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  • Pixel-Flo sichert sich 5,25-Millionen-Pfund Seed-Finanzierung zur Überwindung eines kritischen Engpasses in der MicroLED-Display Fertigung 

    Pixel-Flo sichert sich 5,25-Millionen-Pfund Seed-Finanzierung zur Überwindung eines kritischen Engpasses in der MicroLED-Display Fertigung 

    Pixel-Flo sichert sich 5,25-Millionen-Pfund Seed-Finanzierung zur Überwindung eines kritischen Engpasses in der MicroLED-Display Fertigung 

    Pixel-Flo, ein Spin-off der University of Sheffield, hat eine Seed-Finanzierung in Höhe von über 5,25 Millionen Pfund (6,15 Mio. €) abgeschlossen.

    Das Unternehmen bietet mit seiner proprietären Continuous-Flow-Mass-Transfer-Technologie eine Lösung für einen kritischen Engpass in der Herstellung von MicroLED-Displays. Die Runde wurde von Northern Gritstone angeführt, mit zusätzlichen Investitionen von SCVC, dem Parkwalk Northern Universities Venture Fund sowie dem High-Tech-Gründerfonds (HTGF). 

    MicroLED-Displays neu gedacht: Hochskalierbar und kosteneffizient 

    Pixel-Flo entwickelt durch seinen hoch skalierbaren, kosteneffizienten Ansatz den Durchbruch in Bezug auf die für die Herstellung von MicroLED-Displays dringend benötigte Kostensenkung. MicroLEDs sind die nächste Generation der Display-Technologie und bieten eine zwei- bis fünfmal höhere Helligkeit sowie eine zwei- bis viermal höhere Energieeffizienz als herkömmliche Displays. 

    Derzeit wird die breite Einführung von MicroLED jedoch durch grundlegende Skalierbarkeitsprobleme bei mechanischen Massenübertragungsverfahren eingeschränkt. Im Vergleich dazu bietet die proprietäre fluidische Selbstorganisationstechnologie von Pixel-Flo einen extrem hohen kontinuierlichen Durchsatz und ermöglicht damit leistungsstarke MicroLED-Displays bei drastisch reduzierten Verarbeitungs- und Materialkosten. Dadurch können MicroLED-basierte Produkte, von Smartwatches bis hin zu Fernsehern, zu Preisen für den Massenmarkt angeboten werden.

    Das Pixel-Flo Team von links nach rechts: Suneal Ghataora, Sanger Hsu, Rick Smith, Simon Jones. (Foto: Pixel-Flo)

    Gründungsteam mit tiefer Expertise 

    Pixel-Flo wurde von Dr. Rick Smith, Dr. Suneal Ghataora und Simon Jones gegründet. Das Unternehmen baut auf neuartiger Halbleiterphotonik-Forschung aus dem Labor von Dr. Smith auf – gestützt auf langjährige LED-Forschung an der School of Electrical and Electronic Engineering der University of Sheffield sowie auf Simon Jones‘ umfassende kommerzielle Erfahrung in der Display-Branche. 

    Von der Laborentwicklung zur industriellen Skalierung 

    Die Finanzierungsrunde ermöglicht Pixel-Flo den Schritt von der Laborentwicklung zur industriellen Skalierung – verbunden mit dem Ausbau des Teams und dem Umzug in neue Labor- und Büroräume. 

    Die internationalen Expansionspläne des Unternehmens werden durch die Einstellung von Sanger Hsu als Vice President Business Development mit Sitz in Taiwan unterstrichen. Hsu verantwortet den frühzeitigen Aufbau von Kundenbeziehungen in einem der wichtigsten Märkte für Display-Technologien. Im vergangenen Jahr war Pixel-Flo Teil der NG Studios-Kohorte, dem Deeptech-Venture-Builder von Northern Gritstone. 

    Rick Smith, CEO und Co-Founder von Pixel-Flo:  „Diese Investition erlaubt uns, unser Team zu vergrößern und unsere einzigartige Technologie auf einem kommerziellen Beschichtungssystem zu demonstrieren, was Partnerschaften und Bewertungen durch Partner aus der Display-Fertigung ermöglicht. Wir sind stolz darauf, ein fantastisches internationales Konsortium aus sich ergänzenden Investoren unter der Führung von Northern Gritstone zu haben, das unsere internationalen Ambitionen unterstützt, um enorme neue Marktchancen für Micro-LED zu erschließen.“ 

    Duncan Johnson, CEO von Northern Gritstone:  „Pixel-Flo ist ein hervorragendes Beispiel für Deep-Tech-Innovation mit globalen Ambitionen aus dem Northern Arc: genau die Art von Unternehmen, die zu fördern Northern Gritstone sich zur Aufgabe gemacht hat. Als Absolvent unseres Venture-Building-Programms NG Studios verbindet das Unternehmen erstklassige Wissenschaft mit einem klaren Weg zur kommerziellen Umsetzung. Mit seiner skalierbaren, kostengünstigeren Lösung hat der MicroLED-Massentransfer-Montageprozess von Pixel-Flo das Potenzial, MicroLED-Displays für den Massenmarkt zu erschließen.“ 

    John Williams, General Partner bei SCVC:  „Deep Tech ist voll von bahnbrechenden Technologien, die ein Problem suchen, das zu ihnen passt. Pixel-Flo hat das Prinzip umgedreht und eine elegante Lösung für den Engpass, der MicroLED bisher zurückgehalten hat, eine Display-Technologie, die in jeder Hinsicht überragende Leistungen erbringt. Das Investorenkonsortium spiegelt wider, was das Managementteam bereits aufgebaut hat.“ 

    Anne Umbach, Senior Investment Managerin beim HTGF:  „Aus eigener Erfahrung in der Display- und Printed-Electronics-Welt weiß ich, wie herausfordernd die Skalierung neuer Displaytechnologien ist. Pixel Flo adressiert mit seinem Ansatz genau das entscheidende Bottleneck im Micro-LED-Display-Markt. Das Team hat das Potenzial, eine zentrale Schlüsseltechnologie für die nächste Displaygeneration zu liefern.“  


    Über Pixel-Flo 
    Pixel-Flo entwickelt ein Verfahren zur Skalierung der MicroLED-Display-Fertigung. Basierend auf bahnbrechender akademischer Forschung der University of Sheffield löst das Spin-off mit seinem Continuous-Flo-Massentransfer-Fertigungsverfahren einen zentralen Engpass der Branche bei herkömmlichen Massentransfermethoden, die sich schlecht an die Panelgröße anpassen lassen. Die Continuous-Flo-Plattform basiert auf zwei proprietären Technologieelementen: MicroLED-Tinte und der Erweiterung branchenüblicher Beschichtungsanlagen. 

    Über Northern Gritstone 
    Northern Gritstone ist eine Investmentgesellschaft, die sich der Unterstuetzung ambitionierter Wissenschafts- und Technologieunternehmen im Norden Englands widmet. Ihre Philosophie lautet „Profit with Purpose“ und verbindet starke Rückflüsse für Investoren mit einem positiven gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einfluss. Unter dem Vorsitz von Lord Jim O’Neill hat das Unternehmen bislang 50 Investitionen getätigt. 

    Northern Gritstone arbeitet mit NG Innovation Services (NGIS) zusammen, seinen hochleistungsfähigen Wachstumsexperten für Wissenschafts- und Technologieunternehmen in der Frühphase. Die fünf Bereiche innerhalb von NGIS, zu denen auch NG Studios gehört, bringen ambitionierte Unternehmensgründer mit Finanzmitteln und Fachwissen zusammen, um ihre Unternehmen schnell zu skalieren. 

    Über SCVC 
    SCVC ist ein auf Deep Tech spezialisierter Investor und der offizielle Finanzierungsarm von Science Creates. Das Unternehmen investiert von der Pre-Seed-Phase bis zur Serie A in wegweisende Deep-Tech-Unternehmen. Sein Team aus erfahrenen Gründern arbeitet eng mit Start-ups zusammen, um bahnbrechende Wissenschaft in global wirksame Unternehmen zu verwandeln. 

    Über Parkwalk (Northern Universities Venture Fund) 
    Parkwalk ist der aktivste Investor Großbritanniens im Bereich von Universitäts-Spin-offs und unterstützt transformative Technologien, die von den führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen des Landes entwickelt wurden. Parkwalk konzentriert sich auf Investitionen in Unternehmen, die mit IP-geschützten Innovationen in den Bereichen DeepTech, HealthTech und CleanTech reale Herausforderungen angehen. 

    Als führender EIS-Fondsmanager mit einem verwalteten Vermögen von 400 Millionen Pfund hat Parkwalk über seine EIS-Fonds sowie über Unternehmensfonds, die für die Universitäten von Cambridge, Oxford, Bristol und das Imperial College verwaltet werden, in über 200 Unternehmen investiert. Parkwalk verwaltet außerdem in Zusammenarbeit mit Northern Gritstone den Northern Universities Venture Fund, der auf Chancen abzielt, die sich an den Universitäten von Leeds, Liverpool, Manchester und Sheffield ergeben. 

  • Textilkreislauf braucht smarte Sortierung: reverse.fashion sichert sich siebenstelliges HTGF-Investment

    Textilkreislauf braucht smarte Sortierung: reverse.fashion sichert sich siebenstelliges HTGF-Investment

    Textilkreislauf braucht smarte Sortierung: reverse.fashion sichert sich siebenstelliges HTGF-Investment

    • Das Berliner KI-Startup reverse.fashion sichert sich ein siebenstelliges Investment vom High-Tech Gründerfonds (HTGF)
    • Mit intelligenter, KI-gestützter Sortiertechnologie rationalisiert das Unternehmen die Kategorisierung von Textilien, senkt Prozesskosten und steigert die Erlöse für Kunden.
    • Fokus auf Markteintritt: Das frische Kapital wird genutzt, um bestehende Pilotprojekte auszuweiten und den gestarteten Markteintritt der neuen industriellen Sortierlösung line.sort voranzutreiben.

    Das Berliner KI-Startup reverse.fashion hat eine siebenstellige Erweiterung seiner Pre-Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das frische Kapital nutzt reverse.fashion, um den kommerziellen Rollout seiner KI-gestützten Sortierlösung voranzutreiben – und damit einen der größten Engpässe auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft in der Textilindustrie zu beseitigen.

    Team von reverse.fashion (Bild: reverse.fashion)

    Smarte Sortierung als Schlüssel zur zirkulären Mode

    Der Übergang zu einer echten Kreislaufwirtschaft in der Textilindustrie erfordert hochgradig effiziente Sortierprozesse, um Alttextilien präzise den optimalen Verwertungskanälen zuzuführen. Bisherige manuelle Prozesse stoßen hier an wirtschaftliche und kapazitäre Grenzen. An dieser Schnittstelle setzt reverse.fashion mit automatisierten Sortieranlagen an: Mithilfe von künstlicher Intelligenz kategorisieren und digitalisieren die Systeme Textilien präzise nach u.a. Zustand, Stil, Marke, Größe sowie Materialzusammensetzung. Dadurch können die Kleidungsstücke exakt für den Wiederverkauf oder das hochwertige Recycling sortiert werden.

    „Durch die signifikante Steigerung von Sortierqualität und Durchsatz steigern unsere Kunden ihre Produktivität um 40 % und erzielen gleichzeitig eine Erlössteigerung von etwa 20 %“, so Dr. Karsten Pufahl, Mitgründer von reverse.fashion.

    Bild: reverse.fashion

    Erfolgreiche Piloten und Markteinführung von line.sort

    Die erweiterte Pre-Seed-Finanzierung ermöglicht es dem Unternehmen, den nächsten strategischen Meilenstein zu realisieren: den kommerziellen Markteintritt. In den kommenden Monaten werden die bereits erfolgreich laufenden Pilotprojekte mit dem Softwareprodukt co.sort intensiv fortgeführt. Gleichzeitig findet gerade die Markteinführung der Gesamtlösung line.sort statt, um automatisierte Sortierprozesse flächendeckend im Markt zu etablieren.

    „Mit der erfolgreichen Pilotphase und dem aktuellen Markteintritt treten wir in eine neue Unternehmensphase ein. Umso mehr freuen wir uns, mit dem HTGF einen erfahrenen Partner an unserer Seite zu wissen“, so Mitgründer Mario Osterwalder von reverse.fashion.

    „Steigende regulatorische Anforderungen wie EPR und EU‑Vorgaben treiben die Transformation der Textilbranche voran. reverse.fashion adressiert mit seiner KI‑Technologie ein zentrales Bottleneck und schafft die Grundlage für mehr Effizienz und Profitabilität. Wir freuen uns sehr, dieses visionäre Team auf seinem Weg zu begleiten“, sagt Dr. Anne Umbach, Senior Investment Managerin beim HTGF.


    Über reverse.fashion
    reverse.fashion wurde 2024 als Spin-off aus der Technischen Universität Berlin (Fachgebiet Mikro- und Feingerätetechnik, Prof. Dr. Dirk Oberschmidt) gegründet. Die Technologie basiert auf geistigem Eigentum (IP), das im Rahmen gemeinsamer Forschungsprojekte der TU Berlin, der Freien Universität Berlin (FU Berlin) und der circular.fashion GmbH entwickelt wurde. Das Unternehmen wurde von Dr. Karsten Pufahl, Paul Doertenbach und Mario Osterwalder gegründet und beschäftigt aktuell 12 Mitarbeitende.

  • Life Science Pitch Day 2026

    Life Science Pitch Day 2026

    11. Life Science Pitch Day im IZB: Startups treffen auf Kapital, Expertise und Branchennetzwerke

    Zwölf ausgewählte Startups und Projektteams präsentierten ihre Ansätze für Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf

    Gründerinnen und Gründer der Startups beim Life Science Pitch Day 2026 ©IZB

    Martinsried, 6. Juli 2026 – Das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB) hat gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) und mit Unterstützung von Leaps by Bayer, dem Boehringer Ingelheim Venture Fund und MEDICE – The Health Family den 11. Life Science Pitch Day am IZB ausgerichtet. Das etablierte Format bot vielversprechenden jungen Life-Science-Unternehmen erneut die Möglichkeit, sich mit führenden Investoren sowie Entscheidern aus Pharmaindustrie und Venture Capital zu vernetzen.

    Christian Gnam, Geschäftsführer des IZB, eröffnete die Veranstaltung, indem er die Gäste begrüßte und Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Start-up-Zentrum Martinsried gab. Gemeinsam mit den Mitorganisatoren Dr. Angelika Vlachou (HTGF), Sebastian Kreuz (Boehringer Ingelheim Venture Fund) und Klaus Mueller (MEDICE – The Health Family) stellte er das Programm vor und unterstrich, wie entscheidend es ist, junge Unternehmen mit erfahrenen Finanzierungs- und Industriepartnern zusammenzubringen, damit aus vielversprechenden wissenschaftlichen Ansätzen tragfähige Unternehmen und neue Lösungen für bislang unzureichend behandelbare Erkrankungen entstehen können. Die Sessions wurden von Christian Kannemeier (HTGF) moderiert.

    Christian Gnam, Geschäftsführer des IZB, hieß die Teilnehmer des 11. Life Science Pitch Day herzlich willkommen. ©IZB

    Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten zwölf ausgewählte Startups und Projektteams ihre Ansätze für zentrale Herausforderungen in Medizin und Gesundheitsversorgung. Die Pitches boten einen kompakten Einblick in die Technologien, Entwicklungsstrategien und Geschäftsmodelle, die die nächste Generation von Life-Science-Innovationen prägen.

    „Der Life Science Pitch Day zeigt, wie viel wissenschaftliches und unternehmerisches Potenzial im Life-Science-Sektor steckt. Für Startups ist der direkte Austausch mit Investoren und Branchenexperten unerlässlich, insbesondere in den frühen Phasen des Unternehmensaufbaus. Am IZB bieten wir eine Plattform, auf der exzellente Forschung, unternehmerischer Ehrgeiz und starke Netzwerke zusammenkommen. Ich möchte dem HTGF und unseren langjährigen Partnern für ihr anhaltendes Engagement für dieses erfolgreiche Format danken“, kommentierte Christian Gnam, Geschäftsführer des IZB.

    „Der Weg von der wissenschaftlichen Entdeckung zu einem erfolgreichen Life-Science-Unternehmen erfordert mehr als nur Kapital. Er hängt auch von strategischer Beratung, einem klaren Verständnis des medizinischen Bedarfs und dem Zugang zu erfahrenen Partnern ab. Der Life Science Pitch Day vereint diese Elemente in einem sehr fokussierten und produktiven Format und bietet Startups die Möglichkeit, ihre Idee vor einem hochrelevanten Publikum zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen, die ihre nächsten Schritte unterstützen können“, sagte Sebastian Kreuz vom Boehringer Ingelheim Venture Fund.

    „Der Life Science Pitch Day hat sich zu einem äußerst relevanten Sprungbrett für junge Unternehmen entwickelt, die bereit sind, mit Investoren, Industriepartnern und erfahrenen Unternehmern in Kontakt zu treten. Die diesjährigen Startups haben gezeigt, wie stark die Pipeline innovativer Ideen in den Life Sciences nach wie vor ist – von neuartigen therapeutischen Ansätzen bis hin zu grundlegenden Technologien. Gemeinsam mit dem IZB und unseren Partnern setzen wir uns dafür ein, diese Teams in einer Phase zu unterstützen, in der das richtige Netzwerk den entscheidenden Unterschied ausmachen kann“, erklärte Christian Kannemeier vom HTGF.

    „Der Life Science Pitch Day schafft einen wertvollen frühen Dialog zwischen jungen Life-Science-Unternehmen und erfahrenen Partnern. MEDICE – The Health Family freut sich, ein Format zu unterstützen, das vielversprechenden Teams hilft, ihre Ideen mit klarem Blick auf medizinischen Bedarf und potenziellen Patientennutzen weiterzuentwickeln“, ergänzte Klaus Mueller, MEDICE – The Health Family.

    Folgende Projektteams stellten ihre innovativen Forschungsergebnisse beim 11. Münchner Life Science Pitch Day vor:

    1. Allothera, Klaas Yperman: Arbeitet an einem neuen, nicht-opioiden Ansatz zur Behandlung neuropathischer Schmerzen, der berührungsbedingten Schmerz an seinem Ursprung adressiert, ohne breit im zentralen Nervensystem zu wirken.
    2. Alondras Therapeutics, Dr. Hans-Georg Lerchen und Dr. Ulrike Rauh: Entwickelt langlebige Small Molecule Drug Conjugates, die zielgerichtete Therapien für aggressive Krebserkrankungen und weitere Indikationen ermöglichen sollen.
    3. Barriera Therapeutics, Joppe Nieuwenhuis: Fokussiert sich auf neue niedermolekulare Therapien für verschiedene Nierenerkrankungen, mit einem Leitprogramm im Alport-Syndrom, einer seltenen genetischen Nierenerkrankung.
    4. CheckBrain Therapeutics, Dr. Hans-Christian Krumholz: Verfolgt einen neuen therapeutischen Ansatz für den akuten Schlaganfall, der das Gehirn vor schlaganfallbedingten Schäden schützen soll.
    5. EpiBlok, Prof. Regine Heilbronn: Entwickelt einen gentherapeutischen Ansatz für Patientinnen und Patienten mit therapieresistenter fokaler Epilepsie voran.
    6. EpiCure, Dr. Matthias Heiß: Entwickelt epigenetische Krebstherapien der nächsten Generation für Hochrisiko-AML- und MDS-Patientinnen und -Patienten mit begrenzten Behandlungsmöglichkeiten.
    7. EpiTher, Dr. Heiko Manninga: Adressiert therapieresistente Epilepsie mit einer neuen Drug-Discovery-Plattform für Erkrankungen des zentralen Nervensystems, die darauf abzielt, Behandlungsresistenzen zu überwinden.
    8. NeutroGen Therapeutics, Dr. Borko Amulic: Arbeitet an einer potenziellen neuen Transfusionstherapie zur Unterstützung von Patientinnen und Patienten mit schwerer therapiebedingter Neutropenie.
    9. Nerai Bioscience, Kim Marquart: Skaliert CRISPR-basierte Therapien für seltene genetische Erkrankungen mithilfe wiederverwendbarer Präzisions-Base-Editing-Plattformen.
    10. Phialogics, Dr. Natalia Novac: Entwickelt Biologika der nächsten Generation, die darauf abzielen, das Immunsystem bei akuten und chronisch-entzündlichen Erkrankungen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
    11. Refoxy Pharma, Dr. Victor Bustos: Entwickelt Therapien für altersbedingte Erkrankungen, beginnend mit fibrotischen Indikationen, und adressiert dabei Mechanismen, die mit gesundem Altern verbunden sind.
    12. Umlaut.Bio, Karsten Fischer: Eröffnet einen neuen therapeutischen Ansatz auf Basis der tRNA-Biologie, um fehlregulierte Signalwege bei Krebs und Autoimmunerkrankungen zu adressieren.
    Investor:innen auf dem Life Science Pitch Day 2026 ©IZB
  • HTGF stärkt Partnerkreis mit Axel Nitsch und Johannes Weber – mehr Power für KI und Deep Tech

    HTGF stärkt Partnerkreis mit Axel Nitsch und Johannes Weber – mehr Power für KI und Deep Tech

    HTGF stärkt Partnerkreis mit Axel Nitsch und Johannes Weber – mehr Power für KI und Deep Tech

    Zwei, die Deutschlands aktivsten VC geprägt haben, gestalten ihn jetzt als Partner: Axel Nitsch für Digital Tech & KI, Johannes Weber für Industrial, Climate & Deep Tech.

    • Axel Nitsch (Digital Tech & KI) und Johannes Weber (Industrial, Climate & Deep Tech) werden zum 1. Juli 2026 Partner beim HTGF
    • Nitsch bringt Erfahrung aus über 100 Finanzierungsrunden in sechzehn Jahren HTGF und T-Venture mit; Weber ist selbst erfolgreicher Gründer und verantwortet u.a. Vorzeige-Investments in Traceless Materials, Instagrid und Proxima Fusion.
    • Mit Nitsch und Weber setzt der HTGF auf Investoren, die ihre Sektoren von innen kennen – und für den HTGF als Multi-Stage-VC-Plattform Gründer:innen von der Seed-Phase bis zur internationalen Skalierung begleiten.

    Bonn, 1. Juli 2026. Die Technologien, die Deutschlands und Europas Zukunftsfähigkeit sichern, entstehen heute – in KI-Labs, Climate-Tech-Startups und Forschungslaboren. Wer dort früh investiert und weiß, wie Technologie in skalierbare Unternehmen übersetzt wird, entscheidet mit, wer die Märkte von morgen prägt. Der HTGF setzt genau dort an: Johannes Weber und Axel Nitsch werden zu Partnern ernannt – Nitsch für Digital Tech & KI, Weber für Industrial, Climate & Deep Tech.

    Beide Investmentexperten haben in den vergangenen Jahren den Dealflow in ihren Sektoren vorangetrieben, Portfoliounternehmen von der ersten Idee bis zur internationalen Skalierung eng begleitet und den HTGF als ersten Ansprechpartner für Gründer:innen in der Frühphase weiter etabliert. Für Fondsinvestoren aus Industrie und Mittelstand sind sie geschätzte Sparringspartner – mit direkter Nähe zu den relevantesten Technologien und Gründerteams.

    Axel Nitsch: Zehn Jahre HTGF – Spezialist für digitale Geschäftsmodelle und KI

    Axel Nitsch ist seit 2016 beim HTGF und hat den Bereich Digital Tech maßgeblich mitgeprägt. Sein Fokus liegt auf technologiegetriebenen Geschäftsmodellen in Deep Tech, B2B und B2C – mit besonderem Gespür für Teams, die sich durch Technologie klar vom Wettbewerb abheben. Vor seiner Zeit beim HTGF investierte er sechs Jahre bei T-Venture, dem früheren Corporate-Venture-Capital-Arm der Deutschen Telekom AG. Insgesamt bringt er Erfahrung aus über 100 erfolgreichen Finanzierungsrunden in 26 Unternehmen mit – von Seed bis Later Stage, in Deutschland und international – darunter Make.tv und Graylog. Er ist Diplom-Kaufmann und Certified Private Equity Analyst (TUM).

    „Enabled durch KI sind wir gerade in einer der spannendsten Phasen, die ich je erlebt habe. So viel ist im Umbruch – und das empfinde ich als echte Chance für digitale Geschäftsmodelle und für Deutschland. Als Partner beim HTGF kann ich genau das mitgestalten.“ – Axel Nitsch, Partner beim HTGF

    „Axel als Partner zu haben, ist ein echter Gewinn – für unser Team, unsere Startups und unsere Fondsinvestoren. Er weiß, wie man KI und digitale Strategien wirklich als Kern des Geschäftsmodells in Unternehmen verankert. Genau das ist die Kompetenz, die unsere Gründer:innen jetzt brauchen.“ – Sebastian Borek, Geschäftsführer des HTGF

    Johannes Weber und Axel Nitsch, Partner beim HTGF (Bild: HTGF)

    Johannes Weber: Partner mit Gründer-DNA – von Seed bis Growth

    Johannes Weber unterstützt den HTGF seit 2020 in den Bereichen Industrial Tech, Climate Tech und Deep Tech. Von der ersten Finanzierungsrunde bis in die Wachstumsphase begleitet er Gründerteams – mit unternehmerischer Tiefe, einem belastbaren Netzwerk und der Erfahrung, Technologie in skalierbare Unternehmen zu übersetzen. Als Initiator eines regelmäßigen VC-Lunch-Formats in Hamburg und Co-Host eines Energy-Tech-Events bringt er Startups, Investoren und Industriepartner zusammen. Er verfügt über einen Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen sowie einen MBA von Universitäten in Deutschland, England und USA. Nach dem Start als Managementberater gründete er ein VC-finanziertes Startup im Bereich Messtechnik, das er sechs Jahre als Geschäftsführer aufbaute und erfolgreich an den international tätigen Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Dräger veräußerte. Das Produkt wurde mit dem Deutschen Innovationspreis ausgezeichnet und ist heute in über 20 Ländern weltweit verfügbar. Zu seinen Investments beim HTGF zählen Traceless Materials, Instagrid und Proxima Fusion – gemeinsam mit führenden nationalen und internationalen VCs.

    „Was mich antreibt, sind Gründer:innen, die den Status quo wirklich verändern wollen – durch Technologie, Wissenschaft und Geschäftsmodelle, die es so noch nicht gab. Ich weiß aus eigener Erfahrung, was es kostet und was es braucht, etwas aufzubauen. Als Partner möchte ich genau das mit noch mehr Wirkung einbringen.“ – Johannes Weber, Partner beim HTGF

    „Johannes hat eine Spürnase für die wirklich relevanten Zukunftsthemen – und ein Portfolio, das das eindrucksvoll belegt. Er versteht, was Gründer:innen wirklich brauchen, weil er selbst gegründet und skaliert hat. Genau diese Kombination aus unternehmerischem Urteilsvermögen und Investmentinstinkt stärkt uns als Partnerkreis.“ – Romy Schnelle, Geschäftsführerin des HTGF

  • JUPUS sichert sich 13 Millionen Euro in Series A

    JUPUS sichert sich 13 Millionen Euro in Series A

    LegalTech-Start-up treibt die KI-Transformation kleiner und mittlerer Kanzleien weiter voran

    • Semapa Next als Lead-Investor, die NRW.BANK als Co-Investorin
    • ARR 2025 vervierfacht
    • Bereits über 2.000 Anwält:innen setzen JUPUS in Deutschland ein
    • Europäische Expansion geplant

    Das Legal-Tech-Start-up JUPUS (Köln) hat 13 Millionen Euro in einer A-Finanzierungsrunde eingesammelt. JUPUS entwickelte Europas erstes KI-Sekretariat speziell für Anwaltskanzleien. Das Unternehmen wächst rasant: Im Jahr 2025 vervierfachte es seinen wiederkehrenden Umsatz (ARR). Die Beschäftigtenzahl hat sich in diesem Zeitraum verdreifacht, die Zahl von Nutzer:innen und verarbeiteten Fällen mehr als verdoppelt. Semapa Next führt die Runde als Lead-Investor an, die NRW.BANK beteiligt sich über ihren Venture-Capital-Fonds NRW.Venture als Co-Investorin. Bestandsinvestoren Acton Capital und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren erneut. Mit dem Kapital will das Unternehmen die juristische Arbeits-KI weiterentwickeln, im deutschen Markt skalieren und europaweit expandieren.

    René Fergen, Mitgründer vom Kölner LegalTech-Start-up JUPUS © JUPUS

    Ein „KI-Kollege“ für die Kanzlei

    In europäischen Anwaltskanzleien wächst eine Lücke, die keine Stellenanzeige schließen kann: Die Zahl neu ausgebildeter Rechtsanwaltsfachangestellter ist in den vergangenen 30 Jahren um über 70 Prozent eingebrochen, während die Zahl der Anwält:innen sich verdreifacht hat. Gleichzeitig steigt die administrative Last weiter. Besonders kleine und mittelgroße Kanzleien, die 90 Prozent des europäischen Marktes ausmachen, stoßen zunehmend an Kapazitätsgrenzen. JUPUS richtet sich genau an sie.

    Das LegalTech-Start-up definiert eine neue Generation von Arbeitswerkzeugen für die Rechtsbranche: KI, die nicht assistiert, sondern selbst arbeitet. Die künstliche Intelligenz nimmt Mandant:innengespräche an, strukturiert Anfragen, bereitet Fälle vor und erstellt juristische Dokumente. Kanzleien können mit der Lösung über 70 Stunden pro Monat sparen. Damit verändert sich, wofür Anwält:innen ihre Zeit verwenden: weg von administrativer Last, hin zu Zeit für Mandant:innen und kernjuristische Arbeit. Über die JUPUS KI werden jeden Tag über 2.000 neue Fälle bearbeitet – mehr als in jeder Anwaltskanzlei in Europa. Mehr als 2.000 Anwält:innen nutzen die Lösung bereits.

    Investor:innen sehen JUPUS als europäischen Pionier

    Mit Semapa Next gewinnt JUPUS einen kapitalstarken, paneuropäisch ausgerichteten Investor, der umfassende Erfahrung darin mitbringt, wachstumsstarke Unternehmen bei der Skalierung über ihre Heimatmärkte hinaus in Europa zu unterstützen. „Andere LegalTech-Lösungen assistieren, während JUPUS arbeitet. Das ist der entscheidende Unterschied, sagt Hugo Augusto, CEO von Semapa Next. “Der europäische Rechtsmarkt steht vor einem strukturellen Engpass in den Legal Operations, den viele Kanzleien bislang lediglich umgehen, statt ihn grundlegend zu lösen. Was uns an JUPUS überzeugt hat, ist die Tiefe der Integration, die Nutzungsdaten und ein Team, das bewiesen hat, dass es skalieren kann. Wir investieren in Unternehmen mit dem Potenzial, Marktführer in ihrer Kategorie zu werden und sind überzeugt, dass JUPUS genau dieses Potenzial mitbringt.”

    Johanna Antonie Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK: „Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, Fachkräfte zu entlasten und Prozesse effizienter zu gestalten. JUPUS zeigt, wie innovative Technologie konkrete Herausforderungen einer Branche löst. Mit unserem Investment unterstützen wir das Wachstum eines jungen Unternehmens aus Nordrhein-Westfalen, das digitale Lösungen für den Legal-Markt entwickelt.“

    Diplom-Jurist René Fergen, Mitgründer von JUPUS, setzt sich für den Zugang aller zum deutschen Rechtssystem ein: „Recht ist eine der ältesten Branchen der Welt und steht vor ihrem größten Wandel. In den letzten 30 Jahren hat sich die Zahl der Anwält:innen verdreifacht, während die der neu ausgebildeten Rechtsanwaltsfachangestellten um über 70 Prozent eingebrochen ist. Kanzleien stehen vor einer existenziellen Frage: Wer übernimmt die Arbeit, für die bald niemand mehr da ist? Mit JUPUS bauen wir die erste KI, die diese Aufgaben eigenständig erledigt. Damit leiten wir ein neues Verständnis der Kanzleiarbeit speziell für hunderttausende kleine und mittlere Kanzleien in Europa ein, die die Basis des Rechtsstaats bilden. Wir freuen uns, mit Semapa Next, der NRW.BANK, Acton Capital, dem HTGF und unseren Business Angels die Partner:innen zu haben, die diese Ambition teilen.”

    Marktbestätigung von Legal-Initiativen großer KI-Anbieter

    Dass globale KI-Anbieter inzwischen eigene Legal-Produkte ankündigen, wertet JUPUS als Bestätigung. René Fergen sagt: „Künstliche Intelligenz in der Kanzlei entwickelt sich vom Experiment zum Standard. Der Unterschied liegt in der Tiefe der Integration. Generische Sprachmodelle bieten Kanzleien Werkzeuge. JUPUS dagegen ist speziell auf die juristische Arbeit zugeschnitten und übernimmt ganze Prozesse mit dem Wissen aus Millionen von echten Fällen. Für kleine und mittlere Kanzleien in Deutschland und Europa, die unter berufsrechtlichen Anforderungen, DSGVO-Konformität und dem Mandatsgeheimnis operieren, ist das wesentlich.“


    Über JUPUS
    JUPUS ist Technologieführer im Bereich KI-Software für Anwaltskanzleien. Das Kölner LegalTech-Start-up hat das erste KI-Sekretariat für die Rechtsbranche in Europa entwickelt: eine juristisch trainierte künstliche Intelligenz, die vollautomatisierte, DSGVO-konforme Kommunikation und Bearbeitung in juristischen Anliegen ermöglicht. Diese übernimmt den gesamten Workflow, von der Mandantenanfrage über die Terminbuchung bis zur Aktenanlage inklusive kompletter Schriftsätze. Kanzleien sparen so bis zu 70 Arbeitsstunden pro Monat. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels bei Rechtsanwaltsfachangestellten steigt die Nachfrage nach dem KI-Sekretariat exponentiell. Bereits über 2.000 Anwält:innen setzen die Lösung ein. JUPUS wurde 2022 vom Diplom-Juristen René Fergen (CEO) und Jannis Gebauer (CTO) gegründet. Das Unternehmen wächst schnell: Der Umsatz hat sich 2025 im Vergleich zu 2024 vervierfacht. Aktuell sind 70 Mitarbeitende beschäftigt. Mit dieser Finanzierungsrunde sind insgesamt über 20 Millionen Euro ins Start-up geflossen. Zu den Investor:innen zählen Semapa Next, die NRW.BANK, Acton Capital, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Combination VC sowie namhafte Business Angels, darunter Kilian Kaminski (Refurbed), Artjem Weissbeck (Kapten & Son, charles), Julius Göllner, Feliks Eyser und Felix Plog (Foodpanda, Thermondo).

    Über Semapa Next
    Semapa Next ist eine paneuropäische Venture Capital Gesellschaft, die in der Series-A-Phase in Unternehmen investiert, die globale Marktführer in ihrer Kategorie werden wollen. Der Investmentfokus umfasst vier Themenschwerpunkte: Industrial Tech, Supply Chain und Logistik, Energiewende sowie vertikale Softwarelösungen wie Legal Tech. Das Team von Semapa Next vereint Investoren, Unternehmer und Gründer, die aus eigener Erfahrung wissen, was es braucht, um ein Unternehmen zur Marktführerschaft zu führen.

    Über NRW.Venture
    NRW.Venture ist der Venture-Capital-Fonds der NRW.BANK. Damit reagiert die Förderbank für Nordrhein-Westfalen auf das knappe Finanzierungsangebot für junge, innovative, oft technologieorientierte Unternehmen, die sich oftmals nicht über Kredite finanzieren können. Ihr wesentliches Kapital besteht in einer neuen Marktidee – ihre Erfolgschancen sind dadurch nur schwer abzuschätzen. In derartige Start-ups investiert NRW.Venture – typischerweise ab der zweiten Finanzierungsrunde – über mehrere Runden bis zu 15 Millionen Euro Eigenkapital – gemeinsam mit privatwirtschaftlichen Investoren. Dabei geht die NRW.BANK über eine Laufzeit von drei bis sieben Jahren Minderheitsbeteiligungen ein. Das Engagement umfasst jedoch nicht nur Kapital – ein erfahrenes Team ist der Schlüssel zum gemeinsamen Erfolg. Die Investment Professionals von NRW.Venture mit langjähriger Venture-Capital-Erfahrung, und oft auch Technologie- und Gründungserfahrung, sorgen mit ihrem Know-how und Netzwerk dafür, dass Start-ups die besten Chancen auf Erfolg haben.

  • Seqana sichert sich 3,2 Mio. Euro, angeführt von Pymwymic, um die Messung von Bodengesundheit über Kohlenstoff hinaus zu erweitern

    Seqana sichert sich 3,2 Mio. Euro, angeführt von Pymwymic, um die Messung von Bodengesundheit über Kohlenstoff hinaus zu erweitern

    Seqana sichert sich 3,2 Mio. Euro, angeführt von Pymwymic, um die Messung von Bodengesundheit über Kohlenstoff hinaus zu erweitern

    Seqana, ein digitales MRV-Unternehmen (Monitoring, Reporting and Verification), das Bodengesundheitmithilfe von Satellitendaten und maschinellem Lernen quantifiziert, gibt den Abschluss einer Finanzierungsrunde über 3,2 Millionen Euro bekannt.

    Die Runde wurde von Pymwymic angeführt, mit Beteiligung der bestehenden Investoren HTGF und Counteract. Die Investition stärkt Seqanas Arbeit zur Quantifizierung von Bodenkohlenstoff und weitet diese auf ein breiteres Spektrum an Bodengesundheitsindikatoren aus. Dadurch erhalten Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie der Bioökonomie und Entwickler von Kohlenstoffmarktprojekten die Daten, die sie benötigen, um sowohl ihre Klimaauswirkungen als auch die Resilienz ihrer Lieferketten zu messen.

    Bodengesundheit rückt zunehmend in den Mittelpunkt, wenn Agrifood- und Rohstoffunternehmen sowohl Klimaziele als auch Lieferkettenrisiken managen. Bodenkohlenstoff – ein Schlüsselindikator für die allgemeine Bodengesundheit – zählt zu den skalierbarsten natürlichen Kohlenstoffsenken. Die Messung von Bodenkohlenstoff und dessen Aufbau über die Zeit auf landwirtschaftlichen Flächen ermöglicht nicht nur die Bewertung der Bodengesundheit, sondern auch die Bestimmung des Erfolgs regenerativer Landwirtschaftsmaßnahmen im freiwilligen Kohlenstoffmarkt (Voluntary Carbon Market, VCM).

    Neben der Rolle im freiwilligen Kohlenstoffmarkt entwickelt sich die Bodengesundheit zunehmend zu einem messbaren wirtschaftlichen Risiko: Bodendegradation verursacht in der EU bereits Kosten von schätzungsweise 50 Milliarden Euro pro Jahr, und mehr als 60 Prozent der europäischen Böden gelten als ungesund (Europäische Kommission). Der Zusammenhang mit der Resilienz landwirtschaftlicher Lieferketten lässt sich klar belegen. Während der Dürreperioden in Europa im Jahr 2023 verzeichneten französische Betriebe mit fortschrittlichen regenerativen Anbaumethoden lediglich Ertragseinbußen von 8 Prozent, während die am wenigsten regenerativ wirtschaftenden Betriebe Verluste von 22 Prozent hinnehmen mussten.

    Seqana Team (Bild: Seqana)

    Seqanas Ansatz:

    Seqana wurde 2020 in Berlin gegründet und kombiniert proprietäre Machine-Learning-Modelle mit Vor-Ort-Daten und Satellitenbildern, um Lösungen wie digitale Bodenkarten (Digital Soil Maps) zu entwickeln, die die Bodengesundheit für Projektentwickler sowie Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft und der Bioökonomie quantifizieren. Darüber hinaus hat Seqana die Standards des freiwilligen Kohlenstoffmarktes mitgestaltet, unter anderem als Mitautor der Verra-Methodik VM0042 v3 sowie der SOC Model Guidelines des Gold Standard.

    Mit Kunden wie Danone, eAgronom, Bayer, und Klim sind Seqanas Produkte bereits weltweit im Einsatz. Sie ermöglichen sowohl Projektentwicklern als auch Unternehmen die Quantifizierung von Bodenkohlenstoff im großen Maßstab. Bis heute wurden bereits mehrere Millionen Hektar bewertet.

    Mit dem neuen Kapital wird Seqana die Weiterentwicklung seiner MRV-Lösungen für Bodenkohlenstoff beschleunigen und gleichzeitig die Messung weiterer Indikatoren der Bodengesundheit sowie zusätzlicher Kohlenstoffpools ermöglichen. Diese Weiterentwicklungen verschaffen Kunden ein klareres Bild darüber, wie erfolgreich ihre Programme zur regenerativen Landwirtschaft sind und wo Maßnahmen priorisiert werden sollten.

    „Kohlenstoff steht im Zentrum unserer Arbeit – und das wird auch so bleiben. Über Kohlenstoff hat der Markt erstmals gelernt, dem Boden einen wirtschaftlichen Wert zuzuschreiben, und darauf basiert unsere gesamte Messtechnik“, sagt Stefan Gönner, Mitgründer und CEO von Seqana. „Diese Finanzierungsrunde ermöglicht es uns nun, auch die weiteren Leistungen gesunder Böden systematisch zu erfassen: stabile Erträge, Produktqualität und letztlich die Kontinuität von Lieferketten.

    Gemeinsam ergibt das für unserer Kunden ein deutlich umfassenderes Bild der Böden, von denen ihre Wertschöpfung abhängt.“
    Die Finanzierungsrunde wird von Pymwymic angeführt, einem in Amsterdam ansässigen Impact-Venture-Capital-Fonds, dessen Portfolio Unternehmen aus den Bereichen Präzisionslandwirtschaft und angrenzenden Sektoren umfasst, darunter Aurea Imaging, Kilter und Resurrect Bio.

    “Seqana is turning soil organic carbon from an invisible asset into a measurable one. We are proud to back a technology with the potential to transform how agricultural resilience is understood and rewarded,“, sagt Monique Meulemans, Partnerin bei Pymwymic.

    Die Finanzierungsrunde setzt sich aus Eigen- und Fremdkapital zusammen, darunter ein Start-up-Darlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Sie baut auf früheren Investitionen von Counteract und HTGF sowie Fördermitteln der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) auf.


    Über Seqana
    Seqana mit Sitz in Berlin entwickelt digitale MRV-Lösungen zur Quantifizierung von Bodengesundheitsindikatoren in großem Maßstab. Das Unternehmen arbeitet mit Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie der Bioökonomie und Entwicklern von Kohlenstoffprojekten auf Millionen von Hektar landwirtschaftlicher Fläche zusammen. Mit Lösungen wie digitalen Bodenkarten und Soil Sampling Designs liefert Seqana fundierte Einblicke in die Bodengesundheit. Diese ermöglichen es Kunden, Fortschritte bei regenerativer Landwirtschaft glaubwürdig nachzuverfolgen, CO₂-Entnahmen nachzuweisen und die Resilienz ihrer Lieferketten zu stärken. Seqana liefert wissenschaftlich fundierte und methodenkonforme Daten, die Verpflichtungen zur Verbesserung der Bodengesundheit in verifizierbare Ergebnisse überführen.

    Über Pymwymic:
    Pymwymic has taken a frontrunner role in the transition towards investing with care for both people and planet since 1994. Backed by over 250 individuals, families, entrepreneurs and angel investors and joined by institutional investors, we have launched two Article 9 compliant impact funds. Pymwymic’s Healthy Ecosystems Impact Fund I, closed in 2021, has nine portfolio companies building solutions to preserve and restore our ecosystems. We are currently investing through the Healthy Food Systems Impact Fund II, supporting the change-making entrepreneurs who are transforming our food system from farm to fork.

    Über Landwirtschaftliche Rentenbank:
    The Landwirtschaftliche Rentenbank is Germany’s development agency for the agribusiness and rural areas. Our services are aimed at production enterprises in agriculture and forestry, as well as wine and horticulture, manufacturers of agricultural production resources, and trading and service companies closely connected to agriculture. We finance projects in the food industry and other companies in upstream and downstream production stages. Additionally, we support investments by municipalities and other public-law entities in rural areas, as well as private initiatives for rural development.

    We grant our loans on a competitive – neutral basis through other banks and savings banks, following the house bank principle. Additionally, we invest in partnership with the Federal Ministry of Agriculture, Food and Regional Identity in the Start-up ecosystems. Rentenbank supports German early stage start-ups directly through subordinated loans, invests as limited partner in VC funds that invest along the agrifood value chain and organizes the ag- and food-tech accelerator Growth Alliance.

    More information at Die Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum – Rentenbank or on LinkedIn.

    Über Counteract:
    Counteract Partners is a London-based specialist investor in carbon dioxide removal. A pioneer in the space, it has invested across carbon removal pathways since 2020, nurturing a wide range of solutions for removing atmospheric CO2. Counteract One, its first fund, seeks to catalyse 500 million tonnes of CO2e by 2050.

  • Radikal neuer biologischer Ansatz für Krebspatient:innen: CollimateHealth zielt auf Immunreaktionen durch Mikrostrahl-Strahlentherapie – Seed-Runde mit 6 Millionen Euro überzeichnet

    Radikal neuer biologischer Ansatz für Krebspatient:innen: CollimateHealth zielt auf Immunreaktionen durch Mikrostrahl-Strahlentherapie – Seed-Runde mit 6 Millionen Euro überzeichnet

    Radikal neuer biologischer Ansatz für Krebspatient:innen: CollimateHealth zielt auf Immunreaktionen durch Mikrostrahltherapie – Seed-Runde mit 6 Millionen Euro überzeichnet

    • CollimateHealth entwickelt die erste klinisch skalierbare Mikrostrahltherapie für onkologische Behandlungen.
    • Was dies für Patient:innen bedeutet: Neue Ansätze für die Heilung bisher unheilbarer Tumore durch Aktivierung des eigenen Immunsystems sowie deutlich geringere
    • Nebenwirkungen.
    • Mit 6 Millionen Euro war die Seed-Finanzierung deutlich überzeichnet – getragen von einem Konsortium führender europäischer Life-Sciences-Frühphaseninvestoren, darunter VP Venture Partners, Positron, XISTA Science Ventures, HTGF und caesar.
    • Das Unternehmen plant innerhalb von drei Jahren erste Patient:innen zu behandeln – und damit neue Wege in der Strahlentherapie sowie in Kombination mit Chemo- und Immuntherapie zu erschließen.
    Das CollimateHealth Team (Foto: CollimateHealth GmbH)

    CollimateHealth GmbH, ein wegweisendes Life-Science-Start-up für Strahlentherapie der nächsten Generation, hat heute den Abschluss seiner 6-Millionen-Euro-Seed-Finanzierungsrunde bekanntgegeben. Die Runde war deutlich überzeichnet und wurde von renommierten Life-Science-Investoren wie VP Venture Partners, Positron, XISTA Science Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und caesar. unterstützt. Das Unternehmen rechnet damit, seine Technologie innerhalb der nächsten drei Jahre erstmals bei Patient:innen einzusetzen.

    Mikrostrahltherapie – ein radikal neuer biologischer Ansatz in der Krebsbehandlung

    CollimateHealth hat eine klinisch skalierbare Mikrostrahltherapie entwickelt, welche die Art und Weise der Krebsbehandlung revolutionieren soll. Die derzeitige Strahlentherapie arbeitet typischerweise mit breiten, niedrig dosierten Strahlen und bringt erhebliche Nebenwirkungen mit sich. Die Mikrostrahltherapie hingegen nutzt gebündelte, extrem schmale Strahlen im Mikrometerbereich bei deutlich höherer Dosis.

    Tumore, die mit Mikrostrahlen behandelt werden, durchlaufen eine besonders intensive Form des Zelltods, die die Antigenpräsentation steigert und so eine Immunantwort gegen Krebszellen auslöst – auch über den primär bestrahlten Bereich hinaus. Darüber hinaus verbessern die durch die Mikrostrahltherapie geschaffenen temporären Kanäle die Zufuhr von Therapeutika in das Tumorgewebe und schaffen so Synergien sowohl mit der Chemotherapie als auch mit der Immuntherapie.

    Dr. Hans Maria Heÿn, Mitbegründer und CEO von CollimateHealth: „Was Stefan Bartzsch, Johanna Winter und das interdisziplinäre Team durch jahrelange akademische Forschung erreicht haben, ist wirklich außergewöhnlich. Die Verkleinerung der medizinischen Strahlführung eines Synchrotrons auf ein System mit einer Grundfläche von weniger als 10 Quadratmetern ist ein echter Deep-Tech-Moonshot mit dem Potenzial, Krebsbehandlungen grundlegend zu verändern.“

    Die Seed-Finanzierung über 6 Millionen Euro fließt in den Bau des ersten klinischen Prototyps sowie in die Erhebung präklinischer Daten, die den Weg durch künftige Zulassungsverfahren ebnen sollen. Das Ziel des Unternehmens ist es, bis Ende 2028 mit der Behandlung der ersten Patient:innen mittels Mikrostrahltherapie zu beginnen.

    CollimateHealth – ein Beispiel für die disruptive Kraft herausragender Wissenschaft

    CollimateHealth wurde als Venture-Build-Projekt von VP Venture Partners ins Leben gerufen und von Prof. Dr. Stefan Bartzsch, Chief Scientific Officer, Dr. Johanna Winter, Chief Technology Officer, und Dr. Hans Maria Heÿn, Chief Executive Officer, gemeinsam gegründet. Bartzsch, Winter und das technische Team haben fast ein Jahrzehnt damit verbracht, die Kerntechnologie des Unternehmens, die Mikrostrahltherapie, zu entwickeln. Heÿn bringt langjährige unternehmerische Erfahrung im Aufbau und der Leitung von Deep-Tech-Life-Science-Unternehmen mit. Ein technisch erfahrenes Team begleitet die Gründer:innen von Anfang an mit dem Fokus, die Plattform in den klinischen Einsatz zu bringen. CollimateHealth wurde von UnternehmerTUM, dem TUM Venture Lab Healthcare, Bio-M, BayStartup und dem Medical Valley unterstützt und hat zahlreiche Innovationsauszeichnungen erhalten, darunter einen Falling-Walls-Award im Jahr 2025 und den MedTech Ideator Award bei der Best of Biotech in Wien im Jahr 2025. Die zugrunde liegende Technologie wurde in Zusammenarbeit mit führenden akademischen und klinischen Einrichtungen weiterentwickelt, darunter die Technische Universität München (TUM), das TUM Klinikum rechts der Isar, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das Helmholtz-Institut Mainz, das Forschungszentrum Jülich, das Institute of Cancer Research und das Royal Marsden Hospital in London.

    Dr. Valentin Piëch, Geschäftsführer von VP Venture Partners: „Was diese Technologie so überzeugend macht, ist nicht nur ihr Potenzial, die Strahlentherapie neu zu definieren, sondern auch die Möglichkeiten, die sie in Kombination mit Immuntherapien und anderen Krebsbehandlungen eröffnen könnte.“

    Joseph Peeraer, Gründungspartner bei Positron VC: „CollimateHealth demonstriert die disruptive Kraft herausragender Wissenschaft. Wir glauben, dass diese Mikrostrahl-Plattform das Potenzial hat, zu einem wichtigen Baustein der Strahlentherapie und des breiteren Kampfes gegen Krebs zu werden.“

    Stephan Huber, Venture Partner bei XISTA Science Venture: „CollimateHealth verbindet erstklassige Wissenschaft mit dem nötigen Ehrgeiz, um ein globales Deep-Tech-Unternehmen zu Skalieren, das es wagt, jahrzehntealte Paradigmen in einem zentralen Bereich der Krebsbehandlung in Frage zu stellen. Ihre Technologie hat das Potenzial, für Millionen schwer kranker Patient:innen weltweit einen entscheidenden Unterschied zu bewirken.“

    Dr. Jan Engels, Senior Investment Manager bei HTGF: „CollimateHealth ist genau die Art von Deep-Tech-Unternehmen, für deren Finanzierung der HTGF gegründet wurde: ein wissenschaftliches Team von Weltklasse, das jahrelange rigorose Forschung in eine Technologie umsetzt, die die Behandlungsergebnisse für Krebspatienten wirklich verändern könnte. Was uns am meisten begeistert, ist nicht nur die Physik, sondern der Mut, klinisch wirklich etwas zu verändern. Das Team hat einen klaren Weg bis zur ersten Anwendung am Patienten vor sich, und wir sind stolz darauf, es auf diesem Weg zu unterstützen.“


    Über VP Venture Partners
    VP Venture Partners ist ein in Zürich ansässiger Risikokapitalfond, die Frühphasenunternehmen im Bereich Life Sciences in ganz Europa unterstützt. Unser Fokus liegt auf den Human Life Sciences; wir investieren in Innovationen und Technologien in den Bereichen Medizintechnik, Diagnostik und digitale Gesundheit. Wir investieren in Unternehmen, die einen grossen medical need adressieren. Wir unterstützen unsere Portfoliounternehmen aktiv und arbeiten eng mit Unternehmer:innen zusammen, um die Voraussetzungen für ihren Erfolg zu schaffen. https://www.vpventurepartners.com/

    Über Positron
    Positron ist ein Frühphasen Venture-Fund, der sich an Wissenschaftler und technisch orientierte Gründer richtet, die mutige Ideen in echte Unternehmen verwandeln wollen. Der Fonds arbeitet eng mit Teams zusammen, die über fundierte wissenschaftliche Expertise verfügen, und setzt auf ambitionierte Lösungen für einige der wichtigsten Herausforderungen im Bereich der menschlichen und planetaren Gesundheit. https://positron.ventures/

    Über XISTA Science Ventures
    XISTA Science Ventures (XSV) ist ein in Österreich ansässiger Risikokapitalfond, der in Life-Science- und Deep-Tech-Start-ups in der Frühphase in ganz Europa investiert. Mit einem umfassenden Verständnis sowohl für wissenschaftliche als auch für investorenbezogene Perspektiven ist XSV ein aktiver Partner für seine Portfoliounternehmen und unterstützt Gründer:innen bei der Umsetzung von Deep-Tech-Ideen und der Skalierung ihrer Unternehmen. Das vielfältige Portfolio des Fonds deckt das gesamte Spektrum der Wissenschaft ab, darunter Bereiche wie Biotechnologie, Medizintechnik, Materialwissenschaften und Software. XSV ist in das Innovationssystem rund um das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) eingebettet. www.xista.vc

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Deutschland und Europa brauchen ein neues Wirtschaftswunder – wir legen das Fundament. Wir sind der aktivste VC-Investor Deutschlands und finanzieren die Deep-Tech-, Life-Sciences-und Digital-Tech-Unternehmen, die technologische Souveränität sichern und industrielle Substanz schaffen. Von der ersten Idee bis zur internationalen Skalierung begleiten wir mutige Gründer:innen als Multi-Stage-VC-Plattform – nahtlos, verlässlich und langfristig. 350 aktive Startups. 200+ Exits, darunter 4 Unicorns. Über 10 Mrd. € Folgefinanzierungen mobilisiert. Gemeinsam mit dem DTCF bündeln wir mehr als 3 Mrd. € Fondsvolumen – und machen aus deutschen und europäischen Innovationen globale Tech-Champions.

    Über caesar.
    caesar. ist ein deutscher Venture-Capital-Fonds für Frühphasen-Startups, der außergewöhnliche Gründerteams unterstützt – mit einer Überzeugung, die auf einer besonders tiefgehenden Team Due Diligence basiert. Als sektorenunabhängiger Investor führen wir erste Finanzierungsrunden (mit) an und bauen Conviction auf, bevor sich ein breiter Marktkonsens bildet. Wir investieren dort, wo Technologie die reale Wirtschaft Europas nachhaltig stärkt. https://www.caesar.vc/

  • T-CURX acquires Pantherna Therapeutics to accelerate clinical translation of its non-viral in vivo CAR-T strategies

    T-CURX acquires Pantherna Therapeutics to accelerate clinical translation of its non-viral in vivo CAR-T strategies

    • T-CURX leverages Pantherna’s deep expertise and proprietary technologies in LNP-based delivery of mRNA and DNA vectors to advance T-CURX innovative in vivo CAR-T assets into clinical trials one year earlier
    • T-CURX’ proprietary and clinically validated transposon-based non-viral CAR-T technology is potentiated and de-risked by Pantherna’s proprietary PTXmRNA® and PTX-DLNP® platforms, enabling the expansion of in vivo CAR-T therapies beyond cancer indications
    • T-CURX’ acquisition of Pantherna builds on a successful prior technology collaboration and preclinical validation of their combined technologies

    Today, leading CAR-T company T-CURX announces the signing of a definitive agreement for the acquisition of Pantherna Therapeutics, a German biotechnology company specializing in mRNA engineering and lipid nanoparticle (LNP) delivery technologies. Pantherna will continue to operate as Pantherna Therapeutics as a wholly owned subsidiary of T-CURX. The complementary expertises and proprietary technologies of both companies will be leveraged to accelerate clinical translation of CAR-T strategies with a clear focus on clinical validation of in vivo CAR-T therapies. T-CURX is a Würzburg-headquartered private biotech company with an additional site in Munich with strong expertise, proprietary technologies and track record for clinical translation of non-viral, transposon-based CAR-T therapies for novel and differentiated targets. T-CURX is backed by private investors and an international syndicate of blue-chip Biotech investors led by Swiss BiomedVC. T-CURX closed a USD 20.5 million Series A financing round at the end of 2025. Pantherna was supported by a group of private investors and Germany-based High-Tech Gründerfonds (HTGF), who will become new shareholders of T-CURX. Financial terms of the transaction are not disclosed.

    “With this acquisition, we are bringing together two highly complementary technology platforms and teams. We are taking a decisive step forward to accelerate the clinical development of differentiated, next-generation in vivo CAR-T therapies,” said Ulf Grawunder, CEO and co-founder of T-CURX. “Our strength in clinical translation of non-viral transposon-based CAR-T therapies combined with Pantherna’s proprietary mRNA and LNP-based delivery capabilities allows us to build an efficient engine to expedite clinical development of differentiated in vivo CAR-T assets in cancer, as well as in other indications.”

    “Joining T-CURX is a natural evolution of our collaboration,” said Ansgar Santel, CEO of Pantherna Therapeutics. “This integration allows us to address both stable and transient cell engineering strategies based on powerful and proven proprietary platforms. We believe this positions us uniquely to efficiently drive CAR-T innovation forward for patients in need, particularly for in vivo CAR-T strategies across a broad range of therapeutic applications.”

    The combination of both companies positions T-CURX to become a leading next-generation CAR-T player, being the first European Biotech with both proprietary CAR-T and LNP-technologies under one roof, allowing integration of key capabilities across the full value chain from discovery to clinical development of CAR-T products. Post acquisition, the company will have a total headcount of 35 and will manage a collective portfolio of currently 16 patent families protecting the combined technologies and assets.


    About T-CURX

    T-CURX GmbH is a private, Würzburg & Munich based, German biotech company with a wholly owned subsidiary, Pantherna Therapeutics, in Hennigsdorf & Berlin, Germany, combining next-generation non-viral CAR-T and LNP-nucleic acid vector delivery technologies under one roof. T-CURX is financially backed by a syndicate of international VC investors and family offices from Germany and Switzerland, led by Swiss BiomedVC, with Bayernkapital (Germany), Highlight Capital (China) and i&iBio Fund (Czech Republic) as institutional co-investors. T-CURX has the vision to bring innovative CAR-T cell therapies based on cost-effective and highly scalable non-viral ex vivo and in vivo CAR-T strategies to more cancer patients in need of these effective cancer therapies. T-CURX was spun out of the laboratory of T-CURX’s co-founder Prof. Michael Hudecek at the University of Würzburg and is led by Ulf Grawunder, PhD, a seasoned serial entrepreneur as CEO, who is also one of the co-founders. For more information about T-CURX, visit the company’s website at: www.t-curx.com

    About Pantherna Therapeutics

    Pantherna Therapeutics GmbH, a T-CURX company, is a biotech company from Hennigsdorf, Germany, with additional operations in Berlin, specializing in mRNA engineering and lipid nanoparticle (LNP) delivery technologies. Its proprietary PTXmRNA® and PTXΔLNP® platforms enable transient, controllable gene expression and targeted in vivo delivery of nucleic acids. Pantherna adds a crucial technology layer for potentiating T-CURX next-generation CAR-T therapies, further advancing ex vivo as well as future in vivo CAR-T strategies in oncology and also additional indications. For more information about Pantherna Therapeutics, visit the company’s website at www.pantherna-therapeutics.com

  • FDA-Zulassung Hepcludex

    FDA erteilt beschleunigte Zulassung für Hepcludex – ursprünglich entwickelt vom HTGF-Portfoliounternehmen MYR GmbH

    Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat Hepcludex® (Bulevirtid gmod) von Gilead Sciences eine beschleunigte Zulassung erteilt – als erste und einzige Therapie der chronischen Hepatitis-Delta-Virus (HDV)-Infektion in den USA. HDV gilt als die schwerste Form viraler Hepatitis.

    Hepcludex wurde ursprünglich von MYR GmbH entwickelt, einem Life-Science-Startup, das HTGF in der Frühphase finanziert hat. Wir gratulieren Gilead Sciences zu dieser Zulassung und danken dem Unternehmen für seine kontinuierliche Entwicklungsarbeit und seine führende Expertise in der Hepatologie.

    Dr. Bernd Goergen, Partner bei HTGF:
    Da es viel Ausdauer und Geduld braucht, um ein neuartiges Medikament zur Zulassung zu bringen, belohnt dieser Meilenstein alle unsere Mühen als Frühphasen-Investor im Bereich Life Sciences. Innovative Therapien für schwere Erkrankungen bis zu den Patienten in den Markt zu bringen. Wir sind glücklich und dankbar für Gileads kontinuierliche Entwicklungsarbeit mit der FDA und ihre marktführende Expertise in der Hepatologie, ohne die dieser Fortschritt kaum möglich gewesen wäre.“

    Dr. Achim Plum, Geschäftsführer, HTGF:
    „MYR war das erste Unicorn des HTGF und die FDA-Zulassung von Hepcludex zeigt, was dieser Meilenstein wirklich bedeutet: dass eine Innovation, an die wir früh geglaubt haben, jetzt tatsächlich bei den Patienten ankommt. Genau dafür investieren wir.“

  • Cool. Quiet. Clean. Fraunhofer-Ausgründung Qurie sichert sich 2,2 Millionen Euro für die Kühl-Technologie der Zukunft

    Cool. Quiet. Clean. Fraunhofer-Ausgründung Qurie sichert sich 2,2 Millionen Euro für die Kühl-Technologie der Zukunft

    Cool. Quiet. Clean.
    Fraunhofer-Ausgründung Qurie sichert sich 2,2 Millionen Euro für die Kühl-Technologie der Zukunft

    • Qurie aus Freiburg entwickelt elektrokalorische Kühlsysteme – leise, kompakt und vollständig ohne konventionelle Kältemittel – und schließt damit eine Lücke, die alternative Kühl-Technologien bislang nicht schließen konnten: wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit ohne Kompressor und ohne Kältemittel.
    • HTGF, TT49 und die Aepikur GmbH investieren gemeinsam 2,2 Millionen Euro Seed-Kapital.
    • Erster Zielmarkt ist die Schaltschrankklimatisierung – Sprungbrett in einen globalen Milliardenmarkt mit starkem regulatorischem Rückenwind durch die EU-F-Gase-Verordnung.

    Die Kühlindustrie steht vor grundlegenden Herausforderungen: regulatorisch, ökologisch und technologisch. Qurie liefert die Antwort darauf. Das Freiburger Start-up, 2026 gegründet als Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik IPM, entwickelt elektrokalorische Kühlsysteme, die ohne Kompressor, ohne Kältemittel und ohne Druckaufbau auskommen: leiser, effizienter und nachhaltiger als alles, was bisher möglich war. Im April 2026 haben der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der Technologie-Transfer-Fonds TT49 und die Aepikur GmbH gemeinsam 2,2 Millionen Euro in Qurie investiert.

    Kühlung durch Materialintelligenz

    Herkömmliche Kühlsysteme basieren auf einem Prinzip aus dem 19. Jahrhundert: Kompression und Verdampfung von Kältemitteln. Die EU-F-Gase-Verordnung setzt dieser Ära ein regulatorisches Ablaufdatum und alternative Ansätze wie Magneto- oder Elastokalorik konnten bislang keine wettbewerbsfähigen Gesamtbetriebskosten erzielen. Qurie geht einen grundsätzlich anderen Weg: Elektrokalorische Materialien, bestimmte Keramiken und Polymere, verändern ihre Temperatur, wenn ein elektrisches Feld angelegt oder entfernt wird. Qurie nutzt diesen reversiblen physikalischen Effekt in präzise gestapelten Materialstrukturen, um vollständige Kühlsysteme zu bauen, ohne Kompressor, ohne Kältemittel, mit minimalen mechanischen Komponenten. Herzstück ist eine weltweit patentierte aktive elektrokalorische Heatpipe (AEH), über mehr als zehn Jahre am Fraunhofer IPM entwickelt und intensiv erprobt. Die theoretische Effizienz liegt bei über 80 Prozent. Klassische Kompressoren erreichen maximal 50 Prozent. Das entspricht einer potenziellen Energieeinsparung von rund 40 Prozent.

    „Mit unserem Heatpipe-Ansatz führen wir Wärme im System sehr effizient ab und können deutlich höhere Pumpfrequenzen realisieren als bisher beim Wärmetransport über Flüssigkeiten. Das macht unsere Technologie erstmals wirklich wettbewerbsfähig.“ Dr. Kilian Bartholomé, CTO und Mitgründer, Qurie

    Wissenschaft. Ingenieurkunst. Wirkung.

    Hinter Qurie stehen Dr. Christian Vogel (CEO), langjähriger Experte für neuartige Kühlsysteme, und Dr. Kilian Bartholomé (CTO), langjähriger Forscher am Fraunhofer IPM. Ihr interdisziplinäres Team aus mehr als zehn Expertinnen und Experten in Materialwissenschaft, Thermodynamik und Ingenieurwesen arbeitet an der Schnittstelle von Grundlagenforschung und industrieller Anwendung – mit dem Ziel, globale Kühlinfrastruktur zu transformieren. Die miniaturisierbare Festkörper-Architektur eröffnet dabei vollständig neue Formfaktoren: vom Chip-Cooling über mobile Medizingeräte bis zur Gebäudetechnik. Als ersten Zielmarkt adressiert Qurie die Schaltschrankklimatisierung – ein Segment mit hohem Präzisionsbedarf und bislang keiner vollständig zufriedenstellenden Lösung. Von dort aus plant das Unternehmen den Schritt in die gewerbliche Kühlung sowie in Medizin, Elektronik und Automobil. Bis Ende 2026 wird die Entwicklung durch ein BMWE-gefördertes Forschungsprogramm flankiert.

    „Die Kühl-Industrie steht vor einer grundlegenden Transformation – regulatorisch, technologisch und wirtschaftlich. Wir sind an einem Punkt, an dem wir zeigen können, dass unsere Technologie nicht nur funktioniert, sondern sich auch rechnet. Das ist der Moment, auf den wir hingearbeitet haben.“ Dr. Christian Vogel, CEO und Mitgründer, Qurie

    „Qurie löst ein Problem, das die Kühl-Industrie seit Jahrzehnten beschäftigt: weg von klimaschädlichen Kältemitteln und ineffizienten Kompressoren – ohne Abstriche bei den Kosten. Das Team hat eine technologisch überzeugende Antwort, abgesichert durch starke Patente und mehr als zehn Jahre Forschung am Fraunhofer IPM. Wir freuen uns sehr darauf, Qurie auf diesem Weg zu begleiten.“ Dr. Gernot Berger, Senior Investment Manager, HTGF

    Team von Qurie (Bild: Qurie GmbH)

    Über Qurie GmbH
    Die Qurie GmbH wurde 2026 als Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik IPM in Freiburg im Breisgau gegründet. Das Unternehmen entwickelt die nächste Generation elektrokalorischer Kühlsysteme – leise, kompakt und vollständig ohne konventionelle Kältemittel. Gegründet von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit tiefer Expertise in Materialforschung und Thermodynamik, arbeitet Qurie an der Schnittstelle von Grundlagenforschung und industrieller Anwendung – mit dem Ziel, globale Kühlinfrastruktur zu transformieren. Das Unternehmen beschäftigt mehr als zehn Expertinnen und Experten am Standort Freiburg im Breisgau. www.qurie.de

    Über TT49
    Der TT49 ist der Nachfolgefonds des FTTF (Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds), ein unabhängiger Frühphasen Venture Capital Investor für junge Deep-Tech Unternehmen aus allen deutschen Forschungseinrichtungen (TT steht für Tech-Transfer, +49 ist die Ländervorwahl für Deutschland). Mit einem Fondsvolumen von über 70 Millionen Euro finanziert der TT49 Start-ups in sehr frühen Phasen und kann bis zu 7 Millionen Euro pro Unternehmen investieren. Seit seinem Start im Jahr 2019 hat der Fonds in 40+ Start-ups investiert.

  • eyeo B.V. sammelt 40 Millionen Euro ein

    eyeo B.V. sammelt 40 Millionen Euro ein

    eyeo B.V. sammelt 40 Millionen Euro ein, um eine grundlegende Design-Limitation zu überwinden, die Kameras 70 % des Lichts kostet

    • Mit dem frischen Kapital beschleunigt eyeo B.V. die Überführung von sieben Jahren validierter nanophotonischer Forschung in produktionsreife Bildsensoren.
    • Die Sensoren von eyeo B.V. erfassen dreimal mehr Licht – relevant für Smartphones, XR-Geräte, Smart Cities und mehr – und adressieren damit einen globalen Bildgebungsmarkt von 30 Mrd. US-Dollar.
    • Series A Finanzierungsrunde wird angeführt von Innovation Industries; bestehende Investoren wie imec.xpand, Invest-NL Deep Tech Fund, QBIC, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Brabant Development Agency (BOM) beteiligen sich erneut.
    Team von eyeo B.V. (Bild: eyeo B.V)

    Eindhoven (Niederlande), 11. Mai 2026 – eyeo B.V. gibt heute den Abschluss einer Series-A-Finanzierung in Höhe von 40 Mio. Euro bekannt und erhöht damit die Gesamtfinanzierung auf 55 Mio. Euro. Die Runde wird von Innovation Industries angeführt, mit Beteiligung der bestehenden Investoren imec.xpand, Invest-NL Deep Tech Fund, dem QBIC Fund, dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Brabant Development Agency (BOM).

    eyeo B.V. hat die weltweit fortschrittlichste nanophotonische Farbsplitting-Technologie entwickelt und definiert damit die Bildgebung für Consumer-, Industrie-, XR-, Smart-City- und Mobilanwendungen neu.

    Die neuen Mittel beschleunigen die Sensordesign-Kapazitäten, vertiefen das OEM-Partnerökosystem und treiben die Markteinführung in einem globalen Bildgebungsmarkt mit einem Volumen von 30 Mrd. US-Dollar voran.

    Eine neue Ära der Bildgebung

    Alle sieben Milliarden Bildsensoren, die jährlich verkauft werden, teilen einen grundlegenden Konstruktionsfehler: Farbfilter arbeiten mit Absorption und blockieren rotes, grünes und blaues Licht, wobei 70 % des Lichts verloren gehen.

    Die Nanophotonic Color Splitting (NCOS®)-Technologieplattform von eyeo B.V. geht einen anderen Weg. Statt Licht zu filtern, teilt sie es auf: Das Licht wird in seine Farben zerlegt und jedes Photon direkt zu dem Pixel geleitet, zu dem es gehört. Auf Basis von 26 Patenten verdreifacht die NCOS®-Plattform die Lichtempfindlichkeit und überwindet bisherige Auflösungsgrenzen. Dieser Durchbruch ermöglicht Bildqualität, Farbgenauigkeit, Auflösung und Kosteneffizienz auf einem bislang unerreichten Niveau.

    Kompatibel mit bestehenden CMOS-Sensorplattformen ermöglicht die Technologie von eyeo B.V. Sub-Mikron-Pixel mit dreifacher Lichtausbeute für ultrakompakte, hochleistungsfähige Bildgebung und beseitigt damit den seit Jahrzehnten bestehenden Zielkonflikt zwischen Bildqualität und Sensorgröße.

    eyeo B.V. color splitter vs. traditional color filter

    Vom wissenschaftlichen Durchbruch zum produktionsreifen Sensor

    Die Series-A-Runde markiert einen entscheidenden Schritt in der Kommerzialisierung. Das Unternehmen baut auf sieben Jahren Forschung und Validierung am imec auf, pflegt bereits Beziehungen zu mehreren Tier-1-Kunden und hat seine Technologie erfolgreich in einer kommerziellen Foundry integriert. Die neuen Mittel fließen in drei strategische Schwerpunkte:

    • Aufbau eines erstklassigen IC- und Systemarchitektur-Designteams im Anfang 2026 eröffneten Sensordesignzentrum in Antwerpen
    • Entwicklung und Markteinführung von Farbaufteilungs-Bildsensoren der nächsten Generation mit 3D-gestapelter CMOS-Technologie
    • Ausbau des Sensorvertriebs und kommerzieller Partnerschaften mit OEM-Kunden in den Bereichen Smart City, Industrie, XR und Mobile weltweit

    Jeroen Hoet, Mitgründer und CEO, eyeo B.V..: „Jedes moderne Gerät, das die Welt wahrnimmt – vom Smartphone bis zum autonomen System – wird durch dieselbe 50 Jahre alte Einschränkung zurückgehalten. eyeo B.V. beseitigt sie an der Quelle. Unsere Technologie ist erprobt, patentiert und in einer kommerziellen Foundry validiert, Tier-1-Kunden sind bereits im Gespräch. Diese 40-Millionen-Euro-Runde gibt uns das, was wir brauchen, um zu skalieren.“

    Nard Sinteni, Partner Innovation Industries: „eyeo B.V. liefert die Art von grundlegendem Durchbruch, der eine gesamte Kategorie neu definiert. Dies ist ein starkes Beispiel dafür, wie Deep-Tech-Innovation echten strukturellen Fortschritt in der Halbleiterbranche vorantreibt, die sich auf das gesamte Technologie-Ökosystem auswirkt. Wir freuen uns, dieses herausragende Team und seine überlegene Technologie zu unterstützen, die in ihrem Ansatz bahnbrechend ist und neue Maßstäbe setzt.“

    Dr. Anne Umbach, Senior Investment Managerin beim HTGF: „Die Technologie von eyeo B.V. bringt dreimal mehr Licht auf den Bildsensor – und erschließt damit eine Bildqualität, die zuvor schlicht nicht möglich war. Schon beim Seed-Investment waren wir überzeugt, dass dieses Team über die wissenschaftliche Kompetenz, die Vision und den Antrieb verfügt, um ein europäischer Deep-Tech-Champion zu werden. Weniger als ein Jahr später spricht eine Series-A-Finanzierung über 40 Millionen Euro für sich. Genau solche Momente bestätigen, warum wir so früh in Deep-Tech investieren.“

    Diese Maßnahme wird durch den InvestEU-Fonds der Europäischen Union gefördert.

    Über eyeo B.V.

    eyeo B.V. definiert die Bildgebung neu – mit der weltweit fortschrittlichsten nanophotonischen Farbaufteilungstechnologie. Zum ersten Mal können Bildsensoren das gesamte einfallende Licht erfassen und damit den 70-prozentigen Lichtverlust überwinden, der durch jahrzehntealte Farbfiltertechnologie verursacht wird. Anstatt Photonen zu blockieren, leitet die Technologie von eyeo B.V. sie direkt zu einzelnen Pixeln und ermöglicht so volle Lichtempfindlichkeit und native Farbwiedergabe unter allen Bedingungen. Kompatibel mit jeder CMOS-Sensorplattform ermöglicht eyeo B.V. Sub-0,5-Mikron-Pixel für ultrakompakte, hochleistungsfähige Bildgebung – überall dort, wo Bildqualität entscheidend ist. eyeo B.V. hat seinen Hauptsitz auf dem High Tech Campus Eindhoven (NL) und betreibt ein Sensordesignzentrum in Antwerpen (BE).

  • NanoStruct sichert sich 2,6 Mio. € Seed-Finanzierung

    NanoStruct sichert sich 2,6 Mio. € Seed-Finanzierung

    Lebensmittelsicherheit in Stunden statt Tagen: NanoStruct sichert sich 2,6 Mio. € Seed-Finanzierung

    • NanoStruct schließt Seed-Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe ab, angeführt vom HTGF, Bayern Kapital und dem Auxxo Female Catalyst Fund
    • Die Technologie verkürzt den Nachweis gefährlicher Keime wie Listerien und Salmonellen von 2–3 Tagen auf wenige Stunden – durch nanostrukturierte Sensorchips und KI
    • Schnellere Keimnachweise ermöglichen frühzeitige Entscheidungen in der Produktion, vermeiden Rückrufe und reduzieren Foodwaste entlang der gesamten Lieferkette.
    • Die Finanzierung ermöglicht Pilotprojekte im Lebensmittelanalysemarkt, den Aufbau eines strukturierten Vertriebs sowie den Ausbau des Teams
    Das Gründerteam von NanoStruct: Enno Schatz, Kai Leibfried und Henriette Maaß (Bild: NanoStruct)

    Würzburg, 11. Mai 2026. Das Würzburger Deeptech Startup NanoStruct schließt eine Seed-Finanzierungsrunde über 2,6 Mio. Euro ab.  Gegründet von Dr. Henriette Maaß, Enno Schatz und Kai Leibfried, entwickelt das Unternehmen nanostrukturierte Sensorchips für die schnelle Identifikation gefährlicher Keime in Lebensmitteln. Angeführt wird die Runde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF), Bayern Kapital und dem AUXXO Female Catalyst Fund. Die Finanzierung baut auf vorherigen Förderungen durch das BMWE und die Europäische Union auf.

    Molekularer Fingerabdruck statt tagelangem Warten

    Der Nachweis gefährlicher Bakterien in Lebensmitteln dauert aktuell mehrere Tage – viel zu lange, um sicherzustellen, dass gefährliche Keime nicht beim Konsumenten landen. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen, mit dem Ziel, den Verbraucherschutz zu erhöhen. Infolgedessen ist die Nachfrage nach einer beschleunigten und automatisierten Analyse von Seiten der Lebensmittelhersteller und der Analyselabore hoch. NanoStruct hat ein Verfahren entwickelt, das den Nachweis auf wenige Stunden verkürzt, indem es ein optisches Messverfahren mit Nanotechnologie, Biotechnologie und Maschinellem Lernen verbindet – für den Lebensmittelmarkt bedeutet das ein komplettes Neudenken der mikrobiellen Analyse. Ergebnisse können taggleich gewonnen werden, Rückrufe werden vermieden, Foodwaste reduziert und die Sicherheit der Lebensmittel wird erhöht.

    Dipl.-Ing. Arnolf Kneißler, langjähriger Geschäftsführer von Labor Kneißler GmbH: „Ich verfolge NanoStruct und seine Innovation nun schon seit einigen Jahren und bin sowohl begeistert von der Technologie als auch dem Gründerteam. Eine Beschleunigung der Bakterientests in Lebensmitteln bringt großen Mehrwert und dass NanoStruct mit der aktuellen Finanzierung den nächsten Schritt machen kann, um das vielversprechende System auf den Markt zu bringen, freut mich persönlich sehr.“

    Die Seed-Finanzierung ermöglicht es NanoStruct, sein System in Pilotprojekten im Lebensmittelanalysemarkt zu validieren, einen strukturierten Vertrieb aufzubauen und den ersten Zielmarkt zu erobern.

    Dr. Henriette Maaß, CEO von NanoStruct: „Mit HTGF, Bayern Kapital und AUXXO haben wir genau die Partner gefunden, die wir für diesen nächsten Schritt brauchen: erfahren, netzwerkstark und überzeugt von unserer Vision. Jetzt bringen wir schnelle Bakterienanalytik in die Lebensmittelindustrie.“

    NanoStructs Technologie hat darüber hinaus das Potenzial in weiteren Bereichen wie der Veterinär- und Humandiagnostik oder im Bakterienmonitoring in sensiblen Produktionsbereichen Prozesse zu beschleunigen und zu vereinfachen.

    Dr. Stephan Ruck, Investment Analyst beim HTGF: „Der technologische Durchbruch den NanoStruct bei der Entwicklung der Sensoren erreicht hat, ist bemerkenswert. Neben der Plattformtechnologie hat uns das starke Netzwerk im Eintrittsmarkt und vor allem das Team überzeugt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit  Henriette und dem gesamten Gründerteam.“

    Über NanoStruct

    NanoStruct ist ein Startup-Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Biotechnologie und Nanotechnologie mit Sitz in Würzburg und bietet eine Analyseplattform für die schnelle Identifikation schädlicher Bakterien in Lebensmitteln an. 2021 als Ausgründung von Dr. Henriette Maaß, Enno Schatz und Kai Leibfried aus der Julius-Maximilians-Universität Würzburg gestartet, ist NanoStruct nun bereit sein System auf dem Lebensmittelmarkt zu bringen.

  • Einmal behandelt und dauerhaft wirksam: Sedivention sichert sich 2,9 Mio. EUR zur Weiterentwicklung ambulanter Adipositas‑Therapie

    Einmal behandelt und dauerhaft wirksam: Sedivention sichert sich 2,9 Mio. EUR zur Weiterentwicklung ambulanter Adipositas‑Therapie

    Einmal behandelt und dauerhaft wirksam: Sedivention sichert sich 2,9 Mio. EUR zur Weiterentwicklung ambulanter Adipositas‑Therapie

    Das MedTech‑Startup Sedivention hat eine Seed‑Finanzierungsrunde über 2,9 Mio. EUR abgeschlossen.

    Die Runde wird vom Lead‑Investor bmp Ventures mit den IBG Fonds angeführt, weitere Investoren sind der strategische Investmentarm eines globalen MedTech‑Unternehmens, Bestandsinvestor High‑Tech Gründerfonds (HTGF), superangels sowie Cambridge Ventures. Mit dem frischen Kapital will Sedivention seine neuartige ambulante Therapie zur Behandlung von Adipositas weiterentwickeln und erste klinische Daten zur Vorbereitung des Markteintritts generieren.

    Dr. Ute Nollert und Dr. Andreas Bröcker (Bild: Sedivention)

    Adipositas zählt laut der World Obesity Federation mit weltweit über einer Milliarde betroffenen Menschen im Jahr 2030 zu den größten medizinischen und ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit. Bestehende Therapieoptionen stoßen dabei an deutliche Grenzen: Bariatrische Chirurgie ist hochinvasiv und nur für einen kleinen Teil der Patientinnen und Patienten zugänglich, während medikamentöse Therapien hohe Kosten verursachen und eine langfristige Einnahme erfordern. Sedivention setzt genau hier an.

    „Adipositas ist eine chronische Erkrankung, die medizinisch wirksame, aber zugleich schonende Therapien erfordert“, sagt Dr. med. Ute Nollert, Gründerin und Chief Medical Officer von Sedivention. „Unser Ansatz adressiert die zugrundeliegende Störung der Hunger‑ und Sättigungsregulation direkt und ermöglicht eine nachhaltige Reduktion des Hungergefühls – ohne Operation, ohne Implantate und ohne lebenslange Medikation.“

    Sedivention entwickelt eine minimalinvasive, einmalige, ambulante Therapie, die auf einem gezielten Kryo‑Eingriff basiert. Kern der Technologie ist ein speziell entwickelter Kryo‑Ballonkatheter, der ähnlich einer Gastroskopie eingesetzt wird. Durch eine präzise Kryoablation werden die hungerrelevanten Magenäste des Vagusnervs unterbrochen. Dieser Ansatz adressiert die zentrale physiologische Ursache von Adipositas – die gestörte Hunger‑ und Sättigungsregulation – und schafft die Grundlage für eine langfristige Wirkung.

    Neben dem medizinischen Bedarf adressiert Sedivention einen enormen Markt: Für die weltweit betroffenen Menschen werden gesundheitsökonomische Kosten von bis zu 4 Billionen US‑Dollar jährlich erwartet.

    „Wir entwickeln eine proprietäre MedTech‑Lösung mit dem Potenzial, einen globalen Milliardenmarkt durch eine skalierbare, ambulante Behandlung neu zu definieren“, sagt Dr.-Ing. Andreas Bröcker, Mitgründer und CEO von Sedivention. „Unsere Technologie ist von Beginn an auf internationale Skalierung ausgelegt und adressiert einen bislang nicht effizient erschlossenen Markt mit erheblichem Wachstumspotenzial.“

    Ein funktionsfähiger Prototyp wurde bereits erfolgreich entwickelt und getestet. Die Therapie ist als einmalige, interventionelle Behandlung konzipiert, bei der kein Fremdmaterial im Körper verbleibt. Mit der Seed‑Finanzierung plant Sedivention, die Produktentwicklung abzuschließen sowie die First‑in‑Human‑Studie durchzuführen und die weiteren klinischen sowie regulatorischen Schritte vorzubereiten.

    Auch auf Investorenseite stößt der Ansatz auf großes Interesse. „Sedivention verbindet medizinische Evidenz mit einem klar skalierbaren und kosteneffizienten MedTech‑Ansatz“, sagt Dr. Jan Engels, Senior Investment Manager beim HTGF. „Das Team adressiert ein global relevantes Krankheitsbild mit einer technologisch überzeugenden Lösung.“

    „Sedivention entwickelt eine innovative und überzeugende MedTech-Technologie, um die Adipositas‑Therapie nachhaltig neu zu definieren“, sagt Carlos Figueredo, Investment Manager bei bmp Ventures. „Der Lösungsansatz hat enormes transformatives Potential auf einen der größten Gesundheitsmärkte der Welt.“

    „Wenn wir in 10 Jahren zurückschauen, wird Sedivention eines der Unternehmen sein, das die Adipositas-Therapie für immer verändert hat“, sagt Franzi Majer, Founding Partner bei den superangels. „Bisherige Lösungen lindern – Sedivention löst. Das ist der Impact, den wir suchen: ein Team mit der Überzeugung und der Technologie, einen der größten Märkte der Welt neu zu definieren.“

    Langfristig verfolgt Sedivention das Ziel, hochinvasive operative Eingriffe durch interventionelle, ambulant durchführbare Verfahren zu ersetzen und damit den Zugang zu wirksamer medizinischer Versorgung nachhaltig zu verbessern.


    Über Sedivention
    Die Sedivention GmbH ist ein MedTech‑Startup mit Sitz in Magdeburg und München. Ein interdisziplinäres Team aus erfahrenen Medizinern und Ingenieuren entwickelt eine neue Generation minimalinvasiver, ambulanter Therapien zur Behandlung von Adipositas. Im Fokus steht eine einmalige Kryo‑basierte Intervention zur nachhaltigen Reduktion des Hungergefühls.

    Kontakt
    Sedivention GmbH
    info@sedivention.com
    www.sedivention.com

    Über bmp Ventures
    bmp Ventures gehört zu den erfahrensten Venture-Capital-Investoren in Deutschland und blickt auf mehr als 250 Beteiligungen in nahezu allen Technologiesegmenten zurück, wobei der Großteil in der Frühphase angesiedelt ist. Neben direkten Beteiligungen hat bmp auch Risikokapitalfonds für die KfW Bankengruppe und die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft verwaltet. Aktuell managt bmp die IBG-Fonds in Sachsen-Anhalt und beschäftigt rund 20 Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Magdeburg.

    Über die IBG-Fonds
    Die IBG-Fonds mit Sitz in Magdeburg sind die Risikokapitalfonds des Landes Sachsen-Anhalt. Sie unterstützen junge, innovative Technologieunternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial und Sitz in Sachsen-Anhalt durch Beteiligungskapital. Ende 2023 wurde der neue Risikokapitalfonds RKF IV mit einem Volumen von 63 Mio. EUR aufgelegt. Dieser wird aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union finanziert und investiert in Startups in den Phasen Seed, Early Stage und Wachstum. Das Management der IBG-Fonds erfolgt durch die bmp Ventures AG.

    Über superangels
    Superangels ist einer der aktivsten Frühphasen-Investoren Europas mit einem Portfolio von über 140 Tech-/Deep-Tech Investments in Europa und den USA. Der Fonds wurde von Franzi Majer, Alex Brand und Florian Gottschaller gegründet und begleitet außergewöhnliche Gründerinnen und Gründer von der ersten Stunde an – mit Kapital, Netzwerk und operativer Erfahrung.

    Über Cambridge Ventures
    Cambridge Ventures GmbH ist die Investmentgesellschaft von Martin Giese. Martin Giese ist Business Angel, Startup-Coach, Autor und Speaker mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung technologieorientierter Frühphasenunternehmen.

  • Avelios gewinnt Fresenius für den Aufbau eines KI-nativen, digitalen Gesundheitsökosystems

    Avelios gewinnt Fresenius für den Aufbau eines KI-nativen, digitalen Gesundheitsökosystems

    Avelios gewinnt Fresenius für den Aufbau eines KI-nativen, digitalen Gesundheitsökosystems

    Mit Fresenius, einem weltweit tätigen, therapiefokussierten Gesundheitsunternehmen und Europas größtem privaten Krankenhausbetreiber, investiert ein weiteres Unternehmen in unser Portfoliounternehmen Avelios Medical und damit in den Aufbau eines offenen, interoperablen und KI-nativen digitalen Gesundheitsökosystems für Europa.

    In die bereits im Februar geschlossene Technologiepartnerschaft zwischen Avelios und SAP bringt Fresenius seine umfassende Erfahrung aus der Versorgungspraxis ein. Im Zentrum steht das Avelios Krankenhausinformationssystem (KIS) als zentrale Plattform für eine moderne, integrierte Versorgungsinfrastruktur – basierend auf einer neuen Generation klinischer Kernarchitektur und einem strukturierten Datenmodell, das KI-native Versorgung und souveräne Datennutzung ermöglicht.

    Avelios löst ein echtes Problem zur richtigen Zeit: Der klinische IT-Markt steht vor einem fundamentalen Umbruch, und Krankenhäuser brauchen Orientierung. Dass mit SAP und Fresenius zwei der schwergewichtigsten Partner Europas den Ansatz des Teams validieren, ist eine starke Bestätigung – für die Plattform, das Produkt und ein Gründerteam, das wir bereits seit der Pre-Seed-Finanzierung 2021 begleiten.

    Gründerteam von Avelios Medical (Bild: Avelios Medical)
  • Mobility Signage erhält 1,8 Mio. Euro: Zentrale Datenarchitektur für Verkehrsbetriebe ersetzt IT-Flickenteppich

    Mobility Signage erhält 1,8 Mio. Euro: Zentrale Datenarchitektur für Verkehrsbetriebe ersetzt IT-Flickenteppich

    Mobility Signage erhält 1,8 Mio. Euro: Zentrale Datenarchitektur für Verkehrsbetriebe ersetzt IT-Flickenteppich

    • Das Münchner Mobility-Tech-Start-up Mobility Signage sichert sich 1,8 Mio. Euro Pre-Seed-Finanzierung vom HTGF und 2bX, um fragmentierte IT-Systeme im ÖPNV durch eine zentrale Datenarchitektur zu ersetzen.
    • Mit der Lösung verbindet Mobility Signage bestehende Systeme von Verkehrsbetrieben, vereinheitlicht Schnittstellen und ermöglicht konsistente Echtzeitinformationen über alle Ausgabekanäle – ohne kostspielige Systemwechsel.
    • Zahlreiche Verkehrsbetriebe nutzen bereits die Plattform, darunter einige der größten Betriebe Deutschlands: BVG Berlin, SSB Stuttgart, Deutsche Bahn und RSAG Rostock.

    Mobility Signage, ein 2023 gegründetes Start-up für digitale Infrastruktur im öffentlichen Verkehr, hat eine Pre-Seed-Finanzierung in Höhe von 1,8 Mio. Euro abgeschlossen. Lead-Investor ist der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Co-Investor 2bX. Mit dem Kapital will das Münchner Unternehmen sein Team ausbauen und die Entwicklung seines Data Hub sowie des Applikations-Layers vorantreiben.

    Gründer von Mobility Signage (Bild: Mobility Signage)

    Zentrale Architektur statt Flickenteppich

    Verkehrsbetriebe stehen vor einer doppelten Herausforderung: Historisch gewachsene, fragmentierte IT-Landschaften treffen auf steigende Anforderungen an Echtzeitinformation und Nutzererlebnis.

    Mobility Signage löst dieses Problem mit einer zentralen Datenarchitektur, die bestehende Systeme verbindet, anstatt sie zu ersetzen. Als integrierte Daten- und Integrationsschicht strukturiert die Plattform Datenflüsse, vereinheitlicht Schnittstellen und ermöglicht konsistente Informationsprozesse über alle Ausgabekanäle hinweg – von Anzeigetafeln über Apps bis zu Durchsagen.

    „Verkehrsbetriebe brauchen keine weiteren Insellösungen, sondern eine verbindende Systemlogik“, sagt Stefan Rademacher, Co-Founder von Mobility Signage. „Wir ersetzen den Flickenteppich aus Einzellösungen durch eine integrierte, skalierbare Plattform.

    Dominik Nouri, Co-Founder von Mobility Signage, erklärt: „Unser Ziel: fragmentierte IT-Landschaften verbinden und eine verlässliche Datenbasis für Echtzeitinformationen schaffen – ohne dass Betriebe ihre bestehenden Systeme austauschen müssen.“

    Starke Traction bei führenden Verkehrsbetrieben

    Sowohl kleinere Verkehrsbetriebe als auch einige der größten Betreiber Deutschlands setzen bereits auf die Plattform, darunter die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB), die Deutsche Bahn sowie die Rostocker Straßenbahn (RSAG). Die Bandbreite der Kunden zeigt: Die modulare Architektur skaliert über Betriebsgrößen hinweg. Darüber hinaus haben sich bereits führende Hardware-Hersteller als Entwicklungspartner gewonnen. Ein Beleg dafür, dass die offene, integrierbare Architektur auch auf der Industrieseite überzeugt. Das Ergebnis: weniger Komplexität, bessere Fahrgastinformation.

    Mobility Signage entwickelt ein vertikales Betriebssystem für den öffentlichen Nahverkehr, das in den ersten Modulen Prozesse wie, Baustellenmeldungen und Echtzeit Störungsmanagement automatisiert.

    Wachsender Markt für intelligente Verkehrssysteme

    Der globale Markt für Intelligent Transport Systems (ITS) wird auf 66 Milliarden US-Dollar geschätzt, allein in Europa entfallen mindestens zwei bis drei Milliarden Euro auf Bus- und Straßenbahnsysteme – Tendenz steigend.

    „Öffentliche Verkehrsbetriebe kämpfen mit Fachkräftemangel, veralteten IT-Systemen und steigenden Fahrgastzahlen. Mobility Signage adressiert genau diese Schmerzpunkte mit einer modularen, KI-nativen Lösung“, erklärt Tizian Hoppen, Senior Investment Manager beim HTGF. „Das Team hat bereits bewiesen, dass die Lösung funktioniert – mit starken Kunden, darunter die größten Betreiber Deutschlands. Die zentrale Datenarchitektur ist der Schlüssel, um den ÖPNV fit für die Zukunft zu machen.“


    Über Mobility Signage
    Mobility Signage entwickelt ein zentrales Fahrgastinformationssystem für Verkehrsbetriebe, sowie Städte und Bahnbetreiber im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Die Plattform verbindet fragmentierte IT-Landschaften, vereinheitlicht Schnittstellen und ermöglicht verlässliche Echtzeitinformationen über alle Kanäle hinweg – modular, skalierbar und hardwareunabhängig. Das 2023 in München gegründete Start-up konnte bereits große Verkehrsbetriebe als Kunden gewinnen, darunter die BVG, SSB, Deutsche Bahn und RSAG. Weitere Informationen: https://mobilitysignage.com/

    Über 2bX
    2bX ist ein auf UrbanTech spezialisierter Venture-Capital-Fonds mit Sitz in Berlin. Der Fonds investiert in europäische Startups in der Frühphase, die urbane Herausforderungen unserer Zeit adressieren: Klimawandel, steigende Bebauungsdichte, Kreislaufwirtschaft und Lebensqualität in Städten. 2bX versteht sich nicht nur als Kapitalgeber, sondern als aktiver Partner für Gründerinnen und Gründer und begleitet seine Portfoliounternehmen weit über das Kapital hinaus: strategisch, operativ und menschlich. Weitere Informationen unter 2bx.vc

  • mbiomics erreicht mit drittem Abschluss der Serie-A-Runde 30 Millionen Euro für die Weiterentwicklung seiner Mikrobiom-Therapeutika

    mbiomics erreicht mit drittem Abschluss der Serie-A-Runde 30 Millionen Euro für die Weiterentwicklung seiner Mikrobiom-Therapeutika

    mbiomics erreicht mit drittem Abschluss der Serie-A-Runde 30 Millionen Euro für die Weiterentwicklung seiner Mikrobiom-Therapeutika

    Die mbiomics GmbH, ein TechBio-Unternehmen, das skalierbare, mikrobiombasierte Therapeutika für schwere und chronische Erkrankungen entwickelt, gab heute den erfolgreichen dritten Abschluss seiner Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 12 Millionen Euro bekannt, wodurch sich das Gesamtvolumen der Runde auf 30 Millionen Euro erhöht. An der Finanzierungsrunde beteiligten sich mehrere Bestandsinvestoren, darunter die MIG Fonds und Bayern Kapital.

    mbiomics Gründertean (Foto: bbiomics)

    Das neu eingeworbene Kapital wird eingesetzt, um die für die Genehmigung klinischer Studien (IND, Investigational New Drug) erforderlichen pharmakologischen Datensätze weiter zu stärken und die Entwicklung und Herstellung nach GMP-Standards zu beschleunigen. Gleichzeitig bereitet sich mbiomics auf die klinische Bewertung seines führenden Wirkstoffkandidaten MBX-116 als Kombinationstherapie mit einem Immun-Checkpoint-Inhibitor bei fortgeschrittenem Melanom vor. Die Finanzierung kennzeichnet den Übergang des Unternehmens vom Aufbau der Plattform zur klinischen Umsetzung und ermöglicht die Weiterentwicklung seiner Techbio-Plattform in Richtung skalierbarer Produktion und klinischer Anwendung.

    „Obwohl das klinische Potenzial des Darmmikrobioms hinreichend bekannt ist, stellt die Umsetzung mikrobiombasierter Therapeutika in ein skalierbares Produkt nach wie vor eine erhebliche technische Herausforderung dar. Bei mbiomics lösen wir diese Herausforderung, indem wir den gesamten Technologie-Stack für Entwicklung, Analyse, Screening und Herstellung komplexer mikrobieller Konsortien aufbauen. Unser Fokus liegt nun darauf, unseren führenden Wirkstoffkandidaten MBX-116 in die klinische Erprobung zu bringen,“ sagte Dr. Johannes B. Woehrstein, CEO und Mitbegründer von mbiomics.

    mbiomics entwickelt lebende biotherapeutische Produkte (Live Biotherapeutic Products, LBPs). Dabei handelt es sich um orale Therapeutika, die aus lebenden Bakterienstämmen bestehen und darauf ausgelegt sind, das funktionelle und metabolische Potenzial des Darmmikrobioms auf skalierbare Weise und in pharmazeutischer Qualität wiederherzustellen. Stuhltransplantationen (Fecal Microbiota Transplants, FMTs) haben in mehreren Indikationen klinische Wirksamkeit gezeigt und so die Modulation des Mikrobioms als therapeutische Strategie bestätigt. Dieser Ansatz ist inhärent variabel und nicht skalierbar. Im Gegensatz dazu ermöglicht die firmeneigene Plattform von mbiomics das rationale Design definierter, großer und komplexer mikrobieller Konsortien. Die Plattform kombiniert KI-/ML-gestützte Konsortiendesigns, proprietäre Analysetechnologien, die Co-Kultivierung großer Konsortien sowie umfassende Screening-Fähigkeiten.

    Dr. Matthias Kromayer, Managing Partner bei MIG Capital, kommentierte: „Wir freuen uns, mbiomics auch in dieser Finanzierungsrunde weiterhin zu unterstützen. Seit unserer ersten Investition hat das Team beeindruckende Fortschritte dabei erzielt, Erkenntnisse aus der Mikrobiomforschung in einen skalierbaren therapeutischen Ansatz umzusetzen. Das Unternehmen steht kurz vor dem Beginn der klinischen Validierung und baut seine breit gefächerte therapeutische Pipeline mit großer Dynamik weiter aus.“

    Klinische Erkenntnisse aus der Onkologie haben gezeigt, dass eine Modulation des Darmmikrobioms die Ansprechraten auf Immun-Checkpoint-Inhibitoren signifikant verbessern kann. Auf dieser Grundlage konzentriert sich mbiomics zunächst auf die Zweitlinienbehandlung im fortgeschrittenen Melanom, um das Potenzial seines führenden Wirkstoffkandidaten MBX-116 als Kombinationstherapie zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse in dieser Indikation zu evaluieren. Der Start einer Phase-1B-Studie ist für 2027 geplant. Über die Onkologie hinaus entwickelt das Unternehmen eine breitere Pipeline mikrobiombasierter Therapeutika mit möglicher Anwendung in weiteren Indikationen, in denen das Darmmikrobiom eine zentrale Rolle spielt, darunter Autoimmun- und neurodegenerative Erkrankungen.


    Über mbiomics
    mbiomics entwickelt komplexe, auf dem Mikrobiom basierende Therapeutika, um das Behandlungsparadigma bei schweren und chronischen Erkrankungen zu verändern. Durch die Kombination von firmeneigenen Präzisionsanalysen mit Erkenntnissen über Patienten bauen wir eine Pipeline aus rational ausgewählten mikrobiellen Gemeinschaften auf, um indikationsspezifische Wirksamkeit zu erzielen und der Heterogenität der Patienten gerecht zu werden. Unser Ziel ist es, das volle immunologische und metabolische Potenzial des Darmmikrobioms zu erschließen, um gesunde mikrobielle Ökosysteme wiederherzustellen und dadurch Krankheiten zu überwinden.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.mbiomics.com oder folgen Sie mbiomics auf LinkedIn.