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Erfolgreicher Exit für den High-Tech Gründerfonds: Fagron übernimmt HiperScan

27. April 2022

  • High-Tech Gründerfonds hat 2008 kurz nach der Gründung in das Technologieunternehmen HiperScan investiert, das aus dem Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme hervorgegangen ist
  • Die Dresdner HiperScan hat sich zum deutschen Marktführer für die Identitätsprüfung von Ausgangsstoffen in der Apotheke entwickelt
  • Als Teil von Fagron wird die internationale Etablierung der Technologie von HiperScan forciert und so die Verbreitung personalisierter Medizin vorangetrieben

Bonn, 27. April 2022 – Fagron, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Herstellung, hat am 14. April die Übernahme von HiperScan, dem deutschen Marktführer im Bereich sichere Identifikation der Ausgangsstoffe in Apotheken, bekannt gegeben. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) veräußert seine Anteile, nachdem er das Team um Dr. Alexander Wolter und Michael Thoma seit 2008 eng begleitet hat.

Das Dresdner Technologieunternehmen HiperScan ist Spezialist für Nahinfrarot- (NIR) -Spektroskopie und 2006 als Ausgründung aus dem Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) hervorgegangen, um innovative Analysesysteme für Apotheken und andere Branchen zu entwickeln. Mit dem Analysesystem Apo-Ident, das speziell für die Identifizierung von Ausgangsstoffen konzipiert ist und in über 5.500 Apotheken zum Einsatz kommt, hat sich HiperScan in diesem Segment die Marktführerschaft in Deutschland erarbeitet und beschäftigt heute über 50 Mitarbeitende.

Fagron ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Herstellung von individuellen Arzneimitteln, das sich darauf fokussiert, Krankenhäuser, Apotheken, Kliniken und Patient:innen in 35 Ländern der Welt mit personalisierter Medizin zu versorgen. Das 1990 gegründete Unternehmen hat weltweit über 3.000 Mitarbeitende. Als Teil der Fagron-Familie können sich für die Technologie von HiperScan neue Märkte eröffnen, um die Sicherheit weiter zu erhöhen und die Zukunft der personalisierten Medizin voranzutreiben.

Der HTGF ist kurz nach der Gründung bei uns eingestiegen, wodurch wir die Scanning-Grating-Technologie von Fraunhofer IPMS Dresden zu einem marktreifen Produkt entwickeln konnten. Dann haben wir uns nach und nach von einem Technologieanbieter zu einem etablierten Anbieter von Branchenlösungen entwickelt, der mittlerweile als Goldstandard in deutschen Apotheken gilt. Als Teil von Fagron können wir dazu beitragen, die Zukunft der personalisierten Medizin voranzutreiben.

Dr. Alexander Wolter, Geschäftsführer bei HiperScan

Mit HiperScan verbindet mich etwas Besonderes: Zum einen war das Unternehmen 2008 mein erstes Investment als damals noch junger Investmentmanager! Zum anderen ist HiperScan ein Paradebeispiel für die Seed-Finanzierung technologisch sehr tiefer Unternehmen. Dies gilt umso mehr, da HiperScan mit MEMS-Technologie aus dem Fraunhofer IPMS heraus gegründet wurde. Mit Fagron hat die HiperScan nun einen perfekten neuen Inhaber gefunden. Ich wünsche dem Team alles Gute und weiterhin großen Erfolg!

Dr. Andreas Olmes, Principal beim High-Tech Gründerfonds

Wir bei Fraunhofer Venture sind 2004 erstmals mit der Ausgründungsidee HiperScan in Berührung gekommen. Der Geschäftsführer Alexander Wolter zählte zu den ersten Teilnehmern einer mittlerweile etablierten Bildungsmaßnahme für angehende Gründer. Zeitgleich wurde die Ausgründungsidee HiperScan durch das Vorläuferprogramm des aktuellen AHEAD-Programms unterstützt und erhielt nach der Gründung eine weitere interne Förderung mit dem Ziel Management-Ausbau. Die HiperScan ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie sich eine gründliche Ausgründungs-Vorbereitung, passforme Unterstützung von Fraunhofer sowie unbeirrter Erfolgswille des Managements/Mitarbeiterteams mittel- und langfristig zu einem sehr schönen Erfolgsbeispiel werden können.

Manfred Stöger, Investment Manager bei Fraunhofer Venture

HiperScan Management
Dr. Alexander Wolter und Michael Thoma, Geschäftsführer von HiperScan (Bild: Hiperscan)

Über die HiperScan GmbH
Die HiperScan GmbH entstand 2006 als Ausgründung aus dem Dresdner Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS). Die im IPMS entwickelte neuartige Scanning-Grating-Technologie bildet die Basis für die von HiperScan entwickelten Nahinfrarot (NIR)-Spektrometer. Durch eine erhebliche Reduktion der Investitionskosten sind die NIR-Analysesysteme jetzt auch für kleine Unternehmen erschwinglich. Das Unternehmen HiperScan steht heute für hochwertige Technologien für die schnelle Nährwertanalyse von Fleisch, Wurst, Fisch, und anderen Lebensmitteln für die Sicherheit von individuellen Medikamenten. So wurde das Produkt Apo-Ident speziell auf die Identifikation von pharmazeutischen Rohstoffen in Apotheken zugeschnitten.

Über Fraunhofer Venture
Fraunhofer Venture ist die zentrale Abteilung für Ausgründungen und Beteiligungsmanagement der Fraunhofer-Gesellschaft und bietet durch einem umfangreichen Unterstützungsprogramm Gründern, Start-ups, Industrie und Kapitalgebern Zugang zu den Spitzentechnologien der 76 Fraunhofer-Institute, der Fraunhofer-Infrastruktur und Fraunhofer-Know-how mit über 7 600 Patentfamilien. Das Leistungsspektrum von Fraunhofer Venture umfasst die komplette Betreuung und Beratung von der Idee bis zur Unternehmensgründung, dem aktiven Beteiligungsmanagement von Fraunhofer-Beteiligungen, der Unterstützung bei der Finanzierungssuche bis hin zu einem etwaigen Verkauf der Gesellschaft

Über Fagron
Fagron ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Herstellung, das sich darauf konzentriert, Krankenhäuser, Apotheken, Kliniken und Patienten in 35 Ländern der Welt mit personalisierter Medizin zu versorgen.
Das belgische Unternehmen Fagron NV hat seinen Sitz in Nazareth und ist an der Euronext Brüssel und der Euronext Amsterdam unter dem Tickersymbol „FAGR“ notiert. Die operativen Tätigkeiten von Fagron werden von dem niederländischen Unternehmen Fagron BV mit Sitz in Rotterdam geleitet.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 mehr als 650 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen Digital Tech, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Mehr als 4 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.900 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 150 Unternehmen erfolgreich verkauft.
Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Unternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Bank, Deutsche Post DHL, Dräger, 1+1 AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

Medienkontakt
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Stefanie Grüter, Head of Marketing & Communications
T.: +49 228 – 82300 – 188
s.grueter@htgf.de

Kontakt Investor
High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Dr. Andreas Olmes, Principal
T.: +49 228 – 82300 – 108
a.olmes@htgf.de

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