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Neural Concept sammelt 9,1 Mio. $ in Series A zur Skalierung von Engineering Intelligence in Industrieunternehmen ein

22. März 2022

  • Neural Concept sammelt 9,1 Mio. $ in Serie A Finanzierungsrunde ein. Die Runde wird von Alven angeführt.
  • Das zusätzliche Kapital wird die Einführung von Engineering Intelligence fördern, um so die Produktentwicklung in der Automobil- sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie zu beschleunigen.
  • Neural Concepts auf Deep Learning basierende Software wird bereits heute von mehr als 25 Industrieunternehmen und Ingenieurteams eingesetzt.

Lausanne, 22. März 2022 – Neural Concept, das Engineering Intelligence Unternehmen, hat eine 9,1 Mio. $ Serie A Finanzierungsrunde unter der Leitung von Alven und mit Beteiligung von Aster sowie den bestehenden Investoren CNB und HTGF abgeschlossen.

Die Finanzierung ist die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte für Neural Concept. In den letzten 12 Monaten hat sich die Zahl der Kundenunternehmen mehr als verdreifacht. Im gleichen Zeitraum gelang dem Team ein wichtiger Durchbruch bei der Integration seiner Technologie in die Design-Toolchains von Automobilherstellern und Tier 1 Lieferanten.

Neudefinition der Markteinführungszeit von hochleistungsfähigen Designs

Die Entwicklung komplexer Produkte ist zeitaufwändig. Der Entwurf und die Entwicklung eines zukünftigen Autos, eines Flugzeugs oder eines Smartphones erfordern viele Iterationen und eine detailgetreue Ausarbeitung. Doch die globalen Herausforderungen von heute und unsere Geschäftswelt verlangen ein neues Maß an Reaktivität, Anpassungsfähigkeit und Geschwindigkeit. Als Antwort darauf hat Neural Concept die Geschwindigkeit, mit der High-End Designs entwickelt und auf den Markt gebracht werden können, neu definiert. Das Unternehmen setzt auf eine proprietäre Technologie, die auf geometrischem Deep Learning basiert, um native Konstruktionsdaten optimal zu nutzen. Durch das automatisierte Lernen aus Simulationsrohdaten und alltäglichen Konstruktionsinformationen beschleunigt Neural Concepts Lösung die Forschungs- und Entwicklungszyklen, verbessert die Produktqualität und hilft bei der Lösung schwierigster technischer Herausforderungen.

Neural Concept wird bereits von Ingenieurteams in führenden Unternehmen wie Airbus, Bosch, Safran oder Plastic-Omnium, sowie von einer Reihe von Technologie- und Motorsportunternehmen eingesetzt. Engineering Intelligence verkürzt die Zeit, die für numerische Simulationen benötigt wird, von Tagen auf Sekunden. Durch diese Beschleunigung und die einfache Bedienbarkeit der Software sind die Entwicklungsteams reaktionsschneller: Sie lösen Designaufgaben in der Regel doppelt so schnell wie vorher, während der Bedarf an rechenintensiven Simulationen um das Zehnfache sinkt.

Beispielhafter Use-Case

  • Der Kunde: ein Automobilzulieferer, der kritische Fahrzeugkomponenten an Automobilhersteller in aller Welt liefert.
  • Das Problem:
    • Die Fahrzeugelektrifizierung schafft neue Herausforderungen an die Konstruktion.
    • Starker Zeitdruck aufgrund der von 6 auf 2 Jahre verkürzten Fahrzeugentwicklungszyklen und der explosionsartigen Zunahme der Optionen pro Modell (Elektro-, Hybrid-, Wärmekraft-, Plug-In-Fahrzeuge).
    • Intensiver Wettbewerb bei Preis und Designleistung.
  • Der Zugewinn mit Neural Concept:
    • Höhere Reaktionsfähigkeit, Entwicklung von kundenspezifischen Teilen für OEMs in 2 Wochen statt in 6 Monaten.
    • Lieferung besserer Teile als die Konkurrenz: geringeres Gewicht und höhere Energieeffizienz.
    • Weniger Simulationen, wodurch Rechenkosten und Serverauslastung eingespart werden.

Finanzierung zur Unterstützung der umfangreichen Implementierungen in den Toolchains der wichtigsten Kunden

In den nächsten zwei Jahren will Neural Concept 200 Ingenieurteams von den genannten Produktivitätssteigerungen oder Kosteneinsparungen profitieren lassen. Um dies zu erreichen, wird das Unternehmen mehr als 30 Mitarbeiter mit Ingenieurabschlüssen an der Schnittstelle zwischen Simulation und Machine Learning einstellen und die wertvolle Forschungszusammenarbeit mit der EPFL fortsetzen.

Mit der neuen Finanzierung werden wir die Zusammenarbeit mit unseren wichtigsten Kunden vertiefen und gemeinsam alles daran setzen, ihre technischen Arbeitsabläufe grundlegend neu zu gestalten und zu verbessern. Unsere Plattform hat sich bereits bei einigen führenden Ingenieurteams bewährt. In den nächsten Jahren werden wir den Arbeitsalltag Hunderter Ingenieure revolutionieren.

Pierre Baqué, Gründer und CEO von Neural Concept

Vor zwei Jahren konnte sich niemand vorstellen, dass die industrielle Produktsimulation in Zukunft durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden würde. Aber das kommt schneller als erwartet und Neural Concepts Technologie ist hinsichtlich Vorhersage und Optimierung bereits um Jahre voraus. Sie spart viel Zeit und Ressourcen: Ein neues Teammitglied braucht nur 2 Stunden, um die Anwendung zu erlernen, während es früher Jahre dauerte, die Simulationstechniken zu beherrschen. Wir sehen ein großes Potenzial auch außerhalb der Automobil- und Luft- und Raumfahrtindustrie.

Charles Letourneur, Managing Partner von Alven

Das Neural Concept Team

Über Neural Concept
Neural Concept ist ein Spin-off der EPFL in Lausanne und wurde 2018 von Pierre Baqué und den EPFL-Professoren Francois Fleuret und Pascal Fua gegründet. Unser Unternehmen wurde in einem renommierten Forschungslabor geboren und die Werte der Forschung sind in unserer DNA. Wir sind offen, pragmatisch und leidenschaftlich gegenüber Innovationen. Neural Concept entwickelt Software, um all diejenigen zu unterstützen, die an neuen Technologien arbeiten, um eine gute und nachhaltige Zukunft auf unserem Planeten und außerhalb zu fördern. Neural Concept besteht aus einem 25-köpfigen Team, das sich voll und ganz der Aufgabe verschrieben hat, die Zukunft des industriellen Engineerings durch Intelligenz zu revolutionieren.
Mehr erfahren unter www.neuralconcept.com

Über Alven
Alven ist ein unabhängiger Early-Stage Venture Capital Investor mit einem Fondsvolumen von über 500 Millionen Dollar und einer erfolgreichen Bilanz von mehr als 140 Start-ups in 20 Jahren.

Unsere Aufgabe bei Alven besteht darin, den langfristigen Erfolg von europäischen Startups mit globaler Reichweite zu unterstützen, die in der Series A oder im Seed-Stadium beginnen. Zu den von Alven fokussierten Sektoren gehören insbesondere B2C/B2B-Marktplätze, Produktivitäts- und Entwicklungstools, vertikale KI-Plattformen, soziale Netzwerke und Unterhaltung für Verbraucher, B2C-Finanzdienstleistungen und Wellnessmarken.

Frühere oder aktuelle Investitionen sind u. a. Algolia, Dataiku, Drivy, Happn, Wit.ai (Facebook), CaptainTrain (Trainline/KKR), MeilleursAgents (Axel Springer), SeLoger (IPO), Webhelp, Peopledoc, Sqreen, Meero, Jobteaser, Sezane, Qonto, und OpenClassrooms.
Mehr erfahren unter www.alven.co

Über Aster
Aster Capital ist ein führender Venture-Capital-Fonds in der Frühphase mit Büros in Paris und London. Im Laufe von 20 Jahren hat der Fonds mehr als 70 Portfoliounternehmen unterstützt, die sich zum Ziel gesetzt haben, die kohlenstoffintensivsten Branchen (Energie, Bauwesen, Transport und Logistik, Fertigung usw.) zu verändern. Aster Capital setzt sich nachdrücklich dafür ein, die Visionen all seiner Gründer zu beschleunigen, indem es ihnen sofortigen Zugang zu Mentoren und einem globalen Netzwerk bietet.
Mehr erfahren unter https://www.aster.com/

Über CNB
CNB Capital ist eine unabhängige Technologie-Investmentgesellschaft mit Sitz in Wien. Die Evergreen-Gruppe befindet sich in Privatbesitz und wird mit einem ausgeprägten Sinn für langfristige Wertschöpfung geführt. CNB Capital ist auf der Suche nach herausragenden Teams, die technologische Produkte für B2B-Branchen entwickeln. Der Investitionsschwerpunkt liegt auf europäischen Unternehmen in der Markteintrittsphase und darüber hinaus.
Mehr erfahren unter www.cnb.capital

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 mehr als 650 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen Digital Tech, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Mehr als 4 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.800 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 150 Unternehmen erfolgreich verkauft.

Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Unternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Bank, Deutsche Post DHL, Dräger, 1+1 AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

Medienkontakt
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Stefanie Grüter, Head of Marketing & Communications
T.: +49 228 – 82300 – 188
s.grueter@htgf.de
Kontakt Investor
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Gregor Haidl, Senior Investment Manager
T.: +49 228 – 82300 – 125
g.haidl@htgf.de

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