Artikel des Autoren: Matthias Meyer

  1. CereGate GmbH erhält eine Finanzierung vom High-Tech Gründerfonds für die Weiterentwicklung einer Software Plattform in der Neuromodulations-Therapie

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    • Ceregate ermöglicht „Mind-Writing“, d.h. die Informationsübertragung direkt ans Gehirn
    • Die CereGate-Plattform wurde erfolgreich klinisch in multizentrischer Studie validiert
    • Ergebnisse werden derzeit auf der NANS-Konferenz in Las Vegas präsentiert
    • High-Tech Gründerfonds beteiligt sich durch Kapitalerhöhung und mit Wandeldarlehen
    • Die Finanzierung ermöglicht die klinische Weiterentwicklung in die Anwendungen Schlaganfall, Neuroprothetik und „Brain-Computer-Interfaces“

     

    Laut WHO leiden weltweit über 1 Milliarde Menschen an neurologischen Erkrankungen. Allein in Europa und den USA verursachen derartige Erkrankungen über eine Billionen USD Kosten im Gesundheitssystem. Der Markt für neurotechnologische Therapien derartiger Erkrankungen – im speziellen Neuromodulation – wächst überproportional schnell. Gleichzeitig nehmen solche Therapien für eine effiziente Behandlung dieser Krankheiten eine zunehmend signifikante Rolle ein.

    Neuromodulation ist bereits heute eine weltweit verbreitete Therapie, bei welcher Implantate minimalinvasiv ins Gehirn oder Rückenmark des Patienten eingebracht werden, um Symptome wie Tremor, Gangprobleme, Schmerzen, Sprachschwierigkeiten oder Dystonien zu reduzieren. CereGate entwickelt eine Software, die eine optimierte Einstellung dieser Systeme für Patienten ermöglichen soll und zum ersten Mal völlig neue Therapieformen zur gezielten Bekämpfung gewisser Symptomgruppen – wie die Verbesserung des Gangbildes bei Parkinsonpatienten – ermöglicht.

    „Unsere Software Plattform hat das Potential, eine Brücke zwischen der klinischen Neuromodulation und der Forschung im Gebiet der Computer/Gehirn-Schnittstellen zu schlagen“, sagt Gründer und Geschäftsführer Dr. Bálint Várkuti.

    Gemeinsam mit dem CereGate-Team in München und San Diego (USA) hat er an den Kliniken in Freiburg und Budapest erfolgreich eine Pilotstudie durchgeführt, deren Ergebnisse während des Treffens der „North American Neuromodulation Society“ (NANS) in Las Vegas präsentiert werden. Die Software-Plattform wird zudem für die Bereiche Schlaganfall, Neuroprothetik und zur Therapiepersonalisierung in der Neuromodulation weiterentwickelt.

    „CereGate hat in nur einem Jahr beeindruckende Fortschritte gemacht, die sich in den Ergebnissen der klinischen Studie zeigen. Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Team in 2020 die nächsten Schritte der Kommerzialisierung zu gehen“, erklärt Tobias Faupel, HTGF Investmentmanager

    Pressekontakt
    CereGate GmbH
    Dr. Bálint Várkuti
    Geschäftsführer
    contact@ceregate.com

     

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 570 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2,4 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.500 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds
    Tobias Faupel
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    T.: +49 151 263 248 24
    t.faupel@htgf.de
    www.htgf.de

     

  2. Industrie und Mittelstand treffen auf Innovation und Start-ups

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    • Zum elften Mal bringt die High-Tech Partnering Conference (HTPC) Industrie und Mittelstand mit Innovations- und Finanzierungsexperten zusammen
    • Zu der Veranstaltung des High-Tech Gründerfonds (HTGF) am 28. Januar 2020 werden mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie mehr als 150 Hochtechnologie-Start-ups aus Branchen wie Software, Chemie, Healthcare, Maschinenbau und Energie erwartet
    • In Experten-Workshops wird u.a. zu Themen wie New Work, Security Token Offerings, IoT oder Acceleratoren gearbeitet
    • Inspirational Keynote: Euro-Fighter-Pilotin Nicola Baumann spricht über Motivation und Disziplin

     

    Auf der High-Tech Partnering Conference (HTPC) treffen in der kommenden Woche führende Unternehmen aus Deutschlands Industrie und Mittelstand auf innovative Start-ups und Finanzierungsexperten. Bereits zum elften Mal veranstaltet der High-Tech Gründerfonds (HTGF) das Netzwerk-Treffen, um Digitalisierung und Innovation weiter voranzutreiben.

    „Gerade erst ist Deutschland in einer Studie als innovativstes Land der Welt ausgezeichnet worden. Um dieses enorme Potenzial weiter in wirtschaftlichen Erfolg zu übersetzen, brauchen wir partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen allen wichtigen Playern. Mit der HTPC wollen wir dafür auch in diesem Jahr wieder einen wichtigen und nachhaltigen Impuls setzen“, sagt Dr. Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des HTGF.

    Zu der High-Tech Partnering Conference am 28. Januar 2020 erwartet der Seedinvestor HTGF Vertreterinnen und Vertreter führender Industrieunternehmen, darunter SAP.io, Robert Bosch GmbH,  Henkel AG & Co. KGaA sowie die B. Braun Melsungen AG. Dazu kommen mehr als 150 Start-ups aus Bereichen wie Software, Chemie, Healthcare, Maschinenbau und Energie.

    Eröffnet wird die Konferenz in diesem Jahr von Dr. Andreas Hettich, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Hettich Holding. Es folgt eine inspirierende Keynote von Nicola Baumann ­­– die ehemalige Eurofighter Pilotin und Finalistin von „Die Astronautin“ wird über ihre persönlichen Erfahrungen mit Motivation und Disziplin sprechen.

    In Workshops arbeiten die über 450 erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer  (Industrie, Mittelstand und Start-ups) der Konferenz gemeinsam an Lösungen für die Herausforderungen der nächsten Jahre. Gleichzeitig bildet die Konferenz aber auch eine Plattform für Deals, Akquise-Gespräche und langfristige Kooperationen.

    „Wir unterstützen gezielt die wichtigsten High-Tech-Gründungen in und aus Deutschland – mit partnerschaftlichem Support zusätzlich zu unseren Investments. Mit der HTPC haben wir darüber hinaus ein Forum geschaffen, in dem die bestmöglichsten Rahmenbedingungen für ein gezieltes Networking zwischen Gründern und Industrie gegeben sind. Das führt zu Partnerschaften, von denen beide Seiten profitieren“, sagt Dr. Alex von Frankenberg.

     

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 570 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2,4 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.500 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

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    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Stefanie Grüter
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  3. HepaRegeniX GmbH schließt eine Finanzierungsrunde über €11 Mio. ab zum Start der klinischen Prüfung des ersten Medikamentenkandidaten

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    Präklinische Daten zeigen die Wirksamkeit von MKK4-Inhibitoren im Bereich der Leberregeneration sowie experimentellen Modellen aktuer und chronischer Lebererkrankungen.

    HepaRegeniX GmbH, eine präklinische Biotechfirma, die eine neuartige Therapie für die Behandlung akuter und chronischer Lebererkrankungen entwickelt, gibt heute den Abschluß einer Serie B Finanzierungsrunde mit einem Volumen von über €11 Mio. bekannt. Alle bestehenden Investoren wie der Boehringer Ingelheim Venture Fund GmbH (BIVF), Novo Holdings A/S, der High-Tech Gründerfonds, Coparion und Ascenion haben sich an der Runde beteiligt.

    Die Finanzmittel werden verwendet, um im Laufe des Jahres für den ersten MKK4-Inhibitor mit der klinischen Prüfung für die Behandlung von akuten und chronischen Lebererkrankungen zu beginnen. MKK4 (Mitogen-Activated Protein (MAP) Kinase 4) ist ein wesentlicher regulierender Schalter bei der Leberregeneration. Die Suppression von MKK4 stellt die regenerative Kapazität von Leberzellen sogar bei schwerwiegenden Leberschäden wieder her. In den letzten 2,5 Jahren hat sich HepaRegeniX auf die Erforschung neuer und proprietärer MKK4-Inhibitoren fokussiert, was zur Identifizierung mehrerer präklinischer Entwicklungskandidaten geführt hat. Entsprechende Ergebnisse von experimentellen klinisch relevanten Krankheitsmodellen haben dabei weiter das Konzept der MKK4-Inhibition validiert und gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche klinisch Entwicklung geschaffen.

    „Für HepaRegeniX ist dies eine spannende Phase mit dem baldigen Eintritt unseres ersten klinischen Kandidaten in die klinische Prüfung basierend auf aussagekräftigen präklinischen Daten für unseren proprietären MKK4-Inhibitor” kommentierte Dr. Michael Lutz, CEO der HepaRegeniX. „In dem Sinne sind wir sehr stolz, dass wir in sehr kurzer Zeit diese Finnazierungsrunde mit unserer bestehenden Investorenbasis abschließen konnten.”

    Prof. Dr. Johannes Zanzinger vom BIVF, schlußfolgerte im Namen aller Investoren, dass

    „HepaRegeniX mit seinem einzigartigen therapeutischem Konzept zur Behandlung von akuten und chronischen Lebererkrankungen eine Firma mit erheblichem Potential darstellt. Diese Serie B-Finanzierungsrunde zusammen mit der neulichen Ernennung von Michael Lutz zum CEO werden substantiell helfen, das zugrundeliegende wissenschaftliche Konzept klinisch zu validieren und neuartige und proprietäre niedermolekulare Kinaseinhibitoren zu generieren, die oral verfügbar sein werden. Solche Substanzen sollten ein signifikantes Potential im Bereich der Leberregeneration aufweisen.”

    Über HepaRegeniX GmbH
    Seit Firmenstart in 2017 hat HepaRegeniX erfolgreich mehrere präklinische Entwicklungskandidaten für die Behandlung akuter und chronischer Lebererkrankungen auf Basis der neuartigen und proprietären molekularen Zielstruktur Mitogen-Activated Protein (MAP) Kinase 4 (MKK4) erforscht und entwickelt. MKK4 ist ein wesentlicher regulierender Schalter bei der Leberregeneration. Die Suppression von MKK4 stellt die regenerative Kapazität von Leberzellen sogar bei schwerwiegenden Leberschäden wieder her. Dieses neuartige und einzigartige Therapiekonzept für die Behandlung von Lebererkrankungen wurde von Prof. Lars Zender und seiner Forschungsgruppe am Universitätsklinikum Tübingen entdeckt Die Investoren der HepaRegeniX umfassen der Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF), Novo Holdings A/S, Coparion, High-Tech Gründerfonds und Ascenion GmbH.

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    HepaRegeniX GmbH
    Dr Michael Lutz
    Chief Executive Officer
    +49 7071 639 6731
    m.lutz@heparegenix.com

    Über High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt  895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 570 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2,4 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.500 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

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    High-Tech Gründerfonds
    Dr. Frank Hensel
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  4. Biograil schließt Seedfinanzierung für die Entwicklung eines neuartigen Produktes zur oralen Applikation von Biologika ab

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    Biograil ApS, ist ein innovatives Biotechnologieunternehmen, das ein einzigartiges Gerät zur oralen Verabreichung von biologischen Präparaten (Biologika) entwickelt, welche üblicherweise injiziert werden. Das Unternehmen gab heute den Abschluss einer Seedfinanzierung in Höhe von 3 Millionen Euro bekannt (mit Potenzial zur Erweiterung auf 5 Millionen Euro). Das Investorenkonsortium wurde von dem erfahrenen deutschen Frühphaseninvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) geführt und umfasst die dänische Megatrend Invest a / s, eine Schweizer Investmentgruppe sowie einen dänischen privaten Healthcare-Investor.

    Das Produkt wird derzeit entwickelt und basiert auf hochmoderner Spritzgusstechnik. Sie wurde von dem Team erdacht, das auch hinter der ersten von der FDA zugelassenen und in den USA vermarkteten Spritzgusstablette steht.

    Biologika sind eine wichtige und wachsende Gruppe von Therapeutika zur Behandlung zahlreicher, schwerer Krankheiten. Der Abbau und die schlechte Resorption im Gastrointestinaltrakt verhindern jedoch zumeist eine orale Verabreichung dieser Medikamente. Daher werden die entsprechenden Therapeutika injiziert, was die Arzneimittelgabe oft kompliziert, kostspielig und schmerzhaft macht. Das Biograil-Team hat sich zum Ziel gesetzt, dem bisher ungedeckten Bedarf nach einer unkomplizierten und robusteren Verabreichungsform nachzukommen.

    CEO Karsten Lindhardt:

    „Wir sind äußerst zufrieden mit der Stärke und Qualität unserer Investoren und der strategischen Partnerschaften, die wir für Biograil aufgebaut haben. Wir sehen dieses Ergebnis in direktem Zusammenhang mit der Erfolgswahrscheinlichkeit unseres Entwicklungsvorhabens. Für Patienten, die heutzutage regelmäßig Injektionen erhalten müssen, wollen wir die Medikamenteneinnahme bequemer und sicherer machen. Wir hoffen eine orale Kapsel in Standardgröße anbieten zu können, die eine vergleichbare Arzneimittelwirkung erreicht, wie sie durch eine Injektion erzielt wird.“

    Anke Caßing Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds, die dem Aufsichtsrat von Biograil angehören wird, kommentiert:

    „Ich freue mich sehr, dass wir für Biograil ein hervorragendes Investorenkonsortium aufbauen konnten, und dass der HTGF ein Teil davon sein kann. Wir sind beeindruckt von dem Engagement und der Erfolgsbilanz des Biograil-Teams. Die Biograil-Technologie hat definitiv ein erhebliches Geschäftspotenzial für die orale Applikation von Biologika.“

    Biograil wird die Finanzierungsmittel verwenden, um das Design ihres Produktes zu optimieren, die laufenden präklinischen Studien voranzutreiben und eine große weltweite Serie-A-Finanzierung im ersten Quartal 2021 vorzubereiten.

    Über Biograil
    Biograil ist ein dänisches Start-up, das mittels Spritzgussverfahren ein Produkt herstellt, das in einer normalgroßen oralen Kapsel Arzneimittelwirkstoffe in den gastorintestinalen Trakt transportiert und dort in die Magen-Darm-Wand abgeben kann. Das Biograil-Produkt enthält keine mechanisch beweglichen Komponenten, sondern nutzt die körpereigenen peristaltischen Kräfte, um die effiziente Abgabe biologischer Wirkstoffe in die Magen-Darm-Wand zu ermöglichen. Das Biograil-Team besteht aus Unternehmern mit langjähriger Erfahrung im Aufbau erfolgreicher Biotech-Unternehmen sowie den Führungskräften, die an der Entwicklung der weltweit ersten von der FDA zugelassenen spritzgegossenen Tablette beteiligt waren.

    Über MEGATREND INVEST A/S
    MEGATREND INVEST ist ein gut vernetzter Kapitalgeber zwischen Investoren, die nach alternativen Investments suchen, und nachhaltigen Start-ups und Wachstumsunternehmen, die Kapital benötigen. Durch Risikodiversifikation sorgen wir für eine hohe Rendite für Investoren.

    MEGATREND INVEST erwartet von den Unternehmen eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Geschäftstätigkeit auf Basis der 9 weltweit führenden Megatrends (wie Gesundheit, Biotechnologie, etc.) und fokussiert seine Investitionen auf nachhaltige Produkte und Lösungen, die auf den Zielen der nachhaltigen Entwicklung basieren.

    Über High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt  895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 560 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.400 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.
    Mehr: www.high-tech-gruenderfonds.de/de

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  5. Erfolgreicher Jahresauftakt: Neue Wachstumsfinanzierung für MedTech Unternehmen Mecuris GmbH

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    Das Münchener Medizintechnikunternehmen Mecuris GmbH hat eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 3,6 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Mit an Bord sind neben den Seed-Investoren Bayern Kapital und dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) erneut die internationale Investmentgesellschaft Mulcan, der Life Science Venture Capital-Investor Vesalius Biocapital und die Sana Kliniken AG, einer der Top Fünf Krankenhausverbünde in Deutschland.

    Klares Ja der Orthopädietechnikbranche zur Digitalisierung
    Das Münchner Start-Up ist angetreten, um die Orthopädietechnik zu revolutionieren. Dabei geht der entscheidende Veränderungsprozess von der Mecuris Solution Platform aus. Diese Online-Plattform bildet eine Digitale Werkstatt ab, mit der sich patientenspezifische Prothesen und Orthesen schnell und einfach gestalten und mittels 3D-Druck realisieren lassen. Die digitale Prozesskette dahinter ermöglicht es Orthopädietechniker und Anwender gemeinsam, ein in Farbe, Form und Funktion optimiertes Hilfsmittel zu erstellen.
    Vorrangiges Ziel bei Mecuris war es zunächst, die Orthopädietechnik mit der Online-Plattform vertraut zu machen und traditionelles Handwerk – wo sinnvoll möglich und zeitsparend – zu digitalisieren. Diesem Ziel ist das Unternehmen im vergangenen Jahr ein großes Stück nähergekommen:

    „Die Entwicklung von Mecuris zu einem Anbieter digitaler Algorithmen wird mittlerweile von den Partnern in der orthopädietechnischen Patientenversorgung als Schritt in die Zukunft klar angenommen. Um diesen Weg konsequent weiterzugehen und aufgrund der erreichten Milestones in 2019 haben sich wie geplant alle Investoren der Serie-A Runde entschieden, das Unternehmen auch weiterhin mit den notwendigen Ressourcen auszustatten“, so der Branchenexperte Johannes Schneider-Littfeld, der Mitte des Jahres den Vorsitz des Mecuris Advisory-Boards übernommen hat.

    2020 wird auch der Bereich Orthetik digital
    Mecuris wird die Mittel sowohl für die Steigerung der Marktdurchdringung auf dem europäischen Markt nutzen als auch für die Erweiterung der Plattform im Bereich Orthetik, die für Ende März geplant ist. Ab dann wird die Digitale Prothesenwerkstatt zur Erstellung individueller Prothesen um die Digitale Orthesenwerkstatt ergänzt. Damit steht dem Orthopädietechniker eine einfache, intuitive und vor allem zeitsparende Möglichkeit offen, Orthesen in einem web-basierten Workflow komplett zu erstellen oder Teilschritte zu nutzen.

    Über Mecuris GmbH
    Mecuris arbeitet eng mit zertifizierten Orthopädietechnikern (OTs) zusammen, um die Orthetik & Prothetik in das digitale Zeitalter zu führen. Durch die Bündelung von 3D-Technologien in einer digitalen Werkstatt, der online-basierten Mecuris Solution Platform , bietet Mecuris OTs die Möglichkeit, kosten- und zeitsparend maßgeschneiderte Orthesen & Prothesen zu gestalten. Dies erleichtert ihnen die tägliche Arbeit deutlich. OTs werden auf der Plattform in die Lage versetzt, ohne CAD-Design-Kenntnisse Produktideen patientenspezifisch anzupassen und zusammen mit dem Anwender Designwünsche zu verwirklichen. Dadurch wird die Lebensqualität der Anwender enorm verbessert: Sie haben die Chance, schnell wieder aktiv zu werden und ihre Individualität zu leben. Dank CE-Kennzeichnung und ISO-Zertifizierung erfüllen die in der digitalen Werkstatt von Mecuris erstellten Produkte höchste Sicherheitsstandards und werden von allen Krankenkassen in Deutschland erstattet.

    Mecuris – You. Create.

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    Mecuris
    Eva Stahl
    Head of Marketing
    pr@mecuris.com
    T.: +49 89 / 20 00 57-340
    www.mecuris.com

    Kontakt
    Fortis PR
    Gloria Huppert / Ramona Daub
    mecuris@fortispr.de
    T.: +49 89 / 452 278 – 18/- 15

    Über Bayern Kapital
    Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut wurde auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung 1995 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern gegründet. Bayern Kapital stellt als Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern den Gründern innovativer High-Tech-Unternehmen und jungen, innovativen Technologieunternehmen in Bayern Beteiligungskapital zur Verfügung. Bayern Kapital verwaltet derzeit zwölf Beteiligungsfonds mit einem Beteiligungsvolumen von rund 385 Millionen Euro. Bislang hat Bayern Kapital rund 308 Millionen Euro Beteiligungskapital in 272 innovative technologieorientierte Unternehmen aus verschiedensten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Software & IT, Werkstoffe & Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie. So sind in Bayern über 5000 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden.
    www.bayernkapital.de

    Über MII Mulcan International Investments GmbH
    MULCAN ist eine internationale Investmentgesellschaft, die sich auf Wachstumsinvestitionen in den
    Bereichen Fertigung, Industrie und Dienstleistungen in ganz Europa (mit besonderem Schwerpunkt auf
    Osteuropa), im Nahen Osten und in anderen Entwicklungsländern konzentriert.
    www.mulcan.de

    Über Vesalius Biocapital Partners S.à r.L,
    Vesalius Biocapital (Vesalius), ein spezialisierter Life Sciences Venture Capital-Investor, unterstützt seit 2007 Unternehmen, die im Bereich der menschlichen Gesundheit tätig sind, durch Risikokapitalfonds.
    Seit seiner Gründung hat Vesalius drei Fonds mit über 260 Millionen Euro Volumen aufgelegt und zur Entwicklung von über 30 Unternehmen beigetragen. Das Portfolio ist ausgewogen zwischen Investitionen in die Entwicklung von Arzneimittel und nicht-medikamentösen Technologien und Anwendungen. Vesalius stellt dazu Kapital für wissenschaftlich solide Innovationen und ehrgeizige Unternehmer bereit, wobei der Fokus auf einem Exit innerhalb von fünf Jahren liegt.
    www.vesaliusbiocapital.com

    Über Sana Kliniken AG
    Die Sana Kliniken AG ist ein bedeutender Anbieter von integrierten Gesundheitsdienstleistungen. Sie betreibt mehr als 50 Krankenhäuser, versorgt mehr als 2,2 Millionen Patienten pro Jahr mit 34.000 Mitarbeitern. Neben dem Kerngeschäft besitzt und betreibt Sana weitere spezialisierte Einrichtungen wie Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren. Der Bereich Sana Digital wurde im Jahr 2016 mit dem Ziel gegründet, den Prozess der digitalen Transformation innerhalb der Sana Gruppe zu fördern.
    www.sana.de

    Über High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 560 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.400 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

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    High-Tech Gründerfonds
    Dr. Frank Hensel
    Schlegelstraße 2
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    www.htgf.de

     

     

     

  6. Start-ups und Industriepartner: Eine Beziehung zwischen Hoffnung und Herausforderung

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    Start-ups und Industriepartner: Eine Beziehung zwischen Hoffnung und Herausforderung

    Autor: Dr. Martin Pfister, Senior Investment Manager


    Laut einer jüngst veröffentlichten Studie von Wayra, dem Accelerator-Programm des spanischen Telekommunikationsanbieter Telefónica, wurden in 2018 von Konzernen 264 neue Venture Capital Firmen gegründet. Interessanterweise erlebt diese Form der Unterstützung innovativer, aus Konzernsicht externer Entwicklung einen neuen Boom seit der Finanzkrise 2008. Zudem setzen immer mehr Unternehmen Acceleratoren auf, die mit finanziellen und oft infrastrukturellen Ressourcen externe Projekte unterstützen. Aus allen Branchen kommend, verbindet sie eines: Die Begeisterung für Start-ups, deren Innovationskraft, Kultur und Agilität.

    Auch der High-Tech Gründerfonds konnte für seinen aktuell dritten Fonds 32 Industrieunternehmen als Investoren gewinnen. Einige davon haben eine Corporate Venture Arm (CVC), andere agieren aus der Geschäftsführung oder Departments wie dem Business Development. Die verschiedenen Formen von Kooperationen, Lizenzvereinbarungen, Investments und Exits zwischen Start-ups und Industriepartnern bieten enormes Potential, aber auch Fallstricke und Sackgassen.

    Big Corporate – dein bester Kunde?

    Für ein Start-up ist es oft der Proof-of-Market: eine Kunden-Lieferantenbeziehung mit einem etablierten Unternehmen, idealerweise mit wiederkehrendem Umsatzpotential. Laut der Wayra-Studie sind Start-up-Gründer hierbei von den bei ihnen investierten Konzernen enttäuscht. Die Studie führt keine Gründe dafür auf, aber die Erfahrung zeigt: es sind die Zeitläufe bei Entscheidungsprozessen oder vorgeschaltete Qualifizierungsstudien ohne Bezahlung. Nachvollziehbar ist, dass große Unternehmen, insbesondere in stark regulierten Branchen, das Risiko scheuen, sich auf ein junges Unternehmen als Lieferant einzulassen, nicht wissend ob dieses auch in 2 oder 3 Jahren noch existiert. Bei der von Gründern erhofften Unterstützung im Verkaufs- und Marketingbereich, bleiben laut der Wayra-Studie Konzerninvestoren hinter den Erwartungen zurück.

    Wir sehen jedoch, dass Start-ups hinsichtlich gemeinsamer Entwicklungen (F&E) sowie Produktion und Prozessoptimierung deutlich profitieren. Interessant ist die Entwicklung mittelständischer Unternehmen: immer mehr dieser Unternehmen, die eher nicht im Start-up-Ökosystem zu Hause sind, öffnen sich. Was an dedizierten Strukturen wie zum Beispiel Innovationscouts oder Venture fehlt, wird oft von schlanken Entscheidungsprozessen wett gemacht. Aber es muss passen; der Suchfokus dieser potentiellen Partner ist oft eng an die eigenen Zielmärkte gekoppelt und Begeisterung ebbt schnell ab, wenn zu viele Unwägbarkeiten gesehen werden.

    Investments durch Corporates – ein „Bear Hug“?

    Die Entwicklungen im Corporate Venture Bereich haben zur Folge, dass nicht nur mehr Fonds-in-Fonds Investments getätigt werden, sondern von Unternehmen mehr Geld direkt in Start-ups fließt. Deutschlands Konzerne sind dabei sehr aktiv: von 2000 bis 2018 wurden laut der Wayra-Studie etwa ein Viertel der Europäischen Deals von Deutschen Corporates getätigt. Ein solches Investment hat (fast) immer eine strategische Komponente: es muss in die Vorhaben des Mutterkonzerns passen, häufig sicher gestellt durch einen Prozess, bei dem sich der Corporate-Venture Mitarbeiter interne Unterstützung einholt, bevor er das potentielle Investmenttarget weiterverfolgt.

    Das kann vorteilhaft sein, solange der CVC in den Verträgen wie ein klassischer, rein finanziell incentivierter Investor agiert was immer häufiger der Fall ist. Darauf sollten Start-ups besonders achten. Es ist für die Reputation gut, einen großen Industriepartner überzeugt zu haben. Mögliche Sonderechte eines Strategen werden jedoch von institutionellen VCs kritisch gesehen, weil dabei die nötige Flexibilität im Exit-Prozess eingeschränkt sein kann. So sollte es z.B. kein spezifischen Veto Rechte geben (pari passu Investment) und ein Right of first refusal eingezäunt sein, mit einer zeitlichen Komponente von wenigen Wochen, damit man alternative Angebote vorantreiben kann. Verhandelt man bereits mit dem Investment des Corporates eine Call-Option, sollte diese so ausgestaltet sein, dass das Start-up in einem offenen M&A Prozess bei Angeboten, die deutlich über die in der Call Option verhandelte Summe gehen, auch den Strategen in die Verkaufspflicht nehmen kann („drag along“).

    Royalties – Lizenzvereinbarungen als Hürde

    Bei Verhandlungen mit Corporates, die in einer Übernahme oder Lizenz münden können, werden die Patentrechte des Start-ups sehr detailliert unter die Lupe genommen. Ein Start-up kommt dabei häufig unter Druck: Konditionen wie exklusive Lizenzen für die Technologie wurden meist früh während des Gründungsgeschehens verhandelt; im Rahmen von Förderprojekten waren oft mehrere akademische Partner beteiligt und lizenzgebende Technologietransfer- oder Patentagenturen sind oft nicht professionell genug aufgestellt.

    Auf der anderen Seite steht der Industriepartner mit weitreichender Erfahrung, welche Royalties z.B. für ihn kommerziell sinnvoll sind, wenn ein Produkt in den Markt kommt, oder ob man überhaupt Umsätze einzelner Produkte darstellen kann. Zu hohe Zahlungen an einen Dritten wie z.B. die Universität können Verhandlungen in eine Sackgasse führen. Hier sollte das Start-up die Corporates möglichst mit an den Verhandlungstisch bringen – das gemeinsame Interesse ist im Verhandlungsprozess oft hilfreich. Die institutionellen Investoren des Start-ups wiederum haben kein Interesse an so langfristigen Zahlungsoptionen, weil es nicht mit deren Fondslaufzeiten zusammenpasst. Sie wollen eher (abgezinst) ausgezahlt werden.

    Die hier geteilten Erfahrungen sind die Sicht eines Investors, basierend auf dem HTGF-Portfolio, quer über alle Branchen. Was für gutes Management gilt, ist für Gespräche zwischen Start-up und Industrieunternehmen umso wichtiger: eine offene und klare Diskussion über Erwartungen an die Kooperationen oder das Investment durch Corporate VCs. Und: Ermächtigung der Start-ups durch Investoren mit gemeinsamer Blickrichtung auf das ultimative Ziel: den Exit.

    Quelle: Corporate Venturing Report 2019

  7. IT-Security Start-up deviceTRUST schließt erfolgreich seine 7-stellige Series A Finanzierungsrunde ab

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    Hessen Kapital I GmbH und TF H III Technologiefonds Hessen GmbH investieren zusammen mit Seed Investor High-Tech Gründerfonds in das deutsche IT-Security Start-up deviceTRUST. Mit seiner kontextbasierten Sicherheit bietet deviceTRUST Unternehmen die sichere und flexible Bereitstellung von modernen, digitalen Arbeitsplätzen.

    „Unternehmen wollen und müssen ihren Mitarbeitern und externen Partnern einen digitalen Arbeitsplatz bereitstellen, der es ermöglicht flexibel und von überall produktiv zu arbeiten. Jedoch müssen hierbei alle Anforderungen an die Sicherheit und Compliance und regulatorische Vorgaben eingehalten werden. Ein rollenbasierte Zugriffssteuerung allein reicht hier nicht mehr aus“

    sagt Sascha Göckel, Co-Founder und CEO bei deviceTRUST.

    Die kontextbasierte Sicherheit der deviceTRUST Lösung erlaubt es Unternehmen einen modernen digitalen Arbeitsplatz bereitzustellen und dabei dynamisch den Kontext wie Standort, Status der Sicherheitskomponenten, Netzwerkverbindungen, genutzte Hardware sowie Benutzerrechte zu berücksichtigen. Mitarbeiter und auch externe Partner sind damit in der Lage produktiv mit ihrem digitalen Arbeitsplatz zu arbeiten und gleichzeitig alle Sicherheits- Compliance- und Regulatorische Anforderungen einzuhalten.

    Jens Schmidt, Co-Founder und CSO bei deviceTRUST:

    „In den letzten zwei Jahren konnten wir zahlreiche Kunden aus den unterschiedlichen Branchen sowie Größen gewinnen. Mit deviceTRUST ist es unseren Kunden nun sehr einfach möglich, die Anforderungen nach z.B. flexiblem Arbeiten oder Home-Office sicher umzusetzen.“

    „Das Investment wird primär für den weiteren europäischen Ausbau unserer Vertriebs- und Marketingaktivitäten eingesetzt. Darüber hinaus wird ebenfalls in unsere Produktentwicklung investiert, um den vorhandenen Technologievorsprung noch weiter auszubauen.“ ergänzt Sascha Göckel.

    Dirk Pieper, Investment Manager bei der BM H Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH „sieht im hoch dynamischen Markt für Digitale Arbeitsplätze, in dem sich deviceTRUST mit ihrer Lösung bewegt, hohes Wachstumspotenzial.“

    Dr. Tanja Emmerling, Partner beim HTGF ist überzeugt „dass die Flexibilisierung der Arbeitswelt bei gleichzeitig hohen Sicherheitsstandards und Compliance-Anforderungen hohe Chancen für die Lösung von deviceTRUST bietet.“

    Über deviceTRUST GmbH
    deviceTRUST bietet die zentrale Kontextplattform für Unternehmen, die es Anwendern ermöglicht von jedem Ort, mit jedem beliebigen Endgerät, über jedes Netzwerk und zu jeder Zeit mit ihrem digitalen Workspace zu Arbeiten und gibt den IT-Abteilungen alle Informationen und Kontrolle zur Einhaltung aller Sicherheits-, Compliance- und regulatorischer Vorgaben.

    Mit seinen patentierten und zum Patent angemeldeten Technologien stellt deviceTRUST mehr als 200 Hardware-, Software-, Netzwerk-, Sicherheits-, Performance- und Standorteigenschaften bereit. deviceTRUST lässt sich problemlos in jede bestehende Workspace-Management-Lösung integrieren und benötigt keine zusätzliche Infrastruktur. Der Kontext ist immer aktuell und jede Änderung löst eine definierbare Aktion aus.

    deviceTRUST – Contextualizing IT

    Kontakt
    deviceTRUST GmbH
    Jens Schmidt
    Hilpertstrasse 31
    64295 Darmstadt / Deutschland
    Tel.: +49 (6162) 8015950
    press@devicetrust.com
    https://devicetrust.com

    Über die BM H
    Hessen Kapital I GmbH und TF H III Technologiefonds Hessen GmbH werden von der BM H Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH, dem zentralen Anbieter von öffentlichem Beteiligungskapital in Hessen, geführt. Sie ist über die WIBank in die Wirtschaftsförderung des Landes Hessen integriert. Die von der BM H verwalteten öffentlichen Beteiligungsfonds haben aktuell über 100 Millionen Euro in 240 hessische Unternehmen investiert.

    Kontakt
    BM H Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH
    Dirk Pieper
    Gustav-Stresemann-Ring 9
    65189 Wiesbaden / Deutschland
    Tel.: +49 (611) 949 176 – 43
    Fax: +49 (611) 949 176 – 76
    dirk.pieper@bmh-hessen.de
    www.bmh-hessen.de

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt  895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 560 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.400 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Dr. Tanja Emmerling
    Alte Leipziger Straße 4
    10117 Berlin
    T.: +49 30 403664864
    t.emmerling@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

  8. Neue Arbeitswelt ohne Burn-Out: Corporate Health-Startup DearEmployee erhält Millionenfinanzierung vom High-Tech Gründerfonds und IMPACT51

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    DearEmployee, die Plattform für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, wird mit dem Kapital die wissenschaftlich fundierte Plattform weiter ausbauen und einen Marktplatz für Gesundheits- und Personalmaßnahmen etablieren. Außerdem ist eine Expansion in weitere europäische Märkte und in die USA geplant.

    Mit der DearEmployee Plattform können Unternehmen psychische Belastungen frühzeitig erkennen und wirksame Präventionsmaßnahmen gegen Burn-Out für ihre Beschäftigten ableiten.

    Henning Jakob, Co-Founder & CEO von der DearEmployee GmbH erklärt:

    „Psychische Belastungen machen krank und mindern die Produktivität der Beschäftigten. Sie entstehen durch häufige Arbeitsunterbrechungen, hohe Arbeitsintensität, aber auch durch fehlende Innovationskompetenz der Unternehmen oder übersteigertes Leistungstracking. Vielen Unternehmen fehlt das Wissen über die belasteten Zielgruppen und Ursachen. Gesundheits- und Personalmaßnahmen orientieren sich daher selten am Bedarf der Beschäftigten. DearEmployee nutzt eine innovative wissenschaftliche Methode, intelligente Algorithmen und digitale Prozesse, um Maßnahmen zielgruppenspezifisch abzuleiten, zu tracken und auf Basis historischer Daten hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zu prüfen.“

    Das Berliner Start-Up wurde 2017 von Dr. Amelie Wiedemann, Daniel Fodor und Henning Jakob gegründet und startete zunächst als Spin-off der Freien Universität Berlin mit einer innovativen Lösung für die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung. Bereits im Frühjahr 2018 konnte die DEKRA als erster Kooperationspartner gewonnen werden, sodass die Implementierung der Software von Experten aus den Bereichen Arbeits- und Gesundheitsschutz begleitet wird. Heute hat DearEmployee mehr als 90 Unternehmenskunden aus verschiedenen Branchen, insbesondere Behörden, Bildung, Handel, Banken und Produktionsunternehmen.

    Louis Heinz, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds (HTGF):

    „Das Branchenwissen des Teams, und letztendlich das innovative Verfahren zur Aufnahme von Belastungsfaktoren, sowie dann die individuellen Maßnahmenempfehlungen haben uns überzeugt. Die starken Kooperationspartner sind ein Signal, dass das Problem bei Unternehmen jeder Größe akut ist. Wir sind davon überzeugt, dass die Reduktion psychischer Belastungsfaktoren eine Win-Win Situation für Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber ist. Deshalb freuen wir uns auf den weiteren gemeinsamen Weg mit DearEmployee“.

    Ingo Juraske, Partner bei IMPACT51:

    „Corporate Health ist aus unserer Sicht ein entscheidender Wettbewerbsfaktor der neuen Arbeitswelt. Nur wer die Stressoren am Arbeitsplatz kennt und effektiv mit ihnen umgeht, kann heute und in Zukunft gute Mitarbeiter gesund halten, gewinnen und langfristig an sich binden. Wir analysieren regelmäßig eine Vielzahl von ambitionierten Start-Ups. DearEmployee hat uns durch ihr passioniertes Gründerteam, ihre Vision „Making work a better place“, die in kurzer Zeit erreichte Customer Traction sowie das wissenschaftliche Fundament der Plattform überzeugt. Wir glauben an die Vision und freuen uns darauf, DearEmployee bei der Entwicklung und dem Wachstum zu unterstützen.”

    Für den High-Tech Gründerfonds und die Business Angel Partnerschaft IMPACT51 ist es das erste gemeinsame Investment.

    Über die DearEmployee GmbH
    DearEmployee ist die Plattform für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz. Das Corporate Health Start-Up unterstützt Arbeitgeber, gesunde und motivierende Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter zu schaffen, um psychische Krankheiten zu reduzieren und so die Produktivität der Beschäftigten zu steigern. Über die DearEmployee Plattform können Unternehmen wissenschaftlich, einfach und digital psychische Belastungen am Arbeitsplatz messen und Gesundheits- und Personalmaßnahmen buchen. Die Lösung erfüllt die gesetzlichen Anforderungen für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen und vernetzt Experten mit Fachleuten im Unternehmen.
    Für Pressefotos in hoher Auflösung besuchen Sie bitte https://www.dearemployee.de/presse/. Dort finden Sie Bilder zum direkten Download.

    Kontakt
    DearEmployee GmbH
    Dr. Amelie Wiedemann
    Altensteinstr. 40, 14195 Berlin
    +49 (0) 30 54 909 226
    info@dearemployee.de
    www.dearemployee.de

    Über die IMPACT51 AG
    IMPACT51 ist eine Partnerschaft von Business Angels, die ihre umfangreiche Erfahrung aus internationalen Konzernen, Beratungsunternehmen und als Entrepreneure in Startups einbringen.
    Unser Investmentfokus liegt auf technologie-getriebenen, skalierbaren early-phase B2B-Startups, die mit persönlichem Cash und strategischer und operativer Unterstützung bei der Entwicklung begleitet werden. IMPACT51 wurde 2014 gegründet und ist mit ausgewählten Investments in Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien und in den USA aktiv.

    Kontakt
    IMPACT51 AG
    Ingo Juraske
    juraske@impact51.com
    www.impact51.com

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 560 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Louis Heinz
    Alte Leipziger Str. 4
    10117 Berlin
    T.: +49 228 82300 135
    l.heinz@htgf.de
    www.htgf.de

  9. envelio schließt erfolgreich seine Series A Finanzierungsrunde mit eCAPITAL ab

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    eCAPITAL investiert in das Smart Grid Startup envelio. Mit der Intelligent Grid Platform (IGP) bietet envelio Verteilnetzbetreibern eine Plattform zur Digitalisierung der Planungs- und Betriebsprozesse in Energienetzen. Die bestehenden Investoren Demeter und High-Tech Gründerfonds (HTGF) beteiligen sich an der Series A mit jeweils signifikanten Investitionssummen. Insgesamt sammelt envelio sechs Millionen Euro mit der Finanzierungsrunde ein.

    “Die heutigen Energienetze müssen in den kommenden Jahren noch Millionen von erneuerbaren Erzeugungsanlagen und neuen Lasten integrieren für eine erfolgreiche Energiewende. Für Verteilnetzbetreiber entsteht dadurch der Bedarf Netzprozesse zu digitalisieren und zu automatisieren“, sagt Dr. Fabian Potratz, Mitgründer und Geschäftsführer von envelio.

    envelio’s IGP unterstützt die nächste Phase der Energiewende mit drei zentralen Komponenten. IGP Data Quality erstellt zunächst automatisiert digitale Modelle des realen elektrischen Netzes. Dabei werden gleichzeitig Inkonsistenzen in Netzdaten erkannt und auf Basis von Algorithmen behoben. Die zweite Komponente IGP Planning ermöglicht es, zeitaufwändige manuelle Netzplanungsprozesse stärker zu automatisieren und so von Wochen auf Minuten zu beschleunigen. Die IGP Operation Apps bieten als dritte Komponente Funktionalitäten zur Prognose sowie zum echtzeitfähigen Monitoring und Engpassmanagement von Netzen. Smart Grids können damit erfolgreich in der Praxis betrieben werden.

    Dr. Simon Koopmann, Mitgründer und Geschäftsführer von envelio, fügt weiter hinzu: „Im letzten Jahr konnten wir bei envelio unseren Kundenstamm mehr als verdoppeln. Neben großflächigen Roll-outs mit großen deutschen Netzbetreibern wie Westnetz und E.DIS haben wir dabei auch mehrere internationale Kunden wie Enel, Iberdrola und EDP gewinnen können. Nun werden wir unsere internationale Expansion weiter vorantreiben.“

    Mit dieser Finanzierungsrunde plant envelio seine internationale Präsenz mit dedizierten Ressourcen für Kunden in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika auszubauen.

    “Als spezialisierter Investor im Energiebereich sind wir von envelio’s modularem Plattformansatz überzeugt. Für Netzbetreiber bietet envelio’s Lösung ab dem ersten Tag messbaren Kundennutzen. Dadurch hat envelio bereits ein skalierbares Geschäftsmodell unter Beweis gestellt, während sich Konkurrenten in der Branche schwertun”, sagt Bernd Arkenau, Partner at eCAPITAL entrepreneurial Partners.

    Yann Fiebig, Senior Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds ergänzt: “Wir sind von envelio’s starker Entwicklung im Markt seit unserem Einstieg in der Seed-Finanzierungsrunde im letzten Jahr sehr beeindruckt. Wir freuen uns die nächsten Entwicklungsschritte gemeinsam voranzutreiben.”

    Über envelio
    envelio ist ein Spin-Off der RWTH Aachen und bietet Energienetzbetreibern mit der Intelligent Grid Platform (IGP) eine Softwareplattform für die nächste Phase der Energiewende. Durch envelios IGP können zukunftsfähige Energienetze digital und automatisiert geplant und betrieben werden. Erneuerbare Energien und Ladepunkte für die Elektromobilität lassen sich dadurch schneller und kosteneffizienter in das Energiesystem integrieren. Zentrale Grundlage der Softwareplattform sind Verfahren auf Basis mathematischer Optimierung und maschinellem Lernen aus den fünf Dissertationen der Gründer. envelio wurde 2017 gegründet und hat mittlerweile 44 Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen deutsche und internationale Netzbetreiber wie Westnetz, E.DIS (beide E.ON Konzern), Enel, Iberdrola und EDP.

    Kontakt
    envelio GmbH
    Dr. Simon Koopmann
    Hildegard-von-Bingen-Allee 2
    50933 Köln
    Deutschland
    simon.koopmann@envelio.de
    www.envelio.de

    Über eCAPITAL
    eCAPITAL ist ein unternehmergeführter Venture-Capital-Investor mit Fokus auf Technologienunternehmen in den Bereichen Software & IT, Cybersicherheit, Industrie 4.0, Neue Materialien und Cleantech. Gegründet im Jahr 1999, bietet eCAPITAL seinen Portfoliounternehmen neben finanziellen Ressourcen strategische Unterstützung und Zugang zu einem internationalen Netzwerk von Unternehmern, Wissenschaftlern, Investoren und Gründern. eCAPITAL hat seinen Sitz in Deutschland und verwaltet derzeit Fonds mit einem Volumen von über 220 Millionen Euro.

    eCAPITAL ENTREPRENEURIAL PARTNERS AG
    Sylvia Richter
    Hafenweg 24
    48155 Münster
    Deutschland
    Tel.: +49 251 70 37 67 0
    info@ecapital.de
    www.ecapital.de

    Über Demeter
    Demeter (www.demeter-im.com) ist ein führender europäischer Anbieter von Risikokapital und Private Equity für die Energiewende und den ökologischen Wandel. Die Fonds investieren von 1 bis 30 Millionen Euro, um Unternehmen aus diesem Segment in allen Phasen ihrer Entwicklung zu unterstützen: innovative Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen sowie Infrastrukturprojekte. Das Demeter-Team besteht aus 40 Mitarbeitern in Paris, Lyon, Grenoble, Metz, Madrid und Münster, verwaltet 1 Milliarde Euro und hat in 14 Jahren 140 Investments getätigt.

    Kontakt
    Demeter
    7-9 rue la Boétie
    75008 Paris
    France
    media@demeter-im.com
    www.demeter-im.com

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 560 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.400 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Yann Fiebig
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    T.: +49 228 823 00
    y.fiebig@htgf.de
    www.htgf.de

     

  10. Über 5 Millionen Euro für Lindis Blood Care: Entwicklung eines neuen Produktes zur Entfernung von Tumorzellen aus Operationsblut

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    • Klinische Entwicklung des Produktes CATUVAB gesichert
    • CATUVAB soll die Tumorzell-freie Rückgabe des während einer Operation aufgefangenen Eigenblutes ermöglichen, ohne Standard-OP-Prozesse wesentlich zu verändern.
    • High-Tech Gründerfonds (HTGF), Brandenburg Kapital GmbH sowie fünf Privatinvestoren beteiligen sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung
    • Inklusive der ILB-Fördermittel aus dem EFRE-Programm “ProFIT” (3,3 Millionen Euro) erhält das Unternehmen insgesamt mehr als 5 Millionen Euro

     

    Während Tumor-Operationen wird standardmäßig bei zu hohem Blutverlust Fremdblut gegeben. Weltweit ist dies pro Jahr bei mehr als einer halben Million Tumor-Operationen der Fall. Dieses Vorgehen kann zahlreiche ernste Nebenwirkungen und erhöhte Tumorwiederkehrraten zur Folge haben. Diese ließen sich in Zukunft durch CATUVAB und die damit mögliche Nutzung des patienteneigenen Blutes vermeiden.

    Bei Tumor-Operationen kann die Sammlung und Rückgabe des Operationsblutes während der Operation (autologe Bluttransfusion), die im Rahmen anderer Operationen mit Hilfe von Maschinellen-Autotransfusions-Geräten (MAT) durchgeführt wird, standardmäßig nicht eingesetzt werden, da während einer Tumor-Operation häufig Tumorzellen freigesetzt werden. Diese dürfen dem Patienten nicht wieder zugeführt werden. Hier setzt CATUVAB an. Es besteht aus der Kombination eines bispezifischen Antikörpers und eines Filters und ermöglicht so die zuverlässige Entfernung von Tumorzellen aus dem Blut im Rahmen des Standard-MAT-Verfahrens. Produkt und Verfahren können in den klinischen Alltag eingebunden werden und Bestandteil eines zeitgemäßen „Patient Blood Management“ werden.

    „Durch den Abschluss der Finanzierungsrunde sind wir nun in der Lage, unser vielversprechendes Produkt, das einen deutlichen Mehrwert für Tumorpatienten bringen wird, zügig weiterzuentwickeln“, sagt Horst Lindhofer, Miterfinder und einer der Gründer der Lindis Blood Care (LBC). Sein Gründungspartner Franzpeter Bracht ergänzt: „Mit dem frischen Kapital können wir nun die letzte Phase der Entwicklung bis hin zur Zulassung bestreiten und werden uns dann nach Partnern für die Vermarktung außerhalb Europas umsehen.“

    „Innovative Verfahren werden im Bereich der Onkologie benötigt. Wir sind überzeugt, dass LBCs herausragendes Medizinprodukt bei Tumor-Operationen einen deutlichen Mehrwert liefert“, sagt Tobias Faupel, Senior Investmentmanager des High-Tech Gründerfonds. „Wir sind beeindruckt vom erfahrenen Entwicklungsteam der LBC in Kombination mit hochinnovativer Forschung. Daher freuen wir uns, diese Entwicklung mit dem Frühphasen- und Wachstumsfonds der Brandenburg Kapital zu begleiten und den Aufbau des Unternehmens in Hennigsdorf zu unterstützen“, ergänzt Dr. Angelika Vlachou, Senior Investmentmanager bei Brandenburg Kapital.

     

    Über Lindis Blood Care
    Lindis Blood Care entwicklelt eines Medizinprodukt, das bei der Operation von Tumoren in der Onkologie zum Einsatz kommen soll, um die Möglichkeit der Eigenblutgabe des während der Operation aufgefangenem Blutes zu eröffnen. Das Produkt bestehend aus einer Kombination aus einem Antikörper und Filter und dient der Entfernung von Tumorzellen aus dem Blut.

    Kontakt
    Lindis Bloodcare GmbH
    Dr. Franzpeter Bracht
    Neuendorfstrasse 20B
    16761 Hennigsdorf
    T.: + 49 160 7913153
    business.development@lindis-bloodcare.com
    www.lindis-bloodcare.com

     

    Über das ProFIT-Programm / Investitionsbank des Landes Brandenburg
    Das Förderprogramm ProFIT unterstützt Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land Brandenburg bei Einzel- und Verbundprojekten in den Phasen Forschung und Entwicklung sowie Marktvorbereitung/Markteinführung mit Zuschüssen und Darlehen. Ebenfalls gefördert werden Durchführbarkeitsstudien durch externe Dienstleister (Unternehmen oder Forschungseinrichtungen) zur Vorbereitung von Forschungstätigkeiten. Angestrebt sind insbesondere Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und der Technologietransfer, um die wirtschaftliche Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in Brandenburg zu verstärken und zu beschleunigen.

    Die eingesetzten Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Brandenburg. Bisher wurden über ProFIT mehr als 112 Millionen Euro Zuschüsse und Darlehen bewilligt.

     

    Über Brandenburg Kapital GmbH / Investitionsbank des Landes Brandenburg
    Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) managt verschiedene Beteiligungsfonds, die wachstums- und innovationsorientierte Unternehmen mit Sitz und/oder Betriebsstätte in Brandenburg finanzieren. Die Fondsmittel für den im Auftrag des Brandenburger Wirtschaftsministeriums errichteten Frühphasen- und Wachstumsfonds der Brandenburg Kapital werden aktuell aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und aus Eigenmitteln der ILB bereitgestellt. Durch die Beteiligungsaktivitäten der ILB wurden bisher 215 Unternehmen mit rund 235 Millionen Euro auf ihrem Wachstumskurs begleitet. Rund 8.400 moderne Arbeitsplätze sind entstanden beziehungsweise wurden gesichert. Die von der ILB betreuten Fonds decken das gesamte Spektrum von der Venture Capital-Finanzierung in der Unternehmensgründung und frühen Wachstumsphase bis hin zur Mezzanine-Finanzierung für etablierte mittelständische Unternehmen ab. Zusätzlich investierten Privat-Investoren bisher mehr als 450 Millionen Euro in die Unternehmen. Weitere Informationen: www.brandenburg-kapital.de

    Kontakt
    Investitionsbank des Landes Brandenburg
    Felix Dollase
    T.: +49 331 660 – 1523
    Mobil: +49 173 3070 133
    felix.dollase@ilb.de

     

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 895,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits mehr als 560 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.400 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds
    Tobias Faupel
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    T.: +49 228 823 00 149
    t.faupel@htgf.de
    www.htgf.de