Artikel des Autoren: Cornelia Mann

  1. HTGF Investment Erium

    Kommentare deaktiviert für HTGF Investment Erium

    Künstliche Intelligenz zur Prozessoptimierung in der Industrie: High-Tech Gründerfonds und Bayern Kapital investieren in Erium

    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Deutschlands größter Seed-Investor, hat sich gemeinsam mit Bayern Kapital, der Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern, im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde in insgesamt siebenstelliger Höhe am Münchener IT-Start-up Erium beteiligt. Weiterer Co-Investor ist die SAR Elektronic GmbH. Mit Eriums Software-Lösung „HALerium“ lassen sich hochkomplexe Fertigungs- und Montageprozesse auch mithilfe geringer Datenmengen transparent und verständlich modellieren und optimieren.

    Industrielle Fertigungsprozesse werden immer komplexer. In der Produktion führt diese zunehmende Komplexität zu fehlerhaften Maschineneinstellungen, steigenden Fehlerquoten, Nacharbeit und einem erhöhten Ressourcenverbrauch. Machine-Learning-Modelle und künstliche Intelligenz können dem entgegenwirken, scheitern in der Praxis aber häufig an unzureichender Datenbasis und -qualität. Auch sind die Prozesse oft intransparent und für die Mitarbeiter nicht nachvollziehbar. Die Erstellung solcher Modelle durch Data Scientists ist zudem meist kostspielig und langwierig.

    Das Unternehmen Erium mit Sitz in Garching bei München hat eine innovative KI-Lösung namens HALerium entwickelt, die den Prozessverantwortlichen (beispielsweise Ingenieuren oder Produktionsleitern) ermöglicht, diese Machine-Learning-Modelle selbstständig auf Basis ihres Domänenwissens zu erstellen und mit einem Bruchteil der üblicherweise erforderlichen Datenmenge zu trainieren. Somit wird künstliche Intelligenz mit unternehmensinternem Prozess- und Expertenwissen systematisch verknüpft. Dadurch bietet HALerium den Mitarbeitern Unterstützung beim Verständnis der bestehenden, komplexen Abläufe und macht diese für alle Beteiligten objektiv nachvollziehbar. HALerium wird in bestehende Softwareprodukte integriert, die beim jeweiligen Unternehmen bereits im Einsatz sind, und prognostiziert darin sowohl das Ergebnis einzelner Steuerungsentscheidungen als auch unerwünschte Endresultate (zum Beispiel materialbedingte Ausschussmengen). In der Folge gibt HALerium in Echtzeit konkrete Handlungsempfehlungen zur Optimierung der jeweiligen Prozesse. Durch HALerium können Unternehmen ihre Fertigungsqualität steigern, Betriebsmittelverschleiß verringern, Ressourcen schonen und erforderliche Nacharbeit reduzieren. Gleichzeitig profitieren die Mitarbeiter auch ohne Vorkenntnisse von der unterstützenden Wirkung künstlicher Intelligenz.

    Erium konnte bereits einige renommierte Kunden überzeugen: BMW nutzt HALerium bereits in einer Fertigungsstraße, mit einem weiteren namhaften Fahrzeughersteller ist das Unternehmen zurzeit im Gespräch. Auch bei Festo SE (Steuerungs- und Automatisierungstechnik) und der Meissner AG (Werkzeugbau) ist die Software der Münchener bereits erfolgreich im Einsatz. Die Mittel aus der nun abgeschlossenen Finanzierungsrunde plant Erium vor allem in die Akquise weiterer Mitarbeiter sowie in die Weiterentwicklung seiner Produkte zu investieren.

    Junge IT-Unternehmen haben es am Markt nicht immer leicht, gerade in der Anfangsphase. Wir sind überzeugt, dass unsere KI-Lösung einer Vielzahl an Industrie-Unternehmen eine große Unterstützung sein kann. Deshalb sind wir unseren drei Investoren für die Möglichkeit sehr dankbar, uns trotz des momentan schwierigen Finanzierungsumfeldes bereits heute optimal für die kommenden Wachstumsjahre aufstellen zu können.

    Dr. Theo Steininger, Geschäftsführer von Erium

    Wir freuen uns, Erium gemeinsam mit zwei erfahrenen Investoren aus dem Venture-Capital- und Industrieumfeld unterstützen zu können. Datengetriebene Verfahren zur Prozessprognose und -optimierung werden im Kontext von Industrie 4.0 stark nachgefragt, trotzdem sind erfolgreiche Optimierungsverfahren und deren produktiver Einsatz bei Kunden aufgrund der häufig komplexen und sehr dynamischen Produktionsumgebungen noch immer eine Seltenheit. Erium kann hier als junges Unternehmen bereits vielversprechende Kundenerfolge vorweisen.

    Gregor Haidl, Investment Manager bei High-Tech Gründerfonds

    Auf dem Weg zur Industrie 4.0 treffen neue Technologien wie Machine Learning auf hochkomplexe Anwendungsbereiche. Erium hat mit seiner Lösung eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass Prozessmodellierung und Prozessoptimierung mithilfe künstlicher Intelligenz zwar weiterhin anspruchsvoll bleiben, aber für die Anwender transparent, leichter verständlich und beherrschbar gemacht werden können. Für den Industrie- und Hightechstandort Bayern, aber auch darüber hinaus, kommen Investitionen in junge Innovatoren wie Erium, von deren Lösungen sowohl Unternehmen als auch deren Mitarbeitern profitieren, deshalb entscheidende Bedeutung zu.

    Roman Huber, Geschäftsführer von Bayern Kapital

    Über die Erium GmbH
    Die Erium GmbH ist ein 2019 gegründetes Unternehmen mit Sitz im Technologie- und Gründerzentrum Garching „gate“ in Garching bei München. Das Unternehmen hat aktuell zehn Mitarbeiter. Erium ist Technologieführer bei der Optimierung komplexer Prozesse durch KI. Mit der Software-Lösung HALerium ermöglicht Erium Menschen verschiedenster Fachrichtungen eigenständig KI-Modelle zu erstellen, ohne selbst Data Scientisten zu sein. Damit macht Erium Machine Learning für alle zugänglich und hilft den Menschen Komplexität zu beherrschen.

    Kontakt
    Erium GmbH
    Dr. Theo Steininger, Geschäftsführer
    T.: +49 172 6623509
    theo.steininger@erium.de
    www.erium.de

    Über Bayern Kapital
    Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut wurde auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung 1995 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern gegründet. Bayern Kapital stellt als Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern den Gründern innovativer High-Tech-Unternehmen und jungen, innovativen Technologieunternehmen in Bayern Beteiligungskapital zur Verfügung. Bayern Kapital verwaltet derzeit zwölf Beteiligungsfonds mit einem Beteiligungsvolumen von rund 385 Millionen Euro. Bislang hat Bayern Kapital rund 310 Millionen Euro Beteiligungskapital in über 275 innovative technologieorientierte Unternehmen aus verschiedensten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Software & IT, Werkstoffe & Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie. So sind in Bayern über 7.500 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden.
    www.bayernkapital.de

    Pressekontakt
    IWK Communication Partner
    Andreas Klein / Dominik Neumüller
    T.: +49 89 2000 30-31
    bayernkapital@iwk-cp.com
    www.iwk-cp.com

    Über High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 fast 600 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen digitale Geschäftsmodelle, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Über 2,5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.600 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die 32 Unternehmen. Unsere Fondsinvestoren.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Gregor Haidl, Investment Manager
    T.: +49 228 82300-125
    g.haidl@htgf.de

  2. HTGF Exit metoda

    Kommentare deaktiviert für HTGF Exit metoda

    Maxburg Capital Partners übernimmt High-Tech Gründerfonds (HTGF) -Portfoliounternehmen metoda

    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) hat gemeinsam mit den Mitinvestoren Bayern Kapital, die Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern,und TEV erfolgreich ihre Beteiligung am Münchener Software-Unternehmen metoda veräußert. metoda ist ein führender Anbieter von Software-as-a-Service-Lösungen für Echtzeit-Marktanalysen im Online-Handel. Neuer Eigentümer ist Maxburg Capital Partners. Die drei Frühphasen-Investoren hatten sich im Rahmen der Seed-Runde im Jahr 2013 gemeinsam mit mehreren Business Angels erstmalig an metoda beteiligt, 2015 bekräftigten sie ihre Engagements im Rahmen einer Serie-A-Finanzierungsrunde.

    Die metoda GmbH ist einer der weltweit führenden Anbieter für Echtzeit-Marktanalysen im Bereich E-Commerce. Die Welt des Online-Handels weist eine hohe Dynamik auf, sodass Marktteilnehmer auf automatisierte Tools zurückgreifen müssen, um sich einen Überblick über die Marktsituation und ihre Wettbewerber zu verschaffen. Die Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS) von metoda bieten hierfür eine Lösung, mit der die Produktdaten (Preise, Verfügbarkeiten, Versandkosten oder Lieferzeiten) von Online-Händlern weltweit, darunter auch Amazon, kontinuierlich datenschutzkonform erfasst und analysiert werden. Der Service des ehemaligen Start-ups ermöglicht es Händlern, die eigenen Preise und ihr Sortiment in Echtzeit auf die Entwicklungen im Markt anzupassen. Mit der “Amazon Advertising AI” bietet metoda zudem eine einfach zu bedienende Lösung für die automatische Erstellung und Analyse von Werbung auf Amazon. Mit einem Team von 50 Mitarbeitern betreut metoda heute mehr als 200 Blue-Chip- und Mittelstandsunternehmen, koordiniert monatlich rund 50.000 Werbekampagnen und verarbeitet täglich mehr als eine Milliarde E-Commerce-Datenpunkte aus 28 Ländern.

    Neuer Mehrheitsgesellschafter ist der von Maxburg Capital Partners beratene Fonds Maxburg Beteiligungen III („Maxburg“), eine auf den deutschsprachigen Raum fokussierte Beteiligungsgesellschaft mit Kapitalzusagen von € 600 Mio. seitens der RAG-Stiftung. Maxburg konzentriert sich auf langfristig angelegte Unternehmensbeteiligungen mit dem Ziel dauerhafter und nachhaltiger Wertsteigerung und ist bereits an mehreren Software- und Technologieunternehmen beteiligt.

    Der High-Tech Gründerfonds hat den Weg vom Start-up zum relevanten Branchenplayer von Anfang an aktiv begleitet und das Potential der Idee hinter metoda früh erkannt. Es ist beeindruckend, was das metoda Team um Stefan Bures und Robert Schmidtke geschaffen hat. Wir sind überzeugt, dass Maxburg der richtige Partner ist, um das Unternehmen bei seinem weiteren Wachstum erfolgreich zu begleiten.“

    Romy Schnelle, Partnerin des High-Tech Gründerfonds.

    Für Stefan Bures, Gründer und Geschäftsführer der metoda GmbH, ist die Transaktion ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens: „Wir sind überzeugt, mit Maxburg einen unternehmerisch agierenden, langfristig orientierten Partner gefunden zu haben, der uns auf unserem zukünftigen Weg begleitet. Gleichzeitig möchten wir uns bei unseren bisherigen Investoren bedanken, ohne die unsere Erfolgsgeschichte nicht möglich gewesen wäre. Jetzt sind wir gespannt auf eine neue Wachstumsphase, die wir gemeinsam mit Maxburg einleiten werden.“

    Über Bayern Kapital
    Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut wurde auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung 1995 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern gegründet. Bayern Kapital stellt als Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern den Gründern innovativer High-Tech-Unternehmen und jungen, innovativen Technologieunternehmen in Bayern Beteiligungskapital zur Verfügung. Bayern Kapital verwaltet derzeit elf Beteiligungsfonds mit einem Beteiligungsvolumen von rund 385 Millionen Euro. Bislang hat Bayern Kapital rund 310 Millionen Euro Beteiligungskapital in rund 275 innovative technologieorientierte Unternehmen aus verschiedensten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Software & IT, Werkstoffe & Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie. So sind in Bayern über 7.500 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden.
    www.bayernkapital.de

    Pressekontakt Bayern Kapital
    IWK Communication Partner
    Andreas Klein / Dominik Neumüller
    +49. 89. 2000 30-30
    bayernkapital@iwk-cp.com

    Über TEV (Tengelmann Ventures)
    TEV (Tengelmann Ventures) investiert seit 2009 in Start-ups aus den Bereichen Consumer Internet, Digital Services und Emerging Technologies. Mit rund 50 Beteiligungen gehört Tengelmann Ventures zu den bedeutendsten Venture Capital-Investoren in Deutschland, zu den bekanntesten Investments zählen Unternehmen wie Zalando (IPO), Delivery Hero (IPO), Klarna, Scalable Capital und data Artisans.
    www.tev.de

    Kontakt
    Tengelmann Ventures
    Koen Lensson
    klensson@tev.de

    Über High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 fast 600 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen digitale Geschäftsmodelle, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Über 2,5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.600 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die 32 Unternehmen. Unsere Fondsinvestoren
    www.htgf.de/de/

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Romy Schnelle, Partnerin
    T.: +49 228 823 00 135
    r.schnelle@htgf.de

  3. MedTech Radar LIVE 2020

    Kommentare deaktiviert für MedTech Radar LIVE 2020

    MedTech Radar LIVE 2020: Digitale Therapien im Fokus

    Wie können digitale Therapien die Gesundheitsversorgung verändern? Welche Potenziale gibt es in Kardiologie, Diabetologie und Endoprothesetik? Wie können sich etablierte Firmen und Start-ups im Medtech Sektor auf neue Versorgungs- und Geschäftsmodelle einstellen? Diese Fragen werden auf der Veranstaltung „MedTech Radar LIVE 2020“ am 9. Juni in Köln mit Experten aus der Medizintechnik-Branche diskutiert. Start-ups aus den genannten Anwendungsfeldern können am Start-up Wettbewerb teilnehmen. Eine Vorschau auf die Veranstaltung bietet der gemeinsame Medienservice „MedTech Radar“ von Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed), Earlybird Venture Capital, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Fachmagazins medtech zwo in seiner 14. Auflage. Den aktuellen MedTech Radar gibt es zum Download auf Deutsch und Englisch unter: www.medtech-zwo.de/medtech-radar
    www.bvmed.de/medtech-radar

    Medizinprodukte wie Herzschrittmacher, Insulinpumpen oder Gelenkimplantate leisten heute einen wichtigen Beitrag für die Gesundheitsversorgung. Doch mit dem Fortschritt in Digitalisierung, Miniaturisierung, Künstlicher Intelligenz (KI) und Sensorik steht jetzt die nächste Generation an Medizinprodukten in den Startlöchern. Digitale Lösungen eröffnen große Potenziale, um Krankheitsbilder im Detail zu analysieren und in sektorenübergreifende Versorgungsmodelle umzusetzen. Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) ist zudem die Basis geschaffen, um neue Erstattungsmodelle zu entwickeln.

    Wie solche Versorgungsmodelle künftig im Detail aussehen könnten, darüber soll bei der Veranstaltung MedTech Radar LIVE 2020 am 9. Juni in Köln diskutiert werden, die von BVMed, Earlybird Venture Capital, HTGF und medtech zwo organisiert wird. Im Fokus stehen an diesem Tag vor allem die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem digitalen Fortschritt in den Anwendungsfeldern Kardiologie, Diabetes und Endoprothetik. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele werden etablierte Gesundheitsunternehmen aus Medizintechnik und Pharmaindustrie, Kliniker und ausgewählte Start-ups gemeinsam mit Investoren und Vertretern von Krankenkassen über vielversprechende neue digitale Gesundheitslösungen diskutieren.

    Viele unserer Mitgliedsunternehmen sind global aktive Medizintechnik-Firmen, gleichzeitig werden digitale Versorgungsangebote in einem ganz spezifischen Kontext lokal aufgesetzt. Diesen Spagat gilt es zu bewältigen – sowohl innerhalb der Unternehmen, aber auch mit Blick auf mögliche Erstattungsmodelle.

    Marc-Pierre Möll, Geschäftsführer des BVMed.

    In Kardiologie, Endoprothetik und Diabetes sind bei vielen Erkrankungen komplexe Therapiekonzepte notwendig, und sie sind oft für ein ganzes Leben lang angelegt. Gerade in diesen Fällen können digitale Lösungen die Versorgung verbessern, und der Patient erhält mehr Verantwortung für seine Behandlung.

    Anke Caßing, Investmentmanagerin beim High-Tech Gründerfonds.

    Gleichzeitig rücken die Bedürfnisse der einzelnen Patienten immer mehr in den Mittelpunkt – insbesondere bei der Frage, ob ein Medizinprodukt erstattet wird oder nicht.

    Ob es value-based Care heißt oder evidenzbasierte Medizin – im Kern geht es darum, auf Basis von Real-Life-Daten Entscheidungen zu treffen und diese Daten können inzwischen immer besser mithilfe von digitalen Lösungen erfasst und analysiert werden.

    betont auch Thom Rasche, Managing Partner bei Earlybird Venture Capital.

    Er ist überzeugt: Im Zuge dieser Entwicklung wird es mehr um sektorenübergreifende Modelle und weniger um einzelne Medizinprodukte gehen.

    Wir müssen mehr in Krankheitsbildern denken.

    betont Rasche im MedTech-Radar-Interview.

    Auf der MedTechRadar LIVE Veranstaltung haben Start-ups die Chance, sich mit Vertretern aus Pharma- und Medtech-Industrie, Investoren und weiteren Branchenexperten zu vernetzen. Wir freuen uns daher über zahlreiche Bewerbungen beim Start-up Wettbewerb.

    Sandra Wirsching, Chefredakteurin von medtech zwo.

    Bis zum 30. April können sich Start-ups mit digitalen Lösungen in der Diabetologie, Kardiologie oder Endoprothetik für eine Teilnahme bewerben. Jeweils fünf Teams je Anwendungsfeld erhalten außerdem einen Platz in der Ausstellung. Für zwei unter ihnen ist ein Platz im Programm der Veranstaltung reserviert.

    Weitere Informationen zum MedTech Radar LIVE 2020: www.medtechradar.live

    Zu den Herausgebern
    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. 2017 wurde bereits der dritte Fonds aufgelegt. Zu dessen Investoren zählen neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, der KfW Capital auch 33 Unternehmen unter anderen Bayer, B.Braun, Boehringer Ingelheim und Dräger.

    Earlybird ist ein Venture Capital-Investor mit Fokus auf Technologieunternehmen in Europa. Der 1997 gegründete Kapitalgeber konzentriert sich auf Investments in verschiedenen Wachstumsphasen der Unternehmensentwicklung. Earlybird zählt zu den erfahrensten europäischen Wagniskapitalgebern und verwaltet Fonds in den Bereichen digitale Technologien in Ost- und Westeuropa sowie in Health Care.

    Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) vertritt als Wirtschaftsverband über 230 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnologiebranche. Das Magazin medtech zwo wird im Verlag der BIOCOM AG herausgegeben. Es berichtet über aktuelle Entwicklungen in den Themenfeldern Finanzierung, Technologie, Produktion und Regulierung der Medizintechnik-Branche Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

    Kontakt
    BVMed
    Bundesverband Medizintechnologie
    Manfred Beeres
    Leiter Kommunikation/Presse
    Reinhardtstr. 29 b
    10117 Berlin
    T.: +49 30 246 255 20
    beeres@bvmed.de
    www.bvmed.de

    Earlybird Venture Capital
    Catrin Schmidt
    Münzstr. 21
    10178 Berlin
    T.: +49 30 46724700
    catrin@earlybird.com
    www.earlybird.com

    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Cornelia Mann
    Marketing & Communications
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    T.: +49 – 228 82300121
    c.mann@htgf.de
    www.htgf.de

    BIOCOM AG & medtech zwo
    Sandra Wirsching
    Director of Business Development & Chefredaktion medtech zwo;
    Lützowstr. 33-36
    10785 Berlin
    T.: +49 (0)30-264 921-63
    s.wirsching@biocom.de
    www.biocom.de

  4. Pre-Series A für HTGF Investment Agora

    Kommentare deaktiviert für Pre-Series A für HTGF Investment Agora

    Pre-Series A für HTGF Portfolio Unternehmen:

    Frankfurter Blockchain Start-up Agora Innovation erhält eine siebenstellige Pre-Series A Finanzierung von FinLab EOS VC

    FinLab EOS VC investiert eine siebenstellige Summe in das Fintech Agora Innovation GmbH. Das Frankfurter Blockchain Start-up baut Marketing- und Vertriebsaktivitäten aus und will den europäischen- und asiatischen Markt erschließen. Der Zugang zur EOS-Blockchain erweitert die Anwendungsmöglichkeiten für Agoras marktführende IVE.ONE –Software.

    Das Frankfurter Fintech Agora Innovation sichert sich ein siebenstelliges Pre-Series A Investment vom FinLab EOS VC Fund. Der FinLab EOS VC Fund ging aus der Kooperation von Block.one, dem Entwickler des Blockchain-Protokolls EOSIO, und der FinLab AG, einem der ersten und größten europäischen Investoren mit Fokus auf Finanzdienstleistungs- und Blockchain-Technologie, hervor. Die siebenstellige Investitionssumme des FinLab EOS VC Funds unterstreicht das Potential der Technologie des Blockchain-Startups. Agora Innovation hat mit IVE.ONE eine regulierte Emissions- und Investitionsplattform zur Marktreife gebracht, die den globalen Handel von digitalisierten Wertpapieren im gesetzlichen Rahmen auf der Blockchain ermöglicht. Neben dem Ethereum-Protokoll ERC20 kann IVE.ONE nun auch auf der EOSIO-Blockchain aufgesetzt werden, wodurch dem Produkt größtmögliche Skalierbarkeit gewährleistet wird.

    Mit dem Seed-Investment des HTGF im vergangenen Jahr konnten wir unser Produkt IVE.ONE zur Marktreife bringen und ein besseres Ökosystem für digitale Assets auf der Blockchain entwickeln. Mit der aktuellen Finanzierungsrunde bekommen wir nun die Möglichkeit, unsere Marketing- und Vertriebsaktivitäten auszubauen und das Team in diesen Bereichen zu vergrößern. In 2020 richtet Agora Innovation den Fokus verstärkt in Richtung Asien. Unser Ziel ist es, neben dem europäischen, auch den asiatischen Markt zu erschließen. Die fortbestehende Partnerschaft mit dem HTGF bestätigt die Herangehensweise unserer Marktlösung und wir freuen uns mit FinLab EOS VC einen zweiten starken Partner gewonnen zu haben. Der nächste Kunde startet auf der Plattform bereits im zweiten Quartal 2020 mit einem Token-Sale.

    Phong Dao , Agora Co-Founder und CEO

    Agora Innovation hat mit IVE.ONE ein Produkt geschaffen, welches erstmalig ein vollständiges, regulatorisches Framework automatisiert auf einer Plattform abbildet, die hierdurch für Emittenten und Investoren höchste Nutzerfreundlichkeit und Funktionalität bietet. Das Unternehmen liefert dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Markttauglichkeit blockchain-basierter Wertpapier-Emissionen, die einen signifikanten Effizienzvorteil gegenüber der Ausgabe herkömmlicher Finanzinstrumente bieten.

    Stefan Schütze, Geschäftsführer des FinLab EOS VC Funds.

    Auch technologisch geht Agora Innovation mit dem Investment des FinLab EOS VC Funds den nächsten Schritt.

    Wir versprechen uns mit dem Zugang zur EOS-Blockchain eine höhere Flexibilität und geringere Abhängigkeit von nur einem Blockchain-Protokoll. Durch die fortlaufend verbesserte Funktionalität des EOSIO-Protokolls, tritt EOS in ernstzunehmende Konkurrenz zur Ethereum-Blockchain und ermöglicht uns mit unserem Produkt IVE.ONE noch mehr Anwendungsfälle abzudecken und Skalierbarkeit sicherzustellen.

    Evgeny Matershev, Co-Founder und Chief Product Officer

    Mit IVE.ONE macht Agora Innovation die blockchain-basierte Emission und Investition in regulierte Wertpapiere möglich. Verifizierte, digitale Identitäten können mit Blockchain-Wallet-Adressen verknüpft und über die sogenannte “Rule Engine” mit den verschiedenen nationalen regulatorischen Anforderungen abgeglichen werden. Hierdurch ermöglicht IVE.ONE eine automatisierte Prüfung von Unternehmens- und Personendaten, um Marktteilnehmer vor Geldwäsche und Sanktionsrisiken zu schützen und den gesetzeskonformen Handel von Wertpapieren auf der Blockchain zu gewährleisten.

    Über Agora Innovation
    Die Agora Innovation GmbH ist ein Finanztechnologie Unternehmen mit dem Fokus auf Blockchain, DLT und digitale Assets, welches 2017 von Phong Dao, Evgeny Matershev und Robert Malec gegründet wurde. Das Produkt IVE.ONE, mit dem Ziel bessere digital Assets für jedermann anzubieten, ist eine globale Investitions- und Emissionsplattform für gesetzeskonforme digitale Wertpapiere auf der Blockchain. Die Plattform verbindet verschiedene nationale regulatorische Anforderungen mit der Blockchain, um Unternehmen vor Geldwäsche und Sanktionsrisiken zu schützen. Alle Marktteilnehmer für digitale Wertpapiere, wie Emittenten, Investoren, Börsen und Andere, halten sich somit strikt an die lokalen und globalen Vorschriften und haben die volle Kontrolle über ihre Vermögenswerte.

    Pressekontakt
    Agora Innovation GmbH
    T.: +49 177 64 28 26 2
    phong@agora-innovation.com
    https://ive.one

    Über EOS VC
    Das EOS VC-Programm von Block.one unterstützt Entwickler und Unternehmer bei der Gründung von Community-basierten Unternehmen unter Nutzung von EOSIO. Es bietet Unterstützung in Form von Venture-Capital-Partnerschaften, die in erster Linie auf eine nachhaltige Nutzung des EOSIO-Ökosystems abzielen, indem es in ein konzentriertes und diversifiziertes Portfolio von Blockchain-orientierten Unternehmen auf der Grundlage der EOSIO-Software investiert.
    Die EOS VC-Initiative zielt darauf ab, durch die Durchführung von Veranstaltungen ein globales Netzwerk von Individuen verschiedener Disziplinen zu fördern. Als Teil der Mission und Vision arbeitet EOS VC regelmäßig mit der Blockchain-Entwicklergemeinschaft zusammen.

    Über FinLab AG
    Die börsennotierte FinLab AG (WKN 121806 / ISIN DE0001218063 / Tickersymbol: A7A) ist einer der ersten und größten Investoren in den Bereichen Financial Services Technologies (“fintech”) und Blockchain in Europa. Der Schwerpunkt von FinLab ist dafür die Bereitstellung von Wagniskapital für Start-ups. Die FinLab strebt die aktive und langfristige Begleitung ihrer Investments an. Dabei unterstützt FinLab ihre Beteiligungen in ihrer jeweiligen Entwicklungsphase mit ihrem Netzwerk und Know-how. Darüber hinaus agiert FinLab als Asset Manager und verwaltet Assets im dreistelligen Millionenbereich.

    Pressekontakt
    FinLab AG
    Telefon: +49 69 719 12 80 0
    investor-relations@finlab.de
    www.finlab.de

    Über High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 fast 600 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen digitale Geschäftsmodelle, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Über 2,4 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.500 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die 32 Unternehmen.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Dr. Ulrich Schmitt
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    T.: +49 (0)228 82300 – 147
    u.schmitt@htgf.de
    www.htgf.de/de

  5. Neuer Partner beim HTGF Klaus Lehmann

    Kommentare deaktiviert für Neuer Partner beim HTGF Klaus Lehmann

    Klaus Lehmann zum Partner des High-Tech Gründerfonds ernannt

    Klaus Lehmann (48 J.) blickt bereits auf 14 Jahre beim High-Tech Gründerfonds (HTGF) zurück. Nun wurde er mit Wirkung zum 1. April 2020 zum Partner des HTGF ernannt.

    Wir freuen uns mit Klaus einen sehr erfahrenen Kollegen im Partnerkreis aufzunehmen. Mit dem Schwerpunkt Industrial-Tech hat Klaus ein weit überdurchschnittliches eigenes Portfolio aufgebaut und nicht nur das. Von Beginn an hat er einen positiven Impact für das gesamte Unternehmen geliefert.

    Dr. Alex von Frankenberg, Managing Partner des HTGF

    Seit 2006 ist Klaus Lehmann Mitglied des HTGF-Teams. Er ist gelernter Bankkaufmann und Diplom Betriebswirt und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Venture-Capital-Bereich. Bereits bei der tbg Technologie Beteiligungsgesellschaft der Deutschen Ausgleichsbank betreute er Unternehmen von der Pre-Seed Phase bis hin zur Pre-IPO Finanzierungen und war auch für Later Stage Investments verantwortlich. Beim HTGF hat er im Industrial-Tech-Team ein Portfolio von Unternehmen aus den Branchen Energiemanagement, Industrielle Hard- und Software, Lasertechnik und Agrar-Tech aufgebaut. Neben der Durchführung von zahlreichen Finanzierungsrunden hat er mehrere erfolgreiche Exits realisiert. Beim HTGF betreut er zudem das Management der Dealflowquellen aus Hochschulen und Forschungsinstituten. Klaus Lehmann ist Komiteemitglied der Jury Ingenieurwissenschaften des Exist-Forschungstransfers.

    Der HTGF ist für mich seit dem ersten Tag eine faszinierende Organisation. Die Zusammenarbeit mit ganz unterschiedlichen Gründerpersönlichkeiten und der gemeinsame Aufbau von erfolgreichen Unternehmen am Standort Deutschland fesseln mich nach wie vor. Neben dem kompetenten Team ist es die Vielfalt des HTGF – mit seinen 41 Industrieinvestoren und dem aktiven Portfolio von mehr als 300 Unternehmen aus ganz verschiedenen Technologiebereichen – die ihn so besonders macht. Ich freue mich, jetzt in der Partnerrolle gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen das Portfolio und den HTGF weiter zu entwickeln.

    Klaus Lehmann, Partner des HTGF

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 fast 600 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen digitale Geschäftsmodelle, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Über 2,4 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.500 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Unternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    Stefanie Grüter
    T.: +49 228 82300 – 188
    s.grueter@htgf.de
    www.htgf.de

  6. HTGF Investment Tangany

    Kommentare deaktiviert für HTGF Investment Tangany

    Tangany: Seed-Finanzierung für Münchner Blockchain Custody Startup

    Der High-Tech-Gründerfonds investiert mit bekannten Business Angels in das Münchner Unternehmen Tangany. Das Startup bietet eine zuverlässige Blockchain Kryptoverwahrlösung für Unternehmen an. Diese beinhaltet die sichere Verwaltung von Wallets in einer Art digitaler Tresor (sog. Hardware Security Module) und die einfache Nutzung und Kommunikation mit verschiedenen Blockchains wie Ethereum, Bitcoin oder auch der eigenen Blockchain des Kunden. Mittels einer Schnittstelle (API) lässt sich die Lösung in jedes beliebige System integrieren. Alternativ kann eine Whitelabel-Wallet Lösung genutzt werden.

    Wir haben das Investment nicht überstürzt sondern gezielt nach hochwertigen Partnern gesucht. Da wir 2019 bereits profitabel waren, hatten wir keinen finanziellen Druck und haben sorgfältig abgewogen, wen wir als Investor mit an Bord holen.

    Martin Kreitmair, Geschäftsführer Tangany

    Tangany bedient Unternehmen aus der gesamten EU und auch darüber hinaus. Aufgrund der offenen Positionierung kann die Technologie in sämtlichen Branchen genutzt werden. Dadurch konnte Tangany im Jahr 2019 bereits zahlreiche Unternehmen als Kunden gewinnen, die in Summe über 15.000 Blockchain-Wallets nutzen. Die große Akzeptanz am Markt ermöglicht es Tangany seit Anfang an profitabel zu arbeiten und 2019 mit einem Gewinn abzuschließen. 

    Vor allem die Kombination der technologischen und regulatorischen Expertise der Gründer hat uns überzeugt. Wir sehen Tangany als wichtigen Baustein um Blockchain Anwendungen salonfähig zu machen.

    Tobias Schulz, Senior Investment Manager des HTGF.

    Jeder der neuen Partner bringt, neben reinem Kapital, wertvolles Fachwissen mit. Das zusätzliche Kapital soll für ein beschleunigtes Kundenwachstum sorgen, die Weiterentwicklung der Technologie ermöglichen sowie die Beantragung der Kryptoverwahrlizenz bei der BaFin, entsprechend des Geldwäschegesetzes, unterstützen. Zusätzlich wurde eine Infrastruktur geschaffen, um kommende Technologien wie den Digital-Euro auf Blockchain zu unterstützen, um Banken und Unternehmen eine funktionale Lösung anbieten zu können.  

    Zusammen mit dem HTGF beteiligen sich die Business Angels Alex Suarez (CEO der Valchain AG), Philipp Treuner (ehemals Manager bei der Commerzbank AG) und Stefan Schindler (ehemals CTO von Genesis Mining) an Tangany. Das Startup gewinnt dadurch wichtiges Know-how im Bereich der Regulierung sowie der IT Sicherheit.  

    Über Tangany GmbH
    Die Tangany GmbH bietet eine zuverlässige Verwahrlösung (“Custody”) für digitale Assets auf Blockchain an. Das Gründungsteam, bestehend aus den erfolgreichen Intrapreneuren Martin Kreitmair, Christopher Zapf und Alexey Utin, wurde 2018 durch das EXIST Stipendium im Bereich Deep-Tech unterstützt. Daraus resultierte schließlich die Gründung der Tangany GmbH im Januar 2019 mit der Markteinführung der Verwahrlösung. Das Unternehmen spricht Kunden in der gesamten EU und auch darüber hinaus an, die mit Blockchain arbeiten möchten.

    Kontakt
    Tangany GmbH
    Martin Kreitmair
    Agnes-Pockels-Bogen 1
    80992 München
    info@tangany.com
    www.tangany.com 

    Über High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partnernetzwerk hat der HTGF seit 2005 fast 600 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen digitale Geschäftsmodelle, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Über 2,4 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.500 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Unternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Tobias Schulz
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    T: +49 228 823001-00
    t.schulz@htgf.de
    www.htgf.de

  7. HTGF Seedfinanzierung in attenio

    Kommentare deaktiviert für HTGF Seedfinanzierung in attenio

    Attenio startet die digitale Transformation in der industriellen Produktion mit 1.1 Mio. € Seed-Finanzierung

    Die Produktfamilie Tio der attenio GmbH ist eine digitale Kooperationsplattform zwischen Planung und Montage von Industrieunternehmen. Nach einer aufwändigen Produktplanung und -konstruktion drucken viele Unternehmen Unterlagen auf Papier und reichen es in die Montage weiter. Produktivitätsverluste, Montagefehler und die Herausforderung, Know-How von erfahrenen Mitarbeitern zu übertragen, sind die Folge. Vor allem bei komplexen Produkten, bspw. Verpackungsmaschinen oder Getränkeabfüllanlagen sind die Potenziale enorm. Das Startup bietet mit der Plattform Tio der Industrie die Möglichkeiten, alles rund um das Thema Montage und Betrieb der Produkte zu digitalisieren. Die Mitarbeiter der Zukunft benötigen keine Ordner voller Ausdrucke und Protokolle, sondern können alles bequem vom Tablet oder einer Datenbrille ablesen.

    Die attenio GmbH adressiert mit einem sehr ausgereiften und bereits verkaufsfähigen Produkt eine attraktive Zielgruppe. Mit den ersten Kunden konnten wertvolle Erfahrungen und valides Feedback gesammelt werden, die der attenio eine starke Positionierung ermöglichen. Wir als HTGF freuen und auf die Zusammenarbeit.

    Jens Baumgärtner, Investment Manager des High-Tech Gründerfonds

    Das verarbeitende Gewerbe ist mit das wichtigste Rückgrad der deutschen Wirtschaft. Attenio liefert eine sehr nützliche und notwendige Technologie, um diese essentielle Branche in Sachen Digitalisierung und Effizienz zu stärken. Für die IFB Innovationsstarter GmbH, als Tochter der Hamburgischen Investitions- und Förderbank, ist es zudem eine besondere Freude, ein zukunftsträchtiges Tech Startup im Herzen von Hamburg fördern zu können.

    Dörte Bunge, verantwortlich für die Invests beim Innovationsstarter Fonds Hamburg

    Über die attenio GmbH
    Die attenio GmbH ist ein im September 2016 von drei Doktoranden gegründetets Industrial Startup, welches seinen Ursprung an der Technischen Universität Hamburg hat. Das mittlerweile 10-köpfige Team von attenio hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit von Monteuren zu revolutionieren, das Standard IT-Werkzeug der Montagemitarbeiter zu werden und damit zur Zukunftssicherung der deutschen Industrie beizutragen. Erste Kunden vertrauen bereits dem jungen Unternehmen, nun soll mit Hilfe der Investoren der finale Markteintritt erfolgen.

    Kontakt
    attenio GmbH
    Fedor Titov
    Peutestrasse 53
    20539 Hamburg
    T.: +49 40 36857983
    titov@attenio.de
    www.attenio.de

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits fast 600 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Über 2,4 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.500 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds
    Jens Baumgärtner
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    T.: +49 228 82300 138
    j.baumgaertner@htgf.de
    www.htgf.de

    Über den Innovationstarter Fonds Hamburg
    Der Innovationsstarter Fonds Hamburg investiert Risikokapital in junge innovative Hamburger Unternehmen, um die Hamburger Startup-Szene zu stärken und zum Aufbau aussichtsreicher Unternehmen beizutragen. Vorgesehen sind offene Beteiligungen an Kapitalgesellschaften bis zu einer Höhe von maximal 1 Mio. EUR. Investoren des Fonds sind zu gleichen Teilen die Freie und Hansestadt Hamburg sowie der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Mit dem Management des Fonds ist die IFB Innovationsstarter GmbH betraut, eine 100%ige Tochter der Hamburgischen Investitions- und Förderbank.

    Kontakt
    IFB Innovationsstarter GmbH
    Dörte Bunge
    Besenbinderhof 31
    20097 Hamburg
    T.: +49 40 6579805 95
    bunge@innovationsstarter.com
    www.innovationsstarter.com

  8. HTGF Seedfinanzierung in CI Hub

    Leave a Comment

    Martech-Startup CI HUB schließt siebenstellige Finanzierung ab

    High-Tech Gründerfonds (HTGF), Brandenburg Kapital, R.O.I. und der Business Angel Club Berlin-Brandenburg Bet investieren gemeinsam in das Startup für Marketing Automation CI HUB.

    Das Potsdamer Startup CI HUB überzeugt mit seiner Software-Plattform bereits zahlreiche Partner und jetzt auch Kapitalgeber. Im Zuge der ersten Finanzierungsrunde sichert sich das Unternehmen die notwendigen Mittel, um seine Strategie weiter umzusetzen. Investiert haben unter der Führung des High-Tech Gründerfonds, Brandenburg Kapital GmbH, R.O.I. und der Business Angel Club Berlin-Brandenburg Bet.

    CI HUB ist eine Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Marketingmaterialien in Zukunft automatisiert zu erstellen, womit diese Zeit und Geld sparen. Dies gelingt, indem sich das Produkt direkt in alle wichtigen Marketing- und Office-Anwendungen integrieren lässt, was die Handhabung extrem einfach, schnell und kosteneffizient macht.

    Andreas Michalski, Mitgründer und CEO von CI HUB.

    Die Entwicklung des Marketing-Software-Produktes CI HUB, das in Zukunft auch auf KI-Elementen basieren wird, ist sehr komplex und ressourcenintensiv. Ein Großteil des Investments wird daher in die weitere Produktentwicklung und den Ausbau des Teams gesteckt werden.

    Wir haben in CI HUB investiert, weil die Lösung eine Marktherausforderung adressiert. Dazu bringt das Team genau die Erfahrung mit, um CI HUB erfolgreich weiter zu entwickeln und international zu positionieren.

    Frank Reinecke, Investment Manager des HTGF:

    Das innovative Konzept, Marketing-Automatisierungsschritte in vorhandene Applikationen von Adobe und in Zukunft auch in solche von Microsoft zu integrieren, halten wir für zukunftsweisend. Das Team hat durch die gemeinsame Historie einen großen Wissensvorsprung und verfügt über das notwendige Netzwerk in diesem sehr speziellen Segment. Daher freuen wir uns, dieses Investment mit dem Frühphasen- und Wachstumsfonds der Brandenburg Kapital zu begleiten

    Katja Kühnel, Investment Manager bei Brandenburg Kapital.

    Partnerschaften mit Dropbox, Adobe Stock und Gettyimages
    Neben der Entwicklung der Software werden zeitgleich Kunden betreut und globale Partnerschaften aufgebaut. Mit Dropbox, Adobe Stock und Gettyimages wurden dazu bereits namenhafte Partner gewonnen.

    „Von der ersten Stunde an waren wir selbst davon überzeugt, dass CI HUB Marketing-Entscheider interessieren wird. Beim Produktlaunch auf der Adobe Max im November 2019 in Los Angeles bestätigte sich dies – viele potenzielle Kunden zeigten sich begeistert von unserer Plattform“,

    Jörg Seidler, Mitgründer und COO von CI HUB.

    CI HUB automatisiert – alleine in Deutschland – einen 3 Milliarden Euro Markt mit ei-ner SAAS Lösung. Dies zusammen mit der Branchen- und Berufserfahrung der Gründer hat mich überzeugt.

    Sascha Schubert, R.O.I. Berlin

    Unsere Business Angels sind überzeugt vom künftigen Erfolg dieses Startups – der Kundennutzen ist klar und die Gründer sind Profis. Zudem wird CI HUB von einem branchenerfahrenen Business Angel begleitet, gerne hätten noch weitere BACB-Mitglieder in CI HUB investiert.”

    Jesse Hartinger vom Business Angels Club Berlin-Brandenburg e.V.

    Über CI HUB
    CI HUB ist ein Software-Technologie-Unternehmen mit Sitz in Potsdam. Unter der Leitung der Gründer Andreas Michalski, Jörg Seidler und Jasper Ullrich entwickelt das Team eine cloudbasierte MarTech-Software, die hohe Einsparungen im Marketing ermöglicht. Zu den Partnern zählen Unternehmen wie Drop-box, Gettyimages, iStock, Bynder, Pixelboxx, Sitefusion, Picturepark, dass PIM System myview und Adobe Stock.

    Über Brandenburg Kapital GmbH/Investitionsbank des Landes Brandenburg
    Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) managt verschiedene Beteiligungsfonds, die wachstums- und innovationsorientierte Unternehmen mit Sitz und/ oder Betriebsstätte in Brandenburg finanzieren. Die Fondsmittel für den im Auftrag des Branden-burger Wirtschaftsministeriums errichteten Frühphasen- und Wachstumsfonds der Brandenburg Kapital werden aktuell aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und aus Eigenmitteln der ILB bereitgestellt. Durch die Beteiligungsaktivitäten der ILB wurden bisher 215 Unternehmen mit rund 235 Millionen Euro auf ihrem Wachstumskurs begleitet. Rund 8.400 moderne Arbeitsplätze sind entstanden beziehungsweise wurden gesichert. Die von der ILB betreuten Fonds decken das gesamte Spektrum von der Venture Capital-Finanzierung in der Unternehmensgründung und frühen Wachstumsphase bis hin zur Mezzanine-Finanzierung für etablierte mittelständische Unternehmen ab. Zusätzlich investierten Privat-Investoren bisher mehr als 450 Millionen Euro in die Unternehmen.
    Weitere Informationen: www.brandenburg-kapital.de

    Über R.O.I.
    Die R.O.I. GmbH beteiligt sich seit 2017 an Startups, aktuell hält sie Beteiligungen an sechs Startups und zwei Startup Fonds. R.O.I. investiert branchenoffen in Startups, ihr regionaler Fokus ist Ostdeutschland incl. Berlin. Bis zum Jahresende soll das Beteiligungsportfolio weiter wachsen.
    www.roi-berlin.de

    Über BACB Bet
    Die BACB Bet ist die Beteiligungsgesellschaft von Business Angels aus Berlin und Brandenburg. Sie ist ein Zusammenschluss von derzeit 16 erfahrenen Unternehmern und Managern und unterstützt innovative Unternehmer*innen mit Know-How, Kontakten und Kapital.
    www.bacb.de

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 fast 600 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen digitale Geschäftsmodelle, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Über 2,4 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.500 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Unternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Frank Kerim Reinecke
    Standort Berlin
    Alte Leipziger Straße 4
    10117 Berlin
    T.: +49 30 4036648 – 179
    f.reinecke@htgf.de
    www.htgf.de

  9. HTGF Seedfianzierung in Sdui

    Kommentare deaktiviert für HTGF Seedfianzierung in Sdui

    High-Tech Gründerfonds steigt bei Sdui ein – Die Schul-App erweitert Seed-Finanzierung auf rund zwei Millionen Euro

    Die Schul-App Sdui erweitert ihre Seed-Finanzierung. Das Potenzial der zentralen Kommunikationsplattform, auf der sich Lehrer, Schüler und Eltern datenschutzkonform austauschen können, hat auch den High-Tech Gründerfonds (HTGF) überzeugt, der zusammen mit den Business Angels Martin Ostermayer und Dirk Freise (u.a. blau.de, handy.de) als neuer Lead-Investor einsteigt. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) sowie Udo Schloemer, Gründer und CEO der Factory Berlin, haben als Bestandsinvestoren ebenfalls nachgelegt. Insgesamt hat das Start-up damit rund zwei Millionen Euro eingesammelt.

    Es ist ein großartiger Schritt für uns, aber auch für die gesamte Bildungsbranche in Deutschland, dass der größte Seed-Investor HTGF und weitere bekannte Investoren Teil von Sdui werden. Wir gehen nun gemeinsam die nächsten Meilensteine an, um die Digitalisierung in Schulen voranzubringen und das Bildungssystem nachhaltig zu verändern

    Daniel Zacharias, CEO von Sdui.

    Das von Daniel Zacharias (22) und Jan Micha Kroll (21) gegründete Unternehmen startete als Schülerprojekt und wurde mehrfach von Jugend forscht prämiert. 2018 stieg der Start-up Accelerator PANDO Ventures bei Sdui ein. Mittlerweile beschäftigt das junge Koblenzer Unternehmen ein Team von über 30 Mitarbeitern. Die App sorgt nicht nur für eine DSGVO-konforme Kommunikation zwischen Schule, Eltern und Schülern, sondern entlastet Schulleiter und Lehrer zudem bei Verwaltungsaufgaben und Organisation – digitale Stunden- und Vertretungspläne sind über die Schul-App ortsunabhängig zentral jederzeit verfügbar.

    Insbesondere das starke Marktinteresse an der entwickelten Lösung sowie die Fähigkeit des jungen Teams, ihr Produkt über strategisch klug gewählte Vertriebsansätze und Kooperationen mit hohem Tempo im Markt zu platzieren, haben uns überzeugt.“

    Maurice Kügler, Investment Manager des HTGF

    Rund 1.000 Schulen wurden bundesweit bereits erreicht, die mithilfe der Plattform ihren Alltag digital und datengeschützt vereinfachen. Die Stadt Solingen beispielsweise setzt nach zweijähriger Testphase jetzt komplett auf Sdui und führt die Schul-App als Standard für alle Solinger Schulen ein. Die Gesamtzahl der Nutzer liegt im hohen sechsstelligen Bereich. Das jährliche Umsatzwachstum liegt bei 400 Prozent.

    Über Sdui
    Sdui ist die digitale Plattform für sichere Kommunikation und Organisation in Schulen. Sie ist der DSGVO-konforme Ersatz für alle anderen Messenger-Apps im Bildungsbereich. Mit Sdui interagieren Schüler, Lehrkräfte und Eltern so einfach wie nie zuvor: Alle wichtigen Informationen rund um den Unterricht wie Stunden- und Vertretungspläne, Elternbriefe und Ankündigungen werden einfach über die Plattform kommuniziert und sind via Smartphone-App oder am Desktop abrufbar. Mit einer Cloud, einem digitalen Klassenbuch, Raumbuchungen und weiteren Integrationen wird Sdui zur zentralen Plattform, die Schulen digitalisiert und die Kommunikation in allen Bereichen vereinfacht. Die Junggründer Daniel Zacharias und Jan Micha Kroll aus Koblenz sind 2015 im Rahmen eines Schulprojekts für Jugend forscht mit der Entwicklung der App gestartet, 2018 wurde die Sdui GmbH gegründet. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 30 Mitarbeiter. Die App wurde mehrfach ausgezeichnet und wird von ganzen Städten und Landkreisen bundesweit als Standard für datenschutzsichere Schulkommunikation eingesetzt.

    Kontakt
    PIABO PR
    Doreen Görisch & Steffi Jarosch
    T.: +49 172 3947051
    sdui@piabo.net

    Über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
    Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ist das Förderinstitut des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Mainz und zuständig für die Wirtschafts- und Wohnraumförderung. Im Rahmen der Finanzierung von Start-ups und jungen Unternehmen investiert der Venture-Capital-Bereich der Förderbank über derzeit zwölf Beteiligungsfonds in die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte, Dienstleistungen und Verfahren.

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von rund 900 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 fast 600 Start-ups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen digitale Geschäftsmodelle, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Über 2,4 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 1.500 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 100 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Capital, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Unternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, FOND OF, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Dr. Maurice Kügler
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    T.: +49 228 823 00 174
    m.kuegler@htgf.de

  10. Product-Market-Fit-erkennen

    Leave a Comment

    Wie erkennen Industrial-Tech Gründer den Product-Market Fit?

    Part 2: Die analytische und quantitative Perspektive

    Von Ingo Fehr und Gregor Haidl (beide Investment Manager)

    Unterstützt von Yann Fiebig (Senior Investment Manager), Fabian Hogrebe (Analyst), Dr. Andreas Olmes (Principal)

    “Gibt es objektive Kriterien oder KPIs, um zu prüfen, ob mein Start-up auf einem guten Weg ist, den Product-Marktet Fit zu erreichen?“ Nach der Behandlung der emotionalen Perspektive beschäftigen wir uns jetzt mit der quantitativ-analytischen Perspektive des Product-Market Fit. Wir hoffen, dass die in diesem Artikel vorgestellten Indikatoren euch helfen, euren eigenen Product-Market Fit zu beurteilen und zu verbessern.

    Inspiriert wurden wir von Christoph Janz‘ großartigem Artikel über Kriterien und Indikatoren, die er für Software-as-a-Service-Unternehmen (SaaS) erstellt hat. Nach unserem Kenntnisstand unternehmen wir in diesem Artikel jetzt den ersten Versuch, einen Satz von Product-Market Fit Kriterien speziell für Industrial-Tech Start-ups zu entwickeln.

    Product-Market Fit: Indikatoren passend zu den B2B Vertriebsstufen

    Die wichtigste Erkenntnis, die wir während unserer Diskussionen über diese Kriterien hatten, war, dass es in allen Reifegraden gute Indikatoren gibt. Sie funktionieren für Industrial-Tech Unternehmen, obwohl es hier harte und lange B2B-Verkaufszyklen gibt.

    In der folgenden Abbildung haben wir die Indikatoren zusammengefasst, die wir je nach Reifegrad eines Produkts oder Unternehmens für nützlich halten:

    Stellt es euch wie einen Sales Funnel vor: Viele Ideen treten von links ein, werden entlang des Customer Discovery Prozesses iteriert und die meisten von ihnen sterben. Wenn ihr hart arbeitet und Glück habt, wird mindestens ein/e Idee/Produkt auf die rechte Seite gelangen und den Product-Market Fit erreichen.

    Es ist wichtig zu betonen, dass, obwohl der B2B-Verkaufsprozess hier linear dargestellt ist, die erfolgreichen Unternehmen ihren Product-Market Fit kontinuierlich prüfen und Pivots oder Neustarts auch in späteren Phasen durchführen. Deshalb hört nicht auf, die Frühindikatoren weiter zu verwenden, auch wenn ihr die Kunden im Laufe der Zeit immer besser versteht.

    Product-Market Fit Indikatoren im Industrial-Tech: Der Deep Dive

    Lasst uns noch einmal die Schritte vergegenwärtigen, die Industrial-Tech Start-ups unternehmen müssen, um zu hohen Umsätzen zu kommen. Wir fanden diese Drei für die meisten unserer Portfolio-Unternehmen passend:

    1. Ideation Phase
      Ihr zeigt und beschreibt potenziellen Kunden Eure Idee. Die Hauptfrage eures Kunden lautet: “Könnte dies überhaupt eine mögliche Lösung für mich sein?“
    2. Proof-of-Concept (PoC) zur Pilot Phase
      1. Ihr demonstriert die Funktionalität Eures Produkts/MVP in einem begrenzten (Labor-)Experiment in einer kontrollierten Umgebung. Eurer Kunde bekommt die Antwort auf seine Frage: “Funktioniert das?”
      1. Der Kunde testet euer Produkt in begrenztem Umfang (nur ein Team, nur ein Standort, …). Seine Frage lautet: “Wie gut funktioniert das Produkt unter realen Bedingungen in meinem Unternehmen?“
    3. Produktive Nutzung
      Euer Kunde verwendet euer Produkt in großem Umfang. Aus unserer Sicht passt der Begriff Roll-out für den Beginn dieser Phase sehr gut. Wenn nicht ein anderes Produkt auftaucht, das sein Problem viel besser löst, wird er höchstwahrscheinlich für lange Zeit ein treuer Kunde bleiben und der Product-Market ist temporär erreicht

    Ideation Phase: Kunden-Problem und Value Proposition

    KPI Schwacher Product-Market Fit Starker Product-Market Fit
    Problem Priorität Der Kunde kann das Problem, das das gelöst werden soll, nur high-level, unscharf und schwammig beschreiben. Seine Motivation lautet: “Lasst uns innovativ sein und etwas Neues ausprobieren.” In Referenzgesprächen erwähnen die Kunden den niedrigen Preis oder die gute Zusammenarbeit mit dem Team. Schnelle Reaktionen oder ein 24/7-Service sind Gründe für die Zusammenarbeit mit dem Team. Der Kunde ist oft nicht in der Lage, die Auswirkungen der Lösung auf seine Gewinn- und Verlustrechnung zu beschreiben. Der Kunde ist in der Lage, sein spezifisches Problem auf der Ebene der Root-Cause genau zu beschreiben und ist sich der Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung seines Unternehmens bewusst. Es besteht Dringlichkeit, das Problem zu lösen, und er hat oft schon andere konkurrierende Lösungen ausprobiert, ohne ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. In Referenzgesprächen können die Kunden klar beschreiben, warum das Produkt des Start-ups ihr Problem effektiv löst: Die Funktionen und die Benutzerfreundlichkeit sind viel besser als jede andere Lösung.
    Herkunft des Geldes Innovations Budget Business Unit Budget
    Business Case des Kunden Es gibt keine klare, gut begründete, detaillierte Kostenkalkulation des Business Case des Kunden. Wenn alle neuen Belastungen (z.B. Schulung der Mitarbeiter) berücksichtigt werden, bleibt höchstens ein inkrementeller Nutzen übrig. Es gibt eine klare, detaillierte, gut begründete oder sogar validierte Berechnung des Business Cases des Kunden. Der Nutzen des Produkts ist mindestens 3x höher als die Kosten, selbst wenn die zusätzlichen Aufwände für Mitarbeiterschulungen etc. berücksichtigt werden.
    Preis Sensibilität Hohe Preissensibilität. Extremster Fall: Kunde möchte das Produkt nur dann ausprobieren, wenn es kostenlos ist. Geringe Preissensibilität aufgrund des hohen Wertes der Lösung für den Kunden. Die Gründer erleben eine echte Verhandlungsmacht. Kunden sind bereit, fast alle Bedingungen zu akzeptieren, da sie befürchten, den zukünftigen PoC/Pilot an einen Konkurrenten zu verlieren.

    Selbst wenn ihr euer Unternehmen gerade erst gegründet hast, könnt ihr euch von Tag Null an auf bestimmte Indikatoren konzentrieren, um herauszufinden, ob ihr auf dem richtigen Weg seid. Ihr braucht keinen MVP oder gar ein Produkt, um zu verstehen, wie dringend und brennend euer potenzieller Kunde das Problem sieht, das ihr lösen möchtet. Diese Indikatoren bleiben auch in späteren Phasen gültig, da sie die Grundlage für den Product-Market Fit sind. Verglichen mit der folgenden Kategorie Customer Success sind diese Indikatoren eher qualitativ. Daher können hauptsächlich Kundeninterviews und qualitative Umfragen verwendet werden.

    Proof-of-Concept (PoC) zur Pilot Phase: Customer Success

    KPI Schwacher Product-Market Fit Starker Product-Market Fit
    “Sean Ellis” Score Keine oder wenige Kunden würden es sehr bedauern, wenn sie das Produkt nicht mehr nutzen könnten.
    => nice-to-have
    >40% der Kunden wären sehr enttäuscht, wenn sie das Produkt nicht mehr nutzen könnten.
    NPS NPS von 0-10 oder tiefer. Das Produkt wird von den aktuellen Kunden nicht aktiv an potenzielle Kunden empfohlen. NPS von 10-20 oder höher. Benutzer empfehlen das Produkt aktiv in ihren Netzwerken.
    Nutzung Die meisten Kunden verwenden das Produkt nicht so häufig, wie man es erwarten würde. Die meisten Kunden verwenden das Produkt (mindestens) so häufig und intensiv, wie angenommen.
    Kunden Engagement zu Roll-outs Es bleibt unklar, wie und wann ein größerer Rollout stattfinden wird. Die Kunden halten sich nicht an die ursprünglichen Pläne und Zeitleisten. Die Kunden einigen sich frühzeitig auf die Kriterien (Ziel-KPIs), die erfüllt werden müssen, und verpflichten sich zu einem klaren Fahrplan für die Einführung. Zeitleisten und Pläne werden von Euren Kunden eingehalten.

    Wir haben festgestellt, dass die Customer-Success-Kriterien die besten Indikatoren für Roll-Outs in späteren Phasen sind. Schon in Piloten oder PoCs könnt ihr herausfinden, ob die Anwender sich mit eurem Produkt beschäftigen und vor allem, ob sie nicht bereit sind, es wieder herzugeben. Um diese Kriterien zu messen, müsst ihr mit euren Kunden kommunizieren. Befragt sie, macht Interviews mit ihnen und erhebt Nutzungsdaten! Fragt mehrmals “Warum?”, um herauszufinden und zu verstehen, warum das Produkt so effektiv ist. Diese Kriterien helfen euch in späteren Phasen, Probleme im Sales, Killer-Features und Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen.

    Produktive Nutzung: Pilot Conversion Pipeline

    KPI Schwacher Product-Market Fit Starker Product-Market Fit
    Roll-outs Entscheidungen dauern ewig. Nur Pilotgruppen testen das Produkt. Die Verkaufszyklen sind viel länger als erwartet. Großflächiger produktiver Einsatz des Produkts. Starkes Interesse von Personen außerhalb der Pilotgruppen. Verkaufszyklen sind kein Problem.
    Umsatz pro Kunde Die Kunden zahlen im Verhältnis zu ihrer Größe unbedeutende Beträge. Ihr könnt eure hohen B2B-Vertriebskosten kaum decken. Die Kunden zahlen im Verhältnis zu ihrer Größe einen erheblichen Betrag.
    Churn Wichtige Zielkunden churnen Bei gut eingeführten Kunden liegt der Churn nahe Null. Ihr erhaltet “Danke, ihr hast mein Leben so viel besser gemacht!” Postkarten (wirklich!)
    Inbound Leads Alle Anfragen sind outbound. Die Leads sind oft Bekannte oder Freunde. Ihr verliert die meisten Kunden entlang des Verkaufsprozesses. Ihr erhaltet immer mehr qualitativ hochwertige inbound Leads. Ohne Werbung spricht sich euer Produkt im Markt herum.

    Viele Vertriebs-KPIs lassen keinen Interpretationsspielraum zu und stehen in direktem Zusammenhang mit dem Wert eures Unternehmens, z.B. der Umsatz. Wir schauen uns diese Kriterien genau an, wenn das Start-up reif genug ist und bereits Produkte im produktiven Einsatz hat. Ab der Serie A werden Investoren hier noch genauer hinsehen.

    Fazit

    Nachdem wir all diese Indikatoren vorgestellt haben, ist die schlechte Nachricht: Es gibt keinen Indikator und keine mathematische Formel, die mit absoluter Sicherheit den Product-Market Fit vorhersagt. Es ist gerade bei den frühen Indikatoren schwierig, wirklich quantitative Kenngrößen zu erheben. Die vorgestellten Indikatoren wurden in sorgfältiger Arbeit aus unserer langjährigen VC-Erfahrung abgeleitet. Sie helfen uns, ein Start-up aus verschiedenen Blickwinkeln und zu verschiedenen Zeitpunkten zu bewerten. Die gewonnenen Erkenntnisse sind für unsere Investitionsentscheidungen wertvoll. Darüber hinaus bietet der vorgestellte Rahmen eine Orientierungshilfe bei den strategischen Diskussionen, die wir täglich mit unseren Portfolio-Unternehmen führen.

    Wir würden uns freuen, eure Gedanken zu diesen Indikatoren zu hören! Verwendet ihr andere Kriterien, die hier nicht aufgeführt wurden? Welche sind euer Meinung nach am wichtigsten?

    Im nächsten Teil dieses Blogs stellen wir den Customer-Development-Prozess vor, den wir bei unserer Arbeit mit den Portfolio-Unternehmen auf dem Weg zur Product-Market Fit als sehr hilfreich empfunden haben. Bleibt dran!