Kategorie: News

  • HTGF setzt auf Präsenz in Berlin

    • Eigene Dependance in der Hauptstadt
    • Dr. Tanja Emmerling leitet ab sofort das Office an der Spree

    Mindestens zehn Top-Deals will der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) pro Jahr in Berlin abschließen. Das kündigte Principal Dr. Tanja Emmerling an, die ab sofort die neue geschaffene HTGF Hauptstadt Dependance leitet. „2018 will der HTGF gemeinsam mit deutschen und internationalen VCs sowie Business Angeln in die Themen Blockchain, AI, IoT und IT-Security investieren“, so Emmerling weiter. Für 32 Fondsinvestoren erschließe der HTGF Technologien und Innovationen der Hauptstadt und öffne das eigene Kontaktnetzwerk dem Berliner Start-up-Ökosystem. Das gelte insbesondere für Tech-Unternehmen.

    Außerdem plant der HTGF laut Tanja Emmerling die Einstellung weiterer Investment Manager in Berlin. Die Berliner Dependance soll bis 2019 mind. 6 Mitarbeiter vor Ort haben. Der neue HTGF Fonds III mit einem Volumen von rund 310 Mio. EUR eröffne neue Möglichkeiten gemeinsame Investments mit Partnern zu tätigen. Emmerling: „Ziel ist es unser HTGF-Industrienetzwerk stärker mit dem Berliner Hub zu verknüpfen und damit für Start-Ups und Mitinvestoren einen echten Mehrwert zu generieren.“ Zu den 32 Investoren des HTGF III zählen sowohl Dax-Konzerne als auch renommierte Mittelständler sowie Familienunternehmer mit viel operativem Know-how.

    Über den HTGF
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 886 Millionen Euro verteilt auf drei Fonds sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits fast 500 Startups zu Unternehmen geformt. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup Experten begleitet die Entwicklung der jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft.  Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software,Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences.

    Mehr als 1,5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in über 1.200 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an fast 90 Unternehmen erfolgreich verkauft. Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik und WACKER.

    Mehr: www.high-tech-gruenderfonds.de

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Dr. Tanja Emmerling
    Standort Berlin
    Alte Leipziger Straße 4
    10117 Berlin
    T: +49 30  4036648 – 64
    t.emmerling@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

    Pressekontakt:
    ENGEL PR
    Andreas Engel
    Kurfürstedamm 178
    D-10707 Berlin
    www.engelpr.de

  • E-Bike-Antriebshersteller FAZUA erhält 6,5 Millionen Euro in weiterer Finanzierungsrunde

      • Unternehmertum Venture Capital Partners investiert neben den bestehenden Investoren HTGF, Bayern Kapital und Business Angels in die FAZUA GmbH
      • Namhafte Fahrradhersteller wie CUBE, Pinarello und Focus integrieren das FAZUA Antriebssystem in ihre Serienprodukte
      • Investment soll Unternehmenswachstum und Innovationskraft weiter stärken

    Die FAZUA GmbH, ein 2013 gegründetes Münchener Unternehmen und Anbieter des innovativen evation-Antriebssystems für E-Bikes, erhält 6,5 Millionen Euro in einer neuen Finanzierungsrunde. Lead-Investor Unternehmertum Venture Capital Partners investiert zusammen mit den bestehenden Investoren High-Tech Gründerfonds, Bayern Kapital – dieses Mal mit dem Wachstumsfonds Bayern –  sowie verschiedenen Business Angels.

    FAZUA wird das Investment dazu nutzen, um zum einen das Unternehmenswachstum voranzutreiben und zum anderen die stark steigende Nachfrage nach dem besonders leichten E-Bike-Antrieb zu decken. Zudem soll die Technologieführerschaft durch Weiterentwicklungen weiter gefestigt werden. Bereits im Frühjahr 2018 erfolgt ein Umzug an einen größeren Standort mit erweiterter Produktionskapazität. Auch personell wird sich FAZUA vergrößern: Aktuell werden unter anderem Mitarbeiter in der Qualitätssicherung, dem Produktionsmanagement sowie der Elektronikentwicklung gesucht.

    Benjamin Erhart, Partner bei Unternehmertum Venture Capital Partners, erklärt: „FAZUA hat sich eine sehr aussichtsreiche Marktposition erarbeitet. Innerhalb des stark wachsenden E-Bike Gesamtmarktes ist das System bei leichten und sehr leichten Produkten führend. Immer mehr renommierte Fahrradhersteller setzen auf den evation Antrieb. Wir sind überzeugt, dass FAZUA in den kommenden Jahren einen bedeutenden Mehrwert liefern wird. Wir freuen uns sehr, dem starken Konsortium bestehender Investoren beizutreten und die weitere Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen.“

    „Als Investor der ersten Stunden freuen wir uns besonders, dass sich FAZUA aus der Seedphase heraus äußerst positiv entwickelt hat. Mit einem weiteren Investment, dieses Mal aus dem Wachstumsfonds Bayern, können wir einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenswachstum leisten“, sagt Dr. Georg Ried, Geschäftsführer bei Bayern Kapital.

    Ebenso ist Yann Fiebig, Investment Manager des High-Tech Gründerfonds, von der Entwicklung der jungen Firma beeindruckt: „Wir waren von der Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Produkts von Beginn an überzeugt. Der HTGF ist stolz darauf, weiterhin Teil dieser besonderen Erfolgsgeschichte zu sein.“

    Das integrierbare Antriebssystem von FAZUA ermöglicht Fahrradherstellern deren bisherige Ansprüche an Design, Gewicht und Flexibilität von E-Bikes neu zu definieren: Akku und Motor verschwinden beinahe unsichtbar im Unterrohr.  Durch den geringen Widerstand des Systems punktet das Bike mit seinem natürlichen Fahrgefühl besonders bei Radfahrern mit sportlichen Ambitionen. Entsprechend positiv ist die Resonanz im Rennrad- und Performancebereich. Auch in der Branche erfährt der evation-Antrieb viel Anerkennung: So wurde FAZUA beim DESIGN & INNOVATION AWARD 2018 in drei Kategorien (Newcomer, Komponenten MTB und Road) ausgezeichnet.

    „Wir freuen uns sehr über diese Investitionsrunde, die eine äußerst starke Positionierung der FAZUA GmbH im Markt weiter unterstützen wird“, so Hannes Biechele, CEO und Gründer der Münchener Firma, „Erfahrung, Mehrwert und Know-how der Gesellschafter sind für uns essenzielle Säulen, ohne die FAZUA nicht so erfolgreich agieren könnte.“

    Über FAZUA
    Das 2013 in München gegründete Unternehmen FAZUA hat es sich zum Ziel gesetzt, den E-Bike Markt nachhaltig zu revolutionieren. Mit dem evation Antrieb präsentiert das Team um Geschäftsführer Johannes Biechele ein elektrisches Antriebssystem, das sich besonders an sportive Ansprüche richtet und dabei das natürliche Fahrgefühl eines unmotorisierten Fahrrads vermittelt. Namhafte Kunden von FAZUA, die bereits 2018 Fahrräder mit dem evation Antrieb verkaufen, sind: CUBE, Focus, Bianchi, Fantic und Pinarello.

    Website: www.fazua.com

    Über Unternehmertum Venture Capital Partners
    Unternehmertum Venture Capital Partners (UVC Partners) ist eine private early-stage Venture Capital-Gesellschaft, die gezielt in technologiebasierte Startups aus dem deutschsprachigen Raum investiert. Dabei fokussiert sich das erfahrene Management-Team auf Industrial Technologies & Smart Enterprises. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf B2B Geschäftsmodellen in den Bereichen Industrie 4.0 / IoT, Enterprise SaaS und Mobility / Smart City. Pro Investitionsrunde werden € 0,5-3m investiert und bis zu € 8m gesamt pro Startup. Obwohl rechtlich unabhängig, profitieren die Portfolio-Unternehmen von der engen Zusammenarbeit mit der UnternehmerTUM, dem führenden Innovations- und Gründerzentrum Europas, das mit seinen über 150 Mitarbeitern und mehr als 50 Industriepartnern langjährige Erfahrung beim Aufbau junger Unternehmen hat. Hierdurch kann UVC Partners den Startups einen einzigartigen Zugang zu Talenten, Kunden und Partnern bieten. Zum Portfolio gehören Investments wie FlixBus, Carjump, KONUX, Blickfeld, 3YOURMIND und Vimcar.

    Webseite: www.uvcpartners.com

    Über Bayern Kapital
    Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut wurde auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung 1995 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern gegründet. Bayern Kapital stellt als Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern den Gründern innovativer High-Tech-Unternehmen und jungen, innovativen Technologieunternehmen in Bayern Beteiligungskapital zur Verfügung. Bayern Kapital verwaltet derzeit elf Beteiligungsfonds mit einem Beteiligungsvolumen von rund 340 Millionen Euro. Bislang hat Bayern Kapital rund 260 Millionen Euro Beteiligungskapital in mehr als 250 innovative technologieorientierte Unternehmen aus verschiedensten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Software & IT, Werkstoffe & Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie. So sind in Bayern über 5000 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden.

    Webseite: www.bayernkapital.de

    Über High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 886 Millionen Euro verteilt auf drei Fonds (272 Mio. Euro Fond I, 304 Mio. Euro Fond II, Ziel: 310 Mio. Euro Fond III), sowie einem

    internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits fast 500 Startups zu Unternehmen geformt. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup Experten begleitet die Entwicklung der jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft.  Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences.

    Mehr als 1,5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in über 1.200 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an fast 90 Unternehmen erfolgreich verkauft. Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, dieFraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik und WACKER.

    Webseite: www.high-tech-gruenderfonds.de

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Yann Fiebig
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    T: +49 (0) 228 823 00 – 100
    F: +49 (0) 228 823 00 – 050
    y.fiebig@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

  • Intelligente Robotertechnologie – Mojin Robotics GmbH erhält den Fraunhofer-Gründerpreis 2017

    Am 27. Februar 2018 erhielt Mojin Robotics GmbH den auf 5000 Euro dotierten Fraunhofer-Gründerpreis 2017, den Fraunhofer Venture gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds ins Leben gerufen hat. Mit dem Preis wird dieses Jahr ein Spin-off aus dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ausgezeichnet, welches durch die Kombination von u.a. semantischen Dialogsystemen und künstlicher Intelligenz einen Roboter entwickelt hat, der durch seine einzigartige Technologie das Leben in verschiedenen Bereichen vereinfacht und so die Lebens- und Arbeitsqualität auf ein neues Level hebt. Intelligente Robotertechnologien sollen aus den Fabrikhallen in Alltagsumgebungen gebracht werden und Nutzern eine intuitive sowie natürliche Interaktion mit der Technik ermöglichen.

    Mobile Robotertechnologie mit vielfältigen Anwendungen
    Immer mehr Robotertechnologien finden Einzug in unseren Alltag. Doch bisher existieren kaum Automatisierungssysteme außerhalb der Industrie. Mit der Technologie der Mojin Robotics GmbH werden diese in Alltagsumgebungen gebracht und können aufgrund ihrer Modularität ohne großen Entwicklungsaufwand passgenau auf eine kundenspezifische Lösung konfiguriert werden. »Unser Ziel ist es, die Technologie Care-O-bot 4® zu kommerzialisieren und mit dieser Prozesse im Dienstleistungssektor zu automatisieren. Dabei soll der Roboter das immer knapper werdende Fachpersonal unterstützen, indem er einfache Tätigkeiten übernimmt.« berichtet Dr. Ulrich Reiser, Geschäftsführer der Mojin Robotics GmbH.

    Die am Fraunhofer IPA in Stuttgart entwickelte Care-O-bot® 4 Technologie ist vielfältig einsetzbar. Vor allem die »plug & play« Module, die hochwertigen Sensoren, die patentierten Kugelgelenke, die dem Roboter eine hohe Agilität verleihen und die multimodale Inputmöglichkeit, machen die Robotertechnologie einzigartig. Der Serviceroboter findet bereits Anwendung im Bereich Smart Services z. B. als Verkaufsassistenz, als Museums-Guide sowie bei der Patientenversorgung. Aber auch für die Bereiche Smart Home und Smart Industry sind zahlreiche Einsatzgebiete denkbar, z. B. als allgemeine Haushaltsunterstützung oder in der automatisierten Logistik.

    „In Zeiten radikaler Technologieveränderungen entstehen immer sehr viele neue Unternehmen. Das war schon vor 200 Jahren so. Aus meiner Sicht erleben wir im Moment eine zweite Gründerzeit. Der Erfolg der deutschen Wirtschaft hängt davon ab, wie gut wir sie gestalten. Mojin Robotics ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie man es über langfristige Technologieentwicklung schafft, etwas in den Markt zu bringen und Erfolg zu haben. Das Fraunhofer IPA ist mit 25 Ausgründungen ein ausgesprochenes Gründerinstitut, weil hier der  Technologietransfer in die Industrie eine enorm hohe Priorität hat“ , so Professor Thomas Bauernhansl, Leiter des Fraunhofer IPA, über die Kommerzialisierung der Technologieplattform. Mit Care-O-bot® 4 möchte Mojin Robotics langfristig eine Roboterplattform etablieren, auf der vielfältige intelligente Services für verschiedene Branchen laufen können.

    Ein Roboter als charmante Einkaufshilfe
    Dr. Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds ist hingerissen von der Technologie: „Wir sehen vor allem im Dienstleistungssektor ein sehr großes Potential. Der Fachkräftemangel in diesem Bereich wird sich in den kommenden Jahren immer mehr zuspitzen. Dem könnte durch mobile Serviceroboter entgegen gesteuert werden. Mit dem Team der Mojin Robotics GmbH möchten wir neue Anwendungsfälle erschließen und damit die Servicerobotik revolutionieren.“

    Care-O-bot® 4 durfte sich bereits im stationären Elektronikhandel bei Saturn beweisen. Als Verkaufsassistent hatte der Roboter mit dem Namen Paul stets den Überblick und kannte das gesamte Sortiment. Ohne menschliches Zutun hilft er auf sympathische und freundliche Weise Kunden bei der Produktsuche: „Man hat einfach besseren Kontakt und kann dem halt einfach alles sagen“, so ein Kunde.
    Paul zeigt hierbei nicht nur Humor, sondern stellt sich auch individuell auf den Kunden ein. Durch sein user-zentriertes Erscheinungsbild, seine freundliche Sprache und vertrauenserweckenden Augen bekommt er seine eigene Persönlichkeit und kann sich über seine Kamera oder die Gesichtserkennungssoftware individuell auf den Kunden einstellen. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz kann er die allgemeine Empfindungslage von Konsumenten erfassen und diese in der Kommunikation berücksichtigen. Auch ein gut besuchtes Einkaufscenter stellt durch die Fähigkeit räumlicher Orientierung kein Problem dar.

    Mit Hilfe verschiedener Sensoren kann der mobile Helfer seinen Mitmenschen oder auch Gegenständen ausweichen und bringt so das Einkaufserlebnis auf ein neues Level.  Paul überzeugte sogar schon eine international hochkarätig besetze Jury und ging als Gewinner des EHI Awards 2017 in der Kategorie »Best Customer Experience« hervor. Der Individualität des Roboters sind kaum Grenzen gesetzt. Und auch wenn Paul mal nicht weiter weiß,  lässt er sich automatisch durch menschliche Verkäufer unterstützen und überbrückt die Wartezeit durch ein kleines Tänzchen.

    Über den Fraunhofer-Gründerpreis
    Der Fraunhofer-Gründerpreis wurde 2015 im Rahmen der gesamtheitlichen Ausgründungs- und Beteiligungsstrategie der Fraunhofer-Gesellschaft ins Leben gerufen. Bereits zum dritten Mal zeichnet er ein am Markt aktives und erfolgreiches  Spin-off aus, dessen Produkte und Dienstleistungen einen unmittelbaren gesellschaftlichen Nutzen aufweisen. Mit der Auszeichnung wollen Fraunhofer Venture und der High-Tech Gründerfonds herausragende Fraunhofer-Gründer mit ihren innovativen Geschäftsideen honorieren und Ausgründungsvorhaben innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft weiter fördern. „Die weltweit einzigartige modulare Serviceroboter-Plattform, die für zahlreiche Anwendungen eingesetzt werden kann, macht die Technologie von Care-O-bot® zu einem interessanten Geschäftsmodell. Außerdem ermöglicht die multimodale Sensorik eine intuitive Nutzerinteraktion“ argumentiert Thomas Doppelberger, Leiter von Fraunhofer Venture, die Entscheidung der Jury.

    Über die Mojin Robotics GmbH
    Die Firma Mojin Robotics GmbH ist eine Ausgründung des Fraunhofer IPA und bietet Servicerobotik-Lösungen für vielfältige Einsatzgebiete her, z.B. für den Handel, Museum oder Krankenhäuser. Mojin Robotics ist auf der EuroCIS (27.2.-1.3.) zu sehen.

    Weitere Informationen: www.care-o-bot-4.de, www.mojin-robotics.de

    Über das Fraunhofer IPA
    Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, kurz Fraunhofer IPA, ist mit annähernd 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines der größten Institute der Fraunhofer-Gesellschaft. Das Jahresbudget beträgt über 64,2 Millionen Euro, davon stammt mehr als ein Drittel aus Industrieprojekten. Organisatorische und technologische Aufgaben aus der Produktion sind Forschungsschwerpunkte des Instituts. Methoden, Komponenten und Geräte bis hin zu kompletten Maschinen und Anlagen werden entwickelt, erprobt und umgesetzt. 14 Fachabteilungen arbeiten interdisziplinär, koordiniert durch 6 Geschäftsfelder, vor allem mit den Branchen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik und Mikrosystemtechnik, Energiewirtschaft, Medizin- und Biotechnik sowie Prozessindustrie zusammen. An der wirtschaftlichen Produktion nachhaltiger und personalisierter Produkte orientiert das Fraunhofer IPA seine Forschung. In cyberphysischen Produktionsprozessen liegen die Themen der Zukunft.

    Weitere Informationen: www.ipa.fraunhofer.de

    Über Fraunhofer
    Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 72 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Über 25 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von 2,3 Milliarden Euro. Davon fallen 2 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Rund 70 Prozent dieses Leistungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Internationale Kooperationen mit exzellenten Forschungspartnern und innovativen Unternehmen weltweit sorgen für einen direkten Zugang zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts- und Wirtschaftsräumen.

    Weitere Informationen: www.fraunhofer.de

    Über Fraunhofer Venture
    Fraunhofer Venture ist eine zentrale Abteilung der Fraunhofer-Gesellschaft e.V. und Partner von Gründern, Start-ups, Fraunhofer-Instituten, Industrie und Kapitalgebern. Sie bietet jungen Unternehmen durch den Zugang zu Fraunhofer-Technologien, Fraunhofer-Infrastruktur und Fraunhofer-Know-how mit über 5 200 Patentfamilien die Möglichkeit, sich mit ihren Produkten auf dem Markt schneller und besser zu etablieren. Das Leistungsspektrum von Fraunhofer Venture umfasst die komplette Betreuung und Beratung von der Idee bis zur Unternehmensgründung, der Unterstützung bei der Finanzierungssuche bis hin zu einem etwaigen Verkauf der Gesellschaft und wird durch verschiedene Förderprogramme und weitere Angebote flankiert.

    Weitere Informationen: www.fraunhoferventure.de

    Über den HTGF
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 886 Millionen Euro verteilt auf drei Fonds (272 Mio. Euro Fond I, 304 Mio. Euro Fond II, Ziel: 310 Mio. Euro Fond III), sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits fast 500 Startups zu Unternehmen geformt. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup Experten begleitet die Entwicklung der jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Mehr als 1,5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in über 1.200 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an fast 90 Unternehmen erfolgreich verkauft.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik und WACKER.

    Weitere Informationen: www.high-tech-gruenderfonds.de/de

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Stefanie Zillikens
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    T: +49 (0) 228 823 00 – 100
    F: +49 (0) 228 823 00 – 050
    s.zillikens@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

  • LightnTec schließt weitere Finanzierungsrunde ab

    BORN2GROW Seedfonds und High-Tech Gründerfonds als Investoren
    Die Karlsruher LightnTec GmbH, Entwickler und Hersteller von Licht und dessen Steuerung auf Dünnschichtfolie für innovative Indoor- und Outdoor-Werbeflächen sowie digitaler Beleuchtungssysteme, hat eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Zu den Investoren gehören der BORN2GROW Seedfonds – ein Tochterunternehmen des ZFHN Zukunftsfonds Heilbronn (ZFHN) – und der High-Tech Gründerfonds (HTGF). Die Investitionssumme liegt im einstelligen Millionenbereich.

    LightnTec hat eine patentgeschützte Technologie entwickelt, durch die digitales Licht auf ultradünnen Thermoplasten großflächig – wie bei einem überdimensionalen Fernseher – mit bewegten Inhalten abgespielt werden kann. Hauchdünne Kunststoff-Folien werden von Rolle-zu-Rolle mit einer Matrix von Leiterbahnen beschichtet und mit LEDs bestückt, so dass digitales Licht in nahezu jeder beliebigen Größe möglich ist. Die eingesetzte Technik sorgt für eine Helligkeit von bis zu 5.000 Candela pro Quadratmeter. Auf diese Weise sind zum Beispiel Blowup-Banner einfach und günstig zu großformatigen LED-Walls umrüstbar und damit auch tagsüber gut zu erkennen. Die Folie kann in beliebige Formen zugeschnitten werden, was auch das Formen von Kreisen oder Dreiecken ermöglicht.

    90% Gewichtsersparnis gegenüber herkömmlicher LED-Technik
    Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Technologien liegt zudem im ultraleichten Gewicht (90% leichter als herkömmliche LED/LCD-Displays). Aufwändige Unterkonstruktionen zur Gewährleistung der Statik werden überflüssig durch eine deutlich vereinfachte und damit kostengünstige Installation der digital beleuchteten Flächen. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der LightnTec liegt im Bereich der einfachen Ansteuerung und der Treiberelektronik, die direkt auf den thermoplastischen Kunststoff aufgebracht wird. Die Fertigung der lichtemittierenden Kunststoff-Folien erfolgt derzeit vollstufig im Landkreis Karlsruhe.

    „Der technische Ansatz der LightnTec durch standardisierte Mediendaten LED auf Dünnschichtfolie anzusteuern, hat uns sofort überzeugt. Durch die Innovation der LightnTec werden vollkommen neue Marktpotenziale für Video Screens und digital bespielbare Oberflächen Indoor und Outdoor erschlossen. Die zahlreichen Vorteile wie geringeres Gewicht, deutlich größere Flächen und signifikant reduzierte Kosten locken zahlreiche Kunden an“, erklärt Thomas R. Villinger, CEO des ZFHN.

    „LightnTech verfügt über ein erfahrenes Managementteam, das die wichtigen Kompetenzen aus den Bereichen Entwicklung, Technologie, Innovation, Vertrieb und Produktion vereint. Damit sehen wir zusätzlich zum innovativen technischen Ansatz optimale Voraussetzungen für einen nachhaltigen Expansionskurs“, so Klaus Lehmann, Senior Investment Manager vom HGTF.

    Bereits jetzt hoher Auftragsbestand
    LightnTec hat bereits jetzt einen signifikanten Auftragsbestand akquiriert und die Produktlinie „LED-Wallpaper-Solutions“ steht unmittelbar vor dem Abschluss der CE- und Safety-Zertifizierung. Durch die Weiterentwicklung der Lichtsteuerung, der Bildauflösung sowie der Intensität ist mit einer stark wachsenden Nachfrage in den Bereichen Video Screens, digital bespielbare Werbebanner sowie digitale Beleuchtungssysteme für Decken, Wände, Böden und Verkleidungen zu rechnen. Unternehmensgründer Florian Kall hat mehr als dreißig Jahre Erfahrung mit Lichtwerbung und verfügt über ein großes Netzwerk von Partnern und Distributoren für einen erfolgreichen europaweiten Vertrieb.

    Weitere Mitglieder des Führungsteams sind Lutz Nehrhoff von Holderberg (CSO), der 25 Jahre u.a. als Geschäftsführer den Bereich Forschung und Entwicklung für BARCO an den Standorten Karlsruhe und Indien verantwortete, Manuel Hübner (Technik und Innovation, Digital Signage und Embedded Systems) sowie Peter Wöschler (Projektmanagement, technische und kaufmännische Abwicklung und Applikationsentwicklung). „Durch die Finanzierungsrunde mit dem ZFHN und dem HTGF bekommen wir ausreichend Kapital, um unsere ehrgeizigen Wachstumsziele rasch umzusetzen. Wir sind als Gründerteam fest davon überzeugt, dass Licht und dessen innovativer Steuerung auf Dünnschichtfolie die Zukunft gehört“, erklärt Florian Kall: „Licht, Informationstechnologie und Audio/Video wachsen immer weiter zusammen, die Lichttechnologie der LightnTec ist ein erster Vorbote dieser Verschmelzung“.

    Über LightnTec
    LightnTec ist der europäische Innovationsführer für „Licht und dessen Steuerung auf Dünnschichtfolie“: Die digital beleuchteten Oberflächen der LightnTec sind hauchdünn, formbar, flächig, großformatig, innen und außen anwendbar und digital: Any Size- Any Shape – Any Place – Ultra Thin – ultra Lightweight!

    Die entwickelte Licht- und Bildschirmfolie erreicht Leuchtdichten von bis zu 5.000 Candela pro m². Vorteile liegen zudem beim Brandschutz durch die sehr geringe Brandlast. Ein breites Anwendungspotential im Audio/Video-Bereich bzw. digital kontrollierter und beleuchteter Oberflächen an Decken, Wänden, Dachhimmeln, Böden, Verkleidungen und Fassaden steht zur Verfügung. Die LightnTec wurde im Februar 2016 in Karlsruhe zur Entwicklung von LED-Wallpaper gegründet.
    www.LightnTec.com

    Über zfhn Zukunftsfonds Heilbronn
    Der zfhn Zukunftsfonds Heilbronn ist seit seiner Gründung im Jahr 2005 einer der großen Risikokapitalgeber in Deutschland. Er unterstützt vor allem junge, innovative Technologieunternehmen, die im Raum Heilbronn angesiedelt oder bereit sind, sich kurz- bis mittelfristig dort niederzulassen. Der Zukunftsfonds ist privat finanziert und mit Eigenkapital in dreistelliger Millionenhöhe ausgestattet. Er fördert die Firmen mit Kapital, Know-how und Kontakten in der Wirtschaftsregion Heilbronn. Ziel ist, Heilbronn zu einem sehr erfolgreichen Technologiestandort weiterzuentwickeln. Dazu gehören auch der Aufbau und die Erweiterung von Clustern (MedTech, BioTech, Cleantech) vor Ort.

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2013 unterstützt die BORN2GROW GmbH & Co. KG mit Sitz in Heilbronn innovative Technologieunternehmen in der Seed- und Start-up-Phase. Der Seedfonds fördert junge Unternehmen, indem er sie vom Proof-of-Concept-Stadium bis zur Markteinführung begleitet. Diese Frühphasenfinanzierung ermöglicht es schnell wachsenden technologieorientierten Gründerunternehmen, ihre Ideen und Konzepte zu entwickeln. BORN2GROW, ein Tochterunternehmen des zfhn Zukunftsfonds Heilbronn, arbeitet mit anderen Venture Capital-Fonds und Business Angels zusammen und trifft schnelle und transparente Finanzierungsentscheidungen.

    Kontakt:
    Alexander Görbing
    T.: +49 160 55 60 471
    pr@zf-hn.de
    www.zf-hn.de

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 886 Millionen Euro verteilt auf drei Fonds (272 Mio. Euro Fond I, 304 Mio. Euro Fond II, Ziel: 310 Mio. Euro Fond III), sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits fast 500 Startups zu Unternehmen geformt. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup Experten begleitet die Entwicklung der jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences.

    Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik und WACKER.

    Kontakt:
    Klaus Lehmann
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    T: +49 (0) 228 823 00 – 100
    F: +49 (0) 228 823 00 – 050
    k.lehmann@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

  • Siebenstellige Anschlussfinanzierung für die Migräne- & Kopfschmerz-App M-sense

    Eine weitere Finanzierungsrunde soll den Ausbau des Therapieangebots und die Erschließung neuer Märkte ermöglichen

    Die Migräne-App M-sense ermöglicht eine personalisierte sowie mobile Migränetherapie und ist lernfähig. Das zertifizierte Medizinprodukt ist die erste Anwendung der Newsenselab GmbH und überzeugte bis dato nicht nur rund 80.000 Nutzer, sondern auch die Investoren. In einer weiteren Finanzierungsrunde legten bestehende Partner deshalb jetzt nach. Neuer Hauptinvestor ist Think.Health Ventures. Die Beteiligungsgesellschaft verfügt über langjährige Expertise in den Bereichen Krankenhausmanagement, Gesundheitswesen und bei M&A Transaktionen und unterstützt M-sense mit ihrem breiten Netzwerk. Der High-Tech Gründerfonds, der die besten Tech-Unternehmen mit Kapital und einem starken Netzwerk auf ihrem Weg von der Gründung bis zum Erfolg begleitet, weitet sein Engagement mit einem Side-Investment aus. Zusammen ergibt die Finanzierung eine siebenstellige Summe.

    Stefan Greiner, CEO Newsenselab GmbH, sagt: „Mit M-sense bieten wir eine einzigartige digitale Therapiebegleitung für Migränepatienten – dieses Angebot bauen wir nun weiter aus und erschließen neue Märkte. Mit Think.Health haben wir einen starken Investor an der Seite, der neben einem breiten Netzwerk über jahrelange Expertise im Gesundheitssystem verfügt und neue Ideen im Medizin- und Gesundheitsbereich erfolgreich realisiert.”

    Dr. Michael Ruoff, Partner bei Think.Health, ergänzt: „An Migräne und Spannungskopfschmerzen leiden Millionen von Menschen. Das Team um M-sense hat im vergangenen Jahr bereits bewiesen, dass es mit seiner wegweisenden Anwendung in der Lage ist, die hohe Anzahl an Betroffenen medizinisch zu begleiten und mit einem innovativen “Digital Therapeutics” Ansatz zu unterstützen. ”

    Dr. Philipp Rittershaus, Investment Manager HTGF, bestätigt: „Die Newsenselab hat den ersten Teil der Seedphase erfolgreich gemeistert und ein tolles Produkt realisiert. Wir freuen uns sehr, zusammen mit Think.Health die nächste Phase anzustoßen.“

    Über Think.Health Ventures
    Think.Health investiert in Unternehmen des Healthcare und Life Science Sektors. Durch aktive Begleitung und ein breites Netzwerk werden die Portfoliounternehmen in ihrer Entwicklung unterstützt und gefördert. Das Team von Think.Health verfügt über langjährige Expertise in den Bereichen Krankenhausmanagement, Gesundheitswesen und bei M&A Transaktionen.

    Pressekontakt:
    Dr. Florian Kainzinger
    info@think-health.de
    www.think-health.de

    Über M-sense:
    Die Analysesoftware von M-sense untersucht die Auswirkungen von Umweltfaktoren und individuellem Lebensstil auf Migräne- und Kopfschmerzattacken. Wetterdaten werden automatisiert erfasst und Betroffene haben zusätzlich die Möglichkeit, weitere relevante Faktoren, wie z.B. Schlafmuster, Aktivitätslevel und Stressphasen, in der Software zu dokumentieren und deren Einfluss auf Migräne und Kopfschmerz zu verstehen. Ziel der Anwendung ist es, über die Analyse des individuellen Schmerzmusters eine personalisierte Therapie zur Attacken-Reduktion zur Verfügung zu stellen. M-sense bietet dazu klinisch validierte Therapiemethoden in der App an und ermöglicht Betroffenen proaktiv gegen Kopfschmerz vorzugehen. Die App ist für Android und für iOS erhältlich. M-sense gewann 2016 den Eugen Münch-Preis für Netzwerkmedizin. Im Februar 2017 konnte M-sense mit der Barmer GEK und der Deutschen Telekom AG zwei starke Partner gewinnen. Im Rahmen dieser Kooperation wird M-sense künftig als Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagments genutzt und um neue Funktionen wie die therapeutische und präventive Begleitung ergänzt werden.

    Bildmaterial und weitere Informationen erhältlich unter: www.m-sense.de/press

    Pressekontakt:
    Diana Hagenberg
    Newsenselab GmbH
    Blücherstraße 22
    10961 Berlin
    T: +49 (0) 160 973 590 17
    hagenberg@newsenselab.com
    m-sense.de

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist ein Motor für erfolgreiche Technologie-Startups made in Germany. Mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft begleitet das erfahrene Team aus Investment-Managern und Gründer-Experten die besten Unternehmen auf ihrem Weg bis zum Exit. Dabei liegt der Fokus auf Startups mit Wachstumspotential aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation & Robotik sowie Life Sciences (Medizintechnologie, Diagnostics, Biotechnologie) und Chemie. Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie mehr als 30 weitere namhafte Wirtschaftsunternehmen aus Industrie, Wissenschaft und Medien.

    Kontakt:
    Dr. Philipp Rittershaus
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    T: +49 (0) 228 823 00 – 133
    F: +49 (0) 228 823 00 – 050
    p.rittershaus@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de 

  • Weitere Finanzierungsrunde für eBlocker unter Beteiligung des HTGF (High-Tech Gründerfonds) erfolgreich abgeschlossen

    Das Hamburger Startup eBlocker sichert sich weiteres Kapital im einstelligen Millionenbereich: Nach der Beteiligung Innovationsstarter Fonds Hamburg II sowie weiterer namhafter privater Investoren hat der HTGF (High-Tech Gründerfonds) die Investitionssumme für eBlocker weiter aufgestockt. Darüber hinaus wird eBlocker-Gründer Christian Bennefeld bei der High-Tech Partnering Conference (HTPC18) am 30. Januar teilnehmen. Dort wird der Hamburger Datenschützer sein Know-how rund um das Thema Tracking und Privatsphäre im Internet in die hochkarätigen Expertenrunden einbringen. Der von Bennefeld und seinem Team entwickelte eBlocker ist die nutzerfreundliche und multi-user-fähige Lösung für die Kontrolle über die eigenen Daten auf allen Endgeräten. Die Produkte eBlocker Base, eBlocker Pro und eBlocker Family geben Privatpersonen die Kontrolle über ihre ungewollt während des Surfens im Internet preisgegebenen Informationen zurück.

    „Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr ich mich darüber freue, dass das Interesse für Datenschutz im Internet so großen Anklang bei Investoren findet. Das macht es uns möglich, unsere Produkte noch besser zu machen und dem Nutzer so die beste Lösung an die Hand zu geben, um anonym und sicher von jedem Gerät zu surfen“, so Christian Bennefeld, Geschäftsführer der eBlocker GmbH

    Gregor Haidl vom HTGF sagt: „Mit eBlocker können alle internetfähigen Endgeräte wie Smartphones, Tablets, Smart-TVs in einem Netzwerk ohne zeitaufwändige Softwareinstallation umfangreich und effektiv geschützt werden und das selbst von IT –Laien. Dieser bisher einzigartige technologische Ansatz hat uns als Investor überzeugt und wird durch den Markterfolg von eBlocker bestätigt.“

    Entwicklung neuer eBlocker-Produkte

    Mit dem frischen Kapital will eBlocker seine Produkt-Familie weiter ausbauen: Ende des vergangenen Jahres hat das Hamburger Unternehmen bereits den eBlocker Base auf den Markt gebracht, der kostengünstig vor Datenspionage durch Internetanbieter schützt. Der eBlocker Pro blockiert effektiv datensammelnde Online-Werbung und schützt vor Angriffen über Internetbrowser. Der eBlocker Family bietet neben allen Funktionen des eBlocker Pro die Möglichkeit, für jedes Familienmitglied im Haushalt eigene Filter vor jugendgefährdenden Inhalten einzustellen. Am Mitte 2018 ist die eBlocker Enterprise Lösung geplant, die Behörden, Forschungseinrichtungen und privatwirtschaftliche Unternehmen gleichermaßen schützt.

    Über die eBlocker GmbH
    Nach zweijähriger Vorbereitung im Verborgenen ging 2015 die eBlocker GmbH mit Sitz in Hamburg an den Start. Die gleichnamigen Produkte eBlocker Pro und eBlocker Family geben Privatpersonen die Kontrolle über ihre ungewollt während des Surfens im Internet preisgegebenen Informationen zurück. Der eBlocker Family verfügt zusätzlich über Jugendschutzfunktionen. Mit den stationär an das Heimnetzwerk angeschlossenen Geräten von eBlocker und ihrer eigens entwickelten Sicherheits- bzw. Jugendschutz-Software werden Tracking- und Werbedienstleister effektiv und mit voller Wahlfreiheit für alle Endgeräte blockiert. Dank einfachem Anschluss an das Heimnetzwerk, automatischer Konfigurierung und Software-Updates ist der eBlocker auch für technisch unerfahrene Nutzer schnell und unkompliziert einsetzbar. www.eBlocker.com

    Kontakt
    eBlocker GmbH
    Christian Bennefeld
    Kaiser-Wilhelm-Str. 47
    20355 Hamburg
    Tel: +49 40 23 20 50 50
    E-Mail: de-press@eBlocker.com

    Griffel & Co. Kommunikation GmbH
    Forsmannstraße 8b
    22303 Hamburg, Germany
    Telefon: +49 40 6094586 00
    E-Mail: de-press@eBlocker.com

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist seit 2005 ein starker Motor für erfolgreiche High-Tech-Gründer. Mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft begleitet das erfahrene Team aus Investment-Managern und Startup-Experten die besten Unternehmen auf ihrem Weg von der Gründung bis zum Erfolg. Dabei liegt der Fokus auf Startups mit Growth-Potential aus den Branchen Software, Medien, Internet, Hardware, Energie und Automation, Life Sciences (Medizintechnologie, Diagnostics, Biotechnologie) und Chemie. Mit einem Volumen von 886 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds (272 Mio Euro Fond I, 304 Mio. Euro Fond II, Ziel: 310 Mio. Euro Fond III) sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF bereits fast 500 Startups finanziert.

    Darunter Erfolgsgeschichten wie  Mister Spex, Rigontec GmbH, 6Wunderkinder, die Next Kraftwerke GmbH, Cumulocity oder der Online-Shop für Kunstfans, Juniqe. Mehr als 1,5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in über 1.200 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an fast 90 Unternehmen erfolgreich verkauft. Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie weitere namenhafte Wirtschaftsunternehmen aus Industrie, Wissenschaft und Medien.

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Gregor Haidl
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    g.haidl@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

  • Digital Health StartUp neotiv sichert sich Seed-Finanzierung durch den High-Tech Gründerfonds

    Von der Grundlagenforschung ohne Umwege in ein digitales Medizinprodukt: Für neotiv ist diese Vision Realität. Das Team um Geschäftsführer Dr. Chris Rehse und Demenzforscher Professor Emrah Düzel entwickelt anwenderfreundliche Apps, die mentale Auswirkungen der Alzheimer Krankheit im Frühstadium messbar machen. Damit bringt das Magdeburger StartUp neueste Erkenntnisse aus der Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen in mobile Apps für den privaten Anwender, Ärzte und Medikamentenentwicklungen.

    Die Technologie basiert auf Gedächtnistests, die in umfangreichen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Studien speziell für diesen Zweck entwickelt werden. Die Testergebnisse geben Hinweise darauf, ob für den Altersschnitt normale Gedächtnisfunktionen vorliegen oder spezifische Hirnregionen von Einschränkungen betroffen sind. neotiv erlaubt nicht nur eine Momentaufnahme der mentalen Leistungsfähigkeit, sondern sichert eine hochfrequente und langfristige Prüfung und damit dynamische Anpassung möglicher präventiver und therapeutischer Maßnahmen.

    Damit überwindet neotiv eine große Hürde zwischen High-Tech Forschung und Breitenanwendung. Ärzte und Wissenschaftler sind schon seit einigen Jahren in der Lage, mit Hilfe spezieller Bildgebungsverfahren den Beginn und die Ausbreitung dementieller Erkrankungen wie Alzheimer sichtbar zu machen. Es ist bekannt, in welcher Gehirnregion die Erkrankung beginnt und wie sie sich ausbreitet. Diese Bildgebungsverfahren sind ebenso wie Testungen der Rückenmarkflüssigkeit (Liquor) sehr aufwendig und teuer und stehen nur spezialisierten Einrichtungen zur Verfügung. Das Team um neotiv konnte zeigen, dass bestimmte Gedächtnistests den dementiellen Krankheitsverlauf erfassen können. Diese Tests bilden die Grundlage der neotiv App.

    Durch die Implementierung als mobile App will neotiv erreichen, den Krankheitsverlauf schon in den frühesten Phasen für Anwender einfach messbar zu machen. Das ist Grundvoraussetzung, um eine Reihe von Problemen anzugehen, die mit der Diagnostik und vor allem Prävention der Alzheimer Erkrankung zusammenhängen. Gesundheitsbewussten Menschen wird die App präventiv helfen Veränderungen ihres Lebensstils zu optimieren, um zielgerichtet Demenzrisiken zu reduzieren. Ärzten wird die App eine einfache Erfassung Alzheimerbedingter Veränderungen sowie eine Therapiekontrolle ermöglichen. Medikamentenentwickler können mit Hilfe der Anwendung eine effizientere und für den Krankheitsverlauf spezifische Vorauswahl von Studienteilnehmern sowie ein detailliertes und genaues Monitoring von Therapieeffekten realisieren.

    „Unsere Vision ist es, mit neotiv in Zukunft eine umfassende Begleitung von Gedächtnis- und Demenzvorsorge anbieten zu können. Wir gehen davon aus, dass wir somit der Schlüssel zu einer individualisierten nicht-medikamentösen, aber auch medikamentösen Therapien der Zukunft sein werden. ”, sagt Mitgründer Professor Emrah Düzel. Dr. Chris Rehse ergänzt: „neotiv will nachhaltig einen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung leisten, indem wir auch eng mit wichtigen Institutionen des Gesundheitssystems, wie zum Beispiel dem BfArM, zusammenarbeiten. Darüber hinaus wollen wir in der Gedächtnisforschung verankert bleiben und diese der breiten Bevölkerung zugänglich machen.“

    Bei der Integration des Produktes in den wachsenden e-health Markt wird neotiv durch den Flying Health Incubator Berlin unterstützt. Zudem werden Forschungsarbeiten durch das Programm EXIST-Forschungstransfer des BMWi begleitet und gefördert.

    Über neotiv
    neotiv ist eine Ausgründung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in enger Kollaboration mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). neotiv überträgt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der Demenzforschung in mobile Software zur Anwendung auf Smartphones und Tablets. Mit neotiv entwickeln wir einen digitalen Assistenten zur Gedächtnis- und Demenzvorsorge.

    In den vergangenen zwei Jahren konnte auf Basis des Programms ego.-Gründungstransfer des Landes Sachsen-Anhalt, mit Mitteln der Europäischen Union, ein erster Prototyp der neotiv App gebaut und auf Validität und Anwenderfreundlichkeit getestet werden. Mit dem Beginn des EXIST-Forschungstransfers im August 2017 wird nun Forschungsseitig mit Mitteln des Bundes (BMWi) eine markttaugliche App entwickelt und umgesetzt. Im gesamten Prozess wird neotiv durch den Flying Health Incubator in Berlin begleitet. Zudem wird neotiv vom Transfer- und Gründerzentrum der OVGU Magdeburg unterstützt und arbeitet eng mit dem Land Sachsen-Anhalt zusammen.

    Kontakt:
    neotiv GmbH
    Dr. Chris Rehse
    Sandtorstrasse 23
    39106 Magdeburg
    chris@neotiv.com
    https://www.neotiv.com/de/

    Über den FLYING HEALTH Incubator
    Der FLYING HEALTH Incubator bietet Digital Health Startups ein exklusives Umfeld, um digitale Diagnose- und Therapieanwendungen zur Marktreife zu bringen – immer mit dem Fokus auf den medizinischen Nutzen für die Patienten. Gleichzeitig trifft man auf ein Netzwerk an Partnern, die das gesamte Gesundheitswesen abbilden. Durch diese ideale Synergie wird im FLYING HEALTH Incubator aktiv die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung gestaltet.

    Kontakt:
    Christian Lautner
    T: +49 (0)30 2205 602-0
    presse@flyinghealth.com
    flyinghealth.com

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF)  ist seit 2005 ein starker Motor für erfolgreiche High-Tech-Gründer. Mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft begleitet das erfahrene Team aus Investment-Managern und Startup-Experten die besten Unternehmen auf ihrem Weg von der Gründung bis zum Erfolg. Dabei liegt der Fokus auf Startups mit Growth-Potential aus den Branchen Software, Medien, Internet, Hardware, Energie und Automation, Life Sciences (Medizintechnologie, Diagnostics, Biotechnologie) und Chemie. Mit einem Volumen von 886 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds (272 Mio Euro Fond I, 304 Mio. Euro Fond II, Ziel: 310 Mio. Euro Fond III) sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF bereits fast 500 Startups finanziert.

    Darunter Erfolgsgeschichten wie  Mister Spex, Rigontec GmbH, 6Wunderkinder, die Next Kraftwerke GmbH, Cumulocity oder der Online-Shop für Kunstfans, Juniqe. Mehr als 1,5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in über 1.200 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an fast 90 Unternehmen erfolgreich verkauft. Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie weitere namenhafte Wirtschaftsunternehmen aus Industrie, Wissenschaft und Medien.

    Mehr: www.high-tech-gruenderfonds.de

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Dr. Lena Krzyzak
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    l.krzyzak@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

  • „MedTech Radar Live 2018“: Gemeinsamer Start-up Pitch Day von BVMed, Earlybird, BARMER, High-Tech Gründerfonds und Medtech Zwo

    Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), der Venture-Kapitalgeber Earlybird, die BARMER, der High-Tech-Gründerfonds und das Medizintechnik-Magazin „Medtech Zwo“ führen erstmals einen gemeinsamen Medtech Start-up Pitch Day durch. Auf der Veranstaltung „MedTech Radar Live 2018“ am 16. Mai 2018 in Köln sollen junge MedTech-Gründer mit etablierten Medizinprodukte-Unternehmen und Geldgebern zusammengebracht werden. Schirmherr der Initiative ist der nordrhein-westfälische Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Interessierte Start-ups können sich bis zum 31. März unter www.medtechradar.live bewerben. Die zehn besten von einer Jury prämierten Geschäftsideen dürfen sich auf dem Start-up Pitch Day vor Industrie und Investoren präsentieren.  

    Die Gemeinschaftsinitiative der MedTech-Industrie, Kapital- und Finanzierungsunternehmen sowie der BARMER unterstützt unternehmerische Vorschläge, die die Qualität und die Transparenz im Gesundheitswesen steigern. Konkret wendet sich die Initiative an Start-ups oder kleinere Medizintechnik-Unternehmen, die mit einer innovativen Geschäftsidee die Gesundheitsbranche verändern und die Patientenversorgung verbessern wollen. Gesucht werden smarte Ideen mit Schwerpunkt Digital Health, Services, Rehabilitation, Versorgung oder Big Data mit Medizintechnologien.

    Eine Jury mit Experten aus MedTech-Industrie, Krankenkassen sowie Finanz- und Marketingexperten evaluiert und bewertet die eingereichten Businesspläne. Die Konferenz bietet zehn Gründern die Möglichkeit, ihre Idee der Öffentlichkeit vorzustellen, direktes Feedback zu erhalten und mit den anwesenden Industrievertretern und Investoren wertvolle Kontakte zu knüpfen. Ergänzend werden die zehn Start-ups auch in der „MedTech Radar“-Publikation der Partner vorgestellt, die gemeinsam von BVMed, Earlybird, HTGF und dem BIOCOM-Verlag herausgegeben wird.

    Interessierte Gründer können sich bis zum 31. März 2018 bewerben.

    Details zum Start-up Pitch Day und zur Jury gibt es unter: www.medtechradar.live

    ————————————————————————————————————

    V.i.S.d.P.: Manfred Beeres M.A., Leiter Kommunikation/Presse, BVMed

    Tel.: +49 (0)30 246 2 55-20, Fax: +49 (0)30 2 46 255-99, beeres@bvmed.de

    Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband über 220 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnik-Branche. Im BVMed sind u. a. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 210.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren. Der Gesamtumsatz der Branche liegt bei über 29 Milliarden Euro. Die Exportquote beträgt rund 65 Prozent.

    Über den HTGF:
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 886 Millionen Euro verteilt auf drei Fonds (272 Mio. Euro Fond I, 304 Mio. Euro Fond II, Ziel: 310 Mio. Euro Fond III), sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits fast 500 Startups zu Unternehmen geformt.  Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup Experten begleitet die Entwicklung der jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft.  Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, Fraunhofer-Gesellschaft e.V. sowie namenhafte Wirtschaftsunternehmen aller Branchen und Disziplinen. Zu den Erfolgsgeschichten des HTGF zählen u.a.  Mister Spex, Rigontec GmbH, 6Wunderkinder, die Next Kraftwerke GmbH, Cumulocity oder der Online-Shop für Kunstfans, Juniqe.

    Pressekontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Stefanie Zillikens  – Leiterin Öffentlichkeitsarbeit / Head of Public Relations
    Schlegelstraße 2 – 53113 Bonn
    Tel: +49 228 823001-07 – Fax: +49 228 823000-50
    s.zillikens@htgf.de
    https://www.htgf.de/de/

  • Thermoelektrische Generatoren aus der Druckmaschine: Frisches Geld für die Karlsruher otego GmbH

    Energie-Autarkie für Sensoren und IoT-Devices

    Die bahnbrechende Methode des Karlsruher Start-ups otego GmbH zur Produktion von thermoelektrischen Generatoren, TEG, hat die Investoren überzeugt. otego, eine Ausgründung des Karlsruhe Institute of Technology, KIT, schloss die erste Kapitalisierungsrunde mit einer Seed-Finanzierung in siebenstelliger Höhe ab. Dem Finanzierungs-Konsortium gehören der High-Tech Gründerfonds, die LBBW Venture Capital GmbH und die Vector Venture Capital GmbH an. Das Ziel der Unternehmensentwicklung ist der Übergang zur Massenfertigung des TEG und das Etablieren des Produktes im Markt.

    Die otego TEGs sind kleiner als ein Zuckerwürfel und wandeln Wärme direkt in Strom um, sobald sie einem Temperaturgefälle ausgesetzt sind. otego hat es geschafft, thermoelektrische Generatoren durch neuartige Materialien und großindustrielle Produktionsverfahren massenmarkttauglich zu machen. Viele der unzähligen Geräte und Sensoren, die im Internet der Dinge miteinander vernetzt sind, können in Zukunft Wärmequellen als Stromquellen nutzen und auf Batterien oder Stromkabel verzichten. otego Geschäftsführer Frederik Lessmann: „Die Funktion unserer TEGs ist nachgewiesen, das Herstellverfahren erprobt und skalierbar. Jetzt geht es für uns darum, in den interessanten Marktsegmenten wahrgenommen zu werden. Wir streben OEM- und Vertriebspartnerschaften im Bereich der Sensorik und von Industrie 4.0 an.“

    Bei otego ist die Entwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette in einer Hand. Dazu gehört die Materialsynthese, die Elektronikentwicklung, die Produktion im „Rolle-zu-Rolle“ Druckverfahren und der selbst entwickelte und patentierte „Origami“-Faltprozess für die bedruckte Folie. Druckbare Halbleitermaterialien werden dabei in Standard-Anlagen auf dünne Folien gedruckt, ähnlich dem automatisierten Etikettendruck. otego verwendet ausschließlich Schwermetall-freie Materialien, die einer umweltschonenden Entsorgung nicht im Wege stehen.

    Yann Fiebig vom High-Tech Gründerfonds ist überzeugt von der Perspektive, das Internet der Dinge energieautark zu machen. „Wesentlich zum Erfolg beitragen wird das industrielle Produktionsverfahren, da es skalierbar und damit massenmarkttauglich ist. Was uns zusätzlich motiviert ist die Tatsache, dass sich bei otego vier echte Unternehmer-Persönlichkeiten zusammengefunden haben“, sagt Fiebig. Auch Christoph Sagemann von LBBW Venture schätzt die Professionalität, mit der das Team der vier Gründer das Thema Energy Harvesting angepackt hat: „Wir von LBBW Venture sehen große Chancen für otego, das zu bewegen, was viele andere davor nicht geschafft haben.“ Uwe Gerlinger von Vector Venture Capital ergänzt: „otego wird sich auf diesem Gebiet die Marktführerschaft erarbeiten. Es ergeben sich höchste Synergien aus dem Druckverfahren auf Kunststofffolie und den druckbaren Halbleitern.“

    Über otego
    otego ist eine Ausgründung des KIT und entwickelt neuartige thermoelektrische Generatoren (TEG) als autarke Energieversorgung für drahtlose Sensoren und Aktoren. Die im Umfeld des Spitzenclusters „Forum Organic Electronics“ entwickelte Technologie kann Wärme in Strom umwandeln und kombiniert kostengünstige Materialien mit großindustriellen Produktionsverfahren. Dadurch wird otego als erster Hersteller TEGs produzieren können, die für breite Massenanwendungen in Frage kommen. Im Vorlauf der kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde otego erhielt otego eine zweijährige Förderung im Rahmen des EXIST-Forschungstransfer Programms des BMWis.

    Über LBBW Venture
    Die LBBW Venture Capital GmbH ist als Tochtergesellschaft der LBBW das „Center of Competence“ für den Bereich Venture Capital und Technologiebeteiligungen. Seit 1998 bietet das Unternehmen im südwestdeutschen Raum Wagniskapitalfinanzierungen für technologieorientierte Unternehmen hauptsächlich aus den Bereichen Life Science, industrielle Technologien und IT an. Seit Gründung haben hat sich LBBW Venture bei über 60 Unternehmen engagiert.

    Kontakt:
    LBBW Venture Capital GmbH
    Christoph Sagemann
    Königstraße 10 C
    70173 Stuttgart
    Tel.: +49 711 305 8920 0

    E-Mail: zukunft@lbbw-venture.de

    Über Vector Venture
    Die Vector Venture Capital GmbH begleitet als 100%ige Tochter der Vector Informatik junge Unternehmen auf ihren ersten Schritten in die wirtschaftliche Selbständigkeit. Die Unterstützung reicht von einer finanziellen Beteiligung über die Bereitstellung von Arbeitsplatzinfrastruktur bis zur Vermittlung von Kontakten und Präsentationsmöglichkeiten im Rahmen von Veranstaltungen und Kongressen.

    Kontakt:
    Vector Venture Capital GmbH
    Uwe Gerlinger
    Holderäckerstr. 36
    70499 Stuttgart
    Tel.: +49 711-80670-0
    E-Mail: uwe.gerlinger@vector.com

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) (Bonn/Berlin) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 886 Millionen Euro verteilt auf drei Fonds (272 Mio. Euro Fond I, 304 Mio. Euro Fond II, Ziel: 310 Mio. Euro Fond III), sowie einem internationalen Partner-Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits fast 500 Startups zu Unternehmen geformt.  Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup Experten begleitet die Entwicklung der jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft.  Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences.

    Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, Fraunhofer-Gesellschaft e.V. sowie namenhafte Wirtschaftsunternehmen aller Branchen und Disziplinen.

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Yann Fiebig
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    Tel.: +49 228 823001-00
    E-Mail: y.fiebig@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

     

     

  • Neuer Standard in der chirurgischen Ausbildung – Knochenbrüche steigern die Lebensqualität von Patienten

    Neuer Standard in der chirurgischen Ausbildung – Knochenbrüche steigern die Lebensqualität von Patienten

    Das Kölner Medtech-Start-up RIMASYS ist der weltweit einzige Hersteller von realitätsnahen Frakturen in Humanpräparaten mit geschlossenem Weichteilmantel. Mit seinen Lösungen verbessert das Start-up die chirurgische Fort- und Weiterbildung und unterstützt die Industrie, bessere Implantate zu entwickeln, um so die Versorgungsqualität für Patienten bei gleichzeitig niedrigeren Kosten zu erhöhen. Damit gehört das risikoreiche Lernen am Patienten der Vergangenheit an – an seine Stelle rückt nun das innovative Trainingskonzept von RIMASYS. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) beteiligt sich an der RIMASYS im Rahmen einer Finanzierungsrunde. Die Mittel werden in die Erweiterung des Frakturportfolios, die Modernisierung der Produktionstechnologie und die Internationalisierung fließen.

    Innovationen im Bereich der Traumatologie sind in der Regel darauf ausgerichtet, Frakturen bestmöglich wieder zusammenzufügen. RIMASYS verfolgt einen zunächst vollkommen konträren Ansatz – und lässt Knochen brechen – mit dem Ziel, chirurgische Fertigkeiten, Operationstechniken und Implantate zu verbessern.

    Das als Spin-off der Deutschen Sporthochschule Köln gegründete Unternehmen hat einen Algorithmus und einen Simulator zur Herstellung von realitätsnahen Frakturen in Humanpräparaten entwickelt. Diese weisen – anders als die bisher eingesetzten künstlichen Knochen oder unverletzten Präparate – realistische Frakturmuster auf und bereiten Ärzte auf die Herausforderungen des OP-Alltags vor. „Jeder Behandlungsschritt kann in einer sicheren Umgebung erlernt werden und nicht, wie es derzeit noch der Fall ist, unter Aufsicht direkt am Patienten. Chirurgen eignen sich alle notwendigen Fähigkeiten an, bevor sie einen Patienten behandeln – vergleichbar mit dem Flugsimulator in der Luftfahrt“, erklärt Prof. Höntzsch, medizinischer Berater von RIMASYS. Zusätzlich zu einer verbesserten Versorgungsqualität entsteht auch ein unmittelbarer wirtschaftlicher Nutzen: Junge Chirurgen benötigen etwa 20 %[1] mehr Zeit für eine Behandlung als erfahrene Ärzte. Diese Differenz lässt sich durch realitätsnäheres Training reduzieren, was wiederum teure OP-Stunden einspart.

    Führende internationale Medtech-Unternehmen und Krankenhausketten setzen die frakturierten Präparate bereits erfolgreich in Pilotprojekten ein und profitieren von einer verbesserten chirurgischen Fort- und Weiterbildung sowie wichtigen Erkenntnissen für die Entwicklung neuer Implantate. Die formale Einführung ist für das kommende Jahr geplant. Mit Lieferungen in die Schweiz und Australien wird die Internationalisierung bereits in diesem Jahr vorangetrieben; Nordamerika und Asien sollen 2018 folgen.

    Die Technologie bietet jedoch weitaus mehr Anwendungsmöglichkeiten als nur Frakturen. Dr. Philipp Rittershaus, der verantwortliche Investment Manager beim HTGF, merkt an: „Das Team sammelt einzigartige Daten, die neue Geschäftsmodelle im Bereich digitales Lernen und Implantatentwicklung ermöglichen. Sogar eine Erweiterung auf angrenzende Industrien wie Sicherheitssysteme im Automobilbereich oder Sportbekleidung ist denkbar. Diese Möglichkeiten werden wir im Rahmen unserer Seed-Finanzierung ausloten.“

     

    Über die RIMASYS GmbH
    Seit ihrer Gründung im Januar 2016 ist die RIMASYS GmbH auf dem Gelände des BioCampus Cologne angesiedelt. Das Team besteht aus fünf festen Mitarbeitern und drei Biomechanik-Studierenden. Das Frakturportfolio umfasst alle medizinisch relevanten Traumata der oberen und unteren Extremitäten. Das Portfolio soll auf die Regionen Hüfte, Wirbelsäule sowie Kiefer und Schädel erweitert werden. Zu den Kunden gehören führende internationale Medtech-Unternehmen und Krankenhausketten. Künftig sollen sich die Angebote auch an medizinische Fachgesellschaften und Krankenversicherer richten und Bereiche wie die Simulation von Verletzungen, Virtual Reality und 3D-Druck abdecken.

    Pressekontakt
    RIMASYS GmbH
    André Passon
    Nattermannallee 2
    50829 Köln
    +49 221 5005 7671
    info@rimasys.com
    www.rimasys.com

     

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Mit einem Fondsvolumen von 820 Millionen EUR (272 Millionen EUR Fonds I, 304 Millionen EUR Fonds II, 245 Millionen EUR Fonds III, 1. Closing) finanziert er junge, innovative Technologie-Startups und unterstützt sie aktiv bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Thematisch ist der Fonds breit aufgestellt. Die drei Investmentteams fokussieren sich auf hardwarenahe Ingenieurwissenschaften, Life Science, Chemie und Material Science sowie Software, Media Internet. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, Fraunhofer-Gesellschaft e.V. sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Drillisch AG, EVONIK, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik und WACKER.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Dr. Philipp Rittershaus
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    +49 228 823001-00
    p.rittershaus@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de/en/

    [1] Pförringer, D., Markgraf, B., Weber, M. et al. Ermittlung der operations-bezogenen Ausbildungskosten zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Der Unfallchirurg (2016)

  • High-Tech Gründerfonds (HTGF) III gibt Startschuss für Investments

    High-Tech Gründerfonds (HTGF) III gibt Startschuss für Investments

    Europas aktivster Frühphaseninvestor gibt erste Investments aus dem Fonds III bekannt

    Der High-Tech Gründerfonds verkündet heute den  operativen Start seines dritten Fonds. Nachdem das erfolgreiche 1. Closing bereits beim diesjährigen Family Day – dem größten Event für die Venture Capital Szene in Deutschland – verkündet wurde, werden nun die ersten Investments aus dem neuen Fonds zugesagt. Gleichzeitig veröffentlicht der HTGF neue Investment Terms.

    In dieser Woche finden die ersten Investmententscheidungen bei Europa´s größtem Seedinvestor HTGF statt.  Damit startet das operative Geschäft pünktlich mit einem Fondsvolumen von aktuell 250 Millionen Euro. Das finale Closing wird nun auf ein Zielvolumen von 310 Millionen Euro erhöht, da bereits weitere Investoren aus der Wirtschaft ihr Engagement zugesagt haben.

    „Wir bringen nicht nur Kapital, sondern auch die Erfahrungen aus über 480 Seedinvestments, 4.000 Transaktionen mit mehr als 1.500 Investoren und fast 90 Exits in jede neue Beteiligung mit ein. Durch die 28 großen und mittelständischen Unternehmen, die in den Fonds investiert haben, bieten wir allen unseren Portfoliounternehmen einen einmaligen Zugang zur deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig kann der dritte Fonds mit individuell ausgestalteten Konditionen und mehr Volumen gezielter auf die Anforderungen von Start-ups eingehen“ sagt Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds.

    HTGF bietet für jeden Finanzierungsbedarf die passende Lösung

    „Wir bieten für Gründerinnen und Gründer eine individuelle und passende Unterstützung und flexible Finanzierung. Dabei können wir in der ersten Finanzierungsrunde bis zu 1 Million Euro allein oder gemeinsam mit anderen Investoren investieren. Insgesamt stehen pro Unternehmen bis zu 3 Millionen Euro Eigenkapital zur Verfügung“, erklärt Dr. Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des Fonds.

    Insgesamt sind mit dem HTGF III die Möglichkeiten der Finanzierung deutlich attraktiver geworden: durch den hohen Anteil privater Investoren beim HTGF III von über 30 Prozent des Fondsvolumens kann der HTGF alleine oder gemeinsam mit Partnern völlig flexibel zu einer frei verhandelbaren Unternehmensbewertung oder wie bisher im bewährten Nachrangdarlehensmodell investieren.

    Mit dem höheren Investitionsvolumen sollen Gründungen aus allen Branchen angesprochen werden, die schon von Beginn an einen höheren Finanzierungsbedarf haben. Besonders attraktiv für Gründerinnen und Gründer ist, dass der bisher obligatorische finanzielle Eigenanteil nun zwar gewünscht, aber optional ist. Neu ist auch, dass die Unternehmen, in die der HTGF investiert, bis zu drei Jahre alt sein können. Der HTGF wird sich weiterhin bundesweit engagieren, in Ausnahmefällen können auch Unternehmen, die ihren Hauptsitz nicht in Deutschland haben, finanziert werden. Weitere Fondsinvestoren und erste Beteiligungen werden bis Ende des Jahres bekannt gegeben.

    High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Mit einem Fondsvolumen von 885 Millionen EUR (272 Millionen EUR Fonds I, 304 Millionen EUR Fonds II, rund 310 Millionen EUR Fonds III (Zielvolumen)) finanziert er junge, innovative Technologie-Startups und unterstützt sie aktiv bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Die drei Investmentteams fokussieren sich auf hardwarenahe Ingenieurwissenschaften, Life Science, Chemie und Material Science sowie Software, Media Internet. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, Fraunhofer-Gesellschaft e.V. sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Drillisch AG, EVONIK, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik und WACKER.

    Ansprechpartnerin
    Stefanie Zillikens
    Head of Public Relations, High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    E-Mail: S.Zillikens@htgf.de
    Tel.: 0228 82300-107

  • Deutsche Börse Venture Network und High-Tech Gründerfonds vereinbaren Kooperation

    Das Deutsche Börse Venture Network und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) haben ihre bestehende Zusammenarbeit mit dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung formalisiert. Ziel der Partnerschaft ist es, die bestehenden Programme weiter miteinander zu verknüpfen, um Startups entlang der gesamten Finanzierungs- und Wachstumsphase eng zu begleiten.

    So ist der HTGF erster Ansprechpartner in Sachen Frühphasen-Finanzierung, im weiteren Wachstumsverlauf erhalten die Unternehmen eine vergünstigte Mitgliedschaft im Deutsche Börse Venture Network – und damit Zugang zu einem Netzwerk von derzeit mehr als 260 internationalen Investoren.

    „Unser gemeinsames Ziel ist es, aufstrebenden jungen Unternehmen mehr Liquidität zur Verfügung zu stellen“, sagte Eric Leupold, Bereichsleiter Pre-IPO & Capital Markets bei der Deutschen Börse. „Durch die Kooperation erhalten Startups jetzt von der Seed-Phase bis zum Exit eine enge und aufeinander abgestimmte Begleitung in Finanzierungs- und Wachstumsfragen.“

    „Beide Plattformen sind für Startups in ganz unterschiedlichen Stadien wegweisend“, sagte Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds. „Das Deutsche Börse Venture Network ist ein wichtiger Partner für die Weiterfinanzierung unserer Portfoliounternehmen.“

    Der HTGF ist Deutschlands aktivster Frühphasen-Investor und bereits seit Längerem als Investor im Deutsche Börse Venture Network vertreten. Zudem sind einige HTGF-Portfoliounternehmen Mitglied im Ökosystem für Wachstumsfinanzierung der Deutschen Börse. Mit einem Volumen von rund 875 Mio. Euro in drei Fonds werden junge innovative Technologie-Startups finanziert, insgesamt drei Investmentteams fokussieren sich auf hardwarenahe Ingenieurwissenschaften, Life Science, Chemie und Material Science sowie Software, Medien und Internet. Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW sowie über 30 namhafte Wirtschaftsunternehmen.

    Das Deutsche Börse Venture Network wurde 2015 von der Deutsche Börse AG gegründet, um Startups besser mit Wachstumskapital zu versorgen. Das Netzwerk richtet sich an Unternehmen von der Early-Stage bis zur Later-Stage. Für die Aufnahme in das Netzwerk müssen sie je nach Finanzierungsphase spezielle Kriterien erfüllen. Aktuell umfasst es ca. 160 Firmen. Die Investorenseite setzt sich aus Venture Capital, Private Equity, Family Offices, Corporate Ventures und Venture Debt Investoren zusammen. Sie stammen unter anderem aus den USA, England, Deutschland und aus Asien.

    Weitere Informationen sind unter www.high-tech-gruenderfonds.de und www.venture-network.com zu finden.

    Ansprechpartner für Medien:

    High-Tech Gründerfonds
    Stefanie Zillikens
    Tel.: +49 228 82300 107
    S.Zillikens@htgf.de

    Deutsche Börse AG
    Heiner Seidel / Patrick Kalbhenn
    Tel.: +49-69-2 11-1 15 00
    media-relations@deutsche-boerse.com

     

  • Compositence gewinnt GON Holding als strategischen Partner

    Chinesischer Hochleistungswerkstoffhersteller GON Holding erwirbt Mehrheit an Compositence

    Die Compositence GmbH, führender Spezialist für innovative Preforming-Technologien für Carbon-, Glas- und andere Fasern sowie für maßgeschneiderte Bauteile, hat den chinesischen Hersteller von Hochleistungsmaterialien als strategischen Partner für ihre künftige Entwicklung gewonnen.

    Der High-Tech Gründerfonds und die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg haben mit einer Erstfinanzierung im Jahr 2009 das Wachstum von Compositence angestoßen. Der zfhn Zukunftsfonds Heilbronn kam als Hauptinvestor Anfang 2013 an Bord. Seit 2014 bietet das Unternehmen einzigartige Preforming-Lösungen in Form von Fertigungsanlagen sowie Bauteilen an. Sein vollautomatisches Faserablage-Verfahren basiert auf umfangreichem Know-how und eignet sich besonders für die Fertigung in hohen Stückzahlen, etwa in den Bereichen Mobilität, Luftfahrt und Windenergie.

    „Wir halten Asien für den am schnellsten aufstrebenden Markt und sehen dabei das größte Potenzial in China. China hat den absoluten Willen zum Wandel und setzt dabei in großem Maßstab auf den Einsatz von Carbon- und Glasfasern in Mobilitätsanwendungen. Mit GON erhalten wir einen erstklassigen Partner aus dem Bereich Hochleistungsmaterialien, der über den Marktzugang und die richtige Positionierung verfügt, um Compositence langfristig mit wertvollem Know-how zu versorgen. Durch die Bündelung unserer Kompetenzen sind wir in der Lage, die Nachfrage von Industriekunden weltweit zu bedienen. Compositence wird ein integraler Bestandteil von GON Composites‘ Strategie. Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen und Möglichkeiten in der Zusammenarbeit mit diesem starken Partner“, erklärt Gregor Weber, CEO von Compositence.

    „Als Hersteller von Hochleistungsmaterialien für volumenstarke Anwendungsbereiche wie die Automobil- oder Konsumgüterindustrie müssen wir unser Produktportfolio um Materialien wie kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe und andere Verbundstoffe erweitern. Wir sehen Verbundmaterialien als die Jahrhundertchance an, das Wachstum auf unseren Zielmärkten voranzutreiben. Nachdem sich China klar für den Einsatz von Verbundstoffen ausgesprochen hat, werden sie sich im Materialmix etablieren/durchsetzen. Nach einer Prüfung der auf dem Markt verfügbaren Technologien haben wir erkannt, dass Preforming einen der wichtigsten Prozesse in der Wertschöpfungskette darstellt und die Verbundtechnologie eine wirtschaftliche Lösung für unsere Zielanwendungen bietet. Wir freuen uns sehr darauf, unser Portfolio mit dieser einzigartigen Technologie zu erweitern“, sagt Aiguo Wang, CEO von Qingdao GON Technology Co., Ltd.

    „In den vergangenen vier Jahren haben wir Compositence in seiner Wachstumsphase unterstützt und nun zahlt sich unser Engagement aus. Das Unternehmen hat eine vielversprechende Entwicklung nachgewiesen und eine innovative Technologie im Laufe der Jahre stark weiterentwickelt. Mit der GON Group haben wir einen Global Player mit umfangreichem Know-how und Erfahrung im Bereich Hochleistungsmaterialien an Bord geholt, der künftige Innovationen von Compositence vorantreiben wird. Der Verkauf von Compositence ist eine weitere erfolgreiche Transaktion für zfhn, mit dem wir einen Weltkonzern in unsere Region holen. Es ist schön zu sehen, dass die Strategie des Zukunftsfonds aufgeht, High-Tech-Unternehmen in und um Heilbronn anzusiedeln“, erklärt Thomas R. Villinger, Geschäftsführer des zfhn.

    „Ich habe das Unternehmen seit der Gründung begleitet und freue mich über die viel versprechenden Perspektiven unter dem Dach der GON Group sowie über den erfolgreichen Ausstieg des HTGF“, ergänzt Benjamin Erhart, Investment Director des HTGF und Vorstandsmitglied bei Compositence.


    Über Compositence

    Compositence bietet Fiber Placement Anlagen für die vollautomatische und verschnittarme Produktion von Bauteilen durch Ablage von Carbon-, Glas- oder Naturfasern auf Basis proprietärer Technologie. Darüber hinaus bietet Compositence die Produktion von Bauteilen (z.B. Preforms, Organobleche) und begleitende Serviceleistungen.

    Über GON
    Qingdao Gon Technology Co., Ltd. ist eine an der China Shenzhen Stock Exchange notierte Gesellschaft (Ticker: 002768). Das im Dezember 2000 gegründete Unternehmen ist Marktführer bei modifizierten Kunststoffprodukten und leistungsfähigen Polymerverbundstoffen. Die Produkte von Qingdao Gon kommen in Haushaltsgeräten, Autos, Elektronik, Elektrogeräten, Maschinen und im Baugewerbe zum Einsatz. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Bereich F&E und Produktion sowie einem tiefen Verständnis für Branchen und Produkte hat GON langfristige strategische Partnerschaften aufgebaut. Zu seinen Kooperationspartnern zählen Hisense, Haier, Midea, TPV, Xiaomi, Joyoung, LG, BAIC, Changan Automotive und andere renommierten Haushaltgeräte- und Automobilhersteller in China und weltweit. 2017 wurde GON als strategischer Zulieferer von Faurecia ausgezeichnet, dem weltweit sechstgrößten Automobilzulieferer

    Über zfhn
    Der zfhn Zukunftsfonds Heilbronn ist seit seiner Gründung im Jahr 2005 einer der größten Risikokapitalfonds Deutschlands. Er unterstützt vor allem junge, innovative Technologieunternehmen, die bereits im Raum Heilbronn angesiedelt sind oder sich kurz- bis mittelfristig dort niederlassen wollen. Der Zukunftsfonds ist privat finanziert und verfügt über Eigenkapital in dreistelliger Millionenhöhe. Er stellt Unternehmen Kapital, Know-how und Kontakte in der Wirtschaftsregion Heilbronn zur Verfügung. Sein Ziel ist, Heilbronn als erfolgreichen Technologiestandort weiterzuentwickeln. Dazu gehören auch der Aufbau und die Erweiterung von Clustern (Medizintechnik, Biotechnologie, Cleantechnologie) auf regionaler Ebene.

    Über MBG
    Die MBG ist eine öffentlich geförderte Beteiligungsgesellschaft. Ihre Aufgabe ist die Verbesserung der Finanzierungsstruktur bei Existenzgründungen und mittelständischen Unternehmen. Das schafft die Grundlage für eine solide Unternehmensentwicklung und weiteres Wachstum. Ihr aktueller Beteiligungsbestand liegt bei 925 im Volumen von 259,3 Millionen Euro. Obwohl sie nur in Baden-Württemberg tätig ist, ist die MBG nach der Anzahl der häufigste Beteiligungskapitalgeber (unter den MBGen) in Deutschland.

    Über HTGF
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Mit einem Volumen von rund 820 Mio. Euro in drei Fonds finanziert er junge innovative Technologie-Start-ups und unterstützt sie aktiv bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Thematisch ist die Aufstellung breit. Die drei Investmentteams fokussieren sich auf hardwarenahe Ingenieurwissenschaften, Life Science, Chemie und Material Science sowie Software, Media und Internet. Die Investoren des Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW sowie namhafte Wirtschaftsunternehmen.

    Berater
    M&A-Beratung: Dirk Meyer, Okan Celiker, Andre Domes, equinet Bank AG
    Juristische Beratung: Dr. Tobias Lenz, Lenz Rechtsanwälte

  • FlyNex: Siebenstellige Seed-Runde für Drohnen Software

    Das von Ex-Elitesoldaten gegründete DroneTech Unternehmen FlyNex erhält Seed Kapital. Mit dem Co-Investment von TGFS und HTGF soll es jedem Unternehmenskunden möglich sein, Drohnen ohne technologisches Hintergrundwissen für eigene Anwendungen zu nutzen.

    Das DroneTech Unternehmen FlyNex schließt eine siebenstellige Finanzierungsrunde ab und wird seine Standorte in Leipzig und Hamburg deutlich ausbauen. Durch ein gemeinsames Investment von Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und High-Tech Gründerfonds (HTGF) erhält FlyNex frisches Kapital für die Markteinführung der entwickelten Unternehmenssoftware.

    FlyNex bietet eine automatisierte Lösung für die Steuerung von Drohnenaufstiegen für Unternehmen. Die Idee entwickelten die Gründer Andreas Dunsch, Michael Petrosjan, Holger Dirksen und Christian Caballero durch ihre langjährigen Erfahrungen beim Militär. „Unbemannte Luftfahrtsysteme bieten ein unglaublich großes Wachstumspotential für alle Branchen“, sagt Gründer und Geschäftsführer Andreas Dunsch. „Wir mussten jedoch feststellen, dass Unternehmen im Zivilen bisher kaum über Kenntnisse verfügen, dieses Potential auch für sich zu nutzen. Die notwendigen Prozesse sind komplex und die Investitionskosten können sehr hoch sein.“ Dieses Problem will das Unternehmen mittels einer eigens entwickelten Software lösen.

    Die Deutsche Flugsicherung allein schätzt, dass bis Ende dieses Jahres 1 Million Drohnen in Deutschland im Umlauf sein werden. Bereits 2016 gab es in Deutschland mehr als 10.000 gewerbliche Aufstiege von Drohnen. Die meisten gewerblichen Anwendungen sind jedoch noch nicht einmal entwickelt. Patrick Feurich, Investment Manager beim TGFS, ist überzeugt: „Die Industrie hat einen enormen Bedarf, Drohnen standardisiert einzusetzen und die Masse an gewonnenen Daten auch relevant verwenden zu können.“ Kristin Müller, Investment Managerin beim HTGF, ergänzt: „Durch die langjährige Erfahrung und das tiefgründige Know How der Gründer konnten bereits erste namhafte Partner gewonnen werden. Das Team verfügt über ein produktives Netzwerk zur Industrie und Politik. Für FlyNex bietet sich die Möglichkeit einen Branchenstandard in einem neuen Markt zu etablieren.“ Dieser Markt wächst rasant. Mit 127 Mrd. US Dollar beziffert die Beratungsgesellschaft PWC das Volumen in 2020. Dunsch ist sich sicher: „FlyNex wird Unternehmen die Möglichkeit geben, an diesem Markt teilzuhaben.“

    Über die FlyNex GmbH
    FlyNex wurde Ende 2015 gegründet und entwickelt automatisierte Softwarelösungen für die Integration von unbemannten Luftfahrtsystemen in vielfältige Unternehmensprozesse entlang der Wertschöpfungskette. Das Softwareunternehmen beschäftigt derzeit 9 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und Leipzig. 2016 erhielt es eine Förderung durch die Investitions- und Förderbank der Stadt Hamburg als eines der 16 innovativsten Unternehmen.

    Pressekontakt:
    FlyNex GmbH
    Andreas Dunsch
    Sophienallee 20
    20257 Hamburg
    040 3693 1335
    info@flynex.de
    www.flynex.de

    Über TGFS
    Der TGFS (Technologiegründerfonds Sachsen) stellt technologieorientierten Gründern Beteiligungskapital für die Seed- und Startup-Phase zur Verfügung. Der Fonds wurde 2008 mit einem Volumen von 60 Mio. EUR aufgelegt und im März 2016 auf mehr als 124 Mio. EUR aufgestockt. Zielunternehmen des TGFS sind junge, innovative, technologieorientierte Gründer und Unternehmen, die den Branchen ITK, Halbleiter- und Mikrosystemtechnik, Medizintechnik, Life Science, Umwelt- und Energietechnik sowie Neue Medien angehören. Der TGFS richtet sich an junge Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen.

    Kontakt:
    Technologiegründerfonds Sachsen
    Patrick Feurich
    Dittrichring 2
    04109 Leipzig
    Tel.: +49 341 22038833
    Fax: +49 341 220 388 09
    info@tgfs.de
    www.tgfs.de

    Über HTGF
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Mit einem Volumen von rund 820 Mio. EUR in drei Fonds finanziert er junge innovative Technologie Startups und unterstützt sie aktiv bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Thematisch ist die Aufstellung breit. Die drei Investmentteams fokussieren sich auf hardwarenahe Ingenieurwissenschaften, Life Science, Chemie und Material Science sowie Software, Media und Internet. Die Investoren des Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW sowie namhafte Wirtschaftsunternehmen.

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Kristin Müller
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    Tel.: +49 228 823001-00
    Fax: +49 228 823000-50
    info@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

  • Neu-Ulmer Medizintechnik-Produzent und High-Tech Gründerfonds gründen Spin-Off Zimmer BioTech: Neue Therapie bei Hautkrebs

    Im Bereich Dermatologie ist die Zimmer MedizinSysteme GmbH aus dem süd-deutschen Neu-Ulm schon lange Weltmarktführer mit Produkten aus der Kältetherapie. Nun geht das Unternehmen mit dem Spin-Off Zimmer BioTech einen Schritt weiter und setzt die gesammelten Erfahrungswerte bei der Therapie von Hautkrebs ein. Zusammen mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert der Medizintechnik-Produzent in die Entwicklung eines Medikaments auf 5-Aminolävulinsäurebasis (ALA), das in Kombination mit der Photodynamischen Therapie (PDT) bei Aktinischen Keratosen eingesetzt wird.

    „Aktuell kommen Lösungen von Zimmer zur Unterstützung bei der Behandlung durch Dermatologen zum Einsatz. Mit der Entwicklung des neuen Medikaments übernehmen wir einen aktiven Part bei der Heilung von Hautkrebs“, erklärt Armin Zimmer, CEO international bei Zimmer.

    Bisher wurden sieben Millionen Euro in das von der Zimmer BioTech entwickelte Pharmazeutikum „Alevin deep“ investiert – zusammen mit Deutschlands größtem Frühphaseninvestor „High-Tech Gründerfonds“ mit Sitz in Bonn. Mit der Ausgründung können zudem die gesetzlichen Vorschriften im Bereich der Pharmazie erfüllt werden, da ein auf pharmazeutische Produkte ausgerichtetes Qualitätsmanagement eingeführt wurde. Alevin deep wird in Kürze in einer klinischen Studie am Menschen getestet, die Zulassung wird für das Jahr 2020 erwartet.

    Dr. Frank Hensel, Senior Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds, ist überzeugt.

    „Eine alternde Gesellschaft und verändertes Freizeitverhalten sind zwei wichtige Faktoren, die zu verstärkter UV-Belastung der Haut führen. PDT wird daher eine wichtigere Rolle bei der Behandlung von Hautkrebs spielen. Die 5-ALA-Creme der Zimmer BioTech in neuer Formulierung reduziert sowohl Behandlungszeit als auch einhergehende Schmerzen der PDT. Das hilft den betroffenen Patienten und dem Arzt.“

    Für ihn stellt Armin Zimmer mit diesem Schritt die Weichen, um auch in Zukunft eine starke Position in der Branche einzunehmen.

    Behandlung von Hautkrebs künftig schneller und angenehmer
    Aktinische Keratosen (AK) treten häufig bei hellhäutigen Menschen auf, unbehandelt entwickeln sich diese zum sogenannten Plattenepithelkarzinom oder Squamos Cell Carcinoma (SCC). AK können sowohl operativ als auch mit der Photodynamischen Therapie (PDT) entfernt werden. Aufgrund der guten Ergebnisse hat sich die PDT in den letzten Jahren als Gold Standard entwickelt. Denn im Vergleich zu operativen Methoden sorgt die „selektive Behandlung“ mit Alevin deep auch für verbessertes Hautbild ohne Narbenbildung.

    Über Zimmer BioTech
    Bereits im Jahr 2012 begann Zimmer damit, an der Entwicklung eines Medikaments auf 5-Aminolävulinsäurebasis zur Behandlung von Aktinischen Kerosen mitzuwirken. Seit Oktober 2016 agiert das Spin-Off Zimmer BioTech, das durch Deutschlands größten Frühphaseninvestor “High-Tech Gründerfonds” mit Sitz in Bonn gefördert wird. Für das erste von Zimmer BioTech entwickelte Pharmazeutikum Alevin deep wird die Zulassung bis 2020 erwartet.

    Über Zimmer Medizinsyteme GmbH

    Die Zimmer MedizinSysteme GmbH mit Stammsitz im schwäbischen Neu-Ulm begleitet seit fast 50 Jahren als ver-lässlicher Partner Ärzte und Therapeuten mit ihren medizintechnischen Systemlösungen für Diagnose, Therapie und Ästhetische Medizin. Der deutsche Marktführer in der Physikalischen Therapie und Weltmarktführer in der Kältetherapie ist mit über 120 Medizinprodukteberatern in der Bundesrepublik präsent und vertreibt seine Produkte in mehr als 80 Ländern weltweit. Forschung und Entwicklung schreibt das Unternehmen traditionell groß, wobei der Praxisbezug ebenso wichtig ist wie die wissenschaftliche Fundierung.

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Mit einem Volumen von rund 820 Mio. EUR in drei Fonds werden junge innovative Technologie Startups finanziert und aktiv bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee unterstützt. Thematisch ist das Finanzunternehmen breit aufgestellt. Drei Investmentteams fokussieren sich auf hardwarenahe Ingenieurwissenschaften, Life Science, Chemie und Material Sci-ence sowie Software, Media Internet. Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW sowie namhafte Wirtschaftsunternehmen.

    Kontakt:

    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Dr. Frank Hensel
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    Tel.: +49 228 823001-00
    Fax: +49 228 823000-50
    info@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de/de/

  • Enzymhersteller Advanced Enzymes erwirbt HTGF Portfolio Unternehmen evoxx GmbH

    Die deutsche Biotechnologie Firma evoxx technologies GmbH wird Teil von Advanced Enzyme Technologies Limited, einem weltweit führenden Unternehmen der Biotechnologie. Beide Firmen haben den Abschluss eines Vertrages über den Kauf von 100% der Anteile an der evoxx technologies bekannt gegeben.

    evoxx technologies freut sich, ein Teil des global agierenden Enzymherstellers Advanced Enzyme Technologies Limited zu werden. Mit einem Team von mehr als 35 Wissenschaftlern und technischen Angestellten an zwei Standorten, Monheim am Rhein und Potsdam, wird evoxx das neue F&E-Center sowie die Vertriebsstelle der Advanced Enzymes in Europa. V.L. Rathi, Vorstand der Advanced Enzymes betont:

    „evoxx passt strategisch sehr gut zu uns. Mit evoxx werden wir unsere F&E-Ressourcen deutlich erweitern und ebenso unsere Präsenz in Europa stärken.“

    Der Kauf wird Advanced Enzymes einen besseren Zugriff auf die Märkte in Deutschland und Europa ermöglichen und dazu beitragen die Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten weiter auszubauen. Zudem soll der Kauf zu einer Ausweitung des Enzym-Portfolios sowie der Geschäftsbeziehungen in Biokatalyse- und Nahrungsmittel-Anwendungen beisteuern.

    „Zusammen mit den starken Partnern in den USA und in Indien wird unsere Auswahl an industriellen Enzymen wachsen und noch attraktiver für die bestehenden sowie für zukünftige Kunden der evoxx werden. Ferner werden die Produktionsanlagen sowie das Produktionswissen der Advanced Enzymes evoxx von Nutzen sein weiterhin Enzyme im industriellen Maßstab bereit zu stellen,“ erklärt Dr. Thorsten Eggert, Geschäftsführer der evoxx technologies die positiven Auswirkungen für das zukünftige Geschäft.

    Bei allen Neuerungen sichert das evoxx-Team seinen Kunden und Kooperationspartnern Kontinuität in der Zusammenarbeit zu. Die breite Technologieplattform der evoxx wird auch in Zukunft zur Entwicklung und Produktion maßgeschneiderter Enzyme und Kohlenhydrate in unterschiedlichen Industrien angeboten.

    Über evoxx technologies GmbH
    evoxx technologies GmbH ist eine industrielle Biotechnologie Firma, die sich auf die Entwicklung und Produktion von industriellen Enzymen und neuen Kohlenhydraten durch Biokatalyse konzentriert. Die Grundlage für die Produktentwicklung ist neben der patentgeschützten Technologieplattform das Know How des evoxx-Teams von der Enzymidentifikation und Prozessentwicklung bis hin zur industriellen Produktion und Deregulierung. Die breite Technologieplattform des Unternehmens wird darüber hinaus zur Entwicklung und Produktion maßgeschneiderter Enzyme und Kohlenhydrate in unterschiedlichen Industrien angeboten. evoxx ist in Deutschland auf dem Creative Campus in Monheim am Rhein und auf dem Biotech Campus Hermannswerder in Potsdam ansässig.

    Kontakt Management
    Dr. Thorsten Eggert
    Geschäftsführer, CEO
    evoxx technologies GmbH
    Alfred-Nobel-Str. 10
    40789 Monheim am Rhein
    Tel.: +49 2173 4099-411
    Fax: +49 2173 4099-440
    t.eggert@evoxx.com

    Martina Döring
    Geschäftsführerin, CSO/ Business Development
    evoxx technologies GmbH
    Hermannswerder 20a
    14473 Potsdam
    Tel.: +49 331 2000-110
    Fax: +49 331 2000 111
    m.doering@evoxx.com

    Über Advanced Enzyme Technologies Limited
    Die global aufgestellte und stark forschungsgetriebene Firma Advanced Enzyme Technologies Limited wurde 1989 gegründet. Die Ursprünge der Firma gehen auf den Gründer Herrn L.C. Rathi zurück, der 1958 die erste indische Anlage zur Enzymherstellung etablierte. Seit dieser Zeit ist die Firma kontinuierlich mit demselben unternehmerischen und innovativen Geist gewachsen und ist heute der größte Hersteller von Enzymen in Zentralasien. Sie steht dafür die Nahrungsmittel-, Tierernährungs- und Bio-Processing Industrien mit enzymatischen Lösungen zu versorgen. Die Firma ist darauf ausgerichtet nebenwirkungsfreie Gesundheits- und umweltfreundliche Industrielösungen für seine internationalen Kunden bereit zu stellen.
    Mit seinen sieben Produktionsstandorten, ausgestattet mit modernster Technik und fünf Forschungs- und Entwicklungszentren aufgeteilt in Indien und USA, exportiert Advanced Enzymes in mehr als 45 Länder auf sechs Kontinenten und liefert maßgeschneiderte und effiziente Enzym-Lösungen verbunden mit erstklassiger technischer Beratung und ausgezeichnetem Service.

    Über HTGF
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Mit einem Volumen von rund 820 Mio. EUR in drei Fonds finanzieren wir junge innovative Technologie Startups und unterstützten sie aktiv bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Thematisch sind wir breit aufgestellt. Unsere drei Investmentteams fokussieren sich auf hardwarenahe Ingenieurwissenschaften, Life Science, Chemie und Material Science sowie Software, Media Internet. Unsere Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW sowie namhafte Wirtschaftsunternehmen.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Kay G. Balster
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    Tel.: +49 228 823001-00
    Fax: +49 228 823000-50
    info@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de/de/