Kategorie: Presse

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  • Finches erhält 2 Mio. € Pre-Seed

    Finches erhält 2 Mio. € Pre-Seed

    Finches erhält 2 Millionen Euro Pre-Seed für KI-Frühwarnsystem im Agrareinkauf 

    Klimaextreme und geopolitische Krisen bedrohen die Lebensmittelversorgung: Finches schützt Hersteller proaktiv vor Rohstoffausfällen und stillstehenden Fabriken. 

    • Das bayerische Startup Finches GmbH hat eine Pre-Seed-Finanzierung in Höhe von 2 Millionen Euro abgeschlossen. 
    • Angeführt wird die Runde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Co-Lead Vanagon Ventures. Neu dabei ist zudem Bayern Kapital; Bestandsinvestor UnternehmerTUM Funding for Innovators sowie ein Kreis strategischer Business Angels aus der Industrie und Tech-Branche investieren erneut. 
    • Finches macht Sourcing-Risiken dort sichtbar, wo sie beginnen: direkt auf dem Feld. Einkaufsteams erhalten Wochen vor einem Lieferengpass eine belastbare Frühwarnung und konkrete Handlungsalternativen. 
    • Der Bedarf ist groß: Unternehmen, die Rohstoffe aus der Landwirtschaft beziehen, sind wachsender Volatilität durch Klima, Schädlinge und geopolitische Störungen ausgesetzt und suchen aktiv nach genau dieser Art von Frühwarnung. 

      

    Das Startup Finches hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 2 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF), als Co-Lead beteiligt sich Vanagon Ventures. Neu eingestiegen ist ebenso Bayern Kapital; UnternehmerTUM Funding for Innovators und weitere Business Angels aus Industrie und Tech investieren im Rahmen eines Follow-ons erneut. Finches führt unternehmensinterne Daten zu Lieferanten, Anbauflächen und Verträgen mit externen Informationsquellen zusammen, von Wetter- und Satellitenanalysen über lokale Nachrichten bis hin zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Berichten eigener Agronom:innen vor Ort. Auf dieser Basis generiert die Plattform präzise Frühwarnungen. Sie identifiziert betroffene Regionen und Lieferketten und gibt dem Einkauf direkte Handlungsempfehlungen an die Hand. So sichern Einkaufsteams Menge, Qualität und Wirtschaftlichkeit ihrer Rohstoffe proaktiv ab, lange bevor Ernteausfälle oder Qualitätsprobleme die Produktion gefährden. 

    Während die globale Landwirtschaft über Jahrtausende auf stabilen und verlässlichen klimatischen Zyklen basierte, haben der rasante Klimawandel, Extremwetter und geopolitische Krisen diese fundamentale Planbarkeit heute faktisch zerstört. Unternehmen, die Rohstoffe aus der Landwirtschaft beziehen, sehen sich einer Volatilität ausgesetzt, für die klassische Lieferketten-Prozesse nicht gebaut sind. Engpässe entstehen im Feld, bereits Monate bevor der Rohstoff das Werkstor erreicht. Heute werden sie aber meist erst sichtbar, wenn es zu spät ist. Genau hier setzt Finches an: Die Plattform bündelt Feldbeobachtungen  zu einer einheitlichen Datenbasis über Anbauregionen und Lieferantennetzwerke hinweg. Diese verknüpft sie mit externen Signalen wie Wetter-, Schädlings-, Satelliten-, Marktdaten sowie hyperlokale Nachrichten. Daraus entstehen belastbare Frühwarnungen für Unternehmen und deren Einkaufsteams mit zusätzlicher Vorlaufzeit. Finches Intelligence ist seit September 2026 live. Zu den ersten Kunden und Partnern zählen ein führender Hersteller von Bio-Babynahrung und ein nordamerikanischer Fortune-500-Lebensmittelkonzern. 

    Mit dem Kapital bauen die Gründerinnen Produkt und Vertrieb aus. Catharina van Delden (CEO) hat mit innosabi bereits ein Softwareunternehmen zum europäischen Marktführer für Innovationsmanagement aufgebaut und 2021 an Questel verkauft. Dr. Stefanie Glenn (CTO) hat in Cambridge in Genetik promoviert und war danach unter anderem bei Google und BMW in Engineering- und Führungsrollen im Bereich Enterprise-KI tätig. Alexandra Vázquez Bea (CFO/COO) kommt aus der Lebensmittelindustrie: Sie war CFO/COO bei Oetker Digital und hat den Börsengang der Veganz Group AG verantwortet.  

    Catharina van Delden, CEO & Mitgründerin, Finches:
    „Der Dürresommer 2026 hat gezeigt, dass sich Europas Lebensmittelhersteller nicht mehr darauf verlassen können, ihre Rohstoffe jedes Jahr in der Menge und Qualität zu bekommen, die sie brauchen. Damit wird der Rohstoffeinkauf zu einer Frage der Versorgungssicherheit. Die Warnsignale gibt es meist Wochen vorher, aber sie erreichen den Einkauf zu spät. Mit der Finanzierung bringen wir Finches zu mehr Unternehmen, damit sie rechtzeitig andere Herkünfte sichern, früher einkaufen oder ihre Produktion umplanen können.“ 

    Dr. Stefanie Glenn, CTO & Mitgründerin, Finches:
    „Die Einflussfaktoren auf die Landwirtschaft bilden ein hochkomplexes Gefüge. Das Problem: Die relevanten Daten lagen bislang nur fragmentiert vor. Finches führt diese isolierten Datenströme zusammen. Wir verbinden lokale Felddaten in Echtzeit mit geopolitischen Entwicklungen, Marktanalysen, globalen Klimamodellen und internen Unternehmensdaten wie Laborberichten. Damit übersetzen wir unübersichtliche Einflussfaktoren in klare Handlungsoptionen und machen die Komplexität der Lieferkette beherrschbar.” 

    Alexandra Vázquez Bea, CFO/COO & Mitgründerin, Finches:
    „Die Zeiten vorhersehbarer Erträge und Kosten in der Lebensmittelindustrie sind lange vorbei. Wenn Unternehmen auf Engpässe in der Rohstoffbeschaffung erst reagieren, wenn die Lieferung ausfällt, schlägt dies sofort massiv auf das Ergebnis durch. Mit Finches drehen wir dieses Prinzip um: Wir übersetzen Klima-, Schädlings- und Risikosignale in konkrete Entscheidungen, lange bevor die Ware am Werkstor fehlt. Damit helfen wir, operative Resilienz zu sichern, die in unserer volatilen Welt eine harte finanzielle Notwendigkeit geworden ist.” 

    Anna Stetter, Investment Managerin, HTGF:
    „Finches adressiert eine zentrale Herausforderung unserer Zeit: resiliente globale Agrarlieferketten in einem Umfeld, das von Klimawandel und geopolitischen Veränderungen geprägt ist. Besonders beeindruckt hat uns, wie tief das Gründerinnenteam die Herausforderungen der Branche verstanden hat und wie schnell es daraus eine technologisch überzeugende Lösung entwickelt.” 

    Susanne Fromm, General Partner, Vanagon Ventures:
    „Finches adressiert ein riesiges Problem, das trotz seiner Tragweite meist noch unter der Oberfläche schwelt. Die Lebensmittelbranche sieht die Planbarkeit in der Lieferkette schwinden, hatte aber bisher keine Antwort darauf. Dabei sind die Signale für einen Engpass oft Monate vorher da, nur liegen sie verstreut über Wetterdaten, Feldberichte, Laborwerte und Marktdaten. Finches führt sie zusammen und verschafft Einkaufsteams damit wertvolle Zeit, in der sie noch handeln können.” 

    Gründerinnen von Finches (Bild: Finches)

    Über Finches 
    Die Finches GmbH mit Sitz bei München entwickelt KI für den Einkauf landwirtschaftlicher Rohstoffe. Das Startup bündelt Feld-, Beschaffungs- und externe Daten (wie Klima- und Marktinformationen), um Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie der Pharma- und Kosmetikindustrie proaktiv vor Lieferkettenrisiken zu warnen. Gegründet wurde das Unternehmen 2025 von Catharina van Delden (CEO) und Dr. Stefanie Glenn (CTO). Seit Januar 2026 komplettiert Alexandra Vázquez Bea das Leitungsteam als CFO/COO und Mitgründerin. Das erklärte Ziel von Finches ist es, eine risikobasierte und agenten-gesteuerte Beschaffung als neuen Branchenstandard zu etablieren.  
    Weitere Informationen unter www.finches.ai. 

  • TODAY sichert sich €2,8M Seed-Finanzierung 

    TODAY sichert sich €2,8M Seed-Finanzierung 

    KI-Agenten für Finanz- und Versicherungsberater: TODAY sichert sich €2,8M Seed-Finanzierung 

    • TODAY, die KI-Plattform für Finanz- und Versicherungsberater sichert sich €2,8M in einer Seed-Finanzierungsrunde, angeführt von High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Insurtech Gateway. Seed X, Lucid Capital, der eh. HDI-CEO Herbert Rogenhofer und Tech11-Gründer Pierre Dubosq investieren ebenfalls. 
    • 3.500 Berater von Versicherern, Vertrieben und Maklern nutzen TODAY bereits im Alltag, um Beratungen zu dokumentieren, Nacharbeit zu automatisieren und jedes Kundengespräch zu verbessern. 
    • Die Runde fällt zusammen mit der Altersvorsorgereform, intensiver Marktkonsolidierung und steigender regulatorischer Last, die alle Berater dazu zwingt, mehr Kunden bei gleichen Ressourcen zu beraten.
        
    • Michael Gackstatter, TODAY Mitgründer und CEO: “Während KI die Finanzberatung neu sortiert, skalieren wir menschliche Empathie und beschleunigen unser Wachstum.” 

    Das KI-Startup UseToday ApS (TODAY) mit Sitz in Kopenhagen und Berlin hat erfolgreich eine €2,8M Seed-Finanzierung abgeschlossen. High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Insurtech Gateway führen die Runde gemeinsam an, während Seed X, Lucid Capital, eh. HDI-CEO Herbert Rogenhofer und Tech11-Gründer Pierre Dubosq ebenfalls investieren. Das Kapital fließt in die Skalierung im DACH-Raum und den Ausbau der agentischen Back- und Frontoffice-Automatisierung. Berater, die die Plattform nutzen, realisieren bis zu 10% mehr Umsatz und sparen im Schnitt 5 Stunden pro Woche an administrativer Arbeit. Die Mitgründer Michael Gackstatter (CEO) und Artem Demchenkov (CTO) hatten zuvor Führungspositionen bei Fintechs und InsurTechs wie CLARK, Funding Circle und Billie inne. 

    Während Endkunden KI-Tools zunehmend selbst einsetzen und anstehende Rentenreformen den Wettbewerb intensivieren, sind Berater in Versicherern, Banken, Vertrieben und Maklerhäusern unter Druck, ihre Geschäftsmodelle zu digitalisieren und automatisieren.  Bis dato bleiben existierende Lösungen hinter der technischen Entwicklung zurück, während gleichzeitig branchenspezifische Lösungen mit starker Compliance fehlen. TODAY schließt diese Lücke mit KI-Agenten, die “Compliance-first” entwickelt wurden und Beratern echte Arbeit abnehmen. Ihr Betriebssystem für Finanzvertrieb transkribiert Kundentermine, erledigt Routineaufgaben im Backoffice, coacht Berater vertrieblich und nimmt eingehende Telefonate entgegen. Im Ergebnis erhalten Berater durchschnittlich laut eigenen Angaben 50x mehr Einblicke in Kundentermine als zuvor.  

    Die abgeschlossene Finanzierung ist ein weiterer Meilenstein, nachdem führende Versicherer und Vertriebe mit über 3.500 Vermittlern auf TODAY setzen. Die Seed-Runde ermöglicht TODAY die Skalierung innerhalb des DACH-Raums und das gesamte Back- und Frontoffice agentisch zu transformieren. 

    TODAY CEO Michael Gackstatter:  
    „Während KI die Finanzberatung neu ordnet, skalieren wir Empathie. Unsere Agenten übernehmen Administratives, sodass Berater ihre Zeit mit Kunden verbringen. Mit unseren starken Investoren an Bord bieten wir das jedem Beraterteam im DACH-Raum an.” 

    Tizian Hoppen, Senior Investment Manager beim HTGF:  
    “Michael und Artem kombinieren wertvolle Erfahrung in der Skalierung von Finanzdienstleistungsunternehmen mit einer herausragenden Umsetzungskompetenz. Während technologische und demografische Veränderungen den Finanzvertrieb zunehmend komplex und mühsam machen, glauben wir, dass TODAY’s Vertical AI-Lösung diese Ineffizienzen aus dem Alltag von Finanzberatern beseitigen wird.” 

    Robert Lumley, Co-Founder bei Insurtech Gateway:  
    „Michael und Artem kombinieren tiefe Branchenerfahrung mit einem starken Track Record in der Umsetzung. Am meisten hat uns beeindruckt, wie eng das Team mit Beratern zusammenarbeitet, um Produkte zu entwickeln, die echte operative Herausforderungen lösen. TODAY adressiert einen klaren Bedarf nach höherer Effizienz, stärkerer Compliance und besseren Kundenergebnissen entlang des gesamten Beratungsprozesses. Indem TODAY Firmen hilft, Kunden effizienter zu gewinnen, behalten und betreuen – und gleichzeitig Beratern mehr Zeit für ihre Kunden zu schaffen – hat TODAY eine sehr attraktive Lösung entwickelt. Wir freuen uns sehr, Sie in der nächsten Phase ihres Wachstums zu unterstützen.“  

    Mathias Jaeggi, Partner, Seed X:  
    “Die nächste Welle von KI bei Versicherern dreht sich nicht um Experimente; sondern darum, Intelligenz in die täglichen Prozesse jedes Beraters zu integrieren. Michael und Artem verstehen diese Industrie in- und auswendig und haben bewiesen, dass sie liefern. TODAY hat die Chance, KI in einen echten Produktivitätstreiber für Berater zu machen und wir von Seed X sind begeistert, das Team auf dieser Reise zu unterstützen.” 

    TODAY Founding Team (Bild: TODAY)

    Über TODAY 

    TODAY mit Sitz in Kopenhagen und Berlin wurde 2024 gegründet. Die Mission: “Peace of Mind at Scale”. Ihr Betriebssystem für Finanzvertrieb unterstützt Finanz- und Versicherungsberater vor, während und nach Kundenterminen, sodass diese Zeit sparen und Kunden besser beraten können. Berater steigern ihren Umsatz mit TODAY um bis zu 10%, sparen bis zu 5h pro Woche und gewinnen im Schnitt 50 Mal mehr Einblicke aus Kundengesprächen. Über 3.500 Berater im DACH-Raum nutzen TODAY im Alltag, von großen Versicherern über Vertriebe und Maklerhäuser. TODAY wurde von Michael Gackstatter (CEO) und Artem Demchenkov (CTO) gegründet. Beide hatten vorher Führungspositionen bei Fintechs und InsurTechs wie CLARK, Funding Circle und Billie inne. 

  • Kontext sichert sich Finanzierung für die Kontrolle von KI-Agenten

    Kontext sichert sich Finanzierung für die Kontrolle von KI-Agenten

    Kontext sichert sich 3,5 Millionen Euro für die Kontrolle von KI-Agenten

    Kontext, die Sicherheitsplattform für KI-Agenten, hat heute eine Finanzierung in Höhe von insgesamt 3,5 Millionen Euro (4 Millionen US-Dollar) bekannt gegeben. Zu den Investoren zählen 42CAP, a16z CSX und HTGF; 42CAP führt die Finanzierung an. Mit dem Kapital will Kontext sein Entwicklungsteam ausbauen, seine Sicherheitsplattform weiterentwickeln und Unternehmen dabei unterstützen, KI-Agenten sicher sowie mit mehr Kontrolle und Transparenz einzusetzen.

    Die Finanzierung erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die KI-Sicherheit. KI-Agenten werden zunehmend über Chat-Oberflächen und die Softwareentwicklung hinaus eingesetzt. Sie entwickeln sich zu persönlichen Assistenten, die direkt in den Arbeitsalltag eingebunden sind, Code schreiben, auf Dateien zugreifen und mit den Zugangsdaten von Unternehmen handeln können. Ein kürzlich bekannt gewordener Vorfall zeigte, wie schnell diese Risiken Realität werden können. Im Juli umgingen KI-Agenten im Rahmen einer Cyber-Sicherheitsevaluierung ihre vorgesehene Isolation, kommunizierten über nicht autorisierte Kanäle und kompromittierten externe Infrastruktur, ohne dass Menschen sie direkt dazu angewiesen hatten. Je mehr Zugriffsrechte und Autonomie Unternehmen ihren Agenten einräumen, desto wichtiger werden Schutzmechanismen, die während des Betriebs kontrollieren, welche Handlungen die Agenten ausführen dürfen.

    Kontext entwickelt Software, die zwischen KI-Agenten und den Werkzeugen und Systemen sitzt, mit denen sie arbeiten. Sie prüft die Aktivitäten der Agenten in Echtzeit anhand von Sicherheitsrichtlinien und Risikosignalen. Dabei berücksichtigt sie die Identität des Agenten, die angeforderte Aktion, sowie Ressource und zugewiesene Aufgabe. Unternehmen erhalten so Einblick in das Verhalten ihrer Agenten, Kontrolle über deren Befugnisse und die Möglichkeit, klare Grenzen durchzusetzen.

    Ein Agent, der einen Softwarefehler beheben soll, kann beispielsweise Leserechte für ein Code-Repository benötigen. Das bedeutet jedoch nicht, dass er den Code an einen externen Dienst übermitteln, nicht die betroffene Infrastruktur verändern oder denselben Zugriff für eine andere Aufgabe nutzen darf.

    Teams können Kontext zunächst im Beobachtungsmodus einsetzen, um das Verhalten ihrer Agenten zu verstehen, riskante Aktivitäten zu erkennen und zu sehen, wie die Richtlinien greifen würden, ohne die Arbeit zu unterbrechen. Sobald die Durchsetzung aktiviert ist, kann Kontext nicht autorisierte Aktionen vor ihrer Ausführung blockieren und jede Entscheidung nachvollziehbar für spätere Prüfungen protokollieren.

    „Ein KI-Agent kann korrekt authentifiziert sein, ein freigegebenes Werkzeug nutzen und dennoch eine Aktion ausführen, die niemand autorisiert hat“, sagt Jens Ernstberger, Mitgründer von Kontext. „Wenn Agenten nicht mehr nur Texte erzeugen, sondern Software bedienen, brauchen Unternehmen einen Kontrollpunkt unmittelbar vor der Ausführung einer Aktion. Kontext verknüpft Identität, Aufgabenkontext und Richtlinien, um zu entscheiden, was ein Agent tun darf, bevor es geschieht.“

    Kontext wurde von Jens Ernstberger und Michel Osswald gegründet, die Erfahrung in Secure Computing, angewandter Kryptografie und KI-Systemen mitbringen. Das Team adressiert ein konkretes Sicherheitsproblem autonomer Systeme: Agenten können mit gültigen Zugangsdaten und freigegebenen Tools arbeiten und dabei Aktionen ausführen, die über die Befugnisse ihrer zugewiesenen Aufgabe hinausgehen. Darauf baut Kontext auf: Die Plattform berücksichtigt bei jeder Aktion, welche Aufgabe dem Agenten zugewiesen wurde, und setzt die entsprechenden Sicherheitsrichtlinien durch.

    „Die Identitäts- und Zugriffsmanagement-Werkzeuge der letzten zwanzig Jahre gehen davon aus, dass am anderen Ende ein Mensch sitzt, der einen Schritt nach dem anderen anklickt“, sagt Julian von Fischer, General Partner bei 42CAP. „Ein KI-Agent authentifiziert sich einmal und handelt anschließend eigenständig über ein Dutzend Systeme hinweg, um eine Aufgabe zu erledigen, bei der niemand jeden einzelnen Schritt beobachtet. Das ist ein strukturell anderes Problem, und die Vorfälle, die wir bereits in diesem Jahr gesehen haben, zeigen, dass es nicht theoretisch ist. Jens und Michel bringen dafür jahrelange Erfahrung in Secure Computing und angewandter Kryptografie mit: Die meisten Tools prüfen bislang nur die Zugangsdaten. Kontext schaut auf die Aufgabe, die dem Agenten tatsächlich zugewiesen wurde. Wir sind überzeugt, dass diese Infrastruktur unverzichtbar wird, sobald ein Unternehmen Agenten produktiv einsetzt. Deshalb führen wir diese Finanzierungsrunde an.“

    von links: Jens Ernstberger und Michel Osswald, Mitgründer von Kontext (Bild: Kontext)

    Über Kontext
    Kontext ist eine Sicherheitsplattform für KI-Agenten. Sie macht sichtbar, wie Agenten handeln, und gibt Unternehmen Kontrolle darüber, welche Aktionen sie ausführen dürfen. Dafür prüft Kontext jede Aktion in Echtzeit: Wer ist der Agent, welche Aufgabe wurde ihm zugewiesen und ist die Aktion mit den Sicherheitsrichtlinien vereinbar? Dabei berücksichtigt die Plattform auch Hinweise auf Cyberrisiken. Kontext kann riskantes Verhalten erkennen, nicht autorisierte Aktionen vor ihrer Ausführung blockieren und nachvollziehbar dokumentieren, was ein Agent versucht hat, welche Aktionen erlaubt oder blockiert wurden und warum.

    Über 42CAP
    Münchener VC Fonds 42CAP investiert in europäische Technologieunternehmen der Frühphase mit globalem Anspruch. Hinter 42CAP steht ein Team erfahrener Unternehmer, die zu Investoren wurden: Mit Hybris und eCircle haben sie zwei der größten B2B- Softwareunternehmen Europas aufgebaut und für zusammen 1,6 Mrd. US-Dollar in Cash an SAP und Teradata verkauft. Das Credo „Peers amongst Entrepreneurs“ prägt den Investmentansatz. 42CAP begleitet daten- und technologiegetriebene B2B-Geschäftsmodelle, produktfokussierte Gründer und eine langfristig angelegte Unternehmensentwicklung.
    Weitere Informationen unter: https://42cap.com

  • Schutz vor Sabotage: Arcos schließt 5,5-Millionen-Euro-Seed-Finanzierung für integrierte Sicherheitsinfrastruktur ab

    Schutz vor Sabotage: Arcos schließt 5,5-Millionen-Euro-Seed-Finanzierung für integrierte Sicherheitsinfrastruktur ab

    Schutz vor Sabotage: Arcos schließt 5,5-Millionen-Euro-Seed-Finanzierung für integrierte Sicherheitsinfrastruktur ab

    • Arcos hat eine Seed-Finanzierung über 5,5 Millionen Euro abgeschlossen. Beteiligt sind HTGF, Bayern Kapital, Pact, Haufe, Robin Capital und strategische Business Angels.
    • Das Münchner Unternehmen verbindet Infrastruktur, Signalverarbeitung und operative Bearbeitung von Sicherheitsvorfällen in einer integrierten Infrastruktur.
    • Mit dem Kapital baut Arcos sein Team aus, erweitert sein Produktportfolio und fokussiert zunächst Anwendungen in der kritischen Infrastruktur.
    Die Arcos-Gründer Moritz Steigerwald und Louis Wübben (Foto: Arcos)

    Arcos hat eine Seed-Finanzierung über 5,5 Millionen Euro abgeschlossen. Dahinter steht nicht nur privates Kapital, sondern teils die öffentliche Hand selbst: An der Runde beteiligt sind der High-Tech Gründerfonds (HTGF), zu dessen Investoren das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und KfW Capital gehören, Bayern Kapital, Pact, Haufe und Robin Capital sowie strategische Business Angels. Ihr Auftrag ist ausdrücklich formuliert: ein ziviler Sicherheitsanbieter, der von Tag eins an vollständig handlungsfähig ist und durch moderne Technologie den Unterschied macht.

    Die Sicherheitswirtschaft steht vor einem beispiellosen Wandel: In Wohnungen, Gewerbeobjekten, Bahnhöfen, Umspannwerken und Rechenzentren wird Sensorik in einer Breite ausgerollt, die es vorher nicht gab. Gleichzeitig steht immer weniger Personal zur Verfügung. Sensorik erkennt, dass etwas passiert. Entscheidend ist, wie schnell und zuverlässig daraus eine konkrete Maßnahme wird.

    Was jahrelang als Worst-Case-Szenario galt, ist Alltag geworden: Anschläge auf Umspannwerke, brennende Kabelschächte an Bahnstrecken, Drohnen über Flughäfen und Industrieanlagen. Angriffe auf Infrastruktur, die niemand rund um die Uhr im Blick hat, funktionieren, weil niemand fortlaufend hinschaut. Dieser Strukturwandel ist in diesem Tempo nur mit neuer Technologie zu stemmen.

    Eine Sicherheitsinfrastruktur statt Einzelteile

    Arcos baut und betreibt diese Infrastruktur von Anfang bis Ende: Jedes Signal aus jeder angebundenen Quelle wird verstanden, jede Entscheidung an einer Stelle getroffen, jeder Vorfall bis zum Abschluss geführt, jeder Schritt nachgewiesen. Über Eskalationen entscheiden Menschen, dort wo Urteilsvermögen zählt. Die Infrastruktur von Arcos ersetzt die Sammlung getrennter Systeme, mit der Betreiber sich heute behelfen.

    Bei Arcos wird nichts davon zugeliefert. Wer eine Zentrale selbst betreibt, weiß, was nachts um drei wirklich passiert. Wer die Software dazu selbst baut, ändert sie am nächsten Morgen. Nutzer, Betreiber und Entwickler sind dieselben: Was im Betrieb fehlt, wird an derselben Stelle gebaut, nicht beim Hersteller beantragt. So wird das System mit jeder neuen Sensorik besser, statt mit jeder Erweiterung komplizierter.

    Gebaut ist es für die Breite, nicht für den Sonderfall. Dieselbe Zentrale, dieselbe Software, dieselben Abläufe tragen die Wohnung, das Gewerbeobjekt, die Baustelle und die kritische Anlage. Was für ein Objekt gilt, gilt für alle. Damit entstehen Lösungen so schnell, wie die Gefährdungslage sie fordert.

    Nächste Schritte

    Nach mehreren erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierungsprozessen und dem Aufbau eines qualifizierten Teams ist Arcos operativ gut aufgestellt. Mit der Finanzierung baut das Unternehmen sein Team in Deutschland aus, erweitert seine Plattform und bereitet den Marktausbau im Bereich der kritischen Infrastruktur vor. Im nächsten Schritt will Arcos weitere europäische Märkte erschließen.

    Auf der Security Essen, der internationalen Leitmesse der Branche, ist Arcos vom 22. bis 25. September vertreten. Am 25. September spricht Louis Wübben im KRITIS-Fachforum der Messe.

    Louis Wübben, Gründer und Geschäftsführer von Arcos: „Diese Branche entscheidet mit darüber, ob das Land funktioniert, und sie verändert sich schneller als je zuvor. Mehr Sensorik, weniger Personal. Was fehlt, ist jemand, der hinschaut. Genau das bauen wir mit unserer Technologie und dem Angebot eines vollwertigen Dienstleisters.“

    Moritz Steigerwald, Gründer und Geschäftsführer von Arcos:
    „Wir verbinden die Verarbeitung der Signale und den operativen Prozess in einem System. Dadurch sehen wir im täglichen Betrieb sofort, wo Abläufe verbessert werden müssen, und können diese Verbesserungen selbst umsetzen.“

    Sebastian Borek, Geschäftsführer des HTGF:
    „Der Schutz kritischer Infrastruktur ist eine zentrale Aufgabe unserer Zeit. Mit Arcos setzen wir auf ein herausragendes Team, das diesen rasant wachsenden Markt prägen wird, und stärken zugleich Europas Sicherheit und technologische Souveränität.“

    Über Arcos

    Arcos ist ein ziviler Sicherheitsprovider. Arcos baut und betreibt die Infrastruktur der zivilen Sicherheit: von der hochgesicherten Infrastruktur, in der die Signale zusammenlaufen, bis zur Technologie, auf der sie läuft. Der Anspruch von Arcos ist, dass das, wovon unsere Gesellschaften abhängen, nie ungeschützt bleibt. Arcos sitzt in München. Zu den Investoren zählen der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Bayern Kapital, Pact, Haufe und Robin Capital sowie strategische Business Angels.

    Pressekontakt

    Louis Wübben, Gründer & Geschäftsführer · louis@arcos.eu · arcos.eu

  • syte sichert sich 9 Mio. Euro in Series-A-Runde

    syte sichert sich 9 Mio. Euro in Series-A-Runde

    syte sichert sich 9 Millionen Euro in Series-A-Finanzierungsrunde

    Die Plattform beschleunigt Bau- und Investitionsentscheidungen mithilfe von KI

    syte, ein 2021 gegründeter Anbieter einer Plattform für Grundstücks- und Immobilienanalysen, hat erfolgreich eine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 9 Millionen Euro abgeschlossen. syte führt unterschiedliche Immobilien- und Grundstücksdaten mit Analysen einer unternehmenseigenen KI zusammen und ermöglicht es Projektentwicklern, Banken und Maklern frühzeitig zu prüfen, was auf einem Grundstück gebaut werden kann, welche rechtlichen Vorgaben gelten und ob ein Bau- oder Sanierungsvorhaben wirtschaftlich tragfähig ist. Angeführt wird die Finanzierungsrunde von amberra, dem Venturing Studio der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Als weiterer Neuinvestor beteiligt sich die NRW.BANK. Die Bestandsinvestoren, darunter die Unternehmen der Schwarz Gruppe, der High-Tech Gründerfonds (HTGF), vent.io und Vantage Value, bekräftigen ihr Vertrauen in das Unternehmen und investieren erneut.


    Mit dem Kapital treibt syte die europäische Expansion sowie den Ausbau seiner technologischen Marktführerschaft im Bereich der automatisierten Grundstücks- und Immobilienanalyse voran. Im Vordergrund steht dabei die Automatisierung der frühen Planungsphase von Projektentwicklungen – von der Einschätzung der Bebauungspotenziale über die Prüfung des Baurechts bis zur Wirtschaftlichkeitsanalyse. Damit setzt syte an einem zentralen Engpass der Immobilienbranche an: Während sich hohe Bau- und Finanzierungskosten nur begrenzt beeinflussen lassen, können schnellere und datenbasierte Vorprüfungen dazu beitragen, geeignete Projekte früher zu identifizieren und Fehlplanungen zu vermeiden. Langfristig will syte den gesamten Prozess vor dem eigentlichen Bau eines Objekts digital abbilden.

    „Wie Grundstücke und Bestandsobjekte bislang geprüft und bewertet werden, kostet die Immobilien- und Finanzbranche viel Zeit und Geld. Wer seine Prozesse hier digitalisiert, bestimmt mit darüber, was in Deutschland und Europa künftig noch gebaut wird“, sagt Matthias Zühlke, CEO von syte. „Mit der neuen Finanzierung heben wir unsere Technologie auf die nächste Stufe: Wir automatisieren die Planungsphasen konsequent weiter und bringen syte über den deutschen Markt hinaus nach Europa. Mit amberra haben wir einen starken Investor an unserer Seite, der versteht, wie zentral verlässliche Daten im Immobiliengeschäft sind, und uns zugleich Zugang zu einem Netzwerk aus Hunderten Genossenschaftsbanken verschafft.“

    Björn Schmuck, Geschäftsführer von amberra, betont: „Das Immobiliengeschäft hat eine hohe strategische Bedeutung für die genossenschaftliche FinanzGruppe. syte macht Potenziale von Grundstücken und Gebäuden auch mit Hilfe von KI frühzeitig sichtbar und ermöglicht es Banken, schneller und datenbasiert zu beraten. Dass bereits mehrere Genossenschaftsbanken die Plattform im Immobilienvertrieb und in der Kundenberatung einsetzen, zeigt den konkreten Nutzen. Wir freuen uns, syte auf seinem Wachstumspfad zu begleiten und die Zusammenarbeit mit der genossenschaftlichen FinanzGruppe strukturiert auszubauen.“

    Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, ergänzt: „syte zeigt, wie künstliche Intelligenz etablierte Branchen verändern und Prozesse effi zienter machen kann. Solche Anwendungen bringen die digitale Transformation in Nordrhein-Westfalen voran. Mit unserer Beteiligung unterstützen wir syte dabei, diese Technologie weiterzuentwickeln und in den Markt zu bringen. So fördern wir Innovationen, die die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts mitgestalten.“

    Johannes Weber, Partner beim HTGF, kommentiert: „HTGF war ein früher Investor von syte. Wir haben miterlebt, wie das Unternehmen seine KI-gestützte Lösung zu einem voll ausgereiften Produkt entwickelt hat, das inzwischen von mehr als 200 Kunden genutzt wird. Wir freuen uns darauf, syte in der nächsten Phase seines europäischen Wachstums weiter zu begleiten.“

    syte unterstützt seine Kunden dabei, Grundstücke und Bestandsobjekte frühzeitig einzuschätzen. Die Plattform verkürzt dabei Prüfprozesse, die in der Praxis Wochen dauern können, auf Minuten. So entstehen belastbare Entscheidungsgrundlagen für Neubauvorhaben oder Bestandsentwicklungen, bevor Zeit und Kapital in ein Vorhaben fl ießen. syte ist deutschlandweit verfügbar und bildet mehr als 62 Millionen Grundstücke ab. Über 200 Kundinnen und Kunden nutzen syte für Bewertungen, Planungen und Beratungen: von der Bewertung einzelner Standorte über die Prüfung von Investitionsentscheidungen bis zur Analyse von Beständen im Hinblick auf Sanierungsbedarfe oder der Identifikation von Fördermitteln. Der wiederkehrende Umsatz (ARR) hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. 2025 wurde syte für seine außergewöhnliche Innovationskraft mit dem PropTech of the Year Award ausgezeichnet.

    Die beiden Gründer David Nellessen (Gründer, CTO und Co-Geschäftsführer; links) und Matthias Zühlke (Gründer und Geschäftsführer).

    Über syte
    syte ist eine Softwarelösung, die Grundstücke und Gebäude in Deutschland digital erfasst und in Echtzeit analysiert. Die Plattform verknüpft dafür verschiedene Datenquellen und ermittelt so Baupotenziale, Sanierungs- und Energiebedarfe, Wirtschaftlichkeit und Förderoptionen für jede Adresse. Über 200 Kunden nutzen syte, um Immobilienentscheidungen fundierter und schneller zu treffen. Das Unternehmen wurde 2021 in Münster gegründet und beschäftigt heute über 40 Mitarbeitende.
    Weitere Informationen finden Sie unter www.syte.ms.


    Über amberra
    amberra ist das Venturing Studio der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Gegründet 2023 baut amberra ein Ökosystem mit banknahen und bankfernen Leistungen für die Genossenschaftsbanken auf – mit Investments in und Kooperationen mit Startups und der Entwicklung eigener Startups mit Partnern des genossenschaftlichen Verbunds. Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf die Lebenswelten Wohnen, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Regionale Wirtschaft. Grundlage für die Investment-Aktivitäten von amberra ist der amberra Fonds mit einem Gesamtvolumen von 100 Mio. EUR.
    Weitere Informationen finden Sie unter www.amberra.de.

  • Depotcharge sichert sich 2,7 Millionen Euro

    Depotcharge sichert sich 2,7 Millionen Euro

    Depot-Laden für E-LKW: Depotcharge gewinnt den BGL e.V. als starken Partner für ein gemeinsames Deutschland-Depot-Ladenetz und sichert sich 2,7 Millionen Euro für die Expansion.

    BGL e.V. und Depotcharge starten BGL Charge, das bundesweite Depot-Ladenetz für den Straßengüterverkehr. Die E.L.V.I.S. AG unterstützt die Branchenlösung und bindet ihre Gemeinschaft ein.

    • Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL e.V.) mit seinen rund 7.000 in den Landesverbänden organisierten Unternehmen macht Depotcharge zum Ladenetz für seine Mitglieder und überträgt ein Modell nach Deutschland, das in der Schweiz seit Mai 2026 mit dem Transportverband ASTAG läuft.
    • Über die Plattform öffnen Speditionen ungenutzte Ladepunkte an ihren Depots für andere Flotten. Mehr als 200 Unternehmen mit rund 600 E-Lkw sind bereits registriert.
    • Die E.L.V.I.S. AG mit über 250 Partnerunternehmen an mehr als 350 Standorten unterstützt BGL Charge und bindet ihre Gemeinschaft als Community in die Branchenlösung ein.
    • Depotcharge schließt eine Pre-Seed-Finanzierung über 2,7 Millionen Euro ab. Lead-Investor ist der High-Tech Gründerfonds (HTGF), beteiligt sind xdeck Ventures, Kopa Ventures, Prequel Ventures und Business Angels aus Logistik, E-Mobilität und Energiewirtschaft.

    Der elektrische Straßengüterverkehr steht und fällt mit der Ladeinfrastruktur. Mit BGL Charge bringen der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL e.V.) und Depotcharge eine verbandseigene Lösung an den Start, die vorhandene Depotladeinfrastruktur bundesweit zu einem gemeinsamen Netzwerk verbindet. Speditionen öffnen ungenutzte Ladepunkte an ihren Depots für andere Flotten und greifen zugleich auf ein wachsendes Netz Lkw-tauglicher Ladeinfrastruktur zu. Parallel schließt Depotcharge eine Pre-Seed-Finanzierung über 2,7 Millionen Euro ab, mit der das Unternehmen die internationale Expansion beschleunigt.

    Eine Branchenlösung statt paralleler Netzwerke

    Mit dem Hochlauf der Elektromobilität investieren immer mehr Speditionen in eigene Depot-Ladeinfrastruktur. Gleichzeitig bleiben viele Ladepunkte tagsüber ungenutzt, während unterwegs häufig teure öffentliche Ladeangebote genutzt werden müssen. BGL Charge verbindet diese vorhandenen Kapazitäten zu einem gemeinsamen Netzwerk. Die Depotbetreiber entscheiden selbst über Preise, Zugangsregeln und Verfügbarkeit. BGL Charge übernimmt Vermarktung, Zugangssteuerung, Abrechnung und Zahlungsabwicklung, unabhängig von Ladehardware, Backend oder Fahrzeughersteller. So entsteht ein deutschlandweites Depot-Ladenetz, das bestehende Infrastruktur besser auslastet und den Zugang zu bezahlbaren Lademöglichkeiten deutlich erweitert. Damit macht BGL Charge den Betrieb elektrischer Lkw wirtschaftlicher und leistet einen konkreten Beitrag zur Beschleunigung der Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs.

    „Unsere Mitglieder brauchen eine Ladeinfrastruktur, die planbar, verfügbar und wirtschaftlich ist“, sagt BGL-Vorstandssprecher Prof. Dr. Dirk Engelhardt. „Mit BGL Charge schaffen wir eine gemeinsame Lösung für die gesamte Branche. Je mehr Unternehmen ihre Depotkapazitäten teilen, desto stärker wird das Netzwerk für alle.“

    E.L.V.I.S. stärkt den Mehrwert für seine Partner

    Als Einkaufsgemeinschaft bündelt die E.L.V.I.S. AG die Nachfrage ihrer Partnerunternehmen und bringt deren Interessen innerhalb von BGL Charge ein. Sie bindet ihre Gemeinschaft damit in eine größere Branchenlösung ein und stärkt die Position ihrer Partner in einem wachsenden Netzwerk.

    „Unsere Partnerunternehmen profitieren von einem deutlich größeren Netz an Ladepunkten und von zusätzlicher Nachfrage an ihren Standorten“, sagt Nikolja Grabowski, Vorstand der E.L.V.I.S. AG. „Als Einkaufsgemeinschaft bringen wir die Interessen unserer Partner in BGL Charge ein und stärken so ihre Position im Markt.“

    Bewährtes Modell aus der Schweiz

    Die Partnerschaft folgt einem Modell, das Depotcharge bereits gemeinsam mit dem Schweizer Transportverband ASTAG erfolgreich umgesetzt hat. Dort entwickelt sich das Verbandsnetzwerk ASTAG Charge powered by Depotcharge seit Mai 2026 zum nationalen Depot-Ladenetz der Schweizer Transportwirtschaft.

    „Die Idee von Depotcharge ist einfach: Speditionen teilen ihre Ladeinfrastruktur miteinander und heben damit gesamtwirtschaftliche Potenziale. Dieser Gedanke lässt sich ideal auf Verbände übertragen, von Mitgliedern für Mitglieder, mit einem klaren Vorteil für alle Beteiligten“, sagt Joscha Specks, CEO und Mitgründer von Depotcharge. „In der Schweiz haben wir das Modell mit der ASTAG bereits erfolgreich umgesetzt. Gemeinsam mit dem BGL e.V. und der E.L.V.I.S. AG übertragen wir es nun nach Deutschland. Unser Ziel für die nächsten zwei Jahre ist es, mit unseren Verbandspartnern das führende Ladenetzwerk für elektrischen Güterverkehr in DACH und Benelux aufzubauen und dabei auch Industrie und Handel einzubinden.“

    Finanzierung beschleunigt den Ausbau

    Parallel schließt das Münchner Unternehmen eine Pre-Seed-Finanzierung über 2,7 Millionen Euro ab. Lead-Investor ist der High-Tech Gründerfonds (HTGF), beteiligt sind außerdem xdeck Ventures, Kopa Ventures, Prequel Ventures sowie Business Angels aus Logistik, E-Mobilität und Energiewirtschaft.

    Mit dem frischen Kapital baut Depotcharge die Plattform weiter aus. Im Fokus stehen die internationale Expansion und die nahtlose Einbindung der Ladevorgänge in die Disposition, über Reservierung, offene Schnittstellen und die Anbindung an bestehende Transportmanagementsysteme.

    „Laden muss so selbstverständlich in den Transportalltag passen wie Tanken heute. Weil wir unabhängig von Ladehardware, Backend und Fahrzeughersteller arbeiten, lässt sich jedes Depot ohne großen Integrationsaufwand anschließen. So wird das Netz mit jedem Standort dichter und für alle Beteiligten wertvoller“, sagt Julius Wilhelm, Mitgründer und CPTO von Depotcharge.

    In den Benelux-Ländern ist das Unternehmen seit September 2026 mit einem eigenen Vertriebspartner aktiv. Parallel erweitert Depotcharge das Team um Logistikexpertise. Marc Clausing übernimmt als Chief Commercial Officer den Vertrieb und bringt 21 Jahre Erfahrung sowie ein weitreichendes Netzwerk in der Branche mit.

    „Die Adoptionswelle bei E-Lkw nimmt gerade Fahrt auf. In vielen Einsatzbereichen sind die Kosten pro Kilometer schon heute attraktiv. Der Engpass ist die Ladeinfrastruktur. Während mehr als 60 Prozent der Depot-Ladekapazitäten ungenutzt bleiben, sind Spediteure auf teure öffentliche Ladestationen angewiesen“, sagt Timo Bertsch, Senior Investment Manager beim HTGF. „Depotcharge löst dieses Problem, indem es vorhandene Depot-Ladeinfrastruktur zu einem Netzwerk verbindet. Das Team verfügt über bedeutende Erfahrung aus dem Aufbau von Digital Charging Solutions und hat mit der ASTAG-Kooperation in der Schweiz bewiesen, dass das Modell trägt.“

    Gründerteam von Depotcharge: Joscha Specks und Julius Wilhelm (Bild: Depotcharge; mit KI bearbeitet)

    Über Depotcharge

    Depotcharge betreibt ein herstellerneutrales Netzwerk für gemeinsam genutzte Depot-Ladeinfrastruktur im elektrischen Güterverkehr. Speditionen öffnen ungenutzte Ladepunkte an ihren Standorten für andere Flotten und erzielen zusätzliche Erlöse aus bestehender Infrastruktur, Depotcharge übernimmt Zugangssteuerung, Abrechnung und Zahlungsabwicklung. Gegründet wurde das Unternehmen von Joscha Specks und Julius Wilhelm, die zusammen über 20 Jahre Erfahrung in der E-Mobilität mitbringen und zuvor Digital Charging Solutions mit aufgebaut haben, ein Joint Venture von BMW, Mercedes-Benz und BP Europa SE. Depotcharge ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern aktiv. Betreibergesellschaft der Marke Depotcharge ist die Evolve Energy GmbH.

    Über den Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung

    Der BGL e.V. ist der Spitzenverband für Straßengüterverkehr, Logistik und Entsorgung in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main, Berlin und Brüssel. Er vertritt die berufsständischen Interessen von aktuell rund 7.000 in seinen Landesverbänden organisierten Unternehmen. Diese betätigen sich schwerpunktmäßig in den Bereichen Straßengütertransport, Logistik, Spedition, Lagerung und Entsorgung.

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds

    Deutschland und Europa brauchen ein neues Wirtschaftswunder, wir legen das Fundament. Wir sind der aktivste VC-Investor Deutschlands und finanzieren die Deep-Tech-, Life-Sciences- und Digital-Tech-Unternehmen, die technologische Souveränität sichern und industrielle Substanz schaffen. Von der ersten Idee bis zur internationalen Skalierung begleiten wir mutige Gründer:innen als Multi-Stage-VC-Plattform – nahtlos, verlässlich und langfristig.

    350 aktive Startups, 200+ Exits und 5 Unicorns. Über 10 Mrd. € Folgefinanzierungen mobilisiert.

    Gemeinsam mit dem DTCF bündeln wir mehr als 3 Mrd. € Fondsvolumen – und machen aus deutschen und europäischen Innovationen globale Tech-Champions.

    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

  • Veridue startet KI-native Due-Diligence- und M&A-Plattform für Energieinfrastruktur

    Veridue startet KI-native Due-Diligence- und M&A-Plattform für Energieinfrastruktur

    Veridue startet KI-native Due-Diligence- und M&A-Plattform für Energieinfrastruktur

    • Die spezialisierte Plattform beschleunigt Investitionen und Projektfinanzierungen in Energieinfrastruktur. Investoren und unabhängige Stromerzeuger (IPPs) identifizieren damit hochwertigere Assets und gewinnen mehr Transaktionen. Entwickler werden schneller investitionsreif und finanzierbar.
    • Dem öffentlichen Launch gingen zwei Jahre Produktentwicklung mit Entwicklern und Investoren aus den Bereichen erneuerbare Energien und Rechenzentren sowie eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde über 4 Millionen US-Dollar voraus.
    Veridue-Gründer: Xander van den Eelaart und Daniel Csonth (Foto: Veridue)

    Veridue ist eine KI-native Plattform für Due Diligence und M&A die spezifisch für Energieinfrastruktur entwickelt wurde und ist jetzt offiziell verfügbar. Die Plattform beschleunigt Investitions- und Projektfinanzierungsprozesse. Vorausgegangen sind zwei Jahre Produktentwicklung und Validierung gemeinsam mit Entwicklern aus den Bereichen erneuerbare Energien und Rechenzentren, unabhängigen Stromerzeugern (IPPs) sowie Infrastrukturinvestoren.

    Investoren verschafft die Plattform einen klaren Wettbewerbsvorteil: Sie prüfen ein Vielfaches an Opportunitäten, erkennen die attraktivsten Assets und schließen Transaktionen deutlich schneller ab. Mit unveränderter Teamgröße realisieren sie so mehr Transaktionen und handeln mit größerer Sicherheit im Entscheidungsprozess. Entwicklern verkürzt Veridue den Weg zur Investitionsreife und Finanzierbarkeit. Beide Seiten können damit zugleich schneller und sorgfältiger agieren.

    Unterstützt wird der Launch von einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 4 Millionen US-Dollar – eine der größten europäischen Pre-Seed-Runden eines Energiesoftware-Unternehmens. Angeführt wurde die Runde von Episode 1 Ventures. Beteiligt waren zudem der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Pi Labs sowie namhafte Persönlichkeiten aus der Energie- und Technologiebranche, darunter Cameron Hepburn, Mitgründer von Aurora Energy Research, und Jeremy Palmer, ehemaliger CEO von QuantumBlack.

    Marktumfeld

    In Europa und den USA steigt die Nachfrage nach Energie weiter stark – getrieben von Rechenzentren, der Elektrifizierung und dem Fokus auf Energiesicherheit. Kapital ist ausreichend vorhanden. Ausgebremst wird der Ausbau jedoch durch langsame, kostenintensive und weitgehend manuelle Prozesse.

    Immer mehr Energieinfrastrukturprojekte suchen Kapital, unabhängige Stromerzeuger verlagern ihren Fokus von der Greenfield-Entwicklung auf Akquisitionen, und Investoren prüfen eine wachsende Zahl von Projekten, – von denen ein steigender Anteil wirtschaftlich nicht tragfähig ist. Attraktive Opportunitäten zu erkennen und behebbare Probleme von grundlegenden Risiken zu unterscheiden, wird dadurch immer schwieriger.

    Längere Wartezeiten bei Netzanschlüssen, Planungsrisiken und lange Vorlaufzeiten machen baureife und bereits in Betrieb befindliche Assets attraktiver als Greenfield-Projektentwicklung.

    Gleichzeitig erhöhen hybride Assets – etwa Solar-PV- oder Windkraftanlagen in Kombination mit Batteriespeichern (BESS) – sowie regulatorische Veränderungen die Komplexität von Transaktionen erheblich. Co-located Storage, die Abhängigkeit von Merchant-Erlösen und kombinierte Erlösmodelle führen zu anspruchsvolleren Deals, die sich mit klassischen Due-Diligence-Ansätzen kaum noch bewerten lassen.

    „Die Infrastruktur, die Europa braucht – erneuerbare Energien, Rechenzentren und Netzkapazitäten – ist eines der kritischsten Ausbauvorhaben unserer Generation. Das Kapital ist da, die Projekte sind in der Pipeline. Gefehlt hat bislang die Fähigkeit, Transaktionen in der Geschwindigkeit voranzutreiben, die dieser Moment verlangt. Genau diese Herausforderung adressiert Veridue“, sagt Timo Bertsch, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds.

    Die Lösung von Veridue

    „Wir haben Veridue als die Lösung entwickelt, die wir uns selbst gewünscht haben, als wir das Risiko solcher Entscheidungen selbst getragen haben. Veridue ist kein Chatbot, den man auf einen Datenraum ansetzt. Es handelt sich um eine KI, die auf einem proprietären Datensatz aus realen Transaktionen und deren Due-Diligence-Ergebnissen trainiert wurde und auf einer von uns selbst entwickelten Agentenschicht läuft, die deterministische Ergebnisse mit vollständiger Nachvollziehbarkeit liefert. Wir kombinieren die leistungsfähigsten und neuesten KI-Modelle mit unserer eigenen Technologie und menschlicher Expertise. Darüber hinaus arbeiten bei uns führende Energieexperten, die die KI-Ergebnisse validieren und ihr Urteilsvermögen einbringen – geprägt von jahrzehntelanger Erfahrung auf allen Seiten solcher Transaktionen. Deal-Teams erhalten so die Skalierbarkeit und Geschwindigkeit von KI, ohne Abstriche bei der Sorgfalt, für die sie verantwortlich sind“, sagt Daniel Csonth, CEO und Gründer von Veridue.

    Veridue wurde 2024 von Daniel Csonth und Xander van den Eelaart gegründet. Csonth war zuvor als Investmentberater für den Energiesektor bei McKinsey tätig und begleitete Energie-M&A-Transaktionen mit einem Volumen von mehr als 10 Milliarden US-Dollar in Europa, den USA und Asien. Van den Eelaart verantwortete zuvor als Head of Data Science bei SCOR unter anderem die Entwicklung agentenbasierter KI für das Underwriting von Versicherungen für Energie-Assets und für die Vertragsprüfung. Gegründet wurde Veridue um die komplexen Arbeitsabläufe hinter Transaktionen in der Energieinfrastruktur grundlegend neu zu denken.

    Die Buy-side-Kunden von Veridue berichten von denselben Engpässen: Hohe Transaktionsvolumina, nicht realisierbare Projekte und ein zu optimistisch dargestellter Projektfortschritt erschweren es, mit begrenzten Teamkapazitäten gute Assets zu identifizieren und zu gewinnen. Spät entdeckte Probleme verursachen unnötige Beraterkosten und binden wertvolle Zeit. Die Folge sind hohe Opportunitätskosten und nicht investiertes Kapital. Auf der Sell-side wird es zunehmend schwieriger, komplexe Assets finanzierbar zu machen oder Projekte zu verkaufen.

    Veridue ist speziell für die Energieinfrastruktur entwickelt und liefert Due Diligence auf institutionellem Niveau. Mit einem Klick macht die Plattform die Risiken, Chancen und Erkenntnisse sichtbar, die für Deal-Teams entscheidend sind. Kunden können damit:

    • mehr Opportunitäten prüfen und die besten Assets identifizieren,
    • mit Überzeugung Wochen vor der Konkurrenz handeln – oder den Deal off-market sichern
    • mehr Deals gewinnen,
    • mehr Kapital investieren,
    • bessere Exits oder Finanzierungskonditionen für ihre Projekte erzielen.

    Investoren, unabhängigen Stromerzeugern, Kreditgebern und Versicherern bietet Veridue ein Management ihrer Transaktionspipeline, priorisierte Deal-Empfehlungen auf Basis individueller Investitionskriterien sowie eine umfassende Due Diligence einschließlich einer Analyse der Projektentwicklung – in Stunden statt Wochen. Veridue liefert vertraute Formate wie Due-Diligence-Berichte oder Information Request Lists (IRLs).

    „Teams, die ihre Due Diligence noch manuell durchführen, verlieren heute schon gegen präzisere und schnellere KI-gestützte Wettbewerber. Wir sehen ein hohes Transaktionsvolumen, und Veridue reduziert für uns Zeit und Kosten auf dem Weg zu Überzeugung und Exklusivität. So identifizieren wir bessere Opportunitäten und investieren mehr Kapital in qualitativ hochwertigere Assets“, sagt Daniel Szentirmai, CEO von Futureal Energy Partners.

    Für Projektentwickler und Verkäufer bietet Veridue einen kostenlosen Datenraum von institutioneller Qualität, der sich automatisch in eine einheitliche Ordnerstruktur mit sauberer Dateibenennung sortiert – sowie einen Investment-Readiness-Report, eine Vendor Due Diligence (VDD) und einen Teaser nach höchstem Marktstandard. So können Verkäufer ihre Projekte schneller investitionsreif und bankfähig machen, ihre Glaubwürdigkeit gegenüber Käufern und Kreditgebern stärken und letztlich bessere Angebote sichern.

    Anstatt mehrere Einzellösungen kaufen zu müssen und den wichtige Deal-Informationen mühsam aus E-Mails, Excel-Trackern, PDFs und isolierten KI-Chatverläufen zusammenzutragen, können mit Veridue alle Beteiligten einer Transaktion ihren gesamten Prozess in einer einzigen KI-nativen Lösung abwickeln – von der Origination und dem Deal-Screening über Datenraum, Q&A und Due Diligence bis zum Investment-Committee -Memos und darüber hinaus.

    „Überzeugt hat uns das tiefe Verständnis des Teams für die Herausforderungen im Markt für erneuerbare Energien. Die Gründer haben zwei Jahre in eine fokussierte, speziell zugeschnittene Lösung investiert, die sich daran orientiert, wie Transaktionen in der Energieinfrastruktur tatsächlich ablaufen – und nicht in eine generische KI-Plattform, der Deal-Teams schlicht nicht vertrauen können. Veridue ist führend in einem Markt, der in den kommenden 15 Jahren voraussichtlich mindestens 15 Billionen US-Dollar an Investitionen anziehen wird. Deshalb investieren wir in diesen einzigartigen Ansatz“, sagt Adrian Lloyd, General Partner bei Episode 1.

    Über Veridue
    Veridue ist die KI-native Due-Diligence- und M&A-Plattform, die speziell für Energieinfrastruktur und Rechenzentren entwickelt wurde. Sie beschleunigt Investitionen und Projektfinanzierungen für Investoren, unabhängige Stromerzeuger (IPPs), Projektentwickler, Kreditgeber und Versicherer: Käufer steigern ihre Renditen, indem sie hochwertigere Assets identifizieren und mehr Deals gewinnen; Eigentümer und Verkäufer bringen ihre Projekte schneller zur Bankfähigkeit oder zu einem besseren Exit.

    Veridue überführt langsame, manuelle und kostenintensive Transaktionsprozesse, die mit steigendem Volumen und wachsender Komplexität nicht mehr Schritt halten, in das Zeitalter der KI. Über den gesamten Lebenszyklus einer Transaktion dient die Plattform als zentrale Informationsquelle – von der Origination und dem Deal-Screening über den virtuellen Datenraum und Q&A bis zur Due Diligence und darüber hinaus.

    Veridue kombiniert die neuesten KI-Modelle mit einer proprietären, deterministischen Agentenschicht, die anhand tausender Risikofaktoren trainiert ist, und einer menschlichen Schicht, die das Urteilsvermögen eigener Spezialisten für Energietransaktionen einbringt. So entstehen strukturierte Datenräume, geprüfte Transaktionschancen und eine vollständige Due Diligence in Stunden statt Wochen. Das Ergebnis ist eine unabhängige, objektive Grundlage, um Kapital im großen Maßstab in finanzierbare Energieinfrastruktur zu lenken – und Deal-Teams, die zugleich schneller und sorgfältiger arbeiten.

    Weitere Informationen: www.veridue.ai

    Über Episode 1 Ventures
    Episode 1 ist eine in London ansässige Venture-Capital-Gesellschaft, die B2B-Software-Gründer in der Pre-Seed- und Seed-Phase in Großbritannien und Europa unterstützt – mit dem Ziel, sie erfolgreich bis zur Series A zu begleiten.

    Seit 2013 hat Episode 1 ein Portfolio von mehr als 65 Unternehmen aufgebaut, darunter Carwow, Lawhive, Ori, Raft, FatMap, Touch Surgery, Fluidstack, CloudNC, Mimica, Passfort, Mantic, StackOne und Refute. 73 Prozent der Portfoliounternehmen haben anschließend eine Series-A-Runde realisiert.

    Besonders ist der hybride Ansatz aus menschlicher Expertise und maschineller Analyse: Athena, die proprietäre KI-Datenplattform des Unternehmens, wurde über vier Jahre von General Partner Adam Shuaib, PhD, entwickelt. Sie analysiert den digitalen Fußabdruck junger Unternehmen auf Basis eines Trainingsdatensatzes mit mehr als 15.000 europäischen Start-ups. Episode 1 erkennt außergewöhnliche Gründer dadurch früher, reduziert Verzerrungen und trifft präzisere Portfolioentscheidungen.

    Die Erkenntnisse von Athena bilden die Grundlage für den Outlier Quotient™ – den Ansatz von Episode 1, um Gründer zu identifizieren, die nicht dem Konsens entsprechen und nicht in das konventionelle Venture-Capital-Raster passen: geprägt von frühen Widrigkeiten, ungewöhnlichen Karrierewegen und eigenständigem Denken.

    Mehr als 40 Prozent der Gründer im Episode-1-Portfolio wären über traditionelle Sourcing-Methoden nicht gefunden worden. Gründer mit einem hohen Outlier Quotient™ erreichen dreimal so häufig eine Series A wie im Branchendurchschnitt.

  • Waste-to-Energy KI: Jaipur Robotics schließt Seed-Runde über 4,3 Mio. Euro ab, um Computer Vision in Müllheizkraftwerke weltweit zu bringen

    Waste-to-Energy KI: Jaipur Robotics schließt Seed-Runde über 4,3 Mio. Euro ab, um Computer Vision in Müllheizkraftwerke weltweit zu bringen

    Waste-to-Energy KI: Jaipur Robotics schließt Seed-Runde über 4,3 Mio. Euro ab, um Computer Vision in Müllheizkraftwerke weltweit zu bringen

    Das Schweizer Start-up rollt sein KI-Betriebssystem derzeit auf weitere Müllverbrennungs- und andere Industrieanlagen auf mehreren Kontinenten aus.

    Die Gründer von Jaipur Robotics: Ermes Zamboni (CEO) und Nikhil Prakash (CTO)

    Jaipur Robotics, das Schweizer KI-Unternehmen, das den Betrieb thermischer Abfallbehandlungsanlagen mit Computer Vision und Automatisierung transformiert, hat heute eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 4,3 Millionen Euro bekannt gegeben. Angeführt wird die Runde von EquityPitcher Ventures und dem High-Tech Gründerfonds (HTGF). Mit einem wachsenden Kundennetzwerk in ganz Europa wird Jaipur die Mittel nutzen, um die Marktführerschaft anzustreben, in neue Regionen zu expandieren und das Produkt stärker branchenspezifisch sowie in der Tiefe auszubauen.

    „Wir sehen eine Zukunft, in der Abfalldaten die Sicherheit und Automatisierung vollständig steuern“, sagt Ermes Zamboni, Co-Founder und CEO von Jaipur Robotics. „Diese Runde ermöglicht es uns, den gesamten Anlagenbetrieb zu revolutionieren.“

    Weltweit gibt es über 3.100 Waste-to-Energy-Anlagen in einem Markt mit einem Volumen von rund 40 Milliarden Euro. Die Mehrheit der Anlagen verlassen sich noch auf manuelle Überwachung und analoge Prozesse. Indem Jaipur Robotics Abfalldaten in konkret nutzbare Erkenntnisse übersetzt, hat das Unternehmen seine Wirkung mit messbaren Ergebnissen belegt*:

    • > 80 % weniger ungeplante Anlagenstillstände: Gefahrenerkennung in Echtzeit erhöht die Sicherheit und reduziert die Ausfallzeiten
    • > 1 Mio. € Mehrumsatz durch verbesserte Abfallmischung: Die Kartierung des Heizwerts optimiert Verbrennung und Konformität
    • Intelligenterer Kranbetrieb: Vorausschauende Assistenz automatisiert die Kranführung und maximiert die Produktivität

    *Alle Angaben pro Anlage und Jahr.

    Mit dem größten europäischen Waste-to-Energy-Datensatz von über 50 Millionen annotierten Bildern analysiert das System von Jaipur Robotics jährlich mehr als 5 Millionen Tonnen Müll und erkennt gefährliche Materialien mit einer Genauigkeit von 99 %.

    Anna Stetter, Investment Managerin beim HTGF: „Überzeugt hat uns die Kombination aus dem riesigen Datensatz, einem Gründerteam mit einer seltenen Kombination aus Kenntnissen in Maschinenbau und Deep Learning sowie Erfahrung in der industriellen Umsetzung und herausragenden, messbaren Ergebnissen bei Kunden vor Ort.“

    Silvan Gehmann, Investment Manager bei EquityPitcher, ergänzt: „Ermes, Nikhil und das Team haben das richtige Fundament gelegt, um diese Kategorie global zu definieren. Die außergewöhnliche Kundennähe wird die große Produktvision von immer autonomeren Anlagen weiter prägen.“

    Stefano Rizzi, Direktor der Abteilung für Wirtschaft des Kantons Tessin, gratulierte Jaipur Robotics zu diesem wichtigen Erfolg, „der die Qualität des Projekts und die Arbeit des Teams belohnt. In nur wenigen Jahren hat Jaipur Robotics eine innovative KI-basierte Lösung entwickelt und sie auch auf internationale Märkte gebracht. Der Weg bis zur heutigen Wachstumsphase bestätigt das Potenzial unseres Innovationsökosystems – auch dank Akteuren wie der Fondazione Agire und TiVentures – und dessen Fähigkeit, junge Unternehmen in allen Entwicklungsphasen zu begleiten.“

    Das Unternehmen baut sein Team in den Bereichen KI, Engineering und Vertrieb aktiv aus. Offene Stellen sind unter www.jaipurrobotics.com/careers ausgeschrieben.

    Über Jaipur Robotics

    Die Jaipur Robotics AG entwickelt Computer-Vision- und KI-Lösungen für Industrieanlagen wie Waste-to-Energy- , Zement- und Biomasseanlagen und macht sie sicherer, intelligenter und effizienter. 2024 gegründet und mit Hauptsitz im Technopole Ticino in Manno bei Lugano, Schweiz, zählt das Unternehmen, mit einem 40-köpfigen Team und zwei F&E-Zentren in der Schweiz und in Asien, zu den am schnellsten wachsenden KI-Unternehmen in der Branche. Mehr Informationen unter www.jaipurrobotics.com.

    Medienkontakt
    Julie Pham
    Design & Marketing Manager, Jaipur Robotics
    E-Mail: j.pham@jaipurrobotics.com
    LinkedIn: linkedin.com/company/jaipurrobotics

    Über EquityPitcher Ventures

    EquityPitcher Ventures investiert in Seed- und Series-A-Start-ups in der

    DACH-Region. Der Fokus liegt auf KI- und DeepTech-Start-ups mit dem Ziel, globale

    Kategorieführer zu werden. EquityPitcher Ventures verfügt über einen umfangreichen Track Record in Robotik und Infrastruktur mit insgesamt 40 Investments und vernetzt seine Portfoliounternehmen mit den relevantesten Entscheiderinnen und Entscheidern in der Schweiz und darüber hinaus. Darüber hinaus unterstützt das Team aktiv beim Skalieren von Vertriebsorganisationen und Operations.

    Mehr Informationen unter: https://equitypitcher.com/

  • INLEAP Photonics sammelt 20 Mio. € für laserbasierte Drohnenabwehr

    INLEAP Photonics sammelt 20 Mio. € für laserbasierte Drohnenabwehr

    INLEAP Photonics sammelt 20 Mio. € für die laserbasierte Drohnenabwehr ein

    • UVC Partners führt die Seed-Finanzierungsrunde an
    • Mittel fließen aufgrund der hohen Nachfrage in den Aufbau der Serienfertigung sowie in die internationale Expansion
    • Finanzierung stärkt Position als europäischer Anbieter für laserbasierte Drohnenabwehr
    INLEAP FASTLIGHT HELD (High Energy Laser Drone) – Foto © INLEAP Photonics
    INLEAP FASTLIGHT SHIELD – Foto © INLEAP Photonics

    Das deutsche Deep-Tech-Unternehmen INLEAP Photonics hat unter Führung von UVC Partners eine Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen und damit insgesamt rund 20 Millionen Euro für die laserbasierte Drohnenabwehr gesichert. Weitere Investoren aus Deutschland und Europa sind unter anderem HTGF, Balnord (PL), Sentris (EE) und Scale Capital (DK).

    Die Finanzierungsrunde fällt in eine Zeit wachsender Dringlichkeit: Jüngste Vorfälle, darunter der Drohnenangriff am Flughafen Leipzig/Halle, verdeutlichen, wie real und unmittelbar die Bedrohung durch unbemannte Luftfahrzeuge für kritische Infrastruktur geworden ist. Der Bedarf an effektiven, sicheren und souveränen Abwehrsystemen ist so hoch wie nie.

    INLEAP Photonics bedient diesen Bedarf mit effizienten und sicheren Lösungen zur laserbasierten Drohnenabwehr und arbeitet bereits mit Kunden wie dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) und dem Cyber Innovation Hub der Bundeswehr zusammen. Auch die kürzlich geschlossene strategische Partnerschaft mit STARK Defence unterstreicht die wachsende Nachfrage nach souveränen, einsatzerprobten C-UAS-Lösungen (Counter-Unmanned Aircraft Systems) aus Deutschland.

    Mit dem neuen Kapital erweitert INLEAP Photonics aufgrund der hohen Nachfrage seine Fertigungs- und Testkapazitäten und baut die Belegschaft weiter aus.

    „Unsere Technologie ist im Markt angekommen und verzeichnet einen starken Auftragseingang. Jetzt investieren wir in Fertigung, Qualitätssicherung, Sales und Service, damit wir die Nachfrage bedienen und unsere Systeme in größeren Stückzahlen liefern können“, sagt Dr.-Ing. Marius Lammers, CEO und Gründer von INLEAP Photonics. „Wir werden INLEAP Photonics als zentralen europäischen Anbieter für Laser-Effektoren etablieren.“

    Das INLEAP Photonics Team: Felix Wellmann, Katharina Haas, Frank Feldkeller und Marius Lammers (von links)  (Foto: Cyber Innovation Hub)

    UVC Partners führt die Seed-Finanzierungsrunde an

    Lead-Investor der neuen Finanzierungsrunde ist UVC Partners. Ergänzt wird der Investorenkreis durch neue Kapitalgeber wie Balnord, Scale Capital und Sentris, die zusätzliche Erfahrung und Kontakte für den Ausbau in Europa einbringen.

    „Drohnenabwehr ist längst kein rein militärisches Thema mehr. Flughäfen, Energieanlagen und Rechenzentren brauchen denselben Schutz wie Verteidigungseinrichtungen. INLEAP Photonics ist das einzige Team, dessen Technologie beiden Welten gerecht wird: augensicher im zivilen Umfeld und robust genug für den Einsatz in Konfliktzonen. Genau diese Dual-Use-Fähigkeit ist für uns der entscheidende Hebel für Skalierung“, sagt Amanda Birkenholz, Principal bei UVC Partners.

    Finanzierung fließt in Serienfertigung, Entwicklung und Marktausbau

    Mit den Mitteln aus der Seed-Runde treibt INLEAP Photonics die Skalierung seiner Technologie für Anwendungen im Verteidigungs- und Infrastrukturschutz voran.

    „Der Schritt in die Serienfertigung erfordert mehr als nur zusätzliche Kapazitäten. Jede Einheit muss unter denselben Bedingungen gefertigt, geprüft und abgenommen werden können. Deshalb investieren wir in standardisierte Montage- und Testprozesse, eine konsequente Qualitätssicherung und verlässliche Lieferketten“, sagt Dr.-Ing. Felix Wellmann, CTO und Gründer von INLEAP Photonics.

    Konkret fließt das Kapital in folgende Bereiche:

    • Skalierung der Serienproduktion: Aufbau und Standardisierung von Fertigungs- und Prüfprozessen für INLEAP® FASTLIGHT® HELD und INLEAP® FASTLIGHT® SHIELD®
    • Forschung und Entwicklung: Weiterentwicklung der Kerntechnologie – insbesondere der augensicheren Wirkweise, die den Einsatz von INLEAP® FASTLIGHT® SHIELD® auch in urbanen und sicherheitssensiblen Umgebungen ermöglicht und das System von allen anderen Lösungen am Markt unterscheidet.
    • Vertrieb und Service: Ausbau von Vertrieb, Kundenbetreuung und Marktpräsenz in Deutschland und Europa. Geplant sind weitere Standorte in Deutschland und im europäischen Ausland, um die Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern und sicherheitsrelevanten Organisationen wie der Bundeswehr zu intensivieren und potenzielle Kunden schneller zu erreichen.
    • Qualitätssicherung und Zertifizierungen: Entwicklung und Umsetzung der erforderlichen Prozesse, Nachweise und Zertifizierungen für den zuverlässigen Einsatz in industriellen und sicherheitsrelevanten Bereichen.

    Lasersystemtechnik für verschiedene Einsatzszenarien

    INLEAP Photonics entwickelt und vertreibt hochpräzise und ultraschnelle Laserstrahllenksysteme. INLEAP® FASTLIGHT® SHIELD® wurde für die kontrollierte und augensichere Drohnenabwehr entwickelt. Der Laser-Effektor neutralisiert Drohnen innerhalb von Sekundenbruchteilen gezielt an identifizierten Schwachstellen. Das System ist für militärische Anwendungen sowie für zivile und KRITIS-Einsatzumgebungen vorgesehen.

    INLEAP® FASTLIGHT® HELD (High Energy Laser Drone) ist ein System zur laserbasierten Drohnenabwehr auf einer unbemannten Bodenplattform und erweitert die Einsatzmöglichkeiten für mobile C-UAS-Szenarien. Es basiert auf derselben technologischen Grundlage und kombiniert den Laser-Effektor mit einer kompakten, geländegängigen UGV-Plattform (Unmanned Ground Vehicle) sowie einer C-UAS-Softwareplattform. Mit der Seed-Finanzierung baut INLEAP Photonics beide Produktlinien weiter aus.

    Mit der Seed-Finanzierung baut INLEAP Photonics beide Produktlinien weiter aus.

  • HTGF startet Fundraising für fünften Seedfonds

    HTGF startet Fundraising für fünften Seedfonds

    Innovationen für ein neues Wirtschaftswunder: HTGF startet Fundraising für seinen fünften Seedfonds

    • Nach vier erfolgreichen Fondsgenerationen startet der HTGF das Fundraising für den HTGF V als gemeinsame Initiative von öffentlichen Ankerinvestoren und privaten Fondsinvestoren, insbesondere aus Industrie und Mittelstand.
    • Für Fondsinvestoren eröffnet der HTGF V einen frühen und strukturierten Zugang zu technologischen Innovationen – über strategische Partnerschaften, Co‑Investments oder strategische Beteiligungen.
    • Als Multi-Stage-VC-Plattform verbindet der HTGF Seed- und Wachstumsfinanzierung und kann Startups von der frühen Phase bis zur Skalierung durchgängig unterstützen, um aus deutschen und europäischen Innovationen globale Tech-Champions zu entwickeln.
    • Staatssekretär Dr. Thomas Steffen, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: „Mit dem HTGF V mobilisieren wir privates Kapital für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Gemeinsam mit privaten Investoren überführen wir neue Technologien in international wettbewerbsfähige Unternehmen und industrielle Wertschöpfung.“

    Die nächste Welle industrieller Wertschöpfung entsteht jetzt – in Künstlicher Intelligenz, Quantencomputing und Biotechnologie. Entscheidend ist, wie diese Technologien früh finanziert und in skalierbare Unternehmen überführt werden. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist der aktivste VC-Investor Deutschlands und investiert in diese Unternehmen von früh an. Der HTGF wird dieses Engagement mit dem HTGF Seedfonds V fortsetzen und geht nun in das Fundraising. Das First Closing ist für Mitte 2027 geplant.

    Der HTGF setzt dabei auf sein bewährtes Modell: Öffentliche Ankerinvestoren und private Fondsinvestoren, insbesondere aus Industrie, Mittelstand und Konzernen, bündeln Kapital, Technologiekompetenz und Marktzugang. Ziel ist es, aus deutschen und europäischen Innovationen globale Tech-Champions zu entwickeln und damit das Fundament für die Transformation der deutschen Industrie – für ein „New Wirtschaftswunder“ – zu legen.

    Der HTGF V ist Teil der Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung und knüpft an die Zielsetzung der Bundesregierung an, die Rahmenbedingungen für Startups und Scaleups in Deutschland praxisnah zu verbessern und internationales Wachstum zu ermöglichen. Die Bundesregierung stellt dafür Mittel aus dem ERP-Sondervermögen bereit – und setzt damit auf ein Modell mit nachgewiesener Wirkung: Seit 2005 hat der HTGF mehr als 800 Tech-Startups finanziert, über 200 erfolgreiche Exits realisiert, 5 Unicorns hervorgebracht und über 10 Milliarden Euro Folgefinanzierungen mobilisiert. Auf jeden vom HTGF investierten Euro kommen dabei mehr als elf Euro an Folgeinvestments. So aktiviert der HTGF privates Kapital in Milliardenhöhe und stärkt die Finanzierung von Schlüsseltechnologien in Deutschland und Europa. Aktuell investieren 45 Unternehmen aus Industrie und Mittelstand in die vierte Seedfonds-Generation und tragen rund ein Drittel des Fondsvolumens. Zu den Investoren zählen unter anderem Bosch, SAP, DHL, Evonik, die Unternehmen der Schwarz Gruppe, Leaps by Bayer, Boehringer Ingelheim und Jungheinrich.

    Geschäftsführung des HTGF (von links): Sebastian Borek, Romy Schnelle und Dr. Achim Plum. Foto: Partrycia Lukas / HTGF; Montage: HTGF

    Früh investieren, technologische Wertschöpfung sichern

    Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, saubere Energie, neue Materialien, digitale Infrastruktur und Biotechnologie prägen die nächste Welle technologischer Wertschöpfung. Umso wichtiger ist es, dass europäische Forschung und Unternehmergeist früh Zugang zu Kapital, Expertise und Märkten erhalten. Wo verlässliche Frühphasenfinanzierung fehlt, drohen technologisches Wachstum, geistiges Eigentum und industrielle Wertschöpfung zunehmend außerhalb Europas zu entstehen.

    Der HTGF V setzt genau hier an. Als First-Check-Investor investiert der HTGF typischerweise als erster Fonds in junge Technologieunternehmen und stellt dabei in der Regel zwischen 1 und 3 Millionen Euro bereit. Gleichzeitig endet die Unterstützung nicht mit dem ersten Ticket: Neben dem Seedfonds selbst eröffnen HTGF Opportunity und der DTCF weitere Finanzierungsperspektiven mit Folgeinvestments von bis zu 60 Millionen Euro über die HTGF-Plattform. So werden Startups zu Scaleups und bei guter Entwicklung über den gesamten Finanzierungsweg hinweg verlässlich begleitet. Über die Laufzeit des Fonds sind rund 150 Neuinvestments geplant. Damit wird das belastbare Frühphasen-Fundament für globale Tech-Champions fortgeführt.

    Staatssekretär Dr. Thomas Steffen, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: „Wir wollen, dass Innovationen Made in Germany international ganz vorne mitspielen und unsere Wirtschaft stärken. Das geht nur mit erfolgreichen Startups. Mit der Startup- und Scaleup-Strategie schaffen wir als Bundesregierung dafür die richtigen Rahmenbedingungen – der HTGF ist dabei eine zentrale Maßnahme. Mit dem heutigen Start des Fundraisings für den HTGF V beginnen wir sofort mit der Umsetzung unserer Strategie und machen einen wesentlichen Schritt nach vorne, um neue Technologien in international wettbewerbsfähige Unternehmen und industrielle Wertschöpfung in Deutschland und Europa zu überführen. Ich freue mich, wenn sich möglichst viele private Investoren für eine Investition in den HTGF V entscheiden.“

    Von Seed bis Growth: eine integrierte Plattform

    Die Bundesregierung baut den HTGF zur zentralen Plattform des Bundes für Direktbeteiligungen an Startups aus und entwickelt das bewährte Konzept mit einer weiteren Fondsgeneration und stärkerem DeepTech-Fokus weiter. Der Seedfonds HTGF V wird Teil einer durchgängigen Multi-Stage-VC-Plattform. Der HTGF OpportunityFonds unterstützt ausgewählte Portfoliounternehmen in späteren Wachstumsphasen; der DeepTech & Climate Fonds (DTCF) investiert in besonders kapitalintensive Technologieprojekte in der frühen Wachstumsphase. Damit verbindet der HTGF Frühphasen- und Wachstumsfinanzierung und schafft eine langfristige Perspektive für technologieorientierte Unternehmen.

    Für Fondsinvestoren aus Industrie, Mittelstand und dem institutionellen Umfeld entsteht ein strukturierter Zugang zu technologischen Innovationen und kuratiertem Dealflow – etwa in Pilotprojekten, Venture-Clienting-Modellen, Co-Investments oder strategischen Beteiligungen. Hinzu kommen frühzeitige Einblicke in relevante Technologietrends, gezielter Know-how-Transfer sowie Zugang zu einem der stärksten Start-up-Netzwerke Europas an den Schnittstellen von Wissenschaft, Industrie und Politik.

    Stimmen der HTGF-Geschäftsführung

    Romy Schnelle, Geschäftsführerin Industrial, Climate & Deep Tech: „Europa braucht ein neues Wirtschaftswunder – getragen von technologischer Exzellenz, Unternehmergeist und industrieller Umsetzungskraft. Mit dem HTGF V investieren wir in die Gründerinnen und Gründer, die dafür das Fundament legen, und verbinden frühes Kapital mit einem starken Netzwerk aus Industrie und Mittelstand. So entsteht aus technologischer Exzellenz skalierbare Wertschöpfung in Europa.“

    Sebastian Borek, Geschäftsführer Digital Tech: „Künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft und Industrie bereits grundlegend. Entscheidend ist, dass aus dieser technologischen Dynamik europäische Anwendungen, digitale Infrastruktur und langfristige Wertschöpfung entstehen. Gerade in der Seed-Phase brauchen Gründerinnen und Gründer Investoren, die das technologische KI-Know-how mitbringen, um Chancen frühzeitig zu erkennen, Potenziale jenseits kurzfristiger Markttrends zu bewerten und Teams über die nächste Finanzierungsrunde hinaus zu begleiten. Der HTGF übernimmt diese Rolle seit mehr als zwanzig Jahren – als Lead-Investor, mit Kapital, operativer Erfahrung und einem starken Netzwerk.“

    Dr. Achim Plum, Geschäftsführer Life Sciences & Chemie: „Zwischen wissenschaftlichem Durchbruch und Markteintritt liegen in Life Sciences und Chemie oft Jahre. Entscheidend ist, dass Teams frühzeitig die passende Finanzierung, fachliches Sparring und die richtigen Entwicklungs- und Industriepartner an ihrer Seite haben. Der HTGF bringt diese Elemente zusammen, damit aus Forschung marktfähige Lösungen und langfristige Wertschöpfung entstehen. Dass dies funktioniert, zeigen die Unicorns im HTGF-Portfolio, die in diesem Bereich entstanden sind. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir mit dem HTGF V fortsetzen.“

  • REVIER Therapeutics Launches with €6 Million Seed Financing to Pioneer Class IIa HDAC Inhibitors for Cardiometabolic Disease

    REVIER Therapeutics Launches with €6 Million Seed Financing to Pioneer Class IIa HDAC Inhibitors for Cardiometabolic Disease

    REVIER Therapeutics startet mit 6 Mio. € Seed-Finanzierung zur Entwicklung von Klasse-IIa-HDAC-Inhibitoren für kardiometabolische Erkrankungen

    REVIER Therapeutics („Revier“ oder „das Unternehmen“) gab heute den erfolgreichen Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 6 Millionen € sowie die offizielle Aufnahme seiner Geschäftstätigkeit bekannt. Das Unternehmen hat den ersten therapeutischen Ansatz entwickelt, der selektiv Histondeacetylasen (HDACs) der Klasse-IIa zur Behandlung kardiometabolischer Erkrankungen adressiert. Die Finanzierungsrunde wurde vom KHAN Technology Transfer Fund II angeführt, unter Beteiligung des High-Tech Gründerfonds (HTGF), VORNvc sowie privater Investoren über Revier Invest Heidelberg.

    Das Revier Therapeutics Team (Foto: Revier)

    Die Mittel aus der Finanzierungsrunde werden die Weiterentwicklung der präklinischen Pipeline von Revier im Bereich kardiometabolischer Erkrankungen unterstützen. Dazu gehören das Leitprogramm zur Behandlung der Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) sowie ein zweites Programm für atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen (ASCVD). Darüber hinaus sollen die operativen, wissenschaftlichen und klinischen Strukturen des Unternehmens ausgebaut werden.

    „Trotz bedeutender Fortschritte in der Herz-Kreislauf-Medizin stehen Millionen von Patientinnen und Patienten mit HFpEF und ASCVD nach wie vor nur begrenzte zielgerichtete Behandlungsoptionen zur Verfügung“, sagte Prof. Dr. Eva van Rooij, Mitgründerin und Chief Executive Officer von Revier Therapeutics. „Wir sind überzeugt, dass die nächste Generation kardiometabolischer Therapien an den zugrunde liegenden krankheitstreibenden biologischen Mechanismen ansetzen muss, um wirksame und langfristige Lösungen für Patientinnen und Patienten zu schaffen. Unsere Mission ist es, das wissenschaftliche Potenzial der Hemmung von Klasse-IIa-HDACs in eine Pipeline neuartiger Therapeutika zu überführen und unsere führenden Programme zügig in Richtung klinischer Entwicklung voranzutreiben. Damit wollen wir langfristigen Nutzen für Patientinnen und Patienten sowie für das gesamte Gesundheitssystem schaffen.“

    HDACs sind Enzyme, die bei einer Vielzahl schwerwiegender Erkrankungen eine wichtige funktionelle Rolle spielen. Wegweisende wissenschaftliche Erkenntnisse, darunter grundlegende Arbeiten der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Johannes Backs an der Universität Heidelberg, wissenschaftlicher Gründer von Revier, haben den spezifischen Einfluss von Klasse-IIa-HDACs auf kardiometabolische Erkrankungen aufgezeigt.

    Prof. Dr. med. Johannes Backs, wissenschaftlicher Gründer von Revier Therapeutics, ergänzte: „Während HDAC-Inhibitoren der ersten Generation mehrere HDAC-Klassen gleichzeitig adressierten und dadurch dosislimitierende Nebenwirkungen verursachten, richten sich die First-in-Class niedermolekulare Verbindungen von Revier selektiv gegen Klasse-IIa-HDACs. Diese Wirkstoffe hemmen gezielt die krankheitsfördernde enzymatische Aktivität und erhalten gleichzeitig die essenziellen Funktionen der Klasse-IIa-HDACs sowie der kanonischen Klasse-I-HDACs. Dieser präzise Wirkmechanismus wurde mit dem Ziel entwickelt, therapeutische Wirksamkeit mit einem günstigen Sicherheitsprofil zu verbinden.“

    „Der differenzierte Ansatz von Revier, Klasse-IIa-HDACs bei kardiometabolischen Erkrankungen selektiv zu hemmen, hat das Potenzial, die therapeutischen Möglichkeiten der HDAC-Biologie zu erschließen und gleichzeitig die Limitationen früherer Ansätze mit Klasse-I-HDAC-Inhibitoren zu überwinden“, sagte Dr. Michael Hamacher, Managing Partner und CFO des KHAN Technology Transfer Fund II. „In Kombination mit einem herausragenden Führungsteam und umfassender wissenschaftlicher Expertise bietet sich dem Unternehmen die einzigartige Chance, krankheitsmodifizierende Therapien zu entwickeln und den Behandlungsstandard für Patientinnen und Patienten mit HFpEF, ASCVD und verwandten kardiometabolischen Erkrankungen nachhaltig zu verändern.“

    Die Seed-Finanzierung umfasst die Unterstützung eines Netzwerks regionaler Stakeholder und Investoren, angeführt vom Unternehmensentwickler Daniel Stern (Gründer von Revier Invest Heidelberg). Dies unterstreicht die strategische Bedeutung der Biotechnologie sowohl für die Region als auch für das Land Baden-Württemberg.

    Im Zuge des Unternehmensstarts stellte Revier zudem sein Führungsteam vor, das renommierte Expertinnen und Experten aus den Bereichen Herz-Kreislauf-Forschung, Wirkstoffentwicklung, klinische Entwicklung und Biotechnologie vereint.

    Das Führungsteam umfasst:

    • Prof. Dr. med. Johannes Backs, Wissenschaftlicher Gründer – Direktor des Instituts für Experimentelle Kardiologie der Universität Heidelberg, Direktor des Helmholtz-Instituts für Translationale AngioCardioScience (HI-TAC) sowie Professor am Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).
    • Prof. Dr. Eva van Rooij, Chief Executive Officer – Serienunternehmerin im Biotechnologiesektor und Professorin für Molekulare Kardiologie am Universitätsklinikum Utrecht mit umfassender Expertise in der translationalen Herz-Kreislauf-Forschung.
    • Dr. Mike Nolan, Chief Technology Officer – Korrespondierender Autor der ersten Publikationen zu selektiven Klasse-IIa-HDAC-Inhibitoren mit mehr als 20 Jahren Industrieerfahrung in Wirkstoffforschung, innovativen Forschungsplattformen und Unternehmensgründungen.
    • Dr. Matthias Dewenter, Chief Scientific Officer – Experte für translationale Herz-Kreislauf-Forschung sowie die präklinische Entwicklung innovativer Therapieansätze für Herzinsuffizienz und kardiometabolische Erkrankungen.
    • Prof. Dr. med. Norbert Frey, Chief Medical Officer – Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des Universitätsklinikums Heidelberg, translationaler Forscher und Leiter klinischer Studien mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Entwicklung neuer Therapien für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Über REVIER Therapeutics
    Revier hat den ersten therapeutischen Ansatz entwickelt, der selektiv auf Klasse-IIa-HDACs zur Behandlung kardiometabolischer Erkrankungen abzielt. Die oral verfügbaren niedermolekularen Wirkstoffe des Unternehmens wurden entwickelt, um die krankheitsverursachende enzymatische Aktivität gezielt zu hemmen, während gesunde biologische Funktionen erhalten und kanonische HDAC-Hemmung vermieden werden. Revier entwickelt eine Pipeline neuartiger Wirkstoffe, die gezielt in Krankheitsprozesse eingreifen. Die ersten Indikationen sind Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) und atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen (ASCVD). Ziel des Unternehmens ist es, eine neue Klasse von Therapien zu etablieren, welche die kardiometabolische Gesundheit direkt verbessert und Patientinnen und Patienten langfristigen, lebensrettenden Nutzen bietet. Weitere Informationen finden Sie unter www.revier.bio.

    Über den KHAN Technology Transfer Fund II (KHAN-II)
    KHAN-II ist ein Venture-Capital-Fonds für Frühphaseninvestitionen im Bereich Life Sciences mit Fokus auf First-in-Class-Therapien für Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf. Der Fonds arbeitet mit akademischen Innovatoren in ganz Europa zusammen. Verwaltet von Khanu Fondsverwaltung und unterstützt durch ein erstklassiges Team für Wirkstoffforschung, profitiert KHAN-II von einem einzigartigen Zugang zu Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft sowie führenden europäischen Forschungsinstitutionen. Gemeinsam mit der Lead Discovery Center GmbH treibt der Fonds die effiziente Entwicklung neuer Wirkstoffe voran.

    Zu den Investoren von KHAN-II zählen der Europäische Investitionsfonds (InvestEU Equity und ERP-EIF Facility), Akros Pharma, die Max-Planck-Förderstiftung sowie die Thyssen’sche Handelsgesellschaft. Weitere Informationen: info@khanu.de

    Über VORNvc
    VORNvc ist ein Venture-Capital-Fonds mit Sitz in Dortmund, an dem verschiedene Sparkassen aus dem Umland (derzeit die Sparkassen Hamm, Volme und Ruhr, UnnaKamen, an der Lippe und Dortmund), die NRW.BANK als Förderbank für Nordrhein-Westfalen und private Unternehmer beteiligt sind. Er wird gezielt in junge, wachstumsstarke Unternehmen, die mit ihren Ideen den Mittelstand von morgen prägen können, investieren. Weitere Informationen unter: www.vorn.vc

    Über Revier Invest Heidelberg
    Revier Invest Heidelberg wurde kürzlich von einer Gruppe aus neun privaten Investoren aus der Metropolregion Rhein-Neckar, Lünen und Detroit gegründet, um Wachstumskapital für die weitere Expansion von Revier bereitzustellen. Darüber hinaus unterstützt das von Daniel Stern geführte Managementteam die Business-Development-Aktivitäten des Unternehmens in Baden-Württemberg, dem Heimatstandort von Revier und einer der führenden Innovationsregionen Deutschlands.

    Kontakt
    info@revier.bio

    Medienanfragen
    Trophic Communications
    Verena Schossmann
    +49 151 21941277
    revier@trophic.eu

  • Computomics erhält 6,3 Millionen Euro, um die klimaresiliente Pflanzenzüchtung auszubauen

    Computomics erhält 6,3 Millionen Euro, um die klimaresiliente Pflanzenzüchtung auszubauen

    Computomics erhält 6,3 Millionen Euro, um die klimaresiliente Pflanzenzüchtung auszubauen

    Convent Capital Agri Food Fund führt Serie-B-Finanzierungsrunde an; bestehende Investoren beteiligen sich, darunter High-Tech Gründerfonds, MBG Baden‑Württemberg und Amathaon Capital.

    CEO und Co-Founder Sebastian Schultheiss (Foto: Computomics)

    TÜBINGEN, 18. August 2026 – Computomics GmbH hat in einer von Convent Capital Agri Food Fund angeführten Serie-B-Finanzierungsrunde, in die dieser 5 Millionen Euro investierte, 6,3 Millionen Euro an neuem Eigenkapital eingeworben. Bestehende Investoren, darunter der High-Tech Gründerfonds, MBG Baden-Württemberg und Amathaon Capital, beteiligten sich neben den Gründern und wissenschaftlichen Beiräten. Die Mittel werden für den kommerziellen Ausbau der klimaresilienten Pflanzenzüchtungsplattform des Unternehmens verwendet.

    Die Finanzierung erfolgt in einem Sommer, in dem europäische Landwirte bei fast allen Kulturen Ertragseinbußen aufgrund von Hitze und Dürre hinnehmen mussten. Die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission hat ihre Ertragsprognosen für 2026 für alle Frühjahrs- und Sommerkulturen nach unten korrigiert, wobei die größten Einbußen bei Mais und Sonnenblumen zu verzeichnen sind. Frankreich steuert auf eine der schwächsten Maisernten seit Jahrzehnten zu. Die Sorten, die nun auf den Markt kommen, wurden in einem anderen Klima gezüchtet als dem, in dem sie künftig angebaut werden.

    Computomics entwickelt KI-Modelle, die vorhersagen, wie sich ein Züchtungskandidat unter bestimmten Bedingungen verhalten wird, wobei Genomdaten mit Umweltdaten wie Temperatur, Niederschlag und Bodenbeschaffenheit sowie mit Feldmessungen kombiniert werden. Züchter nutzen diese Vorhersagen, um Fragen zu beantworten, die sich allein anhand von Versuchsdaten nicht rechtzeitig klären lassen: Welche Kandidaten halten heißeren und trockeneren Bedingungen stand, welche sind in verschiedenen Umgebungen stabil, anstatt nur in einer einzigen besonders leistungsstark zu sein, und wo sollte eine Sorte angebaut werden? Die ×SeedScore®-Plattform des Unternehmens liefert diese Vorhersagen im Maßstab eines kommerziellen Züchtungsprogramms. Zu den Kunden zählen kommerzielle Züchter, die in den Bereichen Ackerkulturen, Futterpflanzen, Gemüse und Sonderkulturen tätig sind.

    „Züchtern hat es nie an Ehrgeiz in Bezug auf Klimaresilienz gemangelt. Was ihnen gefehlt hat, war eine Möglichkeit, dies zu erkennen, bevor Feldversuche ihnen Aufschluss geben – was Jahre dauert, die sie nicht mehr haben“, sagte Dr. Sebastian J. Schultheiss, Mitbegründer und Geschäftsführer von Computomics. „Bei dieser Finanzierung geht es darum, diese Fähigkeit schneller in weitaus mehr Züchtungsprogramme zu integrieren.“

    „Wir unterstützen Unternehmen, deren ökologische Auswirkungen mit ihrem wirtschaftlichen Erfolg wachsen. Bessere Züchtungsprognosen bedeuten weniger vergeudete Anbausaisons und Sorten, die sich auf dem Feld bewähren. Somit weisen sowohl die ökologischen als auch die wirtschaftlichen Argumente in dieselbe Richtung. Diese Übereinstimmung ist der Grund, warum wir diese Finanzierungsrunde angeführt haben“, sagte Stephen McLoughlin, Partner beim Convent Capital Agri Food Fund.

    „Die KI-gestützte Züchtung stressresistenter Nutzpflanzen ist aus gutem Grund Teil der High-Tech-Agenda der deutschen Bundesregierung: Sie ist einer der wichtigsten Hebel angesichts des Klimawandels“, sagte Dr. Frank Hensel, Principal beim High-Tech Gründerfonds. „Der HTGF unterstützt Computomics bereits seit der Seed-Phase und gratuliert dem Team zu dieser Wachstumsfinanzierung.“

    Dieses Vorhaben wird von der Europäischen Union im Rahmen des InvestEU-Fonds gefördert.

    Über Computomics

    Computomics GmbH, gegründet 2012 mit Hauptsitz in Tübingen, wendet maschinelles Lernen im Bereich der Genomik für die Pflanzenzüchtung an. Zu ihren klimaresilienten Züchtungstechnologien gehören ×SeedScore® zur Vorhersage der Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung von Genotyp, Umwelt und Bewirtschaftung sowie CropCompass und BreedScope. Pantograph, die Omics-Datenplattform des Unternehmens, unterstützt die Erforschung von Merkmalen durch Pangenomanalysen, während MORPHEUS und MEGAN7 für Mikrobiomanwendungen eingesetzt werden. Das Unternehmen arbeitet weltweit mit kommerziellen Züchtern und Agrar- und Lebensmittelunternehmen zusammen. https://computomics.com

    Über Convent Capital Agri Food Fund

    Convent ist eine 2011 gegründete niederländische Investmentgesellschaft mit der Vision, eine florierende globale Wirtschaft zu schaffen, die im Rahmen der Ressourcen unseres Planeten operiert und von den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft geleitet wird. Über seinen „Agri Food Fund“, einen SFDR-Artikel-9-Impact-Fonds, investiert Convent in wegweisende Agrar- und Lebensmittelunternehmen, die positive Auswirkungen auf die Umwelt erzielen, und unterstützt die Managementteams sowohl mit Kapital als auch mit prakt

    Über Amathaon Capital

    Amathaon wurde 2020 gegründet und ist ein in München ansässiger, operativ ausgerichteter Risikokapitalgeber, der sich auf Deep-Tech-Unternehmen in der Frühphase konzentriert, die entlang der Wertschöpfungskette der Lebensmittelproduktion und der Biotechnologie tätig sind. Amathaon legt den Schwerpunkt auf nachhaltige Lösungen, um die Umsetzung des Europäischen Green Deals zu ermöglichen und dem weltweit wachsenden Arbeitskräftemangel in der Lebensmittel- und Agrarwirtschaft entgegenzuwirken. Auf diese Weise unterstützt Amathaon Capital Gründer dabei, die wichtigsten Bereiche unserer Lebensmittelproduktion mitzugestalten. Weitere Informationen unter www.amathaon.com.

    Über die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH

    Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg ist einer der führenden Anbieter von Eigenkapital und Risikokapital in Deutschland und agiert als Partner für kleine und mittlere Unternehmen. Derzeit stellt sie rund 270 Millionen Euro an Eigenkapital und Risikokapital für mehr als 700 kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg bereit. Die MBG unterstützt Wachstums- und Innovationsprojekte, Unternehmensnachfolgen und Start-ups vor allem mit Mezzanine-Kapital in Form von stillen Beteiligungen. Im Bereich Risikokapital verwaltet die MBG mehrere Fonds, darunter den Start-up BW Seed Fonds und den Start-up BW Innovation Fonds. Zu den Gesellschaftern der MBG zählen Handelskammern, Wirtschaftsverbände und Bankinstitute. https://www.mbg.de

    Kontakt

    Uta Nickels, Marketing Manager
    Computomics GmbH, Eisenbahnstr. 1, 72072 Tübingen, Germany
    uta.nickels@computomics.com | +49 7071 568 3995

  • Heidelberger KI-Startup kausable sammelt 12 Millionen Euro Seed-Finanzierung ein

    Heidelberger KI-Startup kausable sammelt 12 Millionen Euro Seed-Finanzierung ein

    Heidelberger KI-Startup kausable sammelt 12 Millionen Euro Seed-Finanzierung ein

    Europäisches Investment in ​​​​​​​​foundational AI

    • 12 Millionen Seed-Runde von europäischen Investoren UVC Partners und Entourage für KI aus Europa
    • Deep-Tech-Startup mit Verbindung zur Universität Heidelberg und Black Forest Labs
    • Kausales Weltmodell mit „reasoning-first“-Ansatz lernt selbstständig und ohne weiteres Training sich neuen Situationen anzupassen
    • Prognosemodell TipPFN in Kooperation mit der Columbia University validiert

    Heutige KI-Systeme benötigen konstant kostspieliges Retraining. Das europäische Startup kausable will dieses Problem lösen und erhält in seiner Seed-Finanzierungsrunde 12 Millionen Euro für die Entwicklung einer kausalen KI, die sich effizient und robust an wechselnde Kontexte anpasst, ohne dass sie neu trainiert werden muss. Das Deep-Tech-Startup hat u.a. Verbindungen zur Universität Heidelberg und Black Forest Labs (BFL), einem der prominentesten KI-Unternehmen Europas.

    Die deutschen und belgischen Investoren UVC Partners und Entourage führen die Runde an mit zusätzlicher Unterstützung der deutschen Investoren HTGF und Mätch VC. kausable wird zudem von verschiedenen privaten Business-Angels aus der KI-Branche und der Wissenschaft unterstützt, die u. a. bei Black Forest Labs, OpenAI, Google DeepMind, Noxtua und dem European Laboratory for Learning and Intelligent Systems (ELLIS) tätig sind. Die Runde erfolgt in einem Umfeld, in dem aufgrund der geopolitischen Instabilität strategische digitale Souveränität sowie in und für Europa entwickelte KI zunehmend an Bedeutung gewinnen.

    Johannes Haux, Gregor Ramien und Dr. Benjamin Herdeanu (Bild: kausable 2026)

    Frontier AI – in Europa entwickelt und unterstützt

    „Die Welt entwickelt sich rasant weiter und das sollte auch die KI tun. Doch selbst die leistungsfähigsten KI-Systeme sind aktuell noch sehr statisch und erfordern häufiges, zeitaufwändiges und kostspieliges Retraining. Mit kausable lösen wir dieses Problem, indem wir eine neue Art von kausalem Weltmodell entwickeln, das sich effizient und robust an die sich ständig verändernde Welt anpasst. Dies bietet enorme Chancen in hochdynamischen Bereichen wie der Robotik, der Energiewirtschaft und dem Finanzwesen. Wir freuen uns, zusammen mit unseren Investoren UVC Partners, Entourage, HTGF und Mätch VC europäische KI zu einem entscheidenden Zeitpunkt voranzubringen”, erklärt Johannes Haux (CEO und Co-Founder kausable).

    „Das Potenzial, das wir hier sehen, ist enorm: Nahezu jedes Industrieunternehmen stützt sich auf komplexe Systeme, deren Entwicklung und Steuerung es nur schwer vorhersagen und steuern kann und derzeit ist der Einsatz von KI in jedem einzelnen dieser Systeme zeitaufwändig und kostspielig. kausable reduziert diesen Aufwand drastisch. Dadurch wird KI von einer Reihe kostspieliger Einzelprojekte zu einer Lösung, die sich auf die gesamte Industrielandschaft ausweiten lässt; und genau deshalb führen wir diese Finanzierungsrunde an”, betont Andreas Unseld (Partner bei UVC Partners).

    „Die meisten KI-Modelle sind darauf trainiert, sich an die Vergangenheit zu erinnern. kausable entwickelt eine KI, die über die Zukunft nachdenken kann. Anstatt sich auf immer größere Datensätze und ständiges Retraining zu verlassen, verfolgen sie einen grundlegend anderen Ansatz: Systeme, die sich anpassen, Kausalzusammenhänge ableiten und Probleme lösen, die sie noch nie zuvor gesehen haben. Das ist ein ehrgeiziges wissenschaftliches Unterfangen und genau die Art von wegweisendem KI-Unternehmen, das wir gerne unterstützen”, betont Pieterjan Bouten (Co-Founder Entourage).

    Von der Universität Heidelberg zur KI-Pionierforschung

    Johannes Haux (CEO), Dr. Benjamin Herdeanu (CTO) und Gregor Ramien (COO) gründeten kausable im Jahr 2025, basierend auf ihrer Forschung an der Universität Heidelberg sowie ihrer Arbeitserfahrung in Startups und stark regulierten Branchen wie Cybersecurity und dem Bankwesen. Im selben Jahr schlossen sie ihre Pre-Seed-Finanzierung mit 1,5 Millionen Euro ab und entwickelten kürzlich TipPFN, ein zero-shot-fähiges Prognosemodell für komplexe, dynamische Systeme, das „Black Swans“ (selten auftretende, aber folgenschwere Ereignisse) in verschiedenen Anwendungsgebieten, wie der Medizin oder dem Energiesektor, vorhersagt. Die “reasoning-first”-KI von kausable lernt ähnlich wie Menschen: Ein robustes, universelles Set an Intuitionen (das „Weltmodell“) hilft der KI, sich mit wenig neuen Informationen schnell an Umgebungsveränderungen anzupassen. Gemeinsam mit Forschern der Columbia University verfasste das Team vor Kurzem eine Forschungsarbeit zur Validierung ihres Ansatzes.

    kausable plant das Investment einzusetzen, um das neunköpfige Team zu verstärken und sein Frontiermodell weiterzuentwickeln.


    Über kausable
    Das Heidelberger KI-Startup kausable entwickelt kausale KI, die sich selbstständig ohne Training und mit minimalen Datenmengen an neue Kontexte anpasst. Gegründet wurde kausable im Jahr 2025 von Johannes Haux (CEO), Dr. Benjamin Herdeanu (CTO) und Gregor Ramien (COO), drei Physikern mit Verbindungen zur Universität Heidelberg und Black Forest Labs. kausable veröffentlichte bereits ein Paper mit Experten der Columbia University und entwickelte TipPFN, ein zero-shot-fähiges Modell zur Vorhersage seltener, folgenschwerer Ereignisse in komplexen dynamischen Systemen.

    kausable erhielt im Jahr 2026 12 Millionen Euro Seed-Investment von den europäischen Investoren UVC Partners, Entourage, HTGF und Mätch VC. Darüber hinaus wird kausable von privaten Business Angels aus der KI-Branche und der Wissenschaft unterstützt.

    Weitere Informationen: www.kausable.ai

    Über UVC Partners
    UVC Partners unterstützt Europas ambitionierteste B2B-Tech-Gründer beim Aufbau neuer Marktführer. Von DeepTech bis hin zu KI hat das Unternehmen in vielversprechende Start-ups investiert, darunter Isar Aerospace, Proxima Fusion, Q.ANT, Aleph Alpha, Tacto, Flix und FINN.

    Mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 700 Millionen Euro investiert UVC Partners zunächst bis zu 15 Millionen Euro in verschiedene Phasen, von der Frühphase bis zur Wachstumsphase. Über die gesamte Laufzeit der Investition können pro Unternehmen bis zu 30 Millionen Euro bereitgestellt werden.

    Über das Kapital hinaus ist das Investmentteam von UVC Partners ein „Tech-Team für Tech-Teams“ – es unterstützt Gründer beim Aufbau und der Skalierung marktführender Unternehmen. Durch den einzigartigen Zugang zu UnternehmerTUM – Europas führendem Innovationszentrum – bietet der VC ein leistungsstarkes Ökosystem aus Unternehmern, wichtigen Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft und Spitzenforschern. Das Wertschöpfungsteam von UVC Partners ermöglicht direkten Zugang zu einem Netzwerk von über 1.000 Unternehmen – potenziellen Kunden und strategischen Partnern.

    Weitere Informationen: www.uvcpartners.com

    Über Entourage
    Entourage ist eine Frühphasen-Venture-Capital-Gesellschaft, die von Pieterjan Bouten, dem Mitbegründer von Showpad, gegründet wurde. Entourage wurde von Praktikern aufgebaut und unterstützt die nächste Generation legendärer Gründer von der Pre-Seed- bis zur Seed-Phase in den Bereichen KI, Robotik, Unternehmenssoftware und Deep Tech. Entourage bringt mehr als nur Kapital mit, denn das Team verfügt über Erfahrungen aus erster Hand beim Aufbau und der Skalierung globaler Technologieunternehmen. Zu dem Portfolio gehören wegweisende Unternehmen wie Aikido, Lexroom und Conveo.

    Über Mätch VC
    Mätch VC ist ein europäischer Venture-Capital-Investor mit Sitz in Stuttgart und Fokus auf Deep-Tech in der Pre-Seed-Phase. Als Partner der ersten Stunde ist der Fonds meist der erste Name im Cap Table der Gründer:innen. Neben Kapital (50 Mio. Euro Fondsvolumen) bietet Mätch VC ein einzigartiges Netzwerk aus 91 Familienunternehmen, Industrie-Manager:innen und Gründer:innen – darunter Namen wie Trumpf, Ritter Sport und Festool. Folgefinanzierungen der Portfolio-Unternehmen werden regelmäßig von globalen Tier-1-Fonds angeführt. Zum Portfolio gehören unter anderem Black Forest Labs (Frontier AI Lab), Blockbrain (Modulare KI-Plattform), Atmos Space Cargo (Spacetech) oder XOR (Cybersecurity). 
    Mehr Informationen: https://www.maetch.vc/

  • IFA Berlin wird Gastgeber des CVC | Open Innovation Summit Europe 2026

    IFA Berlin wird Gastgeber des CVC | Open Innovation Summit Europe 2026

    IFA Berlin wird Gastgeber des CVC | Open Innovation Summit Europe 2026

    Europäische Konzerne, Familienunternehmen und der Mittelstand arbeiten gemeinsam an Europas technologischer und industrieller Wettbewerbsfähigkeit

    Die IFA Berlin, das weltweit führende Event für Home & Consumer Tech, wird Gastgeber des CVC | Open Innovation Summit Europe 2026. Vom 2. bis 4. September kommen auf dem Gelände der Messe Berlin rund 80 Führungskräfte aus Europa, den USA und Asien zusammen.

    Im Mittelpunkt steht die Frage, wie europäische Konzerne, Familienunternehmen und der Mittelstand Kapital, Innovation und Strategie besser verbinden können, um neue Technologien schneller in die Anwendung zu bringen und Europas Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

    Der kuratierte Teilnehmerkreis umfasst Mitglieder von Vorständen und Geschäftsleitungen, Eigentümer:innen und Führungskräfte von Familienunternehmen sowie Verantwortliche für Unternehmensstrategie, Corporate Venture Capital, Transformation und Open Innovation. Am Freitag, 4. September 2026, dem ersten offiziellen Tag der IFA, sind gemeinsame Programmpunkte der IFA und des Summits geplant.

    „Die IFA ist ein Ort, an dem neue Technologien sichtbar und erlebbar werden. Als Gastgeber des CVC | Open Innovation Summit bringen wir zusätzlich diejenigen auf unsere Plattform, die Innovationen finanzieren, in Unternehmen skalieren und in internationale Märkte tragen. Damit schaffen wir eine direkte Verbindung zwischen Technologie, Industrie, strategischem Kapital und konkreter Umsetzung“, sagt Leif Lindner, CEO der IFA Management.

    Gemeinsam an Europas Wettbewerbsfähigkeit arbeiten

    Viele europäische Unternehmen haben die entscheidenden technologischen und geopolitischen Veränderungen erkannt. Die größere Herausforderung liegt heute in der Umsetzung: Wie kommen künstliche Intelligenz, Automatisierung und neue Geschäftsmodelle aus der Pilotphase in das Kerngeschäft? Wie müssen Governance, Kapitalallokation und Entscheidungsprozesse angepasst werden? Und wie können Konzerne, Familienunternehmen, Mittelstand, Investoren und Start-ups wirksamer zusammenarbeiten?

    Weitere Schwerpunkte sind Europas technologische Souveränität, kritische Infrastruktur, industrielle Resilienz sowie internationale Partnerschaften zwischen Europa, den USA und Asien.

    Der Summit ist dabei selbst als Open-Innovation-Projekt angelegt. Die beteiligten Unternehmen und Institutionen entwickeln das Programm gemeinsam, definieren zentrale Arbeitsfragen und bringen konkrete Erfahrungen und Herausforderungen aus ihren Organisationen und Portfolios ein.

    Zu den europäischen Co-Hosts 2026 gehören unter anderem BorgWarner, Evonik, High-Tech Gründerfonds (HTGF), MANN+HUMMEL, SIGNAL IDUNA und Swiss Post.

    Als Co-Host bringt der HTGF seine Erfahrung aus über 800 finanzierten Start-ups und seine Perspektive als Multi-Stage-VC-Plattform ein – von der Seed-Phase bis zur Wachstumsfinanzierung. Mit mehr als 45 Corporates, mittelständischen Unternehmen und Family Offices als Fondsinvestoren arbeitet er seit über 20 Jahren genau an der Schnittstelle, um die es auf diesem Summit geht: zwischen ambitionierten Gründerteams und etablierten Unternehmen, die Innovationen in ihr Kerngeschäft bringen wollen.

    Mehrere der beteiligten Organisationen arbeiten in dieser Konstellation erstmals zusammen. Innerhalb weniger Monate ist daraus ein gemeinsames europäisches Arbeitsprogramm entstanden.

    Philipp Willigmann, Chairman und Convener des CVC | Open Innovation Summit (Bild: CVC | Open Innovation Summit)

    „Europa wird seine Wettbewerbsfähigkeit nicht durch einzelne Unternehmen, Investitionen oder Pilotprojekte sichern“, sagt Philipp Willigmann, Chairman und Convener des CVC | Open Innovation Summit. „Es braucht neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Konzernen, Familienunternehmen, Mittelstand, Investoren und Technologieunternehmen. Der Summit schafft einen vertraulichen Raum, in dem Führungskräfte gemeinsam daran arbeiten, wie Kapital, Innovation und Strategie wirksamer zusammengebracht werden können.“

    HTGF-Partnerin Dr. Tanja Emmerling im Gespräch auf dem CVC | Open Innovation Summit 2025 (Bild: CVC | Open Innovation Summit)

    „Der Summit bringt Verantwortliche aus CVC, Innovation und Strategie großer globaler Unternehmen zusammen, um systemische Herausforderungen anzugehen und Unternehmensinnovation, Venture-Aktivitäten und strategisches Kapital aufeinander abzustimmen. Es geht um ehrliche Diskussionen unter Entscheider:innen, die Innovation und Entwicklung wirklich voranbringen wollen”, sagt Dr. Tanja Emmerling, Partnerin beim HTGF.

    „Deutschland und Europa haben herausragende Technologien, starke Unternehmen und eine einzigartige industrielle Basis. Was jetzt zählt, ist Tempo in der Umsetzung. Gerade KI bietet die Chance, industrielle Prozesse, Wertschöpfungsketten und ganze Geschäftsmodelle neu zu denken. Ein New Wirtschaftswunder entsteht nicht durch Abwarten, sondern durch die enge Verzahnung von Kapital, Industrie und Start-up-Ökosystem“, ergänzt Sebastian Borek, Geschäftsführer des HTGF.

    Arbeitsgipfel statt klassischer Konferenz

    Der CVC | Open Innovation Summit ist bewusst als Arbeitsmeeting und nicht als klassische Konferenz konzipiert. Die Teilnehmer:innen kommen nicht nur zum Zuhören, sondern bringen eigene Fragestellungen, Erfahrungen und Lösungsansätze in kleine, moderierte Working Sessions ein.

    Die Arbeitsgruppen beschäftigen sich unter anderem mit der Einführung künstlicher Intelligenz, Governance und Entscheidungsprozessen, strategischer Kapitalallokation, Corporate-Startup-Partnerschaften sowie dem Weg von Pilotprojekten in das operative Geschäft.

    Der HTGF bringt in diese Diskussion die Perspektive ein, wie Innovation über verschiedene Entwicklungs- und Finanzierungsphasen hinweg aufgebaut, skaliert und gemeinsam mit Industriepartnern schneller in die Anwendung gebracht werden kann.

    Ausgewählte Erkenntnisse werden nach dem Summit in White Papers gebündelt. Sie sollen als Grundlage für weiterführende Unternehmensdialoge, Partnerschaften und gemeinsame Initiativen dienen. Ziel ist es, aus dem Austausch konkrete Folgeaktivitäten und messbare Wirkung entstehen zu lassen.

    Unterstützt wird der Summit von ausgewählten Technologie-, Wissens-, Rechts- und Ökosystempartnern, darunter Deloitte, Dentons, RSM Ebner Stolz, der Bundesverband Beteiligungskapital, Berlin Partner und AsiaBerlin.


    Bewerbung zur Teilnahme
    Der CVC | Open Innovation Summit Europe ist ein kuratiertes Invite-only-Format. Er richtet sich insbesondere an Vorstände und Geschäftsleitungen, Eigentümer und Führungskräfte von Familienunternehmen sowie Verantwortliche für Corporate Venture Capital, Strategie, Transformation und Open Innovation.

    Ausgewählte Technologieunternehmer, Investoren, Wissenschaftler:innen und politische Entscheidungsträger:innen werden ergänzend in das Programm eingebunden.

    Interessierte Führungskräfte können sich um eine Teilnahme bewerben. Die Bestätigung erfolgt durch die Co-Hosts des Summits.

    Bewerbung zur Teilnahme:
    https://luma.com/wjp9t6oq

    IFA Berlin 2026
    Die IFA Berlin 2026 findet vom 4. bis 8. September 2026 auf dem Gelände der Messe Berlin statt.

    Teilnehmende Aussteller sind hier gelistet: Aussteller 2026 | IFA Innovation For All

    Medienvertreter:innen können sich hier für die IFA 2026 anmelden: IFA Presseakkreditierung

    Über den CVC | Open Innovation Summit
    Der CVC | Open Innovation Summit ist eine unabhängige, nicht-kommerzielle Plattform, die Führungskräfte aus internationalen Konzernen, Familienunternehmen und dem Mittelstand mit Investoren, Technologieunternehmen und politischen Entscheidungsträgern aus Europa, den USA, Asien, dem Nahen Osten und Afrika zusammenbringt.

    Die langfristige Ambition ist es, eine weltweit vertrauenswürdige Plattform aufzubauen, auf der Führungskräfte Kapital, Innovation und Strategie verbinden, um die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft mitzugestalten.

    Der Summit wird gemeinsam mit einem internationalen Kreis von Corporate und Institutional Co-Hosts gestaltet und von Philipp Willigmann als Chairman und Independent Convener geführt. u-path unterstützt die operative und internationale Weiterentwicklung der Plattform und produziert mit Inside CVC einen begleitenden Podcast über Corporate Innovation, strategisches Kapital und Transformation.

    Weitere Informationen:
    www.cvc-summit.com
    www.u-path.com

    Inside CVC Podcast:
    https://insidecvcbyupath.buzzsprout.com

    Über die Co-Hosts
    Der CVC | Open Innovation Summit Europe 2026 wird von einem starken Kreis europäischer Unternehmen und Institutionen mitgestaltet. Zu den Co-Hosts gehören unter anderem: BorgWarner | Evonik | High-Tech Gründerfonds | MANN+HUMMEL | SIGNAL IDUNA | Swiss Post

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Deutschland und Europa brauchen ein neues Wirtschaftswunder, wir legen das Fundament.​ Wir sind der aktivste VC-Investor Deutschlands und finanzieren die Deep-Tech-, Life-Sciences- und Digital-Tech-Unternehmen, die technologische Souveränität sichern und industrielle Substanz schaffen. Von der ersten Idee bis zur internationalen Skalierung begleiten wir mutige Gründer:innen als Multi-Stage-VC-Plattform – nahtlos, verlässlich und langfristig.​ 
    350 aktive Startups, 200+ Exits und 5 Unicorns. Über 10 Mrd. € Folgefinanzierungen mobilisiert.​ 
    Gemeinsam mit dem DTCF bündeln wir mehr als 3 Mrd. € Fondsvolumen – und machen aus deutschen und europäischen Innovationen globale Tech-Champions.​ 

    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn. 

    Über die IFA Berlin
    Die IFA Berlin ist das weltweit führende Event für Home und Consumer Technologies und feiert über ein Jahrhundert Innovation. Seit 1924 ist die IFA Berlin die führende globale Plattform, auf der Technologieführer, Innovatoren und Branchenexperten zusammenkommen, um bahnbrechende Produkte zu präsentieren und die Zukunft der Unterhaltungselektronik und Home Appliances zu gestalten. Die Veranstaltung findet jedes Jahr im September in Berlin statt.

    Weitere Informationen zur IFA Berlin 2026: www.ifa-berlin.com/de/
    Hier gibt es IFA auf die Ohren (Innovation For All – The IFA Podcast): open.spotify.com

    Pressekontakte

    IFA Berlin
    IFA Berlin Presseabteilung
    press@ifa-management.com

    Sonja May
    Director PR & Corporate Communications
    s.may@ifa-management.com

    Thalissa-Jennifer Klaps
    PR Manager
    t.klaps@ifa-management.com

    CVC | Open Innovation Summit Europe
    Philipp Willigmann
    Chairman & Convener
    philipp.willigmann@u-path.com

    Steve Schmith
    Marketing & Communications
    steve.schmith@u-path.com

    Isabelle Born
    Head of Marketing & Communications
    i.born@htgf.de

  • Pixel-Flo sichert sich 5,25-Millionen-Pfund Seed-Finanzierung zur Überwindung eines kritischen Engpasses in der MicroLED-Display Fertigung 

    Pixel-Flo sichert sich 5,25-Millionen-Pfund Seed-Finanzierung zur Überwindung eines kritischen Engpasses in der MicroLED-Display Fertigung 

    Pixel-Flo sichert sich 5,25-Millionen-Pfund Seed-Finanzierung zur Überwindung eines kritischen Engpasses in der MicroLED-Display Fertigung 

    Pixel-Flo, ein Spin-off der University of Sheffield, hat eine Seed-Finanzierung in Höhe von über 5,25 Millionen Pfund (6,15 Mio. €) abgeschlossen.

    Das Unternehmen bietet mit seiner proprietären Continuous-Flow-Mass-Transfer-Technologie eine Lösung für einen kritischen Engpass in der Herstellung von MicroLED-Displays. Die Runde wurde von Northern Gritstone angeführt, mit zusätzlichen Investitionen von SCVC, dem Parkwalk Northern Universities Venture Fund sowie dem High-Tech-Gründerfonds (HTGF). 

    MicroLED-Displays neu gedacht: Hochskalierbar und kosteneffizient 

    Pixel-Flo entwickelt durch seinen hoch skalierbaren, kosteneffizienten Ansatz den Durchbruch in Bezug auf die für die Herstellung von MicroLED-Displays dringend benötigte Kostensenkung. MicroLEDs sind die nächste Generation der Display-Technologie und bieten eine zwei- bis fünfmal höhere Helligkeit sowie eine zwei- bis viermal höhere Energieeffizienz als herkömmliche Displays. 

    Derzeit wird die breite Einführung von MicroLED jedoch durch grundlegende Skalierbarkeitsprobleme bei mechanischen Massenübertragungsverfahren eingeschränkt. Im Vergleich dazu bietet die proprietäre fluidische Selbstorganisationstechnologie von Pixel-Flo einen extrem hohen kontinuierlichen Durchsatz und ermöglicht damit leistungsstarke MicroLED-Displays bei drastisch reduzierten Verarbeitungs- und Materialkosten. Dadurch können MicroLED-basierte Produkte, von Smartwatches bis hin zu Fernsehern, zu Preisen für den Massenmarkt angeboten werden.

    Das Pixel-Flo Team von links nach rechts: Suneal Ghataora, Sanger Hsu, Rick Smith, Simon Jones. (Foto: Pixel-Flo)

    Gründungsteam mit tiefer Expertise 

    Pixel-Flo wurde von Dr. Rick Smith, Dr. Suneal Ghataora und Simon Jones gegründet. Das Unternehmen baut auf neuartiger Halbleiterphotonik-Forschung aus dem Labor von Dr. Smith auf – gestützt auf langjährige LED-Forschung an der School of Electrical and Electronic Engineering der University of Sheffield sowie auf Simon Jones‘ umfassende kommerzielle Erfahrung in der Display-Branche. 

    Von der Laborentwicklung zur industriellen Skalierung 

    Die Finanzierungsrunde ermöglicht Pixel-Flo den Schritt von der Laborentwicklung zur industriellen Skalierung – verbunden mit dem Ausbau des Teams und dem Umzug in neue Labor- und Büroräume. 

    Die internationalen Expansionspläne des Unternehmens werden durch die Einstellung von Sanger Hsu als Vice President Business Development mit Sitz in Taiwan unterstrichen. Hsu verantwortet den frühzeitigen Aufbau von Kundenbeziehungen in einem der wichtigsten Märkte für Display-Technologien. Im vergangenen Jahr war Pixel-Flo Teil der NG Studios-Kohorte, dem Deeptech-Venture-Builder von Northern Gritstone. 

    Rick Smith, CEO und Co-Founder von Pixel-Flo:  „Diese Investition erlaubt uns, unser Team zu vergrößern und unsere einzigartige Technologie auf einem kommerziellen Beschichtungssystem zu demonstrieren, was Partnerschaften und Bewertungen durch Partner aus der Display-Fertigung ermöglicht. Wir sind stolz darauf, ein fantastisches internationales Konsortium aus sich ergänzenden Investoren unter der Führung von Northern Gritstone zu haben, das unsere internationalen Ambitionen unterstützt, um enorme neue Marktchancen für Micro-LED zu erschließen.“ 

    Duncan Johnson, CEO von Northern Gritstone:  „Pixel-Flo ist ein hervorragendes Beispiel für Deep-Tech-Innovation mit globalen Ambitionen aus dem Northern Arc: genau die Art von Unternehmen, die zu fördern Northern Gritstone sich zur Aufgabe gemacht hat. Als Absolvent unseres Venture-Building-Programms NG Studios verbindet das Unternehmen erstklassige Wissenschaft mit einem klaren Weg zur kommerziellen Umsetzung. Mit seiner skalierbaren, kostengünstigeren Lösung hat der MicroLED-Massentransfer-Montageprozess von Pixel-Flo das Potenzial, MicroLED-Displays für den Massenmarkt zu erschließen.“ 

    John Williams, General Partner bei SCVC:  „Deep Tech ist voll von bahnbrechenden Technologien, die ein Problem suchen, das zu ihnen passt. Pixel-Flo hat das Prinzip umgedreht und eine elegante Lösung für den Engpass, der MicroLED bisher zurückgehalten hat, eine Display-Technologie, die in jeder Hinsicht überragende Leistungen erbringt. Das Investorenkonsortium spiegelt wider, was das Managementteam bereits aufgebaut hat.“ 

    Anne Umbach, Senior Investment Managerin beim HTGF:  „Aus eigener Erfahrung in der Display- und Printed-Electronics-Welt weiß ich, wie herausfordernd die Skalierung neuer Displaytechnologien ist. Pixel Flo adressiert mit seinem Ansatz genau das entscheidende Bottleneck im Micro-LED-Display-Markt. Das Team hat das Potenzial, eine zentrale Schlüsseltechnologie für die nächste Displaygeneration zu liefern.“  


    Über Pixel-Flo 
    Pixel-Flo entwickelt ein Verfahren zur Skalierung der MicroLED-Display-Fertigung. Basierend auf bahnbrechender akademischer Forschung der University of Sheffield löst das Spin-off mit seinem Continuous-Flo-Massentransfer-Fertigungsverfahren einen zentralen Engpass der Branche bei herkömmlichen Massentransfermethoden, die sich schlecht an die Panelgröße anpassen lassen. Die Continuous-Flo-Plattform basiert auf zwei proprietären Technologieelementen: MicroLED-Tinte und der Erweiterung branchenüblicher Beschichtungsanlagen. 

    Über Northern Gritstone 
    Northern Gritstone ist eine Investmentgesellschaft, die sich der Unterstuetzung ambitionierter Wissenschafts- und Technologieunternehmen im Norden Englands widmet. Ihre Philosophie lautet „Profit with Purpose“ und verbindet starke Rückflüsse für Investoren mit einem positiven gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einfluss. Unter dem Vorsitz von Lord Jim O’Neill hat das Unternehmen bislang 50 Investitionen getätigt. 

    Northern Gritstone arbeitet mit NG Innovation Services (NGIS) zusammen, seinen hochleistungsfähigen Wachstumsexperten für Wissenschafts- und Technologieunternehmen in der Frühphase. Die fünf Bereiche innerhalb von NGIS, zu denen auch NG Studios gehört, bringen ambitionierte Unternehmensgründer mit Finanzmitteln und Fachwissen zusammen, um ihre Unternehmen schnell zu skalieren. 

    Über SCVC 
    SCVC ist ein auf Deep Tech spezialisierter Investor und der offizielle Finanzierungsarm von Science Creates. Das Unternehmen investiert von der Pre-Seed-Phase bis zur Serie A in wegweisende Deep-Tech-Unternehmen. Sein Team aus erfahrenen Gründern arbeitet eng mit Start-ups zusammen, um bahnbrechende Wissenschaft in global wirksame Unternehmen zu verwandeln. 

    Über Parkwalk (Northern Universities Venture Fund) 
    Parkwalk ist der aktivste Investor Großbritanniens im Bereich von Universitäts-Spin-offs und unterstützt transformative Technologien, die von den führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen des Landes entwickelt wurden. Parkwalk konzentriert sich auf Investitionen in Unternehmen, die mit IP-geschützten Innovationen in den Bereichen DeepTech, HealthTech und CleanTech reale Herausforderungen angehen. 

    Als führender EIS-Fondsmanager mit einem verwalteten Vermögen von 400 Millionen Pfund hat Parkwalk über seine EIS-Fonds sowie über Unternehmensfonds, die für die Universitäten von Cambridge, Oxford, Bristol und das Imperial College verwaltet werden, in über 200 Unternehmen investiert. Parkwalk verwaltet außerdem in Zusammenarbeit mit Northern Gritstone den Northern Universities Venture Fund, der auf Chancen abzielt, die sich an den Universitäten von Leeds, Liverpool, Manchester und Sheffield ergeben. 

  • Textilkreislauf braucht smarte Sortierung: reverse.fashion sichert sich siebenstelliges HTGF-Investment

    Textilkreislauf braucht smarte Sortierung: reverse.fashion sichert sich siebenstelliges HTGF-Investment

    Textilkreislauf braucht smarte Sortierung: reverse.fashion sichert sich siebenstelliges HTGF-Investment

    • Das Berliner KI-Startup reverse.fashion sichert sich ein siebenstelliges Investment vom High-Tech Gründerfonds (HTGF)
    • Mit intelligenter, KI-gestützter Sortiertechnologie rationalisiert das Unternehmen die Kategorisierung von Textilien, senkt Prozesskosten und steigert die Erlöse für Kunden.
    • Fokus auf Markteintritt: Das frische Kapital wird genutzt, um bestehende Pilotprojekte auszuweiten und den gestarteten Markteintritt der neuen industriellen Sortierlösung line.sort voranzutreiben.

    Das Berliner KI-Startup reverse.fashion hat eine siebenstellige Erweiterung seiner Pre-Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das frische Kapital nutzt reverse.fashion, um den kommerziellen Rollout seiner KI-gestützten Sortierlösung voranzutreiben – und damit einen der größten Engpässe auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft in der Textilindustrie zu beseitigen.

    Team von reverse.fashion (Bild: reverse.fashion)

    Smarte Sortierung als Schlüssel zur zirkulären Mode

    Der Übergang zu einer echten Kreislaufwirtschaft in der Textilindustrie erfordert hochgradig effiziente Sortierprozesse, um Alttextilien präzise den optimalen Verwertungskanälen zuzuführen. Bisherige manuelle Prozesse stoßen hier an wirtschaftliche und kapazitäre Grenzen. An dieser Schnittstelle setzt reverse.fashion mit automatisierten Sortieranlagen an: Mithilfe von künstlicher Intelligenz kategorisieren und digitalisieren die Systeme Textilien präzise nach u.a. Zustand, Stil, Marke, Größe sowie Materialzusammensetzung. Dadurch können die Kleidungsstücke exakt für den Wiederverkauf oder das hochwertige Recycling sortiert werden.

    „Durch die signifikante Steigerung von Sortierqualität und Durchsatz steigern unsere Kunden ihre Produktivität um 40 % und erzielen gleichzeitig eine Erlössteigerung von etwa 20 %“, so Dr. Karsten Pufahl, Mitgründer von reverse.fashion.

    Bild: reverse.fashion

    Erfolgreiche Piloten und Markteinführung von line.sort

    Die erweiterte Pre-Seed-Finanzierung ermöglicht es dem Unternehmen, den nächsten strategischen Meilenstein zu realisieren: den kommerziellen Markteintritt. In den kommenden Monaten werden die bereits erfolgreich laufenden Pilotprojekte mit dem Softwareprodukt co.sort intensiv fortgeführt. Gleichzeitig findet gerade die Markteinführung der Gesamtlösung line.sort statt, um automatisierte Sortierprozesse flächendeckend im Markt zu etablieren.

    „Mit der erfolgreichen Pilotphase und dem aktuellen Markteintritt treten wir in eine neue Unternehmensphase ein. Umso mehr freuen wir uns, mit dem HTGF einen erfahrenen Partner an unserer Seite zu wissen“, so Mitgründer Mario Osterwalder von reverse.fashion.

    „Steigende regulatorische Anforderungen wie EPR und EU‑Vorgaben treiben die Transformation der Textilbranche voran. reverse.fashion adressiert mit seiner KI‑Technologie ein zentrales Bottleneck und schafft die Grundlage für mehr Effizienz und Profitabilität. Wir freuen uns sehr, dieses visionäre Team auf seinem Weg zu begleiten“, sagt Dr. Anne Umbach, Senior Investment Managerin beim HTGF.


    Über reverse.fashion
    reverse.fashion wurde 2024 als Spin-off aus der Technischen Universität Berlin (Fachgebiet Mikro- und Feingerätetechnik, Prof. Dr. Dirk Oberschmidt) gegründet. Die Technologie basiert auf geistigem Eigentum (IP), das im Rahmen gemeinsamer Forschungsprojekte der TU Berlin, der Freien Universität Berlin (FU Berlin) und der circular.fashion GmbH entwickelt wurde. Das Unternehmen wurde von Dr. Karsten Pufahl, Paul Doertenbach und Mario Osterwalder gegründet und beschäftigt aktuell 12 Mitarbeitende.