Kategorie: News

  • Zentio erhält 1,4 Millionen Euro Pre-Seed- Finanzierung für KI-native Produktionsplanung 

    Zentio erhält 1,4 Millionen Euro Pre-Seed- Finanzierung für KI-native Produktionsplanung 

    Zentio erhält 1,4 Millionen Euro Pre-Seed- Finanzierung für KI-native Produktionsplanung 

    • Zentio sichert sich 1,4 Mio. Euro Pre-Seed-Finanzierung angeführt vom High-Tech Gründerfonds und unterstützt von SIVentures. 
    • Die KI-native Plattform strukturiert und zentralisiert Betriebsdaten und ermöglicht es, die Produktivität in Echtzeit zu steigern und Ausfallzeiten zu minimieren. 
    • Die Finanzierung wird primär eingesetzt, um das Team zu vergrößern und die Weiterentwicklung von Machine Learning Pipelines, mathematischer Optimierung und agentenbasierter Automatisierung zu ermöglichen. 

    Zentio hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1,4 Millionen Euro abgeschlossen und macht damit einen entscheidenden Schritt hin zur Verwirklichung der Unternehmensvision: die europäische industrielle Fertigung durch Automatisierung und intelligente Entscheidungsfindung an die globale Spitze zurückzuführen. 

    Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelt Zentio eine AI-first Plattform für intelligente Produktionsplanung. Diese ermöglicht es, Betriebsdaten durch KI-Agenten aufzubereiten und für die operative Produktionsplanung nutzbar zu machen, um fundierte Entscheidungen und mehr Produktivität zu ermöglichen. 

    Zentio Gründerteam (links nach rechts): Immo Polewka (CCO), Christophe Kafrouni (CTO), Julian Rose (CEO) 

    Die Runde wurde vom High Tech Gründerfonds angeführt, einem der aktivsten Frühphaseninvestoren in den Bereichen Deep Tech, Industrietechnologie und KI-basierter Innovation. Mit mehr als 800 Investments in technologieorientierte Startups bringt der HTGF tiefes Branchen-Know-how, ein starkes Industrie- und Fertigungsnetzwerk sowie umfassende Erfahrung beim Aufbau skalierbarer Industrie-Software ein.  

    Weitere Unterstützung kam vom Frühphaseninvestor SIVentures, welcher über umfangreiche Erfahrung in der Förderung und Skalierung von B2B-Technologie-Startups verfügt. Gemeinsam bieten die beiden Investoren strategische und operative Unterstützung für die nächste Wachstumsphase von Zentio. 

    Warum Zentio? 

    Die europäische Fertigungsindustrie befindet sich an einem kritischen Punkt. Jeden Tag stehen Industrieunternehmen vor Tausenden von Entscheidungen, von kleinen operativen Anpassungen bis hin zu großen strategischen Veränderungen. Jede Entscheidung hat Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette: Änderungen in der Schichtplanung wirken sich auf die Maschinenauslastung aus, dies beeinflusst die Lagerbestände, was sich wiederum auf den Cashflow und die Lagerkosten niederschlägt. 

    Diese Entscheidungen sind meist eng miteinander verzahnt. Die meisten produzierenden Unternehmen verfügen nicht über die Ressourcen, um alle Szenarien vor jeder Entscheidung manuell durchzurechnen. Dies führt zu Kosten in Millionenhöhe durch suboptimale Planung, verminderte Produktivität, übermäßige Kapitalbindung in Lagerbeständen, versäumte Liefertermine und ungenutzte Kapazitäten.  

    Deshalb brauchen europäische Hersteller einen neuen Ansatz, der nicht nur alte Prozesse digitalisiert, sondern auch die Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden, grundlegend transformiert.  

    Immo Polewka, Mitgründer und CCO von Zentio, erklärt, wie sich diese Lücke am besten schließen lässt: „Unsere Vision ist es, den Standard der Entscheidungsfindung in der europäischen Fertigungsindustrie auf ein neues Niveau zu heben. Durch die Kombination von Betriebsdaten mit mathematischer Optimierung und AI-First-Automatisierung können Unternehmen strategisch vorausplanen und resilient auf Störungen reagieren.“ Dies ermöglicht es Entscheidungsträgern, Kapazitätsbedarfe Wochen im Voraus zu antizipieren, auf Maschinenausfälle oder Materialengpässe mit den besten verfügbaren Optionen zu reagieren und Schichtpläne oder Maschineneinstellungen in Echtzeit anzupassen, um die Produktivität zu erhöhen und Leerlaufzeiten zu minimieren. 

    Wie Zentio die Finanzierung einsetzen wird 

    Die Finanzierungsrunde wird es Zentio ermöglichen, bestehende Partnerschaften zu stärken und die Voraussetzungen zu schaffen, um langfristigen Mehrwert für die europäische Fertigungsindustrie zu schaffen: „Unser Hauptaugenmerk für die nächsten Monate liegt darauf, unsere mathematischen Kernsysteme und ML-Pipelines weiterzuentwickeln und diese mit Hilfe von UX und AI Agents zusammenzuführen. Deshalb erweitern wir unser Team um ambitionierte Entwickler und Entwicklerinnen, die sich unserer Mission anschließen möchten, die erste Generation von KI-nativer Produktionsplanung zu entwickeln“, sagt Christophe Kafrouni, Mitgründer und CTO von Zentio. 

    Hendryk Hosemann, Senior Investment Manager beim HTGF, kommentiert:  „Julian, Immo und Chris haben uns gezeigt, dass Excel und andere alte Tools immer noch einen großen Teil der Welt im Stillen bestimmen. Zentio verwandelt chaotische ERP-, MES- und Tabellenkalkulationsdaten in eine KI-native Planungsebene, auf die Fabriken vertrauen können. Ihre Mischung aus KI-nativem Denken und fundierter Erfahrung in der Fertigung ist genau das, wonach wir in diesem Bereich gesucht haben, und wir sind stolz darauf, sie auf diesem Weg zu begleiten.“


    Über Zentio 
    Zentio ist ein Berliner Start-up, das eine KI-gestützte Plattform für Produktionsplanung in Fertigungsunternehmen entwickelt. Ziel des Unternehmens ist es, Fabriken zu befähigen, Betriebsdaten in strategische Vorteile zu verwandeln und so Produktivität, Flexibilität und Qualität von Entscheidungen im großen Maßstab zu steigern. Zentio wurde 2025 von Julian Rose, Immo Polewka und Christophe Kafrouni gegründet und arbeitet bereits europaweit mit einem breiten Netzwerk an Pilotkunden und strategischen Partnern daran, seine Vision von agentenbasierter Produktionsplanung zu verwirklichen. 

    Medienkontakt Zentio 
    Alexander Thiam 
    +49 163 784 1991 
    alexander.thiam@zentio.io 

    Über den HTGF 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800  Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. 
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn

    Medienkontakt HTGF 
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH 
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager 
    +49 228 82300 121 
    t.jacob@htgf.de 

    Über SIVentures 
    SIVentures ist ein Venture Capital Fonds mit Sitz in Leipzig, welcher in der Frühphase in Technologie-Startups aus dem DACH-Raum investiert. Der Fokus liegt dabei auf B2B Investments aus den Bereichen Energie, IT Infrastruktur, KI-Anwendungen sowie verwandten Sektoren. Neben Kapital werden die Startups durch intensives Sparring, ein umfangreiches Netzwerk und durch die unternehmerische Erfahrung von SIVentures aktiv unterstützt. 

  • FION Energy sichert 1,4 Mio. € Pre-Seed-Finanzierung für KI-optimierte Batteriesysteme, angeführt von HTGF und Norrsken 

    FION Energy sichert 1,4 Mio. € Pre-Seed-Finanzierung für KI-optimierte Batteriesysteme, angeführt von HTGF und Norrsken 

    FION Energy sichert 1,4 Mio. € Pre-Seed-Finanzierung für KI-optimierte Batteriesysteme, angeführt von HTGF und Norrsken 

    Europas Industrie zahlt im Schnitt rund 50 % mehr für Strom als Wettbewerber in den USA oder China – eine Belastung, die Produktionsstandorte unter Druck setzt. Ursache sind schwankende Einspeisungen aus Wind und Sonne und fehlende Verbrauchsflexibilität in den Werken. 

    Das Berliner Cleantech-Startup FION Energy hat dafür eine Lösung entwickelt und eine Pre-Seed-Finanzierung über 1,4 Mio. € abgeschlossen – angeführt von HTGF und Norrsken Evolve, mit Beteiligung erfahrener Business Angels.  FION bringt mit Batteriespeichern mehr Stromflexibilität ins Werk – herstellerunabhängig und KI-gesteuert für einen wirtschaftlich optimalen Betrieb. 

    Das frische Kapital beschleunigt den Roll-out, die Weiterentwicklung der Plattform und den Teamausbau, um Energiekosten zu senken und Standorte zu stärken. 

    FION Energy Gründerteam (von links): Dmytro Dzifuta, Philipp Hamm, Johannes Meriläinen 

    Industrielle Batteriespeicher – einfach, wirtschaftlich, intelligent 

    Die meisten Industrieunternehmen wollen ihre Energiekosten senken, stoßen dabei aber auf technische Komplexität und hohen Betriebsaufwand. FION bietet eine Gesamtlösung – von der Standortanalyse über Dimensionierung, Beschaffung und Installation eines schlüsselfertigen Batteriesystem bis zum laufenden Betrieb.

    Die firmeneigene KI-Dispatch-Engine lernt Verbrauchsmuster, liest Tarife und Marktpreise und steuert die Batterie autonom. So werden Lastspitzen geglättet, Netzentgelte reduziert und Preis-Arbitrage genutzt – ohne zusätzlichen Aufwand für die Betriebe. 

    Das Ergebnis: bis zu 50 % geringere Stromkosten. 

    FION Energy Batteriespeicher vor dem Werk eines Kunden 

    Mission und Ausblick 

    FIONs Mission ist, Energie zum Wettbewerbsvorteil der Industrie zu machen – und damit Produktion in Europa wieder wirtschaftlich attraktiv zu gestalten. Langfristig entsteht eine Plattform, die industrielle Standorte zu einem intelligenten, dezentralen Energienetz verbindet – in dem jede Fabrik nicht nur Energie verbraucht, sondern sie aktiv managt und vermarktet. 

    Philipp Hamm, Mitgründer & Geschäftsführer von FION Energy: „Europas Industrie verliert durch hohe Stromkosten an Boden. Mit FION wird Energie planbar und profitabel – unsere KI macht Batteriespeicher zum echten Wettbewerbsvorteil.“ 

    Anne Umbach, Investment Managerin beim HTGF: „Hohe Energiekosten sind eine der größten Herausforderungen für die Industrie. FION bietet eine skalierbare Lösung, die Kosten senkt und den Einstieg in Batteriespeicher einfach macht. Ein starkes Team, ein klarer Markt – darum investieren wir.“ 

    Rebecka Löthman Rydå, Partnerin bei Norrsken Evolve: “Wir haben in FION Energy investiert, weil ihr Team tiefes energiewirtschaftliches Know-how mit einer klaren Vision verbindet: Europas Industrie grüner und wettbewerbsfähiger zu machen. Ihre Batterie- und Flexibilitätslösungen senken CO₂ und verschaffen Industrieunternehmen klare Vorteile bei Kosten und Versorgungssicherheit.” 


    Über FION Energy 
    FION Energy wurde 2025 in Berlin gegründet. Das Cleantech-Start-up macht industrielle Batteriespeicher wirtschaftlich und einfach nutzbar – durch herstellerunabhängige Projektentwicklung und KI-optimierten Betrieb in Echtzeit. Zielkunden sind Industrieunternehmen mit einem Jahresverbrauch von über 2 GWh. 
    Bereits mehrere Batteriesysteme sind bei Industriekunden installiert; weitere Projekte in Deutschland und der EU folgen. 
    Gründerteam: Philipp Hamm, Johannes Meriläinen, Dmytro Dzifuta 

    Kontakt 
    Philipp Hamm – Co-Founder | FION Energy 
    Email: philipp@fion-energy.com 
    Website: www.fion-energy.com 

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. 
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn

    Über Norrsken Evolve 
    Norrsken Evolve ist ein Pre-Seed-Fonds, der Kapital, erstklassige in-person Sprints und ein starkes Netzwerk bereitstellt, um Gründerteams zu unterstützen, die Europas Zukunft mitgestalten. 
    Der Fonds investiert in Teams und Visionäre, die neu definieren, wie wir Energie erzeugen, industrielle Produktion aufbauen, Güter transportieren, Gebäude errichten, Lebensmittel herstellen, Kranke behandeln, Informationen schützen, demokratische Strukturen sichern und Gesellschaften vor den Folgen der Klimakrise schützen. 
    Europa steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Angesichts wachsender geopolitischer und ökologischer Risiken müssen sich Volkswirtschaften, Industrien und Lebensweisen weiterentwickeln. Die Unternehmen im Norrsken-Evolve-Portfolio sollen diese Entwicklung anführen. 
    Norrsken Evolve ist Teil von Norrsken, einem der größten Impact-Ökosysteme Europas, gegründet von Klarna-Mitgründer Niklas Adalberth, mit Standorten in Stockholm, Barcelona, Brüssel und Kigali. Der aktuelle Fonds Norrsken Evolve hat ein Volumen von 57 Mio. Euro und wird von Institutionen wie EIF, Saminvest und Smartcap getragen. 

  • SereneDB sichert sich 2,1 Millionen US-Dollar Pre-Seed-Finanzierung, um den Status quo im Bereich Suche und Analytics zu überwinden

    SereneDB sichert sich 2,1 Millionen US-Dollar Pre-Seed-Finanzierung, um den Status quo im Bereich Suche und Analytics zu überwinden

    SereneDB sichert sich 2,1 Millionen US-Dollar Pre-Seed-Finanzierung, um den Status quo im Bereich Suche und Analytics zu überwinden

    Gründer von SereneDB (Bild: SereneDB)
    • Das in Berlin ansässige Datenbank-Startup SereneDB hat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde 2,1 Millionen Dollar von den Risikokapitalfonds Entourage und High-Tech Gründerfonds (HTGF) eingesammelt.
    • Das Unternehmen stellt den Status quo im Bereich Analytics in Frage, indem es eine Echtzeit-Such- und OLAP-Datenbank entwickelt, die moderne Analyse- und KI-Anwendungen unterstützt.
    • SereneDB hat sich einem Open-Source-Entwicklungsansatz verschrieben. Diese Investition wird es dem Unternehmen ermöglichen, einen neuen Industriestandard zu setzen und Datenbegeisterten und Unternehmen ein schnelleres, tieferes und in Echtzeit erfolgendes Datenverständnis zu ermöglichen.

    Das Datenbank-Startup SereneDB hat seine Pre-Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen und 2,1 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die Runde wurde von den Risikokapitalfonds Entourage und High-Tech Gründerfonds (HTGF) angeführt.

    Das Team nutzt sein Know-how aus der Entwicklung der weltweit schnellsten C++-Suchbibliothek für Unternehmen, um die Engine für Datenanwendungen der nächsten Generation zu entwickeln. Das Unternehmen wird die Investition nutzen, um seine Kernaufgabe zu verfolgen: den Aufbau einer dedizierten Datenbank für Echtzeit-Suche und -Analyse, die die aktuellen Industriestandards neu definiert.

    Die meisten Such- und Analysetools wurden entwickelt, um einzelne, statische Elemente zu finden, und nicht, um sich schnell ändernde, komplexe Daten zu analysieren. Sie haben Schwierigkeiten mit Aktualisierungen und Löschungen in Echtzeit und zwingen Teams dazu, Suchvorgänge, Caches und Dashboards miteinander zu verknüpfen. Das Ergebnis sind langsame Antworten, instabile Pipelines und veraltete Erkenntnisse.

    SereneDB vereint Live-Daten und tiefgehende Analysen in einem System. Es verbindet eine leistungsstarke und vielseitige Suchmaschine mit moderner OLAP-Ausführung unter dem Standard-PostgreSQL-Dach, verarbeitet Echtzeit-Eingaben mit korrekten Aktualisierungen und Löschungen und liefert komplexe Ergebnisse in Millisekunden. Während Menschen und KI-Agenten bessere Fragen zu den aktuellsten Daten stellen können, reduzieren Unternehmen den Werkzeug-, Kosten- und Betriebsaufwand durch den Einsatz einfacher und standardisierter SQL-Tools und APIs.

    Diese Finanzierung fördert das Engagement von SereneDB für die Open-Source-Entwicklung und gibt der Daten-Community eine Stimme bei der Gestaltung der Technologie, während sie gleichzeitig fair von deren Fortschritten profitiert. Durch die Ermöglichung vertrauenswürdiger Echtzeit-Einblicke zu jedem Zeitpunkt des Datenlebenszyklus will SereneDB einen neuen praktischen Standard für moderne Analysen setzen.

    Andrey Abramov, Mitbegründer von SereneDB, sagt: „Wir haben uns von einem persönlichen Projekt im Jahr 2014 zu dem außergewöhnlichen Team entwickelt, das wir heute sind. Unser gemeinsames Ziel war es schon immer, echte Echtzeit-Analysen zu verwirklichen. Die Partnerschaft mit Entourage und HTGF gibt uns die Ressourcen, um dieses Ziel zu erreichen, und wir schätzen ihr Vertrauen, während wir unsere Mission erfüllen.“

    Pieterjan Bouten, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Entourage, sagt: „Das Team von SereneDB hat Jahre damit verbracht, sich mit der Informationsgewinnung zu beschäftigen, einem Bereich, in dem Durchbrüche selten sind. Sie haben sich ihre Position mit einer Kernsuchtechnologie erarbeitet, die sich mit einer wichtigen, oft übersehenen Technologieebene befasst. Die Erschließung dieser Datenbasis ebnet den Weg für eine Welle neuer Anwendungen. SereneDB baut diese Infrastruktur auf und hat den Mut, sie auch zu Ende zu bringen.“

    Hendryk Hosemann, Senior Investment Manager bei HTGF, sagt: „Da KI für jedes Softwareprodukt immer wichtiger wird, müssen Entwicklerteams in der Lage sein, Live-Daten in Echtzeit und in großem Umfang abzufragen, zu analysieren und zu verstehen. SereneDB definiert die KI-Speicherinfrastruktur neu, indem es Such- und Analysefunktionen über PostgreSQL für alle zugänglich macht. Es ist unglaublich selten, ein Team zu finden, das sowohl fähig als auch mutig genug ist, in dieser Tiefe zu arbeiten, und wir sind stolz darauf, sie dabei zu unterstützen, die Möglichkeiten moderner Datenbanken neu zu definieren.“


    Über SereneDB
    SereneDB ist ein deutsches Unternehmen, das 2025 von Alexander Malandin, Andrey Abramov und Valery Mironov gegründet wurde. SereneDB entwickelt eine quelloffene, verteilte Echtzeit-Suchdatenbank, die Such- und Analyseprozesse zusammenführt, um eine schnelle Leistung zu erzielen und Datenduplikate zu vermeiden. Die Mission von SereneDB ist es, eine benutzerfreundliche, einheitliche Such- und Analyselösung anzubieten, die die Art und Weise verändert, wie Anwendungen ihre Daten speichern und abrufen.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.serenedb.com, im GitHub-Repository oder folgen Sie SereneDB auf LinkedIn.

    Medienkontakt
    Alexander Malandin CEO, SereneDB
    T.: +49 152 – 28355 – 280
    m@serenedb.com

    Über Entourage
    Entourage ist ein Frühphasen-Investmentfonds, der von Pieterjan Bouten (Mitbegründer von Showpad) gegründet wurde. Er widmet sich dem Aufbau und der Finanzierung der nächsten Generation von B2B-SaaS-Unternehmen, die das Wachstum von Unternehmen und die digitale Transformation vorantreiben.

    Zu seinem Portfolio gehören Aikido (Cybersicherheit), Lexroom (Legal Tech) und Conveo (Marktforschung).

    Entourage wird von einem Netzwerk äußerst erfolgreicher (Unicorn-)SaaS-Gründer unterstützt, darunter Jason Lemkin (SaaStr), Stijn Christiaens (Collibra), Matthias Geeroms (Lighthouse), Jan Hollez (Deliverect) …

    Medienkontakt
    Entourage VC
    Evert Beeckman, Mitbegründer und Partner bei Entourage
    T.: +32 473 66 46 41
    evert@entourage.io

    Über HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.

    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

    Medienkontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager
    T.: +49 228 – 82300 – 121
    t.jacob@htgf.de

  • AILOS Robotics sichert 3,5 Mio. € Seed-Finanzierung, um Europas führender Getriebehersteller für moderne, menschenzentrierte Robotik zu werden 

    AILOS Robotics sichert 3,5 Mio. € Seed-Finanzierung, um Europas führender Getriebehersteller für moderne, menschenzentrierte Robotik zu werden 

    AILOS Robotics sichert 3,5 Mio. € Seed-Finanzierung, um Europas führender Getriebehersteller für moderne, menschenzentrierte Robotik zu werden 

    • AILOS Robotics erhält 3,5 Mio. €, um leichtere, sicherere und energieeffizientere Antriebstechnik für die nächste Generation von Robotern zu entwickeln. 
    • Spin-off der VUB BruBotics, unterstützt von QBIC, HTGF, Wallonie Entreprendre und finance&invest.brussels – vereint belgische und deutsche Deep-Tech-Investoren. 
    • Finanzierung ermöglicht die Industrialisierung und Pilotprojekte rund um das patentierte R2poweR-Getriebe für Humanoide, Cobots, Exoskelette und Prothesen. 

    AILOS Robotics hat 3,5 Mio. € in einer Finanzierungsrunde eingesammelt, um eine neue Klasse von Robotergetrieben zur industriellen Reife zu bringen. Die Technologie verbindet die Agilität quasi-direkter Antriebe mit einer deutlich höheren Drehmomentdichte. Dadurch werden Roboter leichter, sicherer, kostengünstiger und energieeffizienter. 

    Angeführt wird die Runde von QBIC und dem High-Tech Gründerfonds (HTGF), mit Beteiligung von Wallonie Entreprendre und finance&invest.brussels. Die Finanzierung unterstreicht Europas Ambition, eine lokale und strategische Komponentenfertigung für die schnell wachsenden Märkte der humanoiden und kollaborativen Robotik aufzubauen. 

    Gründer von AILOS (Bild: AILOS)

    „Moderne Roboter erfordern eine neue Kategorie von Antrieben“, sagt Pablo López García, CEO und Mitgründer von AILOS Robotics. „Wir kombinieren die Rückfahrbarkeitquasi-direkter Antriebe mit der hohen Drehmomentdichte fortschrittlicher Getriebetechnologien – und überwinden damit eine der zentralen Hürden für agile, leichte und sichere Roboter, die Seite an Seite mit Menschen arbeiten können.“ 

    AILOS ist ein Spin-off der Vrije Universiteit Brussel (VUB) und ihres Forschungszentrums BruBotics. Nach mehr als zehn Jahren Forschung, unterstützt durch VLAIO (Flandern) und Innoviris (Brüssel), hat das Unternehmen sein MVP, das R2poweR-Getriebe, entwickelt und validiert. 

    Die R2poweR-Architektur bietet unter anderem: 

    • gleichmäßige Interaktion, optimiert für sichere Mensch-Roboter-Kollaboration (geringes Rückdrehmoment) 
    • Extreme Drehmomentdichte für hochbelastete Gelenke 
    • Reduziertes Gewicht, geringeren Energiebedarf und niedrigere Geräuschentwicklung 
    • Kosteneffiziente Industrialisierung und hohe Skalierbarkeit 
    • Ideal geeignet für die Serienfertigung in der Robotik 
    AILOS Technologie (Bild: AILOS)

    AILOS vollzieht nun den Schritt vom Labor in die Produktion und sucht gezielt: 

    • Roboterhersteller für erste Pilotprojekte 
    • Industriepartner für die gemeinsame Fertigung und den Aufbau skalierbarer Lieferketten 
    • Investoren, die Europas Führungsrolle in strategischen Automatisierungstechnologien stärken möchten 

    „AILOS adressiert einen der größten Engpässe in der humanoiden und kollaborativen Robotik“, sagt Cédric Van Nevel, Partner bei QBIC. „Europa braucht starke Hardware-Hersteller – und dieses Team bringt Technologie, IP und eine klare industrielle Vision mit, um zu liefern. Wir freuen uns, die Gründer dabei zu unterstützen, jahrelange akademische Forschung erfolgreich in den Markt zu überführen.“ 

    Anne Umbach, Investment Managerin beim HTGF, ergänzt: 
    „AILOS hat das Potenzial, ein neuer europäischer Tech-Champion zu werden – trotz der Herausforderung, als Komponentenanbieter in eine etablierte Wertschöpfungskette einzutreten. Die Hardware-Innovation ermöglicht eine einzigartige Kombination mechanischer Parameter und adressiert zentrale Herausforderungen für Roboterhersteller in den Zukunftsmärkten kollaborativer und humanoider Robotik. Wir investieren in starke IP sowie ein diverses, ambitioniertes Team mit klarer technologischer Vision.“ 


    Über AILOS Robotics 
    AILOS Robotics entwickelt die nächste Generation robotischer Antriebe durch sein patentiertes R2poweR-Getriebe – eine Kombination aus quasi-direkter Dynamik und branchenführender Drehmomentdichte. Entstanden aus dem VUB-Forschungszentrum BruBotics und unterstützt durch europäische Innovationsprogramme, liefert AILOS die Schlüsselkomponente für sichere, leichte, nachhaltige und erschwingliche Roboter. 

    Website: www.ailos-robotics.com  
    Pressekontakt: pablo@ailos-robotics.com  

    Dieses Vorhaben profitiert von der Unterstützung der Europäischen Union im Rahmen des InvestEU-Fonds. 

    Über QBIC 
    QBIC ist ein sektoragnostischer Venture-Capital-Fonds für Seed- und Early-Stage-Investitionen mit dem Fokus, technologische Durchbrüche in nachhaltige Geschäftslösungen zu überführen. Ziel des Fonds ist es, junge innovative Unternehmen zu unterstützen, die Forschungsergebnisse der QBIC-Wissenspartner erfolgreich kommerzialisieren. QBIC beteiligt sich in der Regel an der ersten externen Finanzierungsrunde eines Unternehmens und begleitet dieses auch in den weiteren Wachstumsphasen aktiv als Investor. Über drei Fonds hinweg verwaltet QBIC ein Vermögen von rund 200 Mio. €. Weitere Informationen unter www.qbic.be

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds  
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der  HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der  Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er  rund  800 Startups finanziert und  200  erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.  

    Zu den  Fondsinvestoren  der Public-Private-Partnership zählen das  Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen  und Family Offices.  Weitere Informationen unter  HTGF.de  oder auf  LinkedIn. 

    Über finance&invest.brussels 
    finance&invest.brussels ist eine öffentlich-private Beteiligungsgesellschaft der Region Brüssel-Hauptstadt, die die Gründung und das Wachstum von Unternehmen in der Hauptstadtregion unterstützt. Sie greift zu strategischen Zeitpunkten in der Unternehmensentwicklung ein, indem sie die Finanzierungskette für Kleinstunternehmen, Selbständige, Spin-offs, Start-ups, Scale-ups und KMU durch Darlehen, Beteiligungen und Garantien ergänzt. Die Aktionärsstruktur vereint die Region Brüssel-Hauptstadt, führende Finanzinstitute und große Brüsseler Unternehmen und verbindet so eine starke öffentliche Verankerung mit solider privater Unterstützung. Ziel ist es, die Brüsseler Wirtschaft zu stärken, Beschäftigung zu fördern und den Übergang zu nachhaltigeren und inklusiveren Wirtschaftsmodellen zu unterstützen. 

    Über die Vrije Universiteit Brussel (VUB) 
    Die Vrije Universiteit Brussel (VUB) ist eine international ausgerichtete Universität im Herzen Europas. Mit exzellenter Forschung und Lehre in einem persönlich geprägten Umfeld leistet die VUB einen aktiven Beitrag zu einer besseren Gesellschaft. Die Universität versteht ihre wissenschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung als zentrale Aufgabe und handelt dabei konsequent nach den Prinzipien der freien Forschung. 

    Mit der Plattform „De Wereld Heeft Je Nodig – The World Needs You“ bündelt die VUB Ideen, Initiativen und Projekte rund um sechs zentrale Werte: People, Peace, Prosperity, Planet, Partnership und Poincaré. Letzterer verweist auf den französischen Philosophen Henri Poincaré, der das Leitmotiv der Universität prägte: Denken soll sich nichts anderem als den Fakten selbst unterwerfen. Als „urban engaged university“ ist die VUB stark in Brüssel und Europa verankert. 
    Weitere Informationen unter www.vub.be/dewereldheeftjenodig

  • Marble Imaging erhält 5,3 Mio. Euro in überzeichneter Seed-Runde und treibt Europas Zugang zu hochauflösenden Erdbeobachtungs-daten voran 

    Marble Imaging erhält 5,3 Mio. Euro in überzeichneter Seed-Runde und treibt Europas Zugang zu hochauflösenden Erdbeobachtungs-daten voran 

    Marble Imaging erhält 5,3 Mio. Euro in überzeichneter Seed-Runde und treibt Europas Zugang zu hochauflösenden Erdbeobachtungs-daten voran 

    Das Management-Team von Marble Imaging: Robert Hook, Dr. Raul Scarlat, Dr. Gopika Suresh und Alexander Epp (Foto: Marble Imaging)
    • Angeführt vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) hat Marble seine überzeichnete Seed-Finanzierungsrunde über 5,3 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. 
    • Die Finanzierung ermöglicht den Ausbau der operativen Strukturen und treibt die Produkt- und Technologieentwicklung für die geplante Satellitenkonstellation voran. Der erste Marble-Satellit soll 2026 starten. 
    • Damit erreicht das im August 2023 gegründete Unternehmen einen weiteren Meilenstein – nach mehr als 10 Millionen Euro an non-dilutive Funding und dem ersten Ankervertrag mit der ESA im Wert von 3 Millionen Euro. 

    „Marble Imaging schließt eine entscheidende Lücke Europas im Bereich der sehr hochauflösenden Erdbeobachtung, und ich sehe kein anderes Unternehmen, das dies schneller angeht als Marble. Der Bedarf an unabhängigen, schnell verfügbaren, sehr hochauflösenden optischen Daten wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Ich freue mich, die Gründer dabei zu unterstützen, einen europäischen Tech-Champion für den globalen Markt aufzubauen“, sagt Koen Geurts, Senior Investment Manager beim HTGF

    Der HTGF gehört zu den führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa. Zu den Fondsinvestoren zählen zahlreiche Unternehmen und Family Offices sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und die KfW Capital. 

    Marble hat zudem eine starke Gruppe weiterer Investoren gewonnen, die die Mission teilt. Dazu gehören BAB Beteiligungs- und Managementgesellschaft Bremen, Lightfield Equity, Oslo Venture Company, nwk | nwu Beteiligungsgesellschaften der Sparkasse Bremen, Sentris Capital, Auxxo Female Catalyst Fund und SpaceFounders. 

    Die Investition ermöglicht Marble, das Entwicklungsteam deutlich auszubauen und die Fertigstellung seiner Intelligence-, Maritime- und Befahrbarkeits-Tools voranzutreiben – Lösungen, die bereits erste Kunden bedienen und nun für den breiten kommerziellen Rollout vorbereitet werden. Zudem unterstützt die Investition den Aufbau der End-to-End-Datenverarbeitungskette sowie des Kundenportals, um eine nahtlose Nutzererfahrung sicherzustellen. 

    Die Finanzierung versetzt Marble in die Lage, die schnell wachsende Pipeline an Datenkunden zu bedienen und zum Start des ersten Satelliten vollständig kommerziell einsatzbereit zu sein. Darüber hinaus wird sie den Ausbau der operativen Expertise und die Einrichtung eines dedizierten Operationszentrums für die geplante Satellitenkonstellation ermöglichen. 

    „Wir freuen uns sehr, ein starkes europäisches Investorenkonsortium an Bord zu haben, das das Wachstum unserer Dual-Use-Erdbeobachtungslösungen vorantreibt“, sagt Robert Hook, CEO und Mitgründer von Marble. „Mit dieser Finanzierungsrunde können wir unsere Fähigkeiten deutlich ausbauen, um der rasant steigenden Nachfrage gerecht zu werden.“ 

    Der erste Marble-Satellit, der sehr hochauflösende multispektrale Daten liefern wird, soll im vierten Quartal 2026 starten. Bis Ende 2028 plant Marble Imaging, die eigene Konstellation schrittweise auf bis zu 20 Satelliten auszubauen. 

    Rendering des MarbleSat1 „Morgana“ vom Marble-Partner Reflex Aerospace 

    Die Nachfrage nach starken und innovativen souveränen Lösungen aus Europa zieht sich inzwischen durch nahezu alle großen Institutionen. Besonders deutlich wird dies in den Bereichen Sicherheit und Climate Tech, wo der Bedarf an schnell verfügbaren, sehr hochauflösenden Erdbeobachtungsdaten und fortschrittlichen KI-gestützten Analysen immer größer wird. 

    Marble Imagings Tool zur Erkennung und Überwachung von Aktivitäten, hier eingesetzt zur Schiffsdetektion in einem Sentinel-2-Bild 

    Das Unternehmen, angeführt von den Mitgründern Robert Hook, Dr. Gopika Suresh und Alexander Epp, hat mit dem erfolgreichen Abschluss der Finanzierungsrunde einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht. Marble konnte dabei nicht nur namhafte Business Angels und institutionelle Investoren gewinnen, sondern auch großes Interesse führender Venture-Capital-Gesellschaften wecken. 

    Bereits zuvor hatte das Team für Aufmerksamkeit gesorgt, indem es mehr als 10 Millionen Euro an non-dilutive Funding für die Entwicklung und den Start des ersten Satelliten sicherte – unter anderem durch den DLR Kleinsatelliten Nutzlastwettbewerb und ESA InCubed. Zudem unterstrich das Marble die starke Nachfrage nach hochwertigen europäischen Daten und Analysen mit seinem ersten Ankervertrag im Wert von 3 Millionen Euro im Rahmen des ESA-Programms „Copernicus Contributing Missions“. 

    Da die Runde überzeichnet war, konnten nicht alle Investoren teilnehmen. Um den Ausbau der Konstellation zu beschleunigen, bereitet Marble nun eine Series-A-Finanzierung vor – eine neue Gelegenheit, Teil der wachsenden Erfolgsgeschichte des Unternehmens zu werden. 


    Über Marble Imaging 
    Marble Imaging ist ein Erdbeobachtungsunternehmen aus Bremen, das im August 2023 gegründet wurde und eine Konstellation von sehr hochauflösenden Satelliten betreiben wird. Mit etwa 20 Satelliten bis Ende 2028 sollen diese bis zu stündlich EO-Daten und Analysen zeitnah und in hoher Qualität bereitstellen. Besonders in den Bereichen Sicherheit, Krisen- und Katastrophen-management, Klimaschutz, Infrastruktur und Mobilität gewinnen diese Informationen zunehmend an Bedeutung. Marble bietet bereits jetzt KI-gestützte Objekterkennung, Gelände- und Befahrbarkeitsbewertungen sowie Analysen im Bereich Küstenschutz an. 

    Pressekontakt
    Alexander Epp
    alex@marble-imaging.de 

    Weitere Informationen: https://www.marble-imaging.de 

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 

    Weitere Informationen: HTGF.de oder auf LinkedIn

    Über BAB Beteiligungs- und Managementgesellschaft Bremen mbH (BBM) 
    Zur Förderung der Innovationskraft der bremischen Wirtschaft hat die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation den „EFRE Beteiligungsfond Bremen II“ eingerichtet und die BAB Beteiligungs-und Managementgesellschaft Bremen mbH (BBM) mit der Verwaltung beauftragt. Die Förderung wird in Form von offenen Beteiligungen sowie ergänzenden Nachrangdarlehen gewährt. In diesen sind bis zu 40% Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE-Mittel) enthalten. Die BBM ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB). BAB – Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven – ihrerseits unterstützt das Land Bremen in der Landesentwicklungs-, Struktur- und Wirtschaftspolitik und begleitet Unternehmen in allen Phasen der Entwicklung. In Partnerschaft mit den örtlichen Banken und Sparkassen hat die BAB alle wirtschaftlichen Aktivitäten im Fokus, die im Interesse des Bundeslandes Bremen liegen. 

    Weitere Informationen: www.bab-bremen.de 

    Über Lightfield Equity GmbH & Co. KG 
    Lightfield Equity GmbH & Co. KG ist ein unternehmerisch geführtes Family Office, das sein eigenes Kapital in innovative Startups investiert. Lightfield unterstützt ambitionierte Gründerinnen und Gründer mit Kapital und aktiver Begleitung, um starke Technologien und Geschäftsmodelle in widerstandsfähige, skalierbare Unternehmen zu verwandeln. Mit einem klaren, disziplinierten Investmentansatz und einem langfristigen Blick legt Lightfield den Fokus auf echte Wertschöpfung. 

    Über Oslo Venture Company 
    Oslo Venture Company arbeitet mit ambitionierten Gründern zusammen, um Start-ups in der Frühphase aufzubauen und zu unterstützen, wobei praktische strategische Unterstützung mit Zugang zu Kapital kombiniert wird. Wir sind im Herzen Unternehmer, und unser Team bringt Erfahrung in den Bereichen Strategie, Design und Technologie mit, um Gründern vom ersten Tag an zu helfen, den Wert ihres Unternehmens zu steigern. Durch unser kuratiertes Netzwerk von Angel-Investoren ermöglichen wir auch Investitionen in vielversprechende Start-ups, was unser Engagement für die Unterstützung von Teams und Technologien widerspiegelt, die Branchen vorantreiben. 

    Für mehr Informationen: https://osloventurecompany.com 

    Über nwk | nwu Beteiligungsgesellschaften der Sparkasse Bremen 
    nwk | nwu sind zwei Beteiligungsgesellschaften, die zu 100% zur Sparkasse Bremen Gruppe gehören. Ohne Branchenschwerpunkt seit 25 Jahren gehen wir Minderheitsbeteiligungen im Norddeutschenraum aber auch bundesweit ein. Derzeit besteht das Portfolio der nwk | nwu aus 26 Beteiligungsunternehmen. Ohne strategische Interessen vergeben wir echtes Eigenkapital ohne zeitliche Befristung als auch mezzanines Kapital oder eine Mischform an mittelständische Kunden. 

    Für mehr Informationen: https://www.nwk-nwu.de/ 

    Über Sentris Capital 
    Sentris Capital ist eine Investmentgesellschaft, die sich auf single- und dual-use-Technologien in den Bereichen Resilienz, Verteidigung und Luft- und Raumfahrt konzentriert. Mit einem gemeinsamen Portfolio von mehr als 20 Investitionen suchen und bewerten wir aktiv VC- und PE-Möglichkeiten in diesen Sektoren auf paneuropäischer Ebene. 

    Für mehr Informationen: https://www.sentriscapital.com/ 

    Über Auxxo Female Catalyst Fund 
    Der Auxxo Female Catalyst Fund ist Deutschlands erster Gender-Lens Venture Capital Fonds. Auxxo wurde mit dem Ziel gegründet, ein Portfolio der stärksten Gründerinnen Europas aufzubauen und damit die Geschlechterparität in der Venture-Capital- und Start-up-Szene zu beschleunigen. Als Co-Investmentfonds konzentriert sich Auxxo auf europäische Unternehmen in der Pre-Seed- und Seed-Phase mit mindestens einer Gründerin und verwaltet ein Vermögen von 45 Millionen Euro mit bislang 35 Investments. Neben der Förderung von Diversität unterstützt Auxxo seine Portfoliounternehmen durch ein starkes Netzwerk, Sichtbarkeit, Zugang zu Folgeinvestor:innen und einen besonderen Fokus auf die Gesundheit und Resilienz von Gründer:innen. Dabei verbindet Auxxo Alpha und Impact, um heute in die Marktführer*innen von morgen zu investieren. 

    Für mehr Informationen: https://auxxo.de/ 

    Über SpaceFounders 
    SpaceFounders ist ein Accelerator – eine Partnerschaft zwischen der französischen Weltraumagentur (CNES), der italienischen Weltraumagentur (ASI) und der Universität der Bundeswehr München. SpaceFounders ist auch eine Plattform, um Pioniere aus dem privaten und öffentlichen Sektor zusammenzubringen, die die Zukunft der Raumfahrt gestalten. Als Investitionsvehikel ist SpaceFounders der Venture-Arm der französischen Weltraumagentur (CNES). 

    Für mehr Informationen: https://spacefounders.eu/ 

  • „Eine neue Option für schwer behandelbare Krebsarten schaffen“ – Interview mit Dominik Schumacher, CEO und Co-Founder von Tubulis 

    „Eine neue Option für schwer behandelbare Krebsarten schaffen“ – Interview mit Dominik Schumacher, CEO und Co-Founder von Tubulis 

    „Eine neue Option für schwer behandelbare Krebsarten schaffen“ – Interview mit Dominik Schumacher, CEO und Co-Founder von Tubulis 

    Tubulis hat mit seiner jüngsten Series-C-Finanzierung und den ersten klinischen Daten zu einem neuartigen Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) gegen Eierstockkrebs gleich zwei entscheidende Meilensteine erreicht. Im Gespräch erklärt CEO und Co-Founder Dominik Schumacher, wie das Unternehmen die Grenzen bisheriger ADC-Ansätze überwindet, warum strategische Partnerschaften wichtig sind und welche Vision Tubulis für die Zukunft der Krebsbehandlung verfolgt. 

    Dominik Schumacher, CEO und Co-Founder von Tubulis (Bild: Tubulis)

    Herzlichen Glückwunsch zur Series C-Finanzierung! Was war der Schlüssel zum Erfolg in diesem Prozess, und wie wollt ihr die neuen Mittel einsetzen? 

    Natürlich haben die starken präklinischen Daten sowie die ersten positiven klinischen Ergebnisse eine starke Basis gebildet, die unseren differenzierten ADC-Ansatz validieren und dessen breites Potenzial in verschiedenen Krebserkrankungs-Settings unterstreichen.  

    Mit der Finanzierung werden wir die weitere klinische Entwicklung unsers Hauptkandidaten TUB-040 beschleunigen und auch unsere restliche firmeneigene Pipeline weiter ausbauen, Hierzu gehört neben TUB-040 auch unser zweiter klinischer Kandidat TUB-030 sowie mehrere präklinische Programme. Zudem werden wir auch weitere Innovationen in allen Bereichen der ADC-Entwicklung auf der Grundlage unserer firmeneigenen Plattformtechnologien vorantreiben. Unser übergeordnetes Ziel ist es, ADCs in neuartige Therapie-Anwendungen zu integrieren und sie zu einer Standardbehandlung im Bereich Onkologie zu machen, auch in frühen Behandlungslinien. 

    Die Finanzierung war nur ein wichtiger Meilenstein im Oktober: Tubulis hat auch erste klinische Daten veröffentlicht, die eine vielversprechende Wirksamkeit und gute Verträglichkeit bei Patientinnen mit Eierstockkrebs zeigen. Was bedeuten diese Ergebnisse für dich und das Team – und wie ordnest du diesen Erfolg ein? 

    Die Daten validieren unseren Ansatz und sind der erste klinische Beleg, dass wir mit unserer neuartigen Technologie bisherige Toxizitäts-bedingte Limitierungen für ADCs überwinden können. Besonders das breite therapeutische Fenster und das gute Nebenwirkungsprofil sollten Ärztinnen und Ärzten eine Flexibilität in der langfristigen Behandlung ermöglichen, die momentan so nicht gegeben ist. Insgesamt zeigen diese ersten Ergebnisse, dass wir auf dem richtigen Weg sind und hiermit Patientinnen mit dieser schwer behandelbaren Krebsart möglicherweise eine neue Behandlungsoption bieten könnten.  

    Kannst du in wenigen Sätzen erklären, was eure Technologie besonders macht – und warum sie für Patientinnen und Patienten einen echten Unterschied bedeuten könnte? 

    Bei unserer firmeneigenen Tubutecan-Technologie kombinieren wir unser einzigartiges P5-Konjugationssystem mit einem sehr potenten zytotoxischen Wirkstoff (einem sog. Exatecan) Hierdurch können wir stabile, hochgradig zielgerichtete ADCs entwickeln, die für die Abgabe der Chemotherapie Exatecan an die Krebszellen optimiert sind und gleichzeitig eine unspezifische systemische Toxizität minimieren. Die hieraus resultierenden ADC-Kandidaten sollen die wesentlichen Einschränkungen von ADCs der früheren Generationen überwinden, wie z. B. unspezifische systemische Toxizität oder ein enges therapeutisches Fenster. Zudem können wir durch die einzigartige Chemie neuartige Antikörper-Wirkstoff-Kombinationen generieren und so potenziell neue therapeutische Möglichkeiten bereitstellen. 

    Wie ist es euch im aktuell schwierigen Marktumfeld gelungen, Investoren zu überzeugen – und welche Rolle spielt dabei ein Frühphaseninvestor wie der HTGF? 

    Frühphaseninvestoren sind auf jeden Fall sehr wichtig und in Deutschland gibt es hier zum Glück ein starkes Ökosystem, insbesondere für junge Ausgründungen auf ihren ersten Schritten. Zudem haben wir schon frühzeitig angefangen, laufend mit (potenziellen) Investoren zu sprechen und im Feld sichtbar zu sein. Natürlich haben auch unsere starken Daten dazu beigetragen, Investoren zu überzeugen. Wichtig ist aber auch, dass man sich frühzeitig strategisch gut aufstellt und einen klar differenzierten Businessplan auf die Beine stellt.  

    ADC-Therapien sind ein stark wachsendes Feld. Wie wichtig sind Kooperationen mit anderen Unternehmen oder Forschungspartnern für euren Erfolg? 

    Wir glauben, dass Synergien dazu beitragen können, innovative Ideen schneller zu den Patienten zu bringen. Daher haben wir neben unserer unternehmenseigenen Pipeline auch verpartnerte Programme, unter anderem mit Gilead und BMS, von denen eines auch bereits in die klinische Phase fortgeschritten ist. Wir werden daher auch weiterhin die Möglichkeit zusätzlicher strategischer Partnerschaften evaluieren, um den Einsatzbereich und Wirkungsumfang unserer Technologieplattformen zu maximieren.  

    Ihr habt Tubulis aus der akademischen Forschung heraus gegründet und zu einem klinischen Unternehmen aufgebaut. Wie schafft ihr es, euer Team auf diesem anspruchsvollen Weg zu motivieren und eine gemeinsame Vision zu leben? 

    Ein gutes Team ist für den Erfolg essenziell. Ich bin jeden Tag aufs Neue begeistert, mit so einem engagierten, exzellenten und starken Team zu arbeiten. Wir sind sehr stolz auf unsere herausragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne die der Weg bis hierher nicht möglich gewesen wäre. Uns vereint das gemeinsame Ziel, mit unseren differenzierten ADC-Ansätzen einen wirklichen Mehrwert für Patientinnen und Patienten zu schaffen. Das ist eine große treibende Kraft für uns alle. Dass wir in unseren ersten klinischen Ergebnissen sehen, dass wir hier auf einem guten Weg sind, gibt uns natürlich extra Motivation für die nächsten Schritte. 

    Welche Fähigkeiten braucht man als Wissenschaftler, um erfolgreich Unternehmer zu werden – und was hast du persönlich auf dieser Reise gelernt? 

    Durchhaltevermögen sowie vor allem die Fähigkeit, sich von Misserfolgen nicht entmutigen zu lassen, sondern diese als Chance ansehen, aus ihnen zu lernen und es das nächste Mal besser zu machen. Man sollte sich selbst immer hinterfragen und bereit sein, sich zu verändern und Verantwortung abzugeben – am Ende muss man genauso schnell wachsen und sich verändern wie das Unternehmen selbst. Zudem ist es wichtig, sich von Anfang Gedanken über die langfristige Strategie und übergreifenden Ziele zu machen.  

    Welche Rahmenbedingungen hierzulande haben euch geholfen – und wo siehst du noch Verbesserungspotenzial für junge Biotech-Unternehmen? 

    Insbesondere die sehr frühe Förderung in der Ausgründungsphase ist in Deutschland sehr gut, hier haben uns beispielsweise Institutionen wie das UnternehmerTUM sowie Auszeichnungen wie der m4 Award und der Leibniz-Gründungspreis sehr unterstützt. Auch Frühphasenfonds wie der HTGF waren essenziell für unsere Entwicklung, insbesondere in den ersten Jahren. Bis zum Erreichen der ersten größeren Validierungs-Meilensteine sehen wir in Deutschland allerding noch eine gewisse Finanzierungslücke. Zudem denke ich, dass eine frühe Förderung des Entrepreneurship-Denkens bereits in der Uni oder sogar schon in der Schule eine gute Sache wäre.  

    Wenn du fünf Jahre in die Zukunft blickst: Wo siehst du Tubulis – und was wünschst du dir, was bis dahin erreicht ist? 

    Unsere Ziele sind zum einen der erfolgreiche Abschluss der beiden Phase-1/2-Studien mit unseren Hauptkandidaten TUB-030 und TUB-040 mit einem soliden klinischen Wirksamkeitsnachweis. Zum anderen wollen wir unsere Pipeline erweitern, indem wir unsere zusätzlichen ADC-Programme in die klinische Phase vorantreiben. Weiterhin möchten wir unsere globale Präsenz und operative Flexibilität durch den fortlaufenden Ausbau unserer Unternehmensinfrastruktur stärken. Hierbei spielen unsere neu gegründeten Tochtergesellschaften in den USA (Cambridge, Massachusetts) und der Schweiz (Lausanne) eine wichtige Rolle. Generell möchten wir uns fest als globaler Innovationsführer im Bereich ADC-Therapien etablieren. Hierfür werden wir weiterhin kontinuierlich unser Portfolio an unternehmenseigenen Zielstrukturen, Payloads und Konjugationstechnologien ausbauen. Unser langfristiges Ziel ist klar: Wir möchten Krebspatientinnen und -patienten neue Behandlungsoptionen mit echtem Mehrwert liefern. 

    Vielen Dank für deine Zeit und deine Erkenntnisse! 

  • Netzwerk zum Mittagessen: die VC Lunches des HTGF-Investment Team 

    Netzwerk zum Mittagessen: die VC Lunches des HTGF-Investment Team 

    Was 2021 in Hamburg begann, ist heute eine feste Größe im deutschen Venture-Capital-Ökosystem: die VC Lunches. Die Idee war simpel: Investor:innen von VCs, CVCs, Family Offices und aktiven Business Angels in entspannter Atmosphäre zusammenbringen – ohne Agenda. Networking pur, aber mit einem klaren Ziel: Austausch in Städten jenseits der großen Hubs Berlin und München. Die Themen reichen vom Deal Flow, über Investment-Trends bis zu privaten Themen. 

    Johannes Dierkes, Senior Investment Manager beim HTGF

    Der erste VC Lunch fand am 9. Juli 2021 im „Café Paris“ nahe dem Hamburger Rathaus statt – unter Corona-Auflagen und mit gerade einmal 14 Teilnehmenden – Initiator und Organisator in Hamburg ist Johannes Weber, heute Principal beim HTGF. Heute treffen sich in Hamburg rund 35 Investorinnen und Investoren regelmäßig, unterstützt von Partnern wie DTCP und T. Capital. 

    Im nächsten Jahr setzten Maurice Kügler und Johannes Dierkes das Format im Rheinland auf: als Selbstzahler-Event in einem Kölner Brauhaus. Inzwischen ist der alle drei Monate stattfindende VC Lunch Cologne DAS etablierte Branchentreffen für InvestorInnen im Rheinland und mit regelmäßig bis zu 100 Teilnehmenden der größte der VC Lunches, die vom HTGF-Investment Team organisiert werden. Dank Sponsoren wie Gateway Uni Köln oder KölnBusiness war es möglich, statt in Restaurants auf größerer Fläche und mit Stehtischen eine entspannte Atmosphäre für den unkomplizierten Austausch zu schaffen. 

    Auch Münster und Mitteldeutschland haben eigene Ausgaben. In Münster organisieren Christian Arndt und Ann-Christin Kortenbrede (Gründerfonds Ruhr, davor eCapital) seit 2023 Lunches mit rund 20 Gästen. Martin Möllmann vom Berliner Team bringt seit 2023 Investoren und Investorinnen aus Mitteldeutschland zusammen, bisher in Leipzig, Erfurt und Halle – feste Partner sind Spinlab, Occident und SI Ventures, je nach Ort kommen lokake Partner wie bm-t oder das Investforum Halle dazu. „Mit unserem VC Lunch in Mitteldeutschland bringen wir die wachsende Szene in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammen und schaffen einen aktiven Austausch zwischen den verschiedenen Investorengruppen.“, sagt Martin. „Einfach eine tolle Plattform für die Teilnehmer.“ 

    Die VC Lunches sind mehr als ein Mittagessen. Sie sind eine Plattform für Dealflow. Sie stärken regionale Ökosysteme und schaffen Verbindungen, die sonst nicht entstehen würden. Was als kleine Runde in Hamburg begann, ist heute eine wachsende Community in mehreren Regionen – und ein Beweis dafür, dass Netzwerk nicht nur in den großen Hubs lebt. Auf LinkedIn sind die Teilnehmer:innen immer voll des Lobes für die Veranstaltungen, die sich zu einer festen Plattform für den Austausch entwickelt haben. 

    Ihr habt Interesse, beim nächsten Mal dabei zu sein? Kontaktiert Johannes Weber, Maurice Kügler, Johannes Dierkes, Christian Arndt, oder Martin Möllmann auf LinkedIn, um euch eine Einladung zu sichern. 

  • HTGF-Portfoliounternehmen FMC erhält 100 Mio. Euro, um neue Standards bei Speicherchips zu setzen 

    HTGF-Portfoliounternehmen FMC erhält 100 Mio. Euro, um neue Standards bei Speicherchips zu setzen 

    HTGF-Portfoliounternehmen FMC erhält 100 Mio. Euro, um neue Standards bei Speicherchips zu setzen 

    Der Halbleiter-Pionier FMC hat eine der größten Finanzierungsrunden im europäischen Halbleitersektor abgeschlossen: Insgesamt rund 100 Mio. Euro fließen in die Kommerzialisierung seiner hochinnovativen Speicherchiptechnologie. Die überzeichnete Series-C-Runde umfasst 77 Mio. Euro Eigenkapital, angeführt von HV Capital und dem DeepTech & Climate Fonds (DTCF), sowie 23 Mio. Euro an öffentlichen Fördermitteln.  

    Der HTGF erkannte das Potenzial von FMC sehr früh und stieg 2017 als erster institutioneller Investor in der Seed-Phase ein und verstärkte sein Commitment bereits 2018 in der Series A-Runde – mit dem damals größten Einzelticket des Fonds. Seitdem hat der HTGF das Unternehmen eng begleitet. FMC zeigt, wie Deep-Tech-Innovationen aus Deutschland internationale Märkte erreichen und Europas technologische Souveränität stärken können. 

    Mit dem frischen Kapital wird FMC die Kommerzialisierung seiner DRAM+ und 3D-CACHE+ Speicherchips beschleunigen und seine Aktivitäten weltweit verstärken. KI-Rechenzentren werden künftig enorme Mengen an Energie verbrauchen – FMCs Chips können diesen Verbrauch deutlich senken, indem sie den Transfer optimieren und die Compute-Effizienz steigern. Die Systemeffizienz und Verarbeitungsgeschwindigkeit für energieintensive KI-Anwendungen könnten sich um mehr als 100 % verbessern. FMCs Speicherchips haben damit das Potential neuer Industriestandard im 100+ Mrd. Euro Speicherchip-Markt zu werden. 

    Speicher-Chips sind eine strategische Schlüsseltechnologie, die derzeit ausschließlich von Südkorea, USA und Taiwan dominiert wird – während China massiv aufholt. Europa hat in diesem kritischen Halbleiter-Segment bislang kein nennenswertes Angebot. Mit FMC entsteht nun im Silicon Saxony ein Player mit der Ambition, aus Europa heraus diese strategische Lücke zu schließen. 

    Team FMC Dresden (Bild: FMC)

    Thomas Rückes, CEO von FMC: „Wir entwickeln die nächste Generation von Speicherchips und Systemlösungen, die wesentlich nachhaltiger, schneller, energieeffizienter und günstiger sind als der heutige Industriestandard. Speicherchips sind der größte Flaschenhals im KI-Stack. FMCs DRAM+ und 3D-CACHE+ Technologie adressiert genau dieses Problem: Schneller und energieeffizienter als etablierte Produkte. Dass wir für unsere Ambition eine Eigenkapital-Finanzierung in dieser Größenordnung sichern konnten, unterstreicht die Bedeutung unserer Technologie.“ 

    Yann Fiebig, Partner beim HTGF: „Wir freuen uns, dass FMC mit dieser Finanzierungsrunde die Mittel gesichert hat, um seine hochinnovative Speicherchiptechnologie weltweit auf den Markt zu bringen. Als Seed-Investor haben wir das Unternehmen seit 2017 eng begleitet. FMC zeigt, wie aus deutscher Forschung ein globaler Tech-Champion entstehen kann – ein wegweisendes Beispiel für Deep-Tech-Innovationen, die die technologische Souveränität Deutschlands und Europas stärken.“ 

    Romy Schnelle, Geschäftsführerin des HTGF: „Unsere Mission ist klar: Zukunftsindustrien früh erkennen, die besten Technologien finanzieren und Wertschöpfung für Deutschland und Europa sichern. FMC ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Deep-Tech-Innovationen aus Deutschland globale Märkte erreichen können. Speicherchips sind eine Schlüsseltechnologie für die KI-Ära – ihre Entwicklung in Europa ist entscheidend, um technologische Souveränität zu sichern. Dafür braucht es starke Netzwerke, global gedachte Kooperationen und die Mobilisierung von privatem Kapital durch den Hebel von öffentlichem Kapital.“ 


    Über FMC 
    FMC ist ein führendes Halbleiter- und Speicherchipunternehmen aus Dresden, das 2016 gegründet wurde, um eine revolutionäre Technologie für Speicherchips zu entwickeln. Auf der Grundlage des Dünnschichtmaterials Hafniumoxid hat das Unternehmen mit dem DRAM+ Chip eine neue Klasse von Speicherzellen erschaffen, die nachhaltiger, schneller und günstiger ist. Mit ihrem äußerst geringen Stromverbrauch reduziert die Technologie den Energiebedarf von KI-Rechenzentren signifikant und legt damit den Grundstein für ihren Hochlauf in Europa. FMC ist heute eine Fabless Company, d. h. FMC entwickelt, designet und vermarktet seine eigenen Produkte und lässt diese von Auftragsherstellern (Chip Foundries) produzieren. Hinter FMC stehen u. a. HV Capital, der DeepTech & Climate Fonds (DTCF), Vsquared Ventures, eCAPITAL, Bosch Ventures, Air Liquide Venture Capital, M Ventures (Merck), Verve Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF), das koreanische Speicherchipunternehmen SK hynix, der Halbleiterindustriemaschinen-Hersteller TEL und weitere internationale Investoren. Geführt wird das Unternehmen von CEO Thomas Rückes. Mehr Informationen finden Sie auf ferroelectric-memory.com. 

    Pressekontakt FMC  
    Torben Gosau, Kekst CNC  
    torben.gosau@kekstcnc.com  

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds  
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen.  
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.  
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.  

    Medienkontakt  
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH  
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager   
    in  
    t.jacob@htgf.de    

  • dotega Pre-Seed-Finanzierung

    dotega Pre-Seed-Finanzierung

    dotega erhält Millionenfinanzierung für den Ausbau seiner PropTech-Plattform für WEG-Selbstverwaltung

    Das Stuttgarter PropTech Startup dotega sammelt 1,3 Mio. € frisches Kapital ein: Gemeinsam mit dem HTGF, einem der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europas, und erfahrenen PropTech-Investoren, darunter auch die casavi Gründer, treibt das Stuttgarter Startup die digitale Transformation der Selbstverwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) in Deutschland weiter voran.

    Mit der abgeschlossenen Pre-Seed-Finanzierungsrunde erhält dotega gezielten Rückenwind für den weiteren Ausbau seiner PropTech-Plattform für die smarte Selbstverwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften.

    „Diese Finanzierung ist für uns ein starkes Signal – sie bestätigt einmal mehr, dass wir ein reales Marktproblem lösen und dafür das Vertrauen führender Investoren gewinnen konnten“, sagt Niklas Mocker, Co-Founder und Geschäftsführer von dotega. „Mit der Unterstützung des HTGF und erfahrener PropTech-Investoren können wir unser Wachstum gezielt beschleunigen, unser Produkt skalieren und die Selbstverwaltung als echte Alternative zur klassischen Hausverwaltung etablieren.“ 

    Gemeinsam mit Co-Founderin Lina Albert treibt Mocker den deutschlandweiten Ausbau sowie die technologische Weiterentwicklung der Plattform konsequent voran – stets mit dem Ziel, Prozesse in der WEG-Verwaltung maximal zu automatisieren und den Verwaltungsaufwand deutlich zu reduzieren. „WEGs sollen Zugang zu erstklassiger Verwaltung erhalten – bei minimalem monatlichem Aufwand“, betont Lina Albert, Co-Founderin von dotega.

    Das dotega-Gründerteam: Niklas Mocker und Lina Albert (Foto: dotega)

    dotega denkt WEG-Verwaltung neu: digital, unabhängig, gesetzeskonform

    Verwalter lehnen ab, Eigentümer verzweifeln – kleine Wohnungseigentümergemeinschaften bleiben auf sich gestellt. Besonders WEGs mit 2 bis 20 Einheiten sind betroffen. dotega schafft, was der Markt verweigert: eine digitale Lösung für Selbstverwaltung mit Rückhalt. Über die intuitive Web-App erhalten Eigentümer Zugang zu allen zentralen Funktionen: von automatisierten Jahresabrechnungen und rechtssicheren Beschlussvorlagen bis hin zu transparenten Wirtschaftsplänen und digitalen Eigentümerversammlungen.

    Im Fokus stehen drei Prinzipien: Rechtssicherheit, Benutzerfreundlichkeit und die Unabhängigkeit von klassischen Hausverwaltungen.

    Rund 10 Millionen Wohn- und Gewerbeeinheiten in Deutschland sind in WEGs organisiert – ein riesiger, bislang digital kaum erschlossener Markt. Genau hier setzt dotega an: als erste skalierbare Plattform für die vollständige und rechtssichere Selbstverwaltung kleiner Eigentümergemeinschaften. 

    Die Lösung übernimmt alle zentralen kaufmännischen und technischen Verwaltungsaufgaben – von der Abrechnung bis zur Versammlung – und erweitert diese um technische Unterstützung bei Sanierung, Werterhalt und energetischen Maßnahmen. 

    Max Bergmann, Investment Manager beim HTGF, kommentiert: „dotega adressiert eine zentrale Herausforderung im Immobiliensektor: Kleine WEGs benötigen dringend effiziente und bezahlbare digitale Lösungen. Wir haben das ambitionierte Team früh kennengelernt und sind überzeugt von der Kombination aus technologischem Ansatz, hoher Umsetzungskraft und tiefem Marktverständnis. Damit kann dotega die Transformation in diesem bislang kaum digitalisierten Feld entscheidend vorantreiben und echten Mehrwert schaffen. Wir freuen uns, das Team als Lead-Investor auf diesem Weg zu begleiten.“


    Über dotega
    dotega ist der erste Anbieter für die vollständig digitalisierte Selbstverwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften. Das PropTech-Unternehmen mit Sitz in Stuttgart ermöglicht WEGs, ihre Verwaltung eigenständig, rechtssicher und effizient zu organisieren – ohne klassischen Verwalter. Mit diesem Ansatz verfolgt dotega das Ziel, insbesondere kleinen und mittelgroßen WEGs bis 20 Einheiten – die heute kaum noch einen professionellen Verwalter finden – den Zugang zu einer transparenten und rechtssicheren Verwaltungslösung zu ermöglichen. Die Plattform gilt als Antwort auf das strukturelle Marktversagen in der Verwalterbranche und bietet eine digitale, zukunftsorientierte Alternative für die klassische Immobilienverwaltung. 
    Weitere Informationen zu dotega und dem Gründerteam finden Sie unter www.dotega.de.

    Medienkontakt
    Niklas Mocker, CEO & Founder
    presse@dotega.de
    https://www.dotega.de/presse/

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. 
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn

  • BTRY Seed-Finanzierung

    BTRY Seed-Finanzierung

    Neue Ära für Batterien: BTRY sichert sich CHF 4,6 Millionen zur Industrialisierung ultradünner Festkörperbatterien

    Das Zürcher Batterie-Startup BTRY hat in einer überzeichneten Seed-Runde CHF 4,6 Millionen aufgenommen. Mit diesen Mitteln wird das Unternehmen die Industrialisierung seiner ultradünnen Festkörperbatterien realisieren. Diese Batterien können extrem schnell geladen werden, weisen eine hohe Temperaturstabilität auf und sind nicht entflammbar. Die Technologie wird als zentral für die nächste Generation der drahtlosen IoT-Sensoren, Wearables und Medizintechnik angesehen – Anwendungen, in denen herkömmliche Batterien an ihre Grenzen stossen.

    Die Finanzierungsrunde wurde von Redstone VC angeführt – einem europäischen Risikokapitalgeber für Deep-Tech-Startups, mit Beteiligung von Bloomhaus Ventures, Linear Capital, Kickfund, Kick Foundation sowie den CustomCells-Gründern Leopold König und Torge Thönnessen als neuen Investoren. Die bestehenden Investoren HTGF (High-Tech Gründerfonds) und die Zürcher Kantonalbank (ZKB) sind ebenfalls an der Runde beteiligt und unterstreichen damit ihr Vertrauen in BTRYs Technologie und Marktpotenzial.

    Das BTRY-Team entwickelt die nächste Generation von Festkörperbatterien – von Schweizer Forschungslabors hin zur globalen Produktion. Bild: BTRY AG

    BTRY wird die neue Finanzierung einsetzen, um die Produktion auf einer industriellen Rolle-zu-Rolle-Fertigungslinie zu skalieren und die Prototypen zu einem marktreifen Produkt weiterzuentwickeln. Der Fokus liegt nun auf dem Aufbau der Produktionsinfrastruktur, der Weiterentwicklung industrieller Prozesse und dem Abschluss von Liefervereinbarungen mit Pilotkunden.

    Diese Finanzierungsrunde bestätigt das starke Vertrauen erfahrener Deep-Tech- und Industrieinvestoren in BTRY. Die enge Zusammenarbeit mit diesem internationalen Konsortium ermöglicht es uns, Spitzenforschung in ein skalierbares Produkt umzusetzen, sagt Dr. Moritz Futscher, CEO und Mitgründer von BTRY.

    Vom Labor zur Serienfertigung: Festkörpertechnologie definiert die Leistung von Lithium-Ionen-Batterien neu

    Die ultradünnen Festkörperbatterien von BTRY kombinieren schnelles Laden, hohe Temperaturbeständigkeit und Sicherheit und übertreffen damit die heutigen Lithium-Ionen-Zellen. Durch die Anwendung von Produktionstechnologien aus der Halbleiterindustrie auf die Batterieherstellung gelingt BTRY ein entscheidender Schritt im globalen Trend hin zu kleineren, sicheren und langlebigen Batterien, die die nächste Generation an smarten Geräten ermöglichen.

    Potenzielle Kunden warten bereits mit Geräten der nächsten Generation auf den Markteintritt. So zum Beispiel aktive Tracking-Labels in der Logistik. Was ihnen fehlt, ist eine kleine, leistungsstarke und sichere Batterie – genau das, was BTRY bietet. Wir glauben, dass das Unternehmen das Potential hat, einen neuen Standard für leistungsstarke Energiespeicher zu setzen, und freuen uns darauf, BTRY auf dem Weg zur Serienfertigung zu begleiten, sagt Mohamed Foulser, Investment Director bei Redstone VC.

    Vergleich zwischen herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus und dem All-Solid-State-Design von BTRY: weniger Schichten, kein flüssiger Elektrolyt und eine ultradünne, stabile Architektur. Bild: BTRY

    Die Batterien von BTRY funktionieren bei Temperaturen von bis zu 150 °C – weit über der Grenze, ab der herkömmliche Batterien bereits versagen oder Feuer fangen. Ab einer Dicke von nur 0,1 mm können sie innerhalb von nur einer Minute vollständig auf- und entladen werden. Dies ermöglicht es, verschiedenste drahtlose Signale direkt und ohne zusätzliche Kondensatoren zu senden.

    „BTRY ist ein perfektes Beispiel für Schweizer Deep-Tech vom Feinsten – forschungsgetrieben, mutig und global relevant. Das Gründungsteam verbindet fundiertes Fachwissen mit unternehmerischem Spirit. Dank der Kombination aus innovativen Materialien und industrieller Skalierbarkeit ist BTRY Vorreiter unter den europäischen Batterieherstellern der nächsten Generation“, sagt Pascal Stürchler, CEO von Bloomhaus Ventures.

    „BTRY hat in nur zwei Jahren den Sprung vom Prototypen zu stabilen Produktionsprozessen und klaren Kundenanwendungen geschafft. Die Kombination aus tiefgehender Materialwissenschaft und Fertigungskompetenz ist außergewöhnlich. Wir sind stolz, dieses herausragende Team schon seit den Anfängen zu begleiten und freuen uns, es auf seinem weiteren Weg zu unterstützen, wenn wissenschaftliche Exzellenz mit echtem industriellen Impact skaliert wird“, ergänzt Timo Bertsch, Investment Manager beim HTGF.

    Der nächste Batterie-Durchbruch: klein, nachhaltig und strategisch relevant

    Im Unterschied zu grossen Energiespeichern für Elektrofahrzeuge und Netzinfrastruktur treibt BTRY die Technologien der Zukunft voran. Smarte Etiketten, Hochtemperatur-Sensoren für die Industrie und kompakte Unterhaltungselektronik. Für diese anspruchsvollen Anwendungen sind Miniaturisierung, Sicherheit und Performance der Stromversorgung von grösster Bedeutung.

    Der Produktionsprozess von BTRY kommt vollständig ohne toxische Lösungsmittel aus und zeichnet sich durch einen geringen Materialverbrauch aus. Damit erfüllt das Produkt auch Nachhaltigkeitsanforderungen für Mensch und Umwelt. Unterstützt von einer internationalen Investorengruppe, welche Deep-Tech-Expertise und Industrialisierungs-Know-how vereint, treibt BTRY die Entwicklung der Batterie der Zukunft voran: Entwickelt in der Schweiz, für Anwendungen auf der ganzen Welt – skalierbar und hochwertig.

    Die flexible Batterie von BTRY ermöglicht verschiedenste Anwendungen in den Bereichen IoT, MedTech und Unterhaltungselektronik. Bild: BTRY AG

    Asien ist seit Jahrzehnten führend in der Batterieherstellung, aber Innovationen wie die von BTRY zeigen, dass Europa mit fortschrittlichen Materialien und Präzisionsprozessen konkurrenzfähig ist. Wir sehen ein grosses Potenzial für die Zusammenarbeit von asiatischem Fertigungs-Know-How und der bahnbrechenden Festkörpertechnologie von BTRY“, sagt Tianyi Zhou, Principal bei Linear Capital.


    Über BTRY
    Die BTRY AG ist ein Deep-Tech Spin-off der Empa und ETH Zürich und stellt ultradünne Festkörperbatterien her. Die Batterien funktionieren bei hohen Temperaturen, sind nicht entflammbar und können ultraschnell geladen und entladen werden. Durch das aussergewöhnlich flexible und dünne Design sind die Batterien für verschiedenste High-Tech-Anwendungen geeignet. Das im Jahr 2023 gegründete Unternehmen ist inzwischen zu einem 12-köpfigen Team herangewachsen, das fundierte Erfahrungen in Materialwissenschaften, industrieller Skalierung und Betriebswissenschaften vereint. Die Mission von BTRY ist es, Anwendungen zu ermöglichen, die bisher an den Grenzen herkömmlicher Batterien gescheitert sind. So zum Beispiel aktive Tracking Labels, Hochtemperatur-Industriesensoren, MedTech-Anwendungen und kompakte Unterhaltungselektronik.

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.

  • Reflex Aerospace sichert Rekord-Series-A-Finanzierung

    Reflex Aerospace sichert Rekord-Series-A-Finanzierung

    Reflex Aerospace sichert Rekord-Series-A-Finanzierung zur Stärkung Europas souveräner Raumfahrtfähigkeiten

    Größte Series-A-Runde im europäischen New-Space-Sektor treibt Entwicklung und Inbetriebnahme neuer Aufklärungs- und Kommunikationssatelliten voran – Ziel: volle operationelle Einsatzfähigkeit bis 2027.

    Reflex Aerospace, ein deutsches New-Space-Unternehmen, das sich auf Hochleistungs-Satellitenplattformen spezialisiert hat, gab heute den erfolgreichen Abschluss seiner Series-A-Finanzierungsrunde bekannt – der bislang größten in der europäischen New-Space-Branche.

    Die EUR 50M Finanzierungsrunde, angeführt von Human Element und unter starker Beteiligung von Alpine Space Ventures, Bayern Kapital, HTGF, Renovatio Financial Investments, sowie weiteren Deutschen und Europäischen Investoren, wird Reflex Aerospace in die Lage versetzen, Satellitenkonstellationen die optische, Radaraufklärung (SAR), Signalaufklärung (SIGINT) und Weltraumlageerfassung (Space Domain Awareness, SDA) ermöglichen noch schneller zu entwickeln, zu bauen und in Betrieb zu nehmen. Ein Teil der Finanzierungsrunde wird der Erweiterung der bestehenden Fertigungskapazitäten in Bayern zugutekommen, um auch Konstellationen aus dem Telekommunikationsbereich bedienen zu können. Reflex Aerospace strebt an, bis 2027 sämtliche Fähigkeiten zur Einsatzreife gebracht und im Orbit demonstriert zu haben.

    „Europa kann es sich nicht leisten, in Fragen weltraumgestützter Aufklärung von externen Akteuren abhängig zu bleiben“, sagte Walter Ballheimer, CEO von Reflex Aerospace. „Wir investieren eigenes Kapital, arbeiten mit den besten Partnern in ihren jeweiligen Fachgebieten zusammen – und wir handeln jetzt, denn es bleibt keine Zeit zu verlieren.“

    Von der NATO über die EU bis hin zur deutschen Bundesregierung unterstreichen aktuelle Ankündigungen auf verschiedenen politischen Ebenen die strategische Notwendigkeit, die die Mission von Reflex Aerospace vorantreibt. Während die EU plant, ihre European Space Shield Initiative im Jahr 2026 zu starten, gab das Bundesministerium der Verteidigung im September bekannt, dass Deutschland bis 2030 rund 35 Milliarden Euro (etwa 41 Milliarden US-Dollar) in weltraumbezogene Verteidigungsprojekte investieren wird. Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte, dass Satellitennetzwerke eine „Achillesferse moderner Gesellschaften“ sind.

    Vor diesem Hintergrund steht Europa vor der dringenden Aufgabe, unabhängigen Zugang zu weltraumgestützter Aufklärung und Satellitenkommunikation sicherzustellen. Die zunehmende globale Instabilität hat die dramatischen Risiken einer Abhängigkeit von externen Anbietern offengelegt. Reflex Aerospace will diese Lücken schließen und durch deutlich verkürzte Entwicklungszeiten widerstandsfähiger High-End Satelliten zur technologischen Souveränität des Kontinents beitragen.

    „Während Europa seine souveränen Verteidigungsfähigkeiten wieder aufbaut, revolutioniert Reflex die Art und Weise, wie Satelliten gebaut werden – durch die Entwicklung nutzlastzentrierter Satellitenbusse, die sich schnell und ohne teure Megafactories herstellen lassen“, sagte Christian Sullivan, Managing Partner von Human Element. „Ihr Ansatz bietet die Flexibilität und Geschwindigkeit, die nötig sind, um der wachsenden Nachfrage nach ISR-Fähigkeiten in Deutschland und in den Partnerländern gerecht zu werden.“

    Für die Entwicklungen greift Reflex auf eine neue Plattform unter dem Namen „Praetora“ zurück. Sie ist speziell für höchste Ansprüche von Missionen an der Grenze der technischen Machbarkeit entwickelt worden. Basierend auf dieser Plattform können neue Satellitentypen deutlich schneller entwickelt und in Betrieb genommen werden. Stabile und resiliente Lieferketten für kritische Plattformkomponenten machen Praetora zur idealen Basis für souveräne Weltraumfähigkeiten. 

    Christian Ziach, Principal beim HTGF, kommentierte: „Reflex adressiert genau die Fähigkeiten, die Europa jetzt braucht – schnell skalierbare, missionskritische Satellitenplattformen. Vor diesem Hintergrund ist die größte Series‑A‑Runde im europäischen New‑Space‑Sektor ein starkes Signal für die Skalierung. Wir sind stolz, Reflex seit der Seed‑Phase zu unterstützen.“

    Walter Ballheimer und Alexander Genzel, Co-Founder von Reflex Aerospace (Bild: Reflex Aerospace)

    Über Reflex Aerospace
    Reflex Aerospace ist ein Hersteller von leistungsfähigen Satellitenplattformen, die schnell auf unterschiedliche Nutzlasten für kommerzielle und militärische Anwendungen – von Aufklärung bis Kommunikation – angepasst werden können. Mit Standorten in Berlin und München setzt Unternehmen modernste Entwicklungsmethoden und Fertigungstechnologien ein, um die Lieferzeiten von Satelliten zu verkürzen und so die Leistungsfähigkeit und Resilienz kritischer Weltrauminfrastruktur nachhaltig zu steigern. Reflex Aerospace setzt sich dafür ein, Europas strategische Autonomie durch Innovation, Agilität und den Aufbau souveräner Fähigkeiten zu stärken.

    Weitere Informationen unter http://www.reflexaerospace.com

  • Interview mit Julian Wiedenhaus zur Plancraft Series B

    Interview mit Julian Wiedenhaus zur Plancraft Series B

    „Aus komplexer Arbeit wird ein einfacher Zuruf“ – Interview mit Julian Wiedenhaus zur Plancraft Series B

    Inmitten von Fachkräftemangel im Bauwesen und steigenden Anforderungen durch die Klimaziele setzt plancraft auf digitale Lösungen, die Handwerksbetriebe effizienter machen und Prozesse neu denken. Wir haben mit Julian Wiedenhaus, CEO von plancraft gesprochen: über KI im Handwerk, europäische Expansion und Skalierung nach der €38M Series B. 

    Julian Wiedenhaus, Mitgründer von plancraft. Einer App/Software und KI-Agenten für Handwerker. Fotografiert in den Büroräumen von plancraft in Hamburg, Deutschland. (Bild: Maria Feck)

    TL;DR: Plancraft nach der Series B – Die 5 wichtigsten Erkenntnisse 

    • Expansion in 5 Länder (NL, IT, ES, PL, DE) mit eigenen Teams. 
    • Niederlande am experimentierfreudigsten – Handwerker/innen haben in Europa überall gleiche Pain Points: zu viel Büroarbeit, fehlende Übersicht. Die Mentalität bezüglich Innovation und dessen Adaption ist jedoch unterschiedlich.  
    • Kultur braucht Active Leadership – Leading by example, feste Rituale und konstante Investments (Events, Workations) lassen #stoked #together #humble als Kultur skalieren 
    • Digitaler Meister spart Bürozeit – KI-Co-Worker wird Angebote, Rechnungen, Telefonie, Zeiterfassung oder Baustellen Dokumentation für ~20.000 Handwerker übernehmen in Zukunft 
    • Vision 2028: Europäischer Standard – Plancraft als Backbone für Bau & Handwerk, digitaler Meister auf jeder Baustelle, messbarer Klima-Impact durch Effizienzgewinne mit KI und höherer Adaption von Technologie durch Generationswechsel 

    Glückwunsch zur Series B! Welche konkreten Meilensteine hat Plancraft 2025 vor und nach der €38M Series B schon erreicht? 

    Danke! Rückblickend drei glasklare Erfolge: der größte Meilenstein war, dass wir die 20.000 Kunden überschritten haben, denen wir jeden Tag im Handwerk Freiraum schaffen. Zusätzlich haben wir plancraft krass skaliert und reifen lassen, entsprechend war für uns auch ein wichtiger Meilenstein erreicht, als unsere Organisation komplett wurde. Wir haben unser Management-Team voll besetzt – inklusive VP-Layer – und ein starkes Go-to-Market-Team mit vier Head-ofs in Sales, Marketing, Customer Success und Revenue Operations aufgebaut. Das war entscheidend, um Plancraft von einem schnell wachsenden Startup in ein skalierbares Unternehmen zu überführen. 

    Parallel haben wir unsere europäische Expansion gestartet: Inzwischen haben wir eigene Mitarbeiter:innen in den Niederlanden, Italien, Spanien und Polen. Damit haben wir die Basis gelegt, um unsere Handwerker-Software wirklich als europäische Plattform für das Bau- und Handwerkswesen zu etablieren. 

    Ihr setzt stark auf KI. Welche Anwendung wird Handwerker:innen im Alltag als erstes wirklich spürbar helfen? 

    Für Handwerksbetriebe bedeutet jede Minute im Büro verlorene Wertschöpfung. Unser größter Hebel liegt daher im digitalen Meister – einem intelligenten Co-Worker, der Büroarbeit übernimmt, denkt und mitlernt. So wie es bei uns zwei Kern Usergruppen gibt – Backoffice und Baustelle – so sind auch die spürbaren Hilfen unterschiedlich: 

    Im Backoffice übernimmt der digitale Meister Routineaufgaben wie Angebote, Rechnungen, Telefonie oder Dokumentationen und digitale Zeiterfassung. Er denkt mit, strukturiert Projekte automatisch und spart so viele Stunden Verwaltungsaufwand. 

    Für Baustellen-User soll der digitale Meister buchstäblich in der Hosentasche auf Abruf sein: per Sprachbefehl können Handwerker Berichte zum Arbeitstag erstellen lassen oder Informationen aus ihren Projekten abrufen – etwa: „Welches Material ist im Leistungsverzeichnis für die Dampfsperre auf dem Dach hinterlegt?“ 

    So wird aus komplexer Büroarbeit ein einfacher Zuruf – und das ist echte Entlastung im Alltag. Besonders spannend: Im Handwerk sind die besten Fachkräfte häufig zugleich Geschäftsführer:innen oder Meister:innen, die ohnehin zu viel Verantwortung tragen. Wenn wir ihnen Stunden an Overhead abnehmen, gewinnen sie wertvolle Zeit für Baustelle, Team und Kund:innen. 

    Ihr seid inzwischen also in Ländern wie den Niederlanden, Italien oder Österreich aktiv. Wie unterscheiden sich bei den Handwerksbetrieben in Europa die Haltung gegenüber Digitalisierung und KI? 

    Ja, vor allem in der Offenheit für neue Technologien. In den Niederlanden sehen wir die größte Experimentierfreude – dort wird schnell ausprobiert und skaliert, wenn etwas funktioniert. In Deutschland ist der Anspruch an Genauigkeit und Datenqualität höher, was die Einführung oft gründlicher, aber auch etwas langsamer macht. 

    Trotz dieser Unterschiede gilt überall dasselbe: Allen ist klar, dass sie digitale Lösungen brauchen. Die Probleme ähneln sich stark – zu viel Zeit fürs Büro, komplexe Planung und Organisation von Teams und Baustellen, und fehlende Übersicht im Alltag. Und alle wollen dasselbe: einfache, schnell lernbare Handwerker Software, die Arbeit wirklich abnimmt. 

    Wenn du direkt mit Handwerker:innen auf der Baustelle sprichst: Welche konkreten Insights gewinnst du daraus? 

    Vor allem, wie unterschiedlich die Herausforderungen wirklich sind – je nach Gewerk, Betriebsgröße oder technischer Offenheit. Ich höre genau hin, wo noch Zeit verloren geht, trotz digitaler Unterstützung. Diese Gespräche sind für uns Gold wert, weil sie zeigen, ob unsere Ideen wirklich im Alltag funktionieren. 

    Ich nehme aber auch viel darüber mit, wie Betriebe ihre Mitarbeiter:innen einbeziehen, welche Medien sie konsumieren oder welchen Influencern sie folgen. Das hilft uns zu verstehen, wem sie heute vertrauen – und wie wir sie in ihrer Realität am besten erreichen. 

    Am Ende wollen Handwerker:innen keine neuen Tools um der Tools willen, sondern Ruhe im Kopf – und Bau-Software, die spürbar Zeit schenkt. 

    Euer Team ist in kurzer Zeit massiv gewachsen. Wie hat Plancraft sein Team von 40 auf über 100 Mitarbeiter innerhalb eines Jahres skaliert? Welche konkreten Mechanismen nutzt ihr, um eure Unternehmenskultur zu bewahren? 

    Kultur passiert nicht von allein – sie muss aktiv gelebt und bewusst gepflegt werden. Das war eine der größten Erkenntnisse in der letzten Wachstumsphase. Auch wenn Kultur oft vage klingt, machen wir sie explizit: durch klare Werte, feste Rituale und ständige Bezugnahme auf unsere Strategie und Ziele. 

    Das Wichtigste bleibt: Leading by example. Kultur steht und fällt mit dem Verhalten des Leadership-Teams – aber sie lebt nur, wenn jede Person Verantwortung dafür übernimmt. 

    Wir investieren konstant in Kultur – mit Team-Events, Workations und Workshops, die Raum für Verbindung und Austausch schaffen. Denn je größer wir werden, desto wichtiger ist es, Nähe, Vertrauen und unsere gemeinsame Energie bewusst zu erhalten. 

    Welche Rolle wollt ihr mit Plancraft beim Erreichen der Klimaziele spielen? Wo seht ihr das Handwerk und Baugewerbe in drei Jahren? 

    Unsere Kund:innen sind der größte Hebel für die Klimawende. Sie bauen, sanieren, modernisieren – und entscheiden damit direkt über Energieeffizienz und Ressourcennutzung. 

    Wenn unsere Handwerker Software Büroarbeit reduziert, Leerfahrten vermeidet und Baufehler minimiert, dann schaffen wir Freiräume für genau diese Arbeit. Jede Stunde, die wir Handwerker:innen zurückgeben, kann in klimawirksames Bauen fließen. 

    In drei Jahren sehen wir Plancraft als europäischen Standard für Bau- und Handwerksbetriebe – und den digitalen Meister als festen Bestandteil jeder Baustelle. Der bereits gestartete Generationswechsel wird dabei sowohl zur Schließung, Konsolidierung, aber auch zur schnelleren Digitalisierung von Handwerksbetrieben führen. Wir sehen das als große Chance.  

    Julian Wiedenhaus, Mitgründer von plancraft. Einer App/Software und KI-Agenten für Handwerker. Fotografiert in den Büroräumen von plancraft in Hamburg, Deutschland. (Bild: Maria Feck)

    Über Julian Wiedenhaus und Plancraft 

    Julian Wiedenhaus ist CEO und Co-Founder von Plancraft, einer AI-first Handwerker Software mit Sitz in Hamburg. Das 2020 gegründete Unternehmen hat im Jahr 2025 eine Series B-Finanzierungsrunde über €38 Millionen abgeschlossen, angeführt von Headline, dem HTGF und Creandum. Plancraft beschäftigt rund 120 Mitarbeiter und betreut etwa 20.000 Handwerksbetriebe in Europa. 

    Plancraft positioniert sich als „European Contractor Operating System“ –KI-first SaaS-Plattform für Handwerksbetriebe. Die Software digitalisiert zentrale Prozesse wie Angebotskalkulation, digitale Zeiterfassung, Baustellendokumentation und Teamkommunikation. Mit dem „digitalen Meister“ setzt Plancraft auf einen KI-Co-Worker, der Büroarbeit automatisiert und Handwerkern mehr Zeit für ihre Kernarbeit verschafft. Das Unternehmen ist in Deutschland, den Niederlanden, Italien, Spanien und Polen mit eigenen Mitarbeitern aktiv und expandiert weiter in Europa. 

  • Interview mit casavi-CEO Peter Schindlmeier

    Interview mit casavi-CEO Peter Schindlmeier

    Mit KI zur smarten Immobilienverwaltung: Interview mit casavi-CEO Peter Schindlmeier zur Übernahme von MANAGBL.AI  

     Mit der Übernahme von MANAGBL.AI setzt casavi einen wichtigen strategischen Schritt in Richtung einer noch intelligenteren und effizienteren Immobilienverwaltung. Im Gespräch erläutert Peter Schindlmeier, CEO und Mitgründer von casavi, wie aus einer erfolgreichen Partnerschaft eine Übernahme wurde – und wie Künstliche Intelligenz künftig die Abläufe in der Branche nachhaltig verändern soll. 

    Er spricht über die Hintergründe der Integration von MANAGBL.AI in die casavi-Plattform, die Vorteile für Kunden und die Vision eines vollautomatisierten Immobilienmanagements in Europa. 

    Peter Schindlmeier, CEO und Mitgründer von casavi (Bild: casavi)

    Die wichtigsten Erkenntnisse aus unserem Gespräch: 

    • Strategische Übernahme: Aus einer erfolgreichen Partnerschaft zwischen casavi und MANAGBL.AI wurde die logische Weiterentwicklung – eine Übernahme, um KI-Kompetenz und Plattformstärke zu vereinen. 
    • Technologische Integration: Die KI von MANAGBL.AI wird schrittweise in die casavi-Plattform eingebunden und automatisiert künftig Kommunikations- und Serviceprozesse über mehrere Kanäle. 
    • Mehrwert für Kunden: Verwaltungen profitieren von direktem KI-Zugang über casavi, inklusive einer integrierten Lite-Version, die sofortige Entlastung im Tagesgeschäft ermöglicht. 
    • Zukunftsvision: casavi sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel zur vollautomatisierten, rund um die Uhr verfügbaren Immobilienverwaltung – und will zur führenden Plattform für digitales Immobilienmanagement in Europa werden. 

    Wie kam es zur Übernahme von MANAGBL.AI? Wie hat sich die Zusammenarbeit entwickelt? 

    Die Partnerschaft mit MANAGBL.AI begann 2023. Uns hat von Anfang an überzeugt, dass wir die gleiche Mission verfolgen: Immobilienverwaltungen durch digitale Lösungen zu entlasten. Gemeinsam konnten wir schnell über 150 Kunden mit KI-gestützter Anrufannahme und automatisierter Vorgangserstellung unterstützen. 

    Im Alltag hat sich gezeigt, wie gut sich die Technologien ergänzen und wie positiv das Kundenfeedback ausfällt. Daraus ist eine enge Zusammenarbeit entstanden, die jetzt im nächsten Schritt in einer Übernahme gemündet hat. 

    Für uns war das die logische Weiterentwicklung: Wir verbinden die KI-Expertise und Geschwindigkeit von MANAGBL.AI mit unserer Plattform- und Markterfahrung, um unseren Kunden künftig noch mehr Mehrwert zu bieten. 

    Was waren für euch die entscheidenden Gründe, MANAGBL.AI zu übernehmen? 

    MANAGBL.AI hat früh gezeigt, dass ihre KI-Lösung echte Entlastung im Alltag von Immobilienverwaltungen schafft. Dazu kam, dass unsere gemeinsame Kundengruppe den Nutzen in großer Anzahl klar bestätigt hat. Für uns war das die ideale Ergänzung: skalierende Technologie, hoher Marktfit und ein Team, das unsere Vision teilt. 

    Wie integriert Ihr die Technologie von MANAGBL.AI konkret in die casavi-Plattform?   

    Die KI-Technologie von MANAGBL.AI wird Schritt für Schritt in die casavi-Plattform eingebunden. Damit können Kunden künftig noch einfacher Anrufe, WhatsApp-Nachrichten oder E-Mails automatisch erfassen und direkt in casavi-Vorgänge überführen. Ziel ist es, dass allmählich fallabschließende Vorschläge unterbreitet werden können – unabhängig vom Kommunikationskanal. 

    Gleichzeitig bleibt MANAGBL.AI auch als eigenständige Lösung verfügbar, sodass bestehende Integrationen und die Produktentwicklung für nicht casavi Kunden nahtlos weiterlaufen. 

     Was sind eure nächsten Schritte? 

    Für unsere Kunden bedeutet die Übernahme vor allem eines: Die KI von MANAGBL.AI wird direkt über casavi verfügbar. Verträge und Service laufen dabei wie gewohnt über casavi, was den Zugang besonders einfach macht. 

    Bestandskunden erhalten zusätzlich eine eingebettete Lite-Version in casavi, um erste KI-Funktionen in der Kundenbetreuung sofort nutzen zu können, mit minimalstem Einrichtungsaufwand. In den nächsten Schritten werden wir tatsächlich weitere Kanäle anbinden. Dazu gehört Whatsapp und Web-Chats. Gleichzeitig legen wir den Fokus aber auch noch stärker auf das automatische Auslösen von Workflows, idealerweise bis hin zur vollautomatischen Klärung von Mieteranliegen. 

    Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz aktuell im Immobilienmanagement – und welches Potenzial seht ihr in den nächsten Jahren? 

    Heute hilft KI vor allem dabei, Anfragen schneller zu erfassen und richtig einzuordnen. Schon jetzt wird so viel Zeit im Tagesgeschäft gespart und der Service verbessert. In den nächsten Jahren sehen wir das größte Potenzial darin, Vorgänge vollständig fallabschließend zu bearbeiten – vom Eingang einer Anfrage bis zur automatisierten Lösung. Damit kann Service nicht nur deutlich effizienter, sondern auch rund um die Uhr verfügbar gemacht werden. Für Verwaltungen entsteht so ein ganz neues Servicelevel, das die Erwartungen von Eigentümern und Mietern nachhaltig übertrifft. 

    Was ist eure Vision für die Zukunft der digitalen Immobilienverwaltung in Europa? 

    Wir sind überzeugt, dass sich Gebäude in Zukunft sehr viel stärker automatisiert betreiben lassen, als dies heute der Fall ist. Von digitaler Mieterbetreuung bis Predictive Maintenance spielt dabei Künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle. Dafür benötigt es jedoch eine umfassende Datenbasis, sowie die digitale Erreichbarkeit der verschiedenen Stakeholder, um Prozessabläufe wirklich end-to-end automatisieren zu können. Wir sehen uns deshalb mit casavi in einer hervorragenden Position, um die zentrale Plattform für diese moderne Form des Immobilienmanagements zu werden. 

    Vielen Dank für deine Zeit und das Gespräch! 

  • Seed-Finanzierung Scavenger AI

    Seed-Finanzierung Scavenger AI

    Scavenger AI will Europas Mittelstand datenfit machen – 2,5 Millionen Euro Seed-Finanzierung gesichert 

    • BMH, xdeck, HTGF und Calm/Storm Ventures, investieren 2,5 Millionen Euro Seed-Finanzierung in den Ausbau von Scavenger AI  
    • Das Frankfurter Startup entwickelt ein AI Tool, mit dem Mitarbeitende Unternehmensdaten in Sekunden abfragen können, ganz ohne Programmier- oder Analysekenntnisse 
    • Speziell für europäische KMU entwickelt, mit DSGVO-Zertifizierung, Datentransparenz und individuell anpassbaren KI-Modellen für jedes Unternehmen 

    Europäische KMUs sitzen auf riesigen Datenmengen. Dafür brauchen sie keine weiteren Tools, sie brauchen Antworten. Rund 70 % der KMU nutzen noch keine moderne Business-Intelligence-Lösung. Scavenger AI will das ändern: Mit einer KI-Plattform, die den Zugang zu Unternehmensdaten so einfach macht, wie eine Frage zu stellen.  
     
    Angeführt wurde die 2,5 Millionen Euro Seed-Finanzierungsrunde von der BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH (BMH), mit Beteiligung von xdeck, einem öffentlichen Innovationsfonds sowie Bestandsinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Calm/Storm Venture. Mit dem Kapital will das Unternehmen ein Marktpotenzial von rund 2,45 Milliarden Euro in Europa adressieren, die Produktentwicklung beschleunigen und europaweit expandieren. 

    Felix Beissel und Maximilian Hahnenkamp, Gründer von Scavenger AI (Bild: Scavenger AI)

    Datenanalyse neu gedacht: Von der Frage zur Antwort – in Sekunden

    Gegründet von Felix Beissel und Maximilian Hahnenkamp (Forbes 30 Under 30), adressiert Scavenger eines der größten Probleme vieler Unternehmen: die Lücke zwischen Datenverfügbarkeit und Datennutzung. Viele Firmen speichern ihre Informationen in unterschiedlichen Systemen (ERP, CRM, SQL-Datenbanken), der Zugriff darauf erfordert jedoch technisches Know-how oder IT-Wartezeiten. Scavenger AI macht jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter zu Datenanalysten.  

    Ob bei Finanzen, Operations oder im Vertrieb, Scavenger AI Tabellen und Dashboards durch eine einfaches Interface. Teams müssen nicht mehr nach Daten suchen oder auf Reports warten, sie fragen einfach: „Wie entwickeln sich unsere Kostenstellen?“ oder „Welche Projekte liegen über dem Budget und warum?“ Scavenger liefert die Antwort in Sekunden, transparent und nachvollziehbar. 

    Unser Ziel ist einfach: Jeder Mitarbeitende soll datenbasierte Entscheidungen treffen können, ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben“, sagt Co-Founder Maximilian Hahnenkamp.Wir sind das europäische Gegenmodell zu den US-Tech-Firmen. Europas KMU verdienen KI, die sicher, erklärbar und an ihre Bedürfnisse angepasst ist, kein undurchschaubarer Black Box-Ansatz“, ergänzt Co-Founder Felix Beissel. 

    Entwickelt für das Rückgrat Europas: den Mittelstand 

    Scavenger unterstützt bereits führende Unternehmen wie Telekom, Mann & Schröder und Wangen Pumpen bei der intelligenten Datennutzung. Entwickelt in Europa für europäische Unternehmen, hebt sich der Scavenger von US-BI-Tools ab. Für die 98 % der KMU in der DACH-Region konzipiert, kombiniert es Analysefunktionen auf Enterprise-Niveau mit DSGVO-Konformität und bietet damit eine Form von Business Intelligence, die es in dieser Form im europäischen Mittelstand bislang nicht gab. 

    Mit Scavenger AI investieren wir in ein Gründerteam, das die Herausforderungen mittelständischer Unternehmen genau versteht. Die Lösung ermöglicht eine effiziente Nutzung und den Schutz von Daten, steigert Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur digitalen Transformation – mit klarem Skalierungspotenzial“, sagt Sebastian Schnell, Senior Investment Manager bei BMH. 

    Scavenger.ai steht für eine neue Qualität datengetriebener Entscheidungsprozesse in der Industrie und hebt damit schnelle und vertrauensvolle Datenanalyse auf ein neues Niveau. Als Lead-Investor der letzten Finanzierungsrunde waren wir früh überzeugt, dass Scavenger.ai echten ökonomischen und gesellschaftlichen Impact bei KMUs entfalten kann. Wir freuen uns, das Team weiter auf diesem Weg zu begleiten“, sagt Max Bergmann, Investment Manager beim HTGF. 


    Über Scavenger AI 
    Scavenger AI ist ein in Frankfurt ansässiges Softwareunternehmen, das KI-gestützte Business Intelligence für den europäischen Mittelstand neu definiert. Die proprietäre semantische Schicht übersetzt komplexe Unternehmensdaten in präzise, reproduzierbare Analysen, über einfache Sprachabfragen, ganz ohne Dashboards oder Code. Vollständig in Europa gehostet und DSGVO-konform unterstützt Scavenger AI führende mittelständische Unternehmen in den Bereichen Vertrieb, Controlling und Produktion bei datenbasierten Entscheidungen.   

    Software: app.scavenger-ai.com 

    Über BMH 
    Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH mit Sitz in Wiesbaden wurde im Jahr 2001 gegründet und ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba). Die mittelständische Beteiligungs- und Venture-Capital-Gesellschaft verwaltet derzeit sechs Beteiligungsfonds mit einem Volumen von über 200 Millionen Euro. Seit ihrer Gründung hat die BMH in mehr als 500 Unternehmen investiert. Ihre Beteiligungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Sektoren Software/Analytics, Fintech/Insuretech, Life Science, Deep Tech, IoT/IndustrialTech und Cleantech. 

  • Zeeg Pre-Seed-Finanzierung

    Zeeg Pre-Seed-Finanzierung

    KI-gestütztes Terminbuchungs-CRM aus Deutschland: Zeeg sichert sich 1,1 Mio. Euro Pre-Seed-Finanzierung

    • Zeeg erhält 1,1 Millionen Euro Pre-Seed-Finanzierung von High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Backbone Ventures für die Weiterentwicklung seines Terminbuchungs-CRMs
    • Europäische Datensouveränität trifft KI: Die Plattform kombiniert Terminbuchung mit CRM-Funktionen – entwickelt in Berlin, gehostet auf deutschen Servern
    • KI-gestützte Lead-Qualifizierung in Entwicklung: Zeeg arbeitet an intelligenten Assistenten für Pre-Sales, die Lead-Qualität erhöhen, Abschlusszeiten verkürzen und Kosten senken

    Das Berliner SaaS-Start-up Zeeg schließt seine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1,1 Millionen Euro erfolgreich ab. Leadinvestor ist der HTGF, der gemeinsam mit Backbone Ventures in das 2023 gegründete Unternehmen investiert. Mit der Finanzierung treibt Zeeg die Entwicklung seiner KI-gestützten Buchungs-CRM-Plattform voran – eine europäische Lösung mit klarem Fokus auf Datensouveränität und durchgängige Vertriebsprozesse.

    Florian Horbach und Mohammad Moghaddas, Gründer von Zeeg (Bild: Zeeg)

    Digitale Souveränität beginnt bei Business-Tools

    Die Debatte um digitale Souveränität erreicht deutsche Unternehmen: Laut einer aktuellen BARC-Studie überdenkt mehr als die Hälfte ihre Cloud-Strategie, getrieben durch neue gesetzliche Vorgaben, geopolitische Entwicklungen und Cybersecurity-Bedenken. Während bei Infrastruktur der Innovationsvorsprung der Hyperscaler noch groß ist, können europäische Anbieter bei Business-Software technologisch mithalten.

    Zeeg liefert genau das: Die Plattform kombiniert Terminbuchung und CRM Funktionen in einem Tool. Aus jeder Terminbuchung wird automatisch ein vollständiger Eintrag im CRM erstellt, inklusive aller Kontaktdaten, Unternehmensinformationen und Interaktionshistorie. Die Lösung wird in Berlin entwickelt und auf deutschen Servern gehostet, ohne Umwege über Drittländer.

    KI-gestützte Lead-Qualifizierung: Mehr Deals aus denselben Terminen

    Mit dem frischen Kapital entwickelt Zeeg KI-basierte Assistenten für den Pre-Sales-Prozess. Die KI-Agenten qualifizieren eingehende Leads bereits bei der Terminbuchung, verkürzen die Zeit

    bis zum Abschluss und senken gleichzeitig die Kosten pro gewonnenem Kunden. Das Ziel: Vertriebsteams sollen durch intelligente Automatisierung, die im Hintergrund arbeitet, mehr Deals aus denselben Terminen generieren.

    „Europäische Unternehmen brauchen Lösungen, die ihre technologischen und regulatorischen Anforderungen ernst nehmen“, erklärt Mohammad Moghaddas, Mitgründer von Zeeg. „Unsere Vision ist ein Terminbuchungs-CRM, das nicht nur auf deutschen Servern läuft, sondern auch durch KI echten Mehrwert schafft.“

    „Wir haben Zeeg zunächst komplett gebootstrapped und dabei gelernt, worauf es ankommt: Unternehmen wollen keine Tool-Inseln, sondern durchgängige Prozesse“, ergänzt Florian Horbach, Mitgründer von Zeeg. „Mit der Finanzierung können wir jetzt in die nächste Wachstumsphase eintreten und unsere Vision umsetzen.“

    Das Berliner Startup konnte bereits Großkunden wie Enpal überzeugen, die täglich hunderte Wärmepumpeninstallationen koordinieren. Patricia Broilo, Director Venture Development bei Enpal sagt: „Unsere Abläufe zwischen Pre-Sales und Vertrieb sind komplex, verschiedene Systeme müssen miteinander integriert sein. Was uns überzeugt hat, ist, dass Zeeg mit uns zusammen Lösungen baut und so individuell auf unsere Wünsche eingeht. Das Team versteht, wie wir arbeiten, und setzt Änderungen direkt um. Diesen partnerschaftlichen Ansatz schätzen wir sehr.“

    Bild: Zeeg

    „Zeeg vereint Scheduling, CRM und KI in einer europäischen, souveränen Lösung und ist tief in verschiedene Workflows integrierbar. Die hohe Relevanz in sämtlichen Branchen und innerhalb zahlreicher Teams, verdeutlicht das enorme Marktpotenzial – realisiert von einem exzellenten Team“, sagt Björn Sykora, Principal beim HTGF.

    „Florian und Mohammad haben ein außergewöhnliches Gespür dafür, was Kunden wirklich brauchen – das zeigt schon ihre Bootstrap-Phase. Mit Zeeg bauen sie nicht nur ein Produkt, sondern eine europäische Alternative mit klarem Wettbewerbsvorteil: Datensouveränität ohne Feature-Kompromisse“, ergänzt Philippe Bernet, Managing Partner bei Backbone Ventures.


    Über Zeeg
    Zeeg ist eine Terminbuchungs-CRM-Plattform aus Berlin, die Terminplanung und Kundenmanagement vereint. Die 2023 von Mohammad Moghaddas und Florian Horbach gegründete Software ermöglicht es Unternehmen, aus jedem gebuchten Termin automatisch einen vollständigen CRM-Eintrag zu erstellen, ohne manuelle Datenpflege, Tool-Wechsel oder Datenschutz-Kompromisse. Alle Daten werden ausschließlich auf deutschen Servern gespeichert. Mehr Informationen unter www.zeeg.me oder auf LinkedIn.

    Medienkontakt
    Florian Horbach
    media@zeeg.me

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

    Über Backbone Ventures
    Backbone Ventures ist ein Frühphaseninvestor mit Niederlassungen in Zürich und Frankfurt. Das Unternehmen unterstützt ambitionierte Gründer in ganz Europa, die branchenübergreifend transformative Unternehmen aufbauen. Mit einer ausgeprägten Founder-First-Philosophie bietet Backbone Ventures Kapital und strategische Unterstützung, um ein skalierbares, langfristiges Wachstum zu fördern. Weitere Informationen unter Backbone.vc oder auf LinkedIn.

  • HTGF Pre-Series-A-Finanzierung Smartbax

    HTGF Pre-Series-A-Finanzierung Smartbax

    smartbax sichert sich 4,7 Millionen Euro in einer Pre-Series-A-Finanzierung zur Weiterentwicklung eines neuartigen Antibiotikums bis zur Präklinik

    • Leitkandidat gegen ein neuartiges Ziel in gramnegativen Bakterien wurde bereits in Infektionsmodellen validiert
    • Weiterentwicklung einer Plattform niedermolekularer Enzymaktivatoren, die den Selbstverdau von Bakterien auslösen – ein neuartiger Wirkmechanismus gegen multiresistente gramnegative und grampositive Bakterien
    • Finanzierungsrunde angeführt von Anobis Asset und Bayern Kapital; weitere Investoren können sich an der Finanzierung beteiligen

    smartbax, ein Biotech-Unternehmen, das Antibiotika der nächsten Generation entwickelt, gab heute den erfolgreichen ersten Abschluss seiner Pre-Series-A-Finanzierungsrunde über 4,7 Millionen Euro bekannt. Die Runde wurde von den neuen Investoren Anobis Asset und Bayern Kapital angeführt, mit Beteiligung von UnternehmerTUM Funding for Innovators sowie den bestehenden Investoren HTGF – High-Tech Gründerfonds und Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF). Eine zweite Tranche für diese Finanzierungsrunde steht neuen Investoren weiterhin offen.

    Mit dem frischen Kapital will smartbax seine proprietäre Pipeline niedermolekularer Antibiotika weiterentwickeln, die darauf ausgelegt sind, bakterielle Resistenzen mit innovativen Ansätzen und neuartigen Wirkmechanismen zu überwinden. Der am weitesten fortgeschrittene Kandidat ist ein Inhibitor, der einen bislang ungenutzten Schritt in der Synthese von Lipopolysacchariden (LPS) blockiert, wichtigen Strukturkomponenten der äußeren Membran gramnegativer Bakterien. Dieser neue Inhibitor konnte bereits in vivo seine Wirksamkeit, auch gegen multiresistente Stämme, demonstrieren. Er zeigt Potenzial für eine orale Anwendung und soll nun bis zur präklinischen Entwicklung gebracht werden.

    Parallel entwickelt smartbax seine Plattform niedermolekularer Aktivatoren bakterieller Hydrolasen weiter. Im Gegensatz zu traditionellen Antibiotika, die bakterielle Funktionen hemmen, stimulieren diese Verbindungen die Hydrolase-Aktivität, wodurch die Bakterien sich von innen selbst verdauen. Dieser innovative Wirkmechanismus wurde bislang in kommerziellen Antibiotika nicht genutzt und bietet eine vielversprechende Strategie zur Überwindung etablierter Resistenzmechanismen. smartbax hat zwei Klassen von Aktivatoren identifiziert, die gegen unterschiedliche Zielstrukturen in grampositiven und gramnegativen Bakterien wirken. Beide besitzen vielversprechende Wirkstoff-Eigenschaften, können Biofilme eliminieren und verursachen keine Resistenzentwicklung. Mit den aktuellen Finanzmitteln wird das Unternehmen diese Aktivatoren weiterentwickeln, um Leitkandidaten auszuwählen und den in vivo Wirksamkeitsbeweis zu erbringen.

    „Niedermolekulare Antibiotika bleiben eines der wirksamsten Werkzeuge im Kampf gegen die rapide wachsende Bedrohung durch antimikrobielle Resistenzen. smartbax ist derzeit das einzige deutsche Biotech-Unternehmen, das sich ausschließlich der Entwicklung dieser entscheidenden Wirkstoffklasse widmet. Wir sind stolz darauf, komplementäre Ansätze voranzutreiben, sowohl mit einem klassischen Inhibitor gegen ein neuartiges Ziel als auch mit Enzymaktivatoren, die einen völlig neuen Wirkmechanismus im Bereich der Antibiotika nutzen“, sagte Dr. Robert Macsics, CEO von smartbax. „Unsere Programme konzentrieren sich auf WHO-Prioritätserreger und zielen darauf ab, neue Behandlungsmöglichkeiten für kritisch kranke Patienten zu schaffen, die derzeit nur begrenzte Optionen haben. Wir freuen uns sehr über dieses starke Investorenkonsortium, das unser Engagement teilt und mit uns diese dringende Bedrohung für die öffentliche Gesundheit angehen wird.“

    Martin Falk, Geschäftsführer von Anobis Asset, sagte: „Antibiotikaresistenzen gehören zu den dringendsten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit, und es besteht ein klarer Bedarf an neuen Therapieansätzen. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr fast 10.000 Menschen direkt an Infektionen mit multiresistenten Bakterien; viele weitere müssen stationär behandelt werden und haben oft eine langwierige Genesung vor sich. Wir sind stolz darauf, ein Team zu unterstützen, das Lösungen entwickelt, die Patienten helfen und die öffentliche Gesundheit weltweit schützen könnten.“

    Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital, kommentierte: „Die zunehmende Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika stellt das globale Gesundheitswesen vor enorme Belastungen. smartbax geht dieses Problem mit zwei neuartigen Wirkstoffansätzen an, die in ihrem aktuellen Entwicklungsstadium bereits großes Potenzial zeigen. Gleichzeitig eröffnet der Markt für neue Antibiotika ein äußerst attraktives Wachstumsfeld mit erheblichen wirtschaftlichen Chancen. Unsere Investition in smartbax ist daher eine vielversprechende Investition sowohl in das lokale Biotech-Ökosystem als auch in die Widerstandsfähigkeit unseres Gesundheitssystems.“

    Inga vom Holtz, Director Investments von UnternehmerTUM Funding for Innovators, fügte hinzu: „smartbax hat sich von der akademischen Forschung zu einem Biotech-Unternehmen mit klarer Fokussierung auf Antibiotika-Innovationen entwickelt. Wir freuen uns, diese Finanzierungsrunde zu begleiten und ein Team zu unterstützen, das sowohl klassische Inhibitoren als auch völlig neue antibakterielle Wirkmechanismen mit Enzymaktivatoren vorantreibt. Wir sind stolz darauf, dass diese Innovationen ihren Ursprung an der Technischen Universität München haben.“

    Dr. Angelika Vlachou, Partnerin beim HTGF, kommentierte: „Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss der Anschlussfinanzierung unseres Portfoliounternehmens und heißen die neuen Investoren herzlich willkommen. Der HTGF hat früh in Smartbax investiert und begleitet das Team seither auf ihrem Weg, exzellente Forschung in marktfähige Anwendungen zu überführen. Mit seinen einzigartigen Ansätzen in der Wirkstoffentwicklung hat das Unternehmen das Potenzial, neue therapeutische Wege im Kampf gegen antibiotikaresistente Bakterien zu eröffnen – eine Herausforderung, die mutige Innovation und langfristige Partnerschaften erfordert.“

    v.l.n.r. Robert Macsics, Stephan Sieber, Sylvia Varland, Eric Juskewitz (Bild: smartbax)

    Über smartbax
    smartbax entwickelt eine neue Generation von Antibiotika, um die zunehmende Ausbreitung multiresistenter Bakterien zu bekämpfen. Das Experten-Team entwickelt eine komplementäre Pipeline von niedermolekularen Wirkstoffen gegen neuartige bakterielle Zielstrukturen und mit innovativen Wirkmechanismen, um Resistenzen zu umgehen. Das Leitprogramm ist ein neuer Inhibitor der Lipopolysaccharidsynthese gramnegativer Bakterien. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen auf die gezielte Aktivierung von enzymatischen Prozessen in Bakterien spezialisiert, die besonders im Zusammenhang mit schwer behandelbaren Biofilmen einen vielversprechenden Ansatz darstellen. Zwei Aktivatoren, die sowohl gegen grampositive als auch gegen gramnegative Bakterien wirksam sind, befinden sich in der Entwicklung.
    In dem Wissen, dass die Resistenzkrise von morgen nur durch heutiges Handeln abgewendet werden kann, wurde smartbax 2021 als Spin-off der Technischen Universität München (TUM) gegründet, mit dem Ziel, innovative Forschung anwendbar zu machen und so neuartige Antibiotika zu erschaffen, die einen echten Mehrwert für Patienten weltweit darstellen.

    Link zur Website: https://www.smartbax.de/

    Medienkontakt:
    Dr. Regina Lutz, Katja Arnold
    MC Services AG
    smartbax@mc-services.eu
    phone: +49 89 210 228 0

    Über Anobis Asset
    Als in Freiburg ansässiges Single-Family-Office mit Hintergrund in der Pharmaindustrie prüft Anobis Asset aktiv Investitionsmöglichkeiten im Bereich Healthcare und Life Sciences. Der Schwerpunkt liegt dabei auf innovationsgetriebenen Unternehmen und langfristigen Partnerschaften.

    Über Bayern Kapital
    Die Bayern Kapital ist die Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern und gehört mit 700 Millionen Euro under Management, Beteiligungen bis zu 25 Millionen Euro pro Unternehmen, über 110 aktiven Portfoliounternehmen und 30 Jahren Erfahrung im VC Business zu den aktivsten, finanzstärksten und erfahrensten Investoren im DACH-Raum. Bayern Kapital investiert im Konsortium mit privaten Investoren in bayerische High-Tech- und Deep-Tech-Startups und Scaleups mit innovativen Businessmodellen aus allen Branchen und das von der Seed- über die Scaleup-Phase bis hin zum Exit.
    Seit der Gründung 1995 hat Bayern Kapital bislang über 500 Millionen Euro eigenes Beteiligungskapital in mehr als 320 Startups und Scaleups aus Branchen wie Life Sciences, Software & IT, Werkstoffe & Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie investiert. So sind in Bayern über 12.000 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden. 
    Beispiele für zahlreiche bahnbrechende Erfolgsgeschichten, die Bayern Kapital bereits früh begleitet hat, sind Casavi, Catalym, commercetools, egym, EOS, Fazua, Immunic, Isar Aerospace, IQM, Parcellab, Proglove, Qbilon, Riskmethods, SimScale, Sirion, tado, Tubulis, Marvel Fusion, Proxima Fusion, plancq, Akhetonics und viele weitere.

    www.bayernkapital.de 

    Über UnternehmerTUM Funding for Innovators
    UnternehmerTUM Funding for Innovators ist der Pre-Seed-Fonds von UnternehmerTUM, Europas führendem Zentrum für Innovation und Unternehmensgründung. Der Fonds investiert früh – oft als erster institutioneller Investor – in Deep-Tech-Gründerinnen und -Gründer, die wegweisende Unternehmen aufbauen. Er ist auf Hardtech und den Code, der sie antreibt, spezialisiert. Der Fonds unterstützt skalierbare B2B-Technologien mit Milliardenpotenzial und hilft Gründerinnen und Gründern dabei, bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse vom Labor auf den Markt zu bringen.
    Er bietet gründerfreundliche Wandeldarlehen an und engagiert sich für Folgeinvestitionen, um sicherzustellen, dass seine Portfoliounternehmen die nötigen Ressourcen haben, um ihre ambitionierten Ziele zu skalieren.
    Weitere Informationen: www.funding.unternehmertum.de/.  

    Über den Boehringer Ingelheim Venture Fund
    Seit seiner Gründung im Jahr 2010 investiert die Boehringer Ingelheim Venture Fund GmbH (BIVF) in bahnbrechende Biotechnologie-Firmen im Therapeutika-Bereich, um Innovationen in der biomedizinischen Forschung zu fördern. Der BIVF sucht nach signifikanten Verbesserungen in der Patientenfürsorge durch wissenschaftlichen Pioniergeist und dessen klinische Anwendung, indem langfristige Beziehungen mit Wissenschaftlern und Unternehmern aufgebaut werden. Der BIVF setzt den Fokus auf neuartige Therapiekonzepte, die sich durch einen hohen medizinischen Bedarf in den Feldern Immuno-Onkologie, regenerative Medizin, multi-resistente bakterielle Infektionen und Digital Health auszeichnen. Dies umfasst auch neue Plattform-Technologien, die sich gegen bislang noch nicht adressierbare Zielstrukturen und neue biologische Entitäten richten.
    Der BIVF übernimmt eine aktive Rolle innerhalb seiner Portfolio-Firmen – und liefert dabei einen signifikanten Mehrwert durch seine eigene wissenschaftliche und unternehmerische Expertise in der Medikamentenentwicklung. Der BIVF umfasst ein Volumen von 300 Millionen EUR, ist mit Niederlassungen in Europa (Deutschland), den USA (Boston und San Francisco) und China (Beijing und Hongkong) vertreten und übersieht aktuell ein Portfolio von 40 Unternehmen.

    Für weitere Informationen, siehe: www.boehringer-ingelheim-venture.com

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er rund 800 Startups finanziert und 200 erfolgreiche Exits realisiert. Der HTGF hat über 2 Mrd. Euro Fondsvolumen. 
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn