Kategorie: News

  • Fraunhofer Gründerpreis 2024

    Fraunhofer Gründerpreis 2024

    Spin-off Fusion Bionic gewinnt den Fraunhofer Gründerpreis 2024

    Am 19.02.2025 wurde der mit 50.000 Euro dotierte Fraunhofer Gründerpreis an das Spin-off Fusion Bionic GmbH verliehen. Die Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS überzeugte mit ihrer bioinspirierten Lasertechnologie, die einen neuen Standard bei der ultraschnellen Oberflächenbearbeitung für eine Vielzahl von industriellen Anwendungen ermöglicht.

    Die Oberflächentechnik ist ein Innovationstreiber der Zukunft und von zentraler Bedeutung bei der Nachhaltigkeit von Produkten und Prozessen, der Verringerung negativer Umweltauswirkungen und zur Förderung der Ressourceneffizienz. Das High-Tech-Start-up Fusion Bionic überträgt bioinspirierte Prinzipien wie den Lotuseffekt mit einem ultraschnellen Laserverfahren auf technische Oberflächen. Die erzeugten bionischen Effekte basieren auf feinsten Mikro- und Nanotexturen, die signifikante Leistungssteigerungen von Oberflächen ermöglichen und vielfältige innovative Ansätze in Branchen wie der Halbleitertechnik, der Photovoltaik oder der Glasindustrie eröffnen.

    Disruption durch Effizienz und Präzision

    Die genutzte Lasertechnologie von Fusion Bionic kann reibungslos in bestehende Her-stellungsverfahren integriert werden und bringt naturinspirierte Strukturdesigns direkt auf Oberflächen. Das genutzte Oberflächenengineering kann dabei für Anwender den entscheidenden Unterschied in der Performance ausmachen: Photovoltaikmodule beispielsweise erhalten Selbstreinigungsfähigkeiten, Wärmetauscher werden energieeffizienter und PFAS-freie Textilien werden wasserabweisend. Aufwändige oder umweltkritische Verfahren wie chemisches Ätzen, Sandstrahlen oder Plasma können zunehmend durch die innovative Lasertechnologie von Fusion Bionic ersetzt werden. Sie ermöglicht Unternehmen dadurch erhebliche Steigerungen bei der Energieeffizienz, der CO2-Re-duktion und der Vermeidung von umweltschädlichen Emissionen.

    Spitzenforschung als Asset auf dem Weltmarkt

    Die von Fusion Bionic angebotenen Lösungen basieren auf der Hochgeschwindigkeits-Lasertechnologie Direct Laser Interference Patterning (DLIP), die bis zu 100-mal schneller ist als etablierte Verfahren. Das Angebot von Fusion Bionic umfasst Dienstleistungen zur Anwendungsentwicklung, Technologietraining und Auftragsfertigung bis hin zu Hardwarelösungen basierend auf der DLIP-Technologie. Im April 2021 wurde die Fusion Bionic GmbH aus dem Fraunhofer IWS heraus mit einem Team aus Forschern um Dr. Tim Kunze und Fachleuten aus der Wirtschaft ausgegründet und von Fraunhofer Venture und Fraunhofer AHEAD in allen Phasen des Gründungsprozesses begleitet.
    Bereits zwei Monate nach Gründung wurde das Start-up in das renommierte Heraeus-Accelerator-Programm aufgenommen. Fusion Bionic zählt inzwischen namhafte, welt-weit aktive Unternehmen, hauptsächlich aus Glas- und Photovoltaik-Industrie, Halbleiter- und Medizintechnik sowie Automobilindustrie zu seinen Kunden.
    2022 wurde Fusion Bionic vom US-amerikanischen Biomimicry Institute durch den Ray of Hope Prize als eines der besten von der Natur inspirierten Start-ups weltweit ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt es zudem weitere Würdigungen im Rahmen des sächsischen Gründerpreises sowie den 2. Platz im gemeinsam von den Vereinen AKL Arbeits-kreis Lasertechnik e.V. und dem European Laser Institute ELI e.V. organisierten Innovation Award Lasertechnik.

    Technologietransfer als Symbiose aus Forschung und Fortschritt

    „Ausgründungen sind die ideale Chance, rund um das Forschungsinstitut ein lebendiges Ökosystem aufzubauen, von dem Start-ups und Fraunhofer langfristig profitiert. Wir sind stolz auf unsere Fraunhofer-Herkunft und dankbar über die Unterstützung, die wir durch das Fraunhofer IWS erhalten haben. Der Gründerpreis bestärkt uns darin, unsere Vision weiter voranzutreiben: Gemeinsam neue Maßstäbe für innovative Oberflächen bieten und Unternehmen völlig neue technologische Möglichkeiten an die Hand geben. Wir freuen uns darauf, diesen Weg mit voller Energie weiterzugehen!“,

    so Dr. Tim Kunze, CEO und Mitgründer der Fusion Bionic GmbH.


    Nach der Preisverleihung würdigte Thomas Doppelberger, Leiter Ausgründungen und Beteiligungen (Fraunhofer Venture), besonders die enge Verzahnung von Forschung und wirtschaftlicher Verwertung:

    »Das Team von Fusion Bionic hat eindrucksvoll bewie-sen, wie aus Spitzenforschung in kurzer Zeit wirksame Innovationen für die deutsche und internationale Industrie werden können. Fusion Bionic setzt bereits wenige Jahre nach der Ausgründung neue Standards in der Oberflächentechnologie und zeigt damit das immense Potenzial des Technologietransfers aus der Forschung«.

    „Als Innovationsmotor ist Fraunhofer ein idealer Katalysator für herausragende Tech-Gründungen in Deutschland. Gründerinnen und Gründer aus der Fraunhofer-Gesellschaft profitieren von starken Start- und Finanzierungvoraussetzungen, die durch die enge Partnerschaft zwischen dem HTGF und der Fraunhofer-Gesellschaft ermöglicht werden“,

    ergänzt Dr. Alex von Frankenberg, Geschäftsführer HTGF.

    Im Rahmen des Fraunhofer Symposiums »Netzwert« wurde der Fraunhofer-Gründerpreis 2024 an die Fusion Bionic GmbH verliehen: Hubert Aiwanger (Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
    und stellvertretender Bayerischer Ministerpräsiden), Benjamin Krupop (Mitgründer Fusion Bionic), Dr. Sabri Alamri (Mitgründer Fusion Bionic GmbH), Laura Kunze (Mitgründerin Fusion Bionic), Dr. Alex von Frankenberg (Geschäftsführer HTGF), Tim Kunze (Mitgründer Fusion Bionic) und Prof. Dr. Holger Hanselka (Präsident Fraunhofer-Gesellschaft) (v.l.n.r.)
    © Fraunhofer / Markus Jürgens

    Über den Fraunhofer Gründerpreis
    Der Fraunhofer-Gründerpreis entstand im Rahmen der neuen Ausgründungs- und Beteiligungsstrategie der Fraunhofer-Gesellschaft und wurde 2016 zum ersten Mal verliehen. Er zeichnet ein am Markt aktives und erfolgreiches Spin-off aus, dessen Produkte und Dienstleistungen einen unmittelbaren gesellschaftlichen Nutzen aufweisen. Mit der Auszeichnung wollen Fraunhofer Venture und der High-Tech Gründerfonds herausragende Gründungsprojekte honorieren und Ausgründungsvorhaben innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft weiter fördern.

    Über Fusion Bionic
    Fusion Bionic überträgt bioinspirierte Mechanismen von Lotusblatt oder Mottenauge mittels eines Hochgeschwindigkeitslaserverfahrens auf technische Oberflächen. Die Anwendung biomimetischer Funktionen kann zu einer signifikanten Steigerung der individuellen Oberflächenleistung führen, um die nächste Generation von Produkten zu er-möglichen. Die von Fusion Bionic angebotenen Lösungen basieren auf der Hochgeschwindigkeits-Lasertechnologie Direct Laser Interference Patterning (DLIP), die bis zu 100-mal schneller ist als etablierte Verfahren. Die Hochgeschwindigkeitsfunktionalisierung mittels DLIP ebnet den Weg für Hochleistungsoberflächen mit selbstreinigenden Eigenschaften, verringerter Reibung in tribologischen Systemen, verbesserter Haftung, erhöhter Biokompatibilität von Implantaten und mehr.
    www.fusionbionic.com/

    Über Fraunhofer Venture
    Fraunhofer Venture ist das zentrale Ausgründungs- und Beteiligungsmanagement der Fraunhofer-Gesellschaft und bietet durch ein umfangreiches Unterstützungsprogramm Gründern, Start-ups, Industrie und Kapitalgebern Zugang zu den Spitzentechnologien der 76 Fraunhofer-Institute, der Fraunhofer-Infrastruktur und Fraunhofer-Know-how mit über 7 600 Patentfamilien. Das Leistungsspektrum von Fraunhofer Venture umfasst die komplette Betreuung und Beratung von der Idee bis zur Unternehmensgründung, dem aktiven Beteiligungsmanagement von Fraunhofer-Beteiligungen, der Unterstützung bei der Finanzierungssuche bis hin zu einem etwaigen Verkauf der Gesellschaft. www.fraunhoferventure.de

    Über die Fraunhofer-Gesellschaft
    Die Fraunhofer-Gesellschaft mit Sitz in Deutschland ist die weltweit führende Organisation für anwendungsorientierte Forschung. Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt sie eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Als Wegweiser und Impulsgeber für innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz wirkt sie mit an der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Zukunft. Die 1949 gegründete Organisation betreibt in Deutschland derzeit 76 Institute und Forschungseinrichtungen. Mehr als 30 000 Mitarbeitende, überwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung, erarbeiten das jährliche Forschungsvolumen von 2,9 Milliarden Euro. Davon fallen 2,5 Milliarden Euro auf den Bereich Vertragsforschung.

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 770 Start-ups finanziert und fast 200 erfolgreiche Exits realisiert.  
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn

  • HTGF Investment AudioCure

    HTGF Investment AudioCure

    Chance für die Hörsturz-Therapie: InfectoPharm investiert in AudioCure

    Wirkstoffkandidat AC102 in der klinischen Phase

    Heppenheim/Berlin, 13. Februar 2025 – Weltweit fehlt bislang ein zugelassenes Medikament zur Behandlung des Hörsturzes. Viel versprechend verliefen allerdings präklinische und klinische Phase-I-Studien mit dem innovativen Wirkstoffkandidaten AC102. Das von Investoren unterstützte Berliner Start-up AudioCure Pharma treibt dessen Erforschung und Entwicklung voran. Jetzt tritt der erfolgreiche Mittelständler InfectoPharm als neuer und wesentlicher Kompetenzpartner dazu. Der Heppenheimer Spezialist im HNO-Bereich führt die neue Finanzierungsrunde an und verstärkt die bestehende Investorengruppe aus dem Hauptinvestor MED-EL und dem Frühphaseninvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF). Maßgebliches Ziel der Kooperation ist es, die klinische Entwicklung des Hörsturz-Medikaments AC102 weiter erfolgreich voranzutreiben.

    Die Investoren unterstützen AudioCure nicht nur finanziell bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe, sondern erweitern auch dessen Wissensspektrum durch ihr jeweiliges wissenschaftliches und kommerzielles Know-how. So bringen MED-EL Medical-Electronics und InfectoPharm Arzneimittel und Consilium ihre umfassende Expertise aus über 30 Jahren im HNO-Bereich ein.

    Dr. Reimar Schlingensiepen, Geschäftsführender Direktor von AudioCure, zeigt sich erfreut: „AudioCure und seine Partner ergänzen sich perfekt. Gemeinsam können wir unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten noch besser vorantreiben und innovative Wirkstoffe entwickeln. Wir freuen uns, nun auch die langjährige Erfahrung von InfectoPharm im Pharmabereich mit an Bord zu haben.”

    Die zusätzlichen Mittel werden unter anderem in die weitere Entwicklung des Wirkstoffkandidaten AC102 fließen. Dieser wurde bereits erfolgreich auf seine Verträglichkeit und Sicherheit am Menschen getestet und wird derzeit in einer europaweiten Phase-2-Studie auf seine Wirksamkeit bei Hörsturz-Patienten geprüft. In präklinischen Hörverlust-Modellen konnte AC102 das Gehör nahezu vollständig wiederherstellen und übertrifft dort die Wirksamkeit herkömmlicher Kortikosteroid-Therapien.

    Der Geschäftsführender Gesellschafter der InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH, Philipp Zöller, kommentiert: „Als Spezialist für pharmazeutische Produkte im HNO-Bereich kennen wir die bedrückende Situation von Hörsturzpatienten sehr gut. Wir freuen uns daher, als Teil des Investorenteams von AudioCure die Entwicklung eines potenziell so vielversprechenden Wirkstoffs sowohl finanziell als auch mit unserer Erfahrung unterstützen zu können.“

    Investoren der aktuellen Finanzierungsrunde mit AudioCure Management. Von links nach rechts: Philipp Zöller (CEO InfectoPharm), Prof. Hans Rommelspacher (Gründer AudioCure), Dr. Reimar Schlingensiepen (CEO AudioCure), Dr. Ingeborg Hochmair (CEO MED-EL) und Dr. Christian Kannemeier (Senior Investment Manager HTGF). Bildquelle: AudioCure.  

    Über AudioCure
    Die AudioCure Pharma GmbH ist ein innovatives pharmazeutisches Unternehmen in der klinischen Phase mit Sitz in Berlin. AudioCure hat ein einzigartiges Portfolio an niedermolekularen Wirkstoffen entwickelt, um die bei Hörstörungen betroffenen Strukturen des Innenohrs schützen und wiederzuherstellen. Nachdem die Sicherheit und Verträglichkeit der Leitsubstanz AC102 in einer Phase-1-Studie an gesunden Freiwilligen nachgewiesen wurde, wird die Substanz derzeit in einer klinischen Phase-2-Studie an Patienten mit Hörsturz untersucht. Projekte zur Behandlung von Tinnitus und zur Unterstützung des Restgehörs bei Trägern von Cochlea-Implantaten befinden sich ebenfalls in der Entwicklung.
    https://www.audiocure.com/de/

    Klinische Studie AC102: https://www.audiocure.com/de/klinische-studie/

    Pressekontakt
    Dr. Reimar Schlingensiepen, Geschäftsführender Direktor AudioCure
    E-Mail: pr@audiocure.com

    Über InfectoPharm
    Die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH ist auf die Neu- und Weiterentwicklung von Arzneimitteln und Medizinprodukten spezialisiert. Seit 1988 profiliert sich das familiengeführte deutsche Unternehmen als mutiger Vorreiter der Branche. Das Portfolio umfasst aktuell rund 130 Präparate mit zahlreichen Innovationen für die Bereiche Pädiatrie, Infektiologie, Dermatologie und HNO-Heilkunde. Der Service consilium steht als produktneutrales Beratungs- und Wissensvermittlungsangebot Fachkreisen kostenlos zur Verfügung.
    Zur InfectoPharm-Gruppe gehören Niederlassungen in Österreich, Italien, Frankreich und Großbritannien sowie die deutschen Tochterunternehmen Pädia GmbH, Sonormed GmbH und Beyvers GmbH. Mit mehr als 400 Mitarbeitenden erzielt die Gruppe einen Jahresumsatz von über 300 Mio. Euro, bei einem durchschnittlichen Wachstum über 10 Prozent.
    https://www.infectopharm.com/

    Über MED-EL
    MED-EL Medical Electronics, ein führender Hersteller von implantierbaren Hörlösungen, hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, Hörverlust als Kommunikationsbarriere zu überwinden. Das Unternehmen bietet die größte Produktpalette an implantierbaren und implantationsfreien Lösungen zur Behandlung aller Arten von Hörverlust; Menschen in 137 Ländern hören mithilfe eines Produkts von MED-EL. Zu den Hörlösungen von MED-EL zählen Cochlea- und Mittelohrimplantat-Systeme, ein System zur Elektrisch Akustischen Stimulation, Hirnstammimplantate sowie implantierbare und operationsfreie Knochenleitungsgeräte. Das österreichische Familienunternehmen beschäftigt mehr als 2.900 Personen aus 90 Nationen an 30 Standorten weltweit.
    https://www.medel.com/de/

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 770 Start-ups finanziert und über 190 erfolgreiche Exits realisiert.  
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn

    Pressekontakt 
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH 
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager  
    T.: +49 228 – 82300 – 121 
    t.jacob@htgf.de 

  • Avelios Medical Series A

    Avelios Medical Series A

    Modular, datenbasiert und vernetzt: Avelios Medical sichert sich 30 Mio. Euro von Sequoia Capital für sein Krankenhausinformationssystem der nächsten Generation

    • Die Finanzierungsrunde ist eine der größten Series-A-Runden im Bereich Digital Health der vergangenen Monate.
    • Avelios Medical bietet das KIS der Zukunft: Mit behandlungsprozessorientierter Digitalisierung, modularer Microservices-Plattform & vollständig strukturierten Daten für den erfolgreichen Einsatz von KI.
    • Führende Kliniken setzen bereits erfolgreich auf die Software von Avelios Medical als moderne Alternative im KIS-Markt.

    München, 06. Februar 2025 – Avelios Medical, Anbieter eines modernen Krankenhausinformationssystems (KIS), sichert sich in einer Series-A-Finanzierungsrunde 30 Millionen Euro von Sequoia Capital sowie seiner bestehenden Investoren Revent & HTGF. Mit der frischen Finanzierung treibt Avelios seine Mission voran, das führende Betriebssystem für die intelligente Patientenversorgung der Zukunft zu werden.

    Sequoia Capital ist bekannt für seine Investments in Firmen wie Apple, Nvidia, Google, Airbnb oder WhatsApp. Die Finanzierung unterstreicht das Potenzial von Avelios Medical, die Digitalisierung des Gesundheitswesens voranzutreiben. Sein vollständig neu entwickeltes Krankenhausinformationssystem legt den Grundstein für kontinuierliche Innovation und den erfolgreichen Einsatz von KI in der Medizin.

    Großes Potenzial

    Bis 2030 zieht sich mit SAP ein führender KIS-Hersteller aus dem Markt zurück. Hunderte deutsche und europäische Krankenhäuser stehen vor der Herausforderung, ihre KIS-Systeme zu erneuern. Damit bietet sich eine große Chance, die Klinik-IT zu modernisieren, die Qualität der Versorgung zu verbessern und Prozesse effizienter zu gestalten.

    Beispielsweise sterben jährlich in Deutschland 65.000 Menschen allein an vermeidbaren Medikationsfehlern – mehr als im Straßenverkehr (Quellen: BARMER, WHO). Die Ursache sind veraltete IT-Systeme, in denen Daten zu oft nicht zur richtigen Zeit im richtigen Format verfügbar sind. Aus dem gleichen Grund verbringen Ärzt:innen nach Angaben des Marburger Bunds mehr als drei Stunden täglich mit administrativen Aufgaben.

    Ein neues Betriebssystem für intelligente Patientenversorgung

    Um diese Herausforderungen zu lösen, bauten die drei Gründer von Avelios Medical ein vollständiges KIS von Grund auf neu. Entstanden ist ein Betriebssystem für intelligente Patientenversorgung, das sich an den Arbeitsweisen von Ärzt:innen und Pflegekräften orientiert, den Dokumentationsaufwand drastisch reduziert und Patientendaten über Sektorengrenzen hinweg intelligent vernetzt. Aufgrund einer vollständig strukturierten Erfassung der Daten können KI-Anwendungen ihr volles Potenzial entfalten, etwa bei der automatisierten Diagnostik.

    Avelios Medical deckt dabei den vollen Umfang eines Krankenhausinformationssystems ab – von der Behandlungsdokumentation über administrative Prozesse bis hin zu einem Patientenportal. Die Plattform setzt dabei auf höchste Datenschutz- und Sicherheitsstandards. Alle Daten werden ausschließlich in hochsicheren Rechenzentren in Europa oder direkt in der lokalen Infrastruktur der Kunden gespeichert. Dank einer modularen Microservice-Architektur können Kliniken das System flexibel an die spezifischen Bedürfnisse der eigenen Einrichtungen anpassen sowie zwischen einer schrittweisen Implementierung und einem Umstieg in einem Schritt wählen.

    Die Entwicklung eines kompletten Krankenhausinformationssystems, einschließlich Dokumentation, Verwaltung, Abrechnung, Patientenportal und mehr, ist nichts für schwache Nerven. Aber genau das hat Avelios geschaffen. Wir waren erstaunt über die Tiefe und Breite des Produkts sowie über das Feedback ihrer Kunden, zu denen einige der größten öffentlichen und privaten Krankenhäuser in Deutschland gehören. Diese außergewöhnlichen Gründer und ihr Team liefern das moderne Betriebssystem, das unser Gesundheitswesen verdient.

    Anas Biad, Partner bei Sequoia Capital

    Führende Kliniken setzen bereits auf Avelios

    Avelios ist bereits zentraler Bestandteil der Digitalisierungsstrategien führender Krankenhäuser. Sana, eine der größten privaten Krankenhausketten mit 56 Einrichtungen, und führende Universitätskliniken wie das Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München oder die Medizinische Hochschule Hannover setzen auf die Avelios Software einschließlich des angeschlossenen Patientenportals.

    Sequoia Capitals Investment verschafft Avelios das notwendige Kapital und die Planungssicherheit, um das eigene Team weiter zu skalieren und bestehende sowie zukünftige Kunden weiterhin erfolgreich bei der Transformation in eine digitale Zukunft zu begleiten.

    Sequoia hat sich bewusst vom klassischen, kurzfristigen Investment-Zyklus abgewandt und setzt auf Unternehmen, die fundamentale Probleme lösen. Die Digitalisierung der Patientenversorgung erfordert langfristiges Denken und nachhaltige Innovation. Mit Sequoia als Partner können wir genau das liefern – ein zukunftssicheres System.

    Christian Albrecht, Mitgründer von Avelios
    Gründerteam von Avelios Medical (Bild: Avelios Medical)

    Über Avelios Medical
    Avelios Medical revolutioniert mit seinem hochmodernen Krankenhausinformationssystem (KIS) die medizinische Versorgung. Das KIS 2.0 von Avelios Medical stellt den Behandlungsprozess ins Zentrum der Digitalisierung und ist auf Basis strukturiert erfasster Daten in der Lage, klinische Prozesse zu optimieren, den Dokumentationsaufwand zu reduzieren und Patientendaten intelligent zu vernetzen – von der Aufnahme bis zur Abrechnung.
    Das Unternehmen wurde 2020 von Christian Albrecht, Nicolas Jakob und Dr. Sebastian Krammer gegründet. Weitere Informationen unter avelios.com.

    Pressekontakt
    Claire Dove
    E-Mail: claire.dove@piabo.net
    Telefon: +49 173 6772 819

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds  
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen, seit 2024 mit dem Wachstumsfonds HTGF Opportunity. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 770 Start-ups finanziert und erfolgreich Anteile an über 190 Unternehmen verkauft.   

    An den Seedfonds des HTGF sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie zahlreiche Unternehmen als Fondsinvestoren beteiligt. Zu den Investoren des Wachstumsfonds HTGF Opportunity zählen das ERP-Sondervermögen und die KfW mit den Mitteln des Zukunftsfonds. Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn sowie auf der Seite zum Zukunftsfonds

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    High-Tech Gründerfonds Management GmbH 
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager  
    T.: +49 228 – 82300 – 121 
    t.jacob@htgf.de 

  • Akribion Therapeutics Seed

    Akribion Therapeutics Seed

    Akribion Therapeutics exits from stealth with €8m seed financing to pioneer RNA-guided, programmable cell depletion

    • Financing led by CARMA FUND and RV Invest with participation of High-Tech Gründerfonds and others
    • Akribion is pioneering a unique, RNA-guided, nuclease-based technology for programmable cell depletion
    • Experienced team with a background in biotechnology and company building led by co-CEO’s Dr. Michael Krohn and Lukas Linnig
    • Dr. Paul Scholz, the principal inventor of G-dase E technology, joins as Head of Research and Development

    Akribion Therapeutics (“Akribion”), the early- stage biotech developing a unique, RNA-guided, nuclease-based technology for programmable cell depletion, today announces its exit from stealth and the completion of a Seed Financing round raising EUR 8 million to accelerate the development of novel therapeutics based on Akribion’s proprietary G-dase® E nucleases.

    The round was led by CARMA FUND and RV Invest, with investments from MP Beteiligungs GmbH, Hessen Kapital I, Bruker Invest and High-Tech Gründerfonds (HTGF).

    Lukas Linnig and Dr. Michael Krohn, Akribion Co-Founders and Co-CEOs. (Photo: Nathalie Zimmermann)

    Akribion is unlocking a whole new class of therapeutic possibilities with our approach. Our proprietary G-dase® E nucleases allow very specific depletion of certain subsets of cells based on the presence of a predetermined RNA sequence. While we are initially focused on advancing groundbreaking precision oncology therapies, we believe that this approach to programmable cell depletion could have much wider application. I would like to thank our investors for their commitment to Akribion and for their support in helping us realize the potential of our technology.

    Lukas Linnig, Co-Founder and Co-CEO of Akribion

    Akribion’s unique technology enables the creation of a new class of oncology therapeutics. We are looking forward to working alongside this enthusiastic team to develop new cancer treatments with improved outcomes for patients in this prevalent and hard to treat indication.

    Dr. Martin Raditsch, General Partner, CARMA FUND

    We’re thrilled to support Akribion’s entrepreneurial team as they seek to unlock the full potential of their unique technology. The high adaptability of the G-Dase® E platform makes it a perfect tool to leverage our emerging knowledge of the genomic signatures of diseases across various therapeutic areas.

    Dr. Aleksei Zeifman, Investment Director, RV Invest

    The strong team at Akribion Therapeutics and their novel approach to RNA-guided cell depletion pose great potential to develop transformative therapeutic approaches. While initially targeting cancer, there is also great promise to adapt the versatile technology for the future treatment of autoimmune diseases, infectious diseases, fibrosis, and beyond. We are excited to be a part of their journey!  

    Dr. Katharina Severin, Investment Manager at HTGF

    Akribion is developing a unique, RNA-guided, nuclease-based technology for programmable cell depletion. Armed with a G-dase® E payload, it has the ability to kill cells by shredding DNA and RNA, but only if there is a highly specific match between the guide RNA and an intracellular RNA sequence. This ensures that only the targeted cells are affected, leaving healthy cells unharmed.

    The G-dase® E technology was discovered by Dr. Paul Scholz and his team at BRAIN Biotech AG, the specialist in biosolutions for industrial applications, during Michael and Lukas’s tenure there. Dr. Scholz has also joined Akribion as Head of Research and Development.

    Initially targeting HPV-induced Oropharyngeal Head & Neck Cancer (OPSCC), Akribion is exploring applications in additional oncology indications, as well as in autoimmune diseases, fibrosis, infectious diseases, and more. The flexibility and broad potential of Akribion’s technology makes it a promising platform for various therapeutic areas, as by simply changing the guide RNA, the technology can be quickly adapted to target different cells, making it much faster to develop new treatments compared to traditional methods.

    The current financing round is expected to deliver in vivo Proof of Concept of Akribion’s technology.

    Akribion is led by Dr. Michael Krohn and Lukas Linnig, Co-Founders and Co-CEO’s. Dr. Adel Nada has also been appointed as board Chair to support the management team. Adel is a biotech executive and multi-time founder and operator. He is currently a venture partner with Volnay Therapeutics, a cell and gene therapy investor and incubator based in the US. The experienced Board of Directors also includes Dr. Martin Raditsch, CARMA FUND, Dr. Aleksei Zeifman, RV Invest, and Dr. Katharina Severin, High-Tech Gründerfonds. The management team includes Dr. Paul Scholz, Head of Research and Development, Dr. Dirk Sombroek, Head of Strategic Partnerships, and Dr. Oliver Grünvogel, Head of Strategy and Operations.

    About Akribion Therapeutics
    Akribion Therapeutics is developing a unique, RNA-guided, nuclease-based technology for programmable cell depletion. Its G-dase® E payload has the ability to kill cells by shredding DNA and RNA, but only if there is a highly specific match between the guide RNA and an intracellular RNA sequence, ensuring that only the targeted cells are affected, leaving healthy cells unharmed. Initially targeting HPV-induced Oropharyngeal Head & Neck Cancer (OPSCC), Akribion is exploring additional applications in oncology, autoimmune diseases, fibrosis, and infectious diseases. The flexibility and broad potential of Akribion’s technology makes it a promising platform for various therapeutic areas, as by simply changing the guide RNA, the technology can be quickly adapted to target different cells, making it much faster to develop new treatments compared to traditional methods.

    Founded in 2024 and based in Zwingenberg, Germany, Akribion was spun out of BRAIN Biotech AG, the specialist in biosolutions for industrial applications.

    Optimum Strategic Communications
    Nick Bastin, Hana Malik, Aoife Minihan Tel: +44 (0) 20 3882 2119
    E-mail: akribion@optimumcomms.com

    Akribion Therapeutics
    Lukas Linnig, Dr. Michael Krohn Tel: +49 (0) 1726286525
    E-mail: Lukas.Linnig@akribion-therapeutics.com

    About HTGF – High-Tech Gründerfonds
    HTGF is one of the leading and most active early-stage investors in Germany and Europe, financing start-ups in the fields of Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences and Chemistry. With its experienced investment team, HTGF supports start-ups in all phases of their development into international market leaders. HTGF invests in pre-seed and seed phases and can participate significantly in later-stage financing rounds. Across its funds, HTGF has over 2 billion euros under management. Since its inception in 2005, HTGF has financed more than 770 start-ups and achieved over 190 successful exits.
    Fund investors in the public-private partnership include the German Federal Ministry for Economic Affairs and Climate Action, KfW Capital as well as 45 companies and family offices.
    For more information, please visit HTGF.de or follow us on LinkedIn

    Media contact
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager
    T.: +49 228 – 82300 – 121
    t.jacob@htgf.de  

  • Variolytics Wachstumsrunde

    Variolytics Wachstumsrunde

    Variolytics sichert sich Wachstumsfinanzierungsrunde mit Nordic Alpha Partners

    Stuttgart, 30. Januar 2025 – Variolytics freut sich, den erfolgreichen Abschluss seiner Wachstumsfinanzierungsrunde bekannt zu geben, ein bedeutender Meilenstein in der Mission des Unternehmens, den Abwassersektor zu dekarbonisieren. Die Finanzierungsrunde, die von Nordic Alpha Partners (NAP) angeführt wird, umfasst auch Investitionen des Europäischen Innovationsrats (EIC), des High-Tech Gründerfonds (HTGF) und des Fraunhofer Technology Transfer Fonds (FTTF).

    Variolytics wurde 2020 als Spin-off des Fraunhofer-Instituts gegründet und hat eine marktführende Sensortechnologie entwickelt, mit der Treibhausgasemissionen im Abwassersektor erkannt, analysiert und letztlich reduziert werden können. Untersuchungen zeigen, dass Kläranlagen etwa 2% des weltweiten CO2-Ausstoßes verursachen, was in etwa dem der globalen Luftfahrtindustrie entspricht. In Europa ist die Abwasserbehandlung für bis zu 15% der Gesamtemissionen einer durchschnittlichen Gemeinde verantwortlich, was hauptsächlich auf Distickstoffmonoxid (N2O) zurückzuführen ist, ein Treibhausgas, das 300-mal stärker ist als CO2.

    Die innovativen Lösungen von Variolytics ermöglichen genaue Echtzeitmessungen des N2O-Gehalts mithilfe fortschrittlicher Sensortechnologie und KI. Diese Erkenntnisse ermöglichen es den Fachleuten in den Kläranlagen, die Prozesse anzupassen und so zu verhindern, dass schädliche Emissionen in die Atmosphäre gelangen. In der Vergangenheit waren solche Messungen sowohl kostspielig als auch ungenau, aber die EmiCo-Lösung von Variolytics bietet den Betreibern einen umfassenden Überblick über ihre Emissionen und stellt gleichzeitig die Einhaltung der Vorschriften sicher.

    Wir freuen uns zu sehen, wie der Investitionsansatz von FTTF bei Variolytics – bahnbrechende Forschungsergebnisse voranzutreiben und Deep-Tech-Unternehmer von Fraunhofer zu stärken – weiter an Zugkraft gewinnt. Wir sind stolz darauf, geschätzte Investoren wie NAP anzuziehen, indem wir Gründer dabei unterstützen, ihre Unternehmen voranzutreiben und weitere Finanzmittel zu sichern.

    Tobias Schwind, Partner FTTF

    Seit August 2024 arbeitet NAP mit dem Variolytics-Team zusammen, um eine neue Strategie zur Risikominimierung umzusetzen, die Preisgestaltung zu validieren, den Markteinführungsplan zu verfeinern und Schlüsselkunden zu identifizieren. Dieser äußerst operative Ansatz vor der Investition hat es NAP ermöglicht, die internationale kommerzielle Expansion zu testen und gemeinsam mit dem Management von Variolytics eine neue Produktstrategie zu entwickeln.

    Diese Technologie ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie fortschrittliche Innovationen in Europa auf einfache und kapitaleffiziente Weise massive Auswirkungen auf Emissionen haben und den Weg zur Netto-Null beschleunigen können. Variolytics stach sofort als klarer Technologiepionier im Bereich Wassertechnologie hervor.

    Shari Rana, Investment Director bei Nordic Alpha Partners

    Die Variolytics-Lösung EmiCo lite entspricht in jeder Hinsicht dem „BCSA-Ansatz“ von NAP und ermöglicht die Marktakzeptanz, indem sie besser, billiger, einfacher zu integrieren und in großem Maßstab verfügbar ist. Innerhalb von 12 Monaten nach der Installation kann die Technologie von Variolytics die Emissionen um bis zu 50% und den Energieverbrauch um bis zu 20% senken.

    NAP hat in den letzten sechs Monaten intensiv mit dem Unternehmen zusammengearbeitet, um eine Geschäftsstrategie zu entwickeln, mit der das Potenzial des internationalen Marktes getestet werden kann. Diese enge Zusammenarbeit hat den starken technologischen Vorsprung von Variolytics bestätigt und eine gemeinsame Vision mit dem Managementteam gefestigt.

    Jannik Brey Christensen, Value Creation Partner bei NAP

    Die Zusammenarbeit mit NAP in dieser frühen Phase hat uns zutiefst davon überzeugt, dass wir den richtigen Partner gefunden haben, um Variolytics zu skalieren und das volle Potenzial unserer Sensortechnologie und Softwareplattform auszuschöpfen. Der operative Ansatz und die Expertise von NAP im Bereich der Wassertechnologie, kombiniert mit ihrem fundierten Wissen über schnelle Skalierung, bilden eine solide Grundlage für das Wachstum in den kommenden Jahren.

    Johann Barlach, Chief Financial Officer von Variolytics

    Nordic Alpha Partners erwirbt neben bestehenden Investoren, darunter HTGF und FTTF, sowie dem neuen Investor EIC eine bedeutende Beteiligung an Variolytics. Die Investition wird über den NAP Fund II getätigt. Die Transaktion unterliegt den üblichen behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich im ersten Quartal 2025 abgeschlossen sein.

    Es ist ein starkes Signal, dass Variolytics NAP davon überzeugt hat, dieses Engagement mit seiner neuen zweiten Fondsgeneration einzugehen. HTGF und NAP waren zuvor gemeinsam in Wiferion investiert, das 2023 von einem amerikanischen OEM übernommen wurde.

    Anne Umbach, Investment Managerin beim HTGF

    Der European Innovation Council Fund (EIC) investiert in vielversprechende Technologien in einer Vielzahl von Bereichen, darunter Energie, Umwelt, Digitaltechnik und Gesundheit. Ziel des EIC-Fonds ist es, die Kommerzialisierung potenziell bahnbrechender Technologien in der EU zu unterstützen und dabei zu helfen, die Innovationen auf den Markt zu bringen. Wir sind stolz darauf, mit Nordic Alpha Partner, einem spezialisierten Investor und Mitglied des Trusted Investors Network der Europäischen Kommission, zusammenzuarbeiten, um die weitere Entwicklung von Variolytics, einem führenden Akteur auf dem Gebiet der Wassertechnologie in der EU, zu unterstützen.

    Svetoslava Georgieva, Vorsitzende des Verwaltungsrats des EIC-Fonds

    Über Variolytics
    Die 2020 gegründete Variolytics GmbH ist auf die Erkennung, Analyse und Reduzierung von Emissionen im Abwassersektor spezialisiert. Die EmiCo-Lösung des Unternehmens ist das einzige schlüsselfertige Angebot in Europa, das Kläranlagen Echtzeitdaten und umsetzbare Empfehlungen zur Reduzierung des Stickoxidausstoßes liefert. Die Technologie des Unternehmens ermöglicht es Betreibern, ihren CO2-Fußabdruck um bis zu 50% zu reduzieren und so zum globalen ökologischen Wandel beizutragen. Weitere Informationen finden Sie unter https://variolytics.de/en/.

    Über Nordic Alpha Partners
    Nordic Alpha Partners wurde 2017 gegründet und ist ein Wachstumskapitalfonds, der in nachhaltige Hard-Tech-Unternehmen investiert, die den globalen grünen Wandel vorantreiben. Mit Büros in Kopenhagen, München und London hat NAP in den letzten drei Jahren über 1 Milliarde Euro für grüne Investitionen aufgebracht, wodurch die Umwelt um mehr als 1 Million Tonnen CO2 entlastet und über 1.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Weitere Informationen finden Sie unter https://napartners.dk/.

    Über den European Innovation Council
    Der European Innovation Council-Fonds (EICF) stellt die Investitionskomponente des EIC Accelerator bereit und unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung und Vermarktung bahnbrechender Technologien. Der Fonds soll Finanzierungslücken schließen und die Zusammenarbeit mit Marktteilnehmern und strategischen Partnern in ganz Europa fördern.

    Über den FTTF – Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds (FTTF) GmbH
    Der FTTF finanziert Start-Ups die Fraunhofer Technologie nutzen. Als starker unternehmerischer Partner werden in der Pre-Seed-Phase bis zu 500 TEUR und in weiteren Finanzierungsrunden bis zu 5 MEUR investiert. Darüber hinaus unterstützt der Fonds mit umfassender Gründungserfahrung und einem breiten Investorennetzwerk. Der Fonds hat ein Volumen von 60 MEUR, bereits 39 Portfolio-Unternehmen und wird maßgeblich von der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) finanziert.

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 770 Start-ups finanziert und über 190 erfolgreiche Exits realisiert.
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

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    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager
    T.: +49 228 – 82300 – 121
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  • Exit Sonormed HTGF

    Exit Sonormed HTGF


    Erfolgreicher Exit für den HTGF: DiGA-Anbieter Sonormed wird Teil der InfectoPharm-Gruppe



    Bonn, 23. Januar 2025 – InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH, ein auf die Neu- und Weiterentwicklung von Arzneimitteln spezialisiertes Familienunternehmen, übernimmt das HTGF-Portfoliounternehmen Sonormed GmbH. Sonormed stellt digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) her und ist als Entwickler der ersten App auf Rezept ein Digital-Health-Pionier. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) beteiligte sich 2014 als erster institutioneller Investor an Sonormed und hat die erfolgreiche Entwicklung des Digital Health-Unternehmens eng begleitet. Im Rahmen der Transaktion veräußert der HTGF seine Anteile.

    Digitale Hilfe für Tinnitus-Patienten
    Sonormed aus Hamburg hat sich auf digitale Medizinprodukte auf Rezept spezialisiert. Eine einzigartige Infrastruktur wurde mit Tinnitracks etabliert, der ersten App auf Rezept in Deutschland. Mit der Zulassung der DiGA „Meine Tinnitus App“ im März 2022 wurde der nächste Schritt getan. Eine klinische Studie belegte die signifikante Senkung der direkten Tinnitus- sowie der damit verbundenen Alltags-Belastungen. Sie führte zur dauerhaften Listung als DiGA durch das BfArM und damit dauerhaften Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Dadurch erhielten Millionen von Tinnitus-Betroffene in Deutschland Zugang zu dieser einzigartigen Therapieform. Dieses digitale Therapieangebot hilft Betroffenen dabei, ihre Belastungen zu reduzieren, einen besseren Umgang mit dem eigenen Tinnitus zu finden und dauerhaft wieder mehr Lebensqualität zu erlangen.

    InfectoPharm und Sonormed bündeln nun ihre Kräfte, um die Entwicklung innovativer digitaler Gesundheitslösungen gemeinsam voranzutreiben und Tinnitus-Patienten mit der bestmöglichen Versorgung zu unterstützen. Sonormed-Mitgründer und CEO Jörg Land wird innerhalb von InfectoPharm weiterhin Verantwortung für das Produkt „Meine Tinnitus App“ tragen.

    Das Sonormed-Team hat mit „Meine Tinnitus App“ ein überzeugendes Produkt entwickelt. Es ist daher ein bedeutender Schritt, zusammen mit InfectoPharm, den weiteren Ausbau unserer DiGA und der digitalen Versorgung allgemein voranzutreiben.

    Jörg Land, Mitgründer und CEO von Sonormed

    Mit der Integration von Sonormed in unsere Gruppe setzen wir einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung unseres Portfolios in der HNO-Medizin. Wir sind überzeugt, dass wir damit nicht nur die Versorgung von Tinnitus-Patienten verbessern, sondern auch ihre Lebensqualität nachhaltig steigern können. Die Qualität des Produkts und des Teams haben uns überzeugt.

    Philipp Zöller, Geschäftsführender Gesellschafter der InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH

    Sonormed hat eindrucksvoll gezeigt, dass man mit einer herausragenden Technologie, Durchhaltevermögen und einem professionellen Management kapitaleffizient und erfolgreich digitale Gesundheitsanwendungen entwickeln kann. Diese Übernahme ist ein klarer Lichtblick im aktuellen Marktumfeld für DiGAs und verdeutlicht das nach wie vor vorhandene große Potenzial digitaler Therapien für Patienten. Wir wünschen InfectoPharm und Sonormed viel Erfolg für den gemeinsamen Weg.

    Kay Balster, Principal beim High-Tech Gründerfonds

    Über InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH
    Die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH ist auf die Neu- und Weiterentwicklung von Arzneimitteln spezialisiert. Seit mehr als 35 Jahren profiliert sich das familiengeführte deutsche Unternehmen als mutiger Vorreiter der Branche. Das Portfolio umfasst aktuell rund 130 Präparate mit zahlreichen Innovationen für die Bereiche Pädiatrie, Infektiologie, Pneumologie, Dermatologie, Allergologie und HNO-Heilkunde, die zunehmend international Beachtung finden. Der Service consilium steht als produktneutrales Beratungs- und Wissensvermittlungsangebot Fachkreisen kostenlos zur Verfügung.

    Über Sonormed GmbH
    Die Sonormed GmbH entwickelt neue Technologien im Bereich der digitalen Audiologie und wurde 2012 in Hamburg gegründet. Das Unternehmen besitzt eine einzigartige Infrastruktur, die den Anforderungen für Medizinprodukte und denen der Krankenkassen und -versicherungen entspricht. Sonormed arbeitet mit namhaften Industrieunternehmen, Versicherungen und Forschungseinrichtungen zusammen.

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 770 Start-ups finanziert und über 180 erfolgreiche Exits realisiert.  
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

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  • alteva HTGF pre-seed

    alteva HTGF pre-seed

    alteva sichert sich 1,7 Mio. Euro Pre-Seed-Finanzierung für die Dekarbonisierung des globalen Transports mit ultraleichten Batterien

    Köln, 20. Januar 2025 Das Kölner Batterie-Start-up alteva hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1,7 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde vom HTGF unter Beteiligung von UnternehmerTUM Funding for Innovators, der NRW.BANK und renommierten Angel-Investoren. Die Alteva Technologies GmbH entwickelt ultraleichte Batterien, die den bisherigen Marktoptionen deutlich überlegen sind und die Elektrifizierung von Flugzeugen, Lkw, Bussen und Schwerlastanwendungen ermöglichen. Das neue Kapital beschleunigt die Reise des Start-ups, das 2023 mit dem Ziel gegründet wurde, sauberere und nachhaltigere Energiespeicherlösungen für die Welt zu schaffen.

    Auf dem Weg zu nachhaltigem Transport
    Der Verkehrssektor ist weiterhin stark auf fossile Energieträger angewiesen, da Batterien für vollelektrische Flugzeuge oder Langstrecken-Lkw aufgrund ihres hohen Gewichts noch nicht praktikabel sind. Mit der Entwicklung eines innovativen, extrem leichten Kohlenstoffmaterials mit besonderen physikalischen Eigenschaften ist alteva ein wichtiger Durchbruch gelungen. Diese neue Batteriegeneration ist bis zu dreimal leichter als bisher am Markt verfügbare Technologien und zeichnet sich durch eine erhöhte Energiedichte bei einer gleichzeitig hohen Lebensdauer aus.  Die auf Forschungsarbeiten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) basierende Technologie hat das Potenzial, einen Großteil des Transportsektors zu elektrifizieren und einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung fossiler Brennstoffe zu leisten. So wird der Weg für eine umfassende Dekarbonisierung des Flug-, Fern- und Schwerlastverkehrs geebnet.

    Mit der Unterstützung unserer Investoren sind wir unserer Vision eines vollständig dekarbonisierten Transportsystems einen großen Schritt nähergekommen. Schon bald werden wir zeigen, wie unsere ultraleichten Batterien, die auf dem neuesten Stand der Wissenschaft basieren, unsere Gesellschaft und unseren Umgang mit der Natur verändern werden.

    Aiko Bernehed, Gründer und CEO von alteva

    Fossile Brennstoffe dominieren nach wie vor den weltweiten Primärenergiebedarf. Die bahnbrechende Batterietechnologie von alteva stellt einen entscheidenden Fortschritt dar, um diese Abhängigkeit zu reduzieren. Wir freuen uns darauf, das Team auf dem Weg zu einer nachhaltigen Elektrifizierung des Transportwesens zu unterstützen.

    Maximilian Scholz, Investment Manager beim HTGF

    Damit innovative Ideen in Nordrhein-Westfalen erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden können, unterstützt die NRW.BANK zukunftsweisende Start-ups gezielt mit Beteiligungskapital. Der Ansatz von alteva, mit neuer Batterietechnologie Ressourcen im globalen Transport zu schonen und Emissionen zu senken, trifft genau den Kern des so wichtigen Themas Nachhaltigkeit und trägt zur Transformation unserer Wirtschaft bei.

     Johanna Tjaden-Schulte, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK

    Das neue Kapital wird vorwiegend genutzt, um die Prototypenentwicklung abzuschließen. Nach der erfolgreichen Erprobung mit Pilotkunden ist die Serienproduktion innerhalb der kommenden zwei bis drei Jahre avisiert.

    Gründerteam von alteva: Aiko Bernehed und Ida Milow. Bild: alteva

    Über alteva
    alteva wurde 2023 von Ida Milow und Aiko Bernehed in Köln gegründet. Das Start-up entwickelt innovative, ultraleichte und leistungsstarke Batteriezellen für die Dekarbonisierung des globalen Transportsektors. Aufbauend auf Forschungsarbeiten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und mit Unterstützung namhafter Investoren will alteva die Elektrifizierung der Luftfahrt, des Fernverkehrs und des Schwerlastverkehrs entscheidend vorantreiben.
    Weitere Informationen unter https://alteva.tech.

    Medienkontakt
    Aiko Bernehed, Gründer von alteva
    hello@alteva.tech

    Über die NRW.BANK – Förderbank für Nordrhein-Westfalen
    Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. In enger Partnerschaft mit ihrem Eigentümer, dem Land NRW, trägt sie dazu bei, dass mittelständische Unternehmen die richtige Kapitalausstattung und innovative Start-ups die passende Starthilfe bekommen. Denn: Keine gute Idee in Nordrhein-Westfalen soll an der Finanzierung scheitern. Um dieses Ziel zu erreichen, stellt die NRW.BANK ein umfangreiches Angebot an Mezzanine- und Eigenkapitalfinanzierungen bereit. Diese decken den gesamten Lebenszyklus von Unternehmen ab: von der Pre-Seed- über die Gründungs- und Frühphase bis hin zur Wachstums- und Spätphase sowie Unternehmensnachfolge und Restrukturierung. Auf die Transformationsthemen Nachhaltigkeit und Digitalisierung setzt sie dabei einen besonderen Schwerpunkt. Auch durch ihre Aktivitäten als Investorin in Fonds stimuliert die NRW.BANK die Entwicklung des Venture Capital- und Private Equity-Markts. Neben dem Kapital steht sie auch mit ihrem Netzwerk und ihrem Know-how zur Verfügung.

    Weitere Informationen unter www.nrwbank.de/seedcap  

    Über UnternehmerTUM Funding for Innovators
    UnternehmerTUM Funding for Innovators ist die Pre-Seed-Finanzierungsinitiative der UnternehmerTUM, Europas führendem Zentrum für Innovation und Unternehmensgründung. Die Initiative unterstützt herausragende B2B Deep Tech Start-ups aus dem UnternehmerTUM-Ökosystem mit dem nötigen Kapital und Netzwerk. Das Angebot umfasst Prototyping Grants, gründerfreundliche Wandeldarlehen sowie Beteiligungskapital. Der Schwerpunkt liegt auf der Identifizierung von bahnbrechenden Technologien und außergewöhnlichen Teams, die das Potenzial haben, ihre Ideen in skalierbare Produkte umzusetzen. Weitere Informationen: www.funding.unternehmertum.de/.  

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 770 Start-ups finanziert und über 190 erfolgreiche Exits realisiert.
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

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  • Audavis Seed HTGF

    Audavis Seed HTGF

    AUDAVIS erhält über 1,1 Mio. € Seed-Finanzierung für Marktexpansion und Weiterentwicklung seines KI-basierten Prüfungsmodells

    • AUDAVIS sichert sich über 1,1 Mio. Euro Seed-Finanzierung, angeführt vom HTGF.
    • Das Münchner Start-up entwickelt den „Artificial Auditor“, eine KI-Lösung, die Wirtschaftsprüfern als Co-Piloten hilft, Finanztransaktionen effizient und zuverlässig zu prüfen.
    • AUDAVIS bietet auch Großunternehmen eine KI-gestützte Prüfung der Finanztransaktionen und Datenqualität an.

    München, 15.1.2025 – Das Münchner Start-up AUDAVIS hat eine Seed-Finanzierung in Höhe von über 1,1 Mio. Euro vom High-Tech Gründerfonds (HTGF) als Lead-Investor erhalten. Neben Business Angel und Unicorn-Investor Martin Ostermayer, der u.a. in SumUp investierte, beteiligen sich auch Privatinvestoren aus dem Investorennetzwerk von BayStartUP, eine der führenden Institutionen zur Unterstützung von Startups in der Frühphase. Mit der Finanzierung wird das Team von AUDAVIS die Weiterentwicklung seines KI-basierten „Artificial Auditor“ als Co-Piloten für die Wirtschaftsprüfung vorantreiben.

    AUDAVIS entwickelt eine KI-Co-Pilotierung als AI-as-a-Service (AIaaS) für die Jahresabschlussprüfung und die kontinuierliche Prüfung der Qualität, Konsistenz und Risikofreiheit von Finanztransaktionen von Unternehmen. Dabei kooperiert das Unternehmen mit wichtigen Verbänden rund um die Wirtschaftsprüfung, Revision und Finanzdaten-Transparenz. Neben Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sind auch Großunternehmen insbesondere für ihre internen Revisionen und Controlling- Abteilungen an der KI-gestützten Prüfung von Finanztransaktionen und Datenqualität interessiert.

    Das Vertrauen von Investoren und anderen Stakeholdern in Unternehmen ist für den Erfolg jeder Volkswirtschaft von großer Bedeutung. Die Wirtschaftsprüfung trägt dazu bei, dieses Vertrauen zu schaffen, leidet aber unter einem gravierenden Mangel an Fachkräften. Interne Revisoren und Finanzvorstände stehen ebenfalls in der rechtlichen Verantwortung, Fehler und Risiken in ihren Finanzdaten aufzudecken bzw. zu bewerten.

    Die Lösung von AUDAVIS analysiert automatisiert Finanzdaten wie Bestellungen, Rechnungen, Lieferungen und Zahlungen sowie deren Abbildung in der Finanzbuchhaltung, prüft diese auf Konsistenz und Widerspruchsfreiheit gemäß Prüfungsstandards und identifiziert Anomalien und Risiken. Die KI-Co-Pilotierung unterstützt den Prüfer dabei fachlich und vereinfacht die Bewertung der automatisiert aufgespürten verdächtigen Transaktionen. AUDAVIS steigert damit nicht nur die Effizienz, sondern erhöht auch die Prüfungstiefe bis in jede einzelne Buchung.

    Unser KI-System basiert auf mehreren Schichten und wird hochmodern als verteiltes Lernen mit Federated Deep Learning umgesetzt. AUDAVIS steigert die Effizienz der Wirtschaftsprüfer in der Jahresabschlussprüfung je nach Prüfungsgebiet um bis zu 60% und erreicht eine bisher nicht gekannte Prüfungstiefe durch die geschickte Vorpriorisierung des Artificial Auditors. Aber auch die interne Revision von Unternehmen können AUDAVIS einsetzen und ein permanentes Prüfungsprogramm (Continuous Auditing) umzusetzen.

    Benjamin Aunkofer, Chief AI Officer und Co-Founder

    Bei der AUDAVIS trifft ein sehr gut vernetztes und fachlich tief in der Materie verankertes Gründerteam auf einen attraktiven Markt. Wir sehen hier großes Potenzial, dass sich AUDAVIS zum Branchenstandard und Must-have-Tool für die Wirtschaftsprüfung mittels KI entwickelt.

    Johannes Dierkes, Investment Manager beim HTGF
    Gründerteam von Audavis: Otrek Wilke, Philipp Roebruck und Benjamin Aunkofer (Foto: AUDAVIS)

    Über AUDAVIS
    AUDAVIS ist ein Start-up mit Sitz in München, das über eine skalierbare Cloud-Anwendung die Daten aus ERP- und Buchungssystemen nutzbar macht und diese sowohl für Prüfungshandlungen aufbereitet als auch unter Einsatz verschiedener KI-Systeme umfassend auf Fehlerfreiheit, Konsistenz und Risiken gemäß Prüfungsstandards und darüber hinaus prüft.

    Kontakt
    Benjamin Aunkofer
    Chief AI Officer und Co-Founder
    benjamin.aunkofer@audavis.ai

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 750 Start-ups finanziert und erfolgreich Anteile an über 180 Unternehmen verkauft.  
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen. 
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  • ondeso Exit

    ondeso Exit

    ondeso wird Teil der Everfield-Gruppe

    ondeso hat sich mit Everfield zusammengeschlossen, einem erfahrenen Langzeitinvestor und Wachstumspartner für europäische B2B-Softwareunternehmen. Damit übergeben die bisherigen Gesellschafter in Form von flowpoint, Supersed, Bayern Kapital, High-Tech Gründerfonds, Wielsch Consulting, alphaBit und Professor Gerten den Staffelstab an Everfield. Diese Partnerschaft markiert einen bedeutenden Schritt für die Zukunft von ondeso und eröffnet neue Möglichkeiten, Ziele zu erreichen und Marktpräsenz weiter auszubauen.

    Bewährte Softwareprodukte, die weltweit von vielen renommierten Industrieunternehmen genutzt werden, bleiben der zentrale Bestandteil des ondeso Angebots. Gemeinsam mit Everfield wird ondeso seine Stärken weiter ausbauen, um seinen Kunden auch in Zukunft die beste Unterstützung und zuverlässige Software „made in Germany“ für das Client-Management in der Operational Technology zu bieten.

    Vertrautes Managementteam führt ondeso in die Zukunft

    Die Geschäftsführung bleibt im Unternehmen und Peter Lukesch, derzeit COO, wird ab 2025 die Rolle des CEO übernehmen. „Wir freuen uns sehr, Teil von Everfield zu werden“, sagt Peter Lukesch. „Everfields umfassende Expertise in der Unterstützung europäischer Softwareunternehmen ist ein großer Vorteil, um unser Angebot für bestehende Kunden zu verbessern und neue Märkte zu erschließen. Wir sind überzeugt, dass diese Zusammenarbeit uns helfen wird, unsere langfristigen Ziele gemeinsam mit unseren Kunden zu erreichen.“

    Das Aquisition-Team von Everfield am Onboarding Day bei ondeso in Regensburg. Oben: Rolf-Dieter Metka, Peter Lukesch, Martin Stemplinger. Unten: Oscar Koberling, Lorenz Fuglsang.

    Mitgründer und CTO Martin Stemplinger wird weiterhin die technische Entwicklung vorantreiben. „Der Beitritt zu Everfield eröffnet uns und unseren Kunden eine Reihe großartiger neuer Möglichkeiten“, sagt Martin Stemplinger. „Wir werden weiterhin erstklassige Lösungen für unsere Kunden bereitstellen und die hohe Qualität unserer Dienstleistungen und unseres Supports beibehalten.“

    ondeso-Mitgründer und aktueller CEO Rolf-Dieter Metka wird sich zum Jahreswechsel aus der Geschäftsführung zurückziehen. Mit seiner umfassenden Erfahrung wird er jedoch weiterhin beratend zur Seite stehen. „Wir sind stolz auf die Produkte und die Kundenbasis, die wir bei ondeso aufgebaut haben. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Zukunft des Unternehmens zu gestalten und den langfristigen Erfolg sicherzustellen“, so Metka. „Seit der Gründung im Jahr 2010 habe ich als CEO viele spannende und herausfordernde Phasen erlebt. Nun freue mich darauf, ondeso noch eine Weile zu begleiten und zu unterstützen, bevor ich mich schrittweise aus dem Berufsleben zurückziehe.“

    Everfield sieht vielversprechende Wachstumschancen

    Auch Everfield sieht großes Potenzial in der Übernahme von ondeso. „Wir freuen uns, mit ondeso zusammenzuarbeiten, um das weitere Wachstum zu unterstützen“, sagt Henning Schreiber, Head of Acquisitions bei Everfield. „Die hochmoderne OT-Management-Software von ondeso ist entscheidend für Maschinenbetreiber und Hersteller, die Sicherheit und Effizienz in ihren industriellen Umgebungen verbessern wollen. Wir freuen uns darauf, auf der soliden Basis des Unternehmens aufzubauen und die steigende Nachfrage nach sicheren OT-Lösungen zu bedienen. Diese Übernahme unterstreicht auch Everfields Engagement, unsere Präsenz in der DACH-Region weiter auszubauen, einem Schlüsselmarkt mit immensem Potenzial.“ ondeso ist die 25. Akquisition für Everfield und die zweite im Bereich der Fertigungssoftware nach der Übernahme der britischen FitFactory im Jahr 2023.

  • HTGF Pre-Seed Pagent.ai

    HTGF Pre-Seed Pagent.ai

    AI-Startup pagent.ai setzt Hyperpersonalisierung von Websites um

    Das Gründerduo erhält vom HTGF eine hohe sechsstellige Pre-Seed-Finanzierung für ihre Idee, mittels generativer AI ein auf die Bedürfnisse und Vorlieben bestimmter Zielgruppen optimiertes Web-Erlebnis zu schaffen, damit Unternehmen ihre Marketingziele besser erreichen können.

    Bonn, 16. Dezember 2024 – In Zeiten von personalisierter Werbung und Social Media Feeds erwarten Nutzer mehr denn je perfekt auf sie zugeschnittene Inhalte und Erfahrungen. Veraltete Websites werden schnell als unprofessionell wahrgenommen und können dem Image und der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens schaden. Das Bonner AI-Startup pagent.ai setzt genau hier an und hebt das Web-Erlebnis mit einem eigens entwickelten AI-System auf ein neues Level. Die AI nimmt Marketingprofis die zeitaufwendige Kreation und Auswertung von A/B-Tests ab und spielt dem Nutzer automatisiert die effektivste Variante der Website aus.

    „AI revolutioniert, wie wir online mit Kunden kommunizieren. Es reicht nicht mehr, nur eine schöne Landingpage zu bauen – jeder Nutzer muss persönlich angesprochen werden“, sagt Constantin Dißelkamp, Gründer und CEO von pagent.ai.

    Textbasierte „Hyperpersonalisierung“ nur erster Schritt

    Das eigens entwickelte AI-System ermöglicht Kunden von pagent.ai die „Hyperpersonalisierung“ ihrer Webinhalte. Aktuell setzt pagent.ai den Fokus auf Text- und Bildverbesserungen. Für 2025 plant das Start-up den Ausbau der Trainings- und Lernfunktionalitäten seiner Technologie auf Elemente wie Struktur, Design und Video-Inhalte. Ausgewählte Pilotkunden nutzen die AI-Lösung bereits und erstellen sogenannte „pagents“, die automatisiert Elemente der Website optimieren, Varianten testen und die jeweils beste Version an ihre Nutzer ausspielen.

    „Besonders Telekommunikations- und Fashion-E-Commerce-Unternehmen zeigen großes Interesse für die Automatisierungslösung. Egal, um welche Art von Conversion-Ziel es sich handelt – ob Verkäufe, Newsletter, Sign-ups oder Video-Klicks. Für jede Organisation mit Onlinepräsenz liegt großes Potenzial in der Marketingautomatisierung mit AI, um ihre Ziele besser zu erreichen“, sagt Christopher Helf, Gründer und CTO von pagent.ai.

    Einzigartiges Sprachmodell mit langfristiger Vision

    pagent.ai kombiniert Sprachmodelle mit strategischem Marketingwissen und Bayesscher Statistik. Dies ermöglicht ein kontinuierliches Lernen. Damit verbindet pagent.ai das Beste aus zwei Welten: statistisch belastbare Experimente und State-of-the-Art AI. Somit legt pagent.ai den Grundstein, um über die Optimierung von Websites hinauszuwachsen und Online-Erfahrungen vollkommen neu zu gestalten. Das langfristige Ziel: die Entwicklung des führenden AI-Modells für personalisierte Kommunikation.

    Gründerteam: Christopher Helf und Constantin Dißelkamp (Bild: pagent.ai)

    Über pagent.ai
    Hinter pagent.ai steht die, vor einem Jahr in Bonn gegründete, aihumin GmbH, welche die Entwicklung von anwendungsorientierten KI-Lösungen im Bereich Kommunikation verfolgt. Das Team mit Mitarbeitern aus fünf verschiedenen Ländern arbeitet mit Unternehmen in ganz Europa zusammen.

    Neuigkeiten und weitere Informationen auf X, LinkedIn und pagent.ai.

    Gründerteam: Christopher Helf und Constantin Dißelkamp
    Pressekontakt: constantin@pagent.ai

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 770 Start-ups finanziert und über 180 erfolgreiche Exits realisiert.  
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

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  • Lindis Blood Care Finanzierung

    Lindis Blood Care Finanzierung

    Lindis Blood Care gibt erfolgreiche Finanzierungsrunde für sein Medizinprodukt zur Tumorzellentfernung, CATUVAB®, bekannt

    • Erster Abschluss der Finanzierungsrunde unter Beteiligung von Brandenburg Kapital, High-Tech Gründerfonds sowie bestehenden und neuen Privatinvestoren; zweiter Abschluss wird für Ende des ersten Quartals 2025 erwartet
    • Die eingenommenen Finanzmittel sollen zur Vorbereitung der bevorstehenden Zulassung sowie zur Markteinführung von CATUVAB® in Europa verwendet werden
    • CATUVAB® ist ein neuartiger Ansatz für eine sichere und kostengünstige Methode zur zuverlässigen Entfernung von Tumorzellen aus Operationsblut

    Hennigsdorf, Deutschland – 12. Dezember 2024: Lindis Blood Care, ein Unternehmen, das mit seinem Medizinprodukt CATUVAB® einen neuen Standard für das Blood Management während onkologischer Eingriffe etablieren will, gab heute den erfolgreichen ersten Abschluss einer Anschlussfinanzierungsrunde bekannt. Die neuen Mittel sollen zur Vorbereitung der erwarteten Zulassung des Medizinprodukts (CE-Kennzeichnung) sowie der Markteinführung in Europa eingesetzt werden. Der entsprechende Prozess zur Erlangung der Marktzulassung in den USA durch die FDA läuft parallel. Die Finanzierungsrunde wurde von Brandenburg Kapital, der Venture-Capital-Arm der Investitionsbank des Landes Brandenburg, getragen. Zu den weiteren Investoren dieser Runde zählen der High-Tech Gründerfonds, bestehende und neue Privatinvestoren sowie die Unternehmensgründer, Dr. Franzpeter Bracht und Dr. Horst Lindhofer.

    Wir sind dankbar für die anhaltende Unterstützung unserer bestehenden Gesellschafter und begrüßen unsere neuen Kapitalgeber. Gemeinsam verfolgen wir die Vision, das erste Medizinprodukt auf den Markt zu bringen, welches das Potenzial besitzt, die Protokolle der intraoperativen Blutrückgewinnung in der Krebschirurgie neu zu definieren. Die Ergebnisse unserer klinischen Zertifizierungsstudie REMOVE waren herausragend. Sie bestätigen das ausgezeichnete Sicherheitsprofil unseres Ansatzes, und alle klinischen Endpunkte der Studie wurden mit einer hohen statistischen Signifikanz erreicht. Wir konzentrieren uns nun darauf, die Prozesse zur Erlangung der europäischen CE-Kennzeichnung sowie der FDA-Zulassung in den USA abzuschließen und die Markteinführung vorzubereiten.

    Dr. Franzpeter Bracht, Gründer und Geschäftsführer von Lindis Blood Care

    CATUVAB® ist ein neuartiger Ansatz, der als eine sichere und kostengünstige Methode zur zuverlässigen Entfernung von Tumorzellen aus Eigenblut bei Operationen mit hohem Blutverlust konzipiert wurde. Der Wirkmechanismus von CATUVAB® ist rein physikalischer Natur und wirkt weder pharmakologisch noch immunologisch oder metabolisch. Der Ansatz lässt sich leicht in die bestehende klinische Praxis integrieren und stellt im Vergleich zu allogenen Bluttransfusionen und den damit verbundenen behandlungsbedingten Kosten aufgrund schwerer Nebenwirkungen, eine kosteneffiziente Methode dar.

    Wir freuen uns, Lindis Blood Care in ihrer Mission zu unterstützen, die onkologische Chirurgie mit CATUVAB® grundlegend zu verändern. Lindis‘ Innovation hat das Potenzial, die Patientensicherheit und die Behandlungsergebnisse erheblich zu verbessern, indem sie sichere autologe Bluttransfusionen bei Krebsoperationen ermöglicht. Unsere Investition spiegelt unser starkes Vertrauen in die klinischen Möglichkeiten und das Marktpotenzial von CATUVAB® sowie das engagierte Team wider, das seine Entwicklung vorantreibt. Wir sind stolz, diesen Weg zu begleiten und dazu beizutragen, eine transformative Lösung für Patienten und Gesundheitsdienstleister bereitzustellen.

    Dr. Moritz Beissenhirtz, Investment Director Life Sciences bei der Brandenburg Kapital

    Ergebnisse einer konfirmatorischen, multizentrischen, klinischen Open-Label-Studie, in die mehr als 130 Patienten eingeschlossen wurden, um CATUVAB® für den Einsatz in der maschinellen Autotransfusionstechnologie (MAT) bei Krebsoperationen zu bewerten, zeigten, dass sämtliche primäre und sekundäre Endpunkte mit hoher statistischer Signifikanz erreicht wurden und bestätigten damit die Sicherheit und Wirksamkeit von CATUVAB®. Die Top Line Ergebnisse wurden am 19. April 2024 auf dem NATA24-Jahressymposium in Bologna vorgestellt.


    Über Lindis Blood Care:
    Lindis Blood Care ist ein Medizintechnikunternehmen, welches das Medizinprodukt CATUVAB® entwickelt. CATUVAB® dient der Entfernung von EpCAM-positiven Tumorzellen aus Operationsblut mit Hilfe von MAT (maschinelle Autotransfusionstechnologie), die zur Rückgabe von OP-Blut bei nicht-onkologischen Operationen bereits heute breit zum Einsatz kommt. EpCAM ist auch als Marker für tumorauslösende Krebsstammzellen bekannt – ein Haupttreiber der Metastasierung.
    In der Krebschirurgie wird standardmäßig Fremdblut gegeben, wenn ein hoher Blutverlust auftritt. Weltweit ist dies pro Jahr bei bis zu 900.000 Tumor-Operationen der Fall. Dieses Vorgehen kann jedoch zahlreiche schwerwiegende Nebenwirkungen für den Empfänger zur Folge haben, einschließlich der Suppression des Immunsystems und einer erhöhten Tumorrezidivrate. Diese Nebenwirkungen ließen sich in Zukunft durch den Einsatz von CATUVAB® und die damit mögliche Rücktransfusion des patienteneigenen Blutes vermeiden. Bei onkologischen Eingriffen kann die Sammlung und Rückgabe des Eigenblutes während der Operation (autologe Bluttransfusion), die im Rahmen anderer Operationen mit Hilfe von MAT-Geräten durchgeführt wird, nicht eingesetzt werden. Grund dafür sind Krebszellen, die während einer Tumor-Operation häufig ins Blut freigesetzt werden. Diese dürfen dem Patienten aufgrund einer möglichen Metastasenbildung nicht wieder zugeführt werden. Hier setzt CATUVAB® an. CATUVAB® besteht aus der Kombination eines Filters und eines trifunktionalen Antikörpers, der Tumorzellen und Immunzellen aggregiert, die dann durch Zentrifugation und Filtration im Rahmen des Standard-MAT-Verfahrens entfernt werden. Dieser Prozess gewährleistet die zuverlässige Eliminierung von Tumorzellen aus Operationsblut, wie in der REMOVE-Zertifizierungsstudie gezeigt wurde. Produkt und Verfahren lassen sich problemlos in den klinischen Alltag integrieren und Bestandteil können eines zeitgemäßen „Patient Blood Management“ werden.
    Der Erfolg von Lindis Blood Care wurde durch die Finanzierung des High-Tech Gründerfonds und Brandenburg Kapital, dem Venture-Capital-Arm der Investitionsbank des Landes Brandenburg, sowie mehreren Privatinvestoren unterstützt.

    www.lindis-bloodcare.com

    KONTAKT
    Lindis Blood Care GmbH
    Dr. Franzpeter Bracht
    Geschäftsführender Direktor
    E-Mail: business.development@lindis-bloodcare.com

    FÜR MEDIENANFRAGEN
    MC Services AG
    Anne Hennecke
    Tel.: +49 (0) 211-529-252-22
    E-Mail: anne.hennecke@mc-services.eu

    Über Brandenburg Kapital GMBH / ILB
    Die Brandenburg Kapital GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). Seit 1993 unterstützt sie als Venture Capital-Arm der ILB Brandenburger Unternehmen durch die Übernahme von Beteiligungen und beteiligungsähnlichen Investitionen. Als öffentliche Venture Capital Gesellschaft, erfahrener Lead-Investor und aktiver Partner sorgt die Brandenburg Kapital auf Basis eines stabilen Konzernumfelds für eine starke Eigenkapitalbasis von Startups sowie kleinen und mittleren Unternehmen im Land Brandenburg. Dafür steht der Eigenkapitalfonds in Höhe von aktuell rund 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die Fondsmittel für den im Auftrag des Brandenburger Wirtschaftsministeriums errichteten Fonds der Brandenburg Kapital werden aktuell aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und aus Eigenmitteln der ILB bereitgestellt.
    Mit insgesamt elf Fonds, gespeist aus Mitteln des Landes, der EU, der KfW und aus Eigenmitteln der ILB in Höhe von rund 325 Millionen Euro, konnten in den letzten 30 Jahren rund 300 Brandenburger Unternehmen mit Venture Capital und/oder Mezzanine-Finanzierungen unterstützt werden.
    Weitere Informationen finden Sie unter www.brandenburg-kapital.de

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 770 Start-ups finanziert und über 180 erfolgreiche Exits realisiert.
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

    Medienkontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Stefanie Grüter, Partnerin Communications & Relations
    T.: +49 228 – 82300 – 188
    s.grueter@htgf.de

    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager
    T.: +49 228 – 82300 – 121
    t.jacob@htgf.de

  • Dr. Achim Plum wird neuer HTGF-Geschäftsführer

    Dr. Achim Plum wird neuer HTGF-Geschäftsführer

    HTGF verstärkt Life-Sciences-Kompetenz: Dr. Achim Plum wird neuer Geschäftsführer

    Bonn – 09.12.2024 – Zum 1. Januar 2025 wird Dr. Achim Plum gemeinsam mit Romy Schnelle und Dr. Alex von Frankenberg die Geschäftsführung des High-Tech Gründerfonds (HTGF) übernehmen. Der promovierte Genetiker wurde vom Investorenbeirat des HTGF berufen. Er folgt auf Guido Schlitzer, der den Fonds – wie bekannt – zum 31. Dezember verlässt.

    Mit dem Einstieg von Dr. Achim Plum verankert der Frühphasen-Investor Life-Sciences-Expertise in der Geschäftsführung und stärkt damit die Bedeutung dieses stark wachsenden Segments. Bereits jetzt ist der HTGF hier äußerst erfolgreich. Dieses Jahr erzielte der Investor mit dem Exit von Cardior Pharmaceuticals ein herausragendes Ergebnis: Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk übernahm das Portfoliounternehmen für bis zu 1,025 Milliarden Euro. Auch HTGF-Portfoliounternehmen wie SciRhom (63 Mio. Euro) oder Tubulis (128 Mio. Euro) konnten große Anschlussrunden realisieren.

    Dr. Plum bringt über zwanzig Jahre Erfahrung in der Life-Sciences-Industrie mit und vereint diese mit umfassenden Managementkenntnissen. Er verfügt über tiefe Expertise u.a. in den Bereichen Diagnostik, Präzisionsmedizin, Life Science Tools und Medizintechnik. In Führungspositionen bei Unternehmen in der Früh- und Wachstumsphase sowie global agierenden Technologiekonzernen hat er erfolgreich Prozesse aufgebaut, Strukturen geschaffen und Organisationen durch starkes Wachstum geführt.

    Seine Stärke liegt in der Verbindung von wissenschaftlicher Expertise und strategischer Geschäftsentwicklung. Zu seinen bisherigen beruflichen Stationen gehören u.a. Epigenomics, Siemens, Curetis, Ares Genetics, SphingoTech und InfanDx. Dr. Plum hat zwei Börsengänge begleitet und die Finanzierungsperspektiven von Unternehmen in allen Entwicklungsstadien kennengelernt. Sein breites Netzwerk in der Life-Sciences-Industrie eröffnet Zugang zu vielfältigen Partnerschaften und neuen Möglichkeiten.

    Dr. Achim Plum: „Ich freue mich darauf, den Perspektivwechsel vom Unternehmer zum Seed-Investor zu vollziehen und das Start-up-Ökosystem in Deutschland in dieser neuen Rolle zu unterstützen. Mit Respekt vor der neuen Aufgabe und großer Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit meinen Geschäftsführungskollegen und dem gesamten HTGF-Team werde ich meine Erfahrung und mein Netzwerk dafür einsetzen, die Erfolgsgeschichte des Fonds und seiner Portfolio-Unternehmen weiterzuführen.“

    Dr. Matthias Koehler, Vorsitzender des Investorenbeirats und Ministerialdirigent im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz: „Wir freuen uns, dass Dr. Achim Plum die Geschäftsführung des HTGF mit seiner umfassenden Expertise im Life-Sciences-Sektor sowie in der Führung und Entwicklung von Organisationen ergänzt und bereichert. Mit der Berufung von Dr. Plum in die Geschäftsführung setzt der HTGF seine Strategie fort, alle drei Investitionsschwerpunkte – Industrial Tech, Life Sciences und Chemie sowie Digital Tech – auf Geschäftsführungsebene abzubilden. Life Sciences sind ein zentraler Innovationsbereich, der sowohl die Transformation unserer Wirtschaft als auch Fortschritte in Medizin und Gesundheitswesen vorantreibt. Mit seiner Expertise und seinem starken Netzwerk wird Dr. Achim Plum dazu beitragen, das Portfolio des HTGF weiter auszubauen, wertvolle Impulse für die strategische Weiterentwicklung des HTGF liefern und dessen Rolle als führender Seed-Investor nachhaltig stärken.“

    Dr. Achim Plum wird zum 1. Januar 2025 Geschäftsführer beim HTGF (Bild: privat)

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 770 Start-ups finanziert und über 180 erfolgreiche Exits realisiert.
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

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  • HTGF Doctorflix Seed Extension

    HTGF Doctorflix Seed Extension

    Digitale Fortbildung für Mediziner und Pflegekräfte weltweit: Lernplattform Doctorflix verdoppelt Seed-Finanzierung auf über vier Millionen Euro und startet Internationalisierung

    Potsdam, 27.11.2024 – Das Startup Doctorflix hat seine Seed-Finanzierung bei deutlich steigender Bewertung auf insgesamt 4,1 Millionen Euro erweitert und dabei Haufe Group Ventures als neuen Lead-Investor gewonnen. Die Erweiterung der Finanzierungsrunde soll die Skalierung der Lernplattform und den Ausbau auf neue Fachbereiche und Zielgruppen wie Pflegekräfte und Assistenzpersonal vorantreiben. Zudem ist der Start der Internationalisierung geplant, um weltweit medizinisches Fachpersonal kontinuierlich und effizient auf den neuesten Stand der Medizin zu bringen. Haufe Group Ventures bringt jahrzehntelange Expertise der Haufe Group SE im Bereich Learning und Development mit, insbesondere durch die Haufe Akademie. Neben Haufe Group Ventures ist auch Campione Ventures als neuer Investor dabei. Darüber hinaus beteiligen sich die Bestandsinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF), Brandenburg Kapital, Superangels und weitere Angel-Investoren wie Björn Jopen (Jale VC) an der Seed-Erweiterung.

    Der Fachkräftemangel im deutschen Gesundheitswesen ist angesichts der alternden Bevölkerung eine der zentralen Herausforderungen des Landes. Bis 2049 wird der Bedarf an Pflegekräften in Deutschland im Vergleich zu 2019 voraussichtlich um ein Drittel steigen, während zwischen 280.000 und 690.000 Pflegekräfte fehlen werden. Folglich erhöht sich der Arbeitsdruck für die dringend benötigten Pflegekräfte, während die Zeit für notwendige Fortbildungen knapper wird – worunter auch die Patienten leiden. Ebenso sind Ärztinnen und Ärzte von dieser Entwicklung betroffen, da die steigende Arbeitsbelastung auch hier den zeitlichen Spielraum für Fortbildungen einschränkt. Gerade in einem dynamischen medizinischen Umfeld sind regelmäßige Fortbildungen essenziell, um neue Behandlungsstandards und wissenschaftliche Erkenntnisse zeitnah in die Praxis zu integrieren.

    Gleichzeitig wird der Einsatz von Ärzten und Fachpersonal aus dem Ausland immer wichtiger, die schon heute einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung unseres Gesundheitssystems leisten und neben der Arbeitsbelastung teilweise auch sprachliche Hürden überwinden müssen.

    Die Vision: Globaler, effizienter Wissenstransfer für eine bessere Patientenversorgung

    Sprachübergreifende, digitale Fortbildungen können medizinische Fachkräfte dabei unterstützen, Hürden abzubauen, neue Lerninhalte schneller und besser zu verstehen und somit dazu beitragen, eine hohe Behandlungsqualität zu sichern. Genau hier setzt Doctorflix mit seiner Lernplattform an und will es künftig nicht nur Ärzten in Deutschland, sondern auch Pflegekräften und Assistenzpersonal auf der ganzen Welt ermöglichen, sich digital fortzubilden. 

    Dabei verfolgt Doctorflix die Vision, medizinische Fachkräfte über Ländergrenzen, Sprachbarrieren und Einkommensunterschiede hinweg zu vernetzen und ihnen qualitativ hochwertige Lerninhalte auf dem neuesten Stand der Medizin bereitzustellen, damit Patienten bestmöglich versorgt werden können. Das Startup plant, alle relevanten Akteure des Gesundheitssystems in die Erstellung der Lerninhalte einzubeziehen – von Fachgesellschaften und Krankenhäusern bis hin zu Ärzten, Pflegekräften und medizinischen Assistenten, um die Plattform zu demokratisieren und durch vielfältige Perspektiven zu bereichern. Den weiteren Ausbau der Lernplattform um weitere Sprachen, neue Fachbereiche und interaktive Formate will Doctorflix nun mit frischem Eigenkapital beschleunigen. 

    „Immer mehr Patienten müssen von immer weniger Personal behandelt werden – das bedeutet weniger Zeit für Fortbildungen. Nicht nur Ärzte, sondern auch Pflegekräfte und medizinische Fachangestellte stoßen längst an ihre Grenzen. Um Patienten stets nach neuesten medizinischen Standards versorgen zu können, muss Wissen effizient vermittelt und dabei auf die Anforderungen der Fachkräfte und Einrichtungen angepasst werden. Mit Doctorflix möchten wir medizinisches Personal dabei unterstützen, sich einfacher und besser fortbilden zu können, ohne dass sie durch sprachliche Hürden und aufwendige Reisen zu Fortbildungen zusätzlich belastet werden“, erklärt dr. med. Hans Lennartz, Co-Founder von Doctorflix.

    „Doctorflix setzt neue Maßstäbe im Bereich der digitalen Fortbildung für medizinisches Fachpersonal und unterstützt somit einen der relevantesten Bereiche in unserer Gesellschaft. Wir freuen uns darauf, das Team als Investor zu unterstützen und die Vision einer globalen Plattform für medizinische Bildung weiter voranzubringen“, sagt Jasper Roll, Geschäftsführer von Haufe Group Ventures.

    Seit dem Start der Lernplattform 2022 hat sich Doctorflix unter der Leitung der Co-Founder dr. med. Hans Lennartz und Leopold von Schultzendorff als Anbieter von Fortbildungen für Ärzte im deutschsprachigen Raum etabliert. Mit ihrer breiten Palette hochwertiger Inhalte in Video-, Podcast- und Microlearning-Formaten erreicht die Plattform bereits heute die größte Content-Dichte im Bereich zertifizierter On-Demand-Videos für medizinische Fortbildung in Deutschland. Das Startup hat einen digitalen Zugang zu medizinischen Wissensressourcen geschaffen, der früher nur über Kongresse verfügbar war, konnte sich bereits mehrere Kooperationen, unter anderem mit renommierten Krankenhäusern wie der Charité und den Median-Kliniken sichern – und strebt an, die weltweit größte Plattform für medizinische Lerninhalte zu werden.

    Gründer von Doctorflix: Dr. Hans Lennartz und Leopold von Schultzendorff (Bild: Doctorflix)

    Über Doctorflix
    Das Startup Doctorflix will mit seiner Lernplattform die medizinische Fortbildung revolutionieren und medizinisches Fachpersonal und Einrichtungen auf der ganzen Welt vernetzen, um die Patientenversorgung zu verbessern. Unter der Leitung der Co-Founder dr. med. Hans Lennartz und Leopold von Schultzendorff hat sich die Plattform seit ihrem Start 2022 bereits im deutschsprachigen Raum etabliert und erreicht schon heute die größte Content-Dichte im Bereich zertifizierter On-Demand-Videos für medizinische Lerninhalte in Deutschland. Weitere Informationen unter: https://www.doctorflix.de/ 

    Über Haufe Group Ventures
    Haufe Group Ventures gestaltet die Zukunft der Arbeitswelt mit, indem es in neue Geschäftsmodelle für Corporate Services im DACH-Raum investiert und eigene Produkte entwickelt. Unter der Geschäftsführung von Jasper Roll agiert das Unternehmen sowohl als Venture Studio, in dem innovative Produkte entstehen, als auch als Venture Capital Investor, der frühphasigen B2B-SaaS-Startups Kapital und strategischen Mehrwert bietet. Als Tochtergesellschaft der Haufe Group SE mit Sitz in Freiburg greift Haufe Group Ventures auf jahrzehntelange unternehmerische Erfahrung und ein starkes Netzwerk zurück.

    Über Brandenburg Kapital/ILB
    Die Brandenburg Kapital GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). Seit 1993 unterstützt sie als Venture Capital-Arm der ILB Brandenburger Unternehmen durch die Übernahme von Beteiligungen und beteiligungsähnlichen Investitionen. Als öffentliche Venture Capital Gesellschaft, erfahrener Lead-Investor und aktiver Partner sorgt die Brandenburg Kapital auf Basis eines stabilen Konzernumfelds für eine starke Eigenkapitalbasis von Startups sowie kleinen und mittleren Unternehmen im Land Brandenburg. Dafür steht der Eigenkapitalfonds in Höhe von aktuell rund 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die Fondsmittel für den im Auftrag des Brandenburger Wirtschaftsministeriums errichteten Fonds der Brandenburg Kapital werden aktuell aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und aus Eigenmitteln der ILB bereitgestellt. Mit insgesamt elf Fonds, gespeist aus Mitteln des Landes, der EU, der KfW und aus Eigenmitteln der ILB in Höhe von rund 325 Millionen Euro, konnten in den letzten 30 Jahren rund 300 Brandenburger Unternehmen mit Venture Capital und/oder Mezzanine-Finanzierungen unterstützt werden.

    Über Superangels
    Superangels ist ein Business Angel Matching Fund, der mit 20 sorgfältig ausgewählten Superangels in die vielversprechendsten Tech-Startups investiert. Seit Launch im Mai letzten Jahres hat sich Superangels zum aktivsten Pre-Seed-VC Europas entwickelt und bislang in über 50 Unternehmen investiert. Das vielfältige Portfolio umfasst hochrelevante Sektoren wie Healthtech, Climate Tech, Generative AI, HRTech, PropTech, B2B SaaS und Fintech.

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 770 Start-ups finanziert und über 180 erfolgreiche Exits realisiert.  
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

    Pressekontakt 
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH 
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager  
    T.: +49 228 – 82300 – 121 
    t.jacob@htgf.de 

  • HTGF Seed Sedivention

    HTGF Seed Sedivention

    Sedivention erhält 800.000 € Pre-Seed-Finanzierung für eine neuartige Therapie der Fettleibigkeit 

    • Das Medtech-Startup entwickelt ein Device für eine einmalige, minimal invasive Therapie der Fettleibigkeit.
    • Sedivention erhält 800.000 € vom High-Tech Gründerfonds (HTGF).
    • Mit dem neuen Kapital werden die ersten prä-klinischen Studien sowie die Produktentwicklung vorangetrieben.

    München, 18. November 2024 – Das Medtech-Startup Sedivention erhält eine Pre-Seed- Finanzierung von 800.000 € vom HTGF, einem der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa. Das Straßlacher Unternehmen entwickelt ein medizintechnisches Device, das eine einmalige, interventionelle und minimal invasive Therapie der Fettleibigkeit (Adipositas) ermöglicht.

    1,5 Milliarden betroffene Menschen in 2030
    Fettleibigkeit mit ihren Folgeerkrankungen verursacht schon heute 3,7 Millionen Todesfälle pro Jahr und nimmt weltweit rasch zu. Nach neuesten Schätzungen wird die Krankheit im Jahr 2030 1,5 Milliarden Menschen betreffen. Die Ursachen sind vielfältig: Bewegungsmangel kombiniert mit hochkalorischer Ernährung, genetische und psychische Faktoren, Schlafmangel und Stress. Ab einem gewissen Punkt leiden alle adipösen Menschen an einer Regulationsstörung des Hunger-Sättigungsgefühls. Die Rückkopplung zwischen Nahrungsaufnahme und Sättigung funktioniert nicht mehr und es kommt, wie ein Betroffener es ausdrückte, zu einer „sklavischen Abhängigkeit vom Essen“. An dieser Regulationsstörung ist der Vagusnerv maßgeblich beteiligt.

    Gründerteam von Sedivention: Dr. Ute Nollert und Dr. Andreas Bröcker (Bildrechte: Sedivention)

    Kostengünstige, ambulante Therapie mit hoher Wirkungskraft
    Sedivention entwickelt einen Kryo-Katheter, der die Magenäste des Vagusnervs innerhalb von Minuten verödet. Die Intervention kann ähnlich einer Magenspiegelung ambulant durchgeführt werden – als einmalige und minimal invasive Maßnahme. Die neue, innovative und kostengünstige Methode wird zudem positive   Auswirkungen auf die Folgeerkrankungen der Fettleibigkeit wie Diabetes und Hypertonus (Bluthochdruck) haben.

    Adipositas ist nicht eine Folge von Disziplinlosigkeit, sondern eine eigenständige Erkrankung. Wir helfen Menschen beim Abnehmen. Ohne Operation, ohne Implantat, ohne lebenslange Medikamenteneinnahme.“

    Dr. Ute Nollert, Gründerin von Sedivention 

    Ein Prototyp wurde bereits entwickelt und bezüglich Sicherheit und Wirksamkeit erfolgreich getestet. Mit dem eingeworbenen Kapital wird Sedivention die Produktentwicklung vorantreiben.

    Wir sind überzeugt von der Idee und dem Ansatz der neuartigen Therapie von Sedivention und freuen uns, das Unternehmen in seinen nächsten Schritten begleiten zu dürfen.

    Dr. Jan Engels, Investment Manager beim HTGF 

    Über Sedivention  
    Die Sedivention GmbH wurde 2021 in der Nähe von München gegründet und hat mit einem Team von erfahrenen Ingenieuren und Ärzten einen Prototyp entwickelt und erfolgreich getestet. Die nächsten Schritte sind die Produktentwicklung, gefolgt von ersten klinischen Studien. 

    Kontakt 
    Sedivention GmbH 
    Dr. Ute Nollert (Gründerin) 
    info@sedivention.com  
    www.sedivention.com 

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds 
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 750 Start-ups finanziert und über 180 erfolgreiche Exits realisiert.  
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices. 
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

    Pressekontakt 
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH 
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager  
    T.: +49 228 – 82300 – 121 
    t.jacob@htgf.de 

  • HTGF IonKraft Seed

    HTGF IonKraft Seed

    IonKraft sichert sich 3,5 Millionen Euro Finanzierung, um die Kreislaufwirtschaft im Verpackungsbereich voranzutreiben

    Die gemeinsam von M Ventures und TVF angeführte Finanzierungsrunde mit Unterstützung des HTGF dient der Skalierung von Produktion und Vertrieb der IonKraft Technologie.

    Aachen, 18. November 2024 – Das Aachener Start-up IonKraft GmbH, eine Ausgründung der RWTH Aachen, hat erfolgreich eine erste Finanzierungsrunde in Höhe von 3,5 Millionen Euro abgeschlossen, angeführt von M Ventures (strategischer Investitionsfonds von Merck) und dem TechVision Fonds (TVF), unterstützt durch den High-Tech Gründerfonds (HTGF).  IonKraft entwickelt innovative, plasmabasierte Barrierebeschichtungen, die nicht recycelbare Barrierelösungen ersetzen und eine vollständig kreislauffähige Wirtschaft in der Verpackungsindustrie ermöglichen. Das Kapital wird für die Markteinführung und die Skalierung der Produktion eingesetzt.

    Diese Finanzierungsrunde ist ein entscheidender Schritt, um die Markteinführung unserer Technologie zu unterstützen und unsere Kapazitäten für zukünftiges Wachstum auszubauen. Wir freuen uns, eine starke Gruppe von Investoren an Bord zu haben, die unsere Vision einer nachhaltigen Verpackungswirtschaft teilen.

    Benedikt Heuer, Mitgründer von IonKraft

    Von der Forschung zur Innovation

    IonKraft wurde 2021 von Dr. Montgomery Jaritz und Benedikt Heuer gegründet und entwickelt plasmabasierte Barrierebeschichtungen, die nicht recycelbare Barrierelösungen ersetzen und so die Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie fördern. Diese patentierte Technologie, entwickelt von Dr. Jaritz während seiner Tätigkeit am Institut für Kunststoffverarbeitung, bietet eine Barrierewirkung, die vergleichbar mit der von Glas ist, dabei aber chemisch resistent und vollständig recycelbar. Verpackungshersteller können so millionenfach nicht recycelbare, mehrschichtige oder PFAS-haltige (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) Verpackungen durch umweltfreundliche Alternativen ersetzen. Die Beschichtungen bieten außerdem ausreichenden Schutz, sodass recycelte Materialien für empfindliche Produkte, Lebensmittel oder Kosmetika eingesetzt werden können.

    IonKraft bietet eine marktreife Technologie, die einfach in bestehende Produktionslinien integriert werden kann und die Kreislaufwirtschaft in einem bislang wenig fokussierten Bereich entscheidend voranbringen kann.

    Björn Lang, Partner bei TVF Management

    Wichtige Meilensteine und Markteinführung

    Durch das EXIST-Forschungstransferprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert, hat das IonKraft-Team seine Maschinentechnologie für verschiedene Verpackungsformate entwickelt und in Kooperation mit Industriepartnern breit validiert. 2023 erhielt IonKraft eine Förderung durch den EIC Accelerator der Europäischen Union, wodurch das Unternehmen eine industrielle Anlage entwickeln und die Markteinführung vorbereiten konnte. Die erste Beschichtungsanlage wird bis Ende des Jahres beim Kunden in Betrieb gehen, und die ersten Produkte mit IonKraft-Beschichtungen sind für 2025 geplant.

    Wir freuen uns, IonKraft bei seiner Markteinführung und Expansion zu unterstützen. Die Lösung von IonKraft trifft auf eine starke Marktnachfrage und ist auf die aktuelle Dynamik des Wandels ausgerichtet. Mit einem hervorragenden Team und einer beeindruckenden Erfolgsbilanz ist IonKraft für alle zukünftigen Herausforderungen gut aufgestellt.

    Nils Lang, Investment Manager beim HTGF

    Auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft für Verpackungen

    IonKrafts Mission ist es, die globale Verpackungsindustrie hin zu einer Kreislaufwirtschaft zu transformieren. Das Unternehmen strebt an, einen neuen Industriestandard für Barriereverpackungen zu setzen, indem es nicht recycelbare Materialien eliminiert und eine umweltfreundliche Alternative bietet. In den vergangenen zwei Jahren hat IonKraft die Wirksamkeit seiner Beschichtung für verschiedene Anwendungen mit Industriepartnern erfolgreich validiert. Dies ermöglicht es Herstellern, vollständig recycelbare Produkte zu produzieren und gleichzeitig ihre Umweltbelastung und ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Mit der zusätzlichen Finanzierung plant IonKraft, sein Team zu erweitern und die Produktion von Beschichtungsmaschinen zu steigern.

    IonKrafts innovative Beschichtung ist aus mehreren Gründen attraktiv: Sie bietet eine Alternative zu PFAS, die zunehmend reguliert werden, sowie zu Glas, das leicht zerbricht oder eine zusätzliche Verpackung erfordert. Außerdem hat die Beschichtung das Potenzial, den Anteil recycelter Materialien in zukünftigen Kunststoffverpackungslösungen zu maximieren.

    Owen Lozman, Geschäftsführer von M Ventures
    v. l. Montgomery Jaritz und Bene Heuer, Mitgründer von IonKraft (Bild: IonKraft)

    Über IonKraft
    IonKraft ist eine Ausgründung aus dem Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) der RWTH Aachen und wird durch EXIST-Forschungstransfer und das EIC Accelerator-Programm des Europäischen Innovationsrats gefördert. IonKraft hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunststoffverpackungen recycelbar und frei von Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) zu machen und mit Hilfe der Plasmabeschichtungstechnologie eine Kreislaufwirtschaft für Verpackungen zu ermöglichen. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte ionkraft.com oder folgen Sie uns auf Linkedin.

    Über TVF
    Der TechVision Fonds (TVF) ist der führende Early-Stage VC-Fonds aus dem Rheinland/NRW mit Fokus auf Technologie-Startups in den Phasen Pre-Seed bis Series A. Der TVF fokussiert auf herausragende Teams aus der Region inkl. der angrenzenden Niederlande und Belgien. Das TVF Management verfügt über Erfahrung aus vier Fondsgenerationen und hat derzeit über 100 Mio. € Assets under Management. Hinter dem Fonds stehen potente Investoren wie die NRW.BANK, sieben Sparkassen aus dem westlichen NRW, sowie über 15 erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer.

    Der TVF unterstützt Gründungsteams mit Nähe, Netzwerk und Expertise und ebnet ihnen den Weg zum nächsten internationalen Branchenführer. Über das Netzwerk der S-UBG Gruppe bietet der TVF einen einzigartigen Zugang zu über 150 erfolgreichen Unternehmen verschiedener Industriezweige, und etabliert Kontakte zwischen Startups und ihren ersten Kunden, Partnern und Beratern.
    TVF – Brain | Cash | Proximity
    www.tvf.vc

    Über M Ventures
    M Ventures ist der strategische, unternehmenseigene Risikokapitalfonds von Merck. Seine Aufgabe ist es, in innovative Technologien und Produkte zu investieren, die das Potenzial haben, die Geschäftsprioritäten von Merck maßgeblich zu beeinflussen. Von seinem Hauptsitz in Amsterdam und Büros in Deutschland, den USA und Israel aus investiert M Ventures weltweit in bahnbrechende Ideen, die von großartigen Unternehmern vorangetrieben werden, und zwar in Übereinstimmung mit seinen beiden Investitionsbereichen Biotechnologie und Technologie. M Ventures übernimmt eine aktive Rolle in seinen Portfoliounternehmen und arbeitet mit Unternehmern und Co-Investoren zusammen, um Innovationen in kommerziellen Erfolg umzusetzen.
    www.m-ventures.com

    Über HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa und finanziert Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich maßgeblich an späteren Finanzierungsrunden beteiligen. Über seine Fonds verwaltet der HTGF mehr als 2 Milliarden Euro. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat der HTGF mehr als 750 Start-ups finanziert und über 180 erfolgreiche Exits erzielt. 
    Zu den Fondsinvestoren der öffentlich-privaten Partnerschaft gehören das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.  
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    Medienkontakt 
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager  
    T.: +49 228 – 82300 – 121 
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  • HTGF Seed SRTD biotech

    HTGF Seed SRTD biotech

    SRTD biotech erhält Seed-Finanzierung: Nebenwirkungsfreie RNA-Therapeutika, die nur in erkrankten Zellen aktiv sind   

    Jülich, 14.11.2024 – Das Jülicher Biotech-Start-up Unternehmen SRTD biotech GmbH hat erfolgreich eine Seed-Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe abgeschlossen. Mit dem frischen Kapital wird das Unternehmen den Aufbau neuartiger RNA-Therapeutika weiter vorantreiben. SRTD biotech hat sich zum Ziel gesetzt hocheffiziente RNA-basierte Wirkstoffe auf Basis einer firmeneigenen Plattform-Technologie zu entwickeln, die ausschließlich in erkrankten Zellen aktiv sind. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde vom High-Tech Gründerfonds (HTGF), weitere renommierte Business Angels unterstützen die Technologie von der ersten Stunde an.

    Wenn es gelingt, RNA-basierte Therapeutika nur in erkrankten Zellen zur Wirkung zu bringen, wird vielen Erkrankungen wie Krebs der Schrecken genommen. Wir arbeiten daran, dieses Ziel in naher Zukunft zu erreichen.

    Dr. Bernd Hoffmann, CEO der SRTD biotech

    Nebenwirkungen sind meist der entscheidende Faktor, der die Wirksamkeit von Medikamenten gegen Krebs oder auch virale Erkrankungen einschränkt. SRTD biotech schafft es erstmals, RNA-basierte Therapeutika zu entwickeln, die nur in erkrankten Zellen aktiv werden. Hierdurch wird sowohl die Effizienz der Behandlung als auch deren Verträglichkeit maßgeblich gesteigert. Das Unternehmen nutzt den neuartigen Ansatz der sogenannten „selektiv exprimierten RNAs“ oder kurz seRNAs in einem ersten Schritt zur Entwicklung einer Therapie gegen Leberkrebs und nutzt die Möglichkeiten der modularen Plattformtechnologie, um sich im Bereich der Krebstherapeutika und darüber hinaus weiter zu entwickeln.

    Als Plattform-Technologie sind seRNAs nicht auf die Onkologie beschränkt, sondern bieten vielfältige Möglichkeiten in anderen Therapiegebieten, wie zum Bespiel den Autoimmunerkrankungen. In Zukunft werden wir in Kollaboration mit Pharma- und Biotech-Firmen die Etablierung von seRNAs als neue Therapie-Modalität vorantreiben und SRTD in diesem Markt als bevorzugten Partner positionieren.

    Dr. Georg Lautscham, CFO, BD der SRTD biotech

    Mit dem Abschluss der Seed-Finanzierungsrunde ist SRTD biotech in der Lage, die Robustheit der Plattform zu bestätigen und weitere Partner zu gewinnen. Ziel ist es hierdurch innerhalb der nächsten drei Jahre Wirkstoffkandidaten gegen Leberkrebs in die klinische Phase zu überführen und darüber hinaus die Plattform weiteren Anwendungen zugänglich zu machen.

    Die Arzneimittelentwicklung steht an einem Wendepunkt: Genetische Technologien können präzise und hocheffizient in das Krankheitsgeschehen eingreifen und versprechen nebenwirkungsfreie Therapien zu ermöglichen. Wir freuen uns, SRTD biotech in ihrem Bestreben zu unterstützen, eine Führungsposition im sich schnell entwickelnden Bereich der RNA-basierten Therapeutika einzunehmen. Als Seed-Investor liegt es in unserer Natur, frühe und bahnbrechende Technologien in ihrer Entwicklung zu unterstützen.“

    Dr. Angelika Vlachou, Partnerin beim HTGF
    Wissenschaftliches Team der SRTD biotech mit Co-Gründer Dr. Bernd Hoffmann (Dritter von rechts). Bildrechte bei SRTD biotech
     

    Über SRTD biotech
    Die SRTD biotech wurde von Dr. Bernd Hoffmann und Dr. Heribert Bohlen in Jülich gegründet. Ziel des Biotech-Start-ups ist die Entwicklung hocheffizienter RNA-basierter Wirkstoffe auf Basis einer firmeneigenen Plattform-Technologie. Das Team besteht aus Experten der Molekularbiologie, Zellbiologie, Chemie, Translational Sciences, und Business Development. Mehr Informationen unter: https://srtd-biotech.com/

    Kontakt
    SRTD biotech GmbH
    Bernd Hoffmann, CEO
    b.hoffmann@srtd-biotech.com

    Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds
    Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Start-ups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Start-ups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 770 Start-ups finanziert und über 180 erfolgreiche Exits realisiert.
    Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.
    Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

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    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager  
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