TGFS Technologiegründerfonds Sachsen 

    Der TGFS ist Eigenkapitalinvestor für wissensbasierte, technologieorientierte Start-ups in Sachsen. Er ist führender Gründungsfinanzierer im Freistaat und begleitet Teams mit Venture Capital und Managementunterstützung sowohl in der Seed- als auch Start-up-Phase. Eine Beteiligung des TGFS erschließt Portfoliounternehmen den Zugang zu weiteren internationalen Investoren. 

    Der Fonds wurde 2008 vom Freistaat Sachsen (u.a. mit EFRE-Mitteln) und sächsischen Finanzinstituten erstmals aufgelegt und hat seither in nunmehr der dritten Fondsgeneration über 100 Start-ups begleitet. 

    Pressekontakt:  
    Sören Schuster
    Tel. +49 172 2001097
    soeren.schuster@cfh.de 

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 

    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. 

    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.

    Pressekontakt:  
    Tobias Jacob
    Senior Marketing & Communications Manager
    Tel. +49 228 82300 121
    t.jacob@htgf.de 

    Über Ostwerk 
    Die Ostwerk GmbH ist als hundertprozentige Tochter der Sparda-Bank Berlin eG eine im Jahr 2024 gegründete Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen investiert als partnerschaftlicher Investor Eigenkapital in junge Unternehmen, die ihre regionale Verantwortung nachhaltig wahrnehmen und damit Zukunftsperspektiven im Osten Deutschlands schaffen wollen. Das Unternehmen verbindet finanzielle Beteiligung mit strategischer Unterstützung sowie einem werte- und netzwerkbasierten Ansatz, um langfristige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung zu ermöglichen. Ostwerk ist in allen sechs ostdeutschen Bundesländern aktiv und richtet sich gezielt an junge Unternehmen mit regionalem und gesellschaftlichem Anspruch. 

    Pressekontakt:  
    Johannes Ulrich und Franz Neumann (Geschäftsführer), 
    hallo@ost-werk.de
    www.ost-werk.de 

  • Cancilico stellt 2,5 Mio. Euro Finanzierungsrunde zur Skalierung KI-gestützter Knochenmarkdiagnostik auf  

    Cancilico stellt 2,5 Mio. Euro Finanzierungsrunde zur Skalierung KI-gestützter Knochenmarkdiagnostik auf  

    Cancilico stellt 2,5 Mio. Euro Finanzierungsrunde zur Skalierung KI-gestützter Knochenmarkdiagnostik auf  

    Cancilico, ein auf Blutkrebs spezialisiertes KI-Diagnostik-Startup, gab heute den erfolgreichen Abschluss seiner Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 2,5 Millionen Euro bekannt. Die Investition wurde von einem starken Konsortium angeführt, darunter der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der TGFS – Technologiegründerfonds Sachsen, die GEDAD GmbH (Investitionsvehikel der Familie Ehninger) und die ROI Verwaltungsgesellschaft (Roland Oetker). 

    Diese Kapitalzufuhr wird Cancilicos Mission beschleunigen, die KI-basierte Diagnosesoftware MyeloAID als Routinewerkzeug zu etablieren, um die Versorgungsqualität für Blutkrebspatienten weltweit zu verbessern und die Entwicklung digitaler Biomarker bei hämatologischen Malignomen voranzutreiben. 

    MyeloAID zielt darauf ab, die Diagnose hämatologischer Erkrankungen grundlegend zu verändern, indem fortschrittliche künstliche Intelligenz genutzt wird, um Knochenmarkproben mit beispielloser Geschwindigkeit und Genauigkeit zu analysieren. Das zugrundeliegende Datenmodell der KI-Diagnostik von Cancilico basiert auf einem großen, validierten Datensatz verschiedener hämatologischer Erkrankungen sowie Daten von gesunden Individuen. Partnerschaften mit hämatopathologischen Zentren erweitern das Datenmodell kontinuierlich, und Kooperationen mit Pharmapartnern zeigen erste Ergebnisse für eine beschleunigte Entwicklung von Biomarkern und therapeutischen Optionen bei hämatologischen Erkrankungen. 

    Insbesondere angesichts des Mangels an ausgebildeten Hämatologen sind solche unterstützenden Technologien dringend erforderlich, um die klinische Verfügbarkeit zu gewährleisten und Präzisionsmedizin möglich zu machen. Ein Alleinstellungsmerkmal von MyeloAID ist das Design als plattformunabhängige Lösung. Die Technologie kann auf jedem gängigen bildgebenden Mikroskop oder Scanner implementiert werden. Dies ermöglicht es Laboren, ihre diagnostischen Fähigkeiten zu erweitern, ohne die bestehende Hardware-Infrastruktur ersetzen zu müssen. Zudem ist die KI-Diagnostik bereits als „Research Use Only“ (RUO)-Variante über die PathoZoom® Scan & LiveView Suite von Smart In Media verfügbar und im Einsatz. 

    „Wir sind davon überzeugt, in ein herausragendes Team und eine überlegene Technologie zu investieren, die mit ihren ‚Research Use Only‘-Datenmodellen bereits kommerzielle Erfolge zeigt“, sagte Dr. Jörg Traub, Principal beim HTGF. „Das Team verbindet unternehmerischer Geist mit tiefem technischen und klinischen Wissen. Cancilico hat ein überzeugendes KI-Modell etabliert, das Trainingsdaten nutzt, die nicht nur Proben erkrankter Patienten, sondern auch Datensätze von Gesunden umfassen, was eine bessere und schnellere Klassifizierung ermöglicht.“  

    Das erfahrene und multidisziplinäre Team, bestehend aus CEO Markus Badstübner, CMO Dr. Moritz Middeke, Tim Schmittmann, Sebastian Riechert, Dr. Jan Eckardt, Dr. Karsten Wendt und Angel-Investor Prof. Gerhard Ehninger, agiert an der Schnittstelle von Data Science und klinischer Hämatologie. 

    „Wir stehen vor einem weltweiten Mangel an hämatologischen Fachkräften, während die Komplexität und Zahl der diagnostischen Fälle steigt“, sagte Markus Badstübner, CEO und Mitgründer von Cancilico. „Unser Ziel ist es, den Zugang zu Diagnostik auf Expertenniveau breit zugänglich zu machen. Diese Investition ermöglicht es uns, die regulatorischen Hürden von FDA und CE-IVDR zu nehmen und ein Tool auf den Markt zu bringen, das sich nahtlos in bestehende Labor-Hardware integriert – um die Patientenergebnisse ohne hohe Investitionskosten zu verbessern.“ 

    „Die Knochenmarkanalyse ist eine der komplexesten und zeitintensivsten Disziplinen in der Hämatologie“, fügte Dr. Moritz Middeke, CMO und Mitgründer, hinzu. „Indem wir unsere KI mit einem breiten Spektrum an gesunden und pathologischen Datensätzen trainiert haben, haben wir ein Werkzeug entwickelt, das als hochqualifizierter ‚digitaler Kollege‘ agiert. Diese Finanzierung ist ein entscheidender Schritt, um diese Technologie in die Labore zu bringen, wo sie helfen wird, schnellere und präzisere Diagnosen für Blutkrebspatienten zu stellen.“ 

    Das Cancilico-Team (Bild: Cancilico)

    Über Cancilico 

    Cancilico ist ein in Dresden ansässiges Health-Tech-Startup, das 2023 gegründet wurde. Das Unternehmen entwickelt KI-gesteuerte Diagnoselösungen für die Hämatologie mit dem Ziel, die Analyse von Blut und Knochenmark zu automatisieren und deren Genauigkeit zu verbessern. Die Mission ist es, modernste KI-Technologie in die Routine-Hämatologielabore zu bringen und so die Versorgung von Blutkrebspatienten weltweit zu verbessern. Das Gründerteam umfasst Markus Badstübner, Dr. Moritz Middeke, Tim Schmittmann, Sebastian Riechert, Dr. Jan Eckardt, Dr. Karsten Wendt und Gründungsinvestor Prof. Gerhard Ehninger. 

    Cancilico ist tief im sächsischen Life-Science-Ökosystem verankert, arbeitet eng mit dem regionalen Biotech-Netzwerk Biosaxony zusammen und leistet einen starken Beitrag zu den Clusters4Future-Initiativen SaxoCell und SEMECO. Innerhalb dieser Cluster können Startups wie Cancilico ihre Gründungsdynamik weiterentwickeln und mit schnellen Translationswegen verknüpfen. 

    Über High-Tech Gründerfonds (HTGF) 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. 
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn

    Über TGFS – Technologiegründerfonds Sachsen 
    Der TGFS Technologiegründerfonds Sachsen stellt technologieorientierten Gründerinnen und Gründern Beteiligungskapital für die Seed- und Start-up-Phase zur Verfügung. Der Fonds wurde 2008 vom Freistaat Sachsen (u. a. EFRE-Mittel) und sächsischen Finanzinstituten erstmals aufgelegt und hat seither über 100 Start-ups begleitet. 2023 startete der TGFS in seine dritte Fondsgeneration. Im Fokus des TGFS stehen junge, innovative, technologieorientierte Unternehmen, die den Branchen ITK, Halbleiter- und Mikrosystemtechnik, Medizintechnik, Life Science, Umwelt- und Energietechnik sowie Neue Medien angehören und ihren Sitz oder ihre Betriebsstätte in Sachsen haben. 

    Weitere Informationen unter TGFS.de oder auf LinkedIn

    Über ROI Verwaltungsgesellschaft 
    Holding-Gesellschaft von Roland Oetker.  

    Über GEDAD GmbH 
    Das Investitionsvehikel der Familie Ehninger. 

    Medienkontakt 
    Cancilico GmbH 
    Markus Badstübner, CEO & Dr. Moritz Middeke, CMO 
    contact@cancilico.com 

    High-Tech Gründerfonds Management GmbH 
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager 
    T.: +49 228 – 82300 – 121 
    t.jacob@htgf.de 

  • CoolSem Technologies sichert sich Pre-Seed-Finanzierung, um thermische Wafer-Level-Innovation voranzutreiben 

    CoolSem Technologies sichert sich Pre-Seed-Finanzierung, um thermische Wafer-Level-Innovation voranzutreiben 

    CoolSem Technologies sichert sich Pre-Seed-Finanzierung, um thermische Wafer-Level-Innovation voranzutreiben 

    CoolSem Technologies, Pionier im thermischen Management von Halbleitern, gibt den erfolgreichen Abschluss seiner Pre-Seed-Finanzierungsrunde bekannt.

    Angeführt wird die Runde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF), unter Beteiligung des KBC Focus Fund NV, der Brabant Development Agency (BOM) sowie TTT Green Tech B.V. (SHIFT Invest). Mit der Unterstützung dieses starken europäischen Syndikats aus vier renommierten internationalen Investoren schafft die Pre-Seed-Runde eine solide finanzielle Basis für die nächsten Entwicklungsschritte. 

    Die Mittel werden eingesetzt, um die Wafer-Level-Thermalmanagement-Technologie  (WaLTIS®) von CoolSem Technologies vom Konzeptstadium zu Engineering-Mustern weiterzuentwickeln. In enger Zusammenarbeit mit Top-Tier-Kunden aus den Bereichen HF, Leistungselektronik und Photonik sollen diese validiert werden. Ziel ist es, Qualifizierungsaktivitäten voranzutreiben und die Leistungsfähigkeit der Technologie unter realen Einsatzbedingungen unter Beweis zu stellen. 

    In einer Zeit, in der Chips eine kritische globale Ressource sind, steigen der Druck auf Rohstoffe und die Anforderungen an ein effizientes Wärmemanagement stetig. CoolSem adressiert diese Herausforderungen und macht die Halbleiterindustrie nachhaltiger: Durch die Reduzierung von Energieverlusten, die Verlängerung der Hardware-Lebensdauer und die Ermöglichung der Wiederverwendung seltener Materialien liefert das Unternehmen drei entscheidende Hebel für eine kohlenstoffarme Kreislaufwirtschaft. 

    „Wärme wird zunehmend zum limitierenden Faktor für die Leistungsfähigkeit von Halbleitern“, erklärt André van Geelen, CEO von CoolSem Technologies. „In den Bereichen HF, Photonik und Leistungselektronik stoßen konventionelle Materialien und Packaging-Ansätze an ihre physikalischen Grenzen. Die Pre-Seed-Runde ermöglicht es uns, unsere Wafer-Level-Technologie gemeinsam mit Pilotkunden zu demonstrieren und den Weg zur industriellen Anwendung zu ebnen. Mit dem HTGF als Lead-Investor und unseren starken Partnern können wir uns voll auf die nächste Umsetzungsphase konzentrieren.“ 

    Olaf Joeressen, Senior Investment Manager beim HTGF, ergänzt: „Als ich erstmals mit CoolSem Technologies in Kontakt kam, war ich sofort von der Einfachheit und Eleganz des Ansatzes beeindruckt, der von einem herausragenden Team getragen wird. Ich bin überzeugt, dass diese Technologie das Potenzial hat, zu einem unverzichtbaren Bestandteil des zukünftigen thermischen Chipdesigns zu werden – einem Bereich, der für die Leistungsfähigkeit von Halbleiterbauelementen wichtiger ist denn je.“ 

    Rudi Severijns, Investment Director beim KBC Focus Fund, sagt: „Uns hat CoolSem Technologies durch ihren pragmatischen und hochkompatiblen Ansatz überzeugt. Die Technologie lässt sich nahtlos in bestehende Wertschöpfungsketten integrieren und ermöglicht schnelle Iterationen sowie eine zügige Markteinführung bei geringen Redesign-Kosten. Ihre Lösung verwandelt das thermische Management von einer limitierenden Randbedingung in einen skalierbaren Designvorteil.“ 

    Ivana Sersic, Senior Investment Manager bei der Brabant Development Agency (BOM), erklärt: „Wir sind stolz darauf, Teil dieses internationalen Konsortiums zu sein. CoolSem bietet eine Lösung zur Überwindung thermischer Engpässe, die neue, leistungsstärkere Chips mit höherer Energieeffizienz ermöglicht. Das Team baut auf tiefgreifender Expertise in der Halbleiterentwicklung auf, wie sie in den Regionen Eindhoven, Leuven und Aachen konzentriert ist.“ 

    Julie van den Brink, Investment Associate bei SHIFT Invest, sagt: 
    „Mit seinem starken Wirkungspotenzial und einem äußerst kompetenten und engagierten Team ist CoolSem Technologies sehr gut für den vor ihnen liegenden Weg positioniert. Wir freuen uns darauf, sie auf dieser Reise zu unterstützen.“ 

    Vlnr: Kees Steenbergen – COO , Pieter Heersink – CCO, Andre van Geelen – CEO & CTO , Robbert van der Waal – CSO (Bild: CoolSem Technologies)

    Über CoolSem Technologies 
    CoolSem Technologies mit Sitz in Eindhoven (NL) wurde 2025 gegründet und entwickelt Wafer-Level-Thermalmanagement-Technologien zur Reduzierung des thermischen Widerstands und mechanischer Spannungen in fortschrittlichen Halbleiter- und photonischen Bauelementen. Mit seinem WaLTIS-Multilagen-Stack ersetzt CoolSem Technologies konventionelle Substrate durch einen speziell entwickelten Schichtaufbau, der den Wärmefluss, die mechanische Stabilität und die Zuverlässigkeit verbessert und so höhere Leistung und längere Lebensdauer für Geräte der nächsten Generation ermöglicht.
    coolsemtechnologies.com  

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.  

    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn

    Über den KBC Focus Fund 
    Der KBC Focus Fund ist ein 50-Millionen-Euro-Venture-Capital-Fonds, der sich auf Investitionen in fortschrittliche Technologieunternehmen („Deep Tech“) mit internationalen Ambitionen konzentriert. Ziel ist es, aufstrebende Sektoren wie Nanotechnologie, Mikroelektronik und das industrielle Internet der Dinge (IIoT) zu beschleunigen. Dies geschieht nicht nur durch Kapitalbereitstellung, sondern auch durch die Nutzung umfassender Erfahrung im Venture-Investing sowie eines starken industriellen Netzwerks. Der Fonds fokussiert sich primär auf Chancen in Belgien und den Nachbarländern, in denen sich renommierte Kompetenzzentren in diesen Technologiebereichen befinden. Der KBC Focus Fund greift auf das Netzwerk und die Expertise der KBC Group zurück und wird von KBC Securities verwaltet. KBC Securities verfügt über fundierte Kenntnisse des Tech-Ökosystems in Belgien und darüber hinaus, mit erfahrenen Teams in den Bereichen M&A, Corporate Finance sowie Research & Sales. Als Teil der KBC Group versteht sich der KBC Focus Fund als langfristiger Partner für Unternehmer. 
    kbcsecurities.com  

    Über die Brabant Development Agency (BOM) 
    Unternehmertum ist der Motor für Innovation – von nachhaltigen Nahrungsquellen über eine gesunde Zukunft und klimaneutrale Energie bis hin zur Entwicklung vielversprechender Schlüsseltechnologien. Die Brabant Development Agency (BOM) stellt sicher, dass Start-ups in diesen Bereichen die richtige Unterstützung und Finanzierung erhalten, um erfolgreich zu starten und zu Scale-ups heranzuwachsen, und dass Unternehmen mit globalen Ambitionen diese auch realisieren können. Jährlich arbeitet die BOM mit Dutzenden von Unternehmen zusammen, um diese Wirkung zu erzielen. Die BOM ist eine ausführende Organisation der Provinz Brabant und des Wirtschaftsministeriums. 
    bom.nl  

    Über TTT Green Tech B.V. (verwaltet von SHIFT Invest) 
    SHIFT Invest ist ein führender niederländischer Impact-Venture-Capital-Fonds, der 2009 gegründet wurde und derzeit aus seinem vierten Fonds investiert. Er unterstützt Unternehmen in der Früh- und Wachstumsphase in den Bereichen Ernährung & Landwirtschaft, grüne Industrien, Energiewende sowie nachhaltige Mobilität & Logistik in Nordwesteuropa. Die Investitionen (Seed, Series A und Wachstum) konzentrieren sich darauf, wirkungsvolle Nachhaltigkeitsinnovationen auf den Markt zu bringen und ihren kommerziellen Erfolg zu fördern – mit ökologischen wie auch finanziellen Erträgen. Über das Kapital hinaus unterstützt SHIFT Unternehmer mit tiefgehender Expertise, Zugang zu einem umfangreichen Partnernetzwerk und strategischer Beratung. 
    shiftinvest.com  

  • Playlist und HTGF-Portfolio-Unternehmen EGYM geben Fusionsvereinbarung und neue Kapitalbeteiligungen in Höhe von 785 Millionen US-Dollar bekannt

    Playlist und HTGF-Portfolio-Unternehmen EGYM geben Fusionsvereinbarung und neue Kapitalbeteiligungen in Höhe von 785 Millionen US-Dollar bekannt

    Playlist und HTGF-Portfolio-Unternehmen EGYM geben Fusionsvereinbarung und neue Kapitalbeteiligungen in Höhe von 785 Millionen US-Dollar bekannt 

    • Bewertung des Gesamtunternehmens bei 7,5 Milliarden US-Dollar 
    • Zwei globale Innovationstreiber in Fitness- und Wellness-Technologie schließen sich zusammen 
    • Neue Playlist-Holding vereint Software, vernetzte Hardware, Buchungs-Plattformen und Wellness-Lösungen für Unternehmen und wird zur globalen Anlaufstelle für Wellness 

    NEW YORK/MÜNCHEN/BONN, 15. Januar 2026 – Playlist, die neu gegründete Muttergesellschaft von Mindbody, Booker und ClassPass, und EGYM, ein weltweit führendes Unternehmen in der Innovation von smarter Fitnesstechnologie, KI-gestützten Workout-Programmen und Firmenfitness-Lösungen, haben heute eine Vereinbarung zur Fusion der beiden Firmen bekannt gegeben. Die Transaktion bringt zudem neues Kapital in Höhe von 785 Millionen US-Dollar mit sich. Die Gesamtbewertung des fusionierten Unternehmens liegt bei 7,5 Milliarden US-Dollar. Affinity Partners führt diese neue Finanzierung an. Ein Konsortium bestehender Investoren, darunter Vista Equity Partners, Temasek und L Catterton, beteiligt sich ebenfalls daran. Damit ist diese Runde die größte im Portfolio des HTGF, einem der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa. 

    EGYM ist seit 2011 Teil des HTGF‑Portfolios. Bereits seit der sehr frühen Phase hat der HTGF mit Kapital, hands‑on Sparring und Netzwerk unterstützt und so die Entwicklung von EGYM von einem starken Produkt hin zu einer datengetriebenen Plattform unterstützt, die KI‑gestützte Geräte mit dem Wellpass‑Netzwerk für Corporate Wellness verbindet. EGYM zählt zu den herausragenden Erfolgen im HTGF‑Portfolio, was der Unicorn‑Status im Jahr 2024 unterstreicht. 

    Nach Abschluss der Transaktion werden die Marken von Playlist wie bisher weitergeführt. EGYM wird als Tochtergesellschaft innerhalb des Playlist-Portfolios agieren. Fritz Lanman, CEO von Playlist und ClassPass Gründungsvorsitzender, und Philipp Roesch-Schlanderer, Mitgründer und CEO von EGYM, werden Co-Gründer der neuen Playlist-Gruppe. Im Rahmen der Transaktion wird Roesch-Schlanderer neben Monti Saroya, Co-Head des Flagship Funds von Vista Equity Partners, des Weiteren Co-Chairman von Playlist. 

    Playlist schafft mit seiner KI-gestützten Software und den Buchungsplattformen für Mitglieder persönliche Wellness-Erlebnisse. EGYM transformiert das Gesundheitswesen von der Reparatur zur Prävention durch seine smarten Trainingsgeräte und hyperpersonalisierten KI-Trainingspläne. EGYM Wellpass, eine umfangreiche Firmenfitness-Plattform, die weltweit mehr als 20.000 Arbeitgeber nutzen, macht zehntausende Fitnessstandorte für Trainierende zugänglich. Playlist und EGYM sind jeweils führend in ihren Regionen und ihrem Angebot. Zusammen ergänzen sie sich und bündeln ihre Kompetenzen, um eine integrierte Wellness-Technologieplattform zu schaffen, die Menschen befähigt, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden selbst in die Hand zu nehmen. 

    Gemeinsam wollen Playlist und EGYM neue Möglichkeiten für persönliche Wellness-Angebote weltweit schaffen, indem sie sich in ihrer Vision, den Produkten, der geografischen Abdeckung und den Zielgruppen ergänzen. Im Jahr 2025 erwirtschafteten Playlist und EGYM einen gemeinsamen Nettoumsatz von über 800 Millionen US-Dollar bei gleichzeitig hohen Wachstumsraten und starker Profitabilität. Die neuen Finanzmittel werden die Investitionen in künstliche Intelligenz erhöhen. Damit können Fitnessstudios und Wellness-Anbieter effizienter arbeiten und die Mitgliederbindung stärken. Durch die Investition wird EGYM seine Fitnesstechnologie und Firmenfitness-Angebote gezielt in Nordamerika und Asien ausbauen können. In diesen Kernmärkten von Playlist ist EGYM derzeit nur begrenzt tätig. Parallel dazu wird Playlist seine bislang begrenzte Präsenz in Europa durch die etablierte Position von EGYM auszubauen können. 

    Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen. 

    Von links: Philipp Roesch-Schlanderer, CEO von EGYM und Fritz Lanman, CEO von Playlist (Bild: Playlist)

    Zitate der Führungskräfte 

    Fritz Lanman, CEO von Playlist: 
    „Diese Fusion ist ein entscheidender Moment für unsere beiden Unternehmen. Wir erschaffen weiter die globale Infrastruktur für persönliche Wellness-Erlebnisse. EGYMs Ansatz, diese Vision durch Technologie und Firmenfitness-Lösungen voranzubringen und so das Wohlbefinden im großen Stil zu fördern inspiriert uns. Indem wir unsere Marktabdeckung und unsere komplementären Produktportfolios kombinieren, können wir mehrere Ebenen von Wellbeing in einer einzigen globalen Plattform vereinen: Software, vernetzte Hardware, Endkunden-Buchungen und betriebliches Gesundheitsmanagement.“ 

    Philipp Roesch-Schlanderer, CEO von EGYM: 
    „Indem wir EGYM und Playlist unter einem Dach vereinen, haben wir die einmalige Chance, das Leben von Menschen auf der ganzen Welt durch präventive Gesundheitsvorsorge zu verbessern. Wir bringen smarte Trainingsgeräte, den Zugang zu Studios, Management-Software, Firmenfitness und personalisiertes KI-Training in einem vernetzten Ökosystem zusammen. Mit diesem Schritt können wir endlich den wahren Wert der Fitnessbranche beweisen und skalieren: Indem wir den Fokus von der Reparatur auf Prävention umstellen, können wir gemeinsam chronische Krankheiten reduzieren, Gesundheitskosten senken und die Menschen gesünder und glücklicher machen.“ 

    HTGF‑Perspektive: Vom Seed-Investment zur globalen Plattform 

    Markus Kreßmann, Partner beim HTGF, der das HTGF‑Investment in EGYM seit 2014 begleitet, sagt: „Mit diesem herausragenden Merger setzt das EGYM‑Management seine langjährige M&A‑Strategie zielgerichtet fort. Das Ergebnis ist ein Global Player in Fitness & Wellness Technology – genau die Ambition, die CEO Philipp Roesch‑Schlanderer bereits bei unserem Seed‑Investment 2011 formuliert hat. Von diesem unternehmerischen Geist brauchen wir mehr in Deutschland und Europa.“ 

    Dr. Ulrich Schmitt, Partner beim HTGF, ergänzt: „Durch den Zusammenschluss sind Playlist und EGYM in der Lage, ihren Impact im Bereich Wellness und präventive Gesundheit weiter auszubauen. Wir freuen uns sehr darauf, das Managementteam auch auf den nächsten Schritten weiter zu unterstützen.“ 

    Sebastian Borek, Geschäftsführer des HTGF, kommentiert: „Genau dafür gibt es den HTGF: Wir befähigen Gründerinnen und Gründer von Tag eins an und bleiben nah dran, wenn sie global skalieren. EGYM ist ein herausragendes Beispiel – das Unternehmen transformiert Training in datengetriebene, motivierende Erlebnisse und vernetzt Millionen von Beschäftigten über Corporate‑Wellness‑Angebote. Wir sind stolz, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein und freuen uns darauf, das nächste Kapitel zu unterstützen.“ 


    Über EGYM 
    Seit 2010 ist EGYM ein weltweit führender Innovator in der Fitness- und Gesundheitsbranche mit der Vision, das Gesundheitswesen von der Reparatur zur Prävention zu verändern. EGYM Wellpass arbeitet mit Unternehmen zusammen, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter durch den Zugang zu Fitness- und Gesundheitseinrichtungen zu verbessern. EGYM Technology stattet diese Einrichtungen mit intelligenten Kraftgeräten und digitalen Trainingslösungen aus. So erhalten alle Trainierenden ein KI-gestütztes Trainingserlebnis – unabhängig von ihrem Fitnesslevel. Für Unternehmenskunden sinken die Gesundheitskosten und die Produktivität steigt, Fitnessstudios profitieren von einer wachsenden Mitgliederzahl, die auch langfristig dabeibleibt. 
    egym.com 

    Pressekontakt EGYM 
    Dr. Hans Jürgen Croissant 
    Unternehmenssprecher 
    hans-juergen.croissant@egym.com 

    Über Playlist: 
    Playlist ist die Dachmarke für Mindbody, Booker und ClassPass – Fitness- und Wellness-Plattformen für erlebnis-orientierte Unternehmen aus den Bereichen Fitness, Wellness, Lifestyle und darüber hinaus. Mit einem wachsenden Portfolio an KI-gestützten SaaS- und Konsumenten-Angeboten unterstützt Playlist Menschen dabei, Fitness- und Gesundheitserlebnisse kennenzulernen und zu buchen, die Freude, Bewegung und Sinn in ihren Alltag bringen. 
    playlist.com 

    Pressekontakt Playlist 
    Annie Chapedelaine 
    Senior Communications Manager 
    press@playlist.com 

    Über Affinity Partners 
    Affinity Partners ist eine in Miami ansässige Investmentgesellschaft, die 2021 von Jared Kushner gegründet wurde. Mit einem verwalteten Vermögen von über 5,7 Milliarden US-Dollar und einem Team von mehr als 30 Fachleuten konzentriert sich Affinity auf Wachstumsaktien, Finanzdienstleistungen und Technologieinvestitionen in großem Maßstab. Die Mandate sind flexibel über Branchen und Regionen hinweg. 

    Über Vista Equity Partners 
    Vista ist ein globaler Technologieinvestor, der sich auf Unternehmenssoftware spezialisiert hat. Die Strategien von Vista für den privaten Markt zielen darauf ab, durch einen proprietären und systematischen Ansatz zur Wertschöpfung differenzierte Renditen zu erzielen. Dieser wurde im Laufe von 25 Jahren und mehr als 600 Transaktionen entwickelt und verfeinert. Heute verwaltet Vista ein diversifiziertes Portfolio von Softwareunternehmen, die Millionen von Kunden weltweit geschäftskritische Lösungen anbieten. Zum 30. Juni 2025 verwaltete Vista ein Vermögen von über 100 Milliarden US-Dollar. 
    vistaequitypartners.com 

    Über Temasek 
    Temasek ist eine globale Investmentgesellschaft mit Hauptsitz in Singapur und einem Netto-Portfoliowert von 434 Milliarden Singapur-Dollar (324 Milliarden US-Dollar) zum 31. März 2025. Entsprechend ihres Leitbilds „So Every Generation Prospers” wollen sie für heutige und zukünftige Generationen Positives bewirken. Temasek ist bestrebt, ein widerstandsfähiges und zukunftsorientiertes Portfolio aufzubauen, das langfristig nachhaltige Renditen erzielt. Das Unternehmen verfügt über 13 Niederlassungen in neun Ländern weltweit: Peking, Hanoi, Mumbai, Shanghai, Shenzhen und Singapur in Asien sowie Brüssel, London, Mexiko-Stadt, New York, Paris, San Francisco und Washington, D.C. außerhalb Asiens. 
    temasek.com.sg 

    Über L Catterton 
    L Catterton ist eine marktführende Investmentgesellschaft mit Fokus auf die Konsumgüter-Branche. Über drei Multi-Produkt-Plattformen – Private Equity, Kreditwesen und Immobilien – verwaltet L Catterton ein Eigenkapital von rund 39 Milliarden US-Dollar. Die Fonds der Gesellschaft können zwischen fünf Millionen und fünf Milliarden US-Dollar über die gesamte Kapitalstruktur hinweg in gut positionierte Konsumgüterunternehmen investieren. Das Team von L Catterton, bestehend aus mehr als 200 Experten in 18 Niederlassungen, nutzt seine fundierten Branchenkenntnisse, seine operative Exzellenz und sein breites Netzwerk strategischer Beziehungen, um gemeinsam mit den Managementteams eine differenzierte Wertschöpfung in seinem gesamten Portfolio zu erzielen. Das 1989 gegründete Unternehmen hat über 300 Investitionen in einige der weltweit bekanntesten Verbrauchermarken getätigt. 
    lcatterton.com 

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds  
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der  HTGF Startups  in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der  Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er  rund  800 Startups finanziert und  200  erfolgreiche Exits realisiert.  Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.  
    Zu den  Fondsinvestoren  der Public-Private-Partnership zählen das  Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.  
    Weitere Informationen unter  HTGF.de  oder auf  LinkedIn.  

    Pressekontakt  
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH  
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager   
    T.: +49 228 – 82300 – 121  
    t.jacob@htgf.de