Kategorie: News

  • eyeo sammelt 40 Millionen Euro ein

    eyeo sammelt 40 Millionen Euro ein

    eyeo sammelt 40 Millionen Euro ein, um eine grundlegende Design-Limitation zu überwinden, die Kameras 70 % des Lichts kostet

    • Mit dem frischen Kapital beschleunigt eyeo die Überführung von sieben Jahren validierter nanophotonischer Forschung in produktionsreife Bildsensoren.
    • eyeo-Sensoren erfassen dreimal mehr Licht – relevant für Smartphones, XR-Geräte, Smart Cities und mehr – und adressieren damit einen globalen Bildgebungsmarkt von 30 Mrd. US-Dollar.
    • Series A Finanzierungsrunde wird angeführt von Innovation Industries     bestehende Investoren wie imec.xpand, Invest-NL Deep Tech Fund, QBIC, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Brabant Development Agency (BOM) beteiligen sich erneut.
    Team von eyeo (Bild: eyeo)

    Eindhoven (Niederlande), 11. Mai 2026 – eyeo gibt heute den Abschluss einer Series-A-Finanzierung in Höhe von 40 Mio. Euro bekannt und erhöht damit die Gesamtfinanzierung auf 55 Mio. Euro. Die Runde wird von Innovation Industries angeführt, mit Beteiligung der bestehenden Investoren imec.xpand, Invest-NL Deep Tech Fund, dem QBIC Fund, dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Brabant Development Agency (BOM).

    eyeo hat die weltweit fortschrittlichste nanophotonische Farbsplitting-Technologie entwickelt und definiert damit die Bildgebung für Consumer-, Industrie-, XR-, Smart-City- und Mobilanwendungen neu.

    Die neuen Mittel beschleunigen eyeos Sensordesign-Kapazitäten, vertiefen das OEM-Partnerökosystem und treiben die Markteinführung in einem globalen Bildgebungsmarkt mit einem Volumen von 30 Mrd. US-Dollar voran.

    Eine neue Ära der Bildgebung

    Alle sieben Milliarden Bildsensoren, die jährlich verkauft werden, teilen einen grundlegenden Konstruktionsfehler: Farbfilter arbeiten mit Absorption und blockieren rotes, grünes und blaues Licht, wobei 70 % des Lichts verloren gehen.

    eyeos Nanophotonic Color Splitting (NCOS®)-Technologieplattform geht einen anderen Weg. Statt Licht zu filtern, teilt sie es auf: Das Licht wird in seine Farben zerlegt und jedes Photon direkt zu dem Pixel geleitet, zu dem es gehört. Auf Basis von 26 Patenten verdreifacht die NCOS®-Plattform die Lichtempfindlichkeit und überwindet bisherige Auflösungsgrenzen. Dieser Durchbruch ermöglicht Bildqualität, Farbgenauigkeit, Auflösung und Kosteneffizienz auf einem bislang unerreichten Niveau.

    Kompatibel mit bestehenden CMOS-Sensorplattformen ermöglicht eyeos Technologie Sub-Mikron-Pixel mit dreifacher Lichtausbeute für ultrakompakte, hochleistungsfähige Bildgebung und beseitigt damit den seit Jahrzehnten bestehenden Zielkonflikt zwischen Bildqualität und Sensorgröße.

    eyeo color splitter vs. traditional color filter

    Vom wissenschaftlichen Durchbruch zum produktionsreifen Sensor

    Die Series-A-Runde markiert einen entscheidenden Schritt in eyeos Kommerzialisierung. Das Unternehmen baut auf sieben Jahren Forschung und Validierung am imec auf, pflegt bereits Beziehungen zu mehreren Tier-1-Kunden und hat seine Technologie erfolgreich in einer kommerziellen Foundry integriert. Die neuen Mittel fließen in drei strategische Schwerpunkte:

    • Aufbau eines erstklassigen IC- und Systemarchitektur-Designteams im Anfang 2026 eröffneten Sensordesignzentrum in Antwerpen
    • Entwicklung und Markteinführung von Farbaufteilungs-Bildsensoren der nächsten Generation mit 3D-gestapelter CMOS-Technologie
    • Ausbau des Sensorvertriebs und kommerzieller Partnerschaften mit OEM-Kunden in den Bereichen Smart City, Industrie, XR und Mobile weltweit

    Jeroen Hoet, Mitgründer und CEO, eyeo: „Jedes moderne Gerät, das die Welt wahrnimmt – vom Smartphone bis zum autonomen System – wird durch dieselbe 50 Jahre alte Einschränkung zurückgehalten. eyeo beseitigt sie an der Quelle. Unsere Technologie ist erprobt, patentiert und in einer kommerziellen Foundry validiert, Tier-1-Kunden sind bereits im Gespräch. Diese 40-Millionen-Euro-Runde gibt uns das, was wir brauchen, um zu skalieren.“

    Nard Sinteni, Partner Innovation Industries: „eyeo liefert die Art von grundlegendem Durchbruch, der eine gesamte Kategorie neu definiert. Dies ist ein starkes Beispiel dafür, wie Deep-Tech-Innovation echten strukturellen Fortschritt in der Halbleiterbranche vorantreibt, die sich auf das gesamte Technologie-Ökosystem auswirkt. Wir freuen uns, dieses herausragende Team und seine überlegene Technologie zu unterstützen, die in ihrem Ansatz bahnbrechend ist und neue Maßstäbe setzt.“

    Dr. Anne Umbach, Senior Investment Managerin beim HTGF: „eyeos Technologie bringt dreimal mehr Licht auf den Bildsensor – und erschließt damit eine Bildqualität, die zuvor schlicht nicht möglich war. Schon beim Seed-Investment waren wir überzeugt, dass dieses Team über die wissenschaftliche Kompetenz, die Vision und den Antrieb verfügt, um ein europäischer Deep-Tech-Champion zu werden. Weniger als ein Jahr später spricht eine Series-A-Finanzierung über 40 Millionen Euro für sich. Genau solche Momente bestätigen, warum wir so früh in Deep-Tech investieren.“

    Diese Maßnahme wird durch den InvestEU-Fonds der Europäischen Union gefördert.

    Über eyeo

    eyeo definiert die Bildgebung neu – mit der weltweit fortschrittlichsten nanophotonischen Farbaufteilungstechnologie. Zum ersten Mal können Bildsensoren das gesamte einfallende Licht erfassen und damit den 70-prozentigen Lichtverlust überwinden, der durch jahrzehntealte Farbfiltertechnologie verursacht wird. Anstatt Photonen zu blockieren, leitet eyeos Technologie sie direkt zu einzelnen Pixeln und ermöglicht so volle Lichtempfindlichkeit und native Farbwiedergabe unter allen Bedingungen. Kompatibel mit jeder CMOS-Sensorplattform ermöglicht eyeo Sub-0,5-Mikron-Pixel für ultrakompakte, hochleistungsfähige Bildgebung – überall dort, wo Bildqualität entscheidend ist. eyeo hat seinen Hauptsitz auf dem High Tech Campus Eindhoven (NL) und betreibt ein Sensordesignzentrum in Antwerpen (BE).

  • NanoStruct sichert sich 2,6 Mio. € Seed-Finanzierung

    NanoStruct sichert sich 2,6 Mio. € Seed-Finanzierung

    Lebensmittelsicherheit in Stunden statt Tagen: NanoStruct sichert sich 2,6 Mio. € Seed-Finanzierung

    • NanoStruct schließt Seed-Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe ab, angeführt vom HTGF, Bayern Kapital und dem Auxxo Female Catalyst Fund
    • Die Technologie verkürzt den Nachweis gefährlicher Keime wie Listerien und Salmonellen von 2–3 Tagen auf wenige Stunden – durch nanostrukturierte Sensorchips und KI
    • Schnellere Keimnachweise ermöglichen frühzeitige Entscheidungen in der Produktion, vermeiden Rückrufe und reduzieren Foodwaste entlang der gesamten Lieferkette.
    • Die Finanzierung ermöglicht Pilotprojekte im Lebensmittelanalysemarkt, den Aufbau eines strukturierten Vertriebs sowie den Ausbau des Teams
    Das Gründerteam von NanoStruct: Enno Schatz, Kai Leibfried und Henriette Maaß (Bild: NanoStruct)

    Würzburg, 11. Mai 2026. Das Würzburger Deeptech Startup NanoStruct schließt eine Seed-Finanzierungsrunde über 2,6 Mio. Euro ab.  Gegründet von Dr. Henriette Maaß, Enno Schatz und Kai Leibfried, entwickelt das Unternehmen nanostrukturierte Sensorchips für die schnelle Identifikation gefährlicher Keime in Lebensmitteln. Angeführt wird die Runde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF), Bayern Kapital und dem AUXXO Female Catalyst Fund. Die Finanzierung baut auf vorherigen Förderungen durch das BMWE und die Europäische Union auf.

    Molekularer Fingerabdruck statt tagelangem Warten

    Der Nachweis gefährlicher Bakterien in Lebensmitteln dauert aktuell mehrere Tage – viel zu lange, um sicherzustellen, dass gefährliche Keime nicht beim Konsumenten landen. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen, mit dem Ziel, den Verbraucherschutz zu erhöhen. Infolgedessen ist die Nachfrage nach einer beschleunigten und automatisierten Analyse von Seiten der Lebensmittelhersteller und der Analyselabore hoch. NanoStruct hat ein Verfahren entwickelt, das den Nachweis auf wenige Stunden verkürzt, indem es ein optisches Messverfahren mit Nanotechnologie, Biotechnologie und Maschinellem Lernen verbindet – für den Lebensmittelmarkt bedeutet das ein komplettes Neudenken der mikrobiellen Analyse. Ergebnisse können taggleich gewonnen werden, Rückrufe werden vermieden, Foodwaste reduziert und die Sicherheit der Lebensmittel wird erhöht.

    Dipl.-Ing. Arnolf Kneißler, langjähriger Geschäftsführer von Labor Kneißler GmbH: „Ich verfolge NanoStruct und seine Innovation nun schon seit einigen Jahren und bin sowohl begeistert von der Technologie als auch dem Gründerteam. Eine Beschleunigung der Bakterientests in Lebensmitteln bringt großen Mehrwert und dass NanoStruct mit der aktuellen Finanzierung den nächsten Schritt machen kann, um das vielversprechende System auf den Markt zu bringen, freut mich persönlich sehr.“

    Die Seed-Finanzierung ermöglicht es NanoStruct, sein System in Pilotprojekten im Lebensmittelanalysemarkt zu validieren, einen strukturierten Vertrieb aufzubauen und den ersten Zielmarkt zu erobern.

    Dr. Henriette Maaß, CEO von NanoStruct: „Mit HTGF, Bayern Kapital und AUXXO haben wir genau die Partner gefunden, die wir für diesen nächsten Schritt brauchen: erfahren, netzwerkstark und überzeugt von unserer Vision. Jetzt bringen wir schnelle Bakterienanalytik in die Lebensmittelindustrie.“

    NanoStructs Technologie hat darüber hinaus das Potenzial in weiteren Bereichen wie der Veterinär- und Humandiagnostik oder im Bakterienmonitoring in sensiblen Produktionsbereichen Prozesse zu beschleunigen und zu vereinfachen.

    Dr. Stephan Ruck, Investment Analyst beim HTGF: „Der technologische Durchbruch den NanoStruct bei der Entwicklung der Sensoren erreicht hat, ist bemerkenswert. Neben der Plattformtechnologie hat uns das starke Netzwerk im Eintrittsmarkt und vor allem das Team überzeugt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit  Henriette und dem gesamten Gründerteam.“

    Über NanoStruct

    NanoStruct ist ein Startup-Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Biotechnologie und Nanotechnologie mit Sitz in Würzburg und bietet eine Analyseplattform für die schnelle Identifikation schädlicher Bakterien in Lebensmitteln an. 2021 als Ausgründung von Dr. Henriette Maaß, Enno Schatz und Kai Leibfried aus der Julius-Maximilians-Universität Würzburg gestartet, ist NanoStruct nun bereit sein System auf dem Lebensmittelmarkt zu bringen.

  • Einmal behandelt und dauerhaft wirksam: Sedivention sichert sich 2,9 Mio. EUR zur Weiterentwicklung ambulanter Adipositas‑Therapie

    Einmal behandelt und dauerhaft wirksam: Sedivention sichert sich 2,9 Mio. EUR zur Weiterentwicklung ambulanter Adipositas‑Therapie

    Einmal behandelt und dauerhaft wirksam: Sedivention sichert sich 2,9 Mio. EUR zur Weiterentwicklung ambulanter Adipositas‑Therapie

    Das MedTech‑Startup Sedivention hat eine Seed‑Finanzierungsrunde über 2,9 Mio. EUR abgeschlossen.

    Die Runde wird vom Lead‑Investor bmp Ventures mit den IBG Fonds angeführt, weitere Investoren sind der strategische Investmentarm eines globalen MedTech‑Unternehmens, Bestandsinvestor High‑Tech Gründerfonds (HTGF), superangels sowie Cambridge Ventures. Mit dem frischen Kapital will Sedivention seine neuartige ambulante Therapie zur Behandlung von Adipositas weiterentwickeln und erste klinische Daten zur Vorbereitung des Markteintritts generieren.

    Dr. Ute Nollert und Dr. Andreas Bröcker (Bild: Sedivention)

    Adipositas zählt laut der World Obesity Federation mit weltweit über einer Milliarde betroffenen Menschen im Jahr 2030 zu den größten medizinischen und ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit. Bestehende Therapieoptionen stoßen dabei an deutliche Grenzen: Bariatrische Chirurgie ist hochinvasiv und nur für einen kleinen Teil der Patientinnen und Patienten zugänglich, während medikamentöse Therapien hohe Kosten verursachen und eine langfristige Einnahme erfordern. Sedivention setzt genau hier an.

    „Adipositas ist eine chronische Erkrankung, die medizinisch wirksame, aber zugleich schonende Therapien erfordert“, sagt Dr. med. Ute Nollert, Gründerin und Chief Medical Officer von Sedivention. „Unser Ansatz adressiert die zugrundeliegende Störung der Hunger‑ und Sättigungsregulation direkt und ermöglicht eine nachhaltige Reduktion des Hungergefühls – ohne Operation, ohne Implantate und ohne lebenslange Medikation.“

    Sedivention entwickelt eine minimalinvasive, einmalige, ambulante Therapie, die auf einem gezielten Kryo‑Eingriff basiert. Kern der Technologie ist ein speziell entwickelter Kryo‑Ballonkatheter, der ähnlich einer Gastroskopie eingesetzt wird. Durch eine präzise Kryoablation werden die hungerrelevanten Magenäste des Vagusnervs unterbrochen. Dieser Ansatz adressiert die zentrale physiologische Ursache von Adipositas – die gestörte Hunger‑ und Sättigungsregulation – und schafft die Grundlage für eine langfristige Wirkung.

    Neben dem medizinischen Bedarf adressiert Sedivention einen enormen Markt: Für die weltweit betroffenen Menschen werden gesundheitsökonomische Kosten von bis zu 4 Billionen US‑Dollar jährlich erwartet.

    „Wir entwickeln eine proprietäre MedTech‑Lösung mit dem Potenzial, einen globalen Milliardenmarkt durch eine skalierbare, ambulante Behandlung neu zu definieren“, sagt Dr.-Ing. Andreas Bröcker, Mitgründer und CEO von Sedivention. „Unsere Technologie ist von Beginn an auf internationale Skalierung ausgelegt und adressiert einen bislang nicht effizient erschlossenen Markt mit erheblichem Wachstumspotenzial.“

    Ein funktionsfähiger Prototyp wurde bereits erfolgreich entwickelt und getestet. Die Therapie ist als einmalige, interventionelle Behandlung konzipiert, bei der kein Fremdmaterial im Körper verbleibt. Mit der Seed‑Finanzierung plant Sedivention, die Produktentwicklung abzuschließen sowie die First‑in‑Human‑Studie durchzuführen und die weiteren klinischen sowie regulatorischen Schritte vorzubereiten.

    Auch auf Investorenseite stößt der Ansatz auf großes Interesse. „Sedivention verbindet medizinische Evidenz mit einem klar skalierbaren und kosteneffizienten MedTech‑Ansatz“, sagt Dr. Jan Engels, Senior Investment Manager beim HTGF. „Das Team adressiert ein global relevantes Krankheitsbild mit einer technologisch überzeugenden Lösung.“

    „Sedivention entwickelt eine innovative und überzeugende MedTech-Technologie, um die Adipositas‑Therapie nachhaltig neu zu definieren“, sagt Carlos Figueredo, Investment Manager bei bmp Ventures. „Der Lösungsansatz hat enormes transformatives Potential auf einen der größten Gesundheitsmärkte der Welt.“

    „Wenn wir in 10 Jahren zurückschauen, wird Sedivention eines der Unternehmen sein, das die Adipositas-Therapie für immer verändert hat“, sagt Franzi Majer, Founding Partner bei den superangels. „Bisherige Lösungen lindern – Sedivention löst. Das ist der Impact, den wir suchen: ein Team mit der Überzeugung und der Technologie, einen der größten Märkte der Welt neu zu definieren.“

    Langfristig verfolgt Sedivention das Ziel, hochinvasive operative Eingriffe durch interventionelle, ambulant durchführbare Verfahren zu ersetzen und damit den Zugang zu wirksamer medizinischer Versorgung nachhaltig zu verbessern.


    Über Sedivention
    Die Sedivention GmbH ist ein MedTech‑Startup mit Sitz in Magdeburg und München. Ein interdisziplinäres Team aus erfahrenen Medizinern und Ingenieuren entwickelt eine neue Generation minimalinvasiver, ambulanter Therapien zur Behandlung von Adipositas. Im Fokus steht eine einmalige Kryo‑basierte Intervention zur nachhaltigen Reduktion des Hungergefühls.

    Kontakt
    Sedivention GmbH
    info@sedivention.com
    www.sedivention.com

    Über bmp Ventures
    bmp Ventures gehört zu den erfahrensten Venture-Capital-Investoren in Deutschland und blickt auf mehr als 250 Beteiligungen in nahezu allen Technologiesegmenten zurück, wobei der Großteil in der Frühphase angesiedelt ist. Neben direkten Beteiligungen hat bmp auch Risikokapitalfonds für die KfW Bankengruppe und die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft verwaltet. Aktuell managt bmp die IBG-Fonds in Sachsen-Anhalt und beschäftigt rund 20 Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Magdeburg.

    Über die IBG-Fonds
    Die IBG-Fonds mit Sitz in Magdeburg sind die Risikokapitalfonds des Landes Sachsen-Anhalt. Sie unterstützen junge, innovative Technologieunternehmen mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial und Sitz in Sachsen-Anhalt durch Beteiligungskapital. Ende 2023 wurde der neue Risikokapitalfonds RKF IV mit einem Volumen von 63 Mio. EUR aufgelegt. Dieser wird aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union finanziert und investiert in Startups in den Phasen Seed, Early Stage und Wachstum. Das Management der IBG-Fonds erfolgt durch die bmp Ventures AG.

    Über superangels
    Superangels ist einer der aktivsten Frühphasen-Investoren Europas mit einem Portfolio von über 140 Tech-/Deep-Tech Investments in Europa und den USA. Der Fonds wurde von Franzi Majer, Alex Brand und Florian Gottschaller gegründet und begleitet außergewöhnliche Gründerinnen und Gründer von der ersten Stunde an – mit Kapital, Netzwerk und operativer Erfahrung.

    Über Cambridge Ventures
    Cambridge Ventures GmbH ist die Investmentgesellschaft von Martin Giese. Martin Giese ist Business Angel, Startup-Coach, Autor und Speaker mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung technologieorientierter Frühphasenunternehmen.

  • Avelios gewinnt Fresenius für den Aufbau eines KI-nativen, digitalen Gesundheitsökosystems

    Avelios gewinnt Fresenius für den Aufbau eines KI-nativen, digitalen Gesundheitsökosystems

    Avelios gewinnt Fresenius für den Aufbau eines KI-nativen, digitalen Gesundheitsökosystems

    Mit Fresenius, einem weltweit tätigen, therapiefokussierten Gesundheitsunternehmen und Europas größtem privaten Krankenhausbetreiber, investiert ein weiteres Unternehmen in unser Portfoliounternehmen Avelios Medical und damit in den Aufbau eines offenen, interoperablen und KI-nativen digitalen Gesundheitsökosystems für Europa.

    In die bereits im Februar geschlossene Technologiepartnerschaft zwischen Avelios und SAP bringt Fresenius seine umfassende Erfahrung aus der Versorgungspraxis ein. Im Zentrum steht das Avelios Krankenhausinformationssystem (KIS) als zentrale Plattform für eine moderne, integrierte Versorgungsinfrastruktur – basierend auf einer neuen Generation klinischer Kernarchitektur und einem strukturierten Datenmodell, das KI-native Versorgung und souveräne Datennutzung ermöglicht.

    Avelios löst ein echtes Problem zur richtigen Zeit: Der klinische IT-Markt steht vor einem fundamentalen Umbruch, und Krankenhäuser brauchen Orientierung. Dass mit SAP und Fresenius zwei der schwergewichtigsten Partner Europas den Ansatz des Teams validieren, ist eine starke Bestätigung – für die Plattform, das Produkt und ein Gründerteam, das wir bereits seit der Pre-Seed-Finanzierung 2021 begleiten.

    Gründerteam von Avelios Medical (Bild: Avelios Medical)
  • Mobility Signage erhält 1,8 Mio. Euro: Zentrale Datenarchitektur für Verkehrsbetriebe ersetzt IT-Flickenteppich

    Mobility Signage erhält 1,8 Mio. Euro: Zentrale Datenarchitektur für Verkehrsbetriebe ersetzt IT-Flickenteppich

    Mobility Signage erhält 1,8 Mio. Euro: Zentrale Datenarchitektur für Verkehrsbetriebe ersetzt IT-Flickenteppich

    • Das Münchner Mobility-Tech-Start-up Mobility Signage sichert sich 1,8 Mio. Euro Pre-Seed-Finanzierung vom HTGF und 2bX, um fragmentierte IT-Systeme im ÖPNV durch eine zentrale Datenarchitektur zu ersetzen.
    • Mit der Lösung verbindet Mobility Signage bestehende Systeme von Verkehrsbetrieben, vereinheitlicht Schnittstellen und ermöglicht konsistente Echtzeitinformationen über alle Ausgabekanäle – ohne kostspielige Systemwechsel.
    • Zahlreiche Verkehrsbetriebe nutzen bereits die Plattform, darunter einige der größten Betriebe Deutschlands: BVG Berlin, SSB Stuttgart, Deutsche Bahn und RSAG Rostock.

    Mobility Signage, ein 2023 gegründetes Start-up für digitale Infrastruktur im öffentlichen Verkehr, hat eine Pre-Seed-Finanzierung in Höhe von 1,8 Mio. Euro abgeschlossen. Lead-Investor ist der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Co-Investor 2bX. Mit dem Kapital will das Münchner Unternehmen sein Team ausbauen und die Entwicklung seines Data Hub sowie des Applikations-Layers vorantreiben.

    Gründer von Mobility Signage (Bild: Mobility Signage)

    Zentrale Architektur statt Flickenteppich

    Verkehrsbetriebe stehen vor einer doppelten Herausforderung: Historisch gewachsene, fragmentierte IT-Landschaften treffen auf steigende Anforderungen an Echtzeitinformation und Nutzererlebnis.

    Mobility Signage löst dieses Problem mit einer zentralen Datenarchitektur, die bestehende Systeme verbindet, anstatt sie zu ersetzen. Als integrierte Daten- und Integrationsschicht strukturiert die Plattform Datenflüsse, vereinheitlicht Schnittstellen und ermöglicht konsistente Informationsprozesse über alle Ausgabekanäle hinweg – von Anzeigetafeln über Apps bis zu Durchsagen.

    „Verkehrsbetriebe brauchen keine weiteren Insellösungen, sondern eine verbindende Systemlogik“, sagt Stefan Rademacher, Co-Founder von Mobility Signage. „Wir ersetzen den Flickenteppich aus Einzellösungen durch eine integrierte, skalierbare Plattform.

    Dominik Nouri, Co-Founder von Mobility Signage, erklärt: „Unser Ziel: fragmentierte IT-Landschaften verbinden und eine verlässliche Datenbasis für Echtzeitinformationen schaffen – ohne dass Betriebe ihre bestehenden Systeme austauschen müssen.“

    Starke Traction bei führenden Verkehrsbetrieben

    Sowohl kleinere Verkehrsbetriebe als auch einige der größten Betreiber Deutschlands setzen bereits auf die Plattform, darunter die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB), die Deutsche Bahn sowie die Rostocker Straßenbahn (RSAG). Die Bandbreite der Kunden zeigt: Die modulare Architektur skaliert über Betriebsgrößen hinweg. Darüber hinaus haben sich bereits führende Hardware-Hersteller als Entwicklungspartner gewonnen. Ein Beleg dafür, dass die offene, integrierbare Architektur auch auf der Industrieseite überzeugt. Das Ergebnis: weniger Komplexität, bessere Fahrgastinformation.

    Mobility Signage entwickelt ein vertikales Betriebssystem für den öffentlichen Nahverkehr, das in den ersten Modulen Prozesse wie, Baustellenmeldungen und Echtzeit Störungsmanagement automatisiert.

    Wachsender Markt für intelligente Verkehrssysteme

    Der globale Markt für Intelligent Transport Systems (ITS) wird auf 66 Milliarden US-Dollar geschätzt, allein in Europa entfallen mindestens zwei bis drei Milliarden Euro auf Bus- und Straßenbahnsysteme – Tendenz steigend.

    „Öffentliche Verkehrsbetriebe kämpfen mit Fachkräftemangel, veralteten IT-Systemen und steigenden Fahrgastzahlen. Mobility Signage adressiert genau diese Schmerzpunkte mit einer modularen, KI-nativen Lösung“, erklärt Tizian Hoppen, Senior Investment Manager beim HTGF. „Das Team hat bereits bewiesen, dass die Lösung funktioniert – mit starken Kunden, darunter die größten Betreiber Deutschlands. Die zentrale Datenarchitektur ist der Schlüssel, um den ÖPNV fit für die Zukunft zu machen.“


    Über Mobility Signage
    Mobility Signage entwickelt ein zentrales Fahrgastinformationssystem für Verkehrsbetriebe, sowie Städte und Bahnbetreiber im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Die Plattform verbindet fragmentierte IT-Landschaften, vereinheitlicht Schnittstellen und ermöglicht verlässliche Echtzeitinformationen über alle Kanäle hinweg – modular, skalierbar und hardwareunabhängig. Das 2023 in München gegründete Start-up konnte bereits große Verkehrsbetriebe als Kunden gewinnen, darunter die BVG, SSB, Deutsche Bahn und RSAG. Weitere Informationen: https://mobilitysignage.com/

    Über 2bX
    2bX ist ein auf UrbanTech spezialisierter Venture-Capital-Fonds mit Sitz in Berlin. Der Fonds investiert in europäische Startups in der Frühphase, die urbane Herausforderungen unserer Zeit adressieren: Klimawandel, steigende Bebauungsdichte, Kreislaufwirtschaft und Lebensqualität in Städten. 2bX versteht sich nicht nur als Kapitalgeber, sondern als aktiver Partner für Gründerinnen und Gründer und begleitet seine Portfoliounternehmen weit über das Kapital hinaus: strategisch, operativ und menschlich. Weitere Informationen unter 2bx.vc

  • mbiomics erreicht mit drittem Abschluss der Serie-A-Runde 30 Millionen Euro für die Weiterentwicklung seiner Mikrobiom-Therapeutika

    mbiomics erreicht mit drittem Abschluss der Serie-A-Runde 30 Millionen Euro für die Weiterentwicklung seiner Mikrobiom-Therapeutika

    mbiomics erreicht mit drittem Abschluss der Serie-A-Runde 30 Millionen Euro für die Weiterentwicklung seiner Mikrobiom-Therapeutika

    Die mbiomics GmbH, ein TechBio-Unternehmen, das skalierbare, mikrobiombasierte Therapeutika für schwere und chronische Erkrankungen entwickelt, gab heute den erfolgreichen dritten Abschluss seiner Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 12 Millionen Euro bekannt, wodurch sich das Gesamtvolumen der Runde auf 30 Millionen Euro erhöht. An der Finanzierungsrunde beteiligten sich mehrere Bestandsinvestoren, darunter die MIG Fonds und Bayern Kapital.

    mbiomics Gründertean (Foto: bbiomics)

    Das neu eingeworbene Kapital wird eingesetzt, um die für die Genehmigung klinischer Studien (IND, Investigational New Drug) erforderlichen pharmakologischen Datensätze weiter zu stärken und die Entwicklung und Herstellung nach GMP-Standards zu beschleunigen. Gleichzeitig bereitet sich mbiomics auf die klinische Bewertung seines führenden Wirkstoffkandidaten MBX-116 als Kombinationstherapie mit einem Immun-Checkpoint-Inhibitor bei fortgeschrittenem Melanom vor. Die Finanzierung kennzeichnet den Übergang des Unternehmens vom Aufbau der Plattform zur klinischen Umsetzung und ermöglicht die Weiterentwicklung seiner Techbio-Plattform in Richtung skalierbarer Produktion und klinischer Anwendung.

    „Obwohl das klinische Potenzial des Darmmikrobioms hinreichend bekannt ist, stellt die Umsetzung mikrobiombasierter Therapeutika in ein skalierbares Produkt nach wie vor eine erhebliche technische Herausforderung dar. Bei mbiomics lösen wir diese Herausforderung, indem wir den gesamten Technologie-Stack für Entwicklung, Analyse, Screening und Herstellung komplexer mikrobieller Konsortien aufbauen. Unser Fokus liegt nun darauf, unseren führenden Wirkstoffkandidaten MBX-116 in die klinische Erprobung zu bringen,“ sagte Dr. Johannes B. Woehrstein, CEO und Mitbegründer von mbiomics.

    mbiomics entwickelt lebende biotherapeutische Produkte (Live Biotherapeutic Products, LBPs). Dabei handelt es sich um orale Therapeutika, die aus lebenden Bakterienstämmen bestehen und darauf ausgelegt sind, das funktionelle und metabolische Potenzial des Darmmikrobioms auf skalierbare Weise und in pharmazeutischer Qualität wiederherzustellen. Stuhltransplantationen (Fecal Microbiota Transplants, FMTs) haben in mehreren Indikationen klinische Wirksamkeit gezeigt und so die Modulation des Mikrobioms als therapeutische Strategie bestätigt. Dieser Ansatz ist inhärent variabel und nicht skalierbar. Im Gegensatz dazu ermöglicht die firmeneigene Plattform von mbiomics das rationale Design definierter, großer und komplexer mikrobieller Konsortien. Die Plattform kombiniert KI-/ML-gestützte Konsortiendesigns, proprietäre Analysetechnologien, die Co-Kultivierung großer Konsortien sowie umfassende Screening-Fähigkeiten.

    Dr. Matthias Kromayer, Managing Partner bei MIG Capital, kommentierte: „Wir freuen uns, mbiomics auch in dieser Finanzierungsrunde weiterhin zu unterstützen. Seit unserer ersten Investition hat das Team beeindruckende Fortschritte dabei erzielt, Erkenntnisse aus der Mikrobiomforschung in einen skalierbaren therapeutischen Ansatz umzusetzen. Das Unternehmen steht kurz vor dem Beginn der klinischen Validierung und baut seine breit gefächerte therapeutische Pipeline mit großer Dynamik weiter aus.“

    Klinische Erkenntnisse aus der Onkologie haben gezeigt, dass eine Modulation des Darmmikrobioms die Ansprechraten auf Immun-Checkpoint-Inhibitoren signifikant verbessern kann. Auf dieser Grundlage konzentriert sich mbiomics zunächst auf die Zweitlinienbehandlung im fortgeschrittenen Melanom, um das Potenzial seines führenden Wirkstoffkandidaten MBX-116 als Kombinationstherapie zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse in dieser Indikation zu evaluieren. Der Start einer Phase-1B-Studie ist für 2027 geplant. Über die Onkologie hinaus entwickelt das Unternehmen eine breitere Pipeline mikrobiombasierter Therapeutika mit möglicher Anwendung in weiteren Indikationen, in denen das Darmmikrobiom eine zentrale Rolle spielt, darunter Autoimmun- und neurodegenerative Erkrankungen.


    Über mbiomics
    mbiomics entwickelt komplexe, auf dem Mikrobiom basierende Therapeutika, um das Behandlungsparadigma bei schweren und chronischen Erkrankungen zu verändern. Durch die Kombination von firmeneigenen Präzisionsanalysen mit Erkenntnissen über Patienten bauen wir eine Pipeline aus rational ausgewählten mikrobiellen Gemeinschaften auf, um indikationsspezifische Wirksamkeit zu erzielen und der Heterogenität der Patienten gerecht zu werden. Unser Ziel ist es, das volle immunologische und metabolische Potenzial des Darmmikrobioms zu erschließen, um gesunde mikrobielle Ökosysteme wiederherzustellen und dadurch Krankheiten zu überwinden.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.mbiomics.com oder folgen Sie mbiomics auf LinkedIn.

  • Tacalyx Secures €11 Million to Advance Lead TACA-Targeting ADC Programme Toward the Clinic

    Tacalyx Secures €11 Million to Advance Lead TACA-Targeting ADC Programme Toward the Clinic

    Tacalyx, a leader in the discovery and development of cancer therapies directed at Tumour Associated Carbohydrate Antigens (TACAs), announces the selection of its first clinical candidate, TCX-201, which is being advanced toward clinical development with the goal of filing a clinical trial application (CTA) in 2027. In support of this progress, the company has secured €11 million in a first closing of its seed extension round from its existing international investor syndicate, including Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF), Kurma Partners, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Eurazeo, Creathor Ventures, and Thuja Capital. The company intends to expand the round with additional investors in a subsequent closing. The proceeds will be used to see TCX-201 through preclinical development while advancing the company’s broader pipeline.

    TCX-201 is an antibody drug conjugate (ADC) against an undisclosed TACA, developed using the company’s proprietary platform for the treatment of gastrointestinal malignancies and other solid tumours. TACAs represent a largely untapped class of targets found on tumour cell surface structures that may enable the development of highly selective therapies for patients with hard-to-treat tumours. In parallel, the newly secured capital will allow Tacalyx to continue to progress and expand its rich portfolio of first-in-class and best-in-class programmes designed to address multiple solid tumour indications with a high unmet medical need. The selection of the next clinical candidate is planned for the end of 2026.

    “We are deeply grateful to our investors for their unwavering commitment in our mission to develop novel and effective treatments against solid tumours”, said Jean Engela, CEO of Tacalyx. “Over the past years, we have built a powerful platform capable of reliably discovering and developing high-affinity antibodies against TACAs, sugar structures specifically found on tumour cells. Heralding a new stage for the company, Tacalyx has selected a clinical candidate for its TCX-201 programme and is now progressing preclinical activities to prepare for the CTA submission. With that, we are now redoubling our laser focus on translating the cutting-edge science on which the company was founded into transformative cancer therapies. Cancer patients cannot wait.”

    Klaus Schollmeier, Chairman of the Board of Tacalyx, said: “Tacalyx has delivered on its promise to unlock the therapeutic potential of TACAs, a frontier in oncology that has long been considered undruggable. With the selection of its first clinical candidate and significant advances with its earlier pipeline, the company is now rapidly transitioning from discovery research to a clinical-stage biotech. I am proud of the team’s achievements.”

    TACAs are distinctive glycan structures that are uniquely expressed or overexpressed on tumour cells and often play critical roles in tumour progression, including cell adhesion, immune evasion and metastasis. Because TACAs are found across a range of diverse cancer types, they represent promising targets for the development of pan-cancer therapeutics. Importantly, TACAs remain consistently expressed even in tumours lacking actionable genomic alterations or after standard therapies fail, positioning them as a differentiated and largely untapped class of cancer-specific targets with the potential to address treatment resistance. However, these novel targets have historically been difficult to address with antibodies, leaving much of this therapeutic space largely unexplored. Tacalyx is a pioneer in the discovery and development of therapies targeting TACAs. The company has built a proprietary discovery platform capable of reliably identifying and generating high-affinity antibodies against TACAs, enabling these previously inaccessible targets to become druggable. These antibodies can be further developed into novel antibody-based therapeutics tailored to specific clinical needs, including ADCs, TCEs and multi-specifics.

    About Tacalyx

    Tacalyx is a privately held biotech company focused on the discovery and development of Tumour Associated Carbohydrate Antigen (TACA) antibodies for the treatment of cancer. TACAs are formed during malignant transformation in a microevolutionary process. The expression of TACAs is elevated in many cancer types making them attractive targets for cancer treatment. Tacalyx is advancing a proprietary technology platform to exploit TACAs as novel targets for antibody-based therapies, including antibody drug conjugates (ADCs) and other modalities, and is building a differentiated pipeline of programmes.

    Tacalyx was founded in 2019 as a spin-out of the Max-Planck-Institute of Colloids and Interfaces (MPICI) in Potsdam, Germany, based on the work of Prof. Dr. Peter Seeberger and Dr. Oren Moscovitz. Tacalyx is headquartered in Berlin, Germany and is backed by top-tier European life sciences investors Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF), Kurma Partners, High-Tech Gründerfonds (HTGF), coparion, Eurazeo, Creathor Ventures, and Thuja Capital.

    For more information, please visit www.tacalyx.com

    Contact:
    Tacalyx GmbH
    Magnusstr. 11
    12489 Berlin
    Tel.: +49 30 407 237 10
    Email: info@tacalyx.com

    Media contact:
    MC Services AG
    Dr. Regina Lutz / Katja Arnold
    Tel.: +49 (0)89 210 228 0
    Email: tacalyx@mc-services.eu

  • First HTGF Exit to Japan: Shimadzu Corporation Acquires Plasmion and Its Pioneering SICRIT® Ion Source Technology

    First HTGF Exit to Japan: Shimadzu Corporation Acquires Plasmion and Its Pioneering SICRIT® Ion Source Technology

    First HTGF Exit to Japan: Shimadzu Corporation Acquires Plasmion and Its Pioneering SICRIT® Ion Source Technology

    • Shimadzu Corporation acquires a 75% stake in Plasmion GmbH, making the company a subsidiary, to obtain its SICRIT® ion source technology for next-generation mass spectrometers
    • SICRIT® enables high-sensitivity real-time analysis without complex sample pretreatment with applications in healthcare, environmental monitoring, and food & beverage analysis
    • The transaction marks the first-ever exit of a HTGF portfolio company to a Japanese acquirer
    • HTGF backed the Augsburg-based deeptech startup since its first financing round in January 2019

    Shimadzu Corporation, one of the world’s leading manufacturers of analytical instruments, has acquired a 75% stake in Plasmion GmbH (headquartered in Augsburg, Bavaria), making the company a subsidiary. The acquisition aims to obtain Plasmion’s SICRIT® (Soft Ionization by Chemical Reaction In Transfer) ion source technology and integrate it into Shimadzu’s mass spectrometry platform.

    Plasmion founders (photo: Plasmion)

    For HTGF, this marks the first exit of a portfolio company to a Japanese corporation. It is also a prime example of what HTGF has been doing since 2005: identifying deep technology with global potential at the earliest stage and supporting founders all the way to a successful exit. HTGF invested in Plasmion in January 2019 alongside Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG).

    Deep Tech Made in Germany — Ready for Global Markets

    SICRIT® represents a significant advance over widely used ionization methods such as APCI in liquid chromatography–mass spectrometry. Its key advantage is the ability to directly ionize analytes with high sensitivity without complex sample pretreatment, enabling real-time analysis that was previously difficult. The technology is already being applied in the search for disease markers in exhaled breath, the monitoring of trace hazardous substances in the environment, and the non-destructive analysis of aroma compounds in food and beverages. Shimadzu and Plasmion have been collaborating since 2019 through technical exchanges and joint application development.

    Founders Remain on Board

    Plasmion’s founders, CEO Dr. Thomas Wolf and CTO Dr. Jan-Christoph Wolf, will retain a 25% stake in the company and remain actively involved in management. Shimadzu plans to develop next-generation mass spectrometers by integrating SICRIT® with its own MS-related technologies, targeting global markets in analytics, quality control, pharma, and food & beverage.

    “This exit is a perfect example of what HTGF stands for: a high degree of innovation, an ambitious founding team, a focused group of investors, and close hands-on support throughout the journey. We are proud that Plasmion becomes the first HTGF portfolio company to be acquired by a Japanese corporation, a testament to the global appeal of deep tech Made in Germany,” said Dr. Nikolaus Raupp, Partner at HTGF.

    “We’re very grateful for the continued support received during our journey. It is amazing that we have institutions like HTGF in Germany who are dedicated to identify and support promising deep tech startups with resources, knowledge, and the necessary patience and stamina that is crucial to succeed in these areas,” said Dr. Thomas Wolf, CEO of Plasmion.


    About Plasmion GmbH
    Founded in 2016 and headquartered in Augsburg, Bavaria, Plasmion GmbH develops, manufactures, and sells ion sources for mass spectrometers as well as industrial mass spectrometers. The company employs 15 people. www.plasmion.com

  • Primogene sichert sich 4,1 Millionen Euro, um komplexe bioaktive Inhaltsstoffe mithilfe von Enzymen industriell herzustellen

    Primogene sichert sich 4,1 Millionen Euro, um komplexe bioaktive Inhaltsstoffe mithilfe von Enzymen industriell herzustellen

    Primogene sichert sich 4,1 Millionen Euro, um komplexe bioaktive Inhaltsstoffe mithilfe von Enzymen industriell herzustellen

    Das Leipziger Biotech-Start-up Primogene GmbH hat eine Finanzierung in Höhe von 4,1 Millionen Euro eingesammelt, um komplexe bioaktive Moleküle in industriellem Maßstab auf den Markt zu bringen. Mithilfe einer enzymatischen Plattformtechnologie produziert das Unternehmen Inhaltsstoffe identisch zu natürlichen Molekülen – nachhaltig, kosteneffizient und im industriellen Maßstab. Primogene bedient Märkte von Säuglingsernährung über die Gesundheit von Erwachsenen und Senioren bis hin zu pharmazeutischen Rohstoffen und Körperpflegeprodukten.

    Die Seed-Runde wird angeführt vom High-Tech Gründerfonds (HTGF); beteiligt sind außerdem der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), better ventures, die Sächsische Beteiligungsgesellschaft (SBG), Golzern Holding GmbH, FS Life Science Investment GmbH sowie Dr. Marc Struhalla (Gründer und CEO der c-LEcta GmbH).

    Das neue Kapital fließt in den Ausbau des IP-Portfolios, der Produktionskapazitäten und strategische Partnerschaften.

    Bild: Primogene

    Der Ausgangspunkt: Muttermilch als Vorbild

    Jedes Jahr kommen weltweit rund 13 Millionen Kinder zu früh zur Welt. Muttermilch ist der Goldstandard für die Ernährung von Säuglingen und unterstützt das Immunsystem, die kognitive Entwicklung und den Aufbau des Mikrobioms. Doch gerade bei Frühgeborenen ist der Nährstoffbedarf noch höher: Klinische Studien zeigen die entscheidende Rolle von humanen Milcholigosacchariden (HMOs), insbesondere von Disialyllacto-N-Tetraose (DSLNT), einem komplexen HMO mit signifikanten Vorteilen für die Gesundheit von Frühchen.

    Die Produktion solcher Moleküle im industriellen Maßstab war bislang nicht möglich. Etablierte fermentative Produktionsverfahren verursachen erhebliche Kapital- und Betriebskosten und stoßen bei der Produktion komplexer Moleküle an ihre Grenzen.

    Genau hier setzt Primogene an: Primogenes enzymatisches Verfahren ermöglicht die Herstellung komplexer Moleküle identisch zur Natur und in großen Mengen – nachhaltig und kosteneffizient. Primogene hat skalierbare Prozesse für DSLNT und weitere komplexe HMOs entwickelt, darunter Difucosyllacto-N-Tetraose I (LNDFH I), das HMO mit der zweithöchsten Konzentration in Muttermilch. Auch ein Blick auf den Markt spricht für sich: Der globale HMO-Markt wächst jährlich um etwa 18–20 %, und über 65 % der 2023 neu eingeführten Säuglingsnahrungsprodukte enthielten mindestens ein HMO.

    Eine Plattformtechnologie mit Anwendungen über die gesamte menschliche Lebensspanne

    Die Anwendung der Technologie reicht weit über Säuglingsernährung hinaus. Viele der von Primogene hergestellten bioaktiven Moleküle spielen in unterschiedlichen Lebensphasen eine Rolle: Sie unterstützen die Darmgesundheit bei Erwachsenen, verbessern das Gedächtnis im Alter und kommen als funktionale Inhaltsstoffe in der Körperpflege zum Einsatz. Darüber hinaus liefert Primogene hochwertige Rohstoffe für die pharmazeutische und biopharmazeutische Industrie, und trägt durch die europäische Produktion in einem der kritischsten Sektoren zur Resilienz der Lieferkette bei.

    Primogene bildet den gesamten Prozess – von der Enzymentwicklung und Produktion über die Biotransformation bis hin zur Aufreinigung – selbst am Unternehmensstandort in Leipzig ab. Die Technologie und das Verfahren werden geschützt durch ein starkes IP-Portfolio in mehreren Produktkategorien.

    Kommerzielle Traktion und Forschungskooperationen

    Erste Inhaltsstoffe für Kosmetikprodukte wurden in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern entwickelt und sind bereits kommerziell erhältlich. Primogenes pharmazeutische Rohstoffe werden derzeit von Kunden getestet, und Partnerschaften befinden sich im fortgeschrittenen Stadium. Primogene sucht aktiv nach Partnern im Bereich der Säuglingsnahrung und Functional-Food-Produzenten, um seine komplexen HMOs, einschließlich DSLNT, auf den Markt zu bringen.

    In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig erforscht Primogene das Potenzial seiner Inhaltsstoffe zur Prävention von Infektionskrankheiten. Parallel arbeitet das Unternehmen mit Intensivstationen für Frühgeborene zusammen, um HMO-Konzentrationen in der Muttermilch von Frühchen-Müttern zu analysieren und klinisch relevante Dosierungen und Anwendungen für Frühgeborene zu definieren.

    Skalierung in Leipzig

    Primogene wurde 2023 in Leipzig von Dr.-Ing. Reza Mahour, Valerian Grote und Linda Karger gegründet. Mit der neuen Finanzierung will Primogene seine Vision skalieren: bioaktive Inhaltsstoffe herzustellen, die die menschliche Gesundheit in allen Lebensphasen unterstützen. Das Kapital ermöglicht unter anderem den Ausbau der Produktionskapazitäten in Leipzig, die Stärkung des IP-Portfolios und das Wachstum des Teams. Darüber hinaus will das Unternehmen seinen Kundenstamm erweitern und strategische Partnerschaften, insbesondere im Bereich der Säuglingsernährung, etablieren.

    „Primogene verbindet tiefe wissenschaftliche Exzellenz mit hoher industrieller Relevanz. Das Unternehmen löst ein zentrales Problem: Komplexe Biomoleküle ließen sich mit herkömmlichen Verfahren bislang kaum wirtschaftlich herstellen. Die Technologie von Primogene ändert das. Das Team setzt schnell um, hört auf Kundenfeedback und zeigt bereits starke Traktion. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte“, sagt Dr. Stephan Ruck, Investment Analyst beim HTGF.

    „Die enzymatische Synthese ist der Schlüssel zur Herstellung der nächsten Generation komplexer bioaktiver Moleküle, und Primogene hat Verfahren entwickelt, um mehrere vielversprechende Produkte effizient herzustellen. Ich freue mich, Teil dieser Reise zu sein und zum Erfolg der Firma beizutragen.“, sagt Dr. Marc Struhalla, Gründer und CEO der c-LEcta GmbH.

    „Das Kapital ermöglicht uns, die nächste Phase von Primogene aufzubauen, indem wir die Produktion skalieren, das Team vergrößern und den industriellen Verkauf unserer Produkte weiter vorantreiben.“ sagt Dr.-Ing. Reza Mahour, CEO und Mitgründer von Primogene. „Unser Ziel ist es, komplexe naturidentische Inhaltsstoffe im großen Maßstab zugänglich zu machen und damit die menschliche Gesundheit in jedem Alter zu unterstützen.“ fügt Linda Karger, COO und Mitgründerin von Primogene, hinzu.

    „Primogene ist ein Paradebeispiel für die Stärke des Leipziger Life-Sciences-Ökosystems. Das Unternehmen adressiert einen klar definierten Engpass in der industriellen Biotechnologie und verfügt über eine skalierbare Technologieplattform mit breitem Anwendungspotenzial. Wir sehen erhebliches Wachstumspotenzial in mehreren attraktiven Märkten und freuen uns darauf, Primogene auf diesem Weg zu begleiten“, sagt Oliver Latz, Senior Investment Manager bei TGFS.

    „Der Erfolg von Primogene als innovatives sächsisches Biotechnologieunternehmen ist auch ein Ergebnis des starken Life-Sciences-Ökosystems“, erklärt Frank Tappert, Geschäftsführer der Sächsischen Beteiligungsgesellschaft mbH. „Das Team hat uns überzeugt, und gemeinsam mit den anderen Investoren vertrauen wir auf ihre Expertise, die Technologie im industriellen Maßstab umzusetzen.“

    „Primogene adressiert eine echte Marktlücke für naturidentische Inhaltsstoffe mit einer Technologie, die die wirtschaftliche Produktion komplexer Moleküle erheblich erleichtert. Das Team verbindet biotechnologische Tiefe mit einer klaren Produkt- und Umsetzungsperspektive. Diese Kombination hat uns überzeugt“, sagt Tina Dreimann, Gründerin und Geschäftsführerin von better ventures.


    Über Primogene
    Primogene GmbH ist ein Biotechnologie-Start-up, das 2023 von Dr.-Ing. Reza Mahour, Valerian Grote und Linda Karger gegründet wurde und seinen Sitz in Leipzig, Deutschland hat. Das Unternehmen spezialisiert sich auf die Herstellung funktioneller Inhaltsstoffe für Ernährung, Personal Care sowie pharmazeutischer Rohstoffe. Hierfür entwickelt Primogene enzymatische Biomanufacturing-Prozesse, die eine nachhaltige und skalierbare Produktion komplexer, hochwertiger Moleküle ermöglichen.

    Medienkontakt:
    Primogene GmbH
    Linda Karger, Mitgründerin & COO
    linda.karger@primogene.bio

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

    Über TGFS – Technologiegründerfonds Sachsen
    TGFS Technologiegründerfonds Sachsen stellt technologieorientierten Gründern Eigenkapital für die Seed- und Start-up-Phasen zur Verfügung. Der Fonds wurde 2008 erstmals vom Freistaat Sachsen (einschließlich EFRE-Mittel) und sächsischen Finanzinstituten aufgelegt und hat seitdem über 100 Start-ups unterstützt. 2023 startete TGFS seine dritte Fondsgeneration. TGFS konzentriert sich auf junge, innovative, technologieorientierte Unternehmen in den Bereichen IKT, Halbleiter- und Mikrosystemtechnik, Medizintechnik, Life Sciences, Umwelt- und Energietechnologie sowie neue Medien, die ihren Sitz oder Aktivitäten in Sachsen haben.

    Weitere Informationen finden Sie unter TGFS.de oder folgen Sie uns auf LinkedIn.

    Über die SBG – Sächsische Beteiligungsgesellschaft
    SBG ist seit über 28 Jahren ein zuverlässiger Partner sächsischer KMU und unterstützt zusätzlich junge, innovative Unternehmen. Aktuell hält sie Beteiligungen an rund 80 Unternehmen. Als Tochtergesellschaft der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank unterstützt SBG Unternehmen in

    Sachsen mit Eigenkapital für Gründung, Innovation, Wachstum, Transformation oder Nachfolge. Weitere Informationen unter www.sbg.sachsen.de und auf LinkedIn

    Über better ventures
    better ventures ist Europas führende Allianz unternehmerischer Angel-Investoren. Mit über 250 Mitgliedern – von Serienunternehmern bis hin zu Familienunternehmern – hat better ventures in über 65 Start-ups investiert, die die nächste Wirtschaft gestalten. Der Fokus liegt auf skalierbaren Lösungen in Bereichen wie Klima, Gesundheit, Bildung und KI. Mehr unter: www.betterventures.io

  • VREY macht Solarstrom im Mehrfamilienhaus wirtschaftlich: VREY sichert sich 3,3 Mio. € Seed-Finanzierung

    VREY macht Solarstrom im Mehrfamilienhaus wirtschaftlich: VREY sichert sich 3,3 Mio. € Seed-Finanzierung

    VREY macht Solarstrom im Mehrfamilienhaus wirtschaftlich: VREY sichert sich 3,3 Mio. € Seed-Finanzierung

    • VREY sichert sich 3,3 Mio. € Seed-Finanzierung von Rubio Impact Ventures, HTGF und Kopa Ventures
    • Neue regulatorische Rahmenbedingungen und eine integrierte Lösung aus Messstellenbetrieb und Abrechnung ermöglichen erstmals die skalierbare Umsetzung von Solarstrom im Mehrfamilienhaus
    • Immobilienbesitzer profitieren von zusätzlichen Einnahmen und regulatorischer Konformität, während Mieter günstigeren, lokal erzeugten Strom beziehen können

    Das Berliner Climate-Tech-Start-up VREY (RE Joule GmbH) hat erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 3,3 Mio. € abgeschlossen. An der Finanzierungsrunde beteiligen sich Rubio Impact Ventures, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) sowie Kopa Ventures. VREY ist als zertifizierter Messstellenbetreiber und Abrechnungspartner auf die Umsetzung von Mieterstrommodellen und der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) spezialisiert – einer neuen regulatorischen Möglichkeit, die erstmals eine wirtschaftlich attraktive und operativ deutlich vereinfachte Nutzung von Solarstrom im Mehrfamilienhaus ermöglicht.

    VREY Gründer Cedric Jaeger und Julius Pahmeier (Bild: VREY)

    Mit der abgeschlossenen Finanzierung plant VREY sein derzeit rund 20-köpfiges Team gezielt auszubauen und seine Plattform weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Position als führender Anbieter für Energielösungen im Mehrfamilienhaus weiter zu stärken.

    „Die meisten Immobilienbesitzer wollen ihre Gebäude zukunftsfähig aufstellen. Bislang fehlten dafür jedoch praktikable Lösungen. Mit VREY machen wir Solar im Mehrfamilienhaus erstmals einfach und wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar“, sagt Julius Pahmeier, Co-Founder und Geschäftsführer von VREY.

    Solarstrom im Mehrfamilienhaus wird wirtschaftlich umsetzbar
    Solar auf Mehrfamilienhäusern galt lange als regulatorisch gewünscht, jedoch operativ komplex und wirtschaftlich unattraktiv. Gerade die Rolle als Energievollversorger, teure Messtechnik und komplexe Abrechnungsprozesse galten lange als zentrale Hürden. Mit der Einführung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung entfällt ein Großteil dieser Komplexität erstmals – insbesondere die Notwendigkeit, selbst als Energieversorger aufzutreten. Dadurch wird ein Markt von über 20 Millionen Wohneinheiten zugänglich, der bislang wirtschaftlich kaum erschließbar war.

    Infrastruktur für Energie im Mehrfamilienhaus
    Genau hier setzt VREY an: Mit einer integrierten Lösung aus Smart-Meter-Infrastruktur und automatisierter Abrechnung ermöglicht das Unternehmen erstmals eine einfache und profitable Umsetzung. VREY positioniert sich damit als EnergyOS für das Mehrfamilienhaus – eine zentrale Infrastruktur für Messung, Abrechnung und Steuerung von Energieflüssen.

    Damit können Immobilienbesitzer Solarstrom direkt vor Ort an ihre Mietenden verkaufen und so zusätzliche Einnahmen generieren – bei gleichzeitiger Senkung der Stromkosten für die Bewohner. VREYs Lösung ermöglicht die Integration von Speichern, Wärmepumpen und E-Mobilität. Für die Installation der Anlagen arbeitet VREY eng mit lokalen, frei wählbaren Installationsbetrieben zusammen.

    Eine typische 30-kWp-Anlage auf einem Zehn-Parteien-Haus kann rund 5.500 Euro zusätzliche Einnahmen pro Jahr generieren. Gleichzeitig zahlen Mieter bis zu 20 Prozent weniger für Strom, was einer jährlichen Ersparnis von etwa 120 bis 250 Euro entspricht. Neben der direkten Ersparnis werden Stromkosten besser planbar – ein entscheidender Vorteil, da volatile Energiepreise – getrieben durch höhere Öl- und Gaspreise sowie geopolitische Krisen – erhöhen den Druck auf Eigentümer und Mieter

    Kapital für Skalierung und Produktentwicklung

    „Mietwohngebäude galten lange als eines der Segmente im Wohnungsmarkt, in denen Solar praktisch nicht umsetzbar war. VREY hat hierfür eine schnell skalierbare Lösung entwickelt, von der alle profitieren: Mieter senken ihre Energiekosten, Eigentümer steigern ihre Erträge – ohne die Pflichten eines Energieversorgers zu übernehmen – und gleichzeitig werden CO₂-Emissionen reduziert. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung, ​​diese Finanzierungsrunde anzuführen, war nicht nur das Geschäftsmodell, sondern vor allem die Geschwindigkeit und Klarheit, mit der Julius und Cedric dieses umgesetzt haben. Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte aktiv mitzugestalten.“, sagt Helmer Schukken, Partner bei Rubio Impact Ventures.

    Jan Kätker, Investment Manager beim HTGF, ergänzt: „Solar im Mehrfamilienhaus gehört heute auf die Roadmap jedes Bestandshalters. Entscheidend ist eine Lösung, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lässt. VREY schließt diese Lücke und schafft die Grundlage für eine breite Skalierung in Bestand und Neubau. Es ist beeindruckend, was das Team um Julius Pahmeier und Cedric Jaeger bereits aufgebaut hat – wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte zu begleiten.“

    „Die Einführung der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung stellt einen wichtigen regulatorischen Durchbruch in Deutschland dar und schafft ein neues Marktumfeld, das Expertise und Umsetzung erfordert. Genau hier überzeugt das Vrey-Team mit Fachwissen, Pragmatismus und Geschwindigkeit. Aus unserer Erfahrung im Immobilienbereich sehen wir eine starke Nachfrage nach Lösungen wie Vrey und freuen uns, das Team beim weiteren Wachstum zu unterstützen.“, sagt Marius Weckel, Principal bei Kopa Ventures.


    Über VREY (RE Joule GmbH)
    VREY ist ein führender Anbieter für Solarstromlösungen im Mehrfamilienhaus. Das Unternehmen ermöglicht die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung und Mieterstrommodelle durch die Kombination aus zertifiziertem Messstellenbetrieb und automatisierter Abrechnungssoftware. VREY wurde 2024 von Cedric Jaeger und Julius Pahmeier in Berlin gegründet. Mit rund 20 Mitarbeitenden und einer dreistelligen Anzahl Projekten in allen 16 Bundesländern hat sich das Unternehmen in kurzer Zeit zu einem der Pioniere der neuen regulatorischen Möglichkeiten im deutschen Energiemarkt entwickelt. Zu den Kunden zählen private Vermieter, Wohnungsbaugenossenschaften sowie Projektentwickler und große Immobilienunternehmen.
    Weitere Informationen unter: www.vrey.io

    Pressekontakt VREY
    Loris Mähler (Marketing Manager)
    loris.maehler@vrey-energie.de

    Über Rubio Impact Ventures
    Rubio Impact Ventures ist ein führender europäischer Impact-VC und verwaltet rund 250 Mio. € über drei Fonds. Rubio investiert in Früh- und Wachstumsphasen-Unternehmen, die skalierbare Lösungen für dringende globale Herausforderungen entwickeln – von Klima und Kreislaufwirtschaft bis hin zu Bildung und Wohlbefinden. Rubio verknüpft als eines der wenigen Venture-Capital-Unternehmen 100 % seiner Carried Interest mit unabhängig verifizierten Impact-Ergebnissen und stellt so sicher, dass finanzieller Erfolg und messbare Wirkung Hand in Hand gehen. Weitere Informationen unter: www.rubio.vc

    Pressekontakt Rubio Impact Ventures
    Sheila Klein Schiphorst (PR Rubio Impact Ventures)
    +31 653390022; sheila@sheishere.nl

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er über 800 Startups finanziert und mehr als 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. Weitere Informationen unter: www.htgf.de

    Pressekontakt HTGF
    Tobias Jacob (Senior Marketing & Communications Manager)
    +49 22882300121; t.jacob@htgf.de

    Über Kopa Ventures
    kopa ventures ist ein etablierter Frühphasen-Impact-Investor mit Fokus auf europäische Climate-Tech-Startups in den Bereichen Energie, Mobilität, Natur und Carbon Tech. Zum Portfolio zählen u.a. 1KOMMA5°, ecoworks, Green Fusion und LIMATICA. Das Team von kopa ventures mit Standorten in Berlin, München, Mainz und London vereint ausgeprägte Branchenexpertise, unternehmerisches Know-how sowie Zugang zu einem umfangreichen Investoren- und Expertennetzwerk, um Frühphasen-Startups dabei zu unterstützen, signifikante finanzielle und ökologische Wirkungen zu erzielen. Weitere Informationen unter: www.kopa.vc

    Pressekontakt Kopa
    Marius Weckel (Principal)
    marius@kopa.vc

  • ATMOS Space Cargo schließt Series-A-Finanzierungsrunde über 25,7 Millionen Euro ab, um Europas Infrastruktur für die Rückführung aus dem Orbit aufzubauen

    ATMOS Space Cargo schließt Series-A-Finanzierungsrunde über 25,7 Millionen Euro ab, um Europas Infrastruktur für die Rückführung aus dem Orbit aufzubauen

    ATMOS Space Cargo schließt Series-A-Finanzierungsrunde über 25,7 Millionen Euro ab, um Europas Infrastruktur für die Rückführung aus dem Orbit aufzubauen

    ATMOS Space Cargo, ein europäisches Raumfahrtunternehmen, das rückkehrfähige Raumfahrzeuge entwickelt und betreibt, hat eine Series-A-Finanzierungsrunde über 25,7 Millionen Euro abgeschlossen. Die Finanzierung unterstützt eine initiale Flotte aus drei PHOENIX-2-Fahrzeugen, die Gründung von ATMOS WORKS für staatliche und Verteidigungskunden sowie die Entwicklung von PHOENIX 3, der nächstgrößeren Raumfahrzeuggeneration. 

    (Bild: ATMOS Space Cargo)

    Die Runde wird gemeinsam von Balnord und Expansion angeführt; hinzu kommt Keen Defence and Security. Der European Innovation Council (EIC) beteiligt sich über sein Accelerator-Programm im Rahmen eines Blended-Finance-Ansatzes aus Förder- und Eigenkapitalkomponenten. Weitere Investoren sind OTB Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF), APEX Ventures, Seraphim, Faber, E2MC, Kirch Ventures, Lennertz & Co., Mätch VC, MBG Baden-Württemberg und Tech Horizons.

    PHOENIX-2-Flotte: Drei-Missionen-Kampagne

    Nach dem Demonstrationsflug von PHOENIX 1 im April 2025 geht das Unternehmen nun in den regelmäßigen Betrieb über. Drei orbitale Transfer- und Rückführungsfahrzeuge (OTRV, Orbital Transfer and Return Vehicle) des Typs PHOENIX 2 werden gebaut und im Rahmen einer gestaffelten Kampagne betrieben, um institutionelle und kommerzielle Kunden über unterschiedliche Nutzlast- und Missionsprofile hinweg zu bedienen.

    (Bild: ATMOS Space Cargo)

    PHOENIX 2 ist ein Raumfahrzeug mit integriertem Antriebs- und Energiesystem, ausgelegt für Missionsdauern von wenigen Stunden bis zu mehreren Monaten im niedrigen Erdorbit (LEO). Das Fahrzeug ermöglicht autonomen De-Orbit und kontrollierten atmosphärischen Wiedereintritt mittels ATMOS’ Inflatable Atmospheric Decelerator (IAD)-Technologie, die zugleich als Hitzeschild und aerodynamische Bremse dient. Das nicht-ablative Design minimiert Materialverlust und Umweltauswirkungen und maximiert gleichzeitig die Nutzlast-zu-Masse-Effizienz sowie die Präzision beim Wiedereintritt für eine schnelle Nutzlastbergung und -rückführung.

    ATMOS’ erste Rückführungs- und Bergungsoperationen werden nahe Santa Maria auf den Azoren vorbereitet, auf Grundlage der portugiesischen Lizenz ANACOM-09/2026-AE, die kommerzielle Wiedereintrittsoperationen in europäisches Hoheitsgebiet unter einem nationalen Regulierungsrahmen ermöglicht.

    Die Drei-Missionen-Kampagne schafft eine erste operative Kadenz und Planbarkeit und gibt Forschungseinrichtungen, Industriekunden und staatlichen Nutzern die Möglichkeit, eigene Missionen im niedrigen Erdorbit durchzuführen. Damit entwickeln sich einmalige Missionen zum und aus dem Orbit zurück zur Erde zu einer regelmäßigen europäischen Transportinfrastruktur.

    (photo: ATMOS Space Cargo)

    ATMOS WORKS: Neue Business Unit für europäische Regierungs- und Verteidigungsinstitutionen

    ATMOS Space Cargo gründet ATMOS WORKS, eine eigene Geschäftseinheit mit Fokus auf Weltraumlogistik und operationelle Fähigkeiten für europäische staatliche und Verteidigungskunden. Die Dual-Use-Architektur der PHOENIX-Plattform unterstützt Missionsprofile wie In-Orbit-Demonstration und -Validierung (IOD/IOV), die sichere und souveräne Rückführung sensibler Hardware und Daten sowie reaktionsschnelle zeitkritische Operationen.

    Weitere Details zu ATMOS WORKS werden gesondert bekannt gegeben.

    (photo: ATMOS Space Cargo)

    PHOENIX 3: Entwicklung der nächsten Generation orbitaler return-fähiger Raumfahrzeuge

    ATMOS hat mit der Entwicklung von PHOENIX 3 begonnen. Die nächste Raumfahrzeuggeneration ist auf eine Nutzlastkapazität von rund einer Tonne – etwa dem Zehnfachen von PHOENIX 2 – ausgelegt.

    Das Fahrzeug wird für größere Nutzlastklassen, gebündelte Multi-Customer-Missionen sowie künftige institutionelle und sicherheitsrelevante Anforderungen ausgelegt.

    PHOENIX 3 ist auf die steigenden Anforderungen der sich entwickelnden europäischen Raumfahrtwirtschaft ausgelegt: auf regelmäßigen Zugang zum und vom Orbit, unabhängige Technologievalidierung sowie die langfristigen Bedarfe der europäischen Industrie, staatlicher Institutionen und Verteidigungsakteure.

    Weitere Details zum PHOENIX-3-Programm werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

    STATEMENTS

    „Diese Finanzierung ermöglicht uns den Übergang in den regelmäßigen operativen Betrieb. Eine strukturierte Kampagne mit drei Fahrzeugen etabliert Europas erste routinemäßige Infrastruktur für die Rückführung aus dem Orbit. PHOENIX 2 ist der erste Schritt zum Aufbau einer skalierbaren europäischen Rückführungsinfrastruktur, mit der wir unsere Fähigkeit demonstrieren, den Orbit eigenständig zu erreichen, darin zu operieren und Materialien, Daten sowie Hardware unabhängig zurückzuführen. Mit ATMOS WORKS und PHOENIX 3 bauen wir parallel die vollständige Architektur auf – kommerziell, institutionell und verteidigungsfähig.“
    Sebastian Klaus, CEO und Mitgründer, ATMOS Space Cargo

    „ATMOS schließt eine Lücke in der europäischen Weltrauminfrastruktur: die zuverlässige, eigenständige Rückkehr aus dem Orbit. Da PHOENIX nun von der Demonstrationsphase zur operativen Flotte übergeht und die Roadmap für die nächste Generation bereits in Arbeit ist, macht das Team die Rückkehr aus dem Orbit zu einer wiederholbaren Fähigkeit – relevant sowohl für kommerzielle Innovationen als auch für die Bedürfnisse europäischer Institutionen und der Verteidigung.“
    Christian Ziach, Principal beim HTGF

    „ATMOS baut genau jene Dual-Use-Fähigkeit auf, von der Europa mehr braucht: souveränen Zugang nicht nur zum Orbit, sondern auch zurück aus dem Orbit. Wir sind überzeugt, dass ATMOS zu einem entscheidenden Teil des logistischen Rückgrats einer echten europäischen Raumfahrtindustrie werden kann – aufgebaut auf operationellen Diensten, strategischer Autonomie und der Fähigkeit, kommerzielle, institutionelle und Verteidigungskunden von derselben Plattform aus zu bedienen.“
    Aleksander Dobrzyniecki, General Partner, Balnord

    „ATMOS baut eine Fähigkeit auf, die Europa in kritischer Weise fehlt: die souveräne, wiederholbare Rückführung von Nutzlasten aus dem Orbit. Diese Investition unterstützt die Etablierung der Rückführung aus dem Orbit als essenzielle Infrastruktur für Europas kommerzielle, institutionelle und sicherheitsrelevante Anforderungen.“
    Ted Elvhage, Founding Partner, Expansion Ventures

    „Europas strategische Autonomie im Weltraum hängt von einem souveränen, durchgängigen Zugang zum Orbit ab – einschließlich der Fähigkeit zur Rückkehr. ATMOS Space Cargo adressiert eine wichtige Fähigkeitslücke in Europas Raumfahrtinfrastruktur. Diese Investition spiegelt das Engagement des EIC Fund wider, Deep-Tech-Unternehmen zu unterstützen, die Europas Wettbewerbsfähigkeit, technologische Souveränität und die langfristige Entwicklung der europäischen Raumfahrtwirtschaft stärken.“
    Svetoslava Georgieva, Chair of the EIC Fund Board, European Innovation Council


    Über ATMOS Space Cargo
    ATMOS Space Cargo ist ein europäisches Raumfahrtunternehmen mit Standorten in Lichtenau (Deutschland) und Strasbourg (Frankreich). Das Unternehmen entwickelt leichte, wiederverwendbare orbitale Transportfahrzeuge für den Transport, Betrieb und die Rückführung von Nutzlasten über ein breites Spektrum an Massenklassen und Missionsprofilen hinweg aus dem niedrigen Erdorbit.
    Die PHOENIX-Fahrzeugfamilie umfasst wiederverwendbare orbitale Transfer- und Rückkehrfahrzeuge (OTRVs) für autonome Frachtoperationen. Ausgestattet mit einem Inflatable Atmospheric Decelerator (IAD), der zugleich als Hitzeschild und aerodynamische Bremse dient, minimiert das nicht-ablative Design Materialverlust und Umweltauswirkungen und maximiert gleichzeitig die Nutzlast-zu-Masse-Effizienz sowie die Kontrolle beim Wiedereintritt.
    Durch das Schließen des logistischen Kreislaufs im Orbit unterstützt ATMOS die In-Orbit-Fertigung, fortschrittliche Materialien und Schwerelosigkeitsforschung und trägt zum Aufbau einer nachhaltigen und zuverlässigen europäischen Raumfahrtinfrastruktur bei, die den Zugang zum Weltraum verbessert und die langfristige technologische Souveränität stärkt.
    https://atmos-space-cargo.com/

    Pressekontakt ATMOS
    Krystian Bandzimiera, Head of Communications ATMOS Space Cargo
    krystian.bandzimiera@atmos-space-cargo.com

    Über Balnord
    Balnord ist ein Early-Stage-Investor mit hoher Überzeugung in Frontier- und Dual-Use-Technologien. Mit Fokus vor allem auf Gründerinnen und Gründer aus dem Ostseeraum und Nordeuropa (Nordics, Baltikum, Polen, Deutschland) investiert Balnord in Unternehmen, die die schwierigsten Probleme kritischer Industrien lösen und damit die Grundlage für Europas Reindustrialisierung in der Realwirtschaft schaffen – unter anderem in den Bereichen Raumfahrt, Gesundheit, industrielle Resilienz und weiteren Sektoren. Mit dem unternehmerischen und operativen Hintergrund des Teams unterstützt Balnord Gründerinnen und Gründer von der ersten Finanzierungsrunde bis zum Exit und darüber hinaus.

    Über Expansion Ventures
    Expansion Ventures ist eine paneuropäische, unabhängige Venture-Capital-Gesellschaft mit Standorten in Paris, Stockholm und Luxemburg. Das Unternehmen investiert in strategische Technologien in den Bereichen Sustainable Aerospace und Defence mit Fokus auf Europas industrielle und verteidigungspolitische Souveränität.
    Gestützt von öffentlichen wie privaten Akteuren unterstützt Expansion Ventures Deep-Tech-Unternehmen in der Frühphase, die die Grundlagen resilienter europäischer Infrastruktur schaffen.

  • Von Osnabrück in die Stadien der NBA: VisioLab skaliert KI-Self-Checkout mit einer Million Transaktionen pro Monat

    Von Osnabrück in die Stadien der NBA: VisioLab skaliert KI-Self-Checkout mit einer Million Transaktionen pro Monat

    Von Osnabrück in die Stadien der NBA: VisioLab skaliert KI-Self-Checkout mit einer Million Transaktionen pro Monat

    Series A über 11 Millionen US-Dollar, angeführt von eCAPITAL Entrepreneurial Partners und Simon Capital — das Osnabrücker Startup expandiert in die USA, nach Australien und Neuseeland.

    Halbzeitpause bei einem NBA-Spiel in Orlando: Ein Fan stellt Bier und Hotdog unter ein iPad. Eine Sekunde später hat die Künstliche Intelligenz (KI) beides erkannt. Er legt die Karte auf, bezahlt und kehrt zu seinem Platz zurück. Zeitgleich, 7.000 Kilometer entfernt, in der Kantine eines DAX-Konzerns: Eine Mitarbeiterin schiebt ihr Tablett mit Schnitzel, Salat und Apfelschorle unter die Kamera. Gleiches Gerät, gleiche Technik, gleiches Tempo. Auf dem Uni-Campus in Göttingen hat eine Studentin ihre Nudeln längst bezahlt, bevor der Nächste überhaupt sein Portemonnaie in der Hand hält. Kein Barcode, kein Scannen, keine Warteschlange.

    Das Osnabrücker Startup VisioLab hat eine KI entwickelt, die Speisen erkennt — verpackt oder lose, einzeln oder in großen Mengen. Die Software von VisioLab verwandelt ein einfaches iPad in ein komplettes Self-Checkout-System für die Gastronomie. Nun hat VisioLab eine Series-A-Finanzierung über rund 11 Millionen US-Dollar abgeschlossen. eCAPITAL Entrepreneurial Partners und Simon Capital führen die Finanzierungsrunde an. Bestehende Investoren wie der High-Tech Gründerfonds, Axel Springer & Porsche (APX) und das Family Office zwei.7 sowie zahlreiche Business Angel wie zum Beispiel Fintech-Investor Jens Ohr beteiligen sich ebenfalls erneut.

    Iwo Gernemann (President & COO von VisioLab) und Tim Niekamp (CEO von VisioLab) (von links, Bild: VisioLab)

    VisioLab löst kein Technologieproblem, sondern ein Alltagsproblem.
    Wer in einer Betriebskantine, einer Mensa oder einem Stadion arbeitet, kennt die Herausforderung: Mittags stauen sich die Gäste. Fällt das Kassenpersonal aus, braucht die Vertretung eine aufwendige Einweisung. Herkömmliche Kassensysteme kosten oft fünfstellige Beträge, erfordern Systemintegratoren und binden dennoch geschultes Personal. Viele Betreiber können kaum einschätzen, was ein angemessener Preis für solche Anlagen ist. Der chronische Personalmangel in der Gastronomie verschärft die Lage zusätzlich von Jahr zu Jahr.

    VisioLab reduziert diesen gesamten Prozess auf ein einziges Gerät.
    Die Software läuft als App auf dem iPad. Ein einziges Foto genügt, um der KI ein neues Produkt beizubringen. Das komplette System ist in weniger als fünf Minuten startklar: auspacken, anschließen, kassieren. Ein kompaktes Bluetooth-Bezahlterminal verbindet sich so mühelos wie ein kabelloser Kopfhörer. Hardware, Software und KI können direkt über einen Online-Shop bestellt werden. Damit bietet VisioLab den vollständigen Self-Checkout als E-Commerce-Produkt an.

    Die Zahlen belegen: Das System ist längst der Pilotphase entwachsen.
    Rund 500 Installationen verarbeiten weltweit etwa eine Million Transaktionen im Monat. Das kumulierte Transaktionsvolumen liegt bei knapp 100 Millionen US-Dollar. Im vergangenen Quartal verzeichnete VisioLab erstmals einen positiven Cashflow.

    Die Kundenliste spiegelt die Vielfalt der Gastronomie auf drei Kontinenten wider. In den USA stattet VisioLab die Arena der NBA-Mannschaft Orlando Magic mit 43 Systemen aus und deckt damit fast das gesamte Stadion ab. Zu den weiteren Kunden zählen die Atlanta Falcons, die Carolina Panthers sowie Inter Miami, das VisioLab als Launch-Partner für sein neues NU-Stadion ausgewählt hat.

    In Europa und den USA kooperiert das Unternehmen mit den globalen Caterern Compass Group und Aramark. Etwa jeder dritte deutsche Uni-Campus nutzt die Technologie über die Studierendenwerke. Auch in den Betriebsrestaurants von DAX-Konzernen sowie Banken, Versicherern und Automobilherstellern prägt das iPad mit der VisioLab-App zunehmend das Bild. Besonders dynamisch entwickelt sich das US-Geschäft: Der Umsatzanteil liegt bereits bei rund 50 Prozent, das jährliche Wachstum übersteigt 1.000 Prozent.

    „Unser Anspruch war von Anfang an, Technologie mit Hilfe von KI so einfach zu machen, dass sie im Betrieb nicht mehr wie Technologie wirkt. Deshalb haben wir für Nutzer und Betreiber Schritt für Schritt Hürden abgebaut – von der Implementierung bis zum Payment. Heute lässt sich unser System deutlich einfacher ausrollen. Genau das macht internationale Skalierung möglich.“ — Tim Niekamp, CEO und Co-Founder, VisioLab

    „VisioLab zeigt, wie KI alltägliche Prozesse radikal vereinfacht und gleichzeitig hochskalierbar macht und damit einen zentralen operativen Engpass im Foodservice löst. Die Kombination aus ausgeprägtem Kundenfokus, starker Traktion und internationaler Dynamik hat uns überzeugt, und wir sehen das Unternehmen auf dem Weg, den globalen Standard im Bereich Self-Checkout zu setzen.“ — Lucas Merle, Partner, eCAPITAL Entrepreneurial Partners

    „VisioLab trifft den Kern unseres ‚For the next generation‘-Leitspruchs: Sie revolutionieren die UX am Point of Sale und katapultieren die Produktivität ihrer Kunden durch innovative Edge-KI auf ein neues Level. Der massive Erfolg in den USA beweist das globale Momentum einer Technologie, die das Zeug hat, den Checkout-Prozess im Food-Service grundlegend neu zu definieren.“ —Nico Heinz, Principal, Simon Capital

    Das frische Kapital fließt in die internationale Expansion.
    Co-Founder Iwo Gernemann baut das US-Geschäft künftig vom neuen Standort Boston weiter aus, mit klarem Fokus auf den Sports-&-Entertainment-Markt. Parallel erschließt VisioLab Australien, Neuseeland, Österreich, die Niederlande und Großbritannien. In Deutschland investiert das Unternehmen weiter in die Produkt- und Technologieentwicklung.

    Das Team wächst von derzeit rund 25 auf etwa 40 Mitarbeiter und wird durch Führungskräfte von Klarna, SumUp und Google verstärkt. Rund 15 weitere Positionen sind aktuell ausgeschrieben — mit Schwerpunkt auf Go-to-Market-Rollen in Boston sowie Marketing, Customer Success und Engineering in Deutschland.


    Über VisioLab
    VisioLab entwickelt KI-basierte Self-Checkout-Technologie für die Gastronomie. Die Software erkennt Speisen und Getränke in Echtzeit über die Kamera eines handelsüblichen Apple iPads — ohne Barcodes oder proprietäre Hardware. Das All-in-One-System vereint Kassenfunktionen, KI-gestützte Bilderkennung und ein eigenes Bezahlterminal. Rund 500 Systeme verarbeiten weltweit etwa eine Million Transaktionen pro Monat. Zu den Kunden zählen NBA-Franchises, NFL-Teams, globale Caterer sowie zahlreiche Universitäten und Unternehmen in Deutschland. Gegründet 2019 in Osnabrück von Tim Niekamp (CEO) und Iwo Gernemann (President & COO), beschäftigt VisioLab rund 25 Mitarbeiter an den Standorten Osnabrück und Boston. Weitere Informationen: www.visiolab.io

    Pressekontakt:
    Lukas Jaworski
    lukas.jaworski@gmail.com
    +49/176/32635299

  • brainjo komplementiert die psychische Gesundheitsversorgung mit  Virtual Reality – und sichert sich 2 Mio. Euro Seed-Finanzierung 

    brainjo komplementiert die psychische Gesundheitsversorgung mit  Virtual Reality – und sichert sich 2 Mio. Euro Seed-Finanzierung 

    brainjo komplementiert die psychische Gesundheitsversorgung mit Virtual Reality – und sichert sich 2 Mio. Euro Seed-Finanzierung

    • brainjo entwickelt VR-basierte Lösungen, die klassische Psychotherapie dort ergänzen, wo sie an ihre Grenzen stößt. Das Regensburger Digital-Health-Startup schließt Seed-Runde über zwei Millionen Euro ab, angeführt vom HTGF
    • Mit dem Kapital treibt brainjo klinische Studie und Zulassung der ersten VR-DiGA für Kinder mit ADHS gemeinsam mit der MEDICE Health Family voran
    Die beiden Gründer Christian Gnerlich (links) und Markus Wensauer (rechts) (Bild: brainjo)

    Zu wenige Therapieplätze, zu lange Wartelisten, zu viele Menschen ohne Versorgung: Das Regensburger Digital-Health-Startup brainjo will das ändern – mit Virtual Reality (VR) als verschreibungsfähige Therapieergänzung und hoher Adhärenz. Das Unternehmen hat dafür eine Seed-Finanzierung über 2 Mio. Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF); zu den weiteren Investoren zählen strategische Partner sowie Business Angels, darunter Andreas Weinhut aus Regensburg und better ventures aus München.

    VR ermöglicht, was klassische Therapie nicht erreicht

    brainjo entwickelt digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), die von Therapeutinnen, Therapeuten oder Ärztinnen und Ärzten verordnet und von der Krankenkasse erstattet werden. Der Ansatz: nicht die klassische Psychotherapie ersetzen, sondern die Lücken schließen, die das System lässt. Patientinnen und Patienten erhalten so Zugang zu einer immersiven, individualisierten und skalierbaren Therapieform, ergänzend zu bestehenden Behandlungsangeboten und direkt von zuhause.

    “Wir sind schon seit längerem in Austausch mit dem agilen und dynamischen Team der brainjo. Speziell der strategische Fit von VR-Therapie ist eine ideale Ergänzung für unser Therapieangebot.“ — Dr. Felix Lambrecht, MEDICE – The Health Family

    brainjo Team (Bild: brainjo)

    Kapital für den nächsten großen Schritt

    Die Seed-Finanzierung ist der Startschuss für die nächste Phase: Mit dem frischen Kapital finanziert brainjo die Zulassung seiner ersten VR-DiGA – einer digitalen Therapieanwendung speziell für Kinder mit ADHS, entwickelt gemeinsam mit der MEDICE Health Family. Die Marktzulassung ist für 2028 geplant.

    „Wir waren von Anfang an überzeugt – vom Team, von der Technologie und vom Markt. Digitale Therapien in der Psychotherapie stecken noch in den Anfängen, aber das Potenzial ist enorm. Was brainjo von rein softwarebasierten Lösungen unterscheidet, ist die Tiefe der Immersion durch Virtual Reality – ein klinisch relevanter Ansatz, den wir gemeinsam mit Studiendaten fundieren werden und somit die Adhärenz steigern. “ – Dr. Jörg Traub, Principal beim HTGF

    „Mit einem starken Netz aus Business Angels, der MEDICE Health Family als strategischer Partner und dem HTGF als führendem europäischen Seed-Investor sind wir perfekt aufgestellt, um unsere Lösungen in die Versorgung zu bringen und multimodale Therapieangebote für Patientinnen und Patienten zu etablieren.“ Markus Wensauer, Co-Founder und CEO von brainjo


    Über brainjo
    Die brainjo GmbH ist ein 2022 gegründetes Digital-Health-Startup mit Sitz in Regensburg. Das Unternehmen entwickelt VR-basierte Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) für die Psychotherapie. Ziel ist es, evidenzbasierte und immersive Therapieformen zu schaffen, die bestehende Behandlungsansätze ergänzen und skalierbar machen. Das interdisziplinäre Team besteht aktuell aus 10 Mitarbeitenden und vereint Expertise aus den Bereichen Technologie, Psychologie und Gesundheit. brainjo steht kurz vor dem Start seiner ersten klinischen Studie.
    Weitere Informationen unter brainjo.de.

    Pressekontakt
    Markus Wensauer
    m.wensauer@brainjo.de

  • Pixel Photonics sichert 13,5 Mio. Euro Finanzierung

    Pixel Photonics sichert 13,5 Mio. Euro Finanzierung

    Vom Labor in den Markt: Pixel Photonics sichert 13,5 Mio. Euro Finanzierung

    Das Münsteraner Deep-Tech-Unternehmen kombiniert eine Seed-Runde über 5 Millionen Euro mit dem Gewinn des hochkompetitiven EIC Accelerator über weitere 8,5 Millionen Euro. Die Finanzierung stärkt Europas Position im globalen Wettlauf um die Quantentechnologie.

    Während die USA und China massiv in Quantentechnologien investieren, sendet ein junges Unternehmen aus Westfalen ein starkes Signal für den europäischen Standort: Pixel Photonics, Pionier im Bereich supraleitender Einzelphotonen-Detektoren, gibt eine Gesamtfinanzierung von 13,5 Millionen Euro bekannt. Die Summe setzt sich zusammen aus dem First Closing einer Seed-Runde über 5 Millionen Euro sowie einer Förderung des European Innovation Council (EIC) Accelerator in Höhe von 8,5 Millionen Euro – davon 2,5 Millionen Euro als Zuschuss und 6 Millionen Euro als Eigenkapital.

    Das Pixel Photonics Team (Foto: Pixel Photonics)

    Die Seed-Runde wird angeführt von Futury Capital. Weitere Investoren sind die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND), Kensho Ventures sowie der High-Tech Gründerfonds (HTGF) – ein Investorenkonsortium, das die strategische Bedeutung der Technologie für Deutschland und Europa widerspiegelt. Insbesondere die Beteiligung von SPRIND, der Innovationsagentur des Bundes, unterstreicht, dass Hochleistungs-Lichtdetektion als Schlüsselkomponente für die technologische Souveränität Europas erkannt wird.

    Für CEO Nicolai Walter steht die Finanzierung für den Wendepunkt: „Diese Finanzierung ist ein Meilenstein für Pixel Photonics. Sie ermöglicht uns, eine bislang hochspezialisierte Quantentechnologie in robuste, skalierbare Industrieprodukte zu überführen. Unser Ziel ist es, die leistungsfähigste Lichtdetektion so zuverlässig und verfügbar zu machen wie heutige Halbleiterkomponenten – und sie in reale industrielle Systeme zu bringen. Wir freuen uns, diesen Schritt gemeinsam mit starken Partnern zu gehen und diese Schlüsselkomponente im Markt zu etablieren.“

    Europas Chance: Vom Labor in den Weltmarkt

    Supraleitende Detektortechnologie galt lange als zu komplex und zu teuer für den industriellen Einsatz. Genau hier setzt das Unternehmen an: Mit seiner ARCTIC© Platform bietet Pixel Photonics sogenannte WI-SNSPDs – wellenleiter-integrierte supraleitende Nanodraht-Einzelphotonendetektoren – an und überführt damit sperrige Laboraufbauten in kompakte, massentaugliche Chips.

    Die Einsatzfelder reichen von Quantencomputing und Quanten-Schlüsselverteilung (QKD) über Mikroskopie und Metrologie bis hin zu medizinischer Diagnostik und Defense – Bereiche, in denen Europa und Deutschland über exzellente Forschungsinfrastruktur und industrielle Stärke verfügen.

    CTO Dr. Wladick Hartmann sieht in dem Ansatz einen historischen Umbruch: „Pixel Photonics verwandelt supraleitende Lichtdetektoren von komplexen Laborinstrumenten in massentaugliche Chip-Lösungen. Damit liefern wir den ›Silizium-Transistor‹ der Quantenära: Wir ermöglichen den Sprung aus der Nische in den Massenmarkt und erschließen völlig neue Horizonte in der sicheren Kommunikation und bildgebenden Sensorik.“

    Validierung durch den EIC Accelerator

    Dass die EU dieses Potenzial erkannt hat, zeigt der Zuschlag im EIC Accelerator – dem wettbewerbsintensivsten Förderinstrument der Europäischen Union für bahnbrechende Innovationen. Pixel Photonics wurde als eines von nur 61 Unternehmen aus rund 1.000 Bewerbern ausgewählt. Die Förderung wird den Markteintritt massiv beschleunigen und die Technologie fest im europäischen Innovationsökosystem verankern. Entscheidend dabei: Die Detektoren sind für ein breites Einsatzspektrum ausgelegt, das weit über reine Quantenanwendungen hinausgeht.

    „Wir haben Pixel Photonics gegründet, um einen fundamentalen Engpass in der Photonendetektion zu überwinden. Mit dem EIC Accelerator können wir unsere Plattform schneller auf den Markt bringen und für breitere Anwendungsfelder skalieren“, so Nicolai Walter. In einer Zeit, in der die Quantentechnologie zunehmend geopolitische Dimensionen annimmt – von abhörsicherer Kommunikation über Hochleistungssensorik bis zur nächsten Generation kryptographischer Infrastruktur –, positioniert sich Pixel Photonics als einer der Akteure, die Europas technologische Unabhängigkeit in diesem Feld sichern können.

    Über Pixel Photonics

    Pixel Photonics wurde 2021 als Spin-off der Universität Münster gegründet und ist auf hochleistungsfähige Einzelphotonen-Detektortechnologie spezialisiert. Die patentierten WI-SNSPDs des Unternehmens vereinen Skalierbarkeit, ultraschnelle Detektionsraten und höchste Empfindlichkeit – und ermöglichen damit bahnbrechende Fortschritte in Quantencomputing, Quanten-Schlüsselverteilung, Mikroskopie und Metrologie.

    Pressekontakt

    Henry Donovan
    henry@ampyre.co

  • Gilead to Acquire HTGF-Backed Biotech Tubulis

    Gilead to Acquire HTGF-Backed Biotech Tubulis

    Gilead to Acquire HTGF-Backed Biotech Tubulis for up to $5 Billion

    • Gilead will acquire all of the outstanding equity of Tubulis for $3.15 billion in upfront cash consideration on a cash-free, debt-free basis and up to $1.85 billion in contingent milestone payments
    • HTGF engaged during pre-founding phase, co-led Series A in 2020, and remained committed through clinical development including largest-ever HTGF Opportunity Growth Fund investment
    • The transaction marks HTGF’s highest-valued exit to date and the third unicorn exit in HTGF’s life sciences portfolio

    Bonn/Munich, 7 April 2026 – HTGF today announced that Gilead Sciences, Inc. (Nasdaq: GILD) has entered into a definitive agreement to acquire HTGF portfolio company Tubulis, a clinical-stage biotechnology company developing next-generation antibody-drug conjugates (ADCs), building on Gilead’s oncology pipeline, focused on addressing areas of high unmet need. Gilead will acquire all of the outstanding equity of Tubulis for $3.15 billion in upfront cash consideration on a cash-free, debt-free basis, subject to customary adjustments, which is payable at closing, and up to $1.85 billion in contingent milestone payments.

    HTGF, one of Europe’s leading and most active seed investors, has backed Tubulis from its pre-founding phase to clinical development. HTGF co-led the Series A in 2020 and supported Tubulis’ growth as a trusted partner and investor in follow-on rounds including the largest-ever HTGF Opportunity Growth Fund investment to date. The transaction marks HTGF’s highest-valued exit to date and the third unicorn exit in HTGF’s life sciences portfolio. 

    The acquisition significantly expands Gilead’s ADC capabilities by adding next-generation assets and platforms designed to more selectively deliver diverse payloads to tumors and maximize patient benefit. Tubulis’ lead asset, TUB-040, a NaPi2b-directed topoisomerase-I inhibitor (TOPO1i) ADC, is currently in Phase 1b/2 development for platinum-resistant ovarian cancer and non-small cell lung cancer (NSCLC). Gilead will also acquire TUB-030, a 5T4 targeted ADC, which has demonstrated promising initial clinical data across various solid tumor types as well as Tubulis’ next-generation ADC platform and a promising early pipeline. Tubulis’ programs and platforms have broad potential across multiple tumor types, complementing Gilead’s existing development and commercialization expertise in oncology.

    “From the outset, we believed our conjugation technology platforms could have broad impact across the ADC field and the initial data from TUB-040 have reinforced that conviction,” said Dr. Dominik Schumacher, Chief Executive Officer and Co-founder of Tubulis. “Joining Gilead allows us to build on this foundation within an organization that brings deep scientific expertise, global development capabilities, and the scale needed to translate innovation into medicines for patients worldwide. Through our existing collaboration, Gilead has already seen the potential of our technologies and together, we are well positioned to accelerate the development of our ADC pipeline. I’m deeply grateful to the Tubulis team, our Board of Directors, investors, and partners for their commitment and helping make this milestone possible.”

    Following the closing of the transaction, Tubulis will operate as a dedicated ADC research organization within Gilead, with the Munich site serving as a hub for ADC innovation, building on its integrated discovery, manufacturing and clinical capabilities to advance next generation ADCs.

    Tubulis as a Textbook Case of HTGF’s Investment Approach

    HTGF recognized Tubulis’s transformative potential very early, engaging with the founding team during the pre-founding phase. HTGF co-led the Series A round in 2020 and supported Tubulis‘ journey from early-stage platform development to clinical validation. With its largest growth investment to date via the HTGF Opportunity Growth Fund in the Series C in 2025, HTGF underscored its strong belief in the team’s innovative strength and global impact. This successful acquisition is a prime showcase of HTGF’s approach: early conviction, patient capital, and long-term partnership turning scientific vision into reality creating value for patients and investors.

    Dr. Dominik Schumacher, CEO and Co-Founder of Tubulis: “HTGF was one of our earliest investors and supported us in shaping Tubulis during its formative years. Their continued partnership through all phases reflects the shared conviction in our mission and trusted relationship we have built. Investors who engage at such early stages and remain committed long-term are essential for the German and European biotech ecosystem.”

    Dr. Frank Hensel, Principal at HTGF: “We started our relationship with Tubulis when the renaissance of the ADC-field had just started and always believed in the potential of the Tubulis platform. When we co-led the Series A in 2020, we saw exceptional science and a bold vision. Today’s acquisition by Gilead validates both the platform’s strength and the team’s strong execution. We are incredibly proud of what the Tubulis Team has achieved.”

    Dr. Bernd Goergen, Partner at HTGF: “Considering Tubulis‘ fantastic development leading to this acquisition, our claim ‚We believe in tech. We invest in people.‘ has received the nicest validation possible. From pre-founding conversations to this milestone, it has been a privilege to accompany this exceptional team. Thank you for letting us be part of this journey.”

    Dr. Achim Plum, Managing Director at HTGF: “Tubulis is a prime example of our investment philosophy: building strong partnerships with exceptional founders and staying with them for the long run. This unicorn exit shows what happens when scientific excellence meets entrepreneurial drive. Real impact is created. We believe stories like Tubulis inspire founders across Europe to pursue bold scientific visions. It also gives us strong momentum as we prepare HTGF V, our next seed fund generation. Congratulations to the entire team on this outstanding achievement.”

    Terms of the Transaction

    Under the terms of the sale and purchase agreement, Gilead will acquire all of the outstanding equity of Tubulis for $3.15 billion in upfront cash consideration on a cash-free, debt-free basis, subject to customary adjustments, which is payable at closing, and up to $1.85 billion in contingent milestone payments. Closing of the transaction is subject to expiration or termination of certain regulatory filings and other customary conditions. The transaction is expected to close in the second quarter of 2026. Gilead plans to finance the transaction with a combination of cash on hand and senior unsecured notes.

    About Tubulis
    Tubulis generates uniquely matched antibody-drug conjugates with superior biophysical properties that have demonstrated durable on-tumor delivery and long-lasting anti-tumor activity in preclinical models and first clinical proof-of-concept in platinum-resistant ovarian cancer. The two lead programs from its growing pipeline, TUB-040, targeting NaPi2b, and TUB-030, directed against 5T4, are being evaluated in the clinic in high-need solid tumor indications. Tubulis will solidify its leadership position by continuing to innovate on all aspects of ADC design leveraging its proprietary platform technologies. Tubulis’ goal is to expand the therapeutic potential of this drug class for its pipeline, partners and patients. Visit www.tubulis.com or follow us on LinkedIn.

    Tubulis Media Contact
    Stephanie May, PhD, Trophic Communications
    tubulis@trophic.eu

    About HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    HTGF is one of the leading and most active early-stage investors in Germany and Europe, financing startups in the fields of Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences and Chemistry. With its experienced investment team, HTGF supports startups in all phases of their development into international market leaders. HTGF invests in the pre-seed and seed phase and can participate significantly in further financing rounds, since 2024 with the HTGF Opportunity growth fund. HTGF has a fund volume of over 2 billion euros. Since its inception in 2005, HTGF has financed more than 800 startups and successfully sold shares in over 200 companies.  

    The Federal Ministry for Economic Affairs and Energy, KfW Capital and numerous companies are invested in the HTGF seed funds. Investors in the HTGF Opportunity growth fund include the ERP Special Fund and KfW with the resources of the Zukunftsfonds (“Future Fund”). Further information can be found at HTGF.de or on LinkedIn and on the Zukunftsfonds page. 

    Media contact
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH 
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager  
    T.: +49 228 – 82300 – 121 
    t.jacob@htgf.de

  • Covalo sichert sich 3,5 Millionen Euro Wachstumskapital

    Covalo sichert sich 3,5 Millionen Euro Wachstumskapital

    Covalo sichert sich 3,5 Millionen Euro Wachstumskapital

    Covalo sammelt 3,5 Mio. Euro ein und baut die Dateninfrastruktur der Beauty-Industrie aus. Das Startup will fragmentierte Ingredient-Daten weltweit vernetzen.

    Vom Ingredients-Marktplatz zur Dateninfrastruktur der Branche: Covalo sichert sich eine Finanzierungsrunde unter Führung von Hi inov mit Beteiligung der bestehenden Investoren HTGF und seed + speed Ventures, um KI-gestützte Innovationen in über 145 Ländern voranzutreiben

    Covalo, die führende Plattform für die Suche nach Inhaltsstoffen und Daten in der Körperpflegeindustrie, gibt heute eine Seed-Erweiterungsrunde in Höhe von 3,5 Millionen Euro bekannt, angeführt von Hi inov und unter Beteiligung der bestehenden Investoren HTGF und seed+speed Ventures. Mit dem Kapital treibt Covalo seine Weiterentwicklung vom Marktplatz-Pionier zur vertrauenswürdigen Dateninfrastruktur der Branche voran. Bereits heute verbindet die Plattform mehr als 1.500 Lieferanten mit über 6.000 Marken – darunter führende Unternehmen wie Givaudan, Symrise, PUIG und La Prairie – und arbeitet mit Organisationen wie Reed Exhibitions, TraceOne sowie der B Corp Beauty Coalition zusammen.

    Covalo Gründer Timo von Bargen und Yann Chilvers (Bild: Covalo)

    Eine Branche, die auf fragmentierten Daten basiert

    Innovation im Bereich Körperpflege hängt maßgeblich von Inhaltsstoffdaten ab. Doch diese Daten sind nach wie vor über Unternehmen, Systeme und Formate hinweg fragmentiert. Ein einzelnes Produkt wie eine Gesichtscreme kann 35 bis 40 Rohstoffe enthalten, zu denen jeweils rund 20 Dokumente gehören, etwa zu Sicherheit, regulatorischer Konformität, Nachhaltigkeitsangaben und technischen Spezifikationen. Diese Dokumente liegen in unterschiedlichen Strukturen vor, stammen von verschiedenen Lieferanten und verwenden unterschiedliche Nomenklaturen – ohne standardisierte Möglichkeit, sie miteinander zu verknüpfen.

    Die Folge ist, dass F&E-, Regulierungs- und Einkaufsteams einen erheblichen Teil ihrer Zeit für Compliance sowie für die kontinuierliche Erfassung, Aktualisierung und Verarbeitung technischer Daten aufwenden, die entlang des gesamten Produktentwicklungs- und regulatorischen Prozesses benötigt werden. Gleichzeitig nehmen regulatorische Anforderungen weiter zu, etwa durch den EU Green Deal, das Mikroplastikverbot oder Reformen im Verpackungsbereich. Bis 2030 werden voraussichtlich rund 80 % aller Produkte reformuliert werden müssen, was Umfang und Komplexität der zu verwaltenden Inhaltsstoffdaten weiter erhöht.

    Diese Fragmentierung schränkt die Fähigkeit der Branche ein, KI und moderne digitale Workflows effektiv einzusetzen, da eine gemeinsame, strukturierte Datengrundlage fehlt.

    Von der Suchplattform zur Dateninfrastruktur

    Covalo begegnet dieser Herausforderung mit dem Aufbau einer sicheren, neutralen Plattform, die direkt in die Product-Information-Management-Systeme (PIM) der Lieferanten sowie in die F&E- und PLM-Prozesse der Marken integriert ist – und damit E-Mails, PDFs und Tabellen ersetzt, die bislang den Datenaustausch dominieren. Aktualisiert ein Lieferant beispielsweise ein Compliance-Zertifikat auf Covalo, sehen alle Marken, die diesen Rohstoff nutzen, die Änderung sofort. Wird ein neuer Rohstoff qualifiziert, fließen die strukturierten Daten direkt in Formulierungs- und Beschaffungsprozesse ein.

    Yann Chilvers, Mitbegründer und Co-CEO: „Im Durchschnitt dauert es 3–5 Jahre, ein Produkt auf den Markt zu bringen. Am Ende dieses Prozesses scheitern 50 % der Produkteinführungen – was die Branche jährlich Hunderte Milliarden kostet. Ein großer Teil dieser Ineffizienz entsteht durch die Art und Weise, wie Informationen entlang des gesamten Produktlebenszyklus verwaltet und geteilt werden; Produktdaten sind die einzige Datenart, die den gesamten Prozess durchläuft. Das Problem ist, dass dieser Prozess auf Branchenebene stark fragmentiert und ineffizient ist. Angesichts neuer regulatorischer Anforderungen, anhaltender Störungen in den Lieferketten, steigender Nachhaltigkeitsanforderungen und sich schnell verändernder Konsumentenbedürfnisse war das Tempo des Wandels noch nie so hoch – und viele Unternehmen kommen kaum hinterher. Viele versuchen, diese Herausforderungen intern zu lösen, doch was sie wirklich brauchen, ist eine gemeinsame Dateninfrastruktur, die Lieferanten und Marken verbindet und nahtlose Datenflüsse ermöglicht. Genau diese Infrastruktur bietet Covalo.“

    Timo von Bargen, Mitbegründer und CEO, ergänzt: „Vor fünf Jahren haben wir die weltweit größte Plattform für die Erforschung von Inhaltsstoffen aufgebaut. Wir haben gelernt, dass die Erforschung nur der Anfang ist. Was die Branche braucht, ist ein gemeinsames Referenzsystem, in dem Inhaltsstoffdaten einmal strukturiert, einmal verwaltet und überall wiederverwendet werden. Unsere größten Kunden erweitern ihre Nutzung der Plattform Jahr für Jahr um das Zwei- bis Dreifache, nicht, weil wir aggressiver verkaufen, sondern weil strukturierte Daten auf Covalo automatisch Mehrwert für Teams in F&E, Regulatorik und Einkauf schaffen. Dieser Multiplikatoreffekt lässt sich mit isolierten Tools nicht erreichen.“

    Skalierung, Nutzung und wachsendes Engagement

    Die Position von Covalo wird durch seine Skalierung, die Tiefe der Kundenbeziehungen und die steigende Plattformnutzung bestätigt. Im Jahr 2025 stieg das Engagement auf der Plattform um 84 %, mit 1,3 Millionen monatlichen Interaktionen und einer Net Revenue Retention von über 145 % – ein klares Zeichen für die zunehmende Nutzung über Abteilungen, Module und Anwendungsfälle hinweg.

    Covalo arbeitet mit zentralen Branchenorganisationen zusammen, darunter TraceOne für regulatorische Datenintegration, Reed Exhibitions zur Vernetzung bei Branchenevents sowie die B Corp Beauty Coalition für Nachhaltigkeitsinitiativen, neben weiteren führenden Branchenverbänden. Diese Partnerschaften stärken Covalos Rolle als neutrale, vertrauenswürdige Plattform im Zentrum des Personal-Care-Ökosystems.

    Wolfgang Krause, Managing Partner bei Hi inov: „Yann, Timo und ihr Team stehen an der Spitze beim Aufbau einer neuen Dateninfrastruktur für Ingredient-Daten in der Personal-Care-Industrie. Wir bei Hi inov sind beeindruckt von den bisherigen Erfolgen von Covalo bei der Definition dieses entstehenden Marktes und freuen uns, sie in unserer Hi inov-Familie willkommen zu heißen.“

    Alexander Kölpin, Managing Partner bei seed + speed Ventures: „Covalo hat früh erkannt, dass die größte Hürde in der Personal-Care-Industrie nicht der Zugang zu einzelnen Inhaltsstoffen ist, sondern der fehlende verlässliche Datenfluss zwischen Lieferanten, Marken und internen Systemen. Statt bei Suche und Sichtbarkeit stehenzubleiben, baut Covalo eine neutrale und strukturierte Datengrundlage für die Branche. So werden Entwicklungen schneller, Zusammenarbeiten effizienter und neue KI-Anwendungen überhaupt erst möglich.“

    Ausblick

    Mit der neuen Finanzierung wird Covalo sein Enterprise-Angebot in wichtigen Märkten weiter skalieren, neue branchenspezifische KI-Agenten einführen – darunter Conversational Analytics, RFI-/RFP-Workflow-Automatisierung, Datenextraktion und -anreicherung sowie Compliance-Prüfungen – und seine Datenplattform um umfassende PIM- und MDM-Funktionalitäten erweitern. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, seine führende Position im Bereich Personal Care weiter auszubauen, bevor es perspektivisch in angrenzende Segmente expandiert.

    Die Mission ist klar: Die Daten der Personal-Care-Industrie sollen vernetzt, zugänglich und zukunftssicher werden.