Kategorie: News

  • High-Tech Gründerfonds (HTGF) und MBG investieren in Mimicking Bone Technologien der stimOS GmbH: Konstanzer Startup gewinnt HTGF und MBG als Kapitalgeber

    Der High-Tech Gründerfonds engagiert sich bei der Konstanzer stimOS GmbH als Seed-Investor: Gemeinsam mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg (MBG) investiert der Frühphaseninvestor 720.000 Euro für die Weiterentwicklung und Zulassung der patentierten Mimicking Bone Technology (MBT) des Unternehmens. Um dem Patienten bestmögliche Heilungschancen und ein schmerzfreies Leben nach erfolgter Operation zu ermöglichen, hat das Konstanzer Startup stimOS GmbH mit MBT ein biochemisches Verfahren entwickelt, das die Bildung gesunden Knochens initiiert, entzündungshemmend wirkt, Implantate im Körper bestens verankert und nachhaltig einheilen lässt.

    Zentrales Anliegen des Unternehmens ist es, Implantatoberflächen so zu modifizieren und zu gestalten, dass Implantate vom Körper des Patienten nicht als (störender) Fremdkörper wahrgenommen werden, sondern als knochenidentische Schnittstelle zwischen Implantat und der umgebenden Anatomie fungieren. Ziel ist es, das Einheilen von Implantaten zu beschleunigen, entzündliche Reaktionen zu vermeiden und Re-Operationen ausschließen zu können. „Wir tun dies, weil herkömmliche Implantat-Materialien nicht wirklich die Knochenheilung oder das Einheilen unterstützen, speziell nicht im Falle von Revisionen und bei Patienten mit Osteoporose“, berichtet Dietmar Schaffarczyk, geschäfts-führender Gesellschafter der stimOS GmbH.

    Implantate, die nicht im Körper des Patienten einheilen, müssen oftmals neu gesetzt werden. Diese zusätzlichen Eingriffe sind keine Seltenheit und belasten die ohnehin schon angeschlagene Gesundheit des Patienten erneut: So berichtet die Deutsche Gesellschaft für Implantologie, dass etwa 140.000 Zahnimplantate pro Jahr ausgetauscht werden müssen, da sie nicht richtig einheilen. Die AOK gibt an, dass 40% aller Wirbeloperationen in einer Revision enden. Mehr als 16.000 künstliche Hüften und 26.000 künstliche Knie pro Jahr müssen laut statistischem Bundesamt ein weiteres Mal operiert und ersetzt werden, da die Implantate nicht richtig ankern oder sich entzünden. Hier greift die Entwicklung der Konstanzer Forscher: MBT wird maßgeblich dazu beitragen, dass Revisionen aufgrund fehl-geschlagener Operationen vermieden werden können.

    Zellattraktiv und entzündungshemmend – MBT: Stealth Technology für Implantate

    Das Problem von Implantatlockerungen und Entzündungen aufgrund inerter Implantatmaterialien ist seit langem bekannt und wurde dennoch bisher weder erfolgreich adressiert, noch gelöst. Bisherige Lösungsansätze wie Coatings sind problematisch: Beschichtungsprozesse schaden oftmals dem Material und es gibt ernsthafte Probleme hinsichtlich Abrieb und Delaminierung.

    stimOS bietet mit MBT dem Chirurgen und seinen Patienten eine völlig neue Lösung an. Anstatt auf Beschichtungstechnologien zurückzugreifen, restrukturiert das Unternehmen die Implantatmaterialien biochemisch mittels eines kovalent gebundenen Aktivierungslayers: So verleiht MBT auch inerten Materialien zell-biologische Eigenschaften, wie sie aus der Natur bekannt sind und im Körper der Patienten vorkommen.

    Der HTGF sieht in der Mimicking Bone Technologie großes Potenzial: „Die stimOS adressiert mit ihrer Forschung und Entwicklung ein Problem, das sowohl die Patienten als auch die öffentlichen Kassen erheblich belastet“, erläutert Dr. Caroline Fichtner, Senior Investment Managerin beim HTGF. „Wir freuen uns, mit unserem Investment diese dringend benötigte Materialentwicklung Ärzten und Patienten zugänglich machen zu können“, ergänzt Dirk Buddensiek, Geschäftsführer bei der MBG.

    Über stimOS
    Die stimOS GmbH wurde im Mai 2015 von Prof. Dr. Helmut Cölfen, Prof. Dr. Günter Schatz, Prof. Dr. Johannes Boneberg, sämtlich Universität Konstanz, und Dr. Dietmar Schaffarczyk gegründet. stimOS entwickelt innovative Verfahren zur Veredelung, Funktionalisierung und Aktivierung von Implantatmaterialien. Als Dienstleister stellt stimOS diese Technologie Implantatherstellern zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Dienstleistungen im Bereich Produktentwicklung und -zulassung an und entwickelt mit SpineFuseMBT Implantate für die Wirbelsäulenchirurgie.

    Kontakt
    stimOS GmbH
    Byk-Gulden-Straße 2//F21
    D-78467 Konstanz
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    Über MBG
    Obwohl nur in Baden-Württemberg tätig, gehört die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg (MBG) zu den häufigsten Beteiligungskapitalgebern in Deutschland. Aktuell stellt sie 925 baden-württembergischen Unternehmen Beteiligungskapital von € 259,3 Millionen zur Verfügung. Die MBG beteiligt sich in der Regel als typisch stiller Gesellschafter branchenübergreifend und langfristig mit unternehmensfreundlichen Konditionen an kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg. Mit spezifischen Beteiligungsprogrammen zur Existenzgründung und Unternehmensnachfolge, aber auch für Innovation und zur Unternehmenssicherung, können gewerbliche Projekte aus nahezu allen Branchen gefördert werden, sofern diese betriebswirtschaftlich Erfolg versprechend erscheinen. Als private, wettbewerbsneutrale und nicht-gewinnorientierte Selbsthilfeeinrichtung der Wirtschaft sind wir in die Gewerbeförderung eingebunden und werden mit Garantien von der Bürgschaftsbank und durch Rückgarantien von Land und Bund unterstützt.

    Kontakt
    Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH
    Sascha Fritz
    Werastraße. 15-17
    70182 Stuttgart
    Tel: 0711/1645-772
    Fax: 0711/1645-87773
    sascha.fritz@mbg.de
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    Über HTGF
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Mit einem Volumen von rund 820 Mio. EUR in drei Fonds finanzieren wir junge innovative Technologie Startups und unterstützten sie aktiv bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Thematisch sind wir breit aufgestellt. Unsere drei Investmentteams fokussieren sich auf hardwarenahe Ingenieurwissenschaften, Life Science, Chemie und Material Science sowie Software, Media Internet. Unsere Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW sowie namhafte Wirtschaftsunternehmen.

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    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Dr. Caroline Fichtner
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    Tel.: +49 228 823001-00
    Fax: +49 228 823000-50
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  • High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert in Freiburger Start-up Blue Inductive

    High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert in Freiburger Start-up Blue Inductive

    • Die Blue Inductive GmbH entwickelt kabellose Ladesysteme und revolutioniert damit die Energieversorgung mobiler Roboter im Industriebereich.
    • Die wartungsfreie Schnellladelösung von Blue Inductive ermöglicht einen vollautomatisierten Ladevorgang – ganz ohne menschliches Zutun.  Damit überwinden sie die Nachteile klassischer Steck- und Schleifkontakte und erhöhen die Prozesseffizienz in Logistik- und Produktionsanlagen.
    • Zusammen mit Phoenix Contact Innovation Ventures, dem VC Fonds Baden-Württemberg, der MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft und einem Business-Angel, unterstützt der HTGF die Markteinführung dieser vielversprechenden Technologie.

     

    Fortschritte in der Sensortechnik und der autonomen Navigation sorgen derzeit für eine Revolution im Bereich mobiler Robotersysteme. Diese erschließen viele neue Anwendungs-felder und können immer komplexere Aufgaben übernehmen. Ein wichtiges Thema ist dabei die einfache und zuverlässige Versorgung mit elektrischer Energie.

    Die von Blue Inductive entwickelten kabellosen Schnellladegeräte sind optimal auf die Anforderungen im Industriebereich abgestimmt und lassen sich durch ihre kompakte Bauweise leicht in die verschiedensten Prozesse integrieren. Dadurch wird ein regelmäßiges Zwischenladen mit hoher Leistung ermöglicht: „Die hochpreisigen Robotiksysteme unserer Kundenrechnen sich nur, wenn diese möglichst rund um die Uhr in Betrieb sind. Mit heute gängigen Systemen hat man oft ladebedingte Standzeiten von mehreren Stunden täglich, dazu kommt die Wartungsanfälligkeit von Steck- und Schleifkontakten. Vor diesem Hintergrund wird unsere wartungsfreie Schnellladelösung sehr gut vom Markt angenommen“, sagt Mitgründer und CEO Florian Reiners.

    Hinter der von Blue Inductive entwickelten etaLink-Technologie stecken mehrere Jahre intensive Entwicklungsarbeit. Ausgangspunkt waren Forschungsaktivitäten am Fraunhofer ISE, an dem die vier Gründer zuvor gearbeitet haben. Basierend auf dem Prinzip der magnetischen Induktion konnten mehrere Innovationen im Bereich Schaltungslayout, Regelungstechnik und Spulendesign realisiert werden. Mit einem Gesamtwirkungsgrad von über 93% sind die auf der etaLink-Technologie basierenden Systeme führend.

    Aktuell steht Blue Inductive kurz vor der Markteinführung und erste Kunden konnten bereits akquiriert werden. Mit der durchgeführten Finanzierungsrunde soll das bestehende Team weiter ausgebaut und die Markteinführung beschleunigt werden: „Mit dem HTGF an unserer Seite konnten wir einen starken Partner gewinnen, der uns nicht nur finanziell, sondern auch durch seine mehrjährige Erfahrung im erfolgreichen Aufbau junger Technologie-Startups sowie ein großes Netzwerk im Industriebereich unterstützt“, sagt Mitgründer und CFO Johannes Mayer.

    „Die innovative Ladetechnologie von Blue Inductive schafft die Grundlage für die Optimierung des gesamten Energiesystems von fahrerlosen Transportsystemen und bringt somit einen wesentlichen Mehrwert für die Hersteller von mobilen Robotern. Wir sehen großes Potenzial, dass sich Blue Inductive nicht nur an dem schnellwachsenden Markt der industriellen Robotik beteiligt, sondern auch neue Einsatzbereiche beim Endkunden durch stärkere Automatisierung und effizientere Roboterflotten ermöglicht“, sagt Lucille Bonnet, Senior Investment Manager beim HTGF.

    Über die Blue Inductive GmbH
    Blue Inductive wurde im April 2016 von vier ehemaligen Mitarbeitern des Fraunhofer Instituts ISE in Freiburg im Breisgau gegründet und über EXIST-Forschungstransfer durch das BMWi und die Europäische Union gefördert. Die Kernkompetenz des Unternehmens ist die Entwicklung hocheffizienter, kabelloser Batterieladegeräte für Industrieanwendungen.

    Kontakt
    Blue Inductive GmbH,
    Johannes Mayer
    Emmy-Noether-Str. 2
    79115 Freiburg
    Tel.: +49 761 1542670
    info@blue-inductive.de
    www.blue-inductive.de

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Mit einem Volumen von rund 820 Mio. EUR in drei Fonds finanzieren wir junge innovative Technologie Startups und unterstützten sie aktiv bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Thematisch sind wir breit aufgestellt. Unsere drei Investmentteams fokussieren sich auf hardwarenahe Ingenieurwissenschaften, Life Science, Chemie und Material Science sowie Software, Media Internet. Unsere Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW sowie namhafte Wirtschaftsunternehmen.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Lucille Bonnet
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    Tel.: + 49 228 82300100
    info@htgf.de
    www.htgf.de

  • Der High-Tech Gründerfonds heißt die Enscape GmbH, ein Portfolio Spin-off und Marktführer, herzlich willkommen: 71 der TOP100 Architekturbüros sind nach nur zwei Jahren Kunden der Enscape

    Enscape™  ist der weltweit führende Anbieter von Virtualisierungs-Software für Architekten. Die Firma hat sich im Jahr 2017 als eigenständiges Unternehmen von der Inreal Technologies GmbH separiert. Inreal Technologies ist seit 2012 Portfoliounternehmen des High-Tech Gründerfonds (HTGF). Enscapes Produkt, das Echtzeit 3D-Wiedergabe Plug-In, überzeugt durch enorme OneClick-Design Bewertungen.

    Seit der ersten Veröffentlichung hat Enscape das Echtzeit 3D-Wiedergabe Plug-In für Autodesk® Revit® und Trimble® SketchUp® aktualisiert und ausgebaut. Durch Enscapes weltweit erstes Echtzeitwiedergabe und Virtual Reality Plug-In, für die am weitesten verbreitete Modellierungssoftware, können Architekten Stunden und Tage an Arbeitszeit einsparen. Sie ermöglichen ihren Kunden außerdem architektonische Projekte aus jedem Blickwinkel und zu verschiedenen Tageszeiten zu erleben. Bereits 88% der Top50 Architekturbüros sind Nutzer von Enscape.

    „Enscape wurde entwickelt, um den wichtigsten Ansprüchen der heutigen Architekten gerecht zu werden und ein mit wenig Aufwand produziertes und schönes Endprodukt zu erhalten. Unser Produkt ist kostengünstig und kann problemlos in Revit sowie SketchUp integriert werden, “ sagt Thomas Schander, CEO der Enscape. „Wir sind sehr stolz darauf, dass Enscape als Standard Applikation in weltweiten Projekten sowie von prominenten Architekturbüros wie Foster + Partners oder Kohn Pedersen Fox (KPF) verwendet wird. Die Einfachheit und die gute Kostenstruktur des Tools machen es zu einem „Must-Have“ für jeden Bereich der Architektur.“

    Benjamin Erhart, Investment Director beim High-Tech Gründerfonds, ergänzt: „Thomas Schander, Moritz Luck und ich haben seit 2012 zusammengearbeitet und sind begeistert von der Entwicklung der Enscape in den letzten zwei Jahren. Als schnell wachsendes Spin-off und in seinem Gebiet weltweit führendes SaaS-Unternehmen sowie mehr als 90% ausländischen Kunden, konnte Enscape vom ersten Tag an überzeugen.“

    Im Juli kommt die Version 2.0 an den Markt. Mit nur einem Klick können Nutzer das Plug-In installieren und einen vollständigen Rundgang durch eine Projekt-Wiedergabe durchlaufen oder innerhalb von Sekunden qualitativ hochwertige Screenshots herunterladen. Es wird keine zusätzliche Software benötigt und durch die direkte Integration von Revit und SketchUp erübrigt sich der Datenupload in die Cloud. Das komplett dynamische Programm gibt alle Änderungen in Echtzeit wieder. Zudem kann der Rundgang von Enscape für eine einfache Anpassung sowie den Vertrieb als eigenständig ausführbare Datei heruntergeladen werden.

    „Wir sind in unserem Alltagsgeschäft begeisterte Nutzer von Enscape“, sagt Stephen Holmes, Manager und Partner von Forster + Partner. „Enscape lässt sich nicht nur problemlos in unseren BIM Prozess mit minimalem Trainingsaufwand integrieren. Das sofortige Feedback zu den Herausforderungen von Geometrie, Materialbearbeitung, Beleuchtung und Akustik direkt aus dem BIM-Modell sind ein enormer Mehrwert.“

    Architekten können nun die Zusammenstellung ihrer Entwürfe verstehen, wenn sie sowohl mit der Standard Schnittstelle als auch mit Virtual Reality arbeiten. Mit Oculus Rift und jetzt auch HTC VIVE haben Enscape Nutzer die Möglichkeit jedes Revit und SketchUp Projekt maßstabsgetreu zu erkunden. Mittels Virtual Reality Controllern ist dies zur einfachen Navigation mit nur einem Klick möglich.

    Über Enscape™
    Enscape ist ein 3D Wiedergabe Plug-In in Echtzeit für Autodesk® Revit® und SketchUp, welches außergewöhnliche Visualisierungen mit einem Klick ermöglicht. Der generierte Rundgang kann in Virtual Reality betrachtet oder als Video innerhalb von ein paar Sekunden exportiert werden. Dies ermöglicht schnellere Design-Iterationen mit weniger Vorbereitungszeit, so dass sofortige Design-Reviews und Präsentationen verfügbar sind. Enscape bietet Architekten einen schnelleren Weg, um zahlreiche 3D Visulisierungen in Echtzeit zu erstellen. Das Firmen Spin-Off hat sich als eigenständiges Unternehmen in Karlsruhe niedergelassen.

    Kontakt
    Moritz Luck
    Enscape GmbH
    Erbprinzstraße 27 | 76133 Karlsruhe
    Office: +49 721 132 060 60
    m.luck@enscape3d.com
    www.enscape3d.com

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Mit einem Fondsvolumen von rund 820 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I, 304 Mio. EUR Fonds II, 245 Mio. EUR Fonds III, 1. Closing) finanzieren wir junge innovative Technologie Startups und unterstützen sie aktiv bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen. Thematisch sind wir breit aufgestellt. Unsere drei Investmentteams fokussieren sich auf hardwarenahe Ingenieurwissenschaften, Life Science, Chemie und Material Science sowie Software, Media Internet. Dabei stehen insgesamt bis zu drei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Neben dem finanziellen Engagement unterstützen wir die Technologieunternehmen mit der Expertise unseres Teams und unserem umfangreichen Netzwerk, bestehend aus Investoren, Experten, erfahrenen Managern, Mehrfachgründern sowie Scouts. Unsere Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, Fraunhofer-Gesellschaft e.V. sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Drillisch AG, EVONIK, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik und WACKER.

    Kontakt
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Benjamin Erhart
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    Tel.: + 49 228 – 82 30 01-00
    info@htgf.de
    www.htgf.de

  • fodjan sichert sich Serie-A Finanzierungsrunde und gewinnt neue Partner

    Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) sowie der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren in die Wachstumsbranche Smart Farming. Gleichzeitig geht die Lely Gruppe eine strategische Partnerschaft mit dem Unternehmen ein.

    Das Dresdner Startup fodjan hat sich auf das Thema effizientes Futtermanagement landwirtschaftlicher Nutztiere spezialisiert. Mit seiner intelligenten und cloudbasierten Software ist es möglich, Futterkosten zu reduzieren, die Effizienz des Betriebes zu steigern und gleichzeitig die Tiergesundheit zu verbessern.

    Carsten Gieseler, Geschäftsführer der fodjan GmbH, sagt zum Abschluss der aktuellen Finanzierungsrunde: „In der Landwirtschaft werden schon heute sehr viele Daten erhoben. Die Herausforderung besteht darin, diese intelligent zu nutzen und miteinander sprechen zu lassen. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Finanzierungsrunde sind wir in der Lage im Bereich Fütterung Lösungen für diese Herausforderung zu bieten.“

    Das Kapital aus der Finanzierungsrunde sowie der Know-how-Zuwachs durch die neue Partnerschaft wird fodjan für die Weiterentwicklung seines Produktportfolios, die Stärkung des Vertriebs sowie internationale Aktivitäten verwenden.

    Die Digitalisierung in der Landwirtschaft schreitet voran

    Smarte Maschinen, die miteinander kommunizieren, helfen dem Landwirt bei der tiergerechten Haltung. Dank neuer Technologien ist es möglich genau zu wissen was jedes Tier wann benötigt.

    fodjan unterstützt diese Entwicklung im ersten Schritt mit einer intelligenten Software zum Futtermanagement. Diese erlaubt es den Landwirten jederzeit ortsunabhängig die besten Futterrationen für seine Nutztiere zu ermitteln. Bei der Berechnung bezieht das Programm vorhandene Futtermittelbestände und -qualitäten sowie die unterschiedlichen Bedürfnisse der Tiere mit ein und liefert bedarfsgerechte Optimierungsvorschläge.

    Rund die Hälfte aller Landwirte in Deutschland verwenden aktuell digitale Lösungen. Die Investoren, Partner und das Unternehmen sehen große Potentiale im Bereich des Smart Farming. Durch die zunehmende Digitalisierung und Cloud-Dienste sind in naher Zukunft große Weiterentwicklungen zu erwarten.

    Investoren und Partner

    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) erweitert sein Engagement bei fodjan. Klaus Lehmann vom HTGF sagt dazu: „Die Technologien der fodjan GmbH adressieren den wichtigsten Kostenfaktor von Nutztierhaltern – die Futterkosten – und sind so von hoher wirtschaftlicher und ökologischer Relevanz. fodjan bietet den unterschiedlichsten Partnern aus der Wertschöpfungskette – vom Landwirt über den Futtermittelhändler bis zur Molkerei, mit seinen Produkten – die Möglichkeit, ihre Rentabilität zu steigern ohne die Tiergesundheit zu vernachlässigen.“

    Neu im Kreis der Investoren ist der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS). „Uns hat vor allem überzeugt, dass fodjan Ökonomie und Ökologie in Einklang bringt. Der Ansatz, durch bedarfsgerechte Optimierungsvorschläge sowohl die Tiergesundheit, eingesetzte Futtermittel und die Kosten im Blick zu halten, ist aus unserer Sicht zukunftsweisend und deckt sich zu 100 % mit der Sächsischen Initiative simul+ zu diesem Thema“, sagt Markus H. Michalow, Geschäftsführer des TGFS.

    Mit der Lely Gruppe aus den Niederlanden hat fodjan einen idealen strategischen Partner gefunden. Lely ist Spezialist für Technik und Automatisierung rund um die Milchviehhaltung. Gemeinsam verfolgen die Unternehmen eine vergleichbare Vision zur Digitalisierung im Milchviehstall und die erforderlichen Schritte dorthin. Alexander van der Lely, CEO der Lely Gruppe sagt: „Lely ist immer auf der Suche nach interessanten Technologien die Landwirte erfolgreicher machen. Gemeinsam mit fodjan, als spezialisiertes Start-up Unternehmen im Bereich der Cloud-basierten Viehhaltung und Fütterung, wollen wir die Software weiter entwickeln und damit auf die nächste Ebene heben“.

    Bereits kurz nach der Gründung des Unternehmens in 2014 hat sich die SIEGMUND Beteiligungsgesellschaft mbH (SBG) bei fodjan engagiert. Die SBG unterstützt erfolgversprechende Start-ups in Mitteldeutschland seit zehn Jahren. „Bei fodjan waren der Lösungsansatz zur ganzheitlichen Optimierung der Milchviehhaltung und vor allem die Phantasie für weitere Dienstleistungen ausschlaggebend für die Beteiligung“, sagt Frank Siegmund, Business Angel des Jahres 2008.

    Über fodjan
    Die fodjan GmbH wurde im September 2014 in Dresden gegründet. Carsten Gieseler, Geschäftsführer der fodjan GmbH, entwickelte die Idee für die smart feeding Software während seines Agrar- und Betriebswirtschaftsstudiums. Ausgezeichnet mit dem Förderpreis der Agrarwirtschaft 2015 und dem GIL-Preis 2015 (Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft e.V.) setzt die fodjan GmbH mit ihrem innovativen Softwareprodukt einen wichtigen Meilenstein zur voranschreitenden Digitalisierung in der Landwirtschaft. Weitere Informationen finden Sie unter: www.fodjan.de.

    Über Technologiegründerfonds Sachsen
    Der TGFS (Technologiegründerfonds Sachsen) stellt technologieorientierten Gründern Beteiligungskapital für die Seed- und Start- up-Phase zur Verfügung. Der Fonds wurde 2008 mit einem Volumen von €60 Mio. aufgelegt und im März 2016 auf mehr als €124 Mio. aufgestockt. Zielunternehmen des TGFS sind junge, innovative, technologieorientierte Gründer und Unternehmen, die den Bereichen ITK (insbesondere Software für Geschäftsprozesse, Big Data, Industrie 4.0), Halbleiter- und Mikrosystemtechnik incl. Sensorik, Neue Materialen, Medizintechnik sowie Umwelt- und Energietechnik angehören. Der TGFS richtet sich an junge Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.tgfs.de.

    Über Lely Gruppe
    Das Unternehmen Lely, gegründet in 1948, richtet seine Bemühungen darauf aus, seine Kunden bei der Schaffung einer nachhaltigen, einträglichen und lebenswerten Zukunft in der Landwirtschaft zu unterstützen. Das von Lely angebotene Dienstleistungs- und Produktportfolio von Maschinen für die Futterernte über automatische Fütterungssysteme und Stallreiniger bis hin zu Melkrobotern verleiht dem Unternehmen im Agrarsektor eine Alleinstellung. Aktuell entwickelt Lely darüber hinaus Betriebskonzepte für energieneutrale Abläufe in der Landwirtschaft. Seit vielen Jahren ist Lely Marktführer im Bereich Robotermelksysteme und hat eine starke Marktposition bei Futterernteprodukten. Die Lely Gruppe hat 2.000 Mitarbeiter und vertreibt ihre Produkte in mehr als 60 Ländern weltweit.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.lely.com.

    Über SIEGMUND Beteiligungsgesellschaft
    Die SIEGMUND Beteiligungsgesellschaft mbH (SBG) wurde in 2006 vom Business Angel Frank Siegmund gegründet. Sie hält aktuell fünf Beteiligungen – davon allein drei gemeinsam mit dem HTGF.

    Informationen zum Business Angel-Netzwerk von Frank Siegmund finden Sie unter www.IQ2b.net.

    Pressekontakt:
    Susanne Punte
    fodjan GmbH
    Großenhainer Str. 101
    01127 Dresden
    Tel.: +49 351 41886693
    s.punte@fodjan.de www.fodjan.de/press

    Über High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Mit einem Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II) finanzieren wir junge Technologie Startups, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen – von Sensorik, Cleantech, Robotik bis zu Energie, von Med- und Biotech bis zu Chemie und alles rund um Software. Mit Hilfe dieser Seedfinanzierung sollen die Startups ihr F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung entwickeln. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Neben dem finanziellen Engagement unterstützt der Fonds die Technologieunternehmen mit der Erfahrung seines Teams und seinem umfangreichen Netzwerk, bestehend aus Investoren, Experten, Managern sowie Scouts. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.high-tech-gruenderfonds.de.

    Kontakt: 
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Klaus Lehmann
    Schleglstraße 2
    53113 Bonn
    Tel.: +49 228 823001 08
    info@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

  • Bioseparation wird digital – Start-up bringt Spannung in mechanische Trenntechnologie –

    Vier Investoren finanzieren das weitere Wachstum der i3 Membrane GmbH. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) aus Bonn, der Innovationsstarter Fonds aus Hamburg, die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG) aus Dresden und ein US-Privatinvestor investieren insgesamt einen 7-stelligen Euro-Betrag in die weitere Entwicklung und Markteinführung neuer Filter und Trenntechnologien. Ultradünne Metallschichten auf handelsüblichen Membranen lassen sich mit elektrischer Spannung aufladen und fangen geladene Nanopartikel wie Viren und Zellgifte – regelbar mit dem Computer. Biotechnologische Prozesse werden dadurch effizienter und einfacher. Filter werden kleiner und umweltfreundlicher.

    „Unsere neue Trenntechnologie besteht aus der Applikation ultradünner Metallschichten auf handelsüblichen Polymermembranen ohne deren Porosität zu beeinflussen. Die Membranen, die Partikel und biologische Stoffe wie beispielsweise Bakterien bisher rein mechanisch filtern, können nun zusätzlich die 10 bis 100-fach kleineren Viren fangen – und das durch die elektrische Ladung der Metallschicht von nur 1 Volt“, erläutert Dr. Stephan Brinke-Seiferth, Geschäftsführer der i3 Membrane GmbH.

    Diese Erfindung führt die bisher rein mechanische Trenntechnik in das digitale Zeitalter. Die meisten biologisch aktiven Verbindungen wie beispielsweise Proteine, Antikörper, Viren oder DNA besitzen eine Ladung. Über eine entgegengesetzte Ladung lassen sich diese Stoffe fangen (adsorbieren). Bisher erfolgt dies über fest installierte Ladungsträger auf Membranen oder Oberflächen. Will man die Stoffe wieder freisetzen (desorbieren), braucht es bisher zusätzliche Chemikalien wie Säuren oder hohe Salzkonzentrationen. Mit der elektrisch ladbaren Membran lassen sich Adsorption und Desorption nicht nur vereinfachen sondern auch digital regeln. Dadurch können auch Stoffe abgestoßen werden, die Membranfilter verstopfen. Die Filter können kleiner und damit kostengünstiger dimensioniert werden. Die i3 Membrane hat ihren Markteintritt mit einem besonders kompakten Sterilfilter, der Patienten vor Keimen im Krankenhaus schützt, erfolgreich absolviert. Weitere Produkte sind im Bereich der Biotechnologie und Diagnostik und in der Wasseraufbereitung in Entwicklung.

    Der Markt für Membranen weist weltweit ein Jahresumsatz von 15 Milliarden US-Dollar auf und wächst mit etwa zehn Prozent pro Jahr. Die Hälfte der Umsätze wird im Medizin- und Pharmabereich erzielt. Dabei sind Filtermembranen aus Kunststoffen, die in den 1960er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurden, nach wie vor marktbestimmend. Ziel der i3 Membrane GmbH ist es, Kunststoffmembranen zu funktionalisieren und dadurch zusätzliche Trenneigenschaften mittels digitaler Steuerung in vielen Anwendungsbereichen zu etablieren.

    „Uns hat der intelligente, aber trotz dessen einfache Produktionsprozess und die neuen Eigenschaften der Filtermembranen überzeugt. Wir freuen uns sehr, das erfahrene Team beim Wachstum des Unternehmens zu unterstützen“, kommentiert Dr. Marianne Mertens, Investmentmanager beim High-Tech Gründerfonds.

    „Wir halten die neue Trenntechnologie der i3 für technologisch äußerst innovativ und gehen davon aus, dass damit eine neue Generation von Membranen – aufbauend auf dieser Plattform-Technologie – geschaffen werden kann“, begründet Dörte Bunge vom Innovationsstarter Fonds Hamburg das Investment.

    Die i3 Membrane GmbH wurde im April 2013 mit Unterstützung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf gegründet.

    Ansprechpartner für weiterführende Informationen:
    i3 Membrane GmbH
    Dr. Stephan Brinke-Seiferth
    Tel.: 040 257674810
    e-mail: s.brinkeseiferth@i3membrane.de
    www.i3membrane.de

    Der Innovationsstarter Fonds Hamburg investiert Risikokapital in junge innovative Hamburger Unternehmen, um deren Forschungs- und Entwicklungstätigkeit zu stärken. Vorgesehen sind offene Beteiligungen an Kapitalgesellschaften bis zu einer Höhe von maximal 1 Mio. EUR. Investoren des Fonds sind zu gleichen Teilen die Freie und Hansestadt Hamburg sowie der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE-Fonds). Das Fondsvolumen beträgt 12 Mio. EUR. Mit dem Management des Fonds ist die IFB Innovationsstarter GmbH betraut, eine 100%ige Tochter der Hamburgischen Investitions- und Förderbank.

    Kontakt:
    IFB Innovationsstarter GmbH
    Dörte Bunge
    Besenbinderhof 31
    20097 Hamburg
    Tel.: +49 40 657980595
    bunge@innovationsstarter.com

    Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG) erwirbt Beteiligungen an kleinen und mittelständischen Unternehmen in Sachsen, um deren Eigenkapitalbasis zu stärken. Dank verschiedener stiller und offener Beteiligungsprogramme können vielversprechende Ideen und Projekte umgesetzt und weiter verfolgt werden. Die MBG verfolgt zudem das Ziel, Existenzgründer auf Landesebene auf ihrem ambitionierten Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen und Gründer gezielt und individuell zu begleiten.

    Kontakt:
    Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG)
    Patrick Krahl
    Anton-Graff-Straße 20
    01309 Dresden
    Tel.: +49 351 4409-130
    patrick.krahl@mbg-sachsen.de

    Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) forscht auf den Gebieten Energie, Gesundheit und Materie. Folgende Fragestellungen stehen hierbei im Fokus:

    • Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig?
    • Wie können Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und wirksam behandelt werden?
    • Wie verhalten sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?
    • Zur Beantwortung dieser wissenschaftlichen Fragen werden Großgeräte mit einzigartigen Experimentiermöglichkeiten eingesetzt, die auch externen Nutzern zur Verfügung stehen. Das HZDR ist seit 2011 Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Es hat vier Standorte in Dresden, Leipzig, Freiberg und Grenoble und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter – davon ca. 500 Wissenschaftler inklusive 150 Doktoranden.

     

    Kontakt:
    Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
    Dr. Christine Bohnet
    Pressesprecherin am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
    +49 351 260 2450
    c.bohnet@hzdr.de

    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

    Kontakt:
    High-Tech Gruenderfonds Management GmbH
    Dr. Marianne Mertens
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    Tel.: +49 228 823001-00
    Fax: +49 228 823000-50
    m.mertens@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

  • AudioCure Pharma GmbH schließt erfolgreich eine Finanzierungsrunde über rund 9 Millionen Euro ab

    AudioCure, ein pharmazeutisches Forschungsunternehmen mit Sitz in Berlin, gibt heute den Abschluss einer Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von rund 9 Millionen Euro mit MED-EL, HTGF und privaten Investoren bekannt. MED-EL erhält exklusive Lizenzrechte und wird Gesellschafter der AudioCure, während bereits beteiligte Investoren ihre Anteile erhöhen. AudioCure wird die Mittel einsetzen, um sein Leitmolekül AC102 in die erste Phase der klinischen Prüfung bei Patienten mit akutem Hörverlust und nachfolgend bei akutem Tinnitus zu bringen. Bis heute gibt es weder für Hörverlust noch für Tinnitus wirksame medikamentöse Therapien.

    MED-EL und AudioCure werden darüber hinaus eng kooperieren, um gemeinsam eine Therapie zur Prävention des Elektrodeninsertionstraumas (EIT) zu entwickeln. “Wir freuen uns außerordentlich über die Zusammenarbeit mit allen unseren Finanzpartnern”, sagte Prof. Hans Rommelspacher, Gründer und CEO der AudioCure. „Diese Finanzierung macht es uns möglich, zusammen mit MED-EL, AC102 in die klinische Prüfung zu bringen. Unser gemeinsames Ziel ist es, so schnell wie möglich innovative therapeutische Lösungen für Millionen hörgeschädigter Menschen zur Verfügung zu stellen. Hier herrscht noch immer ein sehr hoher ungedeckter medizinischer Bedarf.“

    Präklinische Studien haben das einzigartige Potenzial von AC102 in verschiedenen Modellen eindrucksvoll gezeigt. Insbesondere ist es gelungen, alle drei Zelltypen im Innenohr zu schützen, die maßgeblich am Hörverlust beteiligt sind. Im Einzelnen sind dies innere Haarzellen, äußere Haarzellen sowie der akustische Nerv. Dr. Ingeborg Hochmair, CEO von MED-EL erläutert: “Wir arbeiten bereits seit vier Jahrzehnten in der Ohrenheilkunde und sind begeistert von den Möglichkeiten, die sich aus der Kombination unserer Hörimplantate mit AC102 ergeben könnten. Die Kräfte mit AudioCure zu bündeln erscheint uns der nächste logische Schritt im Kampf gegen Hörverlust und für mehr Lebensqualität der Betroffenen.”

    ”Die langjährige Expertise des Managements, das große Know-how der Belegschaft und die Gründlichkeit der wissenschaftlichen Forschung machen AudioCure zu einer perfekten Ergänzung unseres Portfolios“, erklärt Dr. Martin Pfister, Senior Investment Manager des High-Tech Gründerfonds. Dr. Reimar Schlingensiepen, COO von AudioCure – der den Deal maßgeblich strukturiert hat – ergänzt: “Die enge Kooperation zwischen AudioCure und MED-EL ist ein Meilenstein für unsere weitere, erfolgreiche Entwicklung. Die Kombination unseres niedermolekularen Wirkstoffs mit den Hörimplantaten von MED-EL kann in Zukunft das Gebiet der implantierbaren Hörlösungen revolutionieren.“

    Beeinträchtigungen des Gehörsinns können Menschen auf verschiedene Weise belasten. Dies reicht von Schwierigkeiten beim Erlernen der Sprache bis hin zu massiven Einschränkungen bei der Erwerbstätigkeit. Hörstörungen verursachen außerdem psychische Probleme wie sozialen Rückzug, Isolation und Depression. Etwa 20% der Bevölkerung über 14 Jahre leiden unter Beeinträchtigungen des Gehörs. Alleine in Deutschland sind 14 Millionen Menschen betroffen. Hörverlust hat außerdem eine wirtschaftliche Komponente: Schätzungen zufolge verlieren Industrienationen 2% ihres Bruttoinlandprodukts aufgrund von Hörstörungen der Erwerbstätigen.

    Über AudioCure
    AudioCure Pharma GmbH ist ein pharmazeutisches Forschungs- und Entwicklungsunternehmen, das auf Hörstörungen spezialisiert ist. Das Unternehmen wurde von Prof. Hans Rommelspacher gegründet, der zuvor die Abteilung Klinische Neurobiologie der Psychiatrischen Klinik an der Charité-Universitätsmedizin Berlin leitete. Er verfügt über weitreichende Expertise in der Erforschung von Neuroprotektion und Behandlungsmöglichkeiten neurodegenerativer Erkrankungen. Dr. Reimar Schlingensiepen, COO, ist ebenfalls Arzt, Gründer mehrerer Unternehmen und Manager biopharmazeutischer Unternehmen. Er hat zahlreiche Finanzierungsrunden in der High-Tech Industrie initiiert und zum erfolgreichen Abschluss gebracht. Das Team aus Spezialisten der AudioCure Pharma GmbH widmet sich der präklinischen Forschung und klinischen Entwicklung von neuen medikamentösen Therapien von Erkrankungen des Innenohrs. Weitere Informationen erhalten sie unter: www.audiocure.de.

    Über MED-EL
    MED-EL Medical Electronics mit Hauptsitz in Innsbruck und 29 Niederlassungen weltweit ist ein führender Anbieter von Hörimplantat-Systemen. Die österreichischen Wissenschaftler und Gründer des Unternehmens, DI Dr. Ingeborg und Prof. Dr. Erwin Hochmair entwickelten 1977 das erste mikroelektronische Mehrkanal-Cochleaimplantat und legten 1990 mit der Einstellung ihrer ersten Mitarbeiter den Grundstein der Unternehmensgeschichte. Aktuell beschäftigt das Unternehmen mehr als 1.700 Angestellte. Das Cochleaimplantat war und ist bis heute der erste tatsächlich realisierte Ersatz eines Sinnesorgans.

    Im Bereich implantierbarer Lösungen zur Behandlung unterschiedlicher Arten von Hörverlust bietet MED-EL mit dem Cochleaimplantat, dem Mittelohrimplantat, dem EAS (kombinierte Elektrisch Akustische Stimulation) System, dem Hirnstammimplantat (ABI) sowie dem ersten aktiven Knochenleitungsimplantat weltweit die breiteste Produktpalette. Menschen in über 100 Ländern können heute mithilfe eines Produkts von MED-EL hören. Weitere Informationen sind unter https://www.medel.com abrufbar.

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie- Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Millionen Euro (272 Millionen Euro Fonds I und 304 Millionen Euro Fonds II).

    Weitere Informationen können hier abgerufen werden: www.high-tech-gruenderfonds.de

    Literaturhinweise:
    Prevention of noise-induced hearing loss. WHO Report, Genf 1997
    Deutscher Schwerhörigenbund e.V. www.schwerhoerigen-netz.de

    Kontakte:
    AudioCure Pharma GmbH
    Dr. Reimar Schlingensiepen, COO
    Tel.: +49 30 6920 50-67
    E-Mail: pr@audiocure.de

    MED-EL Elektromedizinische Geräte GmbH
    Patrick D’Haese
    E-Mail: patrick.dhaese@medel.com

    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Dr. Martin Pfister, Senior Investment Manager
    Tel.: +49 228 823001-00
    E-Mail: info@high-tech-gruenderfonds.de

  • Mit Review-Software auf Erfolgskurs – Stuttgarter Startup Filestage schließt HTGF Finanzierungsrunde ab

    Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert einen sechsstelligen Betrag in das Software-Unternehmen Filestage. Das Stuttgarter Startup bietet Freelancern, Agenturen und Marketingabteilungen ein Review-Tool für die Abstimmung von Medieninhalten, das die tägliche Kommunikation mit Kunden und Kollegen erheblich vereinfacht.

    Mit Filestage können Videos, Bilder und Dokumente direkt im Bild und in Echtzeit kommentiert und besprochen werden. Bisweilen umständliche Freigabeprozesse per E-Mail gehören somit der Vergangenheit an. Die Software läuft webbasiert im Browser und muss nicht installiert werden. Dadurch ist sie auf jedem Rechner, Tablet und Smartphone mit Internetverbindung anwendbar.

    Das Konzept von Filestage kommt genau zur richtigen Zeit, denn “die Nachfrage nach effizienten Lösungen in diesem Bereich ist riesig”, so Dr. Sebastian Suhr, Senior Investment Manager beim HTGF. Filestage hilft mit seiner Software bereits mehreren tausend Firmen dabei ihre weltweiten Freigabeprozesse zu optimieren. Schon jetzt zählen globale Medienunternehmen zu den Kunden von Filestage. “Wahrscheinlich hat jeder einmal eine Serie oder eine Werbung gesehen, die mit Filestage abgestimmt wurde“, so Suhr.

    „Der Bedienkomfort für unsere Nutzer ist uns enorm wichtig“, sagt Maël Frize, Produktdesigner bei Filestage. Bevor sie selbst gründeten, stellten die Geschäftsführer Niklas Dorn, Simon Kontschak und Maël Frize bei Kundenprojekten immer wieder fest, wie zeitaufwändig und fehleranfällig Abstimmungsprozesse sein können. „Gerade bei audiovisuellen Inhalten wie Videos oder Grafiken kann der Weg bis zur finalen Freigabe nervenaufreibend und anstrengend sein“, erklärt Niklas Dorn. „Unser Tool macht die Abwicklung von Revisionen einfach und effizient. Das spart nicht nur viel Zeit, sondern am Ende auch bares Geld“, ergänzt Frize.

    Mit der Seed Finanzierung durch den HTGF wird das Startup seine Webanwendung weiter ausbauen und neue Features, wie die Revision von Webseiten, Social Media Posts oder PowerPoint Präsentationen hinzufügen. Darüber hinaus investiert Filestage in seinen Kundensupport, um den Nutzern weiterhin den bestmöglichen Service zu bieten.

    Über Filestage
    Die Filestage GmbH wurde 2015 von Niklas Dorn, Maël Frize und Simon Kontschak in Stuttgart gegründet. Seitdem hat sich Filestage zu einem der führenden Software-Anbieter für die Abstimmung von Medieninhalten entwickelt. Mit Filestage vereinfachen Freelancer, Agenturen und Marketingabteilungen ihre tägliche Kommunikation und sparen Zeit und Geld bei der Freigabe von Videos, Designs und Dokumenten.

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Dr. Sebastian Suhr, Senior Investment Manager
    Schlegelstr. 2
    53113 Bonn
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  • Neue Wege in der Gesundheitsversorgung: BVMed, Earlybird, High-Tech Gründerfonds und BIOCOM AG veröffentlichen „MedTech Radar 7″

    Der Bedarf an Innovationen für das Gesundheitssystem wächst. Gleichzeitig ist es noch immer eine Herausforderung, neue Lösungen für die Gesundheitsversorgung tatsächlich im Markt zu etablieren. Viele Akteure – ob Krankenkasse, Investor oder Start-up – gehen daher neue Wege, um ihr Ziel zu erreichen. Welche Entwicklungen und Trends die Medizintechnik-Branche aktuell bewegen, darüber berichtet der gemeinsame Medienservice „MedTech Radar“ vom Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), Earlybird Venture Capital, des High-Tech Gründerfonds und BIOCOM AG in seiner siebten Auflage. Den aktuellen MedTech Radar gibt es zum Download in Deutsch und Englisch hier.

    Die Gesundheitsbranche ist im Umbruch. Auf der einen Seite treiben der demografische Wandel und zunehmende Zivilisationskrankheiten die Gesundheitskosten in die Höhe. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Unternehmen, die mit innovativen Lösungen Abhilfe schaffen können. Dennoch ist der Weg in den Markt eine Herausforderung, vor allem für junge Firmen. Wie sie es dennoch schaffen und wie Krankenkassen gemeinsam mit Investoren kooperieren, um die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle in den Markt zu begleiten, darüber gibt die aktuelle Ausgabe des MedTech Radars Auskunft.

    Im Interview berichten Dr. med. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER, und Thom Rasche, Partner bei Earlybird, was eine gesetzliche Krankenkasse dazu bewegt, sich aktiv an einem Wagniskapitalfonds zu beteiligen. Darüber hinaus werden eine Reihe von Start-ups vorgestellt, die mit ihren Strategien neue Wege in der Gesundheitsversorgung gehen wollen. „Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind auf diese neuen Wege und Technologien oft noch nicht vorbereitet. Auch seitens der Ärzteschaft wird ein Umdenken benötigt. Junge Firmen brauchen ein besseres Umfeld, um ihre Innovationen zum Wohle des Patienten in den Markt zu bringen,“ erklären Earlybird-Partner Thom Rasche und Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds Dr. Michael Brandkamp.

    „Die Medizintechnikbranche ist sehr forschungsintensiv und arbeitet gemeinsam mit den Anwendern an der kontinuierlichen Verbesserung der Produkte und Methoden. Um die Innovationskraft der MedTech-Branche zu erhalten müssen wir unsere Erstattungs- und Bewertungssysteme an die Dynamik der Technologien anpassen, damit die Patienten auch in Zukunft ohne Verzögerungen am medizinischen Fortschritt teilhaben können. Dafür ist der MedTech Radar ein wichtiges Dialogmedium“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

    „Auf unserem Infoportal medtech-zwo.de stehen medizintechnische Innovationen und Start-ups im deutschsprachigen Raum im Fokus. Mit dem MedTech Radar wollen wir dazu beitragen, die Bedeutung einer dynamischen Unternehmenslandschaft für die Gesundheitsversorgung hervorzuheben“, so Dr. Boris Mannhardt, Vorstand der BIOCOM AG. Die aktuelle Ausgabe wird auf der Medizintechnikmesse MEDICA, die vom 14. bis 17. November in Düsseldorf stattfindet, am Stand der BIOCOM AG (Halle 15, G42) erhältlich sein.

    Zu den Herausgebern:
    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen.

    Earlybird Venture Capital ist einer der erfolgreichsten europäischen Venture-Investoren und managt aktuell über 700 Millionen Euro Kapital für eine internationale Investorenbasis.

    Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) vertritt als Wirtschaftsverband über 230 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnologiebranche.

    Als Kommunikationsdienstleister begleitet die BIOCOM AG die Life Sciences seit mehr als drei Jahrzehnten mit Fachzeitschriften, Webportalen und Büchern. Die Infoplattform medtech-zwo.de berichtet über Start-ups, Deals und Finanzierungen aus der Medizintechnik-Branche Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

     

    V.i.S.d.P:
    BVMed – Bundesverband Medizintechnologie, Reinhardtstr. 29 b, 10117 Berlin
    Manfred Beeres, Leiter Kommunikation/Presse; Tel. +49 – 30 246 255-20, beeres@bvmed.de, https://www.bvmed.de

    Earlybird Venture Capital, Münzstr. 21, 10178 Berlin
    Catrin Schmidt; Tel. +49 – 30 46724700, catrin@earlybird.com, https://www.earlybird.com

    High-Tech Gründerfonds Management GmbH, Schlegelstraße 2, 53113 Bonn
    Stefanie Zillikens; Tel. +49 – 228 82300107, s.zillikens@htgf.de, https://www.htgf.de/de/

    BIOCOM AG, Lützowstr. 33-36, 10785 Berlin,
    Sandra Wirsching, Redaktionsleiterin; Tel.: +49 (0)30-264 921-63 | s.wirsching@biocom.de, www.biocom.de

     

  • Vodafone übernimmt den Netzwerk-Analyse-Spezialisten RadioOpt

    Die Vodafone GmbH als führender Netzwerk-Anbieter übernimmt 100 Prozent der An-teile an der Dresdner RadioOpt GmbH, einem Spezialisten für die schwarmbasierte Analyse der Netzwerk-Performance mittels Smartphone-Applikationen.

    Die 2008 gegründete RadioOpt ist DER Ansprechpartner für Performance-Daten auf Smartphone Ebene: Dazu werden weltweit rund um die Uhr anonymisiert Geräte- und Netzabhängige Daten über die Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit von Mobilfunk- und WLAN-Netzen gesammelt. Diese werden mit Big-Data-Algorithmen kundenspezifisch aufbereitet und dienen so den Netzbetreibern als Eingangsgröße zur Priorisierung des Netzaufbaus bei neuen Netztechnologien als auch für die Optimierung der bestehenden Netze.

    Mit den Lösungen von RadioOpt wird das steigende Bedürfnis nach Informationen zum immer komplexeren Verhalten von Geräten und Apps in Mobilfunknetzen gestillt. So lässt sich die Performance der Netze insbesondere für Smartphone Nutzer optimieren.

    Mit der Akquisition des Datenanalysten intensiviert Vodafone wie geplant die Optimierung der eigenen Netze aber auch die Geschwindigkeit des Rollouts neuer Technologien inkl. Geschäftsmodelle. Gleichzeitig profitiert RadioOpt von dem enormen Marktzugang der Vodafone Gruppe.
    Der High-Tech Gründerfonds hat in 2009 die RadioOpt anfinanziert. Eine weitere Finanzierung war nicht notwendig, da der Break-even bereits in 2011 erreicht wurde. Die Gründer zahlten das nachrangige Wandeldarlehen des HTGF inkl. Zinsen vorzeitig zurück, so dass ihnen 85% der Anteile an der Firma erhalten blieben.

    Als M&A-Advisor war Arno Nonnen von Dr. Schwarz-Schilling & Partners eingebunden.
    Dr. Andreas Olmes, Investment Direktor & Prokurist des High-Tech Gründerfonds, begleitete die RadioOpt von Anfang an bis zum Exit: „Der attraktive Kaufpreis für die RadioOpt ver-bunden mit der einzigartigen Marktstellung spiegelt den hohen Wert derartiger Big Data Companies für die Industrie wider. Damit ist unser Auftrag des Anschiebens Technologie basierter Gründungen voll aufgegangen. Wir freuen uns, dass das RadioOpt Team in Dresden bleibt und mit seinen Erfahrungen die Dresdner Telko Startup Szene weiter beleben kann. Mit Wehmut aber auch in tiefer Anteilnahme an seine Familie denken wir dabei auch an den leider in 2013 verstorbenen Gründer & CEO Dipl.-Ing. Johannes Hübner, der dies alles erst ermög-licht hat. Vielen Dank!“

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung ei-nes Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unter-nehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründer-fonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Dr. Andreas Olmes, Investment Director / Prokurist
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    Tel.: +49 (228) 823 00 – 108
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  • Expansion im globalen Markt für 3D-Druck: All3DP schließt A-Runde erfolgreich ab

    Die All3DP GmbH, Betreiber einer schnell wachsenden englischsprachigen Internetplattform für 3D-Druck, hat eine Serie-A Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe abgeschlossen. All3DP betreibt das Online-Magazin All3DP.com, mit dem eine breite Zielgruppe aus dem Consumer- und Small Business-Segment über die Möglichkeiten des 3D-Drucks informiert wird und vermittelt seine Nutzer an 3D-Druckdienstleister. Zu den Investoren der aktuellen Finanzierungsrunde gehören die Deutsche Balaton AG, die Bayern Kapital GmbH und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) sowie vier private Investoren.

    All3DP erschließt den Zukunftsmarkt 3D-Druck für breite Zielgruppen. 21 Monate nach dem Start hat das Unternehmen bereits eine führende Rolle im internationalen Marktumfeld eingenommen. Das Münchner Startup erreicht mit seinem redaktionellen Angebot inzwischen über 280.000 monatliche Besucher (Unique visitors lt. Google Analytics). Die Nutzer werden über redaktionelle und Nutzerinhalte direkt zur 3D-Druck-Produktwelt geführt. Auf der Basis des Preisvergleichs der führenden Online-3D-Druckdienstleister ermöglicht All3DP.com zudem, 3D-gedruckte Produkte direkt zu bestellen und die Lieferung weltweit zu erhalten.

    Mit dem neu eingeworbenen Kapital wird All3DP sowohl die Reichweite der Online-Plattform als auch die E-Commerce-Funktionen weiter ausbauen. Mathias Plica, Mitgründer und Geschäftsführer der All3DP GmbH: „In unserer täglichen Arbeit erleben wir, wie 3D-Druck global immer mehr Menschen begeistert. Wir wollen die Fülle von Möglichkeiten des 3D-Druck vermitteln und unseren Nutzern auf die einfachste Weise zu ihren 3D-gedruckten Produkten verhelfen.“

    Ruth Cremer, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds: „Mit der jetzigen Wachstumsstrategie ist All3DP auf einem guten Weg, bereits mit der aktuellen Finanzierungrunde das Ziel der Marktführerschaft zu erreichen und den Zugang zu 3D-gedruckten Produkten für jedermann zu ermöglichen.“

    Dr. Georg Ried, einer der beiden Geschäftsführer des Investors Bayern Kapital: „All3DP hat ausschließlich über redaktionelle Inhalte ein erstaunliches Reichweiten-Wachstum im jungen, innovativen 3D-Druckmarkt erzielt. Mit der Serie-A-Runde ist All3DP nun in der Lage, ihre führende Rolle im globalen Markt auszubauen.“

    Pressekontakt:
    All3DP GmbH
    Mathias Plica
    Kaltenbrunner Strasse 17
    81477 München
    +49 177 2134 906
    E-mail: plica@all3dp.com
    https://all3dp.com/

    Über Bayern Kapital
    Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut wurde auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung 1995 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern gegründet. Bayern Kapital stellt als Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern den Gründern innovativer High-Tech-Unternehmen und jungen, innovativen Technologieunternehmen in Bayern Beteiligungskapital zur Verfügung. Bayern Kapital verwaltet derzeit elf Beteiligungsfonds mit einem Beteiligungsvolumen von rund 340 Millionen Euro. Bislang hat Bayern Kapital über 227 Millionen Euro Beteiligungskapital in rund 245 innovative technologieorientierte Unternehmen aus verschiedensten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Software & IT, Medizintechnik, Werkstoffe & Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie. So sind in Bayern über 5000 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden. www.bayernkapital.de

    Pressekontakt Bayern Kapital:
    IRA WÜLFING KOMMUNIKATION GmbH
    Dr. Reinhard Saller
    +49.89.200030.30
    bayernkapital@wuelfing-kommunikation.de

    Über Deutsche Balaton AG
    Die Deutsche Balaton AG ist eine Beteiligungsgesellschaft, deren Aktien in den Freiverkehr (Open Market, Entry Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen sind. Ihr Investitions-schwerpunkt liegt auf börsennotierten und nicht börsennotierten Unternehmensbeteiligungen.

    https://www.deutsche-balaton.de/

    Über High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Ruth Cremer, Investment Manager
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  • Seedfinanzierung für evalu – intelligente Trainingssoftware für Sportler

    Die Software des Münchner Startups evalu bietet Sportlern die Möglichkeit professionell trainiert zu werden. Das Team aus Ingenieuren, Sportlern und Trainern entwickelt seit Anfang 2015 künstliche Intelligenz, die den Athleten erfasst, bewertet und unterstützt. Jetzt erhielt evalu eine Seedfinanzierung. Unter den Investoren finden sich namhafte Persönlichkeiten der Münchner Investorenszene sowie der High-Tech Gründerfonds (HTGF). Unterstützt wurde das Startup durch die Kontakte und Unterstützung der BayStartUp GmbH sowie der UnternehmerTUM GmbH.

    Das erste Produkt des jungen Startups – evalu.run – steht Läufern zur Seite, die problemlos laufen wollen. Gerade für ambitionierte Läufer bietet die Kombination von intelligenter Coaching-App und textiler Sensorik im Laufschuh eine Chance gesund und effizient zu trainieren. Eine ungenügende Laufform kann durch individualisiertes Training und Live-Feedback während des Trainings vermieden werden. Im Gegensatz zu anderen Wearables, bietet das Produkt eine biomechanisch validierte Messung zusammen mit einer Interpretation des Laufstils an.

    Benedikt Seitz, Gründer von evalu: “Wir freuen uns, weiter an unserer Vision des perfekten digitalen Sportcoaches arbeiten zu können. 2020 wird Europa den „Smart Fitness-Wearable“ Markt dominieren und mit evalu.run sehen wir eine optimale Möglichkeit den Sport-Markt und den Wearable Markt mit IoT/AI zu verbinden. Unser Ziel ist ganz einfach. Je besser die Software den Athleten versteht, desto besser können wir ihn beim Training unterstützen.“ Dazu nutzt evalu eine Machine Learning Algorithmik. Die Daten aus dem Inneren des Schuhs erlauben es, Stärken, Schwächen und Musterveränderungen zu erkennen. Seitz weiter: „Ohne unser Wearable wäre das natürlich nicht möglich. Die vollständig textile Sensorik bemerken die Läufer jedoch nicht. Sie verschwindet großteils im Schuh. Die Läufer werden erstaunt sein, wie schnell unser Coach zu einem schönen Lauferlebnis führt.“

    Yann Fiebig, Investment Manager beim HTGF zum Investment: “Mit evalu wird die Belastung auf Gelenke und Organismus von Sportlern beim Training erstmals messbar. Somit wird eine wissenschaftliche Stratifizierung des Trainings möglich, worin wir einen der spannendsten use cases im Bereich Wearables sehen.“

    Das ehemals Exist geförderte Startup evalu ist Teil des renommierten TechFounders Accelerators und arbeitet mit der European Space Agency (ESA BIC) an der umfassenden Erfassung des Sportlers.

    Kontakt:
    Benedikt Seitz
    info@evalu.io
    evalu GmbH
    Schraudolphstraße 42
    D-80799 München

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Yann Fiebig
    Schlegelstr. 2
    53113 Bonn
    Tel.: +49 228 82 300 100
    Fax: +49 228 82 300 050
    info@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

  • Immunic schließt erfolgreich erste Finanzierungsrunde über 17,5 Millionen Euro ab

    Immunic AG (Immunic), eine junge nicht börsennotierte Biotech-Firma in Planegg-Martinsried bei München, gibt heute den erfolgreichen Abschluss ihrer ersten Finanzierungsrunde (Serie A) mit einer Gesamtsumme von 17,5 Millionen Euro bekannt. Die Finanzierungsrunde wurde von den Co-Lead-Investoren Life Sciences Partners V Coöperatief U.A. (LSP, Niederlande) und LifeCare Partners (LCP, Schweiz) gezeichnet. Weitere Investoren sind die Bayern Kapital (Landshut), der High-Tech Gründerfonds (HTGF, Bonn) und Privatinvestoren.

    Immunic wurde im April 2016 mit dem Konzept gegründet, vielversprechende Medikamentenkandidaten bis hin zum ersten Wirksamkeitsnachweis in Patienten (dem sog. clinical proof of concept) zu entwickeln. Dabei konzentriert sich die Immunic auf immunmodulatorische Wirkstoffe, die als Tabletten eingenommen werden können. Es sollen Krankheiten mit immunologischem oder autoimmunologischem Hintergrund behandelt werden. Solche Erkrankungen wären z.B. chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) oder Psoriasis.

    Dr. Manfred Gröppel, einer der Immunic-Gründer und Chief Operating Officer: “Der Abschluss dieser Finanzierungsrunde ist eine Bestätigung für das Gründerteam der Immunic. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von so erfahrenen Biotech-Investoren. Sowohl deren finanzielles Engagement als auch ihre Erfahrung in der Biotech-Branche helfen uns dabei, unsere Entwicklungsaktivitäten beschleunigen zu können.”

    Dr. Andreas Mühler, ebenfalls Gründer und Chief Medical Officer bei Immunic, fügt hinzu: “Die finanziellen Mittel ermöglichen es uns, innovative und wirksame aber gleichzeitig auch angenehm oral zu verabreichende Therapien für Patienten zu entwickeln, die an schweren Erkrankungen mit Beteiligung des Immunsystems leiden.”

    “Immer noch werden dringend innovative Therapien im Bereich der immunologischen und autoimmunologischen Erkrankungen benötigt. Vor allem werden Therapien gesucht, die sicher und einfach in Tablettenform verabreicht werden können. Tabletten werden sowohl von Patienten als auch von den Gesundheitssystemen gegenüber einer intravenösen Gabe vorgezogen”, führt Dr. Jörg Neermann aus, Partner bei der LSP und Vorsitzender des Aufsichtsrats von Immunic. “Wir sind davon überzeugt, dass das erfahrene Management-Team bei Immunic bedeutsame und innovative therapeutische Neuerungen auf diesem Gebiet entwickeln kann.”

    „Ich freue mich, dass die Finanzierungsrunde auch dank einer Beteiligung aus dem Wachstumsfonds Bayern abgeschlossen werden konnte. Für uns geht es bei Immunic ebenso wie bei anderen Gründungen darum, beste Voraussetzung für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Ideen zu schaffen. Das ist der Grundgedanke des Wachstumsfonds. Aus Innovationen entwickeln sich Produkte und Firmen, und es entstehen die Arbeitsplätze der Zukunft. Davon profitiert der gesamte Wirtschaftsstandort“, so Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. „Ich bin sehr auf das Voranschreiten der klinischen Entwicklungsprogramme von Immunic gespannt und wünsche dem Team viel Erfolg.“

    Über Immunic
    Immunic AG ist ein junges Biotech-Unternehmen, das im April 2016 gegründet wurde und sich auf die Entwicklung von oral verfügbaren, immunmodulatorischen Wirkstoffen fokussiert hat, mit welchen Erkrankungen mit immunologischem oder autoimmunologischem Hintergrund behandelt werden sollen. Immunic entwickelt dabei Medikamentenkandidaten bis hin zum ersten Nachweis ihrer klinischen Wirksamkeit. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Planegg-Martinsried nahe München ist in privater Hand und wird von einer Reihe namhafter und erfahrener Biotech-Investoren gestützt.

    www.immunic.de

    Kontakt:
    Dr. Manfred Gröppel
    info@immunic.de
    +49 89 7007630

    Über LSP
    LSP ist eines der führenden europäischen Venture Capital Unternehmen, das Risikokapitalfinanzierungen für junge Life Science und Biotechnologie-Unternehmen zur Verfügung stellt. Seit dem Ende der 80er Jahre hat LSP in eine große Anzahl von jungen, hochinnovativen Unternehmen investiert, von denen viele dann zu weltweit führenden Unternehmen in der Biotech-Industrie wurden. So war LSP beispielsweise ein Gründungsinvestor von Unternehmen wie Crucell, Dnage, Qiagen, Rhein Biotech und Pharming. LSP verwaltet derzeit Fonds mit einem Volumen von über € 500 Millionen aus Büros in München, Amsterdam und Boston.

    www.lspvc.com

    Über LifeCare Partners (LCP)
    LifeCare Partners ist eine unabhängige Schweizer Investment- und Beratungsgesellschaft mit Sitz in Basel, die Finanzierungen für private und öffentlich kotierte Firmen im Bereich Life Science zur Verfügung stellt. LifeCare Partners konzentriert sich dabei vorwiegend auf wachstumsstarke Unternehmen im Bereich Medizintechnik, Diagnostik, BioPharmazeutika, Ernährung, industrielle Biotechnologie, Biomaterialien, E-Health sowie Bioenergie. Das LifeCare Partners Team hat in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich in mehr als 35 Unternehmen investiert, von denen die Mehrzahl bereits erfolgreich an die Börse gebracht bzw. an führende Unternehmen im Life Science Bereich verkauft werden konnte.

    www.lifecarevc.com

    Über Bayern Kapital
    Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut wurde auf In­itia­ti­ve der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung 1995 als 100-pro­zen­ti­ge Toch­ter­ge­sell­schaft der LfA För­der­bank Bayern gegründet. Bayern Kapital stellt als Ven­ture-Ca­pi­tal-Ge­sell­schaft des Frei­staats Bayern den Gründern in­no­va­ti­ver High-Tech-Un­ter­neh­men und jungen, in­no­va­ti­ven Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men in Bayern Be­tei­li­gungs­ka­pi­tal zur Verfügung. Bayern Kapital verwaltet derzeit zehn Be­tei­li­gungs­fonds mit einem Be­tei­li­gungs­vo­lu­men von rund 340 Millionen Euro. Bislang hat Bayern Kapital über 227 Millionen Euro Be­tei­li­gungs­ka­pi­tal in rund 245 in­no­va­ti­ve tech­no­lo­gie­ori­en­tier­te Un­ter­neh­men aus ver­schie­dens­ten Branchen in­ves­tiert, darunter Life Sciences, Software & IT, Me­di­zin­tech­nik, Werk­stof­fe & Neue Ma­te­ria­li­en, Na­no­tech­no­lo­gie sowie Um­welt­tech­no­lo­gie. So sind in Bayern über 5000 Ar­beits­plät­ze dauerhaft in zu­kunfts­fä­hi­gen Un­ter­neh­men ent­stan­den.

    www.bayernkapital.de

    Kontakt:
    Dr. Reinhard Saller
    +49 89 200030-30
    bayernkapital@wuelfing-kommunikation.de

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

    www.high-tech-gruenderfonds.de

    Kontakt:
    Dr. Lena Krzyzak
    +49 228 823001-00
    l.krzyzak@htgf.de

  • Positive Bilanz des HTGF II

    Evaluierungsergebnisse des High-Tech Gründerfonds II jetzt öffentlich

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlicht heute die Evaluierungsergebnisse des HTGF II. Die vom BMWi beauftragte technopolis group kommt zu dem Schluss, dass der HTGF sich als der mit Abstand wichtigste Seed-Financier in Deutschland positioniert hat. Er verfügt heute über ein ausgesprochen engmaschiges Netzwerk an Kontakten, sowohl zu Finanzierungspartnern als auch zu innovativen Gründern, die für Beteiligungen in Frage kommen.

    Nach dem Investorenaufruf durch Staatssekretär Machnig am 06. Juni zum dritten Fonds und die Bekanntgabe erster Ergebnisse veröffentlicht das BMWi nun den abschließenden Evaluierungsbericht. Ziel der Evaluierung war es zu überprüfen, inwieweit der HTGF seine angestrebten Ziele erreichen konnte.

    Staatssekretär Machnig: „Der HTGF ist zu einer Qualitätsmarke für die Gründungsfinanzierung in Deutschland geworden. Er gilt für zahlreiche private und öffentliche Geldgeber als verlässlicher Erstinvestor. Auch das Interesse ausländischer Investoren ist deutlich gestiegen. Trugen ausländische Venture Capital-Gesellschaften im Jahr 2009 noch deutlich weniger als 10 % zu den Investitionen bei Anschlussfinanzierungen bei, waren es in den Jahren 2014 und 2015 bereits ein Drittel aller Mittel für Anschlussfinanzierungen. Auch das Konstrukt als Public-Private Partnership hat sich deutlich bewährt. Deshalb wollen wir den Fonds fortsetzen und weiter ausbauen.“

    Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des HTGF ergänzt: “Die Evaluierung zeigt, dass wir unser Ziel, den Seedmarkt in Deutschland deutlich zu beleben, erreicht haben. Seit 2005 hat sich die deutsche Startup- und Investoren-Szene stark zum Positiven verändert. Der HTGF ist jedoch nicht nur Kapitalgeber, er ist vor allem auch Netzwerker und Partner. Daher ist es mehr als erfreulich, dass die nicht-finanziellen Gründe ein immer erheblicher werdendes Motiv für Gründer wird, die Angebote des HTGF in Anspruch zu nehmen.“

    Laut der Befragten schätzen die Portfoliounternehmen besonders das Management Know-how, die kompetente Beratung der Investmentmanager sowie die fachliche Expertise im Seed-Bereich und empfinden den HTGF als insgesamt unbürokratischen, fairen und transparent agierenden Partner.

    Neben den deutlichen Vorteilen für die HTGF-finanzierten Gründer, können auch die Industrieinvestoren Vorteile aus der Zusammenarbeit mit dem HTGF ziehen. Bei 30 Unternehmen haben die Industriepartner sich auch direkt finanziell und inhaltlich beteiligt. Die Vorteile für die Fondsinvestoren liegen vor allem im Zugang zu neuen Technologien, innovativen Geschäftsideen und gemeinsamen Entwicklungsprojekten mit den Startups.

    Neben den strategischen Benefits geht eine vom HTGF durchgeführte konservative Schätzung des Exitpotenzials von einem realistischen Rückflusspotenzial des Fonds I von ca. 270 Mio. Euro aus. Mit 31. Dezember 2015 lag der Gesamtwert des im Jahr 2005 gestarteten Fonds im Verhältnis zum abgerufenen Kapital bei 78 %. Demzufolge sehen die Evaluatoren gute Chancen, dass der HTGF damit auf gutem Wege ist, seine ursprünglich angestrebten Rendite-Ziele deutlich zu übertreffen.

    Die Evaluatoren ziehen nicht nur eine positive Bilanz, sie geben auch Empfehlungen, die nun in die Planungen des HTGF III einfließen.

    Den Evaluierungsbericht lesen Sie hier.

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

    Pressekontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Stefanie Zillikens  – Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
    Schlegelstraße 2 – 53113 Bonn
    Tel.: +49 228 823001-07 – Fax: +49 228 823000-50
    s.zillikens@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

     

  • Rigontec wirbt in erweiterter Series A weitere 15 Millionen Euro für die Weiterentwicklung einer neuartigen, auf RIG-I bezogenen Krebsimmuntherapie ein

    Die Rigontec GmbH, das führende Unternehmen für auf RIG-I bezogene RNA-Therapeutika, gab heute bekannt, dass sie im dritten und finalen Abschluss ihrer Series-A-Finanzierungsrunde 15 Millionen Euro eingeworben hat, die durch die bestehenden Investoren Boehringer Ingelheim Venture Fund, Forbion Capital Partners, High-Tech Gründerfonds (HTGF), NRW.BANK, MP Healthcare Venture Management, Sunstone Capital und Wellington Partners bereit gestellt wird. . Die finanziellen Mittel werden dazu genutzt, die laufende Entwicklung von Rigontecs RIG-I-Agonisten-Plattform voranzutreiben, die auf onkologische, antiinfektiöse und anti-inflammatorische Indikationen abzielt, und die Fortschritte des führenden Medikamentenkandidaten RGT100 auf seinem Weg zur klinischen Reife zu beschleunigen.

    „Wir sind sehr dankbar für die kontinuierliche Unterstützung durch unsere Investoren“, betont Dr. Christian Schetter, Geschäftsführer von Rigontec. „Diese Mittel versetzen uns in die großartige Lage, unsere auf RIG-I abzielende, präklinische Pipeline ausbauen und unser erstes Programm bis Anfang 2017 in die Klinik bringen zu können. Sie unterstreichen außerdem das einzigartige und innovative Potenzial unserer Technologie.“

    Rigontec besetzt die First-Mover-Position, um den RIG-I gekoppelten Stoffwechselweg des angeborenen Immunsystems als neuartigen Ansatz in der Krebsimmuntherapie zu nutzen, Der RIG-I-Stoffwechselweg ist ein essenzieller Bestandteil des angeborenen Immunsystems, der für gewöhnlich aktiviert wird, um virale Erreger zu bekämpfen. Rigontec verwendet eine proprietäre, fortschrittliche, RNA-basierte Technologie, um durch die spezifische Aktivierung des RIG-I-Rezeptors verschiedene Prozesse zur Bekämpfung von Tumorzellen zu induzieren. Zusätzlich zu der frühzeitigen Induktion einer direkten Abtötung von Tumorzellen löst Rigontecs Technologie eine sofortige Immunantwort aus, die sich gegen die spezifischen Krebszellen des Patienten richtet, und somit die Immunreaktionsmechanismen des Körpers nutzt, um Krebszellen wirkungsvoll zu zerstören und überdies eine langfristige Immunität gegen den Krebs zu bewirken. Neben dem Einsatz bei malignen Erkrankungen hat sich Rigontecs innovative RNA-Plattform auch für die Behandlung infektiöser Krankheiten als nützlich erwiesen. Dadurch wird die Anwendbarkeit dieser bahnbrechenden neuen Medikamentenklasse zusätzlich erweitert.

    Rigontec vermeldet außerdem die Gründung einer US-Gesellschaft, die das Deutschlandgeschäft ergänzen und die laufenden Aktivitäten in den USA erleichtern soll. Dies schließt auch zukünftige klinische Entwicklungsaktivitäten ein. Das Unternehmen hat eine Niederlassung in Cambridge, Massachusetts, eingerichtet.

    „Ich gratuliere Christian und seinem Team dazu, dass es ihnen gelungen ist, diese zusätzliche finanzielle Unterstützung durch eine sehr angesehene Investorengruppe einzuwerben, und sehe den Standort Cambridge als einen Schritt hin zur weiteren Etablierung von Rigontec als führendes Unternehmen im Bereich der RIG-I-Therapie“, erklärte Don deBethizy, der Präsident des Rigontec-Beirats. „Rigontecs Ansatz hat großes Potenzial in der Immunonkologie, sowohl als Stand-Alone als auch in Kombination mit anderen Therapiemöglichkeiten für eine Reihe von Krebserkrankungen.“

    Über Rigontec
    Rigontec ist führend auf dem Gebiet der RIG-I-aktivierenden RNA-Therapeutika. Mithilfe unserer proprietären RIG-I-Agonisten-Plattform machen wir uns einen der wesentlichsten Pfade des angeborenen Immunsystems zunutze, um einen neuartigen Ansatz in der Krebsimmuntherapie zu entwickeln. Rigontecs proprietäre Agonisten aktivieren gezielt RIG-I und bewirken sofortige und langfristige Anti-Tumor-Immunität. Nachgewiesen wurde zudem eine signifikante lokale und systemische Tumorrückbildung in mehreren einschlägigen invivo-Modellen. Dabei können unsere innovativen bifunktionellen RNA-Moleküle nicht nur zur Behandlung maligner Erkrankungen, sondern auch zur Bekämpfung infektiöser und entzündlicher Krankheiten entwickelt werden.

    Kontakt:
    Rigontec
    Dr. Christian Schetter
    Tel: +49 89 2000 664 11
    E-Mail: info@rigontec.com

    Medienanfragen
    MacDougall Biomedical Communications
    Dr. Stephanie May
    Durchwahl: +49 175 5711562
    Zentrale: +49 89 24243494 or +1 781 235 3060
    E-Mail: smay@macbiocom.com

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Dr. Caroline Fichtner
    Schlegelstr. 2
    53113 Bonn
    Tel.: +49 228 82 300 100
    Fax: +49 228 82 300 050
    info@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

  • RAIDBOXES: frischer Wind für den deutschen Hosting-Markt

    Mit einem sechsstelligen Investment des High-Tech Gründerfonds (HTGF) machen sich drei Münsteraner daran, das deutsche Webhosting zu reformieren. Das spezielle WordPress Hosting soll den Kunden Zeit und Geld sparen.

    RAIDBOXES ist auf das Content Management System WordPress spezialisiert, mit dem derzeit schätzungsweise 26 Prozent aller Websites weltweit betrieben werden. Ursprünglich als Bloggingsoftware konzipiert, werden heute Shops, Unternehmensseiten und Medienportale – wie das der New York Times – mit WordPress betrieben. RAIDBOXES macht WordPress-Seiten schneller, sicherer und leichter verwaltbar.

    “Unsere Zielgruppe sind Webdesigner und Agenturen, aber auch professionelle Blogger. Eben alle, die mit WordPress ihr Geld verdienen”, erklärt Torben Simon Meier, Gründer und CMO von RAIDBOXES. “Durch die Zeit, die sie bei der Verwaltung und Optimierung der Seiten sparen, können sich unsere Kunden ganz auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren”.

    Im Gegensatz zu etablierten Webhostern haben die drei Münsteraner Gründer ihren Service ganz auf WordPress zugeschnitten. „Das Investment hilft uns nun dabei aufbauend auf der Idee des professionellen WordPress Hosting – das in den USA und Großbritannien bereits funktioniert – ein spezielles Angebot für Deutschland und Europa zu etablieren“, erklärt Johannes Benz, Mitgründer von RAIDBOXES.

    „Das HTGF-Investment wird vor allem für die Produktentwicklung verwendet werden. So gilt es beispielsweise spezielle E-Commerce- und High-Traffic-Tarife zu kreieren. Gerade in diesem Segment sehen wir das Potential von RAIDBOXES“, so Niklas Raberg, Investment Manager beim HTGF.

    Bereits im Jahr 2015 entwickelten Benz und Meier die Geschäftsidee. Mit Hilfe des dritten Gründers, Marcel Gleis, nahm die technische Umsetzung im Laufe des Jahres Fahrt auf. Gleis ist Diplom-Informatiker, erfolgreicher Gründer und langjähriger Geschäftsführer seines eigenen Unternehmens, der netzprofis GmbH & Co. KG. Der Diplom-Betriebswirt Benz und der gelernte Mediengestalter Meier hatten bereits 2014, nach ihrer ersten Geschäftsführertätigkeit beim Fintech-Startup Cleap, ihre eigene Internetagentur, gutado, gegründet.

    Über RAIDBOXES
    RAIDBOXES ist einfaches, schnelles und sicheres Managed WordPress Hosting aus Deutschland. Unsere Kunden sind frei und wild und kreativ, schätzen gutes Design und hohe Usability. 2016 gegründet, sorgt die RAIDBOXES GmbH dafür, dass Agenturen, Webdesigner und Internet-Professionals viel Zeit und Mühe beim WordPress Hosting sparen. So haben sie nicht nur eine schnelle, schlanke und sichere Webseite, sondern auch mehr Zeit für ihr Kerngeschäft.

    Kontakt:
    RAIDBOXES GmbH
    Jan Hornung
    Königsstraße 32-33
    48143 Münster
    Fon: 0251 1498 2000
    Mail: jan@raidboxes.de
    https://raidboxes.de | https://twitter.com/raidboxes | https://www.facebook.com/raidboxes

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Niklas Raberg, Investment Manager
    Schlegelstr. 2
    53113 Bonn
    Tel.: +49.228.823001.00
    Fax: +49.228.823000.50
    n.raberg@htgf.de
    www.high-tech-gruenderfonds.de

  • CryoTherapeutics schließt erfolgreich eine Serie B Finanzierung über € 5,2 Mio. ab mit Creathor Venture als neuen Lead Investor

    Creathor Venture, eines der führenden europäischen Venture Capital Unternehmen, ist Lead Investor bei einer Serie B Finanzierungsrunde für CryoTherapeutics, dem Entwickler eines proprietären Katheters zur Behandlung koronarer Herzerkrankungen mit Hilfe von Kälteeinwirkung. Das junge Medizintechnikunternehmen CryoTherapeutics erhält insgesamt € 5,2 Millionen in der aktuellen Finanzierungsrunde, an der sich neben Creathor Venture auch die bisherigen Investoren NRW.BANK, Peppermint CBF, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Getz, Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie mehrere namhafte Business Angels beteiligt haben.

    CryoTherapeutics wurde im Dezember 2009 in Deutschland von einem Team erfahrener Start-up Unternehmer aus Großbritannien, den USA und Kanada gegründet. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung und Anwendung einer einzigartigen neuen und proprietären Methode zur Behandlung von Patienten, die an akuten koronaren Syndromen und myokardialem Infarkten leiden. Durch die Anwendung von Kryoenergie kann der bisher häufig praktizierte Einsatz intravaskulärer Stents bei vielen Patienten vermieden werden, wodurch die volle Funktionalität des behandelten Gefäßes erhalten bleibt.

    Diese Finanzierung ermöglicht CryoTherapeutics den innovativen Behandlungsansatz an Herzinfarktpatienten im Rahmen einer klinischen Studie zu demonstrieren und daraus resultierend auch die Freigabe zur Vermarktung in Europa (CE-Kennzeichnung) zu erhalten.

    Herzgefäßerkrankungen sind die häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Allein in Deutschland erleiden jedes Jahr mehr als 300.000 Menschen einen Herzinfarkt. In Europa sind es 1,6 Millionen und in den USA 1,2 Millionen. Die akute Behandlung von Herzinfarktpatienten, das primäre Einsatzgebiet des von CryoTherapeutics entwickelten Katheters, hat ein Marktpotential von über € 1 Milliarde.

    Dr. John Yianni, Gründer und Geschäftsführer von CryoTherapeutics, kommentierte: „Wir sind hocherfreut, dass wir diese Finanzierungsrunde mit einem in der Medizintechnik sehr erfahrenen Investorenkonsortium abschließen konnten. Mit den eingeworbenen Finanzmitteln sind wir nun bereit, die Vorteile unserer Behandlungsmethode von pathologisch kritischen Läsionen der Koronargefäße bei Herzinfarktpatienten in einer klinischen Studie zu belegen.“

    Maurice Buchbinder MD, Gründer und Chief Medical Officer von CryoTherapeutics, sagte: „Wir freuen uns auf den Beginn der CHILL 1-Studie, um damit die Vielseitigkeit und Wirksamkeit dieses spannenden und neuen Behandlungsansatzes auch an Patienten bestätigen zu können.“

    Dr. Aristotelis Nastos, Partner von Creathor, der auch dem Beirat von CryoTherapeutics ergänzen wird, fügte hinzu: „Ich bin vom aktuellen Stand des Projektes sehr beeindruckt. Ich habe die präklinische Entwicklung dieses Kathetersystems seit der Gründung von CryoTherapeutics sehr nah mitverfolgt. Dieses innovative Verfahren hat das Potential, die Behandlung von Herzinfarktpatienten ursächlich und grundlegend zu verändern. Das Commitment und die Erfahrung des Teams um den Geschäftsführer John Yianni und dem Chief Medical Officer Dr. Maurice Buchbinder sind für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens ausschlaggebend. Wir freuen uns sehr, mit einem Managementteam zu arbeiten, das über eine derartige internationale Expertise in der Medizintechnikindustrie verfügt.“

    Über CryoTherapeutics GmbH
    CryoTherapeutics wurde im Dezember 2009 in Potsdam von einem Team aus Multiunternehmern aus Großbritannien, den USA und Kanada gegründet, mit Startkapital von HTGF, den Gründern und zwei privaten Investoren. Der Schwerpunkt dieses Unternehmens liegt auf der Entwicklung, dem Aufzeigen des klinischen Nutzens und der frühen Vermarktung der Kryotherapiesysteme für die Behandlung von koronaren Plaques. Im Laufe der Serie A Finanzierung hat das Unternehmen seinen Sitz für den Beginn der klinischen Entwicklungsphase nach Köln verlegt.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.cryotherapeutics.com

    Über die Creathor Venture Management GmbH
    Creathor Venture investiert als führende europäische Venture Capital Gesellschaft in technologieorientierte, wachstumsstarke Unternehmen und Unternehmer. Im Fokus sind insbesondere die Bereiche Mobile, E-Commerce, Digitale Medien, Cloud-Technologie, Internet of Things, Sharing Economy, FinTech, Life Science und E-Health. Der regionale Schwerpunkt liegt auf Deutschland, Schweiz, Österreich und Skandinavien. Das Portfolio von derzeit über 35 Unternehmen wird von einem Team von 17 Mitarbeitern aktiv beim Firmenaufbau, -wachstum und der Internationalisierung unterstützt. Das Managementteam besteht aus Dr. Gert Köhler, Karlheinz Schmelig, Cédric Köhler und Dr. Aristotelis Nastos. Es investiert seit über 30 Jahren erfolgreich in junge Startup-Unternehmen. In dieser Zeit hat das Team über 200 Technologieunternehmen erfolgreich aufgebaut, über 20 Unternehmen an internationale Börsen geführt und erzielte dabei als Lead-Investor, sowohl für die finanzierten Unternehmer als auch für die eigenen Fondsinvestoren, außerordentlich gute Ergebnisse. Creathor Venture managt derzeit ein Fondsvolumen von über 180 Mio. Euro und hat fünf Büros in Bad Homburg (Frankfurt), Tutzing (München), Köln, Zürich und Stockholm.

    Im aktuellen Fonds gehören zu den Investoren die Europäische Union, durch die der Fonds Mittel aus dem „Competitiveness and Innovation Framework Programme“ (CIP) sowie aus dem „ERP EIF Dachfonds“ und der LfA – Gesellschaft für Vermögensverwaltung GmbH, beides Fazilitäten des European Investment Fund („EIF“), erhält, Fund of Funds, Family Offices und Unternehmer.

    Über den High-Tech Gründerfonds
    Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 600.000 Euro; insgesamt stehen bis zu 2 Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).

    Kontakt:
    High-Tech Gründerfonds Management GmbH
    Kay Balster
    Schlegelstraße 2
    53113 Bonn
    Tel.: +49 228 823001-00
    Fax: +49 228 823000-50
    Email: k.balster@htgf.de
    Web: www.high-tech-gruenderfonds.de