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Kiwigrid entwickelt BSI-konforme Smart Grid Application Plattform mit Security Lösung von Gemalto

Das Dresdner Start Up Kiwigrid kooperiert mit Gemalto bei der Entwicklung und Vermarktung seiner neuartigen Smart Grid Application Plattform. Die Zusammenarbeit zielt auf die Entwicklung einer schlüsselfertigen Smart Grid Plattform ab, welche die Anforderungen an ein Smart Metering Gateway (SMGW) und den Gateway Administrator (SMGWA) nach BSI Schutzprofil erfüllt. Zudem ermöglicht die Plattform individuelle Applikationsentwicklung für zukünftige Mehrwert-Dienstleistungen. Die Zusammenarbeit soll den großflächigen Einsatz hochsicherer Service Management Gateways für den 2015 anstehenden Roll-Out intelligenter Mess-Systeme fördern. Neben den festgeschriebenen Smart Meter Funktionalitäten ermöglicht die Gesamtlösung den Einsatz weiterführender Angebote wie Gebäudemanagement.

Ab 2015 soll der deutschlandweite Smart Meter Roll-Out starten. Energieversorger erhalten mit dem Smart Metering Gateway und der schlüsselfertigen Smart Grid Application Plattform eine nach den aktuellen Vorgaben der BSI-TR 03109 richtlinienkonforme Software as a Service-Lösung. Der Hauptvorteil dieser Lösung liegt in der einfachen Adaption: ohne signifikante Investitionen in eigene Entwicklungen können etwa innovative Energieversorger sofort in den Bereichen Smart Grid und Mehrwertdiensten aktiv werden. Gemalto entwickelt das BSI-konforme Sicherheitsmodul für das SMGW, das nach den anspruchsvollen Anforderungen des internationalen Common Criteria Standard Level 4+ zertifiziert wird. Kiwigrid integriert dieses Modul derzeit in die bestehende Plattform. Durch die eindeutige Identifikation der Endpunkte wird es für Endkunden, Installateure und OEMs möglich, die bestehenden Mehrwertdienste der Kiwigrid Plattform abgesichert zu nutzen und selbstständig weitere Dienste zu entwickeln.

Beispiele für bestehende Dienste sind das Management der Energieerzeugung (PV, BHKW, Wärmepumpe), lernende Algorithmen zu Verbrauchs-und Erzeugungsprognose und die intelligente Steuerung des Eigenverbrauchs. Zudem ist die Integration in virtuelle Kraftwerke mit Möglichkeiten der Anbindung an die EEX möglich.

Die Direktvermarktung sowie die Einbindung von Regelenergie können bereits durch Apps abgebildet werden. Die initiale Anwendung auf der Plattform ist jedoch das intelligente Messwesen. Laut Energiewirtschaftsgesetz müssen dafür alte Zähler durch digitale und datensichere Zähler, die über eine Schnittstelle zu SMGWs verfügen, ersetzt werden. Das Bundeswirtschaftsministerium schätzt den Bedarf an intelligenten Messsystemen und Zählern bis 2032 auf bis zu 50 Millionen Stück.

Smart Grid as a Service
Die Kiwigrid Plattform ermöglicht durch systematische Integration und Steuerung dezentraler Energieanlagen eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz für Haushalte, Unternehmen und Industrie. Das Smart Metering Gateway stellt Verteilnetzbetreibern und Dienstleistern hochsicher die benötigten Daten von Erzeugern und Verbrauchern zur Verfügung. Das „Internet der Energie“ wird auf diese Weise Realität.

„Wir sehen in smarten Energieinfrastrukturen einen strategischen Zukunftsmarkt und begrüßen es sehr, mit Kiwigrid einen leistungsstarken Partner gefunden zu haben, der die Technologieentwicklung in Deutschland bereits heute führend umsetzt“, sagt Thomas Weisshaupt, Senior Manager im Bereich Business Development Smart Energy bei Gemalto M2M. „Für Gemalto hat diese Zusammenarbeit und die daraus entstandene Lösung nicht nur für den nationalen, sondern erst recht für den internationalen Markt Vorbildcharakter.“ Auch Dr. Carsten Bether, Gründer und Geschäftsführer der Kiwigrid GmbH äußerte sich dazu: „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit Gemalto Hochsicherheit auf unserer Smart Grid Application Plattform anbieten können. Die Lösung wird Anlagenherstellern und Energieversorgern nicht nur zeitnah zur Verfügung stehen, sie ist für uns darüber hinaus einer der wichtigsten Bausteine in der zukünftigen Technologieentwicklung.“

Im Rahmen der E-World im Februar 2015 werden Gemalto und Kiwigrid gemeinsam die Smart Grid Application Plattform und das Smart Metering Gateway präsentieren.

Kontaktdaten Presse:
Dominique Dittrich Mail: Dominique.Dittrich@kiwigrid.com
Kontaktdaten Pilotprojekte: Mail: Thomas.Weisshaupt@gemalto.com Carsten.Bether@kiwigrid.com

Unternehmensinformationen:
Gemalto: Weitere Informationen über Gemalto erhalten Sie auf www.gemalto.com

Kiwigrid: Der Fokus des 2011 gegründeten Dresdner Start Up Kiwigrid liegt auf der Entwicklung und dem Betrieb einer offenen und standardisierten Hard- und Softwareplattform für Smart Grid Services. Die Kiwigrid-Plattform vernetzt dezentrale Energieerzeuger (BHKW, Wind, PV), mit intelligenten Großverbrauchern (Klimaanlage, Wärmepumpe) sowie mit Speichern (Elektrisch, Thermisch), der Elektromobilität und dem Netz. Somit werden diese über das Kommunikationsnetz messbar, steuerbar und automatisierbar. www.kiwigrid.com

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

Kontakt:
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