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HTGF-Exit in den Mittelstand: Krones AG erwirbt Mehrheit an Till GmbH

Krones, führender Anlagenhersteller in der Getränkeabfüll- und Verpackungstechnik, hat 51% der Anteile an der Till GmbH, Hofheim, erworben. Die restlichen 49% der Anteile halten weiter die Gründer Volker Till und Friederike Kalusche, die auch weiterhin operativ tätig sein werden. HTGF und weitere Privatinvestoren realisieren einen erfolgreichen Exit.

„Wir durften die Unternehmer seit der Gründung 2011 als erster Investor begleiten und die Gesellschaft gemeinsam mit weiteren unternehmerischen Privatinvestoren aufbauen. Wir sind zuversichtlich, dass die herausragende Arbeit der Unternehmer mit dem neuen Partner Krones AG erfolgreich fortgeführt wird. Zugleich freuen wir uns sehr, dass wir nach drei Jahren unsere Beteiligung an der Till GmbH  mit dem jetzigen Exit erfolgreich verkaufen konnten“, so Benjamin Erhart, Senior Investment Manager des High-Tech Gründerfonds.

„Der HTGF und die weiteren Investoren haben bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt an unsere Idee geglaubt. Wir bedanken uns für die aktive Unterstützung bei der Entwicklung und Markteinführung“, sagt Friederike Kalusche, kaufmännische Geschäftsführerin der Till GmbH.

Das Technologie-Unternehmen Till GmbH aus Hessen entwickelt Systeme für den digitalen Direktdruck auf Behältern.  Die Maschinen sind modular aufgebaut und für den Hochleistungsbetrieb in der Getränkeindustrie sowie weiteren Branchen geeignet.

„Digitaler Direktdruck setzt sich in immer mehr Bereichen durch und wird auch den Verpackungsmarkt revolutionieren. Die Maschinen der Till GmbH bieten eine zukunftsorientierte Alternative zum herkömmlichen Etikettieren”, meint Volker Till, technischer Geschäftsführer der Till GmbH.  „Mit Krones haben wir einen starken Partner aus der Branche gefunden um unsere Technologie weiter im Markt zu positionieren.“

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

Kontakt:
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Benjamin Erhart
Schlegelstraße 2
53113 Bonn
Tel: + 49 228 / 82 30 01-00
Fax: + 49 228 / 82 30 00-5
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