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  • INLEAP Photonics sichert sich Pre-Seed-Finanzierung und entwickelt laserbasierte Drohnenabwehr für Defence und kritische Infrastruktur 

    INLEAP Photonics sichert sich Pre-Seed-Finanzierung und entwickelt laserbasierte Drohnenabwehr für Defence und kritische Infrastruktur 

    INLEAP Photonics sichert sich Pre-Seed-Finanzierung und entwickelt laserbasierte Drohnenabwehr für Defence und kritische Infrastruktur 

    Das Tech-Unternehmen INLEAP Photonics tritt nach Abschluss seiner Pre-Seed-Finanzierungsrunde im Sommer 2025 aus der Stealth-Phase hervor.

    Die Runde wurde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) angeführt, mit Beteiligung von Ventis Capital sowie weiteren privaten Investoren. Das Kapital fließt direkt in die Skalierung des bereits erfolgreich getesteten laserbasierten Abwehrsystems INLEAP® FASTLIGHT® SHIELD, das die Reaktionszeit gegenüber asymmetrischen Bedrohungen auf Bruchteile von Sekunden verkürzt. 

    Das Managementteam von INLEAP Photonics: Felix Wellmann, Katharina Haas, Marius Lammers (v.l.n.r.)  (Bild: INLEAP Photonics)

    Laserbasierte Antwort auf ein reales Sicherheitsproblem 

    Drohnen sind längst ein operatives Risiko: schnell verfügbar, kostengünstig, flexibel einsetzbar und in vielen Szenarien schwer zu stoppen. Betreiber kritischer Infrastruktur, Behörden und Streitkräfte benötigen Fähigkeiten, die innerhalb von Sekunden wirken, präzise bleiben, wiederholbar einsetzbar sind und sich auch in sensiblen Umgebungen verantwortungsvoll betreiben lassen. INLEAP Photonics adressiert diese Lücke mit einer Technologie, die aus industriellen Hochgeschwindigkeitsumgebungen stammt und für sicherheitskritische Anwendungen weiterentwickelt wurde. 

    Erprobte Technologie als Basis für FASTLIGHT® SHIELD 

    Die Kerntechnologie INLEAP® FASTLIGHT® – ursprünglich für laserbasierte Hochgeschwindigkeitsprozesse wie Additive Fertigung und Batteriezellenproduktion entwickelt – ermöglicht eine ultraschnelle und präzise Laserstrahllenkung. 

    Auf dieser industriell validierten Plattform basiert INLEAP® FASTLIGHT® SHIELD: 
    ein laserbasiertes Abwehrsystem, das Drohnen durch hochpräzise Energieeinbringung an identifizierten Schwachstellen neutralisiert – in sehr kurzen Zeitfenstern, mobil einsetzbar und ausgelegt auf wiederholte Operationen. 

    INLEAP Photonics hat das erste System erfolgreich entwickelt, getestet und erweitert nun gezielt die operativen und leistungstechnischen Bereiche für reale Einsatzumgebungen. 

    Shelter (mobile Zentrale beim Testen von INLEAP® FASTLIGHT® SHIELD)  (Bild: INLEAP Photonics)

    Dr.-Ing. Marius Lammers, CEO von INLEAP Photonics: 
    „Wir begegnen der asymmetrischen Drohnenbedrohung mit technologischer Überlegenheit. Die aktuelle Sicherheitslage erlaubt keine langsamen Lösungen. Unser System schließt die zeitliche Lücke zwischen Detektion und Wirkung. Mit dem Kapital haben wir unseren Prototypen konsequent in Richtung Einsatzreife geführt und bieten der deutschen Industrie sowie staatlichen Akteuren eine souveräne Verteidigungsfähigkeit gegen Bedrohungen aus der Luft.“ 

    Dr.-Ing. Felix Wellmann, CTO von INLEAP Photonics: 
    „Unsere industrielle Expertise ermöglicht eine Laserstrahlführung mit Geschwindigkeiten, die aktuelle Systeme nicht erreichen können. Der Prototyp hat gezeigt, dass wir agile Ziele in Millisekunden abwehren können. Jetzt übertragen wir diese Präzision in ein robustes Gesamtsystem, das skalierbar ist und kritische Infrastruktur wie militärische Objekte effektiv schützt.“ 

    Dr. Koen Geurts, Senior Investment Manager beim HTGF: 
    „INLEAP Photonics adressiert mit seinem laserbasierten Ansatz ein hochrelevantes Zukunftsfeld zwischen Deep-Tech und Defence. Lasereffektoren für Drohnen- und Luftabwehr gehören zu den klar wachsenden Technologiefeldern, die nur wenige Unternehmen beherrschen. Die Präzision und Leistungsfähigkeit von INLEAP ist außergewöhnlich. Die Ambition ist klar: INLEAP soll ein globaler Player werden.“ 

    Nach erfolgreicher Demonstration der Kernfähigkeit arbeitet INLEAP Photonics nun an der operativen Skalierung, dazu gehören die Erweiterung der Leistungsbereiche, die Validierung in realen Einsatzszenarien sowie die Weiterentwicklung der Systemintegration in bestehende Sicherheitsarchitekturen. 


    Über INLEAP Photonics 
    INLEAP Photonics ist ein deutsches Hightech-Unternehmen, das ultraschnelle und präzise Laserstrahllenksysteme produziert und vertreibt. Das Unternehmen entwickelt und industrialisiert leistungsfähige Lasertechnologie für zwei Anwendungsfelder: die Steigerung von Effizienz und Produktivität in der industriellen Fertigung sowie den sicheren Schutz von Menschen und kritischer Infrastruktur vor Drohnen. 

    Aus der industriell erprobten INLEAP® FASTLIGHT® Technologie ist mit INLEAP® FASTLIGHT® SHIELD eine laserbasierte Lösung zur kontrollierten und augensicheren Drohnenabwehr entstanden. Sie ermöglicht den Einsatz auch in sensiblen und urbanen Umgebungen – zuverlässig, präzise und ohne Kollateralschäden. 

    INLEAP Photonics wurde als Spin-off aus dem Laser Zentrum Hannover e. V. heraus gegründet und vereint tiefgehende Expertise im Bereich der Optik und Lasersystemtechnik mit industrieller Robustheit. Das Unternehmen richtet sich an industrielle Anwender, öffentliche Auftraggeber sowie sicherheitsrelevante Organisationen in Europa. Weitere Informationen unter: www.inleap-photonics.com

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds  
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.  

    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.  
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.  

    Über Ventis Capital 
    Ventis Capital ist ein von einer Unternehmerfamilie getragener Venture Capital Fonds mit Sitz in Deutschland, der in frühphasige, technologiegetriebene Unternehmen investiert. Der Fokus liegt auf Gründerteams, die mit innovativen Technologien konkrete industrielle, gesellschaftliche oder wirtschaftliche Herausforderungen adressieren. Ventis Capital begleitet seine Portfoliounternehmen langfristig und unterstützt sie neben Kapital auch mit strategischer und unternehmerischer Expertise beim Aufbau und der Skalierung nachhaltiger Geschäftsmodelle. 

    Ansprechpartner Presseanfragen 
    Charlene Schmeck 
    Senior Communications Consultant, PIABO Communications 
    Tel.: +49 172 5672096 
    E-Mail: INLEAP-Photonics@piabo.net 

  • HTGF-Geschäftsführung übernimmt Verantwortung für DTCF

    HTGF-Geschäftsführung übernimmt Verantwortung für DTCF

    HTGF-Geschäftsführung übernimmt Verantwortung für DTCF

    Im Rahmen der im November angekündigten Integration des DTCF haben Romy Schnelle, Sebastian Borek und Dr. Achim Plum am 1. Februar die Geschäftsführung der Deep Tech und Climate Fonds Management GmbH übernommen. Die Teams von DTCF und HTGF arbeiten eng zusammen, um eine schlagkräftige, integrierte public-private VC-Plattform aufzubauen. Dr. Elisabeth Schrey und Tobias Faupel, die bisherige Geschäftsführung, sind in neuer Rolle als Venture Partner an diesem Prozess beteiligt.

  • Twogee Biotech sichert 2,2 Mio. Euro Seed-Finanzierung zur industriellen Umsetzung zirkulärer Biomasse-Wertschöpfung

    Twogee Biotech sichert 2,2 Mio. Euro Seed-Finanzierung zur industriellen Umsetzung zirkulärer Biomasse-Wertschöpfung

    Twogee Biotech sichert 2,2 Mio. Euro Seed-Finanzierung zur industriellen Umsetzung zirkulärer Biomasse-Wertschöpfung

    • Twogee Biotech sichert mehr als 2 Mio. € Seed-Finanzierung, um seine Enzymplattform für die industrielle Nutzung von Biomasse-Restströmen zu kommerzialisieren und die chemische Industrie durch Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Bausteine zu transformieren.
    • Gegründet 2024 in München: Twogee entwickelt kundenspezifische Enzymlösungen sowie deren Produktionsstämme vom Labor bis in die industrielle Produktion. Erste MVPs sind verfügbar, Pilotprojekte mit Industriepartnern laufen, eigene Labore und Bioreaktoren sind aufgebaut.
    • Vorteil für Industriepartner: Fossile und lebensmittelbasierte Rohstoffe können durch lokal produzierte, CO₂-arme Alternativen wie 2G-Zucker ersetzt werden. So entstehen neue zirkuläre Wertschöpfungsketten aus bisher wirtschaftlich niederwertig genutzten Biomasse-Seitenströmen.

    Twogee Biotech, ein Münchner Biotechnologie-Startup für maßgeschneiderte Enzymlösungen zur industriellen Verwertung von Biomasse zu nachhaltigen Rohstoffen, hat erfolgreich seine Seed-Finanzierungsrunde über 2,16 Mio. Euro abgeschlossen. Zu den Investoren zählen der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Bayern Kapital, sowie strategische Partner wie AgriFoodTechVenture Alliance und HeinzEntsorgung.

    Gründer von Twogee Biotech (Bild: Twogee)

    Twogee Biotech ermöglicht Industriepartnern die wirtschaftliche Umwandlung bislang niedrigwertig genutzter Biomasse-Rest- und Nebenströme in nachhaltige Rohstoffe der zweiten Generation (2G, reststoffbasiert im Gegensatz zu 1G, lebensmittelbasiert), insbesondere Zucker für Bio- und SynBio-Anwendungen. Grundlage ist eine prädiktive Entwicklungsplattform, die Enzym-Screening, Stammengineering und Fermentation von Anfang an industrienah integriert und damit Entwicklungszeiten verkürzt sowie Skalierungsrisiken reduziert.

    Das 2024 von Frank Wallrapp und Helge Jochens – mit jeweils über zehn Jahren gemeinsamer Industrieerfahrung in der Biotechnologie – gegründete und durch den BioM MAxL Incubator unterstützte Unternehmen beschleunigt mit dem eingeworbenen Kapital die Entwicklung und Kommerzialisierung seiner Technologie. Erste MVPs und bezahlte Pilotprojekte mit Industriepartnern sind bereits umgesetzt; ein Lizenzmodell auch für die lokale Enzymproduktion beim Kunden senkt Kosten und CO₂-Emissionen und ermöglicht den Aufbau dezentraler, zirkulärer Wertschöpfungsketten.

    „Viele industrielle Reststoffe enthalten erhebliche ungenutzte Wertschöpfung“, sagt Frank Wallrapp, CEO von Twogee Biotech. „Wir helfen unseren Partnern, diese Potenziale mit minimalem Integrationsaufwand und klarer wirtschaftlicher Perspektive zu erschließen.“

    Helge Jochens, CTO und Mitgründer, ergänzt: „Ein wesentlicher Teil der Finanzierung fließt in den Ausbau unserer neuen Labore im IZB mit prädiktiven Bioreaktorsystemen sowie in die Verstärkung unseres Teams um erfahrene Prozess- und Scale-up-Experten. So stellen wir sicher, dass unsere Entwicklungen reproduzierbar und wirtschaftlich in den Produktionsmaßstab unserer Kunden übertragbar sind.“

    Mit der abgeschlossenen Seed-Finanzierung positioniert sich Twogee Biotech als technologischer Entwicklungspartner für Industrieunternehmen, die ihre bestehenden Anlagen und Stoffströme in zirkuläre, CO₂-arme Wertschöpfungssysteme überführen wollen.

    Tilmann Petersen, Investment Manager beim HTGF, ergänzt: “Als HTGF sind wir sehr stolz, in Twogee Biotech zu investieren. Mit der kundenspezifischen Enzym-Technologie wird ein wirklicher ‚Enabler‘ der zirkulären Ökonomie aufgebaut, mit dem viele nachgelagerten Industrien das lange erhoffte Wachstumspotenzial ausschöpfen können. 2G-Rohstoffe haben die Chance, ein wirklicher Game Changer zu sein, wenn Nachhaltigkeit und höhere Gewinne wie hier Hand in Hand gehen.“

    Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital, ergänzt: „Twogee Biotech verbindet industrielle Biotechnologie mit einem klaren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft, indem biologische Rest- und Nebenströme mithilfe maßgeschneiderter Enzymlösungen wirtschaftlich in hochwertige Rohstoffe der zweiten Generation überführt werden. Bayern Kapital verfügt über langjährige Erfahrung und umfassende Expertise im Life-Science- und Biotech-Umfeld und hat bereits verschiedene aufstrebende Unternehmen aus diesen Bereichen nachhaltiges Wachstum ermöglicht. Twogee Biotech erweitert unser Portfolio damit ideal um ein Unternehmen mit Fokus auf weiße Biotechnologie und Bioökonomie und einen Ansatz, der Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit und industrielle Skalierbarkeit überzeugend zusammenbringt. Wir sehen hier ein großes Potenzial und freuen uns darauf, das Unternehmen auf seinem Wachstumspfad zu begleiten.“

    Produkt von Twogee Biotech (Bild: Twogee Biotech)

    Über Twogee Biotech
    Twogee Biotech ist ein 2024 gegründetes Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Martinsried, München. Basierend auf ihrer innovativen Plattform entwickelt das Unternehmen maßgeschneiderte Enzym- und Stammlösungen zur industriellen Umwandlung biogener Seiten- und Reststoffe in nachhaltige Rohstoffe der zweiten Generation. Twogee ermöglicht effiziente Verwertung von Biomasse-Seitenströmen, und der chemischen Industrie den Übergang zu einer zirkulären, CO₂-armen Wertschöpfung – wirtschaftlich, skalierbar und kundenorientiert. Weitere Informationen unter twogee-biotech.com oder auf LinkedIn.

    Medienkontakt
    Twogee Biotech GmbH
    Frank Wallrapp, CEO
    T.: +49 (0) 176 99389763
    frank.wallrapp@twogee-biotech.com

    Über Bayern Kapital
    Bayern Kapital ist einer der erfahrensten und finanzstärksten Venture-Capital-Investoren im DACH-Raum. Mit rund 1,3 Milliarden Euro Assets under Management, über 120 aktiven Portfoliounternehmen und Ticketgrößen von bis zu 50 Millionen Euro pro Unternehmen zählt Bayern Kapital zu den wenigen Investoren im Markt, die von Pre-Seed bis hin zu globalen Wachstums- und Scaleup-Runden aus einer Hand finanzieren. Als öffentlicher Venture-Capital-Investor investiert Bayern Kapital dabei im Konsortium mit führenden nationalen und internationalen Venture-Capital-Fonds und begleitet Tech-Startups und -Scaleups als zuverlässiger Ankerinvestor über mehrere Finanzierungsrunden.

    Seit 1995 hat Bayern Kapital rund 390 Startups und Scaleups mit über 675 Millionen Euro eigenem Beteiligungskapital aus Bereichen wie DeepTech, Life Sciences, KI, Climate-Tech, SaaS, New Space und Quantentechnologie finanziert. Zu den zahlreichen Erfolgsgeschichten aus dem Freistaat zählen EGYM, plancq, Isar Aerospace, Tubulis, Marvel Fusion und OroraTech.

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.

    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

    Medienkontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager
    T.: +49 228 – 82300 – 121
    t.jacob@htgf.de

    Über die AgriFoodTech Venture Alliance
    Die AgriFoodTech Venture Alliance ist ein strategisches Investitionsvehikel, das von der BayWa AG, der Bindewald + Gutting Mühlengruppe und der MULTIVAC Gruppe gegründet wurde.

    Ziel ist die Förderung von nachhaltigen und innovativen Produkten und Technologien in und entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette. Eine Investitionsvehikel, das weit über die reine Bereitstellung von Kapital hinausgeht und von gemeinsamem Brainstorming über Tests und Pilotprojekte bis hin zur Entwicklung von Produkten & Dienstleistungen oder Vertriebskooperationen reicht, mit Zugang zum globalen Netzwerk der Partner.

    Über die HEINZ Gruppe
    Die HEINZ Gruppe ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Moosburg und seit über 90 Jahren in den Bereichen Entsorgung, Recycling sowie Transport und Logistik tätig. Als regional stark verwurzelter Dienstleister der Kreislaufwirtschaft verbindet HEINZ langjährige Erfahrung mit einem klaren Blick in die Zukunft. Neben kontinuierlichen Investitionen in nachhaltige Infrastruktur und moderne Recyclinglösungen engagiert sich die HEINZ Gruppe

    gezielt in Start-ups, um frühzeitig Zugang zu innovativen Technologien und neuen Ansätzen im Bereich Recycling und Ressourceneffizienz zu erhalten. Ziel ist es, aktiv an der Weiterentwicklung zukunftsfähiger Lösungen mitzuwirken und die Transformation der Kreislaufwirtschaft langfristig mitzugestalten.

  • Co-reactive sichert 6.5 Mio. € Seed-Finanzierung für CO2-negative BaustoA-technologie

    Co-reactive sichert 6.5 Mio. € Seed-Finanzierung für CO2-negative BaustoA-technologie

    Co-reactive sichert 6.5 Mio. € Seed-Finanzierung für CO2-negative Baustofftechnologie

    • Das Climate-Tech-Start-up Co-reactive schließt eine Seed-Finanzierung in Höhe von insgesamt 6,5 Mio. € ab.
    • Die Technologie des Unternehmens mineralisiert CO₂ kontinuierlich und verwandelt Emissionen in leistungsfähige, CO₂-negative Zementersatzstoffe (SCMs). 
    • Die Finanzierungsrunde wird vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) angeführt. Weitere Investoren: NRW.Bank, HBG Ventures, AFI Ventures (der Frühphasen Impact Arm von Ventech), Evercurious VC sowie Climate Tech Business Angels. Zusätzlich erhält das Unternehmen Fördermittel des BMWE im siebenstelligen Bereich.
    • Co-reactive skaliert nun vom Prototypen zur kontinuierlichen 1.000-t-Demonstrationsanlage und bereitet industrielle Pilotanlagen im Zehntausend-Tonnen-Maßstab vor.

    Das 2024 gegründete Climate-Tech Start-up Co-reactive aus NRW hat eine Seed-Finanzierungsrunde über insgesamt 6,5 Mio. € abgeschlossen. Mit dem Kapital wird die CO₂-Mineralisierungstechnologie des Unternehmens, die CO2 nutzbar macht und nachhaltig als performante Baustoffe bindet, vom Prototyp zur industriellen Anwendung skaliert.  

    Co-reactive Gründungsteam (v.l. Dr. Andreas Bremen (CEO), Orlando Kleineberg (CTO), Willi Peter (CCO)) (Bild: Co-reactive)

    Die Runde wird vom HTGF angeführt. Darüber hinaus investieren NRW.Bank, HBG Ventures, AFI Ventures (der Frühphasen Impact Arm von Ventech), Evercurious VC sowie ein Netzwerk erfahrener Climate Tech Business Angels. Weitere Unterstützung erfährt das Unternehmen durch Förderungen wie der Bundesförderung Industrie und Klima (BIK) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).

    Co-reactive hat einen kontinuierlichen Prozess entwickelt, der CO₂ gemeinsam mit natürlichen Mineralien wie beispielsweise Olivin oder metallurgischen Schlacken (EAF & BOF) in CO₂-negative Supplementary Cementitious Materials (SCMs) umwandelt. Die Materialien ermöglichen eine signifikante Verringerung des Klinkeranteils in Zement und Baustoffen – und damit eine deutliche Reduktion ihres CO₂-Fußabdrucks. Gleichzeitig tragen sie zur Druckfestigkeit und Dauerhaftigkeit von Baustoffen bei. Die Lösung ist als Drop-in-Technologie konzipiert und lässt sich problemlos in bestehende Produktionsprozesse integrieren.  

    Damit adressiert Co-reactive zwei zentrale Herausforderungen der Branche:  

    • Hohe Emissionen: Die Zementproduktion verursacht rund acht Prozent der globalen CO₂-Emissionen. Mit steigender CO₂-Bepreisung drohen sich die Herstellungskosten in der kommenden Dekade zu verdoppeln.
    • Rohstoffmangel: Klassische Zementersatzstoffe wie Flugasche und Hüttensand werden durch den Kohleausstieg und die Transformation der Stahlindustrie zunehmend knapp.

    Mit der Seed-Finanzierung skaliert Co-reactive seinen derzeitigen Labor- und Pilotbetrieb zunächst in Q2 2026 auf eine durchgängig betriebene Demonstrationsanlage mit rund 1.000t Kapazität pro Jahr. Parallel bereitet das Unternehmen gemeinsam mit Industriepartnern First-of-a-Kind-Anlagen im Zehntausend-Tonnen-Maßstab vor, die ab 2027 biogene oder prozessbedingte CO₂-Ströme in der Zement- und Stahlindustrie vor Ort mineralisieren sollen.

    Stimmen zur Finanzierung

    Dr.-Ing. Andreas Bremen, Mitgründer und CEO von Co-reactive: „Förderung und Wissenschaft sind die Basis – echte Transformation entsteht erst durch unternehmerisches Handeln. Mit den richtigen Mitgründern und einem interdisziplinären Team bringen wir CO₂-Mineralisierung aus dem Labor in den industriellen Dauerbetrieb. Die Unterstützung unserer Finanzierungspartner mit dem HTGF als Lead Investor gibt uns die Schlagkraft, den Funktionsbeweis mit einer 1.000-t-Demonstrationsanlage zu liefern und die Skalierung gemeinsam mit der Industrie vorzubereiten. Wir bauen eine Lösung auf, die heute dringend gebraucht wird, damit sie morgen im industriellen Maßstab wirken kann.“

    Anna Stetter, Investment Manager, HTGF: „Die Bauindustrie steht vor einem Wendepunkt: Klassische Zementersatzstoffe wie Hüttensand und Flugasche werden durch die Dekarbonisierung knapp und teuer – die Preise für Flugasche haben sich in den letzten zwei Jahren teilweise vervierfacht. Co-reactive bietet eine skalierbare Alternative, die nicht nur CO₂-negativ ist, sondern sich als Drop-in-Lösung in bestehende Prozesse integrieren lässt. Mit starken Unit Economics und einem erfahrenen Team aus Mineralisierungs- und Anlagenbauexperten hat Co-reactive das Potenzial, die Branche nachhaltig zu verändern.“

    Co-reactive Team (Bild: Co-reactive)

    Über Co-reactive
    Co-reactive GmbH ist ein 2024 gegründetes und über das EXIST Programm des BMWE gefördertes Climate-Tech-Start-up mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen entwickelt eine kontinuierliche CO₂-Mineralisierungstechnologie, die aus abgeschiedenem CO₂ und magnesium-/calciumhaltigen Silikatmineralen wie Olivin oder metallurgischen Schlacken neuartige, hochreaktive Supplementary Cementitious Materials (CO-SCMs) herstellt. Die CO-SCMs besitzen einen negativen CO₂-Fußabdruck und ermöglichen eine signifikante Verringerung des Klinkeranteils in Zement und Baustoffen, ohne
    Leistungseinbußen in Kauf zu nehmen. Co-reactive arbeitet entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit CO₂- und RohstoRlieferanten, Zement- und Betonproduzenten sowie Zertifizierungsstellen zusammen, um den Weg von der Pilotanlage hin zu großskaligen industriellen Anlagen im 100- bis 300-kt-Maßstab zu ebnen. Das Team vereint Expertise in CO2-Mineralisierung, Anlagenbau in der Schwerindustrie sowie Kommerzialisierung und verfügt über Erfahrung in der Skalierung nachhaltiger Technologien.

    Kontakt
    Co-reactive GmbH
    Willi Peter, Co-founder & Chief Commercial Officer
    willipeter@co-reactive.com

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.   
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.  

    Medienkontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager
    T.: +49 228 – 82300 – 121
    t.jacob@htgf.de

  • Altavo schließt Series A2 zur Entwicklung seiner Künstlichen Stimme ab

    Altavo schließt Series A2 zur Entwicklung seiner Künstlichen Stimme ab

    Altavo schließt Series A2 zur Entwicklung seiner Künstlichen Stimme ab

    Die Altavo GmbH, ein Medizintechnik-Startup für KI-basierte Stimmrehabilitation, hat am 12. Januar 2026 erfolgreich eine Series A2 Finanzierungsrunde abgeschlossen. Ein europäisches Konsortium unter Führung von Novalis Biotech und Beteiligungsmanagement Thüringen investiert € 3 Mio. in die Entwicklung von Altavos innovativer Künstlicher Stimme.

    Altavos Künstliche Stimme soll stimmlosen Menschen, beispielsweise nach einer Kehlkopfentfernung oder bei künstlicher Beatmung, ihre eigene, natürlich klingende Stimme wiedergeben. Die dafür in Zusammenarbeit mit Forschern an der Technischen Universität Dresden entwickelte „Silent Speech“-Technologie beruht auf nicht-invasiver Radarsensorik und neuesten KI-Algorithmen. 

    Die Co-Founder von Altavo: Timo Stich (CTO) und Rudolf von Bünau (CEO) (Bild: Altavo)

    An der aktuellen Runde beteiligen sich neben den beiden Lead-Investoren Novalis Biotech (Gent, Belgien) und Beteiligungsmanagement Thüringen unter anderem: TGFS Technologiegründerfonds Sachsen, High-Tech Gründerfonds (HTGF), TUDAG TU Dresden AG, Ostwerk GmbH und private Einzelinvestoren. 

    Die jetzt abgeschlossene Series A2 wird den weiteren Unternehmensaufbau, klinische Studienarbeit, sowie die Entwicklung des Serienprodukts finanzieren. Altavos Technologie hat das Potenzial, die Lebensqualität stimmloser Menschen zu verbessern und eröffnet grundsätzlich neue Möglichkeiten in der lautlosen Interaktion zwischen Mensch und Technik. 

    „Wir freuen uns über den starken Rückhalt aus unserem bestehenden europäischen Investorenkreis und über die neuen Investoren, die in dieser Runde an Bord gekommen sind. Mit der A2-Runde sind wir bestens aufgestellt für die nächsten Schritte auf dem Weg zur Künstlichen Stimme für stimmlose Menschen.“ 
    Rudolf von Bünau, Geschäftsführer und Mitgründer, Altavo GmbH 

    „Altavos entwicklerischer und klinischer Fortschritt und das erfahrene Führungsteam haben uns überzeugt, auch in der A2-Runde dabei sein zu wollen – zusammen mit dem Beteiligungs-management Thüringen in der Rolle des Co-Lead Investors.“ 
    Jaroslav Belotserkovsky, Investment Manager, Novalis Biotech  

    „Altavo bleibt ein Vorzeigebeispiel für die Translation von universitärer Forschung in Startup-Unternehmen und für erfolgreiche Förderpolitik in Mitteldeutschland, über Bundeslandgrenzen hinaus. Wir freuen uns, das erfahrene Altavo-Team bei der Realisierung seiner ehrgeizigen Vision begleiten zu können.“  
    Michael Thiele, Investment Manager, bm |t beteiligungsmanagement thüringen gmbh und Sören Schuster, Geschäftsführer, TGFS Technologiegründerfonds Sachsen 

    Altavo Team (Bild: Altavo)

    Über Altavo 
    Die Altavo GmbH ist ein im Februar 2021 gegründetes Medizintechnik-Startup mit Sitz in Dresden. Auf der Basis von nicht-invasiver Radarsensorik und künstlicher Intelligenz entwickelt Altavo Prothetik, um die Rehabilitation stimmloser und stimmlich stark eingeschränkter Patienten zu verbessern. An seinen Standorten Dresden und Jena beschäftigt Altavo aktuell 16 Mitarbeitende mit langjähriger Erfahrung in den Feldern KI / Data Science, Sprachtechnologie, Hochfrequenztechnik, Medizintechnik und Stimmtherapie.  

    Altavo kooperiert mit der Professur für Sprachtechnologie und Kognitive Systeme sowie der Professur für Hochfrequenztechnik an der Technischen Universität Dresden. Die Zusammenarbeit wird im Rahmen des SEMECO-Zukunftsclusters im Projekt „B3 / MUSIK“ vom Freistaat Sachsen gefördert und von der Europäischen Union kofinanziert.  

    Pressekontakt: 
    Rudolf v. Bünau
    rudolf.vonbuenau@altavo.eu 

    Über Novalis Biotech 
    Novalis Biotech (Gent, Belgien) ist ein Frühphasen Venture Capital Investor, der in Technologien investiert, die das Gesundheitswesen revolutionieren. Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Digitalisierung der Lebenswissenschaften, mit den Schwerpunkten Bioinformatik, Genomik und Diagnostik. Novalis ist überzeugt von der Anwendung innovativer Technologien zum Fortschritt in der Prävention, Diagnose oder Behandlung von Krankheiten.  

    Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.noval.is 

    Über bm | t beteiligungsmanagement thüringen 
    Die bm|t mit Sitz in Erfurt ist eine Tochter der Thüringer Aufbaubank und die führende Adresse für Beteiligungen in Thüringen. Die bm|t führt aktuell zwölf Fonds mit einem Gesamtvolumen von rund 445 Mio. EUR, die sich an innovativen Unternehmen nahezu aller Branchen und in allen Phasen der Unternehmensentwicklung – sowohl in der Gründungs- als auch in der Wachstumsphase oder in Unternehmensnachfolgesituationen beteiligen. 

    Weitere Informationen finden Sie unter www.bm-t.de  

    Pressekontakt:  
    Michael Thiele
    michael.thiele@bm-t.de 

    Über den TGFS Technologiegründerfonds Sachsen 

    Der TGFS ist Eigenkapitalinvestor für wissensbasierte, technologieorientierte Start-ups in Sachsen. Er ist führender Gründungsfinanzierer im Freistaat und begleitet Teams mit Venture Capital und Managementunterstützung sowohl in der Seed- als auch Start-up-Phase. Eine Beteiligung des TGFS erschließt Portfoliounternehmen den Zugang zu weiteren internationalen Investoren. 

    Der Fonds wurde 2008 vom Freistaat Sachsen (u.a. mit EFRE-Mitteln) und sächsischen Finanzinstituten erstmals aufgelegt und hat seither in nunmehr der dritten Fondsgeneration über 100 Start-ups begleitet. 

    Pressekontakt:  
    Sören Schuster
    Tel. +49 172 2001097
    soeren.schuster@cfh.de 

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 

    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. 

    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.

    Pressekontakt:  
    Tobias Jacob
    Senior Marketing & Communications Manager
    Tel. +49 228 82300 121
    t.jacob@htgf.de 

    Über Ostwerk 
    Die Ostwerk GmbH ist als hundertprozentige Tochter der Sparda-Bank Berlin eG eine im Jahr 2024 gegründete Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen investiert als partnerschaftlicher Investor Eigenkapital in junge Unternehmen, die ihre regionale Verantwortung nachhaltig wahrnehmen und damit Zukunftsperspektiven im Osten Deutschlands schaffen wollen. Das Unternehmen verbindet finanzielle Beteiligung mit strategischer Unterstützung sowie einem werte- und netzwerkbasierten Ansatz, um langfristige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung zu ermöglichen. Ostwerk ist in allen sechs ostdeutschen Bundesländern aktiv und richtet sich gezielt an junge Unternehmen mit regionalem und gesellschaftlichem Anspruch. 

    Pressekontakt:  
    Johannes Ulrich und Franz Neumann (Geschäftsführer), 
    hallo@ost-werk.de
    www.ost-werk.de 

  • Cancilico stellt 2,5 Mio. Euro Finanzierungsrunde zur Skalierung KI-gestützter Knochenmarkdiagnostik auf  

    Cancilico stellt 2,5 Mio. Euro Finanzierungsrunde zur Skalierung KI-gestützter Knochenmarkdiagnostik auf  

    Cancilico stellt 2,5 Mio. Euro Finanzierungsrunde zur Skalierung KI-gestützter Knochenmarkdiagnostik auf  

    Cancilico, ein auf Blutkrebs spezialisiertes KI-Diagnostik-Startup, gab heute den erfolgreichen Abschluss seiner Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 2,5 Millionen Euro bekannt. Die Investition wurde von einem starken Konsortium angeführt, darunter der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der TGFS – Technologiegründerfonds Sachsen, die GEDAD GmbH (Investitionsvehikel der Familie Ehninger) und die ROI Verwaltungsgesellschaft (Roland Oetker). 

    Diese Kapitalzufuhr wird Cancilicos Mission beschleunigen, die KI-basierte Diagnosesoftware MyeloAID als Routinewerkzeug zu etablieren, um die Versorgungsqualität für Blutkrebspatienten weltweit zu verbessern und die Entwicklung digitaler Biomarker bei hämatologischen Malignomen voranzutreiben. 

    MyeloAID zielt darauf ab, die Diagnose hämatologischer Erkrankungen grundlegend zu verändern, indem fortschrittliche künstliche Intelligenz genutzt wird, um Knochenmarkproben mit beispielloser Geschwindigkeit und Genauigkeit zu analysieren. Das zugrundeliegende Datenmodell der KI-Diagnostik von Cancilico basiert auf einem großen, validierten Datensatz verschiedener hämatologischer Erkrankungen sowie Daten von gesunden Individuen. Partnerschaften mit hämatopathologischen Zentren erweitern das Datenmodell kontinuierlich, und Kooperationen mit Pharmapartnern zeigen erste Ergebnisse für eine beschleunigte Entwicklung von Biomarkern und therapeutischen Optionen bei hämatologischen Erkrankungen. 

    Insbesondere angesichts des Mangels an ausgebildeten Hämatologen sind solche unterstützenden Technologien dringend erforderlich, um die klinische Verfügbarkeit zu gewährleisten und Präzisionsmedizin möglich zu machen. Ein Alleinstellungsmerkmal von MyeloAID ist das Design als plattformunabhängige Lösung. Die Technologie kann auf jedem gängigen bildgebenden Mikroskop oder Scanner implementiert werden. Dies ermöglicht es Laboren, ihre diagnostischen Fähigkeiten zu erweitern, ohne die bestehende Hardware-Infrastruktur ersetzen zu müssen. Zudem ist die KI-Diagnostik bereits als „Research Use Only“ (RUO)-Variante über die PathoZoom® Scan & LiveView Suite von Smart In Media verfügbar und im Einsatz. 

    „Wir sind davon überzeugt, in ein herausragendes Team und eine überlegene Technologie zu investieren, die mit ihren ‚Research Use Only‘-Datenmodellen bereits kommerzielle Erfolge zeigt“, sagte Dr. Jörg Traub, Principal beim HTGF. „Das Team verbindet unternehmerischer Geist mit tiefem technischen und klinischen Wissen. Cancilico hat ein überzeugendes KI-Modell etabliert, das Trainingsdaten nutzt, die nicht nur Proben erkrankter Patienten, sondern auch Datensätze von Gesunden umfassen, was eine bessere und schnellere Klassifizierung ermöglicht.“  

    Das erfahrene und multidisziplinäre Team, bestehend aus CEO Markus Badstübner, CMO Dr. Moritz Middeke, Tim Schmittmann, Sebastian Riechert, Dr. Jan Eckardt, Dr. Karsten Wendt und Angel-Investor Prof. Gerhard Ehninger, agiert an der Schnittstelle von Data Science und klinischer Hämatologie. 

    „Wir stehen vor einem weltweiten Mangel an hämatologischen Fachkräften, während die Komplexität und Zahl der diagnostischen Fälle steigt“, sagte Markus Badstübner, CEO und Mitgründer von Cancilico. „Unser Ziel ist es, den Zugang zu Diagnostik auf Expertenniveau breit zugänglich zu machen. Diese Investition ermöglicht es uns, die regulatorischen Hürden von FDA und CE-IVDR zu nehmen und ein Tool auf den Markt zu bringen, das sich nahtlos in bestehende Labor-Hardware integriert – um die Patientenergebnisse ohne hohe Investitionskosten zu verbessern.“ 

    „Die Knochenmarkanalyse ist eine der komplexesten und zeitintensivsten Disziplinen in der Hämatologie“, fügte Dr. Moritz Middeke, CMO und Mitgründer, hinzu. „Indem wir unsere KI mit einem breiten Spektrum an gesunden und pathologischen Datensätzen trainiert haben, haben wir ein Werkzeug entwickelt, das als hochqualifizierter ‚digitaler Kollege‘ agiert. Diese Finanzierung ist ein entscheidender Schritt, um diese Technologie in die Labore zu bringen, wo sie helfen wird, schnellere und präzisere Diagnosen für Blutkrebspatienten zu stellen.“ 

    Das Cancilico-Team (Bild: Cancilico)

    Über Cancilico 

    Cancilico ist ein in Dresden ansässiges Health-Tech-Startup, das 2023 gegründet wurde. Das Unternehmen entwickelt KI-gesteuerte Diagnoselösungen für die Hämatologie mit dem Ziel, die Analyse von Blut und Knochenmark zu automatisieren und deren Genauigkeit zu verbessern. Die Mission ist es, modernste KI-Technologie in die Routine-Hämatologielabore zu bringen und so die Versorgung von Blutkrebspatienten weltweit zu verbessern. Das Gründerteam umfasst Markus Badstübner, Dr. Moritz Middeke, Tim Schmittmann, Sebastian Riechert, Dr. Jan Eckardt, Dr. Karsten Wendt und Gründungsinvestor Prof. Gerhard Ehninger. 

    Cancilico ist tief im sächsischen Life-Science-Ökosystem verankert, arbeitet eng mit dem regionalen Biotech-Netzwerk Biosaxony zusammen und leistet einen starken Beitrag zu den Clusters4Future-Initiativen SaxoCell und SEMECO. Innerhalb dieser Cluster können Startups wie Cancilico ihre Gründungsdynamik weiterentwickeln und mit schnellen Translationswegen verknüpfen. 

    Über High-Tech Gründerfonds (HTGF) 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. 
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn

    Über TGFS – Technologiegründerfonds Sachsen 
    Der TGFS Technologiegründerfonds Sachsen stellt technologieorientierten Gründerinnen und Gründern Beteiligungskapital für die Seed- und Start-up-Phase zur Verfügung. Der Fonds wurde 2008 vom Freistaat Sachsen (u. a. EFRE-Mittel) und sächsischen Finanzinstituten erstmals aufgelegt und hat seither über 100 Start-ups begleitet. 2023 startete der TGFS in seine dritte Fondsgeneration. Im Fokus des TGFS stehen junge, innovative, technologieorientierte Unternehmen, die den Branchen ITK, Halbleiter- und Mikrosystemtechnik, Medizintechnik, Life Science, Umwelt- und Energietechnik sowie Neue Medien angehören und ihren Sitz oder ihre Betriebsstätte in Sachsen haben. 

    Weitere Informationen unter TGFS.de oder auf LinkedIn

    Über ROI Verwaltungsgesellschaft 
    Holding-Gesellschaft von Roland Oetker.  

    Über GEDAD GmbH 
    Das Investitionsvehikel der Familie Ehninger. 

    Medienkontakt 
    Cancilico GmbH 
    Markus Badstübner, CEO & Dr. Moritz Middeke, CMO 
    contact@cancilico.com 

    High-Tech Gründerfonds Management GmbH 
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager 
    T.: +49 228 – 82300 – 121 
    t.jacob@htgf.de 

  • CoolSem Technologies sichert sich Pre-Seed-Finanzierung, um thermische Wafer-Level-Innovation voranzutreiben 

    CoolSem Technologies sichert sich Pre-Seed-Finanzierung, um thermische Wafer-Level-Innovation voranzutreiben 

    CoolSem Technologies sichert sich Pre-Seed-Finanzierung, um thermische Wafer-Level-Innovation voranzutreiben 

    CoolSem Technologies, Pionier im thermischen Management von Halbleitern, gibt den erfolgreichen Abschluss seiner Pre-Seed-Finanzierungsrunde bekannt.

    Angeführt wird die Runde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF), unter Beteiligung des KBC Focus Fund NV, der Brabant Development Agency (BOM) sowie TTT Green Tech B.V. (SHIFT Invest). Mit der Unterstützung dieses starken europäischen Syndikats aus vier renommierten internationalen Investoren schafft die Pre-Seed-Runde eine solide finanzielle Basis für die nächsten Entwicklungsschritte. 

    Die Mittel werden eingesetzt, um die Wafer-Level-Thermalmanagement-Technologie  (WaLTIS®) von CoolSem Technologies vom Konzeptstadium zu Engineering-Mustern weiterzuentwickeln. In enger Zusammenarbeit mit Top-Tier-Kunden aus den Bereichen HF, Leistungselektronik und Photonik sollen diese validiert werden. Ziel ist es, Qualifizierungsaktivitäten voranzutreiben und die Leistungsfähigkeit der Technologie unter realen Einsatzbedingungen unter Beweis zu stellen. 

    In einer Zeit, in der Chips eine kritische globale Ressource sind, steigen der Druck auf Rohstoffe und die Anforderungen an ein effizientes Wärmemanagement stetig. CoolSem adressiert diese Herausforderungen und macht die Halbleiterindustrie nachhaltiger: Durch die Reduzierung von Energieverlusten, die Verlängerung der Hardware-Lebensdauer und die Ermöglichung der Wiederverwendung seltener Materialien liefert das Unternehmen drei entscheidende Hebel für eine kohlenstoffarme Kreislaufwirtschaft. 

    „Wärme wird zunehmend zum limitierenden Faktor für die Leistungsfähigkeit von Halbleitern“, erklärt André van Geelen, CEO von CoolSem Technologies. „In den Bereichen HF, Photonik und Leistungselektronik stoßen konventionelle Materialien und Packaging-Ansätze an ihre physikalischen Grenzen. Die Pre-Seed-Runde ermöglicht es uns, unsere Wafer-Level-Technologie gemeinsam mit Pilotkunden zu demonstrieren und den Weg zur industriellen Anwendung zu ebnen. Mit dem HTGF als Lead-Investor und unseren starken Partnern können wir uns voll auf die nächste Umsetzungsphase konzentrieren.“ 

    Olaf Joeressen, Senior Investment Manager beim HTGF, ergänzt: „Als ich erstmals mit CoolSem Technologies in Kontakt kam, war ich sofort von der Einfachheit und Eleganz des Ansatzes beeindruckt, der von einem herausragenden Team getragen wird. Ich bin überzeugt, dass diese Technologie das Potenzial hat, zu einem unverzichtbaren Bestandteil des zukünftigen thermischen Chipdesigns zu werden – einem Bereich, der für die Leistungsfähigkeit von Halbleiterbauelementen wichtiger ist denn je.“ 

    Rudi Severijns, Investment Director beim KBC Focus Fund, sagt: „Uns hat CoolSem Technologies durch ihren pragmatischen und hochkompatiblen Ansatz überzeugt. Die Technologie lässt sich nahtlos in bestehende Wertschöpfungsketten integrieren und ermöglicht schnelle Iterationen sowie eine zügige Markteinführung bei geringen Redesign-Kosten. Ihre Lösung verwandelt das thermische Management von einer limitierenden Randbedingung in einen skalierbaren Designvorteil.“ 

    Ivana Sersic, Senior Investment Manager bei der Brabant Development Agency (BOM), erklärt: „Wir sind stolz darauf, Teil dieses internationalen Konsortiums zu sein. CoolSem bietet eine Lösung zur Überwindung thermischer Engpässe, die neue, leistungsstärkere Chips mit höherer Energieeffizienz ermöglicht. Das Team baut auf tiefgreifender Expertise in der Halbleiterentwicklung auf, wie sie in den Regionen Eindhoven, Leuven und Aachen konzentriert ist.“ 

    Julie van den Brink, Investment Associate bei SHIFT Invest, sagt: 
    „Mit seinem starken Wirkungspotenzial und einem äußerst kompetenten und engagierten Team ist CoolSem Technologies sehr gut für den vor ihnen liegenden Weg positioniert. Wir freuen uns darauf, sie auf dieser Reise zu unterstützen.“ 

    Vlnr: Kees Steenbergen – COO , Pieter Heersink – CCO, Andre van Geelen – CEO & CTO , Robbert van der Waal – CSO (Bild: CoolSem Technologies)

    Über CoolSem Technologies 
    CoolSem Technologies mit Sitz in Eindhoven (NL) wurde 2025 gegründet und entwickelt Wafer-Level-Thermalmanagement-Technologien zur Reduzierung des thermischen Widerstands und mechanischer Spannungen in fortschrittlichen Halbleiter- und photonischen Bauelementen. Mit seinem WaLTIS-Multilagen-Stack ersetzt CoolSem Technologies konventionelle Substrate durch einen speziell entwickelten Schichtaufbau, der den Wärmefluss, die mechanische Stabilität und die Zuverlässigkeit verbessert und so höhere Leistung und längere Lebensdauer für Geräte der nächsten Generation ermöglicht.
    coolsemtechnologies.com  

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.  

    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn

    Über den KBC Focus Fund 
    Der KBC Focus Fund ist ein 50-Millionen-Euro-Venture-Capital-Fonds, der sich auf Investitionen in fortschrittliche Technologieunternehmen („Deep Tech“) mit internationalen Ambitionen konzentriert. Ziel ist es, aufstrebende Sektoren wie Nanotechnologie, Mikroelektronik und das industrielle Internet der Dinge (IIoT) zu beschleunigen. Dies geschieht nicht nur durch Kapitalbereitstellung, sondern auch durch die Nutzung umfassender Erfahrung im Venture-Investing sowie eines starken industriellen Netzwerks. Der Fonds fokussiert sich primär auf Chancen in Belgien und den Nachbarländern, in denen sich renommierte Kompetenzzentren in diesen Technologiebereichen befinden. Der KBC Focus Fund greift auf das Netzwerk und die Expertise der KBC Group zurück und wird von KBC Securities verwaltet. KBC Securities verfügt über fundierte Kenntnisse des Tech-Ökosystems in Belgien und darüber hinaus, mit erfahrenen Teams in den Bereichen M&A, Corporate Finance sowie Research & Sales. Als Teil der KBC Group versteht sich der KBC Focus Fund als langfristiger Partner für Unternehmer. 
    kbcsecurities.com  

    Über die Brabant Development Agency (BOM) 
    Unternehmertum ist der Motor für Innovation – von nachhaltigen Nahrungsquellen über eine gesunde Zukunft und klimaneutrale Energie bis hin zur Entwicklung vielversprechender Schlüsseltechnologien. Die Brabant Development Agency (BOM) stellt sicher, dass Start-ups in diesen Bereichen die richtige Unterstützung und Finanzierung erhalten, um erfolgreich zu starten und zu Scale-ups heranzuwachsen, und dass Unternehmen mit globalen Ambitionen diese auch realisieren können. Jährlich arbeitet die BOM mit Dutzenden von Unternehmen zusammen, um diese Wirkung zu erzielen. Die BOM ist eine ausführende Organisation der Provinz Brabant und des Wirtschaftsministeriums. 
    bom.nl  

    Über TTT Green Tech B.V. (verwaltet von SHIFT Invest) 
    SHIFT Invest ist ein führender niederländischer Impact-Venture-Capital-Fonds, der 2009 gegründet wurde und derzeit aus seinem vierten Fonds investiert. Er unterstützt Unternehmen in der Früh- und Wachstumsphase in den Bereichen Ernährung & Landwirtschaft, grüne Industrien, Energiewende sowie nachhaltige Mobilität & Logistik in Nordwesteuropa. Die Investitionen (Seed, Series A und Wachstum) konzentrieren sich darauf, wirkungsvolle Nachhaltigkeitsinnovationen auf den Markt zu bringen und ihren kommerziellen Erfolg zu fördern – mit ökologischen wie auch finanziellen Erträgen. Über das Kapital hinaus unterstützt SHIFT Unternehmer mit tiefgehender Expertise, Zugang zu einem umfangreichen Partnernetzwerk und strategischer Beratung. 
    shiftinvest.com  

  • Playlist und HTGF-Portfolio-Unternehmen EGYM geben Fusionsvereinbarung und neue Kapitalbeteiligungen in Höhe von 785 Millionen US-Dollar bekannt

    Playlist und HTGF-Portfolio-Unternehmen EGYM geben Fusionsvereinbarung und neue Kapitalbeteiligungen in Höhe von 785 Millionen US-Dollar bekannt

    Playlist und HTGF-Portfolio-Unternehmen EGYM geben Fusionsvereinbarung und neue Kapitalbeteiligungen in Höhe von 785 Millionen US-Dollar bekannt 

    • Bewertung des Gesamtunternehmens bei 7,5 Milliarden US-Dollar 
    • Zwei globale Innovationstreiber in Fitness- und Wellness-Technologie schließen sich zusammen 
    • Neue Playlist-Holding vereint Software, vernetzte Hardware, Buchungs-Plattformen und Wellness-Lösungen für Unternehmen und wird zur globalen Anlaufstelle für Wellness 

    NEW YORK/MÜNCHEN/BONN, 15. Januar 2026 – Playlist, die neu gegründete Muttergesellschaft von Mindbody, Booker und ClassPass, und EGYM, ein weltweit führendes Unternehmen in der Innovation von smarter Fitnesstechnologie, KI-gestützten Workout-Programmen und Firmenfitness-Lösungen, haben heute eine Vereinbarung zur Fusion der beiden Firmen bekannt gegeben. Die Transaktion bringt zudem neues Kapital in Höhe von 785 Millionen US-Dollar mit sich. Die Gesamtbewertung des fusionierten Unternehmens liegt bei 7,5 Milliarden US-Dollar. Affinity Partners führt diese neue Finanzierung an. Ein Konsortium bestehender Investoren, darunter Vista Equity Partners, Temasek und L Catterton, beteiligt sich ebenfalls daran. Damit ist diese Runde die größte im Portfolio des HTGF, einem der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa. 

    EGYM ist seit 2011 Teil des HTGF‑Portfolios. Bereits seit der sehr frühen Phase hat der HTGF mit Kapital, hands‑on Sparring und Netzwerk unterstützt und so die Entwicklung von EGYM von einem starken Produkt hin zu einer datengetriebenen Plattform unterstützt, die KI‑gestützte Geräte mit dem Wellpass‑Netzwerk für Corporate Wellness verbindet. EGYM zählt zu den herausragenden Erfolgen im HTGF‑Portfolio, was der Unicorn‑Status im Jahr 2024 unterstreicht. 

    Nach Abschluss der Transaktion werden die Marken von Playlist wie bisher weitergeführt. EGYM wird als Tochtergesellschaft innerhalb des Playlist-Portfolios agieren. Fritz Lanman, CEO von Playlist und ClassPass Gründungsvorsitzender, und Philipp Roesch-Schlanderer, Mitgründer und CEO von EGYM, werden Co-Gründer der neuen Playlist-Gruppe. Im Rahmen der Transaktion wird Roesch-Schlanderer neben Monti Saroya, Co-Head des Flagship Funds von Vista Equity Partners, des Weiteren Co-Chairman von Playlist. 

    Playlist schafft mit seiner KI-gestützten Software und den Buchungsplattformen für Mitglieder persönliche Wellness-Erlebnisse. EGYM transformiert das Gesundheitswesen von der Reparatur zur Prävention durch seine smarten Trainingsgeräte und hyperpersonalisierten KI-Trainingspläne. EGYM Wellpass, eine umfangreiche Firmenfitness-Plattform, die weltweit mehr als 20.000 Arbeitgeber nutzen, macht zehntausende Fitnessstandorte für Trainierende zugänglich. Playlist und EGYM sind jeweils führend in ihren Regionen und ihrem Angebot. Zusammen ergänzen sie sich und bündeln ihre Kompetenzen, um eine integrierte Wellness-Technologieplattform zu schaffen, die Menschen befähigt, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden selbst in die Hand zu nehmen. 

    Gemeinsam wollen Playlist und EGYM neue Möglichkeiten für persönliche Wellness-Angebote weltweit schaffen, indem sie sich in ihrer Vision, den Produkten, der geografischen Abdeckung und den Zielgruppen ergänzen. Im Jahr 2025 erwirtschafteten Playlist und EGYM einen gemeinsamen Nettoumsatz von über 800 Millionen US-Dollar bei gleichzeitig hohen Wachstumsraten und starker Profitabilität. Die neuen Finanzmittel werden die Investitionen in künstliche Intelligenz erhöhen. Damit können Fitnessstudios und Wellness-Anbieter effizienter arbeiten und die Mitgliederbindung stärken. Durch die Investition wird EGYM seine Fitnesstechnologie und Firmenfitness-Angebote gezielt in Nordamerika und Asien ausbauen können. In diesen Kernmärkten von Playlist ist EGYM derzeit nur begrenzt tätig. Parallel dazu wird Playlist seine bislang begrenzte Präsenz in Europa durch die etablierte Position von EGYM auszubauen können. 

    Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen. 

    Von links: Philipp Roesch-Schlanderer, CEO von EGYM und Fritz Lanman, CEO von Playlist (Bild: Playlist)

    Zitate der Führungskräfte 

    Fritz Lanman, CEO von Playlist: 
    „Diese Fusion ist ein entscheidender Moment für unsere beiden Unternehmen. Wir erschaffen weiter die globale Infrastruktur für persönliche Wellness-Erlebnisse. EGYMs Ansatz, diese Vision durch Technologie und Firmenfitness-Lösungen voranzubringen und so das Wohlbefinden im großen Stil zu fördern inspiriert uns. Indem wir unsere Marktabdeckung und unsere komplementären Produktportfolios kombinieren, können wir mehrere Ebenen von Wellbeing in einer einzigen globalen Plattform vereinen: Software, vernetzte Hardware, Endkunden-Buchungen und betriebliches Gesundheitsmanagement.“ 

    Philipp Roesch-Schlanderer, CEO von EGYM: 
    „Indem wir EGYM und Playlist unter einem Dach vereinen, haben wir die einmalige Chance, das Leben von Menschen auf der ganzen Welt durch präventive Gesundheitsvorsorge zu verbessern. Wir bringen smarte Trainingsgeräte, den Zugang zu Studios, Management-Software, Firmenfitness und personalisiertes KI-Training in einem vernetzten Ökosystem zusammen. Mit diesem Schritt können wir endlich den wahren Wert der Fitnessbranche beweisen und skalieren: Indem wir den Fokus von der Reparatur auf Prävention umstellen, können wir gemeinsam chronische Krankheiten reduzieren, Gesundheitskosten senken und die Menschen gesünder und glücklicher machen.“ 

    HTGF‑Perspektive: Vom Seed-Investment zur globalen Plattform 

    Markus Kreßmann, Partner beim HTGF, der das HTGF‑Investment in EGYM seit 2014 begleitet, sagt: „Mit diesem herausragenden Merger setzt das EGYM‑Management seine langjährige M&A‑Strategie zielgerichtet fort. Das Ergebnis ist ein Global Player in Fitness & Wellness Technology – genau die Ambition, die CEO Philipp Roesch‑Schlanderer bereits bei unserem Seed‑Investment 2011 formuliert hat. Von diesem unternehmerischen Geist brauchen wir mehr in Deutschland und Europa.“ 

    Dr. Ulrich Schmitt, Partner beim HTGF, ergänzt: „Durch den Zusammenschluss sind Playlist und EGYM in der Lage, ihren Impact im Bereich Wellness und präventive Gesundheit weiter auszubauen. Wir freuen uns sehr darauf, das Managementteam auch auf den nächsten Schritten weiter zu unterstützen.“ 

    Sebastian Borek, Geschäftsführer des HTGF, kommentiert: „Genau dafür gibt es den HTGF: Wir befähigen Gründerinnen und Gründer von Tag eins an und bleiben nah dran, wenn sie global skalieren. EGYM ist ein herausragendes Beispiel – das Unternehmen transformiert Training in datengetriebene, motivierende Erlebnisse und vernetzt Millionen von Beschäftigten über Corporate‑Wellness‑Angebote. Wir sind stolz, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein und freuen uns darauf, das nächste Kapitel zu unterstützen.“ 


    Über EGYM 
    Seit 2010 ist EGYM ein weltweit führender Innovator in der Fitness- und Gesundheitsbranche mit der Vision, das Gesundheitswesen von der Reparatur zur Prävention zu verändern. EGYM Wellpass arbeitet mit Unternehmen zusammen, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter durch den Zugang zu Fitness- und Gesundheitseinrichtungen zu verbessern. EGYM Technology stattet diese Einrichtungen mit intelligenten Kraftgeräten und digitalen Trainingslösungen aus. So erhalten alle Trainierenden ein KI-gestütztes Trainingserlebnis – unabhängig von ihrem Fitnesslevel. Für Unternehmenskunden sinken die Gesundheitskosten und die Produktivität steigt, Fitnessstudios profitieren von einer wachsenden Mitgliederzahl, die auch langfristig dabeibleibt. 
    egym.com 

    Pressekontakt EGYM 
    Dr. Hans Jürgen Croissant 
    Unternehmenssprecher 
    hans-juergen.croissant@egym.com 

    Über Playlist: 
    Playlist ist die Dachmarke für Mindbody, Booker und ClassPass – Fitness- und Wellness-Plattformen für erlebnis-orientierte Unternehmen aus den Bereichen Fitness, Wellness, Lifestyle und darüber hinaus. Mit einem wachsenden Portfolio an KI-gestützten SaaS- und Konsumenten-Angeboten unterstützt Playlist Menschen dabei, Fitness- und Gesundheitserlebnisse kennenzulernen und zu buchen, die Freude, Bewegung und Sinn in ihren Alltag bringen. 
    playlist.com 

    Pressekontakt Playlist 
    Annie Chapedelaine 
    Senior Communications Manager 
    press@playlist.com 

    Über Affinity Partners 
    Affinity Partners ist eine in Miami ansässige Investmentgesellschaft, die 2021 von Jared Kushner gegründet wurde. Mit einem verwalteten Vermögen von über 5,7 Milliarden US-Dollar und einem Team von mehr als 30 Fachleuten konzentriert sich Affinity auf Wachstumsaktien, Finanzdienstleistungen und Technologieinvestitionen in großem Maßstab. Die Mandate sind flexibel über Branchen und Regionen hinweg. 

    Über Vista Equity Partners 
    Vista ist ein globaler Technologieinvestor, der sich auf Unternehmenssoftware spezialisiert hat. Die Strategien von Vista für den privaten Markt zielen darauf ab, durch einen proprietären und systematischen Ansatz zur Wertschöpfung differenzierte Renditen zu erzielen. Dieser wurde im Laufe von 25 Jahren und mehr als 600 Transaktionen entwickelt und verfeinert. Heute verwaltet Vista ein diversifiziertes Portfolio von Softwareunternehmen, die Millionen von Kunden weltweit geschäftskritische Lösungen anbieten. Zum 30. Juni 2025 verwaltete Vista ein Vermögen von über 100 Milliarden US-Dollar. 
    vistaequitypartners.com 

    Über Temasek 
    Temasek ist eine globale Investmentgesellschaft mit Hauptsitz in Singapur und einem Netto-Portfoliowert von 434 Milliarden Singapur-Dollar (324 Milliarden US-Dollar) zum 31. März 2025. Entsprechend ihres Leitbilds „So Every Generation Prospers” wollen sie für heutige und zukünftige Generationen Positives bewirken. Temasek ist bestrebt, ein widerstandsfähiges und zukunftsorientiertes Portfolio aufzubauen, das langfristig nachhaltige Renditen erzielt. Das Unternehmen verfügt über 13 Niederlassungen in neun Ländern weltweit: Peking, Hanoi, Mumbai, Shanghai, Shenzhen und Singapur in Asien sowie Brüssel, London, Mexiko-Stadt, New York, Paris, San Francisco und Washington, D.C. außerhalb Asiens. 
    temasek.com.sg 

    Über L Catterton 
    L Catterton ist eine marktführende Investmentgesellschaft mit Fokus auf die Konsumgüter-Branche. Über drei Multi-Produkt-Plattformen – Private Equity, Kreditwesen und Immobilien – verwaltet L Catterton ein Eigenkapital von rund 39 Milliarden US-Dollar. Die Fonds der Gesellschaft können zwischen fünf Millionen und fünf Milliarden US-Dollar über die gesamte Kapitalstruktur hinweg in gut positionierte Konsumgüterunternehmen investieren. Das Team von L Catterton, bestehend aus mehr als 200 Experten in 18 Niederlassungen, nutzt seine fundierten Branchenkenntnisse, seine operative Exzellenz und sein breites Netzwerk strategischer Beziehungen, um gemeinsam mit den Managementteams eine differenzierte Wertschöpfung in seinem gesamten Portfolio zu erzielen. Das 1989 gegründete Unternehmen hat über 300 Investitionen in einige der weltweit bekanntesten Verbrauchermarken getätigt. 
    lcatterton.com 

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds  
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der  HTGF Startups  in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der  Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er  rund  800 Startups finanziert und  200  erfolgreiche Exits realisiert.  Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.  
    Zu den  Fondsinvestoren  der Public-Private-Partnership zählen das  Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.  
    Weitere Informationen unter  HTGF.de  oder auf  LinkedIn.  

    Pressekontakt  
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH  
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager   
    T.: +49 228 – 82300 – 121  
    t.jacob@htgf.de    

  • lytra schließt Pre-Seed-Finanzierung unter Führung des HTGF ab – KI-Betriebssystem für Maschinenbau-Service 

    lytra schließt Pre-Seed-Finanzierung unter Führung des HTGF ab – KI-Betriebssystem für Maschinenbau-Service 

    lytra schließt Pre-Seed-Finanzierung unter Führung des HTGF ab – KI-Betriebssystem für Maschinenbau-Service 

    • lytra schließt Pre-Seed-Finanzierungsrunde unter Führung des HTGF erfolgreich ab 
    • Das Startup entwickelt das KI-Betriebssystem für den Maschinenbau-Service, das Maschinenbau-Unternehmen dabei unterstützt, das Servicegeschäft in einen echten Umsatztreiber zu transformieren 
    • Mit dem Kapital wird lytra 2026 nach erfolgreichen Pilotprojekten den Kundenstamm im Maschinenbau-Mittelstand ausbauen 

    Das Münchner Startup lytra startet höchst erfolgreich in das Jahr 2026: Angeführt vom HTGF (High-Tech Gründerfonds) und unter Beteiligung von weiteren Investoren, schließt das Start-up seine Pre-Seed-Finanzierungsrunde ab. Mit dem frischen Kapital setzt lytra die Vision, das Servicegeschäft von Maschinenbau-Unternehmen zu einem automatisierten, skalierbaren Umsatztreiber zu transformieren, weiter in die Realität um.  

    Etienne Fieg und Benedikt S. Vogler, Gründer von lytra (Bild: lytra)

    Das Servicegeschäft im Maschinenbau – ein wachstumsstarker Hebel mit enormem Potenzial 

    Das Servicegeschäft bietet Maschinenbau-Unternehmen eine große strategische Chance: Es kann bis zu 50 % des Umsatzes beitragen und zeichnet sich zugleich durch deutlich höhere Margen als das Neugeschäft aus. Gleichzeitig gewinnt Service angesichts steigender Komplexität von Maschinen und wachsender Kundenerwartungen immer weiter an Bedeutung. Um dieses Potenzial nachhaltig zu erschließen, sind skalierbare Prozesse und der effektive Einsatz von vorhandenem Produkt- und Prozesswissen entscheidend. Der Mangel an Fachkräften vergrößert diese Herausforderung.

    Genau hier setzt lytra mit seinem KI-Betriebssystem für den Maschinenbau-Service an: Verschiedene KI-Agenten ermöglichen die Automatisierung von Service-Prozesse wie die Bestellung von Ersatzteilen, die Planung von Vor-Ort-Einsätzen von Servicetechnikern oder die Beantwortung technischer Fragen. Die KI-Agenten sind end-to-end in die IT-Systeme der Kunden integriert und basieren auf dem bereits vorhandenen Expertenwissen, sodass sie ab dem ersten Tag voll einsatzbereit sind. Im Ergebnis heißt das: Servicemitarbeiter können sich auf die wirklich komplexen Fälle fokussieren und für die Kunden verkürzen sich Bearbeitungszeiten erheblich. 

    Zum führenden Partner für den deutschen Mittelstand 

    Etienne Fieg, Co-Founder und CEO von lytra, erklärt: „Der erfolgreiche Abschluss der Pre-Seed-Finanzierungsrunde markiert einen wichtigen Meilenstein für uns. Das frische Kapital ermöglicht es uns, im Jahr 2026 zum Partner der Wahl für den deutschen Mittelstand im Maschinenbau zu werden, wenn es um die Zukunft des Servicegeschäfts geht.“ 

    Timo Bertsch, Investment Manager beim HTGF, kommentiert: „Das Servicegeschäft ist einer der größten, bislang ungenutzten Werthebel im Maschinenbau. lytra adressiert dieses strukturelle Problem mit einem klaren Fokus auf Automatisierung, Skalierbarkeit und die Sicherung von Expertenwissen durch KI. Das Team verbindet tiefes Branchenverständnis mit technologischer Exzellenz und hat in den Pilotprojekten bereits gezeigt, welches Potenzial in ihrem Ansatz steckt. Wir freuen uns sehr, lytra auf dem Weg zu begleiten, den Maschinenbau-Service nachhaltig zu transformieren.“ 


    Über lytra 
    lytra ist ein Industrial-Tech-Unternehmen mit Sitz in München und unterstützt Maschinenbau-Unternehmen dabei, ihr Servicegeschäft in einen echten Umsatztreiber zu verwandeln. Mit einem auf die Branche zugeschnittenen KI-Betriebssystem für den Maschinenbau-Service bietet lytra seinen Kunden eine vollintegrierte Plattform, auf der Serviceanliegen automatisiert und skalierbar von KI-Agenten bearbeitet werden. 

    Mehr Informationen unter www.lytra.ai oder auf LinkedIn 

    Medienkontakt 
    lytra GmbH 
    Etienne Fieg, Co-Founder & CEO 
    etienne@lytra.ai 

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. 

    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn

     Medienkontakt 
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  • ICOS Capital investiert in Mevaldi B.V., einen Hersteller kosteneffizienter, biobasierter chemischer Bausteine, um die weitere industrielle Skalierung und kommerzielle Einführung zu unterstützen

    ICOS Capital investiert in Mevaldi B.V., einen Hersteller kosteneffizienter, biobasierter chemischer Bausteine, um die weitere industrielle Skalierung und kommerzielle Einführung zu unterstützen

    ICOS Capital investiert in Mevaldi B.V., einen Hersteller kosteneffizienter, biobasierter chemischer Bausteine, um die weitere industrielle Skalierung und kommerzielle Einführung zu unterstützen

    Das niederländische Biotech-Unternehmen Mevaldi B.V. kündigt eine Investition durch ICOS Capital an, gemeinsam mit High-Tech Gründerfonds und ICIG Ventures.

    Mevaldi ist ein Biochemie-Unternehmen und Pionier im Bereich biobasierter Bausteine für nachhaltige Polymere und Polyurethane aus natürlichen, biologischen Rohstoffen. Seit seiner Gründung im Jahr 2020 entwickelt das Unternehmen 3MPD: einen innovativen Baustein für Hochleistungsanwendungen auf Basis von Zucker und Holzresten, hergestellt durch ein patentiertes bio-thermochemisches Verfahren. Dies führt zu Materialien mit hoher Leistungsfähigkeit, geringer Umweltbelastung und wettbewerbsfähigem Preis – mit der gesamten Produktionskette innerhalb Europas. Auf diese Weise trägt Mevaldi wettbewerbsfähig zur strategischen Autonomie, Kreislaufwirtschaft und den Klimazielen der EU bei.

    Die Finanzierung durch ICOS Capital verschafft Mevaldi zusätzliche Ressourcen, um die industrielle Skalierung und die kommerzielle Einführung zu beschleunigen, mit dem Ziel, den Markt mit erschwinglichen chemischen Bausteinen für eine Vielzahl nachhaltiger Biochemikalien und Anwendungen zu versorgen.

    Mevaldi passt zur Strategie von ICOS Capital, da das Unternehmen bereit ist, auf kapitaleffiziente Weise zu skalieren und die Nachhaltigkeit mit bahnbrechenden Lösungen voranzutreiben, die kosteneffizient sind, klare Marktakzeptanz haben und nachweislich skalierbar sind. ICOS Capital schließt sich Mevaldi zusammen mit High-Tech Gründerfonds (HTGF) und ICIG Ventures (ICIG) an, beide aus Deutschland.

    Der HTGF gehört zu den führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa. Die Fondsinvestoren sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Der HTGF bietet Kapital, Expertise und starke Netzwerke. Ziel ist es, Gründerinnen und Gründer dabei zu unterstützen, aus innovativen Ideen internationale Marktführer zu entwickeln.

    ICIG Ventures ist der Venture-Capital-Arm der International Chemical Investors Group (ICIG) und investiert in Frühphasenunternehmen in den Bereichen industrielle Biotechnologie, Chemie, Materialien, Energie und Ernährung/Landwirtschaft, um strategische Innovationen für die chemischen Plattformen der Gruppe voranzutreiben, mit Fokus auf biobasierte Lösungen, fortschrittliche Materialien und Prozesseffizienz.

    Peter van Gelderen, General Partner von ICOS, erklärt:
    „Wir freuen uns sehr, in Mevaldi zu investieren, angesichts des attraktiven, kapitalschonenden Skalierungspfads und des relativ unkomplizierten Weges in mehrere Märkte. Mit dem aktuellen Konsortium starker Industriepartner, die über bestehende chemische Produktionsanlagen verfügen, in denen die grünen chemischen Bausteine von Mevaldi bereits bei relativ geringer Skalierung zu attraktiven Kosten hergestellt werden können.“

    Roger Ottenheym, CEO von Mevaldi, ergänzt:
    „Neben HTGF und ICIG Ventures sind wir stolz darauf, einen weiteren starken Investor mit industrieller Denkweise und Unterstützung aus der chemischen und biobasierten Industrie in unseren Gesellschafterkreis aufzunehmen. Wir arbeiten daran, mehrere biobasierte Bausteine schnell zu skalieren und auf den Markt zu bringen, die sowohl in bestehenden als auch in neuen Anwendungen eingesetzt werden können. Wir sind überzeugt, dass unser nachhaltiger Wettbewerbsvorteil und unser Beitrag zur CO₂-Reduktion bei Kostenparität mit fossilen Alternativen uns ermöglichen werden, eine starke Marktposition aufzubauen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ICOS, das uns Finanzierung, strategische Einblicke, praktische Unterstützung und Zugang zu seinem Industrienetzwerk bietet.“

    Mevaldi Management Team (Bild: Mevaldi)

    Über Mevaldi
    Mevaldi ist ein biochemisches Unternehmen und Pionier im Bereich biobasierter Bausteine für nachhaltige Polymere, Polyester und Polyurethane. Seit 2020 entwickelt das Unternehmen 3MPD – einen innovativen Baustein auf Basis von Zuckern und Holzresten, hergestellt durch ein patentiertes bio-thermochemisches Verfahren. Das Ergebnis sind Materialien mit hoher Leistungsfähigkeit, geringer Umweltbelastung und wettbewerbsfähigen Preisen – mit einer vollständig in Europa angesiedelten Produktionskette. So leistet Mevaldi auf wettbewerbsfähige Weise einen Beitrag zur strategischen Autonomie, Kreislaufwirtschaft und den Klimazielen der EU.

    Weitere Informationen unter mevaldi.comoder auf LinkedIn

    Über ICOS Capital
    ICOS Capital ist ein Climate-Tech-Venture-Capital-Unternehmen, das in junge Unternehmen mit bahnbrechenden Technologien für Ernährungssysteme, Chemikalien, Materialien und industrielle Digitalisierung investiert, mit dem Ziel, Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung zu beschleunigen.

    Seit fast 20 Jahren hat ICOS ein starkes Kooperationsmodell aufgebaut, indem es Partnerschaften mit großen Unternehmen eingeht, um innovativen Start-ups praktische Unterstützung, Zugang zu Netzwerken sowie Kapital bereitzustellen – mit Fokus auf großflächige Wirkung und Kreislaufwirtschaft, um erhebliche CO₂-Reduktionen zu erreichen.

    ICOS unterstützt das Wachstum mit Finanzierung, Engineering- und Produktionsexpertise, Infrastruktur und Marktzugang.

    Weitere Informationen finden Sie unter icoscapital.com.

    Über die ICIG – International Chemical Investors Group
    Die International Chemical Investors Group ist eine Industriegruppe in Privatbesitz mit einem Gesamtumsatz von mehr als 4,6 Milliarden Euro. ICIG konzentriert sich auf mehrere Hauptplattformen: Fine Chemicals unter der Marke WeylChem, Care Chemicals (Catexel), Chlorvinyls (Vynova), Compounds (Benvic), Hydrocarbons & Solvents (HCS Group) und Enterprises mit Spezialgeschäften in den Bereichen Natriummetalle, industrielle Trocknungsdienstleistungen, Fermentationsprodukte, Viskosefilamente, Aktivkohle und Holzschutzchemikalien.

    Heute beschäftigen die Unternehmen der ICIG mehr als 7.150 Mitarbeiter und betreiben mehr als 50 Produktionsstätten in Europa, Indien und den Vereinigten Staaten. 

    Weiter Informationen unter ic-investors.com oder auf LinkedIn.

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 800 Startups finanziert und fast 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. 

    Zu den Fondsinvestorender Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 
    Weitere Informationen unter HTGF.deoder auf LinkedIn

  • TECregen Raises CHF 10 Million in Seed Financing and Appoints Dr. Bo Rode Hansen as Chairman

    TECregen Raises CHF 10 Million in Seed Financing and Appoints Dr. Bo Rode Hansen as Chairman

    TECregen Raises CHF 10 Million in Seed Financing and Appoints Dr. Bo Rode Hansen as Chairman

    • Groundbreaking thymus-rejuvenating biologics are designed to restore immune function and promote lasting immune health throughout all stages of life

    TECregen, a biotechnology company pioneering thymus regeneration, today announced the successful completion of a CHF 10 million (∼EUR 10.7 million / USD 12.6 million) seed financing round. The financing was led by the Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF), with participation from LifeSpan Vision Ventures, Carma Fund, EOS BioInnovation, High-Tech Gründerfonds (HTGF), the JFG Life Sciences Foundation of the University of Basel, and Zurich Cantonal Bank. The investment will accelerate development of TECregen’s groundbreaking thymopoietic biologics, designed to rejuvenate thymic epithelial cells (TECs), restore immune function, and strengthen overall immune resilience.

    In addition to announcing its successful seed financing, TECregen has appointed Dr. Bo Rode Hansen, Ph.D., MBA, as Chairman of the Board of Directors. Dr. Hansen is a seasoned biotech executive with over two decades of leadership experience in the pharmaceutical and biotech industry. He previously served as the CEO of Scandion Oncology A/S and was the founding President of Genevant Sciences, in addition to holding senior leadership roles at Roche and Santaris Pharma. In his role as Chairman, Dr. Hansen will help guide TECregen’s strategic growth and advance its thymus rejuvenation programs.

    Dr. Bo Rode Hansen, Chairman of TECregen (photo: TECregen)

    “I am honored to join TECregen’s Board at such a pivotal time for the company,” said Dr. Bo Rode Hansen, Chairman of TECregen. “The team’s pioneering work in thymus regeneration has the potential to redefine treatment approaches for immune ageing and related disease. I look forward to working with the management team and our investors to accelerate the development and delivery of these transformative therapies to patients who need them most.”

    “We welcome Bo as our new Chairman,” commented Filippo Oliveri, co-founder and Board Director of TECregen. “His wealth of industry expertise and proven leadership will be invaluable as we pursue our mission. Backed with the strong investor support, TECregen is well positioned to accelerate its thymus regeneration initiative and deliver innovative immune rejuvenation therapies to patients.”

    “TECregen’s innovative approach to thymus regeneration firmly positions the company at the forefront of targeted biologics designed to restore immune function, with a clear trajectory toward the clinic. The ability to modulate and restore thymic function paves the way for new therapeutic opportunities across immunology, oncology, and rare diseases. We are enthusiastic to support TECregen as it advances toward clinical development,” remarked Dr. Philipp Müller, Investment Manager at BIVF.

    TECregen’s groundbreaking approach places the company at the forefront of targeted biologics for immune restoration, with significant potential across multiple indications. Backed by strong investor support and the leadership of Dr. Bo Rode Hansen as Chairman, TECregen is well positioned to accelerate the development of its thymus rejuvenation programs and deliver innovative immune therapies to patients in need.


    About TECregen
    TECregen is pioneering thymus rejuvenation to address conditions driven by impaired T-cell responses. The company’s innovative approach focuses on revitalizing and expanding thymic epithelial cells (TECs) to replenish T cells and achieve durable improvements in immune function. By developing a pipeline of differentiated thymopoietic biologics, TECregen aims to strengthen immune recovery following transplantation or cytotoxic therapy, promote immune health, and enhance immune surveillance against cancer, ushering in a new era of immunotherapy.

  • Gregor Haidl und Dr. Nik Raupp werden Partner beim HTGF

    Gregor Haidl und Dr. Nik Raupp werden Partner beim HTGF

    Gregor Haidl und Dr. Nik Raupp werden Partner beim HTGF

    Der HTGF, einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, hat Gregor Haidl und Dr. Nik Raupp mit Wirkung zum 1. Januar 2026 zu Partnern ernannt. Damit stärkt der HTGF gezielt seine Investmentkompetenz in strategisch zentralen Feldern: Industrial & Deep Tech sowie Life Sciences & Chemie.

    Beide Investmentexperten haben in den vergangenen Jahren den Dealflow in ihren Sektoren vorangetrieben, Portfoliounternehmen eng unterstützt und strategische Initiativen vorangetrieben. Ihre Ernennung zum Partner unterstreicht den Anspruch des HTGF, Gründerteams nicht nur als Kapitalgeber, sondern als Sparringspartner mit technischer Tiefe, unternehmerischem Verständnis und einem belastbaren industriellen Netzwerk zur Seite zu stehen. Ziel ist es, die Marktführer von morgen zu entwickeln, die Europas industrielle und technologische Zukunft gestalten.

    Gregor Haidl: Spezialist für Industrial Software & KI als Transformationsbeschleuniger

    Gregor Haidl ist seit 2017 beim HTGF und verantwortet Investments in den Bereichen Industrial, Climate und Deep Tech. Sein Schwerpunkt liegt auf komplexen B2B Software- & KI-Lösungen für Forschung & Entwicklung, Automatisierung und Energie. Der studierte Maschinenbauer (TU München) und Absolvent des UnternehmerTUM-Programms „Manage & More“ verfügt über umfangreiche Auslandserfahrung, unter anderem durch Stationen bei BMW Brilliance Automotive in China.

    Er hat 2023 den Münchener Standort mitgegründet und hat ihn seitdem eng mit dem regionalen Ökosystem verzahnt. Seit 2025 ist Gregor Haidl Head of HTGF München. Zu seinem Portfolio gehören Startups wie Neural Concept (KI-gestütztes Produktdesign & Engineering), SimScale (cloud-native Simulationsplattform) und viboo (intelligente Gebäudeautomation).

    „Mich treibt die Frage an, wie aus komplexen Technologien kommerziell erfolgreiche Produkte und große Unternehmen werden. Gerade in der frühen Phase gibt es kein Playbook – umso entscheidender sind Product Management Best Practices und die enge Begleitung beim Erreichen des ersten Product-Market-Fit als Grundlage für die weitere Skalierung. Als Partner möchte ich Gründer:innen dabei unterstützen, aus starken technischen Ideen international wettbewerbsfähige Champions zu formen.“
    Gregor Haidl, Partner beim HTGF

    „Gregor verbindet tiefes technisches Know-how mit echtem Gründerverständnis. Er hat unseren Standort in München hervorragend positioniert und ist ein wichtiger Treiber für die strategische Weiterentwicklung des gesamten Fonds.“
    Romy Schnelle, Geschäftsführerin des HTGF

    Dr. Nik Raupp: Chemie-Expertise für nachhaltige Innovationen

    Dr. Nik Raupp verantwortet den Ausbau der Aktivitäten in den Bereichen Chemie und Industrial Biotech. Sein Fokus liegt auf nachhaltigen Innovationen, neuen Materialien und Lösungen für die Kreislaufwirtschaft. Er startete seine Karriere in der Beratung und promovierte zur VC-Finanzierung von Biotech-Unternehmen in Japan. Vor seinem Wechsel zum HTGF im Jahr 2021 war er unter anderem für die BASF in Hongkong tätig.

    Raupp ist zudem zentraler Ansprechpartner für Fondsinvestoren aus der Chemieindustrie und eng in das Fundraising des HTGF eingebunden. Zu seinen Investments zählen EEDEN (chemisches Textilrecycling), COLIPI (biotechnologische Öl-Alternativen) und Nebula Biocides (innovatives Desinfektionsverfahren). Er hat maßgeblich dazu beigetragen, das Profil des HTGF als führender Chemie-Investor zu schärfen.

    „Technologien in der Chemie brauchen oft einen langen Atem, bis sie industriell einsetzbar sind. Mich reizt genau diese Strecke: Gemeinsam mit Gründer:innen die Brücke zwischen Labor, industrieller Anwendung und Kapitalmarkt zu bauen, um echten nachhaltigen Impact zu erzielen.“
    Dr. Nik Raupp, Partner beim HTGF

    „Nik kam als erfahrener Industrie-Experte zu uns und hat in kürzester Zeit ein starkes, zukunftsweisendes Portfolio aufgebaut. Er ist unser Gesicht in der Chemieindustrie, ein geschätzter Ansprechpartner für unsere Investoren und ein absoluter Teamplayer.“
    Dr. Achim Plum, Geschäftsführer des HTGF

    von links Gregor Haidl und Dr. Nik Raupp (Bild: HTGF)

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. 
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn

     
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  • HTGF 2025: Rückenwind für Europas Wirtschaftswunder 2.0 – Romy Schnelle, Dr. Achim Plum und Sebastian Borek im Gespräch

    HTGF 2025: Rückenwind für Europas Wirtschaftswunder 2.0 – Romy Schnelle, Dr. Achim Plum und Sebastian Borek im Gespräch

    HTGF 2025: Rückenwind für Europas Wirtschaftswunder 2.0 – Romy Schnelle, Dr. Achim Plum und Sebastian Borek im Gespräch

    2025 war für den HTGF ein Jahr, das vieles gleichzeitig verlangt hat: Stabilität im Frühphasenmarkt sichern, Klarheit nach innen schaffen und den Startschuss für die nächsten 20 Jahre geben. In einem Umfeld geopolitischer Spannungen und verhaltener Kapitalmärkte haben wir Anschlussfinanzierungsvolumen in Milliardenhöhe mobilisiert und begonnen, den HTGF neu zu denken, vom klassischen Seed-Investor hin zu einer öffentlich-privaten VC-Plattform, die Gründerinnen und Gründer über alle Wachstumsphasen hinweg verlässlich mit Kapital, Netzwerk und Know-how unterstützt.

    Im Gespräch blicken unsere HTGF-Geschäftsführer Romy Schnelle, Dr. Achim Plum und Sebastian Borek auf die Lehren aus 2025, sprechen über KI als Produktivitätshebel, Europas Chancen im globalen Technologiewettlauf und darüber, warum das nächste Wirtschaftswunder 2.0 nicht nur eine Vision ist, sondern durch mutige Investitionen und konsequente Skalierung Realität werden kann.

    Die HTGF Geschäftsführung: Sebastian Borek, Romy Schnelle, Dr. Achim Plum (Fotos: Patrycia Lukas / HTGF, Montage: HTGF)

    Was waren eure HTGF-Highlights 2025?

    Romy Schnelle: Trotz eines herausfordernden Marktumfelds haben wir im Neugeschäft stark geliefert. Der HTGF IV hat in diesem Jahr 40 neue Investments abgeschlossen und wir sind mit insgesamt rund 120 Investments im HTGF IV voll auf Kurs. Besonders stolz bin ich auf die Substanz in unserem Portfolio. Das zeigt sich auch in zwölf starken Investments über unseren HTGF Opportunity Wachstumsfonds, von Sdui als digitalem Rückgrat für Schulen bis hin zu ADCs in der Krebstherapie, mit Tubulis als europäischem Benchmark in den Life Sciences. Sie zeigt, wofür wir stehen, von KI bis Kernfusion, von Robotik bis Raumfahrt. Das sind Schlüsseltechnologien, die morgen den Unterschied machen und direkt auf die High-Tech-Agenda einzahlen.

    Achim Plum: Das Neugeschäft war anspruchsvoll, aber unsere Rolle war klar. Stabilität geben und Finanzierungen ermöglichen, gerade dann, wenn Märkte zögern. Besonders stolz bin ich auf die Anschlussrunden in unser Portfolio, die erneut auf Rekordniveau liegen. Aktuell sprechen wir über rund 1,2 Milliarden Euro, davon fast 90 Prozent privates Kapital. Das ist für mich mehr als eine Zahl. Es zeigt, dass wir privates Kapital in großem Stil mobilisieren und damit echte Wirkung im Ökosystem entfalten.

    Sebastian Borek: Mein persönliches Highlight ist unser Riesenpotenzial. Als Neuer in der Geschäftsführung habe ich erlebt, wie erfahren und kompetent der HTGF und sein Team sind. Mit hoher Leistungsbereitschaft und einer ebenso breiten wie tiefen Expertise haben wir einen großen Schatz aus dem wir schöpfen können, um auch zukünftige Herausforderungen zu bewältigen und mit der richtigen Haltung das nächste Wirtschaftswunder 2.0 nicht nur zu diskutieren, sondern möglichzumachen.

    2025 hat nicht nur den Markt, sondern auch den HTGF bewegt. Was hat sich intern neu sortiert und weiterentwickelt?

    Achim Plum: 2025 war für uns ein Wendepunkt. Nach 20 Jahren haben wir den HTGF neu gedacht. Mit der komplettierten Geschäftsführung sind wir mit dem Anspruch gestartet, die nächsten 20 Jahre aktiv zu gestalten. Diese Aufbruchsstimmung ist in der Organisation spürbar. Unsere Value Proposition wird neu definiert, und das ist richtig so. Wir haben uns sehr bewusst gefragt, wer wir sind und wofür wir stehen. Daraus ist unser strategischer Anspruch gewachsen. Mit neuen Mandaten entwickeln wir den HTGF zu einer Venture-Capital-Plattform, die Innovation von der Idee bis zur Skalierung zusammenführt.

    Romy Schnelle: Transformation ist für uns nicht nur eine Frage von Strukturen, sondern vor allem von Kultur und Haltung. Wir haben gezielt daran gearbeitet, Klarheit zu schaffen, in der Kommunikation, in den Entscheidungswegen und im Anspruch an uns selbst. Tempo und Verlässlichkeit schließen sich dabei nicht aus. Gerade in stürmischen Zeitenbrauchen Gründerinnen und Gründer sowie unsere Partner beides.

    Sebastian Borek: Was mich besonders überzeugt hat, ist die Substanz des Fonds und seine Zukunftsfähigkeit. Es geht darum, das Geschäft in die nächste Phase zu überführen und sich immer wieder zu hinterfragen. Diese Bereitschaft, sich nicht auf Erfolgen auszuruhen, ist für mich eines der stärksten Signale aus 2025.

    Geopolitische Spannungen und unsichere Märkte. Was bedeutet das für Startups, Industrie und Investoren?

    Sebastian Borek: Wir erleben den Übergang in eine neue industrielle Epoche. Das erzeugt Unsicherheit, eröffnet aber enorme Chancen. Für uns als Investor bedeutet das, früh Technologien zu identifizieren, die nicht nur bestehende Prozesse verbessern, sondern ganze Branchen verändern können. KI ist dafür ein gutes Beispiel, weil sie quer über Industrien wirkt. Diese Technologien frühzeitig zu finden und zu unterstützen, ist Teil unserer Verantwortung als HTGF.

    Achim Plum: Deutschland und Europa haben historisch häufig erst den gesellschaftlichen Konsens gesucht, bevor skaliert wurde. In einzelnen Technologiefeldern, etwa in der Gentechnik, wurden dadurch Chancen nicht immer rechtzeitig genutzt. Heute sind Innovationszyklen dafür zu schnell. Wir brauchen eine innovationsbegleitende Regulierung und einen pragmatischen Ansatz, der Chancen nutzt und Risiken managt, statt aus Vorsicht zu blockieren. Gerade in geopolitisch angespannten Zeiten wird technologische und wirtschaftliche Souveränität entscheidend.

    Romy Schnelle: Für Unternehmen heißt das ganz konkret, Kompetenzen aufzubauen und aktiv Kooperationen einzugehen. Wer früh mit Startups, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern zusammenarbeitet, lernt schneller und kann robuster skalieren. Datenkompetenz, KI-Integration und klare Prozesse sind dabei zentrale Voraussetzungen.

    KI entwickelt sich rasant. Wie blickt ihr auf Chancen und Herausforderungen?

    Sebastian Borek: KI ist vor allem eine Frage des Mindsets. Entscheidend ist, dass wir die Potenziale ernsthaft nutzen. Richtig eingesetzt kann KI unser Arbeiten produktiver und effizienter machen. Teams, die KI in Analyse, Produktentwicklung oder operativen Prozessen einsetzen, verkürzen Entwicklungszeiten deutlich und können sich stärker auf Wertschöpfung konzentrieren. Wir haben erlebt, wie ein Team mithilfe von KI eine Marktanalyse und Präsentation in einer Stunde statt in zwei Wochen erstellt hat. Für mich ist klar, dass wir KI aktiv mitgestalten müssen.

    Achim Plum: KI adressiert zentrale Herausforderungen unserer Zeit, von demografischem Wandel über Produktivität bis hin zum Klimawandel. Sie wirkt als Katalysator, der bestehende Ansätze beschleunigt und skaliert. Viele Fortschritte in den Life Sciences oder der Medizintechnik wären ohne KI kaum denkbar. In diesem Sinne ist KI unsere Superpower.

    Romy Schnelle: Für Gründerinnen und Gründer ist entscheidend, KI von Anfang an verantwortungsvoll einzusetzen. Datenqualität, Transparenz und klare ethische Leitplanken schaffen Vertrauen. Genau dieses Vertrauen ist die Voraussetzung für nachhaltige Skalierung und damit ein echter Wettbewerbsvorteil.

    Achim Plum: Wir sehen große Dynamik in den Life Sciences, von synthetischer Biologie bis hin zu neuen Therapieformen. Ein Beispiel ist Tubulis. Die größte Series-C-Life-Science-Runde Europas zeigt, wie sich durch kluge Ansätze das Risiko in der Wirkstoffentwicklung deutlich reduzieren lässt. Auch in der Medizintechnik passiert viel, etwa bei Neural Interfaces oder smarter Prothetik. Häufig ist KI der entscheidende Hebel, der diese Entwicklungen ermöglicht.

    Romy Schnelle: Deep Tech erlebt eine Renaissance. Ob Fusionsenergie, Quantencomputing und -infrastruktur und New Space. Das Innovationspotenzial ist enorm. Oft scheitert es weniger an Technologie als an kritischer Finanzierung und am Mut, wirklich zu skalieren. Besonders wichtig sind funktionierende Übergänge von der Forschung über die Validierung bis zur Industriekooperation. Genau dort setzen wir an.

    Sebastian Borek: Gerade im Space-Tech-Bereich sehen wir Unternehmen, die nicht nur Produkte entwickeln, sondern ganze Industrien aufbauen können. Das ist mehr als ein Markt. Es ist Infrastruktur für die Zukunft. Mit Co-Investments, Partnerschaften und einem klaren Plattformansatz lässt sich das europäisch skalieren.

    HTGF und DTCF bündeln ihre Kräfte. Welche Chancen eröffnet diese Plattform?

    Achim Plum: Unser Ziel ist es, eine durchgängige Venture-Capital-Plattform aufzubauen, die Technologien von der Idee bis zur Skalierung begleitet. Durch die enge Verzahnung von HTGF und DTCF schaffen wir eine öffentlich-private Struktur, die Schlüsseltechnologien effizient finanziert und ihnen die Chance gibt, in Europa zu bleiben und hier groß zu werden. Entscheidend ist überkritische Finanzierung, also Kapital, das Wachstum wirklich trägt. Dafür setzen wir auf flexible Modelle, die auch größere Runden ermöglichen und privates Kapital mobilisieren.

    Sebastian Borek: Der DTCF hat sich schnell im Markt etabliert und gezeigt, wie wichtig starke Wachstumsfinanzierung ist. Starke Investments wie The Exploration Company oder Cylib geben Unternehmen in der frühen Wachstumsphase Zeit und Substanz für Entwicklung und Skalierung. Gleichzeitig sehen wir bei gemeinsamen Investments von HTGF und DTCF, etwa bei Proxima Fusion, node.energy oder FMC, wie gut Seed- und Growth-Perspektive zusammenwirken. Diese Verzahnung bauen wir jetzt systematisch aus.

    Romy Schnelle: Die Integration des DTCF und die Weiterentwicklung zur Plattform geben Gründerinnen und Gründern den nötigen Rückenwind, um mutig und langfristig zu bauen. Gemeinsam mit starken privaten Partnern schaffen wir eine Finanzierungsarchitektur, die vom Start bis zur Skalierung trägt und so neue industrielle Substanz in Europa ermöglicht.

    Zum Abschluss: Was braucht das Startup-Ökosystem jetzt, damit aus dem Rückenwind von 2025 ein echtes Wirtschaftswunder 2.0 wird?

    Romy Schnelle: Es braucht vor allem konsequente Zusammenarbeit im Ökosystem. Wenn Forschung, Start-ups und Industrie enger zusammenarbeiten, entstehen belastbare Brücken von der Idee bis zur Skalierung. Genau dort wächst neue industrielle Substanz.

    Gleichzeitig müssen wir Kontinuität in der frühen Phase sichern. Mit Blick nach vorn bereiten wir die fünfte Seed-Fondsgeneration vor, die Mitte 2027 nahtlos an den HTGF IV anschließen soll. Dafür starten wir mit der Vorbereitung des Fundraisings, um bestehenden wie neuen privaten Fondsinvestoren aus Mittelstand und Konzern einen beispiellosen Zugang zum HTGF-Ökosystem und echten Value Add zu bieten.

    Sebastian Borek: Wir brauchen Zukunftsfreude und den Mut, Dinge entschlossen anzugehen und groß zu skalieren. Kapital, Talente und Technologie sind vorhanden. Jetzt kommt es darauf an für Gründerinnen und Gründer, ein Umfeld zu schaffen, das diesen Spirit trägt und verstärkt.

    Achim Plum: Be bold. Think big. Wir müssen privates Kapital in ganz anderen Größenordnungen mobilisieren und Finanzierung so gestalten, dass Wachstum wirklich möglich wird. Dann kann aus dem aktuellen Rückenwind ein Wirtschaftswunder 2.0 entstehen.

  • Der größte Bottleneck im KI-Stack und FMCs Lösung – Interview mit CEO Thomas Rückes

    Der größte Bottleneck im KI-Stack und FMCs Lösung – Interview mit CEO Thomas Rückes

    Der größte Bottleneck im KI-Stack und FMCs Lösung – Interview mit CEO Thomas Rückes

    Mit einer 100-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde hat FMC kürzlich eines der größten Investments im europäischen Halbleitersektor abgeschlossen. Das Kapital fließt in die Kommerzialisierung einer neuartigen Speicherchiptechnologie, die den Energieverbrauch von KI-Rechenzentren signifikant senken und neue Standards für Performance und Effizienz setzen soll. Im Gespräch erklärt CEO Thomas Rückes, warum Speicher zum zentralen Engpass im KI-Stack geworden ist, wie FMC diesen technologisch adressiert und welche Rolle Europa im globalen Wettbewerb um die nächste Generation von KI-Infrastruktur spielen kann.

    Thomas Rückes, CEO von FMC (Foto: FMC)

    Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreich abgeschlossenen Finanzierungsrunde! Was bedeutet diese Finanzierung für FMC und eure Wachstumsstrategie?

    Mit dem frischen Kapital können wir unsere Produkt-Roadmap konsequent umsetzen. Wir entwickeln sehr fortgeschrittene Compute-Systeme – von eigenen Chips über komplette Hardware- und Software-Lösungen bis hin zu integrierten Compute-Systemen für KI-Rechenzentren und Edge-Anwendungen.

    Die Finanzierung ermöglicht es uns nicht nur, diese Technologien auf den Markt zu bringen, sondern darauf aufbauend auch Umsatz sowie entsprechende P&L-Strukturen zu etablieren. So können wir gezielt Business Units aufbauen und damit das Wachstum von FMC nachhaltig vorantreiben.

    Speicherchips gelten als größter Flaschenhals im KI-Stack. Warum sind sie so entscheidend für KI-Rechenzentren – und wie adressiert FMC dieses Problem?

    In der Hardware-Architektur eines KI-Rechenzentrums arbeiten Prozessoren wie GPUs und CPUs – etwa von NVIDIA oder Intel – eng mit dem Speicher zusammen. Innerhalb eines Servers sind diese Recheneinheiten über elektrische Verbindungen mit DRAM angebunden. Dieser Speicher ist sehr schnell, aber flüchtig.

    Über optische Verbindungen erfolgt anschließend der Zugriff auf NAND-Storage, der teilweise auch in der Cloud liegt. Dieser ist deutlich günstiger und nicht flüchtig, dafür aber wesentlich langsamer. Jedes Mal, wenn Daten zwischen Chips, Compute, Memory und Storage bewegt werden, sinkt die verfügbare Bandbreite, die Latenz steigt und der Energieverbrauch nimmt zu.

    Gerade in Rechenzentren werden permanent sehr große Datenmengen hin- und herbewegt. Diese Chip-to-Chip-Kommunikation ist daher einer der zentralen Flaschenhälse, sowohl für die Performance als auch für die Energieeffizienz moderner KI-Rechenzentren.

    Eure DRAM+ und 3D-CACHE+ Technologien sollen die Systemeffizienz um mehr als 100 % steigern. Was macht Eure Lösung fundamental anders als etablierte Produkte?

    Der entscheidende Punkt ist, dass wir die benötigte Rechenleistung erreichen, ohne Daten permanent zwischen verschiedenen Chips hin- und herbewegen zu müssen. Je mehr Informationen im selben Chip verbleiben, desto schneller wird das Gesamtsystem und desto geringer ist gleichzeitig der Energieverbrauch. Genau hier setzt unsere Technologie an.

    Mit unserem Chip machen wir DRAM-Speicher nicht flüchtig. Dadurch entsteht deutlich weniger Datenverkehr zwischen Compute, Memory und Storage. Da unser Speicher zudem mehr Funktionen direkt im Chip übernehmen kann, reduzieren wir die Chip-to-Chip-Kommunikation massiv. Das führt zu einer signifikanten Steigerung von Performance und Effizienz in KI-Rechenzentren.

    Eine solche Lösung gibt es in dieser Form aktuell nicht am Markt. Entsprechend disruptiv ist unser Ansatz, gerade mit Blick auf KI-Rechenzentren, die heute die komplexesten und leistungsfähigsten Computersysteme darstellen, die die Menschheit entwickelt.

    Viele bestehende Ansätze versuchen, die Kommunikation zwischen Chips oder zwischen Memory und Storage über Photonik oder optische Interconnects zu verbessern. Das reduziert die Engpässe zwar, löst das grundlegende Problem aber nicht. Unser Ansatz geht einen Schritt weiter: Wir adressieren die Ursache und können das Problem tatsächlich lösen.

    Europa hat bisher kaum eigene Speicherchip-Angebote, während der Markt von USA, Südkorea und Taiwan dominiert wird. Wie wichtig ist FMC für die technologische Souveränität Europas?

    Die Problemstellung ist sogar noch komplexer. Die Headquarters der großen Hersteller sitzen überwiegend in den USA, Südkorea und Taiwan. Produziert wird zwar auch in anderen Regionen, etwa in Taiwan, Singapur, Japan oder China, doch in Europa gibt es praktisch keine entsprechenden Fertigungskapazitäten.

    Mit FMC wollen wir hier eine wichtige Rolle einnehmen. Wir planen, im kommenden Jahr mit unserem Produkt in den Markt zu gehen und anschließend gezielt zu skalieren. Unser klarer Fokus liegt auf KI-Rechenzentren, und wir stehen bereits im Austausch mit europäischen Rechenzentrumsbetreibern und Technologieunternehmen, bei denen wir unsere Speicherlösungen einführen möchten.

    Unsere Technologien können einen relevanten Beitrag zur Wertschöpfung in Europa leisten. Sie ermöglichen den Aufbau von KI-Rechenzentren mit weltweit führender Energieeffizienz, also sehr hoher Performance bei deutlich reduziertem Energieverbrauch.

    Welche Vorteile bietet der Standort Dresden für eure Entwicklung?

    Dresden bietet uns einen großen strategischen Vorteil, und wir planen, unseren Standort hier weiter auszubauen. Die Region verfügt über das fortgeschrittenste Halbleiter-Ökosystem in Deutschland und eines der führenden in Europa. Große Fabs wie GlobalFoundries oder Infineon sind vor Ort. Das ist sehr wertvoll, weil man unkompliziert persönliche Gespräche führen und Themen pragmatisch vorantreiben kann.

    Hinzu kommt die hohe Dichte an exzellenten Forschungsinstitutionen, bspw. mehrere Fraunhofer-Institute. Mit ihnen können wir sehr gezielt an modularen Lösungen arbeiten. Gleichzeitig ist das gesamte Zuliefer-Ökosystem vorhanden: Packaging-Unternehmen, Entwickler von Sampling-Boards, Softwarefirmen und viele spezialisierte kleinere Anbieter.

    Dieses Zusammenspiel aus Industrie, Forschung und spezialisierten Dienstleistern macht den Standort besonders stark. In anderen Teilen Deutschlands gibt es einzelne Elemente davon, aber das komplette Paket in dieser Tiefe und Dichte findet man aus unserer Sicht nur in Dresden.

    FMC wurde 2016 gegründet und hat sich in weniger als zehn Jahren zu einem führenden Player entwickelt. Welche Hürden musstet ihr auf dem Weg von der Forschung bis zur globalen Kommerzialisierung überwinden – und welche Meilensteine waren entscheidend?

    Ich selbst bin nicht seit der Gründung dabei, sondern erst vor einigen Jahren mit dem klaren Auftrag zu FMC gekommen, die entwickelte Technologie in marktfähige Produkte zu überführen und FMC als globale Halbleiterfirma aufzubauen. FMC ist als Ausgründung aus der Universität entstanden und war in der Anfangsphase stark von einer Forschungsmentalität geprägt.

    In den frühen Projekten mussten wir wichtige Lektionen lernen. Nur weil ein Device technisch gut funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass daraus automatisch ein attraktives Produkt entsteht, für das Kunden auch bereit sind zu zahlen. Auf dieser Basis wurden die Technologieentwicklungsansätze angepasst und auf deutlich klarere, marktrelevante Technologieschienen gelenkt.

    Solche Pivots sind bei Hard-Tech- und Emerging-Memory-Unternehmen nahezu die Regel. Die fokussierte Weiterentwicklung einer Technologie hin zu einer neuen, klar definierten Anwendung braucht Zeit.

    In den vergangenen zwei Jahren konnten wir dann konkrete Produkte entwickeln. Das erfordert allerdings auch deutlich mehr Kapital. Das ist ein wesentlicher Grund für die große Finanzierungsrunde, die wir jetzt abgeschlossen haben. Parallel bauen wir ein Team aus sehr erfahrenen Halbleiterexperten und Produktprofis auf, das in der Lage ist, diese hochkomplexen Systeme nicht nur zu entwickeln, sondern auch kosteneffektiv auf den Markt zu bringen. Genau hier setzen wir jetzt die nächsten entscheidenden Schritte.

    Welche Rolle spielte der HTGF als früher Investor für eure Entwicklung?

    Der HTGF war der erste institutionelle Investor bei FMC und hat insbesondere in der frühen Unternehmensphase eine zentrale Rolle gespielt. Yann Fiebig hat das Gründerteam als Beiratsmitglied eng begleitet und unter anderem bei der Strukturierung und Verhandlung des IP-Vertrags mit der Universität unterstützt: ein entscheidender Schritt für die spätere Skalierung.

    Darüber hinaus hat der HTGF wesentlich dazu beigetragen, die Grundlage für weitere Finanzierungsrunden zu legen. So entstand der Kontakt zum Lead Investor der Series B auf dem HTGF Family Day, was einen wichtigen Meilenstein in unserer Wachstumsphase markierte.

    Der HTGF hat FMC von der frühen technologischen Idee an eng begleitet und mit der aktuellen Finanzierungsrunde kommen nun der DTCF und weitere starke Partner hinzu, um die nächste Phase unseres Wachstums und die globale Skalierung weiter voranzutreiben.

    Was steht nach der 100 Mio. € Finanzierung als nächstes an?

    Im Fokus stehen nun die Produktqualifikation und die kosteneffiziente Kommerzialisierung unserer Technologien. Ziel ist es, unsere Margen- und Umsatzziele zu erreichen und darauf aufbauend die Firma konsequent zu skalieren. Damit schaffen wir die Grundlage, FMC als weltweit führenden Anbieter von Memory-Lösungen aus Europa heraus für den globalen Markt zu etablieren.

    Was hast du persönlich aus dieser Reise gelernt als Startup-CEO in einer Deep-Tech-Branche?

    Es ist ja nicht mein erstes Rodeo. Ich versuche, die Erfahrung, die ich seit 2001 in der globalen Halbleiterindustrie gesammelt habe, konsequent anzuwenden, um FMC bestmöglich aufzubauen. Ich habe meine Lektionen gelernt und jetzt geht es darum, sie umzusetzen und eine wirklich gute Firma zu bauen und bisher läuft dieser Weg nach Plan.

    Welche Ratschläge würdest du anderen Gründerinnen und Gründern geben, die im Deep-Tech-Sektoren starten wollen?

    Deep-Tech ist deutlich komplexer als beispielsweise viele klassische Softwareprodukte. Es ist leider sehr einfach, viel Kapital einzusetzen und am Ende nur begrenzte Ergebnisse zu erzielen, weil man sich in einem technologischen Labyrinth bewegt, in dem man sehr viele Schritte im Voraus denken muss.

    Die Entwicklung von Deep-Tech- und insbesondere Halbleiterprodukten ist extrem kapitalintensiv und erfordert die enge Zusammenarbeit vieler interner und externer Partner. Ein solches Produkt aufzubauen ist in etwa so komplex wie die Entwicklung eines neuen Autos. Dafür braucht es einen klaren Plan, starke Strukturen und professionelles Projektmanagement. Strukturen, wie man sie sonst eher aus größeren Unternehmen kennt. Gleichzeitig muss man diese Prozesse in einem Startup etablieren, ohne die notwendige Flexibilität und Geschwindigkeit zu verlieren.

    Mein Rat an Gründerinnen und Gründer ist daher: mit maximalem Einsatz arbeiten, sich aber frühzeitig mit den richtigen Expertinnen und Experten umgeben, die die Industrie wirklich verstehen und von ihnen lernen. Entscheidend ist, nicht nur an Problemen zu arbeiten, sondern an den richtigen Problemen und mit dem richtigen Timing.

    Vielen Dank, Thomas, für deine Zeit und deine Erkenntnisse!

  • Neural Concept Closes $100M Funding Round

    Neural Concept Closes $100M Funding Round

    HTGF Portfolio Company Neural Concept Closes $100M Funding Round Led by Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives to Scale AI-Native Engineering

    • New capital accelerates Neural Concept’s ability to deliver transformative technologies and enterprise-wide AI impact across advanced industrial workflows.
    • Platform delivers CAD-native, physics-aware AI and deep reasoning for engineering, saving customers $50 million annually, reducing late-stage redesigns by 30-50% and accelerating time to market by up to two years.
    • The company has generated a fourfold increase in enterprise revenue over the past 18 months.
    • More than 50 global companies are actively relying on the platform, including General Motors, General Electric Vernova, Leonardo Aerospace, Eaton, Safran, Renault Group and multiple Formula 1 teams.
    • HTGF has supported Neural Concept from the seed stage as one of the first institutional investors, participating in every financing round and now significantly in Series C.

    Lausanne, Switzerland – December 18, 2025Neural Concept, a global AI platform and leader in Engineering Intelligence powering next-generation product development, today announced it raised a $100 million Series C funding round led by Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives, with existing investors Forestay Capital, Alven, D.E. Shaw Ventures, Aster Capital and High-Tech Gründerfonds (HTGF), which has backed Neural Concept since its seed stage and invested in every round to date.

    Neural Concept is redefining engineering workflows with CAD-native enterprise AI that understands geometry, constraints and design intent. By helping its customers build and deploy physics-aware design copilots, the platform enables teams to explore millions of design options earlier and avoid costly late-stage changes, accelerating the entire product development cycle, helping companies bring better products to market faster.

    Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives’ investment underscores the surging demand for enterprise AI that drives real-world impact. As engineering teams move from AI experimentation to full-scale deployment, Neural Concept has emerged as the leader in AI-native engineering, combining cutting-edge technology with an enterprise-focused approach, fueling fast, sustained growth across major industries, including automotive, aerospace and defense, energy, semiconductors and consumer electronics.

     “Neural Concept’s technology represents a rare leap forward in enterprise engineering AI,” said Lambert Diacono, Executive Director Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives. “As demand accelerates for AI that drives real impact in complex industrial workflows, Neural Concept is emerging as one of the leading companies in the market”, affirmed Christian Resch, Partner, Head of EMEA Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives.

    The team will use the funding to accelerate product development, including unveiling a breakthrough generative CAD capability in early 2026, expand global GTM teams and strengthen its position as the intelligence layer across engineering systems, deepening partnerships with industry leaders such as Nvidia, Siemens, Ansys, Microsoft and AWS.

    “We founded Neural Concept with the ambition to enable complete AI-driven design of advanced systems like tomorrow’s cars and spacecrafts,” said Dr. Pierre Baqué, CEO and founder of Neural Concept. “Advances in AI are transforming engineering from a process of trial and error into a data-driven workflow where tradeoffs and constraints can be understood and optimized from the start. This investment enables us to fast-track our progress toward establishing the intelligence layer powering every engineering team, worldwide.”

    Neural Concept’s Series C marks the company’s latest funding milestone following its $27 million Series B in 2024.

    Early Belief, Ongoing Support: HTGF’s Journey with Neural Concept

    Together with Constantia New Business (CNB), HTGF became Neural Concept’s first institutional investor during the seed stage and has supported the company’s evolution from an EPFL spin-off to a global leader in AI-native engineering. With significant participation in the Series C round, HTGF reaffirms its long-term commitment to the founders and their team.

    Gregor Haidl, Partner at HTGF, said:“ Our investment approach is about backing visionary founders early and stay committed as they scale globally. Neural Concept embodies this perfectly: from seed to Series C, we’ve seen Dr. Pierre Baqué and his team redefine engineering workflows with Artificial Intelligence and deliver real enterprise impact. We look forward to continuing this journey together.”

    “Neural Concept’s journey is a prime example of how deep tech and AI can transform entire industries,” said Romy Schnelle, Managing Director at HTGF. “We believed in the team from the very beginning and are proud to have supported them through every stage of growth. Gregor Haidl’s simulation background and product development expertise played a crucial role in recognizing the disruptive potential early. This successful Series C round highlights the strength of their product and the scalability of their business model.”

    Neural Concept leadership team. From left to right, (top row), Jonathan Donier, Théophile Allard, Thomas von Tschammer (bottom row), Philippe Cuendet, Pierre Baqué (Picture: Neural Concept)

    About Neural Concept
    Founded in 2019, Neural Concept provides the leading AI-first engineering platform for product development. By embedding AI natively into design and simulation workflows, Neural Concept empowers engineering teams to compress development cycles from months to days, improve product performance across efficiency, safety, and sustainability, and scale AI adoption without costly, years-long integration. 

    The company drives product development across major industries, including automotive, aerospace, energy, consumer electronics, semiconductors and defense, working with the world’s leading global OEMs and component suppliers. Neural Concept was spun out of the Swiss Federal Institute of Technology in Lausanne (EPFL) and is backed by global investors, including Forestay Capital and D. E. Shaw Group. Visit https://www.neuralconcept.com

    About Goldman Sachs Alternatives
    Goldman Sachs (NYSE: GS) is one of the leading investors in alternatives globally, with over $500 billion in assets and more than 30 years of experience. The business invests in the full spectrum of alternatives including private equity, growth equity, private credit, real estate, infrastructure, sustainability, and hedge funds. Clients access these solutions through direct strategies, customized partnerships, and open-architecture programs.

    The business is driven by a focus on partnership and shared success with its clients, seeking to deliver long-term investment performance drawing on its global network and deep expertise across industries and markets.

    The alternative investments platform is part of Goldman Sachs Asset Management, which delivers investment and advisory services across public and private markets for the world’s leading institutions, financial advisors and individuals. Goldman Sachs has approximately $3.5 trillion in assets under supervision globally as of September 30, 2025.

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    About HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    HTGF is one of the leading and most active early-stage investors in Germany and Europe, financing startups in the fields of Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences and Chemistry. With its experienced investment team, HTGF supports startups in all phases of their development into international market leaders. HTGF invests in the pre-seed and seed phase and can participate significantly in further financing rounds, since 2024 with the HTGF Opportunity growth fund. HTGF has a fund volume of over 2 billion euros. Since its inception in 2005, HTGF has financed around 800 startups and successfully sold shares in 200 companies.  

    The Federal Ministry for Economic Affairs and Energy, KfW Capital and numerous companies are invested in the HTGF seed funds. Investors in the HTGF Opportunity growth fund include the ERP Special Fund and KfW with the resources of the Zukunftsfonds (“Future Fund”). Further information can be found at HTGF.de or on LinkedIn and on the Zukunftsfonds page. 

  • Zentio erhält 1,4 Millionen Euro Pre-Seed- Finanzierung für KI-native Produktionsplanung 

    Zentio erhält 1,4 Millionen Euro Pre-Seed- Finanzierung für KI-native Produktionsplanung 

    Zentio erhält 1,4 Millionen Euro Pre-Seed- Finanzierung für KI-native Produktionsplanung 

    • Zentio sichert sich 1,4 Mio. Euro Pre-Seed-Finanzierung angeführt vom High-Tech Gründerfonds und unterstützt von SIVentures. 
    • Die KI-native Plattform strukturiert und zentralisiert Betriebsdaten und ermöglicht es, die Produktivität in Echtzeit zu steigern und Ausfallzeiten zu minimieren. 
    • Die Finanzierung wird primär eingesetzt, um das Team zu vergrößern und die Weiterentwicklung von Machine Learning Pipelines, mathematischer Optimierung und agentenbasierter Automatisierung zu ermöglichen. 

    Zentio hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1,4 Millionen Euro abgeschlossen und macht damit einen entscheidenden Schritt hin zur Verwirklichung der Unternehmensvision: die europäische industrielle Fertigung durch Automatisierung und intelligente Entscheidungsfindung an die globale Spitze zurückzuführen. 

    Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelt Zentio eine AI-first Plattform für intelligente Produktionsplanung. Diese ermöglicht es, Betriebsdaten durch KI-Agenten aufzubereiten und für die operative Produktionsplanung nutzbar zu machen, um fundierte Entscheidungen und mehr Produktivität zu ermöglichen. 

    Zentio Gründerteam (links nach rechts): Immo Polewka (CCO), Christophe Kafrouni (CTO), Julian Rose (CEO) 

    Die Runde wurde vom High Tech Gründerfonds angeführt, einem der aktivsten Frühphaseninvestoren in den Bereichen Deep Tech, Industrietechnologie und KI-basierter Innovation. Mit mehr als 800 Investments in technologieorientierte Startups bringt der HTGF tiefes Branchen-Know-how, ein starkes Industrie- und Fertigungsnetzwerk sowie umfassende Erfahrung beim Aufbau skalierbarer Industrie-Software ein.  

    Weitere Unterstützung kam vom Frühphaseninvestor SIVentures, welcher über umfangreiche Erfahrung in der Förderung und Skalierung von B2B-Technologie-Startups verfügt. Gemeinsam bieten die beiden Investoren strategische und operative Unterstützung für die nächste Wachstumsphase von Zentio. 

    Warum Zentio? 

    Die europäische Fertigungsindustrie befindet sich an einem kritischen Punkt. Jeden Tag stehen Industrieunternehmen vor Tausenden von Entscheidungen, von kleinen operativen Anpassungen bis hin zu großen strategischen Veränderungen. Jede Entscheidung hat Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette: Änderungen in der Schichtplanung wirken sich auf die Maschinenauslastung aus, dies beeinflusst die Lagerbestände, was sich wiederum auf den Cashflow und die Lagerkosten niederschlägt. 

    Diese Entscheidungen sind meist eng miteinander verzahnt. Die meisten produzierenden Unternehmen verfügen nicht über die Ressourcen, um alle Szenarien vor jeder Entscheidung manuell durchzurechnen. Dies führt zu Kosten in Millionenhöhe durch suboptimale Planung, verminderte Produktivität, übermäßige Kapitalbindung in Lagerbeständen, versäumte Liefertermine und ungenutzte Kapazitäten.  

    Deshalb brauchen europäische Hersteller einen neuen Ansatz, der nicht nur alte Prozesse digitalisiert, sondern auch die Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden, grundlegend transformiert.  

    Immo Polewka, Mitgründer und CCO von Zentio, erklärt, wie sich diese Lücke am besten schließen lässt: „Unsere Vision ist es, den Standard der Entscheidungsfindung in der europäischen Fertigungsindustrie auf ein neues Niveau zu heben. Durch die Kombination von Betriebsdaten mit mathematischer Optimierung und AI-First-Automatisierung können Unternehmen strategisch vorausplanen und resilient auf Störungen reagieren.“ Dies ermöglicht es Entscheidungsträgern, Kapazitätsbedarfe Wochen im Voraus zu antizipieren, auf Maschinenausfälle oder Materialengpässe mit den besten verfügbaren Optionen zu reagieren und Schichtpläne oder Maschineneinstellungen in Echtzeit anzupassen, um die Produktivität zu erhöhen und Leerlaufzeiten zu minimieren. 

    Wie Zentio die Finanzierung einsetzen wird 

    Die Finanzierungsrunde wird es Zentio ermöglichen, bestehende Partnerschaften zu stärken und die Voraussetzungen zu schaffen, um langfristigen Mehrwert für die europäische Fertigungsindustrie zu schaffen: „Unser Hauptaugenmerk für die nächsten Monate liegt darauf, unsere mathematischen Kernsysteme und ML-Pipelines weiterzuentwickeln und diese mit Hilfe von UX und AI Agents zusammenzuführen. Deshalb erweitern wir unser Team um ambitionierte Entwickler und Entwicklerinnen, die sich unserer Mission anschließen möchten, die erste Generation von KI-nativer Produktionsplanung zu entwickeln“, sagt Christophe Kafrouni, Mitgründer und CTO von Zentio. 

    Hendryk Hosemann, Senior Investment Manager beim HTGF, kommentiert:  „Julian, Immo und Chris haben uns gezeigt, dass Excel und andere alte Tools immer noch einen großen Teil der Welt im Stillen bestimmen. Zentio verwandelt chaotische ERP-, MES- und Tabellenkalkulationsdaten in eine KI-native Planungsebene, auf die Fabriken vertrauen können. Ihre Mischung aus KI-nativem Denken und fundierter Erfahrung in der Fertigung ist genau das, wonach wir in diesem Bereich gesucht haben, und wir sind stolz darauf, sie auf diesem Weg zu begleiten.“


    Über Zentio 
    Zentio ist ein Berliner Start-up, das eine KI-gestützte Plattform für Produktionsplanung in Fertigungsunternehmen entwickelt. Ziel des Unternehmens ist es, Fabriken zu befähigen, Betriebsdaten in strategische Vorteile zu verwandeln und so Produktivität, Flexibilität und Qualität von Entscheidungen im großen Maßstab zu steigern. Zentio wurde 2025 von Julian Rose, Immo Polewka und Christophe Kafrouni gegründet und arbeitet bereits europaweit mit einem breiten Netzwerk an Pilotkunden und strategischen Partnern daran, seine Vision von agentenbasierter Produktionsplanung zu verwirklichen. 

    Medienkontakt Zentio 
    Alexander Thiam 
    +49 163 784 1991 
    alexander.thiam@zentio.io 

    Über den HTGF 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800  Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. 
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn

    Medienkontakt HTGF 
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH 
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager 
    +49 228 82300 121 
    t.jacob@htgf.de 

    Über SIVentures 
    SIVentures ist ein Venture Capital Fonds mit Sitz in Leipzig, welcher in der Frühphase in Technologie-Startups aus dem DACH-Raum investiert. Der Fokus liegt dabei auf B2B Investments aus den Bereichen Energie, IT Infrastruktur, KI-Anwendungen sowie verwandten Sektoren. Neben Kapital werden die Startups durch intensives Sparring, ein umfangreiches Netzwerk und durch die unternehmerische Erfahrung von SIVentures aktiv unterstützt.